Claudias praktischer Ratgeber Andere Länder, andere Sitten

Andere Länder, andere Sitten

Was gibt es für Unterschiede in den Ländern?
Die Unterschiede in den einzelnen Länder

Fremde Kulturen und Länder haben mich schon immer fasziniert.

 

Vor allem die Sprachen, die in anderen Ländern gesprochen werden, die Ähnlichkeiten bei z. B. den lateinischen Sprachen, wo man oft gut die Bedeutung eines Wortes ableiten kann, wenn man eine lateinische Sprache kennt.

Wir haben auch im Alltag viele Worte aus anderen Sprachen übernommen wie z. B. Kids und Cerealien. Die Worte Rucksack und Kindergarten werden auch im Englischen verwendet. In der Musik werden italienische Worte wie z. B. staccato und sotto voce verwendet. Im Bankwesen gibt es z. B. den Agio oder Giro aus dem Italienischen.

 

Auch das Essen in anderen Ländern finde ich sehr interessant. Mir würde es nicht im Traum einfallen, im Urlaub nur Schnitzel und Pommes zu essen. Ich probiere gerne neue Gerichte aus. Viele gehen lokal italienisch, türkisch, thailändisch oder chinesisch essen. Schweizer Schokolade ist für mich die beste.

 

Bei den Pflanzen haben wir viel aus anderen Ländern, Kontinenten übernommen, z. B. Kartoffeln aus Südamerika, Bonsai Bäume aus China, die Ananas aus Amerika, die Bananen, die ursprünglich aus Asien stammen, Pfirsiche aus Zentralasien.

 

Wir haben Tiere aus verschiedenen Ländern, wie z. B. den Deutschen Schäferhund oder den Schweizer Bernhardiner. Im Zoo können wir Tiere besuchen, die eigentlich in Asien oder Afrika ihre Heimat haben (Elefanten, Tiger, usw.).

 

Auch in der Architektur gibt es landesspezifische Bauweisen wie z. B. die Aquädukte in Italien, Pyramiden in Ägypten, Lateinamerika und China, Zwiebeltürme bei Kirchen in Deutschland, Österreich und Südtirol.

 

In der Mode findet man japanische Kimonos, amerikanische Baseball Caps oder Schottenröcke. Stoffe und Designs von Accessoires und Kleidungsstücken werden oft mit landesüblichen Farben und Motiven hergestellt.


Wir können lateinamerikanische Tänze wie z. B. Samba, Cha-Cha-Cha und Rumba lernen.


Aus China hat z. B. die Akkupunktur  in der Medizin einen festen Platz. Wir machen Qigong oder Tai-Chi aus China zur Entspannung.


Es gibt viele länderspezifische Gedenktage wie z. B. in Deutschland den 3. Oktober. Wir haben Halloween aus Irland oder den Muttertag aus den USA übernommen.


Bei Bloggern gibt es eine Internationale Blogosphäre. Man kann in einer anderen Sprache bloggen oder Blogs in anderen Sprachen besuchen. Eine gute Möglichkeit, seine Fremdsprachenkenntnisse nicht einrosten zu lassen.


Bei der Frage Duzen oder siezen? kommt es auch auf das Land an, ob man eher duzt oder siezt. In manchen Ländern ist man offener, in anderen distanzierter. Das fängt schon bei der Begrüßung an, die eine herzliche Umarmung mit angedeuteten Küsschen sein kann oder ein Händedruck mit Distanz zwischen den beiden Menschen, die sich begrüßen.


Die Grenzen sind immer mehr offen, so dass es einfacher ist, in anderen Ländern Besuche, Urlaub zu machen oder zu arbeiten. Die jeweilige Sprache zu sprechen ist ein großer Vorteil, da man leichter Kontakte knüpfen kann. Beruflich ist es meistens notwendig, die Landessprache zu sprechen, wenn man in einem anderen Land arbeitet.

Manche Menschen passen sich im Gastland an, andere nehmen ihre komplette Kultur und alle Gewohnheiten ins neue Land mit. Jedes Land hat seinen Reiz. Manchmal sind wir uns gar nicht bewusst, aus welchen Ländern die Dinge sind, die wir kennen.

 

Was haben Sie aus anderen Ländern übernommen?

Kommentare: 10 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Petra (Montag, 17 November 2014 10:32)

    Als ich den Titel des Beitrags gelesen habe, dachte ich eigentlich noch, das ich nichts aus anderen ländern übernommen hätte, aber so ganz stimmt das ja dann doch nicht, einige Wörter aus anderen Ländern haben sich auch in meinem Sprachgebrauch eingeschlichen ,sowie auch viele Gerichte die ich hier daheim für meine Lieben koche. Länderspezifische Traditionen wie Halloween und andere werden bei mir aber wohl nicht Einzug halten.
    Lieben Gruß
    Petra

  • #2

    Claudia (Montag, 17 November 2014 12:49)

    Hallo Petra,
    vielen Dank für den Kommentar. Ich denke, dass wohl jeder irgendetwas aus einem anderen Land übernommen hat.
    Viele Grüße
    Claudia

  • #3

    Alex L (Dienstag, 18 November 2014 04:44)

    Hallo Claudia,
    einen sehr schönen Beitrag hast du hier produziert und ich habe auch einiges aus anderen Ländern übernommen, indem ich seit einer Weile auf Russisch blogge.

    Ich versuche, mir etwas von den RU-Bloggern abzuschauen und es auf meinem russischen Blog anzuwenden. Ansonsten wenn ich mal in der Schweiz leben und arbeiten war, habe ich versucht, mich anzupassen und da de Schweizer auch Hochdeutsch verstehen, war es für mich wesentlich leichter. Schweizer Dialekt, wenn er richtig von einem echten Schweizerr gesprochen wird, ist sehr schwer zu verstehen und es ist auch von Kanton zu Kanton sehr sehr unterschiedlich.

  • #4

    Claudia (Dienstag, 18 November 2014 07:00)

    Hallo Alex,
    vielen Dank für Deinen Kommentar. Du bist beim Bloggen auch mehrsprachig.
    Das stimmt, dass manche Dialekte schwer zu verstehen sind, Dialekte finde ich auch sehr interessant bei den Sprachen.
    Viele Grüße
    Claudia

  • #5

    Angelika Gueven (Mittwoch, 03 Dezember 2014)

    Liebe Claudia,
    mir hat es die Gastfreundschaft der Orientalen angetan und auch ein wenig das Ambiente. Schon sehr früh gehörten Märchen aus Arabien, der Türkei, Asien, Russland zu meinen Lieblingslesestücken. Die Faszination in kindlicher Neugier fremde Welten zu bereisen wanderte dann über Asiatische Märchen und führte mich später eine lange Zeit auch zu den ägyptischen Kulturen, den verschiedenen Religionen. Beim Kochen fand ich die Hohe Kunst der Dekoration wie es die Asiaten zeigen so spannend, dass ich einige Kurse belegte, die Kalligrafie beschäftigte mich und die körperlich sinnlichen Erfahrungen erkundete ich für mich. Heute finde ich in Meditation und Übungen aus verschiedenen Lehre Kraft und Halt.
    Ich habe viele Sprachen gelernt, weil diese aber nicht wirklich praktisch zum Einsatz kamen, sind sie eingerostet. Desto mehr interessieren mich heute die landestypischen Akzente und Dialekte und ich kann mich nicht sattlesen an bayrischer und besonders sächsiche Mundart - die ich immer noch nicht richtig verstehe.
    Danke für diese schöne Anregung und liebe Grüße
    #Netzbotin Angelika Gueven

  • #6

    Claudia (Mittwoch, 03 Dezember 2014)

    Liebe Angelika,
    vielen Dank für den ausführlichen Kommentar. Es ist schon interessant, wie groß das Interesse an anderen Ländern und Kulturen ist. Andere Sprachen und Dialekte haben es mir auch angetan.
    Viele Grüße
    Claudia

  • #7

    Hannah (Donnerstag, 04 Dezember 2014 17:05)

    Hallo Claudia!

    Ich habe mir kulinarisch viel aus meinen Reisen mitgenommen und abgeguckt. Jedes Land hat seine eigene Spezialität, die es besonders macht. Über die Gerichte lernt man oft auch einiges über die Menschen kennen, vor allem aber über die Tischkultur und die Gespräche bei Tisch. Im Urlaub probiere ich immer gerne neues aus. Wenn möglich schaue ich auch direkt bei der Zubereitung zu oder tausche Rezepte aus - mittlerweile bin ich mit Hobbyköchen auf der ganzen Welt befreundet. Einfach schön, wie gemeinsames Essen die Kulturen verbinden kann!

  • #8

    Claudia (Donnerstag, 04 Dezember 2014 18:56)

    Hallo Hannah,
    vielen Dank für den Kommentar. Ich probiere auch gerne andere Gerichte aus. Das ist ein interessanter Aspekt, über die Küche, Tischkultur und beim Essen etwas über die Menschen zu erfahren.
    Viele Grüße
    Claudia

  • #9

    Peter (Montag, 15 Dezember 2014 23:25)

    Hallo Claudia
    Ich beobachte im Ausland Lebensweisen unter dem Aspekt, warum sie so leben und sind die Menschen glücklich. Wenn ich diese Lebensweisen versuche in unsere Kultur einzufügen kommen manchmal skurrile Gedanken. Dennoch bleiben Geschichten übrig, die meine Denkweisen und mein Leben hier in Deutschland beeinflussen.
    Bei unserem Urlaub auf Madeira sind wir täglich an einen, wir würden sagen, Tante Emmeladen vorbei gekommen. Der Besitzer wohnte im gleichen Haus. Er öffnet seinen Laden am Morgen. Am Abend sitzt er dann mit anderen Einheimischen vor seinem Geschäft, trinkt und redet. Wenn jemand etwas kaufen will, bekommt er das. Auch, wenn der Laden schon lange geschlossen ist. Wir das erlebten das zu dem Zeitpunkt, als in Deutschland gerade über Ladenöffnungszeiten diskutiert wurde.
    Zwei meiner schönsten Geschichten erlebte ich in Thailand. Die erzähle ich jetzt nicht. Wer will, kann diese in meinem Blog lesen http://goo.gl/75kIO6
    Viele Grüße
    Peter

  • #10

    Claudia (Dienstag, 16 Dezember 2014 07:43)

    Hallo Peter,
    vielen Dank für den ausführlichen Kommentar. Menschen, die gerne reisen oder aus der Reisebranche sind, haben natürlich besonders viel zu erzählen.
    Das stimmt, dass die Lebensweise in anderen Ländern meist ihre Gründe hat wie z. B. Hitze. Dass es bei uns bürokratischer zugeht ist auch bekannt.
    Viele Grüße
    Claudia