Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Fairness

Fairness im Business

Wie sieht Fairness im Geschäftsalltag aus?
Was heißt Fairness im Business?

Nicole Y. Männl hat zu einer Blogparade Fairness im Business eingeladen.
Die beiden Hauptprobleme im Geschäftsleben heutzutage sind meiner Meinung nach:

  1. Die ständige Erreichbarkeit durch Smartphones, E-Mails, Skype, usw.
  2. Die weltweite Vernetzung durch das Internet, wodurch vieles anonymer und weniger persönlich geworden ist. Die Netiquette, der gute Umgangston im Internet, lässt dabei manchmal zu wünschen übrig.

Ob nun Chef, Kollege oder Kunde, oft wird eine 24-stündige Verfügbarkeit erwartet, auch bei Krankheit oder Urlaub. Menschen, die mit Homeoffice arbeiten, können ein Lied davon singen. Hier muss sich jeder ganz klar abgrenzen, wann Arbeits- und wann Freizeit ist.

Im Internet gibt es sogenannte Trolle, eigentlich Fabelwesen, die durch Provokationen versuchen, in Foren oder bei Diskussionen Unruhe zu stiften. Manch einer gibt anonym Kommentare ab.

Mobbing ist leider auch ein Thema im Büroalltag.

 

Zur Fairness im Business gehören:

  • Unstimmigkeiten immer direkt mit dem/den Betroffenen klären.
  • Unangenehme Dinge nicht auf dem Flur oder in der Cafeteria klären, sondern unter 4 Augen.
  • Niemanden von oben herab behandeln.
  • Kritik immer konstruktiv äußern, indem z. B. zuerst ein Lob ausgesprochen wird. Nichts wird 100 % schlecht gemacht. Gerade im Internet wichtig, wo Informationen sehr schnell verbreitet werden können.
  • Sachlich auf Kritik reagieren.
  • Gemeinsam nach Lösungen suchen, die fair sind für beide Seiten, ohne z. B. die Notlage einer Seite auszunutzen.
  • Mobbingopfern beistehen, damit die Situation nicht eskaliert.
  • Rechnungen pünktlich bezahlen. So manche Firma ist trotz guter Arbeit pleite gegangen, weil die Rechnungen nicht oder mit großer Verspätung gezahlt wurden.

Eine passende Ergänzung zu diesem Thema ist die Frage Wie ist der ideale Chef?

Welche Punkte betreffend Fairness im Business möchten Sie ergänzen?

Kommentare: 2 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Jürgen Christ (Montag, 16 Dezember 2013 17:59)

    Aus eigener Erfahrung stimme ich sofort zu: "Unstimmigkeiten immer direkt mit dem/den Betroffenen klären". Wichtig, weil sonst Leichen im Keller gären, die dann irgendwann zu Zombies werden.

    Das hat mich allerdings erschreckt:

    "Kritik immer konstruktiv äußern, indem z. B. zuerst ein Lob ausgesprochen wird. Nichts wird 100 % schlecht gemacht. Gerade im Internet wichtig, wo Informationen sehr schnell verbreitet werden können."

    Angst? Wovor? Nicht Sie selbst sein zu dürfen, keine Kritik - ohne Lob - äußern zu dürfen?

    Wichtiger erscheinen mir da weise Worte eines alten, befreundeten Psychologen, der mal meinte: "Wenn es Beziehungskonflikte, gleich welcher Art, ob beruflich oder privat, gibt: immer bei sich selbst bleiben, ohne sich in Schuld zu ertränken!". Auch die Anderen tragen Verantwortung - für sich selbst und uns Freiberufler.



  • #2

    Claudia Dieterle (Dienstag, 17 Dezember 2013 08:36)

    Hallo Herr Christ,
    vielen Dank für Ihren Kommentar.
    Kritik wird oft unsachlich, persönlich geäußert, die Wortwahl und der Ton sind aber entscheidend, ob und wie die Kritik beim Gegenüber ankommt. Ein Lob in Zusammenhang mit einer Kritik kann da positiv wirken, ist natürlich kein Muss.
    Das Zitat Ihres Freundes gefällt mir, da es bei Problemen oft nur um eine Schuldzuweisung geht, aber nicht um die Lösung des Problems.
    Freundliche Grüße
    Claudia Dieterle