Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zu Twitter

Warum ich so gern auf Twitter bin

Warum mir Twitter so gut gefällt
Meine Gründe, auf Twitter aktiv zu sein

Tina Gallinaro von  extrawerbung hat zu einer Blogparade "Nenn mir einen Grund, warum du so gerne bei Twitter bist" eingeladen. Als Twitter-Fan beantworte ich diese Frage auch sehr gern.

 

Mein erstes Profil in einem sozialen Netzwerk war auf Google+. Es folgten ein YouTube-Kanal, Profile auf LinkedIn und XING. Dann erst kam im März 2013 ein Profil auf Twitter dazu. Lange Zeit waren Google+ und LinkedIn meine Lieblingsnetzwerke. Mittlerweile sind es Twitter und LinkedIn. Obwohl ich aus nostalgischen Gründen immer noch sehr an Google+ hänge, da ich dort sehr viele nette Menschen kennengelernt habe und mir die Sammlungen so gut gefallen.

 

Was mir an Twitter besonders gut gefällt:

  • Das Profil auf Twitter ist sehr übersichtlich. Mit einem Blick sehe ich die Anzahl der Tweets, Folge ich, Follower, Gefällt mir, Listen und neuerdings Moments. Links das Profilbild und die Kurzbiographie. Die Zeichenbeschränkung bei der Biographie finde ich sehr gut, da sich dadurch jeder Mühe geben muss, eine möglichst kurze und präzise Beschreibung zu machen. Für ausführlichere Infos kann auf eine Website, einen Blog oder ein anderes Profil verlinkt werden. Ich verlinke z. B. auf mein about.me- Profil, da ich auch viele englischsprachige Follower habe.
  • Auf Twitter habe ich die besten Erfahrungen mit Hashtags gemacht. Sowohl bei meinen Artikeln als auch bei fremden, die ich teile, versuche ich immer, wenigstens einen Hashtag zu ergänzen. Ein Hashtag eignet sich auch gut, Informationen zu einem bestimmten Thema zu finden. Eine besonders gute Idee ist es, für eine Blogparade einen eigenen Hashtag zu erstellen. Dann kann man schnell und einfach alle Beiträge dazu finden, wenn die Teilnehmer den Hashtag verwenden.
  • Auf Twitter habe ich die meisten Follower, weil es ein Netzwerk ist, wo man sehr einfach und schnell neue Kontakte findet, wenn man aktiv folgt, favorisiert, teilt und kommentiert.
  • Mir gefallen die Listen sehr gut, um seine Follower ähnlich wie die Kreise auf Google+ in Kategorien einzuteilen. Es ist auch sehr interessant zu sehen, in welchen Listen man selbst ist, weil es Aufschluss darüber gibt, wie man thematisch wahrgenommen wird.
  • Twitter ist eine Plattform, wo es sehr einfach ist, durch den Benutzernamen Erwähnungen zu machen, andere direkt anzusprechen, um sich zu bedanken, eine Frage zu stellen oder eine Diskussion in Gang zu bringen.
  • Auf Twitter finde ich immer interessante Artikel, erfahre Neuigkeiten und kann auf dem Laufenden bleiben über die Themen, die mich interessieren. Besonders, wenn es einen Hashtag zum Thema gibt.
  • Die Zeichenbeschränkung von 140 Zeichen hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, da es für mich immer eine sportliche Herausforderung war und ist, in wenigen Worten etwas zu beschreiben. Momentan werden bei einem Link noch 23 Zeichen abgezogen, Bilder zählen nicht mehr mit. Eine Erweiterung auf 10.000 Zeichen bei den Tweets, wie das bei den Direktnachrichten bereits seit Juli 2015 möglich ist, würde mir nicht gefallen. Dazu ist das Alleinstellungsmerkmal in meinen Augen einfach zu wichtig. Twitter als Nachrichtenkurzdienst sollte in der Timeline einfach kurz und treffend sein. Wobei es für den Kundenservice günstig ist, dass bei den Direktnachrichten längere Nachrichten möglich sind.
  • Mir gefällt das neue Feature Moments sehr gut, das es jetzt auch in Deutschland gibt. Meinen ersten Moment habe ich Anfang Oktober 2016 erstellt. Ich finde die Idee sehr gut, Tweets zu einem bestimmten Thema zu sammeln. Erinnert mich an die Sammlungen von Google+. Denn das ist ein Punkt, der mich auf Twitter stört, dass in der Timeline schnell alles untergeht. Moments sind eine gute Möglichkeit für themenspezifische Sammlungen.
  • Twitter ist meiner Meinung nach das soziale Netzwerk, dass sich am besten für Wachstum bzw. Growth Hacking eignet, um sich zu vernetzen, Inhalte zu teilen und Neues zu erfahren.

Dafür sind folgende Tools sehr nützlich:

  • Twitters erweiterte Suche für die Suche nach Wörtern oder Personen in einem bestimmten Zeitraum.
  • Click to Tweet (klicken, um zu tweeten und etwas zu teilen).
  • Pay With A Tweet (mit einem Tweet zahlen, um etwas zu erhalten, = Empfehlungsmarketing).
  • TweetChat (regelmäßige Chats zu einem bestimmten Thema mit einem Hashtag).
  • Twitter Analytics zur Analyse betreffend Impressionen, Profilbesuchen und Erwähnungen.
  • tweepsmap zur Analyse der Follower, wer neu/nicht mehr folgt/nicht zurückfolgt, inaktiv ist.
  • Buffer, um interessante Tweets zu sammeln und nach Schedule zu veröffentlichen. Der Vorteil von Buffer ist auch, dass ich automatisch Bilder aus dem Artikel zum Ergänzen beim Tweet erhalte. Das ist etwas, dass ich mir auch beim manuellen Erstellen eines Tweets wünschen würde nach Eingabe des Links, so wie das auf Google+ oder Facebook der Fall ist. Ein Verbesserungsvorschlag bzw. Wunsch von mir bei Twitter.

Fazit

Ich denke, dass das genügend Gründe sind, auf Twitter aktiv zu sein und dass es ausreichend Tools zur Unterstützung der Aktivitäten gibt. Wie erfolgreich man auf einem sozialen Netzwerk ist, hängt immer vom persönlichen Einsatz und den Aktivitäten ab. Von einer kompletten Automatisierung rate ich ab. Der persönliche Kontakt durch Interaktionen in Echtzeit bringt mehr Erfolg. Für die Entscheidung, welches soziale Netzwerk passt, empfehle ich, zu prüfen, wo sich die gewünschte Zielgruppe (Freunde, Bekannte, Leser, Kunden, Unternehmen, Konkurrenten, usw.) aufhält. Twitter kann ich auf alle Fälle empfehlen.

 

Sind Sie auch gern auf Twitter?

Kommentare: 2 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Tina (Montag, 17 Oktober 2016 07:52)

    Hallo Claudia, vielen Dank für die Teilnahme an der Blogparade und die Erwähnung von hilfreichen Tools. Da es mittlerweile unzählige Tools gibt, diese aber nicht immer wirkungsvoll sind, ist deine Aufzählung extrem hilfreich.
    Twitter gehört mittlerweile zum täglich Marketing-Mix einfach dazu und ich empfehle meinen Kunden auch immer, Twitter definitiv näher ins Auge zu fassen:-)
    LG Tina

  • #2

    Claudia (Montag, 17 Oktober 2016)

    Hallo Tina,

    vielen Dank für Deinen Kommentar. Stimmt, es gibt mittlerweile viele Tools. Man muss einfach ausprobieren, was passt. Ich stimme Dir zu, Twitter kann für das Marketing empfohlen werden.

    Viele Grüße
    Claudia