Claudias praktischer Ratgeber zu Kommunkation und Social Media

Social Media – Die Kommunikation im Wandel

Die Kommunikation verlagert sich immer mehr ins Internet
Die Kommunikation und die Rolle von Social Media

Social Media und die sozialen Netzwerke sind aus unserem Alltag nicht mehr fortzudenken, um miteinander zu kommunizieren. Mit Trommeln in Afrika hat mal alles angefangen. Die Ägypter hatten bereits einen Kurierdienst. Das Postsystem stammt ursprünglich aus Persien. China kommunizierte mit Rauchzeichen über die Mauer. Über Zeitungen auf Tafeln und Brieftauben ging es zur Telegrafie und zum Mobiltelefon weiter zur E-Mail und SMS bis zu Facebook, Twitter und vielen weiteren sozialen Netzwerken. Hier ist eine deutsche Infografik mit der Geschichte der Kommunikation. Es gibt regelmäßig neue soziale Netzwerke, andere sind nicht mehr aktiv, Nutzer verlagern ihre Aktivitäten oder setzen den Fokus neu, je nachdem wo sie mehr Erfolg haben. Das Buch How to Create A Social Media Strategy von CoSchedule  hat mich inspiriert über die gängigen sozialen Netzwerke zu schreiben. Grundsätzlich empfehle ich jedem, regelmäßig nach sich selbst, seinem Unternehmen, seiner Konkurrenz zu googeln, um herauszufinden, wie die eigenen Suchergebnisse sind und wo sich die Konkurrenz und die Zielgruppe aufhalten. Nachfolgend diverse Punkte, um eine erfolgreiche Social-Media-Strategy zu erstellen.

 

Die Auswahl des passenden sozialen Netzwerks

In diesem Artikel von Hubspot gibt es 6 Tipps für die Auswahl des passenden sozialen Netzwerks:

  1. Seine Kunden befragen.
  2. Wenn die Kunden nicht befragt werden können, eine anonyme Umfrage durchführen mit z. B. mit SurveyMonkey oder Google Forms. Google+ und Twitter bieten übrigens auch eine einfache Möglichkeit, Abstimmungen oder Umfragen durchzuführen.
  3. Wer einen Blog hat, schaut sich an, auf welchen sozialen Netzwerken es die meisten Shares gibt.
  4. Mit einem Tool wie z. B. BuzzSumo herausfinden, auf welchen sozialen Netzwerken die Artikel der Konkurrenz geteilt werden.
  5. Ebenfalls mit BuzzSumo nach Keywords suchen, um zu sehen, auf welchen sozialen Netzwerken Artikel darüber geteilt werden.
  6. Mit einem Tool wie z. B. Socialbakers prüfen, welche Branche auf welchen sozialen Netzwerken aktiv ist.

Die nachfolgenden 2 Punkte sind mit freundlicher Genehmigung inhaltlich aus dem o. g. Buch von CoSchedule entnommen.

 

Was es beim Schreiben für unterschiedliche soziale Netzwerke zu beachten gibt

Jedes soziale Netzwerk hat seine Besonderheiten und deshalb sollte der Inhalt immer an das jeweilige Netzwerk angepasst werden:

 

Twitter

  • Kurz und einfach formulieren.
  • Auf den Punkt kommen und die Aufmerksamkeit erregen.
  • Link zum Artikel für mehr Informationen.
  • Hashtags verwenden (nicht mehr als 2) für weiterführende Infos zum selben Thema.

Facebook

  • Eine persönliche Note geben, die Menschen wollen sehen, dass ein richtiger Mensch dahinter steckt, und sich als Teil einer Gruppe fühlen.
  • Eine Geschichte erzählen.
  • Fragen stellen und Antworten erhalten.
  • Videos laufen besser als Bilder.
  • Einen Link ergänzen mit einem Bild, das Emotionen hervorruft.

Pinterest

  • Ein Netzwerk, um Stress abzubauen mit einfachem und elegantem Design.
  • Interaktionen durch das Entdecken neuer Pinnwände, Pinnen und Repinnen.
  • Qualitativ hochwertige Bilder veröffentlichen.
  • Kreativ sein.
  • Daran denken, dass die Mehrheit auf Pinterest Frauen sind.

Anmerkung von mir

Ich entdecke immer mehr Firmen, die auf Pinterest aktiv sind, um dort Bilder aus ihrem Online-Shop zu veröffentlichen oder ihre Produkte oder Dienstleistungen vorzustellen. 

Außerdem gibt es sehr viele Agenturen im Bereich Online-Marketing, die Pinnwände zu Social Media, LinkedIn, Twitter, Facebook, Google+ und anderen sozialen Netzwerken, Content-Marketing, Digital-Marketing, Influencer-Marketing, Mobile-Marketing, Infografiken oder SEO, usw. haben. Meine Pinnwand Infografiken hat ca. dreimal so viele Follower wie die anderen Pinnwände. Da man mit Klick auf das Bild zum Artikel gelangt, der die Infografik enthält, ist das eine zusätzliche Trafficquelle.

 

LinkedIn

  • Ein berufliches Netzwerk, um Jobs zu finden, zu lernen oder Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.
  • Engagement ist hier das Schlüsselwort, Fragen stellen, Diskussionen starten oder daran teilnehmen.
  • Zeigen über welches Thema man sich auskennt.

Google+

  • Einfache Vernetzungsmöglichkeit mit Menschen, die dieselben Interessen teilen.
  • Gespräche führen wie auf Facebook, Bilder teilen wie auf Instagram, sich mit Menschen, die dieselben Interessen teilen, vernetzen wie auf LinkedIn, Video Chat wie Skype.
  • Seine Niche hervorheben.
  • Hashtags wie auf Twitter benutzen.

Anmerkung von mir

Die Tatsache, dass ein am 05.06.16 in den USA veröffentlichtes Buch Google+ mit aufführt, während es in Deutschland immer mal wieder Posts gibt, wo sich jemand auf Google+ verabschiedet, wie z. B. Trajan Tosev, war ein guter Grund, nach aktuellen Nutzerzahlen zu suchen. Hier gibt es eine Infografik mit Nutzerzahlen verschiedener sozialer Netzwerke in 2016. Das Projekt von Zielbar hat übrigens seinen Ursprung auf Google+ und ist dort gewachsen.

 

Zusammenfassung

Jeder Inhalt sollte an das jeweilige soziale Netzwerk angepasst und entsprechend kuratiert werden. Es ist klar, dass der geteilte Inhalt je nach Netzwerk unterschiedliche Ergebnisse hat. Die eigenen Artikel werden in der Regel auf allen Kanälen geteilt, um sie zu promoten, aber beim Teilen fremder Beiträge macht es Sinn, jeweils das passende soziale Netzwerk auszusuchen.

Hier gibt es noch eine deutsche Infografik zum perfekten Post im Social Media Web.

 

Die besten Zeiten zum Veröffentlichen

Nachfolgend die besten Zeiten für die Veröffentlichung laut CoSchedule und Tools zum Messen der Ergebnisse für entsprechende Anpassungen.

 

Facebook

  • Samstag und Sonntag zwischen 12.00 und 13.00.
  • Mittwoch um 15.00.
  • Donnerstag und Freitag zwischen 13.00 und 16.00.
  • Nutzung mobil und am Desktop, bei der Arbeit und zu Hause.
  • Die Ergebnisse sind am Montag, Dienstag und Mittwoch schlechter als am Freitag. Der Grund lässt sich leicht erahnen, freitags sind die Menschen in Wochenendlaune.
  • Laut Neil Patel gibt es um 13.00 mehr Shares und um 15.00 mehr Klicks.

Analyse-Tools

Twitter

  • Montag bis Freitag: 12.00 – 15.00 und 17.00.
  • Mittwoch: 17.00 – 18.00.
  • In der Regel bessere Ergebnisse werktags als am Wochenende, abhängig von der Branche.
  • Wird oft auf dem Weg zu oder von der Arbeit genutzt oder in Pausen.

Analyse-Tools

LinkedIn

  • Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: 7.30 – 8.30, 12.00 und 17.00 – 18.00.
  • Dienstag 10.00 – 11.00. Ein besonders guter Tag laut Quick Sprout.
  • Montag ist ein schlechter Tag, weil es der erste Arbeitstag in der Woche ist.
  • Nutzung in der Regel während der Arbeitszeit.

Google+

  • Werktags 9.00 – 11.00.
  • Mittwoch um 9.00 ist ein besonders guter Tag.
  • Schlechte Zeiten sind frühmorgens und abends.
  • Nutzer hauptsächlich technisch orientiert und morgens am Aktivsten.

Analyse-Tool: Google Analytics

 

Instagram

  • Montag und Donnerstag jede Zeit außer 15.00 – 16.00.
  • Videos jeden Tag 21.00 – 8.00.
  • Mit 14.00, 17.00 und Mittwoch 19.00 experimentieren.
  • Die meisten Nutzer sind mobil und deshalb jederzeit online.

Zusammenfassung

Es hängt sehr stark von der Branche und der Zielgruppe ab, wann die beste Zeit ist.

Deshalb unterschiedliche Inhalte an verschiedenen Wochentagen und zu verschiedenen Zeiten veröffentlichen, analysieren und sehen, wann es mehr Shares, Klicks, Likes, etc. gibt und entsprechend die Veröffentlichungszeiten anpassen.

Hier gibt es noch eine deutsche Infografik mit den besten Zeiten fürs Posten auf Social Media.

 

Einblicke zur Nutzung der sozialen Netzwerke

Trajan Tosev, Thomas Schuster von top design werbeagentur, Carsten Weißmann von textbest Textagentur und Ben Harmanus von Unbounce haben sich bereiterklärt, ein paar Fragen zu ihren Aktivitäten und Erfahrungen in den sozialen Netzwerken zu beantworten. Die folgenden Fragen wurden gestellt:

  1. Auf welchen sozialen Netzwerken bist Du aktiv?
  2. Welche Inhalte veröffentlichst Du, dieselben oder unterschiedliche je nach Netzwerk?
  3. Wann postest Du und welche Empfehlungen kannst Du geben zu den besten Wochentagen und der besten Zeit dafür?
  4. Welche Erfahrungen hast Du in Bezug auf Gefällt-Mir-Angaben, Teilen und Kommentieren gemacht und welche Tipps kannst Du geben?
  5. Wie siehst Du die Zukunft der sozialen Netzwerke, welche werden eine Rolle spielen?

Die Antworten von Trajan

  1. Profile habe ich fast überall, doch richtig aktiv bin ich momentan bei Instagram, Snapchat und Facebook (in dieser Reihenfolge).
  2. Meistens sind es tatsächlich unterschiedliche Inhalte. Bei Instagram bin ich beispielsweise sowohl privat, als auch beruflich aktiv, mit zwei unterschiedlichen Accounts. Bei Snapchat kann man sowieso keine „vorproduzierten“ Inhalte veröffentlichen - insofern muss der Inhalt originell sein. Und bei Facebook ist es immer unterschiedlich, teilweise poste ich dort tatsächlich Bilder, die ich für Instagram gemacht habe, aber ich teile auch gerne lesenswerte Artikel aus meiner Branche (Online-Marketing).
    Was die Inhalte angeht, gehöre ich eher zu den Menschen, die an den Mehrwert denken. Mein Thema ist Online-Marketing und darum geht es - mehr oder weniger - auf allen meinen Profilen. Mir folgen mittlerweile so viele Menschen und Unternehmen in diversen Social Networks, dass ich einfach ein schlechtes Gewissen habe, mein Mittagessen zu posten. Ich empfinde es außerdem selbst als Zeitverschwendung, wenn ich mir solche Postings von anderen Leuten anschaue (die ich teilweise gar nicht persönlich kenne). Deshalb gehe ich mit meinem "alltäglichen Kram" eher sparsam um. Ich lasse dennoch hin und wieder einige persönliche Einblicke zu. Auf die richtige Mischung kommt es an, und das muss jeder Mensch und jedes Unternehmen für sich herausfinden.
  3. Auf meiner beruflichen Instagram-Seite (@ig4business.de) poste ich täglich, bei Snapchat kommt ungefähr alle zwei Tage ein Marketing-Thema vor. Für Facebook habe ich keinen festen Zeitplan. Klare Empfehlungen hinsichtlich der besten Wochentage und Zeiten kann ich leider nicht geben, denn jede Zielgruppe tickt anders. Zum Glück gibt es jede Menge Tools, die uns Online-Marketern helfen können, die optimalen Zeiten für unsere Postings zu finden.
    Viel wichtiger ist, meiner Meinung nach, die Regelmäßigkeit. Wer nur sporadisch von sich hören lässt, kann keine aktive Community aufbauen.
  4. Es ist natürlich eine schöne Bestätigung für den Absender, wenn die Community auf den Beitrag reagiert. Die Interaktionen sind im Grunde genommen das Herzstück von Social Media. Doch von nichts kommt nichts. Relevante Inhalte veröffentlichen, aber auch selbst liken, kommentieren und teilen gehören einfach zum langfristigen Erfolg in Social Media dazu. Außerdem setzen die meisten Social Networks Algorithmen ein, die im Großen und Ganzen Beiträge bevorzugen, die eine hohe Interaktionsrate haben. Mein Tipp deshalb: Immer versuchen, eine Diskussion anzuregen. Manchmal bin ich selbst erstaunt, wie mitteilungsbedürftig wir Menschen sind, wie dieses Beispiel zeigt.
  5. Die sozialen Netzwerke werden uns in der einen oder anderen Form noch lange begleiten. Es ist ein menschliches Bedürfnis, sich auszutauschen und Feedback von seinem Umfeld zu bekommen und Social Media bietet das perfekte Umfeld dafür. Ob das in Zukunft Facebook, Instagram, Snapchat oder etwas ganz Neues sein wird, ist schwer abzusehen. Viel spannender finde ich die neuen technischen Möglichkeiten, die uns heute und in der Zukunft zur Verfügung stehen. Live-Streaming, wie wir es aktuell von Snapchat, Periscope und neuerdings Facebook Live kennen, ist dabei erst der Anfang. Mark Zuckerberg sagte, wir werden uns in der Zukunft in virtuellen Räumen treffen und ich finde diese Vorhersage gar nicht so gewagt. Die ersten 360-Grad Kameras und Virtual Reality-Brillen sind schon im Handel und Facebook experimentiert bereits mit solchen Inhalten. Ich glaube, eine ganz neue Generation Social Media kommt auf uns zu.

Die Antworten von Thomas

  1. Twitter, Facebook, Google+, Instagram, Pinterest, LinkedIn, XING, Flipboard, Vine, SlideShare und Whatsapp.
  2. Auf Twitter, Facebook, Google+ und Linkedin fast immer dieselben Inhalte. Pinterest und Instagram ist eine separate Welt für uns/mich.
  3. Instagram am besten ab 17.00 Uhr, Twitter, Facebook und Google+ meist am späten Vormittag.
  4. Es wird eher zögerlich geteilt und gelikt. Ich selbst teile gerne und viel. Was gut ist, wird von mir auch gerne gelikt. Empfehlung: Man muss sich auch persönliche Kontakte aufbauen, dann wird es mit dem Teilen auch besser. Wer anonym unterwegs ist und selbst nicht teilt, ist außen vor.
  5. Social Media wird uns in gesunder Dosierung als Kommunikationsbaustein im Marketing erhalten bleiben. Es ist meine Überzeugung, dass es aber Branchen gibt, die dort wirklich kaum bis überhaupt nicht funktionieren.  Bloggen hilft nach meiner Erfahrung allen Branchen, die Website zu puschen. Scheitert aber oft an den Ressourcen  (wie bei mir selbst auch manchmal).   Twitter halte ich für B2B sehr geeignet. Aber leider verstehen viele Menschen Twitter nicht. Habe fast ein wenig Sorge um den Zwitscherdienst. Facebook ist für Consumer-Anbieter ein wichtiges Element. Google+ braucht eigentlich kein Mensch. Snapchat halten wir für KMU untauglich, Vine ist auch nur ein Spielzeug, der Aufwand ist für so kurzlebigen Content zu groß. Pinterest ist stark unterschätzt, weil ein supergeiles Medium - aber da ist die Zeit in Deutschland noch nicht reif. Instagram ist auch prima, aber der Evergreen-Content von Pinterest plus die Links auf die Quelle ist ein wunderbarer Chancenpool. Vielleicht müssten die Betreiber von Pinterest in Deutschland mehr tun.

Die Antworten von Carsten

  1. Beruflich: Auf Twitter und Google Plus sehr bemüht, die Netzwerke zu verstehen. Auf LinkedIn und XING weil es dazu gehört, aber weniger strategisch. Privat: Snapchat, Facebook.
  2. Was unsere Inhalte betrifft, sind es immer dieselben Inhalte, an das jeweilige Netzwerk angepasst. Vor allem Facebook, Twitter und Google Plus. Ich bin gerade dran, das Content-Controlling von unseren und meinen Social Media Inhalten zu präzisieren, damit wir Tests laufen lassen können, um gezieltere Inhalte ausspielen zu können.
  3. Also für branchenspezifische Inhalte haben sich bei uns Dienstag und Donnerstag zwischen 10.00 – 12.00 Uhr für die Erstveröffentlichung als beste Tage und Zeitpunkte gezeigt. Um das rauszufinden haben wir ein wenig probiert und dann über Google Analytics ausgewertet. Für geteilte Links oder persönliche Inhalte hat sich kein besonderer Tag und keine bestimmte Uhrzeit gezeigt.
  4. Mein 2 Tipps wären:
    - Investiere Zeit in hochwertige Inhalte. Der Anreiz im Netzwerk etwas zu liken, zu kommentieren oder zu teilen wird dadurch deutlich erhöht.
    - Pflege deine Kontakte. Ein dynamisches Social Media Umfeld bringt Reichweite und regen Austausch. Es liefert auch Inspiration. Das Liken, Kommentieren und Teilen von "Fremdinhalten" sollte jedoch nicht spammig sein, sondern wirklich aus dem Interesse entstehen, aktiv und leidenschaftlich in Sachen Social Media dabei zu sein.
  5. Es gibt ja das Buzzword "Social Business". Die Entwicklung geht hin zu komplexen Kundenbeziehungen, bei denen die Website und die Social Media-Kanäle zu einem wesentlichen, ganz zentralen Aspekt der Unternehmensstrategie werden. Und ich denke, da ist etwas dran. Ich denke, dass das Potenzial für Unternehmen - vor allem ohne Millionenbudgets - noch lange nicht erreicht ist. Auch mit Blick auf meinen Background im Content-Marketing bin ich überzeugt, dass der Erfolg vieler Unternehmen immer enger an die Social Media-Präsenzen gekoppelt werden wird.

Die Antworten von Ben

  1. Mein bevorzugtes berufliches Netzwerk ist Twitter. Es ist eine schöne Möglichkeit, sich mit B2B-Kontakten zu verknüpfen, Partnerschaften anzustoßen und sogar neue Freunde zu finden. Weitere intensiv genutzte Netzwerke sind LinkedIn, XING und Facebook. Instagram ist bei mir in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen - und in Snapchat will ich zukünftig mehr reinschauen. Google+ befindet sich bei mir in einer Abschuss-Phase, wahrscheinlich werde ich es bald nicht mehr in meine wöchentliche Routine einbinden. Schade, in den Gruppen war mal richtig was los.
  2. Auf Twitter haue ich wirklich alles raus. Eigene Blog Posts, Gastartikel, spannende Inhalte, die ich kuratiere, Eindrücke von Events - da gibt es keine Grenzen. Auf LinkedIn, XING und Facebook gehe ich selektiver vor, um mein Netzwerk nicht zu nerven. Hier teile ich in der Regel meistens Posts aus dem Unbounce Blog oder Gastartikel, die ich verfasst habe. Natürlich weise ich auch darauf hin, wenn ich auf einem Event anzutreffen bin, egal, ob als Speaker oder Besucher. 
  3. Neue Artikel haue ich gerne am Montag raus. Dann kann der Post eine ganze Arbeitswoche über Social Media Feuer fangen und seine Dynamik entwickeln. Kurz vor dem Wochenende sind neue Posts nicht so vorteilhaft, weil man dann auch selbst nicht so aktiv reingehen kann, wenn es ums Sharen oder Kommentieren geht. Das ist aber natürlich auch eine Frage der Strategie und Kapazitäten. Manchmal lohnt es sich eben auch, wenn man dann postet, wenn wenig Konkurrenz postet. Daher hat man eine geringere Audience, aber diese muss die Aufmerksamkeit mit weniger anderen Angeboten teilen. Deswegen tweete ich ab 7 Uhr morgens bis Mitternacht. Wenn man ein internationales Netzwerk hat, kann man auch 24 Stunden am Tag tweeten.
  4. Es ist auf jeden Fall so, dass unsere Promos für E-Books und Webinare geringere Interaktions-Raten haben als Tweets zu Blog Posts. Nützliche Artikel kommen weniger aufdringlich rüber als "Events", obwohl wir mit diesen einen großen Mehrwert bieten. Auf Twitter kommen Videos gut an, vor allem von Events. Videos werden immer noch wenig eingesetzt und sind deswegen sofort ein Highlight. Zu Gefällt-Mir-Angaben muss ich sagen, dass sie mich nicht interessieren. Das sind schöne Vanity Metrics für B2C-Unternehmen, so eine Art Social Proof, dass ein Brand etwas Cooles gepostet hat. Mich interessieren Klicks und Shares (die wiederum Klicks bringen). Ich nutze soziale Netzwerke, damit sie auf meinen Blog und letztendlich Interaktionen in Form von Blog-Kommentaren oder eine Anmeldung zum Newsletter einzahlen. Was bringt Klicks? Ich würde sagen, dass es Content sein muss, der herausragt. Daher müssen auch manchmal polarisierende Headlines her wie die zu meinem Artikel im Zielbar-Blog Homepage adé: Wieso Landing Pages besser verkaufen. Sogar Karl Kratz hat sich eingemischt, da er den Begriff Landing Page als schwammig empfand - was natürlich eine Absicht meinerseits war und im Artikel eindeutiger herausgearbeitet wurde.
  5. Der Kampf zwischen XING und LinkedIn bleibt spannend. Ich sehe da kein Netzwerk wirklich vorne und nutze beide gerne. Mir gefallen die Diskussionen, die inzwischen auf beiden Plattformen stattfinden - starker Content! Facebook wird zunehmend als Business-Netzwerk wichtig. Kein Wunder, wer möchte schon mit Mama, Papa und Oma in einem Netzwerk sein. Daher wird hier der Altersschnitt weiter steigen. Zuwächse bei jungen Leuten sind sicherlich nur in Ländern möglich, die Facebook noch erobern muss. Daher müssen Brands Instagram, WhatsApp, Snapchat stärker evaluieren und für den Dialog mit der Zielgruppe einsetzen. Wir haben Snapchat mit Erfolg während unserer CTA Conference im Juni eingesetzt. Snapchat sei also nur etwas für Teenager ist eine Aussage, die man in Deutschland öfter hört - aber wir pennen hier eben lange, bis wir merken, dass sich da gerade etwas Großes auftut.
    Wenn ein Unternehmen große Kapazitäten hat, dann empfehle ich, dass neue soziale Netzwerke zu Beginn auf den möglichen Dialog mit Kunden gescannt werden. Klar, da kann man auch mal scheitern, aber der Erste zu sein, der etwas für sich nutzt, kann eben auch zu einer hippen Positionierung führen - ein Wettbewerbsvorteil!

Ich bedanke mich für die interessanten Einblicke. Abschließend möchte ich noch auf eine heikle Frage betreffend Inhalte, die veröffentlicht werden, eingehen.

 

Was ist angemessener und unangemessener Inhalt?

Kürzlich bin ich auf LinkedIn auf einen interessanten Artikel gestoßen, in dem es darum ging, was auf LinkedIn angemessener Inhalt ist und was nicht. 

Stein des Anstoßes war ein Post von Candice Galex, Inhaberin von Bikini Luxe, einem Online-Shop für Luxus-Bademode, Kleidung und Accessoires, mit einem Bild eines Models im Bikini und der Frage „Ist das angemessen für LinkedIn?“, woraufhin es nicht nur positive, sondern auch negative Kommentare hagelte. Auf der einen Seite gab es Empörung und die Meinung, dass dieser Inhalt auf Facebook oder Instagram gehört und für LinkedIn unpassend ist, auf der anderen Seite erhielt Candice Komplimente für ihre Marketing-Strategie. Denn eines war unbestreitbar, sie erhielt mit diesem Post sehr viel Aufmerksamkeit.

LinkedIn ist ein professionelles Netzwerk für Menschen, die beruflich weiterkommen wollen, und für Unternehmen, die sich präsentieren wollen, aber es gibt Branchen wie z. B. wie Bademode, Dessous, Bestattungsinstitute, die kontroverse Gefühle hervorrufen und polarisieren. In letzter Zeit gibt es auch vermehrt Posts auf LinkedIn über Krankheit und Tod. Dass Emotionen im Verkauf eine große Rolle spielen ist hinlänglich bekannt. Aber auch in den sozialen Netzwerken tun sie das.

Im Buch von CoSchedule gibt es auch ein Kapitel, wie man emotional mit Social Media seine Zielgruppe erreicht. Die meisten Entscheidungen werden emotional getroffen. Mit positiven Emotionen wie Glück, Hoffnung oder Heiterkeit werden in der Regel bessere Ergebnisse erzielt als mit negativen Emotionen wie Wut, Empathie oder Traurigkeit. Kunden, die ihrer Marke auf den sozialen Netzwerken folgen, sind mehr mit diesen verbunden als solche, die Social Media nicht nutzen. Aber wie das Beispiel von Candice Galex zeigt, ist es eine Gratwanderung, Emotionen und Gedanken direkt herauszufordern und kann auch negative Publicity bringen.

 

Fazit

Fest steht, dass sich die Kommunikation immer mehr ins Internet verlagern wird. Nicht nur die Kommunikation selbst, sondern auch die sozialen Netzwerke sind einem stetigen Wandel unterworfen. Was man am besten wo, wann und wie postet, lässt sich nicht pauschal sagen, und muss ausprobiert werden, um für sich selbst die beste Lösung zu finden. Wer Erfolg haben möchte mit Social Media, braucht eine Recherche, Strategie, Analyse-Tools, Kreativität, Fingerspitzengefühl und Flexibilität.

 

Welche Erfahrungen haben Sie in den sozialen Netzwerken gemacht?

Kommentare: 11 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Carsten (Montag, 11 Juli 2016 09:50)

    Hallo Claudia,

    was für ein toller Beitrag.

    "Wer Erfolg haben möchte mit Social Media, braucht eine Recherche, Strategie, Analyse-Tools, Kreativität, Fingerspitzengefühl und Flexibilität."

    Auch vor diesem Hintergrund denke ich, dass Du mit diesem Artikel wertvolle Denkanstöße lieferst.

    Viele Grüße

    Carsten

    Damit bringst Du es auf den Punkt. Und das ist meiner Meinung auch der Grund, warum viele das Potential für das eigene Unternehmen nicht voll ausschöpfen. Vor allem Unternehmen, die dem Digitalen kritisch gegenüber stehen, werfen einen Blick auf Deine genannten Must-haves und die damit verbundenen Kosten (intern und/oder extern). Dabei wird aber der Aufwand nicht ausreichend mit dem Nutzen aufgerechnet. Neben "Das brauchen wir nicht" kommt auch "Zu teuer, zu wenig Nutzen" immer wieder als Argument.

  • #2

    Claudia (Montag, 11 Juli 2016 13:22)

    Hallo Carsten,

    vielen Dank nochmal für Deinen Input zum Artikel und den Kommentar. Das sehe ich wie Du, das Potential wird oft nicht ausgeschöpft. "Bringt nichts" und "zu teuer" hört man in Zusammenhang mit Social Media oft. Dabei kann man wirklich etwas erreichen, wenn man richtig plant und umsetzt.

    Viele Grüße
    Claudia

  • #3

    Peter (Donnerstag, 14 Juli 2016 08:36)

    Hallo Claudia,

    ich finde es gut, wie Du aus scheinbar banalen Themen einen nützlichen Beitrag zauberst. Social Media ist immer noch ein widersprüchliches Thema. Da ist es schon gut darüber zu sprechen, in welchem Netzwerk man gut aufgehoben ist. Ich denke, ich muss meine breite Streuung in den einzelnen Social Media Kanälen mehr bündeln.

    Viele Grüße
    Peter

  • #4

    Tobias (Donnerstag, 14 Juli 2016)

    Wusste gar nicht, dass das erste Telefon 37kg wog :D Doch das mit der Post stimmt schon. Wer gibt schon Geld für teure Briefmarken aus? Da spart man sich viel Geld. So denken viele, schätzen aber nicht mehr den Wert echter handschriftlicher Arbeit.

    Claudia hat in dem Punkt Recht, es war schon immer wenig in Google+ los, nur derzeit sind die Nutzer rapide gefallen und die Interessen liegen eher bei den Sammlungen und beliebten Beiträgen. Aber das ist ja nur die Oberfläche von Google+, nicht das was es wirklich ist.

    Umfragen habe ich schon gemacht, nutze Google Forms des Öfteren und habe auch schon ein paar Umfragen gemacht und noch in Bearbeitung. Ich finde diese Möglichkeit sehr gut.

    Kennst du auch +CircleCount ? Die machen auch Analysen wie http://buzzsumo.com/.

    Wow ich wusste gar nicht, dass Google+ aktuell über 440 Mio Mitglieder hat, das scheint mir viel, denn wie in den obig genannten Gründen aus meinem Post sind viele nicht mehr in Google+ aber haben ihr Profil nicht mal gelöscht. Deswegen sind so viele Communitys so vollgespamt oder gänzlich leer. Wie im Artikel von Claudia gesagt wurde, die Anzahl an aktiven Mitglieder ist unbekannt und ich vermute es sind nicht mal 1/4 aktiv. Traurige Wahrheit.

    Die Demografie für G+ liegt hier bei weit über 70% für die Männer. Es ist schade, dass sich das Geschlecht hier so trennt. Damit ist Google+ leider an der Spitze für die Männer-Mehrheit. Google+ scheint für Frauen nicht so attraktiv zu sein, woran das liegt weiß ich abert nicht. Ich finde es ist für beide Geschlechter gleich geeignet.

    Noch zum Artikel: ich denke 500x300 Pixel ist schon ein bisschen veraltet. Heute ist die optimale Auflösung ca. 1100x2000 Pixel. 500x300 ist für große Bildschirme schon zu klein. Sollte vielleicht im Artikel angepasst sein.

    Ansonsten super Zusammenstellung! Hab nochmal was dazu gelernt ^^

  • #5

    Claudia (Donnerstag, 14 Juli 2016 13:55)

    Hallo Peter,

    vielen Dank für Deinen Kommentar. Mit dem erwähnten Buch und den Einblicken der 4 Personen, die meine Fragen beantwortet haben, wollte ich zeigen, wie unterschiedlich die Erfahrungen in den sozialen Netzwerken sind. Pauschale Tipps kann man nicht geben, aber ein paar Ideen, was ausprobiert werden kann.

    Viele Grüße
    Claudia

  • #6

    Claudia (Donnerstag, 14 Juli 2016 14:16)

    Hallo Tobias,

    vielen Dank für den ausführlichen Kommentar. Kann ich nicht sagen, dass schon immer wenig los war auf Google+, aber sicher sehr viel weniger als Google erwartet hat. Aber die Aktivitäten sind deutlich weniger geworden und es gibt immer mehr, die sich von Google+ verabschieden, teilweise ohne das Profil zu löschen. CircleCount kenne ich, habe ich mir aber nie näher angeschaut. Was meinst Du mit Deiner Bemerkung 500 x 300 Pixel? Würdest Du ein größeres Artikelbild nehmen? Es ist größer beim Hochladen, aber ich mache es immer kleiner, weil es im Verhältnis zum Text nicht übermächtig wirken soll. Freut mich, wenn Du interessante Infos mitnehmen konntest.

    Viele Grüße
    Claudia

  • #7

    Tobias (Freitag, 15 Juli 2016 08:46)

    Hallo Claudia,
    Mit der Auflösung meinte ich die optimale Größe der Bilder in G+. Dieser sind heute etwa bei 1100x2000 angesetzt. Ich sehe die meisten Bilder in dieser Auflösung da die Leute dies gezielt so wählen.

    Es fand in den letzten 2 Jahren ein kleiner Umbruch statt: die Auflösungen wurden immer größer, zwar nicht in Originalgröße aber auch nicht nur 300x500 Pixel wie im Artikel erwähnt.

    Grüße,
    Tobias :)

  • #8

    Tobias (Freitag, 15 Juli 2016 21:11)

    Edit zu meinem Kommentar:

    Ich denke heutzutage sind schnelle Ladezeiten standard, jeder hat über Mobil schon schneller Internet und die Leitungen für Zuhause werden auch immer schneller. So sind die Ladezeiten quasi im Hintergrund stehend.

  • #9

    Claudia (Samstag, 16 Juli 2016 13:13)

    Hallo Tobias,

    vielen Dank für Deine beiden ergänzenden Kommentare, die sich auf den Satz "Bilder mit niedriger Auflösung nutzen" in der Infografik http://www.deutsche-startups.de/2014/02/27/der-perfekte-post-im-social-web/ beziehen. Die Infografik ist in diesem Satz oben "Hier gibt es noch eine deutsche Infografik zum perfekten Post im Social Media Web." verlinkt.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Claudia

  • #10

    Vanderelbe (Donnerstag, 28 Juli 2016 10:40)

    Hi Claudia,

    ich habe nach längere Zeit mal wieder dein Blog besucht und fand diesen wunderbaren Artikel. Richtig mächtig. Dazu fällt mir folgendes ein, was zudem Themenübergreifend ist:

    Interessant, du kürzt deine Blogbeiträge auf der Startseite/Übersichtsseite nicht. Nachteilig merkte ich grad, dass ich nicht sofort das Ende des Artikels sah und schon einen Schreck bekam, als ich den Scrollbalken sah ;) Vorteil: Man bleibt ordentlich hängen und erhöht so die Verweildauer - wenn dann noch weiter geklickt wird. Werde ich vielleicht mal auf eines meiner Projekte ausprobieren.

    Zum Thema Social Media kann ich nur sagen, jeder Konzern oder Kleinunternehmer muss vorm Start (und immer wieder) seine Zielgruppe prüfen. Es resultiert daraus die erste Anlaufstelle für die aktive Kommunikation mit den Kunden. Oft sind es dabei 2-3 Portale/Apps. Kann man die mit genügend Personal abdecken - gut. Ansonsten muss man sich als One-Man-Show auf einen Kanal konzentrieren. Ich merke selbst, wie schwer es ist, allein alle Kanäle individuell zu bestücken. Das schafft man einfach nicht oder man macht es luschig, so dass das am Ende nichts Halbes und nichts Ganzes ist.
    Ich hoffe, dass Google und Co bald automatisierte Posts auf Social Kanälen für das eigene Ranking abwertet, so ersparen wir uns die automatisierten Post und "Zwangsanmeldungen" bei jedem neuen Portal.

    Zu Google+: Ich will nicht über die Datenleichen oder den Vorteilen der Vernetzung im B2B reden. Ich behaupte einfach, dass Google+ noch besteht oder überhaupt genutzt wurde, weil es sich mit anderen Google Zwangsverbindet (s. YouTube). Allgemein ist es ein Google Produkt und wird somit mehr oder weniger immer als Rankingfaktor für die Google Suche genutzt/missbraucht.
    Ich persönlich nutze G+ / Google Plus / Google + / G Plus einfach nicht, weil es einfach keine Konstante ist. Leider kommt das bei Google häufiger vor - man nehme mal das Beispiel mit Google Mail (gmail.com und googlemail.com sind gleich zu behandelt - sag das aber mal nen Programmierer - sag das mal einem Login-Feld). Ich befütter Google Plus nicht, weil bis heute keine Möglichkeit besteht, mobil einfach zwischen seinen Seiten-Accounts zu switchen (funktioniert mit Twitter und Facebook Pages kinderleicht).

    So, das war jetzt mal Senf mit Kaffee ;)
    Grüße Stefan

  • #11

    Claudia (Donnerstag, 28 Juli 2016 14:51)

    Hallo Stefan,

    vielen Dank für Deinen Besuch und den ausführlichen Kommentar.

    Ich habe das am Anfang mal ausprobiert mit der Teaserlänge in der Blogübersicht. Wenn ich 1 nehme, sieht man nur die Überschrift und 2 Buttons mit den Kommentaren und weiterlesen. Das war mir zu wenig. Wenn ich 2 nehme (aktuelle Einstellung), sieht man noch den Artikel, aber nicht die Kommentare. Das hat mir persönlich besser gefallen. Wenn ich nur den ersten Absatz in der Übersicht haben wollte, müsste ich alle Artikel durchgehen und in 2 Teile teilen.

    Die Zielgruppe ist ein wichtiges Thema. Marc Ostermann hat auf Zielbar heute einen Artikel dazu veröffentlicht. Das sehe ich genauso, dass sich jeder überlegen muss, wen er eigentlich erreichen möchte. Das Gießkannenprinzip bringt nichts. Allein alle Kanäle zu bedienen, ist schwierig, da muss man sich schon auf die konzentrieren, die wirklich etwas bringen. Deshalb fand ich auch die unterschiedlichen Antworten von den 4 befragten Person interessant.

    Ich denke auch, dass Google+ auch deshalb noch eine Rolle spielt, weil es eben zu Google gehört, stelle aber schon einen Rückgang der Aktivitäten fest, obwohl man dort immer noch Menschen erreicht.

    Vielen Dank nochmal für Deinen Input.

    Viele Grüße
    Claudia