Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zur Dankbarkeit

Wofür ich dankbar bin

Wofür sind Sie dankbar?
Wofür können wir dankbar sein?

Mara Stix hat zu einer Blogparade über Dankbarkeit eingeladen. Dabei ist mir sofort das folgende Erlebnis eingefallen. Vor einigen Jahren habe ich ein Seminar besucht. Der Seminarleiter bat uns am Anfang, zu erzählen, worüber wir uns in der vergangenen Woche gefreut haben. Mir fiel sofort etwas ein, aber zu meinem Erstaunen hatten die meisten ein Problem, etwas zu finden, worüber sie sich gefreut haben. Da beim nächsten Seminartag alle wussten, dass diese Frage wieder kommen würde, überlegte sich jeder vorher, was er erzählen könnte.

 

Seitdem zähle ich jeden Abend auf, worüber ich mich an diesem Tag gefreut habe und wofür ich dankbar sein kann. Das kann ein Lächeln, ein nettes Gespräch, ein gutes Essen, ein interessantes Buch oder ein schönes Erlebnis sein. Manche führen ein Dankbarkeitstagebuch, ich mache das abends in Gedanken. Es ist ein schöner Ausklang für den Tag. Manchmal überlege ich auch, welche Gründe es gibt, mich auf den nächsten Tag zu freuen, weil es dort auch Gründe für Freude und Dankbarkeit gibt.

 

Ich bin dankbar und freue mich wenn:

  • ich einen Regenbogen sehe
  • die Sonne scheint
  • ich backe und es allen schmeckt
  • ein  Vogel zwitschert
  • jemand lächelt oder ich einen Grund zum Lächeln habe
  • ich ein gutes Buch lese
  • niemand in meiner Familie krank ist

Dankbarkeit hat für mich etwas mit der persönlichen Definition von Glück zu tun. Für das, was mich glücklich macht, bin ich dankbar. Wenn die Erwartungen sehr hoch sind, ist man auch nicht so schnell glücklich und dankbar. Es gibt Menschen, die sich über Kleinigkeiten freuen können. Es gibt aber auch Menschen, die immer nur auf das schauen, was andere haben und sie nicht, anstatt für das dankbar zu sein, was sie selbst haben.


Hier meine Antworten auf Maras Fragen:

 

Wofür du in deinem Leben dankbar bist

Ich bin dankbar für alles, was ich beruflich und privat lernen konnte, für meine Hobbys, die mich erfüllen, und vor allem für meine Kinder.


Was sich durch mehr Dankbarkeit in deinem Leben verändert hat

Seit ich abends immer darüber nachdenke, worüber ich mich am Tag gefreut habe und wofür ich dankbar sein kann, bin ich zufriedener und habe eine positivere Einstellung.


Wie dir Dankbarkeit geholfen hat, aus einer negativen Situation heraus zu kommen bzw. deine Ziele zu erreichen

Ich sage immer, wenn es einem ab und zu schlecht geht, weiß man es besser zu schätzen, wenn es einem gut geht. In diesem Sinn versuche ich immer, in jeder Situation die positiven Seiten zu sehen und dankbar zu sein für alles, was ich habe. Dankbarkeit ist ein positives Gefühl, das positive Assoziationen auslöst, was die beste Voraussetzung für das Erreichen eines Ziels ist.


Warum Dankbarkeit wichtig ist

Dankbarkeit ist wichtig für ein zufriedenes und glückliches Leben. Deshalb finde ich es wichtig, schon Kindern beizubringen, dankbar zu sein für Aufmerksamkeit, Unterstützung, Vertrauen und Geschenke. Das Wort "danke" gehört zum Grundvokabular für jeden Menschen und ist Bestandteil eines netten Miteinanders. Jemand, der es schätzt, wenn ihm geholfen wird, ist dankbar für diese Unterstützung und eher bereit, anderen zu helfen. Genauso verhält es sich mit Vertrauen und Aufmerksamkeit. Ich freue mich und bin dankbar, wenn mir jemand vertraut oder Aufmerksamkeit schenkt und gebe das Vertrauen und die Aufmerksamkeit gerne zurück.


Unsere Zeit ist viel zu kostbar, um nicht für jeden schönen Moment dankbar zu sein.

 

Ich bin übrigens durch meinen geschätzten Bloggerkollegen Hans Reuter auf diese Blogparade aufmerksam geworden, der in seinem Beitrag sehr viele Gründe aufzählt, dankbar zu sein. Wer da nichts findet, ist selbst schuld, wenn er nicht glücklich und dankbar ist.

 

Wofür sind Sie dankbar?

Kommentare: 10 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Hans (Montag, 23 Februar 2015 08:40)


    Hallo liebe Claudia,
    danke sehr herzlich für deine nette Erwähnung.
    Ich teile natürlich Deine Einstellung. Selbst scheinbar kleine Gegebenheiten, die uns am Tag dankbar sein lassen, verändern unsere Grundeinstellung ins positive(re).

    Mir fiel es bis vor ein paar Jahren auch schwer, da etwas zu finden. Natürlich war es da, aber das anzuerkennen war etwas problematisch. Nun kann ich sagen: Ich bin dankbar, dass ich immer etwas finde, worüber ich dankbar und folglich positiver eingestellt sein kann.

    Ich wünsche dir und deinen Lieben eine gute, neue Woche. Ich hoffe, ihr nutzt die kostbare Zeit gut, obwohl ich mir bei dir da keine Sorgen mache. ;-)
    HG Hans

  • #2

    Kari Lessír (Montag, 23 Februar 2015 09:19)

    Liebe Claudia,
    durch Deine Antwort auf meinen Blogartikel zu Mara Stix' Blogparade bin ich jetzt zu deinem Beitrag gekommen. Vielen Dank :)
    Ist es nicht spannend, wie viele Menschen an der Blogparade teilnehmen? Wie viele von uns bereits begriffen haben, welch eine Magie in der Dankbarkeit steckt? Das lässt mich wirklich hoffen. Für unsere Zukunft und die unserer Kinder.
    Liebe Grüße und eine wundervolle Woche,
    Kari

  • #3

    Claudia (Montag, 23 Februar 2015 11:28)

    Hallo lieber Hans,
    vielen Dank für Deinen Kommentar. Es gibt so viele kleine Dinge, für die man dankbar sein kann. Gut, dass wir beide immer etwas finden.
    Viele Grüße und ebenso eine gute neue Woche
    Claudia

  • #4

    Claudia (Montag, 23 Februar 2015)

    Liebe Kari,
    vielen Dank für Deinen Kommentar. Finde ich auch klasse, dass es so viele Teilnehmer gibt bei dieser Blogparade. Es lohnt sich wirklich, sich über dieses Thema Gedanken zu machen.
    Viele Grüße
    Claudia

  • #5

    Ede-Peter (Montag, 23 Februar 2015 16:09)

    Hallo Claudia,
    leider vergessen wir ja sehr häufig, dass wir auch für die vermeintlich kleineren Dinge die wir erleben oder wahrnehmen, dankbar sein sollten.
    Mir hilft es immer ungemein, wenn ich einen meiner schlechteren Tage erwische (aus gesundheitlichen Gründen), mich auf kleine "Nebensächlichkeiten" zu konzentrieren bzw. sie mir bewusst zu machen (wie du schon erwähntest z. B. das Vogelgezwitscher - besonders gut für die Seele am ganz frühen Morgen).
    Vielen Dank für deinen schönen Artikel, hat mir sehr viel Freude bereitet ihn zu lesen.
    LG Ede

  • #6

    Claudia (Montag, 23 Februar 2015 16:35)

    Hallo Ede-Peter,
    vielen Dank für Deinen schönen Kommentar. Stimmt, man kann sich auch über kleine Dinge freuen und dankbar sein. Ich freue mich immer und bin dankbar für solche Kommentare wie von Dir.
    Viele Grüße
    Claudia

  • #7

    Karin (Freitag, 27 Februar 2015 16:05)

    Hallo,
    welch eine schöne Idee. Abends darüber nachzudenken was der Tag einem schönes gebracht hat. Das kann so vieles sein und muss nicht wer weiß was sein. Aber viele Menschen können glaube ich gar nicht mehr wirklich dankbar sein, sondern streben nach immer mehr.
    Dankbarkeit und Zufriedenheit gehört für mich zusammen.
    lg

  • #8

    Claudia (Freitag, 27 Februar 2015 17:52)

    Hallo Karin,
    vielen Dank für Deinen Kommentar. Da hast Du leider Recht, dass viele Menschen verlernt haben, dankbar zu sein. Aber die vielen Teilnehmer der Blogparade zeigen, dass es auch noch Menschen gibt, die dankbar sind.
    Viele Grüße
    Claudia

  • #9

    Alex L (Freitag, 27 Februar 2015 22:01)

    Hallo Claudia,
    ich bin dankbar für das, was ich selbst habe und auch dafür, wenn niemand in meiner Familie krank ist und es allen gut geht.

    Und ich freue mich auch bei kleinen Dingen, die man so im Alltag erleben darf. Es können wirklich Kleinigkeiten sein, aber wenn sie etwas mit Glück zu tun haben, dann freue ich mich.

    Ich muss mal schauen, ob ich bei dieser Blogparade nicht auch mitmachen kann, falls sie noch läuft.

  • #10

    Claudia (Samstag, 28 Februar 2015 09:30)

    Hallo Alex,
    vielen Dank für Deinen Kommentar. Das ist ein wichtiger Punkt, dass man für Gesundheit dankbar ist und auch für Kleinigkeiten. Heute ist der letzte Tag der Blogparade.
    Viele Grüße
    Claudia