Claudias praktischer Ratgeber zur alten Zeit

Die gute alte Zeit

Schätzen wir die Vorteile der Gegenwart?
War es früher wirklich besser?

Viele trauern vergangenen Zeiten nach, da sei es besser gewesen. Wenn wir weiter zurückgehen, war aber auch Vieles zeitaufwändiger. Wäsche waschen ist heute einfacher und schneller, vor allem, wenn man zusätzlich einen Trockner hat. Es gibt E-Bikes und viele Dinge werden nicht mehr mühsam in Handarbeit hergestellt und repariert sondern maschinell. Ein Computer bietet sehr viel mehr Möglichkeiten als eine Schreibmaschine.
Das menschliche Gedächtnis kann sich normalerweise gute Dinge besser merken als schlechte. Dinge, die an positive Zeiten erinnern, sollten aufbewahrt und gepflegt werden, denn sie haben einen ideellen, nicht bezahlbaren Wert. Dinge, die an negative Zeiten erinnern, sollten entsorgt werden und das Kapitel verarbeitet und abgeschlossen werden.

Es gibt ein schönes Zitat von Ernst Ferstl „Um die Gegenwart umarmen zu können, müssen wir das Vergangene loslassen.“
In diesem Sinne, leben Sie in der Gegenwart, anstatt über die Vergangenheit zu grübeln oder sich über die Zukunft Sorgen zu machen. Und in welcher Zeit leben Sie?

Kommentare: 4 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Jürgen M. Brandtner (Mittwoch, 18 September 2013 10:56)

    Mir ist der Gedanke von Herrn Ferstl zu einfach gedacht.
    Meiner Meinung nach geht es aber auch nicht ums Grübeln über Vergangenheit und Zukunft. Sondern eher ums Wissen und Perspektiven bilden. Denn ohne das Wissen um das Vergangene lässt sich die Gegenwart, die wir leben sollen und wollen, nicht bewerten - und ohne diese Bewertung lässt sich keine sinnvolle Perspektive für die Zukunft schaffen. Doch ohne Perspektive ... ???

  • #2

    Claudia Dieterle (Mittwoch, 18 September 2013 11:14)

    Vielen Dank Jürgen für den Kommentar. Der Punkt mit Perspektiven bilden und zu bewerten gefällt mir sehr gut.

  • #3

    Monika Rümann (Freitag, 20 September 2013 19:45)

    Wir sollten alle in der Gegenwart leben. Denn nur dort spielt sich unser Leben ab. Aber das ist leicht gesagt. Da hört man ein Wort oder Lied, nimmt einen Geruch wahr und schwups sind wir wieder in der Vergangenheit. Mal mit einem Lächeln, mal mit Tränen in den Augen.
    Und die Zukunft?Man sollte nicht ständig in der Zukunft leben. Aber wenn wir ein Ziel haben, sollten wir es uns doch genau vorstellen. Denn nur wenn wir wissen, wie es aussehen soll, können wir es auch erreichen.Man sollte sich sein Ziel in der Zukunft vorstellen und sagen:" das ist jetzt meine Gegenwart." und dann wieder in das Jetzt gehen und leben. Was wir uns heute vorstellen, wird in der Zukunft zur Gegenwart.

  • #4

    Claudia Dieterle (Samstag, 21 September 2013 10:58)

    Vielen Dank für den Kommentar Frau Rümann, das Wechselspiel zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist genau richtig erkannt.