Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Teamarbeit

Einzelkämpfer oder Teamarbeit?

Wie arbeitet man besser im Team oder allein?
Besser allein oder im Team arbeiten?

Claudia Kauscheder hat zu einer Blogparade eingeladen Einsamer Wolf oder lieber im Rudel? Dabei interessiert sie sich für die Erfahrungen anderer zu Erfolgsteams.

Sie versteht darunter eine Gruppe von 4 - 6 Personen, die sich regelmäßig (persönlich oder virtuell) über einen längeren Zeitraum hinweg treffen, um sich gegenseitig zu unterstützen und ihre Ziele zu erreichen.

 

Ich habe dabei zuerst an die Spielegruppen gedacht, die ich nach der Geburt meines Sohnes besucht und teilweise selbst organisiert habe. Es ist gar nicht so einfach, einen Termin für mehrere Mütter zu finden, um sich regelmäßig mit Kindern zu treffen. Aber es lohnt sich, ein kleines Mütternetzwerk aufzubauen, um Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Die Kinder haben Unterhaltung und die Mütter können sich austauschen, Rat holen oder Tipps geben.

 

Danach habe ich an Projektteams gedacht. Ich habe schon sowohl im Homeoffice als einsamer Wolf als auch im Büro in Teams gearbeitet und Erfahrungen gesammelt. Nachfolgend meine Gedanken dazu.

 

Generell ist es in Firmen wichtig, dass die einzelnen Abteilungen und Mitarbeiter Hand in Hand arbeiten und einander zuarbeiten. Das ist auch schon Teamarbeit, da man bei seiner Arbeit immer überlegen muss, wer braucht welche Informationen aus meinem Bereich. Für einen effizienten innerbetrieblichen Arbeitsablauf ist eine Koordination der Arbeit der verschiedenen Abteilungen und ein optimaler Informationsfluss wichtig. Dazu ist eine Planung notwendig, wer was wann erledigen muss, damit eine andere Abteilung, andere Mitarbeiter weiterarbeiten können.

 

In jeder Firma gibt es Arbeiten, die nur abteilungsübergreifend gemacht werden können und dann als Projekt bezeichnet werden. Solche Projekte funktionieren aus meiner Erfahrung her nur, wenn es einen Projektleiter gibt, der das Projekt mit Ziel beschreibt, einen Plan aufstellt und festlegt, wer was wann tut. Bei der Auswahl der Projektmitglieder muss berücksichtigt werden, welche Kenntnisse notwendig sind, um das Ziel des Projekts zu erreichen.

Ob die Harmonie zwischen den Projektmitgliedern stimmt, spielt auch eine Rolle.

Rückmeldungen über die einzelnen Schritte erfolgen an den Projektleiter, der weitere Schritte definiert.

In Projektsitzungen tragen alle Projektmitglieder vor, welche Punkte erledigt sind und es wird über die weitere Vorgehensweise entschieden. Das Problem bei Projektsitzungen ist oft, dass man sich verzettelt, nicht weiterkommt und die Beteiligten frustriert sind über die sinnlos vergeudete Zeit. Hier ist es Aufgabe des Projektleiters, immer wieder zum Thema zurückzukommen und durch die Sitzung zu führen.

Wie bereits erwähnt, ist es besonders wichtig, dass jeder die notwendigen Informationen erhält.

 

Virtuell kann mit E-Mail, Skype, Google Drive, Google Hangout und anderen Tools auch ein Projektteam gebildet werden.

 

Auch im privaten Bereich können Erfolgs- oder Projektteams gebildet werden, um Erfahrungen auszutauschen oder ein Ziel zu erreichen (z. B. beim Hausbau oder den bereits erwähnten Spielegruppen).

 

Wer im Internet in diversen sozialen Netzwerken aktiv ist, kann konkret nach Menschen suchen, die dieselben Interessen haben oder über Dinge Bescheid wissen, wo man sich gerne informieren würde. Dafür gibt es z. B. auf Google+ Communities oder Gruppen in Xing oder LinkedIn, um über ein bestimmtes Thema auf dem Laufenden zu bleiben oder eine Diskussion zu starten. Ich könnte mir gut vorstellen, aus diversen Leuten, die ich aus dem Internet kenne, ein Erfolgsteam zu erstellen, um ein Thema zu erörtern oder ein Projekt zu realisieren.

 

Fazit

Ich arbeite gerne allein und selbständig, lasse mich aber auch gerne inspirieren und beraten. Bei Bedarf wird ein Team organisiert. 

 

Und wie arbeiten Sie besser?

Kommentare: 4 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Peter (Sonntag, 03 August 2014 20:31)

    Teamarbeit ist ein meist fehlinterpretierter Begriff, der meist auch falsch angewandt wird. Teamwork, Teamarbeit oder auch Gruppenarbeit ist für mich die effizienteste Form eines arbeitsteiligen Prozesses eine Gruppe. Sie fordert Bestleistung aller Beteiligten. Sonst funktioniert sie nicht. Man muss sich Teamarbeit wie ein Uhrwerk vorstellen, verändert man daran etwas, geht die Uhr falsch oder sie funktioniert nicht mehr. Hat die Teamarbeit einmal begonnen, ist sie von außerhalb nicht bzw. kaum beherrschbar. Teamarbeit muss meist erst beendet werden, um Änderungen einzuführen. Das ist für viele Chefs ein Unding: Untergebene beherrschen einen Arbeitsprozess, wo ich als Chef keinen Einfluss habe. In vielen Firmen wird das abgelehnt, weil Chefs angst davor haben.
    Aus diesem Grund definiert jede Firma bzw. Institution selbst den Begriff Teamarbeit. Schließlich will jeder sich mit einer der effektivsten Arbeitsformen schmücken. Wie beispielsweise das Arbeitsamt: Melden sie sich bitte im Team … :-)))
    Ich selbst habe dreimal Teamarbeit erlebt, davon zweimal nach der Wende selbst organisiert. Zweimal, nach der Wende, wurde die eindeutig effektivere Arbeitsform durch Chefs brachial beendet. Warum? Ich denke Teamarbeit ist vorwiegend für Arbeitsgruppen geeignet, die in Augenhöhe an einem Arbeitsteiligen Prozess arbeiten; oder in Firmen, wo Chefs die Effizienz erkennen und mit den geringen Steuermöglichkeiten des Arbeitsprozess persönlich zurechtkommen

  • #2

    Claudia (Montag, 04 August 2014 10:18)

    Hallo Peter,
    vielen Dank für den ausführlichen Kommentar und die interessanten Infos Deiner Erfahrungen.
    Viele Grüße
    Claudia

  • #3

    Subliminals (Samstag, 09 August 2014 20:37)

    Hallo Claudia,

    ich bin auch bei Deiner Blogparade mit dabei und präsentiere mein Dreamteam unter <a href="http://neurosync.de/das-erfolgsteam">Neurosync.de</a>

  • #4

    Claudia Dieterle (Samstag, 09 August 2014 22:31)

    Hallo,
    danke für den Kommentar, ein interessanter Beitrag. Wie ich gesehen habe, ist der Beitrag auch bei der richtigen Claudia Kauscheder eingereicht worden.
    Viele Grüße
    Claudia