Claudias praktischer Ratgeber zum Schreiben

Ideen und Inspiration für Blogartikel

Ideen und Inspiration für Blogartikel
Woher kommen die Ideen für meine Blogartikel?

Elke Schwan-Köhr vom Blog Federführend Media hat zu einer Blogparade Worüber soll ich nur schreiben? – Ideen finden für grandiose Blog-Artikel eingeladen. Eine Frage, die sich wohl jeder, der schreibt, schon mal gestellt hat. Ursprünglich bin ich durch das Bücher schreiben auf das Bloggen gekommen. Ich habe auch schon länger eine Blogpause geplant, aber irgendwie bin ich immer wieder inspiriert worden und habe doch wieder einen Artikel geschrieben. Und wodurch ich immer wieder Ideen für neue Blogartikel erhalte beschreibe ich nachfolgend.

 

Wie kommst du auf die Themen für deine Blogartikel? Wie findest du Ideen für neue Blogartikel?

 

Da gibt es mehrere Inspirationsquellen:

  • Blogparaden. Das ist mein 268. Artikel und meine 124. Teilnahme an einer Blogparade. Mit 8 Artikeln habe ich sogar an zwei verschiedenen Blogparaden teilgenommen, weil es ein ähnliches Thema war. D. h. rund die Hälfte meiner Artikel sind durch Blogparaden inspiriert. Interessante Blogparaden finde ich in den sozialen Netzwerken. Mittlerweile kommt es auch häufiger vor, dass ich per E-Mail zu einer Blogparade eingeladen werde, was mich immer sehr freut, da es oft Blogparaden sind, über die ich sonst nichts gewusst hätte.

  • Es gibt viele Worte, für die es verschiedene Definitionen und Interpretationen gibt. Gerade bei Blogparaden ist es immer wieder interessant, die unterschiedlichen Betrachtungsweisen zu Begriffen wie Zuverlässigkeit, Ruhe, Rücksichtnahme, Nachhaltigkeit, Ritualen, Emotionen, Stolz, Dankbarkeit, Freiheit, Glück, Zuhören, Leichtigkeit und Kreativität zu lesen. Es ist sehr interessant, einen Begriff von verschiedenen Seiten zu betrachten und eigene Erfahrungen mit einfließen zu lassen.
  • Manchmal finde ich ein Thema spannend oder ich habe einen Follower, der sich zu einem speziellen Thema gut auskennt. Dann kommt mir die Idee, ein Interview zu machen.  Wenn ich zuerst das Thema habe, überlege ich, wer für die Antworten in Frage käme, dann mache ich eine Anfrage, ob derjenige bereit wäre, meine Fragen zu beantworten. Es macht sehr viel Spaß, sich auf diese Art mit einem Thema auseinander zu setzen. Denn vorab muss gut recherchiert werden für gute Fragen.

  • Da ich gerne Programme teste, erkläre und darüber schreibe, bin ich auch schon mehr als einmal auf die Idee gekommen, ein Tutorial zu schreiben. Wenn möglich, mache ich auch ein Erklärvideo dazu.
  • Wenn ich in den sozialen Netzwerken unterwegs bin, finde ich oft interessante Artikel, die ich mittlerweile immer als Google Lesezeichen speichere. Durch die verschiedenen Label (Kategorien) sind die Lesezeichen thematisch übersichtlich sortiert und ich habe für einen neuen Artikel zu einem bestimmten Thema ausreichend Material zum Einlesen und auch zum Verlinken.
  • Ich bin ein großer Fan von Zitaten, die ich auch gerne in meinen Artikeln verwende. Oft stoße ich beim Suchen nach einem passenden Zitat auf weitere, die mich auf neue Ideen bringen.
  • Generell bringen mich Dinge, die ich lese oder erlebe oft auf den Gedanken, darüber könnte ich mal schreiben. Solche Ideen werden notiert, manchmal wieder verworfen, manchmal in die Tat umgesetzt.
  • Ich erstelle die Grafiken für meine Blogartikel selbst bzw. verwende Fotos (meistens eigene), die ich bearbeite. Manchmal ist zuerst die Artikelidee da und beim Überlegen, was für ein Bild dazu passen könnte, fallen mir Aspekte ein, die ich im Artikel verwende. Oft fällt mir das Schreiben leichter, wenn das Bild zum Artikel bereits vorhanden ist. Manchmal mache ich auch Fotos, weil ich denke, könnte ich mal für einen Blogartikel brauchen, und oft inspiriert mich das Bild dann auch und wird verwendet.
  • Generell kommen mir die besten Ideen spontan, wenn ich nicht krampfhaft überlege, worüber ich schreiben könnte, sondern mit etwas ganz anderem beschäftigt bin.

Welches sind deine größten Hürden bei der Themenfindung?

Es gibt keine Hürden. Da ich mittlerweile Slow Blogging praktiziere, d. h. lieber weniger Artikel veröffentliche und dafür mehr fremde Artikel teile, mein Blog nur privat ist, gibt es keinen Druck, etwas schreiben zu müssen. Das ist die optimale Voraussetzung für einen freien Gedankenfluss und Inspiration.

 

Hast du einen Redaktionsplan? Und wenn ja, wie sieht der aus? Nutzt du dafür ein Tool und wenn ja, welches?

Mein Redaktionsplan ist eine Word-Datei, in der die verschiedenen Bereiche durch Überschriften unterteilt sind zwischen denen ich bequem springen kann. Dort sind alle Blogartikel chronologisch aufgeführt, Ideen werden notiert, und wenn ich noch kurzfristig bei einer Blogparade teilnehme, die Veröffentlichungsdaten geändert und die Artikel mit "copy and paste" verschoben. Ich habe mir auch schon OneNote und Trello angeschaut, aber so lange ich so sehr gut zurechtkomme, besteht für mich kein Grund zur Änderung eines laufenden funktionierenden Systems.

 

Wo findest du die meiste/beste Inspiration?

Der Löwenanteil sind Blogparaden wie bei der Beantwortung der ersten Frage erwähnt. In meinem ABC der Inspiration habe ich diese Frage so beantwortet "Wie man sieht besteht meine Inspiration hauptsächlich aus Büchern, Essen und Sport (BES)." D. h. das Lesen von Büchern, gutes Essen (vor allem Schokolade) und Sport bringen mich sonst noch auf die besten Ideen.

 

Was machst du, wenn du gar keine Ideen hast?

Ist bisher noch nicht vorgekommen, es gibt immer eine Idee in der "Schublade".  Aber manchmal dauert es, bis die Idee ausgereift und der Artikel geschrieben ist. Ich teile dann Artikel von Dritten und mache eine Schreibpause.

Meine Leseempfehlung bei Schreibblockaden ist die Auswertung der Blogparade gegen die Schreibblockade von Dr. Kerstin Hoffmann.

 

Abschlusstipp

Nie auf Biegen und Brechen einen Artikel schreiben, nur um etwas veröffentlichen zu können. Und nie über ein Thema, das einem überhaupt nicht liegt, schreiben. Man kann sich durch sorgfältige Recherchen in viele Themen einarbeiten, aber es sollten ein Interesse am Thema und nach Möglichkeit eigene Erfahrungswerte vorhanden sein. Wenn ich nicht mit Begeisterung und Leidenschaft schreiben kann, wird der Artikel auch nichts.

 

Und woher kommen Ihre Ideen und Inspiration?

Kommentare: 8 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Eva Laspas (Montag, 26 September 2016 06:57)

    Liebe Claudia,
    Danke für den Beitrag, es gibt immer etwas Neuer. Und die Google Lesezeichen finde ich super, das probiere ich. Denn mir geht es wie dir, die Ideen springen mich an, wenn ich Artikel lese oder einfach gerade nichts tue.
    Lg Eva

  • #2

    Claudia (Montag, 26 September 2016 07:02)

    Liebe Eva,

    vielen Dank für Deinen Kommentar. Die Google Lesezeichen verwende ich auch noch nicht so lange, ist aber wirklich praktisch.

    Viele Grüße
    Claudia

  • #3

    Tina (Montag, 26 September 2016 08:14)

    Hallo Claudia, meist liefern ja die Follower und Kontakte sowie diejenigen, die einen Kommentar im Blog hinterlassen, Futter für einen neuen Blogbeitrag. Dazu sind die eigenen Erfahrungswerte die besten Einsteiger für neue Beiträge..
    So blogge ich ;-) Demnach suche ich erst gar nicht in der Gegend rum, sondern lasse mich davon inspirieren, was mir frei Haus geliefert wird.
    LG Tina

  • #4

    Hans (Montag, 26 September 2016 10:53)


    Hallo Claudia,
    der Druck, schreiben zu müssen, ist wirklich kein guter Inspirator.
    Ich habe mich gerne vom Leben und auch von Blogparaden / Aktionen inspirieren lassen.
    Im Moment hab ich soviel Ideen. Ich glaub ich schreib mir das alles mal auf. Wer weiß. ;-)
    Ich hatte immer das Gefühl, man würde es Artikeln in der "Biegen und Brechen Rubrik" anmerken und entsprechend weniger fleißig reagieren. Ist wieder ein schöner Artikel.

    LG Hans

  • #5

    Elke (Montag, 26 September 2016 10:58)

    Liebe Claudia,
    vielen Dank für deinen Artikel und Beitrag zur Blog-Parade, ich hab mich riesig gefreut!

    Google Lesezeichen kannte ich tatsächlich noch nicht, hab's mir aber schon angeschaut und werde es auch gleich mal ausprobieren. Deinem Abschlusstipp stimme ich voll und ganz zu, ich hab auch schon mal eine Woche pausiert, weil's irgendwie einfach nicht lief und ich einen Artikel nicht erzwingen wollte. Da hat keiner was davon.

    Liebe Grüße
    Elke

  • #6

    Claudia (Montag, 26 September 2016 13:26)

    Hallo Tina,

    vielen Dank für Deinen Kommentar. So ähnlich läuft es auch bei mir. Ich bin nicht auf Ideensuche, sondern lasse mich einfach inspirieren.

    Viele Grüße
    Claudia

  • #7

    Claudia (Montag, 26 September 2016 13:32)

    Hallo Hans,

    vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich denke auch, dass man es den Artikeln anmerkt, wenn sie unter Druck oder ohne großes Interesse und Begeisterung geschrieben wurden. Ich hoffe, bald wieder interessante Artikel von Dir zu lesen.

    Viele Grüße
    Claudia

  • #8

    Claudia (Montag, 26 September 2016 13:34)

    Hallo Elke,

    vielen Dank für die Inspiration zum Artikel und Deinen Kommentar. Ich mache auch Pausen, wenn es mit dem Schreiben nicht klappt, bis ich wieder inspiriert bin, und dann läuft es.

    Viele Grüße
    Claudia