Blogartikel über aktuelle Themen

Artikel über aktuelle Themen wie Weihnachten, den Valentinstag oder wo jeder mitreden kann (z. B. Konflikte, Zeit).

Claudias praktischer Ratgeber zur Markentreue

Was ist Markentreue?

Die verschiedenen Faktoren für Markentreue
Markenvertrauen + Markenbewusstsein = Markentreue

Laut Wikipedia ist Markentreue das Verhalten von Menschen, die sich in ihren Kauf- oder Nutzungsaktivitäten im Wesentlichen von Produkten einer Marke leiten lassen, und dabei Erfahrungen, Wertungen und Eigenschaften von einem ganz konkreten Produkt auf andere Produkte der Marke übertragen. D. h. Markentreue als Folge von Markenvertrauen und Markenbewusstsein.

 

Durch das Internet sind die Menschen heutzutage in der Regel bestens informiert. Vor dem Kauf wird recherchiert, welches Produkt, welche Dienstleistung  in Frage kommt und die Erwartungen treffen könnte. Über Preissuchmaschinen wird gesucht, wo das Produkt am Günstigsten zu kaufen ist. Nach dem Kauf äußert sich der eine oder andere positiv oder negativ in den sozialen Netzwerken oder auf Bewertungsportalen. Qualität und Quantität des Produkts oder der Dienstleistung werden geprüft, bevor eine Kaufentscheidung fällt. Unter Umständen entscheidet der Preis und es werden Abstriche bei der Qualität gemacht. Bekannte Marken mit positiven Erfahrungen werden bevorzugt.

 

SurveyMonkey misst die Markentreue anhand der folgenden fünf Metriken:

  1. Kundenzufriedenheit (Art des Umgangs mit dem Unternehmen bzw. dessen Kundenservice, Produktqualität, Wahrscheinlichkeit der Weiterempfehlung),
  2. Vertrauen (erwerben und aufrecht erhalten),
  3. Anerkennung (positive Gefühle gegenüber der Marke wie z. B. Respekt und Wohlwollen),
  4. Subjektive Qualität (die subjektive Einschätzung, wie gut das Produkt oder die Dienstleistung den Erwartungen entspricht),
  5. Subjektiver Wert (wie wertvoll das Produkt oder die Marke ist, wie wahrscheinlich ein Wechsel zu einer anderen Marke ist).

Für mich heißt Markentreue, dass ich ein Produkt oder eine Serviceleistung gerne immer wieder von derselben Marke beziehe, wenn Qualität, Kundenservice und Preis stimmen.

 

Zwei Beispiele zur Veranschaulichung. Vor Jahren habe ich fast alle meine Schuhe von derselben Marke gekauft, weil die Schuhe bequem, lange haltbar und preislich erschwinglich waren. Als dann zum dritten Mal ein Schuh denselben Mangel aufwies, schrieb ich an die Firma und schilderte meine jahrelange Zufriedenheit und die negativen Erfahrungen in letzter Zeit. Daraufhin erhielt ich zur Antwort, dass das nicht sein könne, man habe eine strenge Qualitätskontrolle. Mit dieser lapidaren, nichtssagenden Antwort hat es diese Marke geschafft, meine Markentreue mit einem Schlag zu zerstören und mich als Kunden verloren. Ein Gegenbeispiel. Nach einem Spaziergang mit einem neuen Paar Outdoorschuhe hatte ich total aufgeschürfte Fersen. Diese Erfahrung hatte ich bisher nur mit einem Paar Billigschuhe gemacht, die nach längerem Einlaufen dann doch noch bequem waren, aber nicht mit einem Markenschuh, der mit seinem guten Sitz und Bequemlichkeit warb. Daraufhin kontaktierte ich den Online-Shop, wo ich die Schuhe bestellt hatte. Ich wurde gebeten, die Schuhe mit einer Beschreibung des Problems zurückzuschicken. Man würde den Hersteller kontaktieren, es könne etwas dauern. Nach ein paar Wochen erhielt ich vom Online-Shop die Antwort, dass es sich um einen Konstruktionsfehler im Schuh handelte, der zu der Verletzung an der Ferse geführt hatte, und ich erhielt eine Gutschrift. In diesem Fall bin ich sowohl dem Online-Shop als auch der Schuhmarke treu geblieben. Das heißt, so lange meine Erwartungen an Qualität, Preis und Kundenservice erfüllt werden, bleibe ich der Marke treu. Wenn das nicht mehr der Fall ist, bin ich ganz schnell bei einer anderen Marke. Mittlerweile gibt es eine andere Schuhmarke, die meinen Ansprüchen genügt, und bei der es bisher noch nie einen Grund gab, den Kundenservice zu kontaktieren. Ein gutes Zeichen für die Qualität der Schuhe.

 

Ganz egal, ob ein Produkt oder eine Serviceleistung nun viel oder wenig kosten, im Fall einer Reklamation muss einfach der Kundenservice stimmen. Und ich rede hier natürlich nicht von Billigprodukten, von denen man nicht erwarten kann, dass sie eine hohe Qualität bieten. Aber wie entsteht denn nun Markentreue? Wir brauchen oder möchten etwas, erkundigen uns bei Freunden und Bekannten, recherchieren im Internet, vergleichen und entscheiden uns. Nach dem Kauf machen wir eine positive oder negative Erfahrung. Eine negative Erfahrung führt dazu, dass wir das Produkt nicht mehr kaufen, nicht weiterempfehlen und das negative Bild unter Umständen auf den Hersteller/die Marke und alle anderen Produkte übertragen. Bei einer positiven Erfahrung ist es umgekehrt, wir würden das Produkt weiterempfehlen, wieder kaufen, eventuell auch andere Produkte des Herstellers/der Marke kaufen, weil wir Vertrauen zum Produkt bzw. zur Marke gefasst haben, also Markenvertrauen und Markenbewusstsein entstanden sind, die Komponenten der Markentreue. So lange der Kunde/Konsument ausschließlich positive Erfahrungen mit der Marke macht, bleibt die Markentreue in der Regel erhalten. Vielleicht probiert der Kunde auch mal ein günstigeres Produkt aus, das vermeintlich den Erwartungen entspricht, kehrt aber schnell wieder zu seiner "Hausmarke" zurück, wenn er enttäuscht wird. Im Fall einer Reklamation wendet er sich vertrauensvoll an seine Marke. Die beiden Beispiele mit den Schuhen zeigen deutlich, wie Markentreue erhalten bzw. zerstört werden kann, je nachdem, ob die Reklamation ernst genommen und zur Zufriedenheit des Kunden abgewickelt wird oder eben nicht. 

 

Durch den ständigen Preiskampf auf dem Markt versuchen viele Hersteller/Marken, Einsparungen vorzunehmen beim Personal (weniger oder weniger qualifiziert), durch Auslagerung von Arbeitsbereichen zu günstigeren Drittfirmen oder Auslagerung der Produktion oder Buchhaltung ins Ausland, oft auf Kosten der Qualität, was wiederum zu mehr Reklamationen führt, die dann unter Umständen wegen zu wenig oder nicht qualifiziertem Personal nicht optimal bearbeitet werden. Es ist nicht immer einfach, guten Kundenservice zu bieten. Grundregel Nummer eins im Gespräch mit einem Kunden ist, erst mal richtig zuhören und versuchen zu verstehen, worum es dem Kunden geht. Im zweiten Schritt Lösungsvorschläge unterbreiten. Oft ist ein Gespräch nicht ausreichend, Geduld und Fingerspitzengefühl sind gefragt, um dem Kunden zu vermitteln, dass sein Anliegen ernst genommen wird. Idealerweise gibt es zum Schluss eine Lösung mit der beide Seiten zufrieden sind. Ein Treueprogramm für Stammkunden fördert ebenfalls die Markentreue, denn es zeigt die Wertschätzung des Unternehmens, dass der Kunde treu ist und drückt die Hoffnung aus, dass er auch in Zukunft der Marke treu bleibt.

 

Es gibt noch einen wichtigen Punkt im Zusammenhang mit der Markentreue. Wenn z. B. bekannt wird, dass das Unternehmen im Inland oder die Produktionsstätten im Ausland schlechte Arbeitsbedingungen oder ungenügende Sicherheitsvorkehrungen vorweisen, bekommt die Markentreue ganz schnell Risse oder wird zerstört. Zur Markentreue gehört auch die Online-Reputation, die gepflegt werden muss, um die Markentreue zu erhalten.

Aktuelles Beispiel ist der Vorwurf der Kinderarbeit in Rumänien bei der Befüllung der Überraschungseier von Ferrero. Wie auf solche Vorwürfe reagiert wird, nicht vertuschen oder leugnen, bis es nicht mehr möglich ist, für Aufklärung sorgen, sich den Fragen in den Medien stellen (z. B. in den sozialen Netzwerken), ehrlich Stellung nehmen, notwendige Maßnahmen ergreifen und kommunizieren, ist von zentraler Bedeutung für die Markentreue, um das Vertrauen in die Marke nicht zu verlieren.

 

Fazit

Neben dem Preis und der Qualität und dem guten Ruf spielt der Kundenservice eine zentrale Rolle bei der Markentreue. Durch Messenger wird es den Unternehmen heute einfach gemacht, mit den Kunden zu kommunizieren und Fragen und Reklamationen zeitnah zu beantworten. Christoph A. Dassler bringt es in seinem Artikel Service ist das neue Marketing – So geht digitaler Kundenservice heute auf den Punkt: "Nichts katapultiert eine Marke erfolgreicher ins Herz des Kunden als schnelle, unkomplizierte Hilfe, wenn es klemmt. 80 Prozent derer, die ein positives Erlebnis mit dem Kundenservice hatten, geben nicht nur erwiesenermaßen mehr Geld für die Marke aus sondern empfehlen am Ende auch die Produkte weiter." Dem kann ich nur zustimmen. 

 

Sind Sie einer Marke treu?

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Claudias praktischer Ratgeber zur Selbstachtung

Selbstachtung, Wertschätzung und Anerkennung

Die Bedeutung von Wertschätzung für die Selbstachtung
Was ist Selbstachtung und wie entsteht sie?

Eine liebevolle Kindheit, Geborgenheit und Sicherheit sind für alle Menschen wichtig. Nur so kann aus einem Kind ein Erwachsener mit Selbstachtung werden, der sich selbst respektiert und akzeptiert. Denn aus der Selbstachtung entstehen ein Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen.

 

Laut dem Diplom-Psychologen Dr. Rolf Merkle sind die Ursachen einer geringen Selbstachtung wie folgt:

  • Erfahrungen im Elternhaus: Kinder versuchen emotionale Ablehnung ihrer Eltern zu vermeiden durch Anpassung ihres Verhaltens, in dem sie sich an Regeln und Verbote halten.
  • Der Gedanke, das zu sein, was man getan hat, z.B. dumm, wenn man etwas Dummes getan hat.
  • Oder nur dann gut zu sein, wenn man etwas Gutes tut, und im Umkehrschluss schlecht zu sein, wenn man etwas Schlechtes tut.
  • Bestimmte Bedürfnisse, Verhaltensweisen und Gefühle sollen schlecht sein, wir fühlen uns deshalb unvollkommen und minderwertig.
  • Kinder wollen nicht wie ihre Eltern sein, haben aber gleichzeitig ein schlechtes Gewissen, wenn sie es anders machen. 
  • Die Liebe der Eltern wird von der Erfüllung von Forderungen abhängig gemacht.

Daraus haben Kinder zwei Dinge gelernt:

  1. dass Liebe und Zuwendung verdient werden muss.
  2. dass sie nur unter bestimmten Bedingungen liebenswert sind.

Minderwertigkeitsgefühle bzw. Selbstablehnung drücken sich laut Dr. Rolf Merkle wie folgt aus:

  • Sie glauben es nicht, wenn andere sagen, dass sie sie mögen.
  • Sie werden rot bei Komplimenten oder wenn sie im Mittelpunkt stehen.
  • Sie nehmen Lob nicht positiv auf und verweisen auf ihre Schwächen.
  • Sie setzten sich hohe und unerreichbare Ziele und fühlen sich minderwertig bei Nichterreichung.
  • Sie sind Perfektionisten, freuen sich nicht über ein erreichtes Ziel, sondern denken sofort an das nächste Ziel.
  • Erfolge werden mit Zufall und Glück begründet. Misserfolge mit dem Gedanken, ein Versager zu sein.
  • Sie sind leicht kränkbar und verletzbar.
  • Sie beziehen negatives Verhalten auf sich und ziehen den Schluss, der andere hat etwas gegen sie.

Niemand wird mit einer gesunden Selbstachtung geboren. Diese muss sich erst entwickeln. Das heißt aber auch, wir sind von Anfang an von anderen abhängig. Hört diese Abhängigkeit irgendwann auf? Jeder Mensch hat seine Stärken und Schwächen und die Frage stellt sich, ob eine gute Selbstachtung ausreicht oder Wertschätzung und Anerkennung von Dritten notwendig ist, um die Selbstachtung zu bestätigen bzw. zu erhalten.

 

Aber schauen wir uns erst die Definition bzw. den Unterschied zwischen Wertschätzung und Anerkennung an.

Wertschätzung ist laut Wikipedia die positive Bewertung eines anderen Menschen, die auf auf eine innere allgemeine Haltung anderen gegenüber gründet. Sie betrifft einen Menschen als Ganzes und ist eher unabhängig von Taten oder Leistung, auch wenn solche die subjektive Einschätzung einer Person und damit die Wertschätzung beeinflussen.

Anerkennung bedeutet laut Wikipedia die Erlaubnis einer Person oder einer Gruppe gegenüber einer anderen Person, Gruppe oder Institution, sich mit ihren derzeitigen spezifischen Eigenschaften an der Kommunikation, an Entscheidungsprozessen oder anderen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen, und wird auch als Synonym für Akzeptanz, Lob oder Respekt verwendet. Gegenseitige Anerkennung gilt als notwendig für jede Art von beruflichem und privaten Zusammenleben. Bei fehlender Anerkennung wird jemand leicht zum Außenseiter.

 

D. h. die Selbstachtung kommt von innen, während die Wertschätzung und die Anerkennung von außen kommen.

 

Schauen wir uns zur Veranschaulichung ein paar Beispiele an.

 

Wer meistens im Vordergrund steht:

  • In der Musik der Interpret oder die Band, während Texter und Komponist oft unbekannt sind.
  • Bei Filmen die Schauspieler, während Regisseur, Produzent, Maskenbildner, Kameraleute, etc. zwar im Abspann erwähnt werden aber meist nicht bekannt sind.
  • Bei Abteilungen, Projekten, Teams, etc. der Leiter, während die Arbeit aller übrigen Beteiligten oft nicht richtig wahrgenommen, erwähnt oder anerkannt wird.

Ist es nicht frustrierend, bei der Produktion eines Hits oder Filmklassikers mitzuwirken, in einem Team zu arbeiten und ein anderer steht im Rampenlicht?

 

Menschen, die sich privat engagieren:

  • Viele Frauen kümmern sich um Haushalt und Kinder, eventuell die Pflege von Angehörigen, sind berufstätig und halten dem Partner den Rücken frei, damit er Karriere machen kann. Die Redewendung "Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.", deren Ursprung unbekannt ist und die als feministischer Slogan übernommen wurde, drückt sehr gut aus, dass die Frau dahinter, eine große Bedeutung hat. Frauen, die ihren Beruf komplett aufgeben und sich ausschließlich um Haushalt und Familie kümmern, werden oft belächelt und sind in der Situation, sich rechtfertigen zu müssen, dass sie nicht arbeiten gehen. Umgekehrt werden Mütter, die recht schnell nach der Geburt wieder Vollzeit arbeiten auch als "Rabenmütter" bezeichnet. Dabei kann man nicht pauschal sagen, was für Kinder besser ist, wichtig ist, dass es der Mutter auch gut geht. Hier fehlt oft die Anerkennung und Wertschätzung von außen, oder auch das Verständnis, eine andere Lebenseinstellung zu akzeptieren und respektieren.
  • Aber im Zuge der Gleichberechtigung gibt es auch genügend Beispiele, wo die Rollenverteilung umgekehrt ist. Männer sind Hausmann, kümmern sich um die Kinder, weil die Frau mehr verdient. Sie gehen in Elternzeit. Hier haben oft die Männer das Problem, dass sie belächelt, nicht für voll genommen werden und ihre Arbeit zu Hause von der Gesellschaft nicht geschätzt wird. Männer und Frauen, die für ihre Kinder pausieren oder die Arbeitszeit kürzen, erleben oft einen Karriereknick, weil ein familiärer Einsatz nicht immer geschätzt wird, obwohl eine ausgewogene Work-Life-Balance für ein erfolgreiches Berufsleben wichtig ist.
  • Einige gehen ehrenamtlichen Tätigkeiten nach wie Elternsprecher in Kindergarten oder Schule, Engagement im Förderverein in Schulen, Tätigkeiten in Vereinen, Betreuung von Kindern oder alten Menschen über gemeinnützige Organisationen.

Gerade im privaten und sozialen Bereich gibt es zahlreiche Menschen, die im Hintergrund sehr viel leisten, damit es einfach läuft. Es gibt viele undankbare Aufgaben, die viel Arbeit machen und nicht immer mit Wertschätzung belohnt werden. 

 

Die Arbeitswelt:

  • Wie ist es für Menschen, die quasi im dunklen Keller arbeiten, nicht richtig wahrgenommen werden, während andere im Mittelpunkt stehen? Wie ist es zu wissen, eine gute Arbeit geleistet zu haben, wenn ein anderer dafür die Lorbeeren kassiert?
  • Reicht es, dass die Arbeit Spaß macht oder die finanzielle Seite passt oder der Chef die Arbeit schätzt? Was ist, wenn die Arbeit zwar Freude bereitet oder die Anerkennung des Vorgesetzten vorhanden ist, aber das Geld nie reicht? Kompensiert ein hohes Gehalt einen Chef, der ständig kritisiert und nie zufrieden ist?

Es reicht nicht, selbst zu wissen, dass man gut arbeitet. Nur finanzielle oder nur menschliche Wertschätzung reichen ebenso wenig. Gerade in der Arbeitswelt denke ich, dass es ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren ist, ob Arbeitnehmer zufrieden sind oder nicht und da ist Wertschätzung und Anerkennung von den Vorgesetzten äußerst wichtig.

 

Hier noch eine eindrucksvolle Geschichte, die zu denken gibt:

Ein Professor händigte seinen Studenten in den ersten Wochen an der US-Hochschule einen Fragebogen aus, der eine Art Quiz war über ihre Motivation dort zu studieren. Dabei gab es gemischte Fragen, u. a. auch zur Uni selbst. Aber die letzte Frage fiel aus dem Rahmen: "Wie heißt die Frau mit Vornamen, die regelmäßig diesen Hörsaal reinigt?"

Nach Abgabe des Fragebogens stellte einer der Studenten dem Professor diese Frage dazu: "Wird diese Frage Einfluss auf die Gesamtnote am Ende des Semesters haben?" Der Professor antwortete: "Absolut. In Ihrer Karriere werden Sie einen Haufen Leute kennen lernen. Und alle werden sehr wichtig sein. Und ich meine wirklich ALLE. Jeder einzelne davon verdient Ihre Aufmerksamkeit, Ihre Zuwendung – zumindest aber ein Lächeln." 

Der Student vergaß diese Lektion nie und auch den Namen der Putzfrau nicht, nach dem er sich danach bei ihr erkundigte. Sie hieß Dorothy.

 

Diese Geschichte beschreibt sehr gut, wie wichtig es ist, seine Mitmenschen wahrzunehmen, zu respektieren und zu schätzen. Eine Frage zum Thema: Kennt jemand den Menschen, der früh morgens die Zeitung bringt?

 

Fazit

Wir können nicht alle dieselbe Vorstellung von unserem Leben haben, es wird immer unterschiedliche Betrachtungsweisen geben, die es zu akzeptieren gilt. Ein freundliches Miteinander statt ein feindliches Gegeneinander bringt uns allen viel mehr. Je mehr Selbstachtung jemand besitzt, desto weniger ist er/sie auf Wertschätzung und Anerkennung von Dritten angewiesen. Es gibt Menschen, die sich nicht gut selbst "verkaufen" können und oft eine höhere Leistung erbringen als jemand, der sich gut "verkaufen" kann. Aber unsere Selbstachtung kann auch ins Wanken geraten durch Dritte und wir zweifeln an uns, hoffentlich nur zeitweise, bis wir uns wieder fangen. Ideal wäre es, wenn jeder Selbstachtung besitzt und zusätzlich Wertschätzung und Anerkennung erhält.

 

Welche Rolle spielen für Sie Wertschätzung und Anerkennung für die Selbstachtung? 

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Claudias praktischer Ratgeber zur Online-Reputation

Unsere Online-Reputation

Die Online-Reputation muss gepflegt werden
Die Bedeutung unserer Online-Reputation

Jeder von uns hat einen Ruf, der durch das, was wir sagen und tun, die Art wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen und kommunizieren, entsteht. Mittlerweile hat sich durch die Digitalisierung unsere Kommunikation zum größten Teil ins Internet verlagert. Deshalb haben wir auch eine Online-Reputation, ob wir wollen oder nicht.

 

Laut der Bedürfnispyramide des US-amerikanischen Psychologen Abraham Maslow gehören soziale Beziehungen wie Freundeskreis, Partnerschaft und Kommunikation zu den Grundbedürfnissen des Menschen.

 

Kein Wunder, dass durch die Digitalisierung soziale Netzwerke entstanden sind, um soziale Beziehungen zu pflegen und zu kommunizieren. Vor fast 20 Jahren ging das erste soziale Netzwerk Six Degrees online. Es folgten Friendster, MySpace und Facebook.

 

Die Beweggründe für Profile in sozialen Netzwerken sind z. B.:

  • Bestehende Kontakte zu pflegen bzw. neue zu knüpfen.
  • Online auf dem Laufenden zu bleiben, sich selbst und andere zu informieren.
  • Erzählen, was uns interessiert.
  • Unsere Meinung über etwas mitzuteilen, um etwas zu empfehlen oder davon abzuraten.
  • Eine Selbstdefinition, um zu zeigen, was und wer wir sind, um z. B. einen Expertenstatus aufzubauen.
  • Uns über Dinge zu äußern, die uns wichtig sind, oder Marken zu unterstützen, an denen uns etwas liegt.

Kontaktanfragen werden geschickt und bestätigt, es wird gefolgt und entfolgt. Bilder der Familie, Freunde, vom Urlaub, von Essen, usw. werden gepostet. Artikel werden gelesen (oder auch nur gescannt), kommentiert und geteilt. Es wird bewertet und rezensiert.

 

Und eins kann nicht verhindert werden beim Teilen von Inhalten im Internet, man erhält einen positiven oder auch negativen Ruf. Die Follower, Fans oder Leser beurteilen nach den Inhalten und bilden sich eine Meinung wie z. B.:

  • Der teilt originelle Bilder.
  • Da finde ich gute Witze oder Zitate.
  • Hier erhalte ich nützliche Tipps und Informationen.
  • Dort kann ich spannende Inhalte lesen.
  • Eine gute Quelle, um auf dem Laufenden zu bleiben.
  • Es gibt immer Aktuelles und Neuigkeiten.

Und nach diesen Inhalten entscheiden sie auch, ob sie uns folgen oder nicht. Es lohnt sich deshalb, sich Gedanken zu machen, was geteilt wird, welche Zielgruppe und welches Ziel man erreichen möchte, und dafür eine Strategie und einen Plan zu erstellen.

 

Dass man beim Teilen nicht übertreiben sollte, weil es Neid hervorrufen kann, hat Benjamin Brückner in Schau mal! Oversharing im Social Web und die Folgen … anschaulich beschrieben.

 

In der Regel werden die oben genannten Tätigkeiten nicht aus kommerziellen Beweggründen, sondern aus persönlichem Interesse gemacht, um das Grundbedürfnis der sozialen Beziehungen und der Kommunikation zu befriedigen. Anders sieht es bei Unternehmen aus, die natürlich verkaufen wollen. Eine Aneinanderreihung von Superlativen und die direkte oder indirekte Aufforderung „kauf mich“ sind nicht besonders ansprechend.

 

Aber wann bekommen diese Aktivitäten bei Privatpersonen einen faden Beigeschmack, einen werblichen Charakter? Immer dann, wenn ein Produkt oder Service ausführlicher beschrieben und direkt empfohlen wird, kommt der eine oder andere auf den Gedanken, dass es für die positive Bewertung eine Gegenleistung oder Bezahlung gab und stellt Objektivität, Neutralität und Integrität in Frage und damit auch den guten Ruf. Aber wie kommt es überhaupt dazu, dass jemand sich die Mühe macht, eine detaillierte Empfehlung auszusprechen. Ein paar Beispiele:

  • Buchrezensenten erhalten regelmäßig kostenlos neue Bücher, über die sie nach dem Lesen eine Rezension veröffentlichen.
  • Produkttester erhalten Produkte, die sie in der Regel nach dem Testen und Bewerten behalten dürfen.
  • Influencer erhalten Produkte von Marken, für die sie Werbung machen. Die Produkte erscheinen auf Fotos, die im Netz veröffentlicht werden, und so die Bekanntheit der Marke und den Verkauf fördern. Influencer können nicht nur Prominente sondern auch einflussreiche Blogger sein, die über die Produkte schreiben.
  • Die Frage Was macht einen guten Influencer aus? hat Trajan Tosev so beantwortet: "Sie haben echte Follower, regen Diskussionen an und bewegen zum Handeln."
  • Für die Bewertung von Serviceleistungen, Arbeitgebern, Programmen und Tools gibt es diverse Plattformen. Bei Programmen und Tools wird oft eine kostenlose Testphase angeboten, die die Kaufentscheidung erleichtern soll.

Es ist ein Nehmen (z. B. kostenlose Trials, Geschenke) und Geben (Informationen und Bewertungen). Da stellt sich die Frage, wie erhält man als Verkäufer Bewertungen bzw. was veranlasst Menschen, eine Bewertung abzugeben?

  1. Der erste Grund ist unser Grundbedürfnis der Kommunikation, uns mitzuteilen. Wenn uns etwas total begeistert, wollen wir andere daran teilhaben lassen und empfehlen etwas. Umgekehrt ebenso, wenn uns etwas total enttäuscht hat, wollen wir unseren Ärger loswerden und andere warnen.
  2. Der zweite Grund ist das Gefühl der Reziprozität (Gegenseitigkeit), wenn wir etwas erhalten, wollen wir auch etwas zurückgeben. Ist es verwerflich, wenn Verkäufer das ausnutzen, uns mit kostenlosen Proben oder Geschenken dazu verleiten wollen, etwas zu testen, zu empfehlen oder zu kaufen? Oder andersrum gefragt, ist es verwerflich, etwas zu nehmen?

Was kann einem Unternehmen Besseres passieren als User Generated Content? Denn ein Lob von Dritten ist glaubwürdiger als Eigenlob. textbest beschreibt im Artikel User Generated Content: Interaktionen für Branding und Unternehmenskommunikation nutzen, wie Unternehmen positive Inhalte über ihre Marke generieren können

 

Wenn ein Produkttester offen und ehrlich erwähnt, dass ihm z. B. ein Produkt zur Verfügung gestellt oder eine kostenlose Testphase eingeräumt wurde, um über das Produkt, Tool, etc. zu schreiben, kann es in dieser Hinsicht keine Missverständnisse geben. Im Gegenteil, es erhöht seine Vertrauens- und Glaubwürdigkeit.

 

Egal, was bewertet wird, Objektivität und Neutralität sind dabei die wichtigsten Punkte. Das Produkt oder die Serviceleistung müssen sachlich so beschrieben werden, dass ein Außenstehender eine Entscheidung treffen kann, ob das Produkt oder der Service in Frage kommt oder eben nicht. Ob der Bewertende etwas dafür bekommt oder nicht, ist mir egal, wenn mir die Bewertung oder Rezension eine Hilfe ist, und ich darauf vertrauen kann, dass sie ehrlich ist. Wenn ich häufiger von derselben Person wertvolle Informationen erhalte, gewinnt er/sie einen guten Ruf und mein Vertrauen.

 

Die Stiftung Warentest z. B. ist eine unabhängige Testplattform. Genau das macht sie glaubwürdig. Denn bei einem Unternehmen, das eine Studie oder einen Test in Auftrag gibt und finanziert, wird bei einer positiven Bewertung in Frage gestellt, ob sie echt oder gekauft ist.

 

Aber gehen wir noch einen Schritt weiter. Was veranlasst Menschen dazu, unwahre, falsche Bewertungen abzugeben? Ein falsches Verständnis von Freundschaft, die Angst, keine Geschenke mehr zu erhalten oder Geld? Was hat ein Autor davon, wenn Freunde super Bewertungen machen, bei denen offensichtlich ist, dass es eben nur ein Freundschaftsdienst ist? Was hat ein Prominenter von Werbung für etwas, das sich als nicht empfehlenswert herausstellt? Ein prominentes Beispiel ist Manfred Krug, der offen zugegeben hat Werbung für T-Aktie war größter Fehler. Was haben Verkäufer davon, selbst falsche Bewertungen zu schreiben, die zum Kauf verleiten, um dann von enttäuschten Kunden negative Bewertungen zu erhalten? Die Antwort ist einfach: Nichts! Im Gegenteil, der Ruf wird geschädigt und im Internet verbreiten sich Informationen sehr schnell.

 

Das bringt mich zu zwei weiteren wichtigen Punkten bei der Online-Reputation und Bewertungen: Authentizität und Ethik, sowohl auf der Seite der Verkäufer als auch der Käufer.

  1. Authentisch sein heißt für mich, Transparenz, Ehrlichkeit und Offenheit, das heißt, ich weiß genau, woran ich bin. Wenn das Unternehmen, das Produkt oder die Serviceleistung, der Kunde und die Bewertungen authentisch sind, ist das eine runde Sache. Dritte können einfach und schnell entscheiden, ob sie etwas kaufen wollen oder nicht. So bringt die Authentizität Vertrauens- und Glaubwürdigkeit. Wenn ich falsch/unehrlich bewerte, verliere ich beides und die Bewertung hat keinen Wert. Ich verliere u. U. meinen guten Ruf.
  2. Die Integrität ist ein weiterer wichtiger Punkt bei der Online-Reputation. Laut Wikipedia bedeutet Integrität Reinheit, sie ist ein Ziel der Informationssicherheit, eine Verhinderung unautorisierter Modifikation von Information und die Korrektheit von Daten und der korrekten Funktionsweise von Systemen.

Man kann unwahre/falsche Behauptungen und Bewertungen als unethisch bezeichnen, da sie nicht ehrlich sind und negative Konsequenzen haben können, weil sie z. B. dem Ruf eines Dritten schaden oder zum Kauf eines Produkts führen, das nicht den Erwartungen entspricht. Und wir schaden damit unserem Ruf.

 

Die Kommunikation ist nicht nur ein Grundbedürfnis sondern ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens, bei dem es zwei Seiten gibt, den Sender und den Empfänger. Nicht immer kommt alles so an, wie es gesagt oder geschrieben und gemeint wurde. Auch für die Online-Reputation spielt die Kommunikation eine große Rolle. Es ist ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren, die ein Bild von uns ergeben. Die Art und Weise wie wir kommunizieren (z. B. sachlich oder emotional), welchen Kommunikationskanal wir wählen und die Erfahrungen des Gegenübers, die u. U. ungewollt negative Assoziationen auslösen, spielen eine Rolle, wie etwas ankommt und wie wir dadurch wahrgenommen werden. 

 

Fazit

Wir haben alle offline und online einen Ruf und können maßgeblich dazu beitragen, ob dieser positiv oder negativ ist. Aber wir haben auch einen Einfluss auf den Ruf von anderen, von Produkten und Unternehmen und deshalb eine Verantwortung und Sorgfaltspflicht gegenüber uns selbst und Dritten. Deshalb ist es wichtig, uns Gedanken zu machen, was wir wie und wo kommunizieren, um nicht unserem eigenen Ruf oder dem eines anderen zu schaden. Unsere Reputation online und offline bedarf der ständigen Pflege, da der Wiederaufbau eines ruinierten Rufs sehr viel mehr Arbeit und Zeit benötigt.

 

Wie pflegen Sie Ihre Online-Reputation?

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Claudias praktischer Ratgeber zu Konflikten

Konflikte meistern

Meine Tipps für das Meistern von Konflikten
Wie kann man Konflikte meistern?

Christina Wenz  hat zu einer Blogparade Wie werde ich zum Konfliktmeister? eingeladen. Ein spannendes Thema, da jeder Mensch Konflikte hat oder hatte und es viele Menschen gibt, die beruflich z. B. als Mediator, Psychologe, Therapeut oder Coach versuchen, bei der Lösung von Konflikten zu helfen. Und nach der Blogparade Konflikte als Chance von Christina Wenz und dem Interview Konflikte und Mediation, das wir zusammen gemacht haben, setze ich mich gerne ein weiteres Mal mit dem Thema Konflikte auseinander.

 

Nachfolgend die Punkte, die ich zum Meistern oder Lösen von Konflikten wichtig finde:

 

Aufmerksamkeit

Das größte Geschenk, das man seinen Mitmenschen machen kann, ist Aufmerksamkeit, sich voll auf sein Gegenüber zu konzentrieren und auf ihn/sie einzugehen. Leider mangelt es heute oft an Aufmerksamkeit. Die Menschen laufen oder fahren von einem Ort zum anderen, unterhalten sich und schauen dabei auf ihr Smartphone. Wenn ich nicht erkenne, dass ein Konflikt besteht, weil ich unaufmerksam, mit den Gedanken woanders bin, kann ich auch nicht versuchen, ihn zu lösen. 

 

Zuhören

Wenn wir jemandem unsere volle Aufmerksamkeit schenken, hören wir auch richtig zu. Dieses Zitat "Unser größtes Kommunikationsproblem ist, dass wir nicht zuhören, um zu verstehen, sondern um zu antworten." aus dem Artikel 7 Tipps, wie gutes Zuhören besser gelingt von Christina Wenz trifft es auf den Punkt. Wir müssen erst richtig zuhören, dann können wir verstehen und auch richtig antworten.

 

Einfühlungsvermögen

Bei jedem Konflikt gibt es 2 Seiten und unterschiedliche Emotionen. Was wir sagen und meinen und wie es ankommt, ist oft unterschiedlich. Jeder hat Erfahrungen gemacht, die in bestimmten Situationen negative Assoziationen hervorrufen, die das Gegenüber nicht nachvollziehen kann. Deshalb ist es wichtig, zu versuchen, sich in den anderen hinein zu versetzen. Ein indianisches Sprichwort sagt "Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gelaufen bin."

 

Empathie

Empathie ist laut Wikipedia die Fähigkeit und Bereitschaft, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen und zu verstehen. Wenn wir aufmerksam sind und zuhören, können wir anhand von Mimik, Gestik, Körpersprache und sonstigen Reaktionen und Äußerungen erkennen, wenn wir jemandem zu nahe getreten sind, ihn verletzt oder beleidigt haben. In den sozialen Netzwerken fällt der "optische Teil" weg und wir müssen aufmerksam lesen, auch zwischen den Zeilen, da es auch schriftlich Möglichkeiten gibt, Emotionen auszudrücken (z. B. mit Emojis).

 

Geduld

Leider lässt sich ein Konflikt nicht immer lösen, nur weil man ihn erkannt und offen zur Sprache gebracht hat. Oft erfordert es sehr viel Geduld, mehrere Gespräche und Kompromissbereitschaft, bis ein Konflikt gelöst werden kann. Manchmal kann er auch gar nicht gelöst werden, wenn nur eine Seite an einer Lösung interessiert ist.

 

Ehrlichkeit

Ein Konflikt kann nicht gelöst werden, wenn wir nicht ehrlich zu uns selbst und unserem Gegenüber sind. Beschönigen, leugnen, lügen, usw. helfen nicht weiter bei der Lösung. Der Konflikt ist nur kurzfristig und scheinbar gelöst, tritt aber beim nächsten Vorfall wieder auf. Laotse hat es treffend formuliert "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr."

 

Lächeln

Damit meine ich natürlich nicht, dass man sein Gegenüber auslacht oder sich lustig macht über ihn. Aber eine positive Grundeinstellung, den Konflikt lösen zu wollen und zu können, und ein Signal, dass man es gut meint mit dem anderen, kann die Situation schon entspannen. Dazu ein passendes Zitat von Werner Fink, Kabarettist, Schauspieler und Schriftsteller: "Lächeln ist die eleganteste Art, seinem Gegner die Zähne zu zeigen." Bitte nicht wörtlich nehmen.

 

Komfortzone

Manchmal muss man zur Lösung eines Konflikts auch seine Komfortzone verlassen. Denn ein Konfliktgespräch ist meist kein netter Kaffeeplausch, sondern kann auch ungemütlich werden, da man offen und ehrlich darüber sprechen sollte, was einen geärgert, verletzt, etc. hat. Ben Paul beschreibt in Wie dich deine Komfortzone ständig austrickst (und 7 einfache Methoden, die dir helfen) amüsant, wie man seine Komfortzone verlassen kann.

 

Schuldzuweisungen

Das Schlimmste, was man bei einem Konfliktgespräch tun kann, sind Schuldzuweisungen und Vorwürfe. Es bringt überhaupt nichts, die Schuldfrage klären zu wollen. Ganz im Gegenteil. Manche Menschen geben dem Gegenüber die komplette Schuld und machen sich deshalb überhaupt keine Gedanken, welchen Anteil sie selbst zur Entstehung des Konflikts hatten. So kann natürlich kein Konflikt gelöst werden, weil die andere Seite praktisch gegen eine Wand läuft.

 

Angst

Konflikte bzw. deren Lösung haben auch viel mit Angst zu tun. Die Angst, etwas oder jemanden zu verlieren, vor Änderungen, etwas zuzugeben. Angst kann deshalb auch lähmen, sich mit einem Konflikt auseinander zu setzen. Aber genau diese Überwindung ist notwendig, um einen Konflikt zu lösen. Zum Thema Angst und wie sie lähmen kann gefällt mir der Artikel Angst lähmt: Pro Infirmis macht mit kleinstem Budget das Unfassbare sichtbar sehr gut.

 

Resilienz

Resilienz oder psychische Widerstandsfähigkeit ist laut Wikipedia die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Ein sehr wichtiger Punkt auch beim Meistern eines Konflikts, vor allem, wenn er nicht gelöst werden konnte, daraus zu lernen, sicher weiter zu entwickeln und nicht unterkriegen zu lassen.

 

Hilfe annehmen

Es gibt immer wieder Konflikte, die trotz aller Bemühungen nicht gelöst werden können. Da sollte man sich nicht scheuen, Hilfe von dritter Seite in Anspruch zu nehmen. Das kann jemand aus dem engeren Umfeld, ein Freund oder Bekannter sein, aber auch professionelle Hilfe wie z. B. ein Mediator.

 

Tabus

Bei Konflikten sollte es keine Tabuthemen geben. Wenn klar ist, dass die Ursache des Konflikts ein Thema ist, über das normalerweise nicht oder nur ungern gesprochen wird, sollte trotzdem darüber gesprochen werden, sonst ist eine Lösung unmöglich.

 

Burnout

Ein ganz spezieller Konflikt ist der Burnout. Fabienne Riener beschreibt im Blog Edition F in Ein Burnout beginnt anders, als die meisten denken sehr anschaulich die einzelnen Phasen eines Burnouts durch eine neue Situation:

  • Vorfreude (Energie, Hoffnung und Tatendrang).
  • Frühling (am Anfang ist alles in Ordnung, aber der Energieverbrauch wird unterschätzt).
  • Realitätscheck (nach dem ersten Low wird das High nicht mehr erreicht, Beginn des Konflikts zwischen eigenen Bedürfnissen und solchen von außen).
  • Verleugnung (kein Handeln bei aufkommendem Stress und Verbrauch der Energiereserven).
  • Rückzug (Fokus auf das Negative und Gleichgültigkeit).
  • Zusammenbruch (Höhepunkt der Sinn- und Identitätskrise).

Nur besteht der Konflikt hier in erster Linie mit sich selbst, muss aber erst gar nicht entstehen, wenn man auch sich selbst gegenüber aufmerksam ist, auf die Signale seines Körpers hört und entsprechend handelt.

 

Fazit

Es gibt viele Punkte, die für das Meistern eines Konflikts wichtig sind. Aber es gibt keine Garantie, dass ein Konflikt gelöst werden kann, wenn nicht alle Beteiligten das wirklich wollen. Der  US-amerikanische Schriftsteller Eldridge Cleaver bringt es auf den Punkt "Wenn Du nicht ein Teil der Lösung bist, dann bist Du ein Teil des Problems." Und mit dem Zitat von Siddhartha Gautama „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.“ möchte ich abschließen.

 

Und wie meistern Sie Konflikte?

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Claudias praktischer Ratgeber zu Konflikten

Konflikte und Mediation

Wie Konflikte entstehen und gelöst werden können
Konflikte lösen oder davonlaufen/davonfliegen

Es gibt wohl keinen Menschen, der nicht irgendwann beruflich oder privat einen Konflikt hatte oder hat. Das können Uneinigkeiten mit dem Partner, Freunden, Bekannten, Kollegen, Nachbarn oder Vorgesetzten sein. Manchmal findet man selbst eine Lösung, manchmal muss man sich helfen lassen. Durch die Blogparade "Konflikte als Chance" habe ich Christina Wenz kennengelernt. Sie ist Volljuristin und Mediatorin und hat sich bereit erklärt, mir ein paar Fragen zum Thema Konflikte zu beantworten.

 

Du hast in der Schule schon gerne Streits geschlichtet. Was war als Kind Dein Berufswunsch?

Ich habe vor einiger Zeit einen Aufsatz aus der Grundschule gefunden. Damals war mein Berufswunsch Pferdezüchterin, da ist mein Berufsweg doch in eine andere Richtung gelaufen ;-). Meine Begeisterung für Tiere ist aber über die Jahre hinweg geblieben. Daher ist auch - neben Mediation und Konfliktcoaching bei Streit in der Familie und am Arbeitsplatz - eines meiner Spezialgebiete die Mediation bei Streit rund ums Tier. 

 

Kannst Du etwas erzählen über Deine Arbeit als Geschäftsführerin Finanzen an der Universität Mainz, Leiterin der Rechtsabteilung und Datenschutzbeauftragte an der Universität Speyer und juristische Mitarbeiterin in einem Notariat?

Alle drei Tätigkeiten waren sehr unterschiedlich und alle haben mir Spaß gemacht! Vor allem die Arbeit im Notariat gefiel mir gut, weil ich dort - wie auch heute als Mediatorin - eine neutrale Beraterin war, die sich nicht auf die Seite einer Partei geschlagen hat. Rückblickend muss ich aber sagen, dass ich die Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit als Selbständige doch sehr genieße und auch die Tätigkeit als Mediatorin nicht mehr missen möchte. 

 

Wie bist Du auf die Idee gekommen, eine Weiterbildung zur Mediatorin zu machen?

Das war irgendwie eine Entwicklung, die sich über Jahre hinzog. Zwischenmenschliche und psychologische Themen haben mich schon immer sehr interessiert. Wenn ich etwas über Mediation hörte, hat mich das immer sehr gefesselt. In meiner Zeit als Angestellte war ich häufig mit Konflikten Dritter konfrontiert und fand es frustrierend, keine Methoden an der Hand zu haben, wirklich gut helfen zu können. Als ich dann an der Uni Mainz am Entwicklungsprogramm für Führungskräfte teilnehmen durfte und dort auch Seminare im Konfliktmanagement besuchte, wurde mein Wunsch, das Thema zu vertiefen, immer größer. Ja und schon nach dem ersten Mediationsseminar war ich völlig entflammt für die Methode und wusste ganz schnell, dass es das ist, was ich künftig machen möchte.  

 

Was ist Deine Definition für einen Konflikt?

Ich muss sagen, mit solchen Definitionen tue ich mir immer schwer ;-). Wenn man den Begriff googelt, kommen ja sehr viele unterschiedliche Definitionen, eine ganz persönliche habe ich eigentlich nicht. Ich finde immer, dass solche abstrakten Definitionen nicht weiterhelfen. Wichtiger finde ich das individuelle Gefühl des Einzelnen, also z. B. die Frage, ab wann empfinde ich eine Situation bzw. einen Streit als belastend? Oder auch die Frage, was kann ich tun, um mich aus der Situation zu befreien – Was man tun kann, um wieder entspannt zu sein, wieder miteinander gut umgehen zu können, nachts wieder schlafen zu können usw. Das ist mein Ziel - Ich möchte den Menschen helfen, sich selbst aus belastenden Streitsituationen zu befreien und so wieder zu mehr Wohlbefinden zu gelangen. 

 

Wie kann man einen Konflikt rechtzeitig erkennen und gegensteuern?

Das ist oft gar nicht so einfach: Manchmal geht es ganz schnell: Eben war noch alles gut und ehe man sich versieht, ist der Streit da, manchmal entwickelt sich ein Konflikt aber auch ganz langsam. Ich denke, einen Konflikt zu erkennen, ist nicht schwer, das Problem ist eher das Gegensteuern. Helfen kann hier z. B., dass man sich frühzeitig wirklich mal Zeit nimmt, miteinander zu sprechen und dem anderen auch wirklich zuzuhören. Signalisieren Sie dem Anderen Ihre Aufmerksamkeit am besten z. B. durch Blickkontakt, zugewandte Körperhaltung und auch interessiertes Nachfragen. Hilfreich sind hierbei Fragen wie etwa „Warum genau ist Dir das denn so wichtig, warum hängt Dein Herz so sehr daran?“. So lässt sich erfahren, was wirklich hinter der festgefahrenen Position des anderen steckt. Wichtig ist andererseits auch, dem Anderen zu erklären, warum mir meine Sicht der Dinge so am Herzen liegt. Oft lassen sich schnell gute Lösungen finden, wenn ich weiß, warum dem Anderen sein Standpunkt so wichtig ist.

 

Kannst Du beschreiben, was eine Mediation ist und wie sie abläuft?

Eine Mediation ist ein Verfahren, bei dem der Mediator den Beteiligten hilft, für einen Streit eine gute und friedliche Lösung zu finden. Der Mediator unterstützt die Streitenden, herauszufinden, was ihnen in Bezug auf das strittige Thema wichtig ist, also welche Aspekte eine Lösung erfüllen muss, damit die Beteiligten gut damit leben können. Im Gegensatz zu einem Gerichtsverfahren entscheidet kein Dritter den Streit, sondern der Mediator hilft Schritt für Schritt dabei, eine individuelle Lösung zu finden, die optimal zur Situation und den Beteiligten passt. 

 

Was ist die Elder Mediation?

Die Elder Mediation hilft dabei, Konflikte zu lösen, die mit dem Älterwerden zusammenhängen. Beispiele hierfür sind der Streit rund ums Erbe oder auch Konflikte zwischen Ehepartnern, die in der neuen Lebenssituation nach der Pensionierung entstehen können. Es kommen mittlerweile z. B. auch viele (erwachsene) Kinder zu mir in die Praxis, die über die Pflege der Eltern miteinander in Streit geraten sind. Ich merke hier einen richtigen Trend.  

 

Mediation wird von vielen belächelt, wie gehst Du damit um?

Hm, ich persönlich empfinde es gar nicht so, dass Mediation belächelt wird. Wenn ich den Leuten erzähle, was ich beruflich mache, finden viele das Thema sehr spannend und sagen: „Oh, das ist aber eine schwierige und verantwortungsvolle Aufgabe!“. Das Problem, mit dem wir Mediatoren kämpfen, ist eher, dass viele Menschen sich nicht wirklich etwas unter dem Begriff „Mediation“ vorstellen können und dass noch nicht Jedermann die Mediation als gute Alternative zu Gerichtsverfahren im Bewusstsein hat.

 

Ist es von Vorteil oder Nachteil Juristin und Mediatorin zu sein?

Also ich persönlich empfinde es als sehr großen Vorteil, da es ja auch meistens um juristisch strittige Themen geht. Als Jurist weiß man dann einfach, welche Fallstricke es zu beachten gibt, wo z. B. die notarielle Beurkundung des Vertrages erforderlich ist, auf welche Rechte man von Gesetzes wegen nicht verzichten darf usw. Ich finde, juristische Kenntnisse geben in diesem Zusammenhang sehr große Sicherheit. Aber natürlich kann auch ein Psychologe oder jemand aus einer anderen Berufsgruppe ein sehr guter Mediator sein! Oft ergänzen sich Mediatoren aus verschiedenen Berufsgruppen auch sehr gut!

 

Welche Vorteile bietet eine Mediation gegenüber einem Streit vor Gericht?

Viele Mediatoren stellen gerne die Vorteile von Mediation gegenüber Gerichtsverfahren dar: Hier kann man z. B. nennen, dass Gerichtsverfahren meistens viel länger und teurer als Mediationsverfahren sind. Ich finde jedoch, dass beide Verfahren ihre Berechtigung haben und beide sinnvoll sein können – Es kommt immer auf die individuelle Situation an! Man sollte sich immer nach den eigenen Beweggründen fragen: Will ich, dass jemand für mich entscheidet (Richter), glaube ich, im Recht zu sein und will ich das unbedingt durchsetzen, egal wie das Verhältnis zum Anderen anschließend ausschaut, so sollte ich vor Gericht ziehen! Möchte ich das Verhältnis zum Anderen retten oder erhalten und möchte ich lieber selbst mit dem Gegenüber eine Lösung suchen, die optimal zu der Situation passt, so ist ein Mediationsverfahren der richtige Weg! 

 

Was kann man tun, wenn die „andere Seite“ nicht zu einem Gespräch bereit ist, um einen Konflikt zu lösen?

Ich erlebe das sehr oft: Jemand ruft bei mir an, da ihn ein Konflikt sehr belastet. Ich frage dann immer, ob das Gegenüber denn wohl mit zu einer Mediationssitzung kommen würde. Leider ist dies oft nicht der Fall, sodass ein Mediationsverfahren nicht in Frage kommt. Es gibt dann aber noch die Möglichkeit eines Konfliktcoachings. Hier schaue ich dann mit dem Einzelnen, was man tun kann, um die Situation zu verbessern. Ein Konfliktcoaching kann auch sehr gut telefonisch durchgeführt werden.

 

Die Grundvoraussetzung zur Lösung eines Konflikts ist das Zuhören, welche Tipps hast Du dazu?

Ein Tipp hierzu wäre z. B., dem Anderen die volle Aufmerksamkeit zu schenken - also Handy, TV usw. ausschalten - und durch zugewandte Körperhaltung, Blickkontakt und Nachfragen auch zu zeigen, dass ich den Worten wirklich folge. Das hört sich jetzt so selbstverständlich an, aber oft genug hören wir ja doch nur mit halbem Ohr zu.  

 

Viele wünschen sich, negative Gefühle wie Wut, Verletztheit oder Zorn unterdrücken zu können. Wie wichtig ist es, diese Gefühle zuzulassen?

Oft wollen wir die „negativen“ Gefühle nicht fühlen und uns am liebsten von ihnen befreien. 

Ich halte allerdings nicht viel davon, die Gefühle zu unterdrücken. Ich sehe sie vielmehr als hilfreiche Wegweiser, auf die wir schauen und oft auch hören sollten. Wenn wir die Gefühle unterdrücken, werden wir nur irgendwann noch heftiger damit konfrontiert.

 

Was ist der beste Weg für eine friedliche Scheidung? Wann empfiehlst Du eine Mediation? Vorab oder begleitend? Oder liegt Dir die Mediation so im Blut, dass Du in einer Scheidungssache sowieso vermittelst, um zu einer friedlichen Einigung zu kommen?

Ich empfehle im Rahmen einer Scheidung immer dann eine Mediation, wenn man bereit ist, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen und eine friedliche Einigung zu finden. Insbesondere wenn Kinder mit betroffen sind, würde ich immer empfehlen, eine Mediation in Betracht zu ziehen. Eine Mediation ist auf jeden Fall vorab, also vor dem Gang zum Anwalt, sinnvoll. Wenn die wichtigsten Punkte in einer verbindlichen Mediationsvereinbarung geregelt sind, ist die Scheidung an sich dann nur noch eine reine Formsache.

 

Was sagst Du als Mediatorin zu den Feindseligkeiten im anonymen Internet?

Ich muss sagen, dass ich über solche Hasstiraden im Internet immer sehr erstaunt bin. Wie kommt es dazu, dass man auf einen Menschen, den man gar nicht kennt, einen solchen Hass aufbaut? Ich finde, man darf nie vergessen, dass hinter dem Account einer Privatperson, eines Promis oder eines Politikers, über den man sich äußert, ein Mensch steckt, der in jedem Fall einen respektvollen Umgang verdient hat. 

 

Möchtest Du noch etwas ergänzen?

Ich möchte mich von Herzen bei Dir für das Interview bedanken. Es hat mir viel Spaß gemacht! Ich freue mich immer über Gelegenheiten, meinen Beruf den Menschen näher bringen zu können!

 

Vielen Dank Christina für Deine Antworten.

 

Ich denke, dass mit mehr Dankbarkeit für das, was wir haben, einige Konflikte ihre Bedeutung verlieren würden. Es lohnt sich auf alle Fälle, sich Gedanken darüber zu machen, wie Konflikte entstehen, welche schon bestehen und was wir tun können, um sie zu lösen.

 

Abschließend noch ein Zitat von Joachim Panten, das mir zum Thema Konflikte sehr gut gefällt "Ein Weg, einen Konflikt zu lösen, ist, ihn zusammen zu überwinden. Dann kann man ihn immer noch aus dem Weg räumen." 

 

Wie lösen Sie Konflikte?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Zeit für

Zeit für ...

Zeit für die Dinge, die wichtig sind
Wie nutze ich meine Zeit?

Ulrike vom Blog Lieferando.de hat zu einer Blogparade "Zeit für…" #ZeitFürEineBlogparade eingeladen.

 

Die Zeit ist schon immer ein beliebtes Thema gewesen. Überall kann man nachlesen, wie Zeit gespart werden kann, man effizienter mit ihr umgeht, sie besser nutzen kann. Auch ich habe schon diverse mal über die Zeit gebloggt:

Nachfolgend meine Antworten zu Ulrikes Fragen zum Thema:

 

1. Wofür vergeudest Du gerne mal Deine Zeit?

Eigentlich für gar nichts, da ich immer versuche, meine Zeit sinnvoll zu nutzen und dabei meine Prioritäten zu setzen. Allerdings halte ich mich oft zu lang am Computer auf und sollte mich mehr entspannen. Könnte man Zeit vergeuden nennen, aber so lange es mir Spaß macht, sehe ich das nicht so eng. Bettwäsche zu bügeln wäre für mich reine Zeitverschwendung, deshalb wird sie bei mir auch nur ordentlich zusammengelegt und im Stapel ganz unten einsortiert. Manchmal merkt man hinterher, dass Zeit vergeudet wurde. Aber da die Zeit dann schon verwendet wurde, bringt es nichts, sich darüber aufzuregen. Aber vielleicht kann man für das nächste Mal daraus lernen.

 

2. Für das Erledigen welcher unangenehmen Dinge geht Dir am meisten Zeit verloren?

Richtig unangenehme Dinge gibt es bei mir nicht. Die notwendigen Dinge (Arbeit und Haushalt) werden einfach gemacht. Da bin ich gut organisiert. Mit einer guten Planung verliert man weniger Zeit. Sich negative Gedanken zu machen, dass etwas unangenehm ist, finde ich Zeitvergeudung.

 

3. Was wäre Dir eine Stunde mehr Freizeit wert?

Eine Stunde mehr Freizeit hätte ich, wenn ich weniger Zeit am Computer verbringen würde. Aber da ich das freiwillig mache, ist es müssig darüber nachzudenken. Wenn ich mehr Freizeit möchte, muss ich einfach meine Prioritäten anders setzen.

 

4. Wie viel Zeit am Tag verbringst Du, um Dich weiter zu entwickeln (geistig, körperlich)?

Lässt sich schwer messen. Sport und Weiterbildung sind mir wichtig. Als aktiver Mensch bin ich immer körperlich und geistig in Bewegung. Beim Sport kommen mir die besten Ideen für meine Blogartikel. Im Internet und den sozialen Netzwerken informiere ich mich über Themen, die mich interessieren. Außerdem lese ich sehr viel online und offline.

 

5. Wenn Du an einer Stelle in der Vergangenheit mehr Zeit haben könntest, welche wäre es?

Meine Grundeinstellung ist, dass alles im Leben seinen Sinn hat, deshalb würde ich alles so belassen wie es war. Es macht meiner Meinung nach keinen Sinn, sich Gedanken zu machen in dem Stil "Warum habe ich nicht ... getan?" oder "Ach hätte ich doch ...".

 

6. Was würdest Du mit einer Stunde mehr Zeit pro Tag anstellen?

Dann würde ich mehr lesen und mehr Sport machen. Wie bei Punkt 3 erwähnt, hätte ich eine Stunde mehr Zeit, wenn ich weniger am Computer sitzen würde.

 

7. Was würdest Du machen, wenn das nächste Wochenende vier Tage hätte?

Hatten wir ja kürzlich an Ostern. Länger schlafen, mehr lesen, mehr Sport, versuchen, mal nichts zu tun.

 

8. Dein Lieblingszitat zum Thema Zeit.

Mein Lieblingszitat ist "Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen." von Lucius Annaeus Seneca, einem römischen Philosophen und Politiker. Dieses Zitat spiegelt genau meine Einstellung zur Zeit wider. Jeder Tag hat für jeden Menschen 24 Stunden und jeder muss selbst entscheiden, wie er diese Zeit nutzt. "Keine Zeit" ist einfach nur eine beliebte Ausrede, wenn jemand nicht will. Wenn ich etwas will, nehme ich mir die Zeit dafür.

 

Heute wird in Zusammenhang mit der Zeit auch oft über Entschleunigung gesprochen. Hier kann ich den Artikel meines Bloggerkollegens Hans Reuter Entschleunigung – sachtes Tempo gegen Stress und Hektik empfehlen.

 

Wenn man bedenkt, wie die Menschen früher ihre Zeit verbracht haben, sehr viel, vor allem körperlich, gearbeitet haben, sich wohl kaum jemand über Freizeit Gedanken gemacht hat, weil es einfach nur ums Überleben ging. Wie die Arbeitszeit immer weiter gekürzt wurde, die Freizeit immer mehr Raum und Bedeutung erhielt. Bis zur Digitalisierung durch die sich die Arbeitszeit und Freizeit immer mehr vermischt haben. Wie viel Zeit wir dadurch verlieren bzw. nicht richtig nutzen, weil wir meinen, ständig online und erreichbar sein zu müssen. Für jeden ist Freizeit und eine Zeit offline wichtig zum Entspannen und Kräfte tanken. Zweimal im Jahr wird uns durch die Sommerzeit eine Stunde genommen bzw. eine Stunde geschenkt. Ich denke nicht, dass sich viel ändern würde, wenn wir jeden Tag statt 24 plötzlich 25 Stunden hätten. Man sollte jeden Tag so leben, als ob es der letzte sein könnte, sich über jede Kleinigkeit freuen und dankbar dafür sein, die Zeit sinnvoll nutzen und genießen.

 

Da heute frei ist, werde ich mir nachher Zeit für mein spannendes Buch nehmen. 

 

Wofür nehmen Sie sich gerne Zeit?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Abenteuer Sprache

Abenteuer Sprache

Emojis als Ersatz für Worte
Wie gut drücken Emojis unsere Gefühle aus?

Unter Sprache versteht man laut Wikipedia die Menge, die als Elemente alle komplexen Systeme der Kommunikation beinhaltet. Die Sprache dient als Mittel der Verständigung und Kommunikation. Linguisten sind Wissenschaftler, die die menschliche Sprache untersuchen. Beim Versuch herauszufinden, wie viele Sprachen es gibt, erhält man unterschiedliche Angaben von ca. 2.500 - 3.500, 6.500, 7000 oder 6.000 - 8000. Wenn wir uns die portugiesische und brasilianische Sprache oder britisches und amerikanisches Englisch anschauen, gibt es viele Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede. Das belgische Niederländisch wird auch Flämisch genannt. Es hat auch lange gedauert, bis katalanisch, das sich aus dem Vulgärlatein entwickelt hat und kein spanischer Dialekt ist, als eigene Sprache anerkannt wurde. In den meisten afrikanischen Ländern gibt es mehr als eine Sprache. In der Südsee gibt es Inseln von deren Sprachen wir nur wenig wissen. In Papua-Neuguinea, dem drittgrößten Inselstaat der Welt, gibt es über 800 Sprachen. Die Anzahl der Sprachen zu zählen ist auch deshalb so schwer, weil Sprachwissenschaftler sich oft nicht einig sind. Ist es die Anzahl der Sprecher einer Sprache, ob sie noch aktiv gesprochen wird, eigene Grammatik, Rechtschreibung, Satzbau, usw.? Wenn ich an Denglisch, eine Vermischung der deutschen Sprache mit Anglizismen und Scheinanglizismen, denke, fallen mir sofort die Sprachpuristen, auch Sprachreiniger genannt, ein, die Fremd- und Lehnwörter in einer Sprache entfernen durch Bildung von neuen Wörtern aus der eigenen Sprache. In Europa ist es einfach, ein Land und eine Sprache gehören zusammen, in Deutschland wird deutsch gesprochen, in Italien italienisch, usw., während es auf anderen Kontinenten eine Sprachenvielfalt gibt. Es ist sehr interessant, wie sich aus einer Sprache eine neue entwickeln kann, wie sich jemand schon im nächsten Dorf nicht mehr in seiner Muttersprache verständigen kann, wie viele Sprachen noch nicht entdeckt wurden. Aber schauen wir uns doch verschiedene Sprachen und Möglichkeiten zur Kommunikation und Verständigung an:

  • Als Muttersprache wird die Sprache bezeichnet, die wir schon als Kind, meistens von der Mutter, lernen.
  • Ein Dialekt oder eine Mundart ist eine lokale oder regionale Sprachvarietät.
  • Dahingegen bezieht sich der Akzent nur auf die phonologischen Charakteristiken der Aussprache.
  • Die Lautsprache wird z. B. mit Kehlkopf, Mund oder Zunge erzeugt und gibt akustisch Informationen weiter. 
  • Die Körpersprache kommuniziert nonverbal über Gestik, Mimik und Habitus und gibt optisch Informationen weiter.
  • Es gibt die Gebärdensprache für Menschen, die nicht oder nur schwer hören und deshalb über Gestik, Mimik und die Körperhaltung kommunizieren.
  • Die Zeichensprache ist eine nonverbale Kommunikation, z. B. Zeichen, die sich Taucher unter Wasser geben, trommeln, um Nachrichten über Distanz zu übermitteln, Signalsprachen, z. B. Flaggen oder Lichtzeichen in der Schifffahrt oder im Flugverkehr.
  • Die Schriftsprache, die geschriebene Sprache, ist eine schriftliche sprachliche Äußerung.
  • Die Literatursprache, die nicht der Kommunikation dient, sondern als Sprache der Literatur vor allem ästhetisch sein muss und eine dichterische Freiheit einräumt.
  • Die Programmiersprache gibt Anweisungen, die von einem Computer ausgeführt werden.
  • Die Tiersprache ist eine Kommunikation unter Tieren durch akustische (z. B. das Zwitschern von Vögeln), chemische (z. B. Duftspuren von Ameisen zwischen Nest und Zielgebiet) oder visuelle (z. B. das Fletschen der Zähne eines Wolfes) Signale.
  • Welthilfssprachen wie z. B. Esperanto oder Volapük wurden künstlich geschaffen, sollen einfach erlernbar sein und die Kommunikation zwischen Menschen, die unterschiedliche Sprachen sprechen, erleichtern.
  • Und jeder Yoda-Fan sollte die Yoda-Sprache kennen, eine sogenannte OSV-Sprache (Objekt, Subjekt, Verb), wo das Objekt vor dem Subjekt kommt.

Eine Universalsprache, die alle Menschen verstehen, wird es wohl nie geben.

 

Aber durch den Computer und das Internet ist noch eine weitere Sprache entstanden, die ich Internetsprache nennen möchte, und zu einer neuen Form der Verständigung und Kommunikation geworden ist:

  • Da im Internet niemand viel Zeit hat und es auch oft nicht viel Platz zum Schreiben gibt (siehe die noch bestehende Beschränkung auf 140 Zeichen bei Tweets), sind Internet-Abkürzungen entstanden, wie z. B. "LOL" (Laugh out loud = lauthals lachen) oder "Thx" (Thanks = Danke). Diese Abkürzungen werden auch Web-Slang oder Netz-Jargon genannt.
  • Auch für den Chat gibt es gängige Abkürzungen wie z. B. "2F4U" (To fast for you = Zu schnell für dich) oder "Btw" (By the way = übrigens).
  • Neben der Netiquette, dem guten Ton im Netz, gibt es auch eine Chatiquette, den guten Ton im Chat. Abkürzungen wie z. B. "*g*" für  "*grins*" (grinsen) oder "*momtel*" (Moment, ich telefoniere gerade) sollen das Chatten erleichtern, weil damit schneller kommuniziert werden kann.
  • Der Amerikaner Harvey Ball hat das Smiley (2 Punkte und ein gebogener Strich in einem gelben Kreis), das für Anstecknadeln zur Besserung des Betriebsklimas für eine Versicherungsgesellschaft verwendet wurde, erfunden. Mit einem Smiley soll grafisch ein Gesichtsausdruck dargestellt werden.
  • Das Emoticon, ein Kofferwort aus "emotion" (Gefühl) und "icon" (Bildzeichen), dagegen basiert auf Schriftzeichen, beide Begriffe werden oft als Synonyme verwendet. Scott Elliot Fahlman gilt als sein Erfinder. 
    Das bekannteste Emoticon ist das Smiley (Doppelpunkt, Gedankenstrich und geschlossene Klammer). Bei einigen Programmen wird nach der Texteingabe die entsprechende Grafik erzeugt.
  • Die Erfindung des Emojis wird Shigetaka Kurita zugeschrieben. Hier handelt es sich um ein Ideogramm (Begriffszeichen), das gerne in Chats und SMS-Nachrichten verwendet wird, um Begriffe zu ersetzen. Und es gibt sogar ein Twitter-Tool, um herauszufinden, welches Emoji in Social Media am häufigsten genutzt wird und mit welchem es mehr Interaktionen gibt. Für Emojis gibt es mittlerweile viele Einsatzbereiche, neben Social Media auch in Newslettern, in der Werbung, zum Branding oder generell in der digitalen Kommunikation. Eine komplette Liste mit Emojis und Beschreibungen gibt es hier.
  • Wer kennt ihn nicht den berühmten Daumen von Facebook, um eine Gefällt-mir-Angabe zu machen. Im Februar hat Facebook Alternativen ergänzt, um ein Gefühl differenzierter auszudrücken (Love, Haha, Wow, Traurig und Wütend).

Wenn man überlegt, dass die Tasten von Smartphones früher sehr klein waren, wofür es Eingabestifte gab, im Internet alles sehr schnell gehen muss, ist leicht verständlich, warum Menschen lieber Abkürzungen verwenden oder ein kleines Bild aussuchen statt mehrere Worte zu schreiben. Aber sind diese Bilder wirklich aussagekräftig? Schauen wir uns den neuen Facebook-Button "traurig" an. Ich kann sagen, dass ich traurig, bedrückt, bekümmert, tief betrübt bin, mir zum Heulen zumute ist, ich todunglücklich bin. In Worten kann ich Traurigkeit vielseitig ausdrücken und sehr viel feiner differenzieren. Das bekannte Sprichwort "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" kennt wohl jeder. Und es stimmt auch, dass ein komplexer Sachverhalt einfacher mit Bildern oder einem Video vermittelt werden kann als nur mit Text. Im Internet und in der Werbung sind reine Texte weniger ansprechend, visuelle Ergänzungen wie Bilder, Infografiken, Animationen, Videos, etc. erzeugen mehr Interesse. Aber wie verändern Abkürzungen, Emojis und visuelle Möglichkeiten, Text zu verkürzen oder zu ersetzen unsere Kommunikation? Überträgt sich das auch auf die Verständigung offline? Wenn man bedenkt, dass in der Werbung oft englische Slogans verwendet werden, die niemand versteht, scheint der Text an Bedeutung zu verlieren. Können Emojis, Bilder, etc. Text tatsächlich ersetzen? Sie können sicher Gefühle ausdrücken oder erzeugen, aber nicht immer in der gewünschten Form, da jeder Mensch andere Erfahrungen gesammelt und deshalb andere Assoziationen hat. Sie können in der Kommunikation nur begrenzt dieselben differenzierten Möglichkeiten bieten wie die Sprache, haben aber einen schnelleren Wiedererkennungseffekt als ein Text und können schneller "gelesen" werden. Aber kommen wir zur ursprünglichen Sprache zurück.

 

Beim Vier-Seiten-Modell von  Friedemann Schulz von Thun gibt es 4 Ebenen in der Kommunikation:

  1. Sachinhalt (was beschrieben wird bzw. worüber informiert wird). Der Zuhörer prüft, ob die Information wahr, relevant und ausreichend ist oder diese 3 Kriterien nicht erfüllt werden. 
  2. Selbstoffenbarung (was jemand über das Gesprochene über sich preisgibt). Der Sprecher stellt sich bewusst und unbewusst selbst dar und der Zuhörer deutet.
  3. Beziehung (was das Gesprochene über die Beziehung zwischen Sprecher und Zuhörer aussagt). Der Sprecher kann durch die Art und Weise wie er etwas sagt Wertschätzung und Respekt zeigen oder eben nicht. Der Zuhörer fühlt sich entweder akzeptiert oder nicht.
  4. Appell (wozu der Zuhörer veranlasst werden soll). Der Sprecher möchte offen oder versteckt oder auch durch Manipulation etwas erreichen. Der Zuhörer fragt sich, was erwartet wird, wie er reagieren soll.

Diese Seiten in der Kommunikation kommen nur im gesprochenen Dialog richtig zum Tragen. Mündlich kann auf Mimik, Gestik und die Körpersprache geachtet werden, die manchmal im Widerspruch zum Gesprochenen steht. Es kann sofort reagiert werden, wenn das Gespräch in die falsche Richtung läuft. Im schriftlichen Dialog z. B. bei E-Mails oder Kommentaren in Blogs, ist es nur begrenzt möglich, zwischen den Zeilen zu lesen und zu erahnen, wie etwas gemeint ist. Generell gibt es oft Missverständnisse, vor allem, wenn Ironie oder Sarkasmus verwendet werden. Fest steht, wir reagieren mehr auf Visuelles als nur auf Text. Das Beifügen von Fotos, Grafiken, Infografiken, Videos, usw. zu Texten, Artikeln und Werbung ergibt sich dadurch zwangsläufig im Internet, um beachtet zu werden.

 

Es gibt eine Vielfalt an Sprachen. Sich mit ihnen zu beschäftigen ist ein faszinierendes und spannendes Abenteuer. Ob nun Fremdsprachen, Dialekte, die gesprochene Sprache, Prosa, Reime, Literatur- oder Zeichensprache, sie alle dienen der Kommunikation und bieten unterschiedliche Möglichkeiten, sich auszudrücken und etwas mitzuteilen.

 

Fazit

Die Kommunikation und damit auch die Sprache verlagert sich immer mehr in das Internet. Dadurch wird mehr schriftlich als mündlich kommuniziert. Um Zeit zu sparen und weniger tippen zu müssen, werden Sätze gekürzt, Abkürzungen oder Bilder verwendet. Egal ob nun schriftlich oder mündlich kommuniziert wird, Sorgfalt mit der Wortwahl und Formulierung ist notwendig. Die Redensart "Der Ton macht die Musik" gilt für die mündliche und schriftliche Kommunikation, um seinem Dialogpartner Respekt und Wertschätzung zu zeigen. Und es gibt immer Situationen, wo ein Face-to-Face-Gespräch der Schriftform vorzuziehen ist.

 

Welches ist Ihre Lieblingssprache?

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Claudias praktischer Ratgeber zur Zeit offline 

Wie viel Zeit bleibt offline?

Uns rennt die Zeit davon
Die Zeit läuft wie in einer Sanduhr

Manche sind wahre Meister der Prokrastination oder Delegation, verschieben alles auf morgen oder delegieren einfach, verschaffen sich so Freiraum und Zeit. Andere haben das Gefühl, dass ihnen die Zeit zwischen den Fingern verrinnt ähnlich wie der Sand in einer Sanduhr, der Tag einfach nicht genügend Stunden hat. Alle haben eins gemeinsam, nämlich einen Tag mit 24 Stunden. Wie beruflich und privat die Prioritäten gesetzt werden, wofür wie viel  Zeit eingeplant wird oder nicht, ist eine sehr individuelle Angelegenheit.

Und wer in Rente geht, hat ein ganz anderes Problem, was er plötzlich mit seiner Zeit anfangen soll.

 

Schauen wir kurz zurück, wie es früher war:

  • Während in der Anfangszeit des Telefons nur selten und in wichtigen Fällen telefoniert wurde, ist man heute mit Smartphone rund um die Uhr 24 Stunden erreichbar.
  • Während ein Brief früher je nach Absender- und Empfängerland tage- oder sogar wochenlang unterwegs war, wird eine E-Mail heute in sekundenschnelle zugestellt.
  • Während es früher nur zu bestimmten Zeiten Fernsehprogramm gab, der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an das Testbild, gibt es heute fast pausenlos irgendwo Programm. Kinder können schon vor 6.00 morgens Sendungen anschauen bis zum Abend.
  • Während man früher telefonisch oder persönlich Kontakt aufnehmen musste, um zu wissen, wie es jemandem geht und was er so macht, genügt heute oft ein Blick in die sozialen Netzwerke, um zu erfahren, wo sich jemand aufhält und was er so treibt.

Fest steht, wir verbringen heute sehr viel mehr Zeit online als offline und das betrifft auch unsere Kinder.

Auf XING Klartext wird deshalb kontrovers darüber diskutiert, ob es ab der 1. Klasse das Fach Medienerziehung geben müsste oder Kinder bis zum 12. Lebensjahr von Computern ferngehalten werden sollten. Zum Thema Kinder und die Digitalisierung denke ich, dass Eltern für ihre Kinder verantwortlich sind, Vorbild sein müssen und Aufklärung notwendig ist über Wertschätzung, Privatsphäre, Datenschutz und Urheberrecht, um aufmerksam, vorsichtig und verantwortungsbewusst im Internet zu surfen.

 

Durch den technischen Fortschritt ist beruflich und privat vieles einfacher. Man denke nur an Wasch- oder Spülmaschine, Computer und Maschinen, durch die viele Arbeiten schneller und einfacher erledigt werden können. Es ist doch paradox, obwohl wir heute in der Regel weniger arbeiten als früher und mehr Freizeit haben, klagen wir über Zeitmangel und Stress. Ist die Digitalisierung unseres Lebens so weit fortgeschritten, dass die Zeitersparnis ins Negative umgeschlagen ist? Warum fühlen sich viele unter Druck gesetzt und überfordert? Ist die Grenze zwischen Berufs- und Privatleben durch die ständige Erreichbarkeit per E-Mail, Smartphone und Co. so sehr verwischt, dass wir nicht mehr richtig abschalten und entspannen können?

 

Social Media im Alltag ist so allgegenwärtig, dass es für die meisten selbstverständlich ist, berufliche und private Kontakte über soziale Netzwerke zu pflegen. Während Werbung früher "greifbar" war in Zeitschriften, im Fernsehen, auf Plakaten, usw., begegnet sie uns heute digital überall im Internet, auch in den sozialen Netzwerken, und ist oft nicht als Werbung erkennbar. Wem die viele Werbung zu viel ist, verwendet einen Adblocker. Im Internet gibt es eine Flut an Informationen, die wir gar nicht aufnehmen können. In Sekundenschnelle werden Entscheidungen getroffen, auf welchen Link oder welche Anzeige wir klicken, um mehr zu erfahren. Wir werden konstant in irgendeiner Form berieselt.

 

Überall lesen wir, wie wir Zeit sparen können, erhalten Tipps zur Steigerung unserer Produktivität, für effektives Zeitmanagement oder Informationen über Tools zur Arbeitserleichterung.

 

Ivan Blatter ist Personal Trainer für Zeitmanagement und bietet regelmäßig Webinare an. In der Auswertung seiner Blogparade Welches sind Ihre drei wichtigsten und/oder liebsten Tools, um produktiver zu arbeiten? (der Link funktioniert leider nicht mehr) gibt es zahlreiche Tipps und Tools der Teilnehmer zur Steigerung der Produktivität bei der Arbeit. Hier ist mein Beitrag.

 

In der Auswertung der Blogparade Die Top-Online-Tools der Zielbar-Gemeinde #toolparade von Dani Schenker bei Zielbar sind zahlreiche Tipps und Tools gelistet, um online die Arbeit zu erleichtern.

 

Mittlerweile gibt es sogar Apps, um bewusst offline zu gehen. Es scheint so, als ob das Problem, das uns die Technik und Digitalisierung eingebrockt hat, mit einer neuen Technik ausgelöffelt bzw. gelöst werden soll. Warum lassen wir uns so leicht ablenken, lesen eingehende E-Mails, Nachrichten, Statusmeldungen, etc. immer sofort? Woher kommt die Angst, etwas zu verpassen und deshalb immer online zu sein? Sind wir nicht in der Lage, selbst zu entscheiden, wann und wie oft wir online und offline sind, um eine gesunde Balance zu finden? Sind wir schon so weit, dass Digital Detox (digitale Entgiftung) ein Thema bei uns ist? Ich finde, es sollte ein Thema sein, weil sich noch zu wenig Menschen Gedanken machen über die Folgen der Digitalisierung und ständigen Erreichbarkeit.

 

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, Geräte und Tools, online und offline Zeit zu sparen und seine Zeit effizient(er) zu nutzen. Fest steht, wir brauchen Zeiten, in denen wir komplett offline sind, um abzuschalten und zu entspannen. Eine gesunde Work-Life-Balance besteht nicht nur aus einem Gleichgewicht zwischen Berufs- und Privatleben, sondern auch aus einem Gleichgewicht zwischen der Online- und der Offline-Zeit. Jeder muss für sich definieren, wie seine eigene Work-Life-Balance in Einklang gebracht werden kann mit einem gesunden Leben.

 

Wie wichtig ist Zeit offline für Sie? 

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Claudias praktischer Ratgeber zum Verhaltensmuster brechen 

Verhaltensmuster brechen

Verhaltensmuster erkennen und brechen
Welche Verhaltensmuster haben wir?

Durch den Beitrag von microTOOL bin ich auf die Blogparade Muster brechen im Zusammenhang mit Projekten von Eberhard Huber vom PM Camp Dornbirn aufmerksam geworden und auf die Idee gekommen, einen Artikel zum Thema Verhaltensmuster brechen zu schreiben.

 

Laut Wikipedia bezeichnen Verhaltensmuster in der Verhaltensbiologie angeborene und erlernte Bewegungsabfolgen, die in einer bestimmten Situation in einer bestimmten, häufig vorhersagbaren Weise, und in gleicher Reihenfolge stattfinden. Die Wiederholung von Verhaltensmustern vermittelt oft ein Gefühl von Sicherheit, kann aber auch zwanghaft sein und eine Verhaltenstherapie erforderlich machen.


In der Evolution haben sich Mensch und Tier an die Umgebung angepasst und weiterentwickelt. Es wurden Merkmale von Generation zu Generation vererbt und auch mutiert. Die frühesten Verhaltensmuster sehe ich im Jagen und Schutz suchen, um zu überleben. Babys von Menschen und Tieren sind in der Regel so niedlich, dass sie das Verhalten auslösen, sie auf den Arm zu nehmen und sich um sie zu kümmern. Durch die Erziehung entstehen Verhaltensmuster, die sich bis ins Erwachsenenalter halten und oft unbewusst ablaufen in bestimmten Situationen. Viele Verhaltensmuster sind auch mit Ritualen oder Gewohnheiten vergleichbar.

 

Dann gibt es Verhaltensmuster, die beigebracht/konditioniert werden, wie es der russische Forscher Iwan Petrowitsch Pawlow mit seinem Experiment mit Hunden zum Nachweis der klassischen Konditionierung gezeigt hat. Er stellte fest, dass bei Hunden der Speichel floss, sobald sie wussten, es gibt Essen. In seinen Versuchen ließ er die Hunde kurz vor dem Essen einen Glockenton hören. Nach einigen Wiederholungen hatten die Hunde bereits beim Glockenton Speichelfluss, auch wenn es nichts zu essen gab.

 

Das heißt es gibt Verhaltensweisen, die angeboren sind, z. B. das Schreien von Babys, damit ihr Hunger gestillt wird, oder der Adrenalinschub, wenn wir in Gefahr sind und den Drang verspüren wegzurennen. Sie dienen dem Schutz.

Aber es gibt auch Verhaltensweisen, die anerzogen werden. Kinder, die sehr streng erzogen wurden, haben meist gelernt, sich anzupassen, nicht aufzufallen, um Ärger zu vermeiden.

 

Schauen wir uns mal unsere Verhaltensmuster im Alltag an:

  • Wir stehen auf, duschen, essen, gehen zur Arbeit, wohl meistens dasselbe Essen und dieselbe Uhrzeit.
  • Wir erledigen Arbeiten wahrscheinlich immer auf eine bestimmte Art und Weise, reagieren in Stresssituationen immer auf dieselbe Weise mit Ruhe oder Hektik.
  • Beruflich und privat reagieren wir häufig immer auf dieselbe Art und Weise, wenn wir um etwas gebeten werden. Wir sagen immer "ja", immer "nein" oder antworten je nach Situation mal mit "ja" und mal mit "nein".
  • Auch bei unseren Hobbys gibt es Verhaltensmuster. Ein Bergsteiger kontrolliert z. B. immer seine Ausrüstung bevor er auf Tour geht. Wir schwimmen meistens denselben Stil, eine bestimmte Strecke oder Zeit.

In manchen Situationen wissen wir oft gar nicht, warum wir plötzlich traurig, verärgert, wütend, etc. sind oder so heftig reagieren. Oft erinnern uns bestimmte Situationen an Dinge, die wir bereits erlebt haben, und wir haben dieselben Gefühle wie damals. Wir reagieren dadurch immer nach demselben Verhaltensmuster.

 

Verhaltensmuster geben auch Sicherheit. Wenn wir wissen, dass wir selbst oder Menschen, mit denen wir zu tun haben, immer auf dieselbe Weise reagieren, wissen wir immer, woran wir sind und was in einer bestimmten Situation passieren wird. Aber es kommt auch vor, dass jemand dieses Verhaltensmuster benutzt, um zu manipulieren.

 

Wenn wir etwas ändern wollen oder müssen, ist es notwendig, ein Verhaltensmuster zu brechen. Dazu müssen wir zuerst erkennen, dass es überhaupt ein bestimmtes Verhaltensmuster gibt. Uns gedanklich damit beschäftigen, die Situation, eventuell auch unsere Vergangenheit, analysieren und ggf. verarbeiten und abschließen, damit wir in ähnlichen Situationen in Zukunft anders reagieren und eben nicht das Verhaltensmuster mit den meist negativen Gefühlen von damals hervorgerufen wird. Dazu benötigen wir eventuell Hilfe von Dritten.

 

Fazit

Jeder Mensch hat seine eigenen Verhaltensweisen, Erfahrungen, Denkweise, Kultur, Religion, Wertvorstellungen, usw. Manche wollen, wenn sie in Urlaub oder aus beruflichen, privaten oder anderen Gründen in ein anderes Land gehen, alles 1 : 1 mitnehmen. Das ist aber nur begrenzt möglich, es sind Anpassungen und Flexibilität notwendig, um die lokalen Gegebenheiten zu akzeptieren und sich zu integrieren. Dafür müssen beide Seiten aufeinander zugehen und sich mit Respekt und Toleranz begegnen.

 

Was denken Sie über Verhaltensmuster?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zum Nein sagen

Warum wir lieber "ja" sagen

Nein sagen fällt oft schwer
Ja, nein oder vielleicht, welcher Typ sind Sie?

Katrin Klemm hat zu einer Blogparade Nein sagen und selbstbestimmt glücklich werden eingeladen. Ich bin mal wieder durch den Beitrag meines Bloggerkollegen Hans Reuter auf eine interessante Blogparade aufmerksam geworden. Vielen Dank lieber Hans für die Inspiration.

 

Hier nun meine Gedanken zum Thema. "Ja" und "nein" gehören zu unserem Grundvokabular, die meist nach "Mama" und "Papa" gelernt werden. Früher war die Erziehung streng. Eltern haben von ihren Kindern Gehorsam erwartet. Es musste das gemacht werden, was die Eltern sagten, Widerspruch wurde nicht geduldet. Die Kinder mussten zu allem "ja" sagen. Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre kam die antiautoritäre Erziehung in Mode.  Sie sollte die freie Entwicklung der Kinder ohne Zwänge fördern. Klaus Schaller kritisierte damals, dass die antiautoritäre Erziehung das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern umgedreht habe. Nun sagten die Eltern zu allem, was die Kinder taten und sagten, "ja".


Im Elternhaus, im Kindergarten, in der Schule und später in der Arbeitswelt gibt es Regeln, an die sich die Kinder und später die Erwachsenen halten bzw. zu denen sie "ja" sagen sollen. Die einen halten sich an die Regeln, ohne zu hinterfragen, ob sie Sinn machen, sagen einfach "ja". Andere stellen die Regeln in Frage, halten sich nicht daran und sagen "nein".

 

Vielleicht passen sich Kinder mit strenger Erziehung eher an in der Schule und im Arbeitsleben, ordnen sich unter und halten sich an die Regeln. Oder sie fangen irgendwann an, zu rebellieren, lehnen sich gegen Eltern, Lehrer, Vorgesetzte auf und sagen aus Prinzip "nein", auch wenn ein "ja" möglich wäre.

 

Kinder, die ohne irgendwelche Regeln erzogen wurden, machen meist einfach was sie wollen. Sagen "ja" oder "nein" wie es ihnen passt.

 

Es fällt oft der Satz "Es sind ja noch Kinder.". Ist das eine Erklärung oder Entschuldigung für das Verhalten von Kindern? Soll ich immer "ja" sagen zu dem was mein Kind sagt oder tut, weil es noch ein Kind ist? Natürlich kann ein Kind nicht wissen, dass man sich z. B. bei Erhalt eines Geschenks bedankt, oder "Entschuldigung" sagt, wenn etwas nicht in Ordnung war. Das sind Dinge, die Kindern beigebracht werden müssen. Es liegt in der Verantwortung der Eltern, Grenzen zu setzen, Regeln aufzustellen, je nach Sachlage "ja" oder "nein" zu sagen. Denn irgendwann ist das Kind kein Kind mehr und der Satz kann nicht mehr angewendet werden. Idealerweise erklären die Eltern, warum sie "ja" oder "nein" sagen, damit die Kinder die Entscheidung verstehen und akzeptieren.

 

Fest steht, dass sich die Wertvorstellungen in der Erziehung geändert haben. Standen früher Gehorsamkeit und Disziplin im Vordergrund, sollen Kinder heute in ihrer Entwicklung gefördert werden.

 

Eine ungünstige Entwicklung sehe ich auch durch die Digitalisierung, weil weniger miteinander gesprochen und mehr geschrieben wird. Manchen fällt es anscheinend schriftlich leichter, "nein" zu sagen. Aber z. B. per SMS Schluss zu machen ist ein ganz schlechter Stil.


Menschen sind unterschiedlich. Die einen sagen immer "ja", die anderen immer "nein" und sind auf Konfrontation aus. Dann gibt es noch die "Vielleicht-Typen", die sich nicht entscheiden können. Hat wohl jeder schon mal beim Bäcker, Metzger oder im Kaufhaus erlebt, dass sich jemand einfach nicht entscheiden kann, was er/sie nimmt und alle Menschen in der Schlange warten müssen, bis endlich eine Entscheidung - meist mit Hilfe des Verkäufers - getroffen wird. Manche vertreten auch immer gerade die Meinung von demjenigen mit dem sie gerade sprechen. Da wird je nach Gesprächspartner aus einem "ja" schnell ein "nein" und bei nächster Gelegenheit wieder ein "ja". Selbstverständlich gibt es auch viele "Mischtypen". Man kann Menschen nicht in Schubladen sortieren.

 

Grundsätzlich hat wohl fast jeder ein gewisses Harmoniebedürfnis und möchte von seinen Mitmenschen akzeptiert werden, was teilweise dazu führt, um des lieben Friedens willen immer "ja" zu sagen und dadurch Konflikte zu vermeiden. Immer "ja" zu sagen bedeutet eine gewisse Selbstaufgabe, da es auch Nachteile mit sich bringen kann. Solche Menschen werden beruflich und privat häufig ausgenutzt. Hilfsbereitschaft ist eine wertvolle Charaktereigenschaft, aber wenn immer nur Hilfe gegeben, nie erhalten wird, ist sie einseitig und ein "nein" längst überfällig. Wir sagen oft "ja" zu unserem Partner, Vorgesetzten, Freunden oder Bekannten, weil es einfacher ist und wir niemanden verletzen oder verärgern wollen. Wie oft haben wir nach einem vorschnellen "ja" gedacht "Was habe ich mir da wieder eingebrockt, warum habe ich bloß zugesagt?". Es ist weitaus schwieriger, eine Zusage in eine Absage zu ändern, als sofort "nein" zu sagen. Aber genau das fällt vielen Menschen schwer. Sie müssen mühsam lernen, für sich selbst und ihre Überzeugung einzustehen und auch mal "nein" zu sagen. Um "nein" zu sagen braucht man Mut und Vertrauen in sich selbst und die Überzeugung, dass das, was man sagt und tut, richtig ist. Wenn jemand immer in derselben Situation "ja" sagt und sich danach über sich selbst ärgert, wird es Zeit, sich eine Strategie, ein paar Argumente für die nächste Situation zu überlegen, um "nein" zu sagen. Fragen stellen und Gegenvorschläge machen helfen dabei oft.

 

Fazit

Wichtig ist, sich selbst zu bejahen. Wer sich selbst verleugnet und immer "ja" sagt, sagt "nein" zu sich. Nur wenn wir "ja" zu uns selbst, unserem Denken und Handeln sagen, haben wir den Mut "nein" zu sagen, wenn es erforderlich ist.

 

Fällt Ihnen das "nein" sagen schwer?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zu Konflikten

Ein Konflikt als Chance?

Wie lösen Sie Konflikte?
Konflikte lösen erinnert oft an Tauziehen

Christina Wenz hat zu einer Blogparade Konflikte als Chance eingeladen. Durch den Beitrag von Hans Reuter bin ich auf diese Blogparade aufmerksam geworden. Nachfolgend meine Gedanken zu Konflikten und wie man sie lösen kann.

 

Von einem Konflikt (von lateinisch confligere zusammentreffen, kämpfen) spricht man laut Wikipedia, wenn Interessen, Zielsetzungen oder Wertvorstellungen von Personen, gesellschaftlichen Gruppen, Organisationen oder Staaten miteinander unvereinbar sind oder unvereinbar erscheinen (Intergruppenkonflikt). Dabei kann man zwischen verschiedenen Strukturen von Konflikten, unterschiedlichen Gefühlen, die Konflikte begleiten (z. B. Wut, Ärger), und unterschiedlichem Verhalten (z. B. ein tätlicher Angriff) unterscheiden. Es gibt Konflikte mit anderen Menschen, aber auch Menschen, die im Konflikt mit sich selbst stehen.

 

Das Wort Konflikt ist meist negativ belegt. Oft wird dabei an Streit und Uneinigkeit gedacht. Für mich sind Gegensätze und Konflikte miteinander verknüpft. Ein paar Beispiele:

  • Kinder mit unterschiedlichen Interessen streiten, was gespielt werden soll.
  • Die einen essen lieber süß, die anderen pikant.
  • Bei der Urlaubsplanung möchte einer ans Meer, der andere in die Berge.
  • Verkauf und Marketing haben unterschiedliche Ansichten zur Vermarktung.
  • Mitarbeiter und Vorgesetzter sind sich nicht einig, wie eine Arbeit ausgeführt werden soll.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, einen Konflikt zu lösen:

  1. Einer gibt nach.
  2. Man schließt einen Kompromiss.
  3. Beide Seiten kommen zu Wort, um gemeinsam eine Lösung zu finden.
  4. Es wird Hilfe von dritter Seite geholt, wenn man sich nicht einigen kann.

Aber so einfach ist die Lösung eines Konflikts nun doch nicht. Wenn jemand seine Konflikte immer nur mit den ersten beiden Varianten löst, wird er/sie irgendwann unzufrieden und frustriert sein, immer nachzugeben und den Kürzeren zu ziehen. Oft kommt es dann zum großen Erstaunen und Unverständnis der Umgebung irgendwann zu einem großen Knall, wenn wieder um des lieben Friedens willen nachgegeben oder ein fauler Kompromiss eingegangen wurde. Die dritte Variante ist die beste, damit ein Konflikt für beide Seiten zufriedenstellend gelöst werden kann.


Um einen Konflikt zu lösen, ist ein offenes und ehrliches Gespräch notwendig, wo beide Seiten ihre Sichtweise erzählen. Das traut sich nicht jeder. Es gehört Mut dazu, ein offenes Gespräch zu führen und ehrlich über seine Gefühle (wie z. B. Wut, Ärger, Frustration, Enttäuschung, usw.) zu sprechen. Man muss auch Verständnis und Respekt für den anderen haben und zeigen. Manche Konflikte basieren einfach auf Missverständnissen, die sich durch ein Gespräch beseitigen lassen. Leider sind viele Menschen nicht konfliktfähig, geben lieber nach und gehen Auseinandersetzungen aus dem Weg.

 

Einige verfallen auch in Schuldzuweisungen. Natürlich sind oft besondere Umstände oder das, was ein Mensch gesagt oder getan hat, daran Schuld, dass ein Konflikt entstanden ist. Oft trägt die Reaktion der anderen Seite dazu bei, den Konflikt zu verschärfen. Aber eine Schuldzuweisung löst den Konflikt nicht. Im Gegenteil, sie verstärkt ihn oft und macht ein Gespräch unter Umständen unmöglich, weil sich die Fronten verhärten.


Wichtig sind Ich-Botschaften bei Gesprächen, um einen Konflikt zu lösen. In einem Elterncoaching, das ich mal besucht habe, wurde betont, wie wichtig es in der Kommunikation mit Kindern ist, ihnen zu vermitteln, was man selbst fühlt (siehe oben) anstatt  Kinder mit Du-Botschaften anzugreifen. Bei Erwachsenen ist das ebenso. Es ist ein himmelweiter Unterschied zwischen den beiden Sätzen "Ich bin verärgert, weil ..." und "Du hast mich verärgert, weil ..."

 

Die Grundvoraussetzung für ein solches Gespräch ist das Zuhören. Durch die Digitalisierung und den Anspruch Multitasking sind viele Menschen nicht immer mit 100 % bei der Sache, weil die Aufmerksamkeit geteilt wird. Ein paar Beispiele:

  • Während dem Autofahren wird telefoniert.
  • Beim Fahrradfahren wird Musik gehört.
  • Im Gespräch wird gleichzeitig das Smartphone bedient.

Kinder sind meist mit 100 % bei der Sache. Wenn sie sich anziehen sollen und gleichzeitig etwas erzählen wollen, wird das Anziehen während dem Reden unterbrochen. Durch den Leistungsdruck, der von außen, innen und der Umgebung kommt, versuchen viele, möglichst viel gleichzeitig zu erledigen und hören nur mit halbem Ohr zu. Es fällt vielen schwer, sich auf eine Sache oder einen Menschen zu konzentrieren.

 

Nachdem beide Seiten ihre Sichtweise erzählt haben, versteht hoffentlich jeder den anderen (besser), kann sich, wenn notwendig, entschuldigen und ganz wichtig verzeihen und vergessen, um einen Neuanfang zu machen, den Konflikt als gelöst abzuhaken anstatt ihn immer wieder aufzuwärmen. Im Idealfall wird ein Konflikt durch ein offenes und ehrliches Gespräch endgültig gelöst. Die Problematik bei beruflichen und privaten Problemen sehe ich in den Gefühlen, die Konflikte begleiten, weil sie oft daran hindern, eine Angelegenheit sachlich zu betrachten. Hier ist sehr viel Einfühlungsvermögen und Geduld gefragt, um ein sachliches Gespräch zu führen und eine Lösung zu finden.


Fazit

Das Lösen von Konflikten erinnert mich an Tauziehen.

  • Entweder sind beide Seiten gleich stark bzw. stur, dann gewinnt keiner bzw. der Konflikt wird nicht gelöst.
  • Oder eine Seite ist stärker, die andere schwächer, einer gewinnt, einer verliert bzw. gibt nach oder lässt sich auf einen Kompromiss ein. Optimal ist, wenn die schwächere Seite überzeugt, nicht überredet wird.
  • Schön wäre es, wenn immer alle am gleichen Strang ziehen würden und sich einig wären.

Die Lösung eines Konflikts ist definitiv eine Chance für einen Neuanfang und ein besseres Miteinander.


Und wie lösen Sie Konflikte?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zur Unsterblichkeit

Ist Unsterblichkeit erstrebenswert?

Wollen Sie unsterblich sein?
Der Wunsch nach Unsterblichkeit

Isabella Tonn hat zu einer Blogparade "Plötzlich unsterblich" eingeladen. Das klingt erst mal erschreckend, da der Tod zum Leben dazugehört. Gedanken über Unsterblichkeit oder ein Leben nach dem Tod gab es schon sehr früh.


Bei den griechischen Göttern gab es das Getränk Ambrosia (griechisch = unsterblich, eine Speise der Götter) durch das Götter ihre Unsterblichkeit erlangten. Manchmal durften auch Menschen, die Lieblinge der Götter, Ambrosia trinken.


In Ägypten gab es Bestattungsriten, damit die Seelen der Verstorbenen in den Körper zurückgehen und die Reise in die Unterwelt angetreten werden konnte.


Bereits in der Steinzeit gab es Grabbeigaben (z. B. Waffen, Geräte, Schmuck), weil man davon ausging, dass der Verstorbene nach dem Tod diese braucht.


Bei den Griechen gab es die Vorstellung, der Tote benötige eine Münze, um den Fährmann zu bezahlen und ins Schattenreich zu gelangen.


Menschen, die fast gestorben wären, berichten von außergewöhnlichen Erfahrungen, Begegnungen mit Verstorbenen, das eigene Leben in Zeitraffer noch einmal erlebt zu haben.


Wenn wir uns die Entwicklung der Menschen, Tier- und Pflanzenwelt anschauen, sehen wir große Veränderungen und Weiterentwicklungen, Tier- und Pflanzenarten sind ausgestorben, neue entstanden. Mensch, Tier und Pflanzen haben sich an die Umwelt angepasst.


Mit Hilfe der Medizin werden wir immer älter. Unsere Welt ist voll von Schönheitsidealen und viele träumen von der ewigen Jugend, helfen mit Cremes, Spritzen, Operationen nach. Wir wollen alt werden, aber nicht alt ausschauen. Aber wollen wir auch unsterblich sein? Was würde das bedeuten? Wahrscheinlich hat niemand etwas dagegen, alt zu werden oder auch unsterblich zu sein, wenn er/sie gesund ist. Isabella hat hierzu ein paar Fragen gestellt, zu denen ich mir Gedanken gemacht habe.

 

Gibt es Aspekte in Deinem Leben, an denen Du bereits kurzfristig etwas ändern würdest?

Wenn ich wüsste, dass ich nur noch eine bestimmte Zeit zu leben hätte, würde ich möglichst viel regeln, um es meiner Familie und Freunden einfacher zu machen nach meinem Tod. Ich würde versuchen, jeden Tag noch bewusster zu leben und genießen. Es gibt ein Sprichwort "Lebe jeden Tag als sei es Dein letzter, nur nicht den Letzten den solltest Du leben als gäbe es kein Morgen mehr.". Generell denke ich, dass man seine Zeit sinnvoll nutzen sollte. Es muss Höhen und Tiefen geben, sonst weiß man die Glücksmomente nicht zu schätzen, aber schade ist es, wenn man erst kurz vor dem Tod wehmütig daran denkt, was versäumt wurde. Um auf die Frage zurückzukommen, nein ich würde kurzfristig nichts ändern, da es für meine Lebensweise keine Rolle spielt, ob ich noch lang oder kurz zu leben habe.

 

Welchen neuen Zielen und Aufgaben würdest Du Dich als Zeitmilliardär/in stellen?

Ich würde so oder so versuchen, die Pläne, Ziele und Träume, die ich jetzt habe, zu realisieren. Das Problem bei Zeitmilliardären sehe ich darin, dass bequeme Menschen gar nichts mehr tun und immer wieder aufschieben, weil unendlich viel Zeit vorhanden ist. Zeitdruck durch eine Deadline oder den Tod kann auch dazu beitragen, dass Menschen aktiv werden.

 

Wie würde sich Deine Unsterblichkeit auf Deine Beziehungen zu anderen Menschen im Hier und Jetzt und auch später auswirken?

Ich denke nicht, dass Unsterblichkeit einen Einfluss auf meine Beziehungen hätte. Vielleicht würde ich mir mehr Gedanken machen, ob ein Kontakt, eine Freundschaft oder Beziehung wirklich Sinn macht, wenn mein Leben endlos wäre. Auf der anderen Seite regelt sich das meist von selbst, wenn nicht auf beiden Seiten Interesse besteht, einen Kontakt zu pflegen.

 

Wie stellst Du Dir mittel- und langfristig die Zukunft der Menschheit und die des Planeten vor?

Ich denke, dass wir sparsamer mit unseren Ressourcen umgehen und mehr für die Umwelt tun müssen. Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt deshalb immer mehr an Bedeutung. Wichtig sind auch Gedanken über unsere Gesellschaft und uns selbst. Durch die zunehmende Digitalisierung dürfen Menschlichkeit und Tugenden wie Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Vertrauenswürdigkeit, Respekt usw. nicht verloren gehen. 

 

Wenn Du mal ganz ehrlich zu Dir selbst bist: Würdest Du unsterblich sein wollen?

Ein ganz klares "Nein". Das Leben ist für mich ein Kreis mit einem Anfang und einem Ende. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es mal ewige Gesundheit und Jugend geben wird. Es ist gut so wie es ist. Und ob es tatsächlich ein Leben nach dem Tod gibt, wir quasi schon unsterblich sind, werde ich irgendwann, hoffentlich nicht so bald, erfahren.

 

Möchten Sie unsterblich sein?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zu Entscheidungen

Entscheidungen treffen

Wie entscheiden Sie sich?
Wie treffen wir Entscheidungen?

Diana Grabowski hat zu einer Blogparade Kraftvolle Entscheidungen eingeladen. Ein schönes Thema, da jeder von uns jeden Tag unzählige Entscheidungen treffen muss. Manche Menschen wissen genau, was sie wollen und können sich relativ einfach und schnell entscheiden. Andere wollen auf Nummer sicher gehen, wägen ab und brauchen ihre Zeit. Wieder andere Menschen können sich nicht allein entscheiden, bitte jemanden um Hilfe oder machen einfach das, was andere auch tun. Menschen, die sich nicht entscheiden können, gehen auch manchmal auf die Nerven, wenn man z. B. beim Bäcker oder Metzger in der Schlange steht und jemand alles aufhält, weil er/sie sich einfach nicht entscheiden kann, was er/sie eigentlich will. Es gibt auch Schreckensmomente (im Straßenverkehr z. B.), wo man in Bruchteilen von Sekunden entscheiden muss, wie man sich verhält. Meistens sind Entscheidungen, die auf Erfahrungswerten basieren, einfacher zu treffen.

 

Nachfolgend meine Antworten auf Dianas Fragen:

 

Wie triffst Du Entscheidungen?

Es gibt Entscheidungen, die ich aufgrund von Erfahrungen sehr schnell treffe, weil ich dann weiß, was für mich passt und was nicht. Dann gibt es Entscheidungen, die nicht nur für den Moment sind, sondern eine Reichweite in die Zukunft haben, wo ich das Für und Wider, die Vor- und Nachteile abwäge und mich dann entscheide.

Manchmal entscheide ich aber auch spontan, was mir gefällt. Meistens spielt mein Bauchgefühl eine große Rolle.


Welche Entscheidungen haben sich im nach hinein als absolut richtig herausgestellt? Und wie hattest Du damals gemerkt, dass es die richtige Entscheidung war?

Man nimmt rational und emotional, bewusst und unbewusst Dinge wahr und wertet sie aus. Das Resultat ist dann das sogenannte Bauchgefühl. Beruflich habe ich mich immer auf mein Bauchgefühl verlassen und es war im Nachhinein immer die richtige Entscheidung. Ein einziges Mal habe ich privat nicht auf mein Bauchgefühl gehört und die Sache ist schief gegangen.


Welche Tricks und Tipps hast du auf Lager?

Wer sich nicht entscheiden kann, sollte sich überlegen, was für und was gegen die Entscheidung spricht. Oft hilft es auch, sich mit einer 3. Person zu beraten, die noch andere Aspekte zur Sprache bringt, um ein komplettes Bild für eine Entscheidung zu haben.


Welche Fragen stellst Du Dir, bevor Du Dich entscheidest?

Ich stelle mir einfach die Frage, was passiert, wenn ich mich so entscheide, und was passiert, wenn ich mich anders entscheide.


Wie bleibst Du an einmal getanen Entscheidungen dran? Oder agierst Du eher flexibel?

Wenn ich eine Entscheidung getroffen habe, wird sie umgesetzt. Wenn es allerdings neue Aspekte gibt, überdenke ich neu und ändere meine Entscheidung, wenn es notwendig ist.


Wie gelingt es Dir, als Ideenheld/in zu Deinen  Entscheidungen zu stehen?

Da es in der Regel gute Gründe für meine Entscheidungen gibt, sind das auch die Argumente, die ich nenne, wenn jemand meine Entscheidung in Frage stellt.


Wie würdest Du einem kleinen Kind erklären, wie es sich am besten entscheidet?

Ich würde Kindern Fragen stellen, die verschiedenen Situationen durchspielen, damit sie die  Vor- und Nachteile und die Tragweite ihrer Entscheidung begreifen und sich entscheiden können. Anregen, sich die Situation auszumalen, wenn sie eine Entscheidung getroffen haben, und ob sie dann mit dem Ergebnis zufrieden sind.

 

Fazit

Entscheidungen zu treffen und sie dann auch umzusetzen hat auch etwas mit Selbstvertrauen zu tun. Man muss wissen, was man will, und bereit sein, auch mal gegen den Strom zu schwimmen.

 

Und wie entscheiden Sie sich?

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Claudias praktischer Ratgeber zu Ritualen

Der Sinn von Ritualen

Haben Sie auch Rituale?
Welche Rituale sind sinnvoll?

Tanja "Tajfora" Hofmann hat dazu aufgerufen, über unsere Rituale aus der Kindheit oder im Alltag zu schreiben.

Laut Wikipedia ist ein Ritual (von lateinisch ritualis‚ den Ritus betreffend, rituell) eine nach vorgegebenen Regeln ablaufende, meist formelle und oft feierliche, festliche Handlung mit hohem Symbolgehalt. Häufig gibt es dabei bestimmte Wortformeln und festgelegte Gesten. Rituale können auch Gewohnheiten sein, die jeder von uns hat und oft nur schwer abzulegen sind.

 

Gleich nach der Geburt wird jedes Baby mit Ritualen konfrontiert. Es soll zu festen Zeiten schlafen und trinken. Das bekannteste Ritual ist das Schlafritual abends. Den Babys wird vorgesungen, sie werden gebadet, man fährt mit ihnen Auto oder geht spazieren, damit sie friedlich einschlafen. Kleinkindern liest man eine Gutenachtgeschichte vor. Der Tagesablauf von Kindern und Erwachsenen läuft meist nach bestimmten Ritualen bzw. Gewohnheiten ab:

  • Aufstehen, anziehen, frühstücken (mit dem üblichen Kampf bei Kindern)
  • Ab in Spielegruppe, Kindergarten, Schule oder ins Büro
  • Mittagessen
  • Ganztagsarbeit oder Nachmittag mit Kindern
  • Abendessen
  • Schlafen gehen

Für Kinder sind Rituale, feste Gewohnheiten und Regeln wichtig, da sie Sicherheit geben.

Was muss passieren, damit sich Rituale ändern? Sobald jemand krank ist, Ferien sind oder sonstige unerwartete Ereignisse eintreten, muss der Tagesablauf angepasst und geändert werden.

 

Rituale und feste Gewohnheiten entstehen durch die Eltern und andere Vorbilder wie z. B. sportliche Aktivitäten, ein Musikinstrument lernen, Hobbys, denen man täglich nachgeht, Essgewohnheiten. Es gibt z. B. Leute, die jedes Essen nachsalzen, ohne es probiert zu haben.

 

Es gibt Morgenrituale wie z. B. Kaffee trinken, Zeitung lesen oder eine Runde joggen. Mit festen Ritualen kann bis zu einem gewissen Grad Angst und Stress vermieden werden. Wenn die Tage immer nach demselben Muster ablaufen, ist das für manche Menschen angenehmer als jeden Tag neu zu überlegen, was wann getan werden könnte/sollte.


Wir haben verschiedene Hochzeitsrituale, Bräuche und Sitten, die sich nach Land unterscheiden, wie z. B. Junggesellenabschied, Polterabend, Brautübergabe durch den Brautvater, Streiche.

 

Es gibt aber auch krank- bzw. zwanghafte Rituale wie z. B. den Wasch-, Putz- oder Kontrollzwang, die den betroffenen Menschen bei bzw. nach der Ausübung ein Gefühl von Sicherheit geben.

 

Ein schönes Ritual in meiner Kindheit war, dass unsere Mutter uns am Wochenende ein Schälchen mit Knabbersachen und Süßigkeiten auf den Nachttisch gestellt hat in der Hoffnung, dass wir beschäftigt sind und die Eltern länger schlafen können. Wahrscheinlich hat sich daraus meine Vorliebe für Schokolade entwickelt. Meine tägliche Ration Schokolade ist seitdem ein festes Ritual.

Ein weiteres Ritual meiner Kindheit war, dass ich immer zum Bauern geschickt wurde, um frische Eier zu holen. Auf dem Rückweg gab es immer jemanden, der zu mir sagte, ich solle mal in die Hände klatschen. Oft habe ich gedacht, heute schaffe ich es ohne diesen Spruch nach Hause, aber es war ein festes Ritual, dass jemand meinen Weg kreuzte mit diesem Spruch. Natürlich habe ich nie geklatscht, um zu Hause keinen Ärger zu bekommen.

Bücher waren von Kindheit an ein fester Bestandteil meines Lebens. Bei der Hausarbeit habe ich Rituale, wann was erledigt wird, aber ich bin so flexibel, das zu ändern, wenn es anders besser passt. Ein weiteres Ritual bzw. eine Gewohnheit von mir ist, immer mit dem Fahrrad zu fahren, es sei denn es ist glatt. Sport, lesen und bloggen sind feste Rituale in meinem Tagesablauf.

 

Fazit

Rituale sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens, weil sie Sicherheit geben. Wichtig dabei ist, dass man nicht rigide auf die Einhaltung der Rituale besteht, sondern flexibel bleibt und bereit ist, auch ein langjähriges Ritual zu ändern, wenn die Umstände es erfordern, und immer offen für neue Dinge bleibt.

 

Welche Rituale haben Sie?


Ergänzung am 19.07.15

Nicole Stroschein/Nic hat zu einer Blogparade "Routine oder nicht Routine?" eingeladen. Welche Routinen, Rituale bzw. festen Gewohnheiten ich habe, sind oben erwähnt. Daran hat sich seither nichts geändert. Es gibt viele Dinge, die ich beruflich und privat routiniert mache, weil ich aus Erfahrung weiß, so passt es für mich. Rituale, die einem gut tun, sollte man auch beibehalten. Aber es ist auch wichtig, Routinen aufzugeben, wenn man merkt, es tut nicht mehr gut. Ich probiere auch gerne neue Dinge aus, bin flexibel und nehme mir die Freiheit, vorhandene Routinen zu ändern oder aufzugeben, damit es wieder stimmig ist für mich.

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Claudias praktischer Ratgeber zur Zeit

Zeit ist kostbar

Nutzen Sie Ihre Zeit richtig?
Unsere Zeit ist kostbar

Jeder von uns hat einen 24-Stunden-Tag. Es bleibt jedem selbst überlassen, wie er/sie diese Zeit nutzt. Keine Zeit zu haben ist eine beliebte Ausrede, wenn jemand nicht will.

 

Welche Dinge sind wichtig Familie, Beruf, Hobbys oder Besitz? Wo setze ich meine Prioritäten und teile dementsprechend meine Zeit zu?

 

Ist der Beruf nur zum Geldverdienen oder eine Berufung? In der Regel hat man mehr Arbeitszeit als Freizeit, deshalb sollte die Arbeit nach Möglichkeit Spaß machen und kein Warten auf den Feierabend sein.

 

Hat man neben der Arbeit genügend Zeit für einen Ausgleich und seine Hobbys? Oder leidet die Familie, weil man zu viel arbeitet oder zu viel Zeit für seine Hobbys aufwendet?

 

Burnout ist heute weit verbreitet, wenn Menschen sich über ihre Arbeit definieren und einen Ausgleich dazu vernachlässigen. Es gibt Menschen, die sich zu viel zumuten bis sie wirklich nicht mehr können, weil sie nicht delegieren können, anderen Menschen helfen wollen (z. B. Krankenschwestern, Altenpfleger, Menschen, die ein Familienmitglied pflegen). Es gibt zu viel Aktivität und zu wenig Ruhe. Der Tag scheint nicht genügend Stunden zu haben, um alles zu schaffen. Oft vergeht sehr viel Zeit bis die Betroffenen merken, dass sie ausgebrannt sind.

 

Dem gegenüber steht das Boreout, eine Unterforderung am Arbeitsplatz. Die Qualifikation ist höher als es nötig wäre für die Arbeit, es gibt zu wenig zu tun. Aus Angst vor einer Kündigung wird Arbeit vorgetäuscht, obwohl in Wahrheit nur die Zeit totgeschlagen wird. Hier scheint Zeit im Überfluss vorhanden zu sein.


Im Haushalt kann man Zeit sparen und mit einem guten Zeitmanagement kann man seine Zeit effizienter nutzen.


Wenn man an der Bushaltestelle, im Kaufhaus, Supermarkt, beim Arzt oder bei anderen Gelegenheiten warten muss, nicht ärgern, sondern die Zeit sinnvoll nutzen für ein nettes Gespräch, das Lesen einer Zeitschrift oder eines Buches, eine Meditationsübung oder eine andere gedankliche Ablenkung.

 

Es ist wichtig, in der Gegenwart zu leben anstatt sich über die Vergangenheit zu grämen oder über die Zukunft Sorgen zu machen. Aus Fehlern in der Vergangenheit zu lernen, um sie in Zukunft zu vermeiden, sich aber in der Gegenwart nicht mehr über seine zu Fehler ärgern. Viele trauern auch der guten alten Zeit nach. Jede Zeit hat bzw. hatte ihre Vor- und Nachteile.

 

Wenn die Zeit vergangen ist, können wir sie nicht wieder- oder zurückholen. Sie ist unwiderruflich verloren. Eine verlorene oder verpasste Kindheit kann weder von den Kindern noch von den Eltern nachgeholt werden. Man kann so gut wie gar nichts rückgängig machen. Aber es auch gibt Dinge, die man zu einem späteren Zeitpunkt nachholen kann.

 

Die lateinische Sentenz Carpe diem (wörtlich = pflücke den Tag, d. h. genieße den Tag) des römischen Dichters Horaz  ist die Aufforderung, unser Leben heute zu genießen und nicht auf den nächsten Tag zu verschieben.

 

Was tun Sie, um Ihre Zeit zu genießen?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zum Valentinstag

Valentinstag

Was machen Sie am Valentinstag?
Welche Bedeutung hat der Valentinstag?

Lottoland ltd. hat zu einer Blogparade Glück im Spiel, Pech in der Liebe - Der Anti-Valentinstag eingeladen.

Lothar vom AV100 Blog hat ebenfalls zu einer Blogparade Valentinstag eingeladen.

 

Laut Wikipedia gab es mehrere christliche Märtyrer mit Namen Valentinus, die in Frage kommen, diesem Tag den Namen gegeben zu haben. Papst Gelasius I. hat ihn als Gedenktag eingeführt, er wurde jedoch aus dem römischen Generalkalender gestrichen. Vor, am und nach dem Valentinstag werden in Gottesdiensten Ehepaare gesegnet. Der Valentinstag gilt als der Tag der Liebenden. Mittlerweile ist der Valentinstag im deutschsprachigen Raum vor allem durch die Kommerzialisierung und Werbung von Blumenhändlern und Süßwarenherstellern bekannt.

 

Genau dieser Punkt ist es, der mich an diesem Tag stört. Blumen sind teurer dank der erhöhten Nachfrage. Es werden spezielle Süßwaren mit Herzen und Valentinsgrüßen hergestellt, die meist teurer sind als dieselbe Süßigkeit ohne Valentinsgruß. Es wird ein gewisser Zwang ausgeübt, manche Menschen fühlen sich verpflichtet, an diesem Tag etwas zu schenken. Wer nichts bekommt, ist "vergessen" worden, und fühlt sich unter Umständen schlecht.

Muttertag ist ein ähnlicher Tag, der von der Industrie kommerzialisiert wurde.

 

Es gibt viele Gedenk- und Feiertage, die einen historischen Hintergrund, national oder religiös eine Bedeutung haben, uns sogar einen freien Tag bescheren (z. B. der 3. Oktober, der Tag der Deutschen Einheit).

Die Frage stellt sich, ob Gedenktage wie z. B. der Weltbehindertentag, Welttierschutztag, Internationaler Hebammentag,  Weltkindertag einen Sinn machen. Einen Tag denken wir an Behinderte, Tiere,  Hebammen oder Kinder, starten Aktionen, dann ist wieder alles vergessen? Sollten wir nicht das ganze Jahr über darüber nachdenken, wie Behinderten das Leben einfacher gemacht werden kann (z. B. Bordsteine, Treppen, schwer zu öffnende Türen), was für das Wohl und die Bildung unserer Kinder getan werden kann, wie Tiere vor dem Aussterben geschützt werden können, wie Hebammen die Ausübung ihres Berufs vereinfacht werden könnte?

 

Ist es sinnvoll, seinem Partner am Valentinstag eine Aufmerksamkeit in Form von Blumen,  Süßigkeiten oder einer Grußkarte zukommen zu lassen? Ist es nicht viel mehr Wert, seinem Partner unter dem Jahr im wörtlichen Sinn Aufmerksamkeit zu schenken und dies auch ab und zu in Form eines Geschenks zu zeigen? Blumen und Süßigkeiten sind doch eher banale Geschenke. Wer Blumen und Süßes mag, wird sich sicher freuen. Es könnte aber auch Anlass zu Misstrauen geben, wenn der Ehemann plötzlich mit Blumen dasteht, obwohl er das sonst nie tut. :-)

Aufmerksamkeit kostet nichts (nur Zeit), ist aber eins der schönsten Geschenke, das man seinen Mitmenschen machen kann. Vor allem Kinder freuen sich, wenn man Zeit mit ihnen verbringt und ihnen Aufmerksamkeit schenkt.

Ein individuelles Geschenk, das den persönlichen Geschmack trifft, kommt meist besser an, als ein typisches Valentinsgeschenk.


Woher der Spruch "Glück im Spiel, Pech in der Liebe" kommt ist unsicher. Es könnte eine falsche Übersetzung eines englischen Sprichworts sein "Das Glück suchen wir, das Pech sucht uns." oder eines spanischen Sprichworts, in dem es um häusliches Glück geht, das sich in Spanien auf die Ehefrau bezieht. Dort heißt es, dass nur ein Haus mit Frau ein glückliches Haus ist, und wer sein Glück im Spiel sucht, sein Glück zu Hause verliert.

Der Spruch passt natürlich gut zum Lottoland als Einlader zu dieser Blogparade, frei nach dem Motto, wenn man Pech in der Liebe hat, sollte man doch Lotto spielen. Vielleicht ist es auch ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass ein Lottoschein ebenso ein passendes Geschenk für den Valentinstag wäre? Diese Blogparade ist auf alle Fälle eine gute Marketingidee. Ich habe mich jedenfalls über die persönliche Einladung zu dieser Blogparade gefreut.

 

Da Lothar, der 2. Einlader zu einer Blogparade zum Valentinstag, schon verraten hat, dass er am Valentinstag in Urlaub ist, wünsche ich ihm einen schönen Urlaub.

 

Jetzt habe ich mal wieder 2 Fliegen mit einer Klappe erschlagen (mit einem Beitrag an 2 Blogparaden teilgenommen), weshalb mich Stefan Schütz mal das doppelte Lottchen getauft hat.

 

Ich werde am Valentinstag nichts Besonderes machen, es ist für mich ein Tag wie jeder andere. Wenn ich eine Idee habe, jemandem eine Freude zu machen, dann geschieht das auch ohne speziellen Anlass oder Gedenktag.

 

Und was machen Sie am Valentinstag?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Verreisen

Warum verreisen wir?

Weshalb fahren Sie im Urlaub weg?
Warum verreisen wir eigentlich?

Peter Ehrlich vom Reisebüro Ehrlich in Dresden hat mich zu diesem Artikel inspiriert. Früher war es anstrengend und zeitaufwändig, zu Fuß, mit Esel, Pferd oder Kutsche von einem Ort zum anderen zu reisen. Mittlerweile gibt es Fortbewegungsmittel wie Auto, Bus, Bahn, Schiff und Flugzeug, mit denen man relativ schnell auch in entlegene Urlaubsorte reisen kann. Ein perfekter Urlaub schaut für jeden anders aus. Jeder Mensch hat andere Erwartungen:

  • Entspannen, nichts tun außer im Liegestuhl liegen und gut essen.
  • Andere Länder, Menschen und deren Kultur kennenlernen.
  • Sportlichen Aktivitäten nachgehen wie schwimmen, wandern, klettern, spazieren gehen, Ski fahren und Radtouren.
  • Sehenswürdigkeiten in anderen Städten besichtigen.
  • Sprachreisen, um eine Sprache besser zu lernen.

Manche möchten z. B. der kalten Jahreszeit entfliehen und fliegen im Winter in den Süden.

Andere wollen dem Alltag entfliehen, auf andere Gedanken kommen, andere Menschen und eine andere Umgebung sehen. So erklärt sich wohl auch die Beliebtheit von Fernsehserien wie dem Traumschiff oder Traumhotel, wo Menschen für die Dauer der Sendung an einem anderen exotischen Ort sind.

Es kann aber auch eine Prestigesache sein: Mein Haus, mein Auto, mein Pferd, mein Urlaub. Auch Kinder nehmen solche Dinge war, wenn ein Kind zu seiner Mutter sagt, der Klassenkamerad müsse arm sein, weil die Familie nie in Urlaub fährt.

 

Eine Wettergarantie gibt es heute nicht, manchmal ist es im Heimatort schönster Sommer und im Urlaubsort regnet es. Schnee wird teilweise sogar künstlich hergestellt.

Oft ist es gar nicht nötig wegzufahren, da es in derselben Stadt oder in der näheren Umgebung schöne Ausflugsziele gibt.

Viele können sich Urlaubsreisen auch gar nicht leisten.

Teilweise werden Kinder früher aus der Schule genommen, um eine günstigere Reise buchen zu können.


Man liest immer wieder über Reiseanbieter, die pleite gegangen sind, Billigflüge, die dann doch teurer waren durch Zusatzkosten, Hotels, die nicht hielten, was die Anzahl Sterne hätte bieten müssen, billig ist nicht immer gut.

Wenn man online eine Reise bucht oder etwas kauft, ist es nicht immer einfach herauszufinden, ob alles, was versprochen wird, stimmt. Offline vertrauen wir dem Geschäft, Handwerker, Reisebüro, etc., das wir kennen, online vertrauen wir Kundenbewertungen.

 

Ein paar Tipps für die Planung des Urlaubs:

  • Klären, welche Erwartungen jeder an den Urlaub hat, und sich einigen.
  • Früh planen, bevor ausgebucht ist.
  • Wer flexibel ist, bucht spontan und nimmt günstige Angebote wahr.
  • Recherchieren, ob die Reise den Erwartungen und Versprechungen entspricht.
  • An notwendige Papiere, Visa, Impfungen, etc. denken.
  • Koffer rechtzeitig packen.
  • Zeitung abbestellen und jemanden beauftragen, der den Briefkasten leert und die Blumen gießt.
  • Nicht am 1. Urlaubstag wegfahren und am letzten Urlaubstag zurückkommen.
  • Was auch immer vom Urlaub erwartet wird, es sollte erfüllt werden, sonst sind die Ferien keine Erholung sondern Stress.
  • Nützliche Informationen von Peter Ehrlich über Mietwagen und die Reiserücktrittsversicherung.

Man kann sich auch sinnbildlich die Frage stellen, wohin die Reise gehen soll, was man generell vom Leben erwartet und wohin man will.

 

Warum und wohin verreisen Sie?

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Claudias praktischer Ratgeber zu Schönheitsidealen

Schönheitsideale

Wahr Schönheit kommt von innen
Wer ist wirklich schön?

Das Buch Leichte Mädchen haben’s schwer von Dr. Ulrike Busch hat mich zu diesem Artikel inspiriert.

 

Werbung wird in der Regel mit jungen, schönen und schlanken Menschen gemacht, um Jugend, gutes Aussehen, Energie, Tatendrang, Abenteuerlust und andere positive Dinge zu suggerieren. In der Mode sind die Models oft sehr dünn und haben nicht die Figur einer normalen durchschnittlichen Frau. Bei Kleidung für Mollige hat man mittlerweile gemerkt, dass es glaubwürdiger ist, wenn das Model ein paar Kilos mehr hat. Eine junge Frau, die Werbung für Antifaltencreme macht, wirkt genauso unglaubwürdig. Viele Menschen, vor allem junge Mädchen, eifern diesen vermeintlichen Schönheitsidealen oder einen Star nach und hungern, um dieselbe Figur zu erhalten. In der Modebranche sind sehr dünne Models teilweise durch Models mit normaler Figur ersetzt worden, um junge Mädchen nicht durch falsche Vorbilder zum Hungern zu verleiten.

Mittlerweile gibt es aber auch viele Vorher-Nachher-Bilder von Models und Stars, die eindeutig zeigen, dass es auch nur Menschen sind mit Schönheitsfehlern, die weggeschminkt, kaschiert oder in Fotos retuschiert werden.

 

Mit dem Body-Maß-Index (BMI) oder auch Körper-Maße-Index (KMI),  wird das Körpergewicht eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße bewertet. Besonders aussagekräftig ist der BMI nicht unbedingt.

Menschen, die ein paar Kilos zu viel haben sind oft gemütlich und haben eine ruhige Ausstrahlung. Während Diäten haben viele schlechte Laune. Sportliche, aktive Menschen wirken manchmal hektisch und ungemütlich.

Wichtig ist, dass sich jeder in seiner Haut wohlfühlt und sich so mag wie er/sie ist. 

 

Dicke lästern über dünne Menschen und umgekehrt. Offensichtlich steckt eine gewisse Unzufriedenheit mit der eigenen Figur dahinter, Neid, dass der andere dünner ist, vermeintlich essen kann soviel er will ohne zuzunehmen. Spott über die, die zu viele Kilos haben, warum nicht "einfach" weniger gegessen und mehr Sport gemacht wird.


"Wahre Schönheit kommt von innen" ist ein bekanntes altes Sprichwort. Negative Emotionen wie Wut, Ärger, Frustration, Enttäuschung beeinflussen die Mimik des Gesichts. Ein zufriedener Mensch hat eine andere Ausstrahlung als ein unzufriedener. Ein lächelnder Mensch kommt besser bei seinen Mitmenschen an als ein griesgrämiger.

 

Schönheit ist eine subjektive Sache, die jeder anders beurteilt. Schön wäre es, wenn jeder sich selbst und seine Mitmenschen so akzeptieren und respektieren könnte, wie jeder ist.

 

Nach den Sommerferien werden in den Supermärkten bereits Weihnachtsmänner, essbarer Christbaumschmuck, Lebkuchen und andere kalorienreiche Dinge verkauft. Es gibt zahlreiche Rezepte und Menüvorschläge für die Feiertage in der Vorweihnachtszeit. Wollen wir wetten, dass es im Januar wieder Fitnessgeräte, DVDs und Zubehör im Angebot gibt, Schwimmbäder, Fitnessstudios und dergleichen in den ersten Wochen im neuen Jahr voller sein werden als sonst?

 

Und wie sieht Ihr Schönheitsideal aus?


PS: Ich wünsche allen Lesern einen wunderbaren Übergang ins neue Jahr.

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Claudias praktischer Ratgeber Wer helfen kann

Wer kann helfen?

Wer ist geeignet bei Problemen zu helfen?
Wer kann Menschen mit Problemen helfen?

Knut Bochum von Supervision - Coaching - Beratung hat mich zu diesem Artikel inspiriert.

Ein Baby braucht in erster Linie Mutter und Vater. Klein- und Schulkinder brauchen die Eltern und andere Bezugspersonen.

Als Erwachsener ist man oft auf sich allein gestellt und erhält bei Problemen hoffentlich Hilfe von der Familie oder von Freunden.

 

Wenn Menschen beruflich oder privat Probleme oder Konflikte haben, gibt es neben Familie, Freunden, Bekannten, Kollegen, Chefs weitere Anlaufstellen:

 

Ehrenamtliche Betreuung

Es gibt Menschen, die sich sozial engagieren und regelmäßig Menschen helfen, die wegen Erkrankung oder Behinderung ihre Angelegenheiten nicht selbst regeln können.

 

Kirche

Pastor, Pfarrer und engagierte Mitglieder der Gemeinde, die z. B. ältere Menschen abholen und am Sonntag in die Kirche bringen, nehmen sich auch oft Zeit für Gespräche.

 

TelefonSeelsorge

Bei der TelefonSeelsorge stehen ausgebildete, ehrenamtliche Mitarbeiter(innen) telefonisch zur Verfügung. Die Gespräche sind gebührenfrei und anonym, Gesprächsinhalte werden vertraulich behandelt.

 

Hilfetelefon

Es gibt ein Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, wo sich bundesweit Frauen, die von Gewalt betroffen sind, deren Angehörige, Freunde oder Fachkräfte beraten lassen können.

 

Psychologen

Sie haben ein Studium im Fach Psychologie gemacht.

 

Psychotherapeuten

Für die heilkundliche Psychotherapie ist entweder eine Approbation oder eine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz (HPG) notwendig.

 

Coach

Der Begriff Coaching (englisch to coach = betreuen, trainieren) bezeichnet laut Wikipedia Trainings- und Beratungskonzepte zur Entwicklung und Umsetzung persönlicher oder beruflicher Ziele und der dazu notwendigen Kompetenzen (z. B. Selbstmanagement- und Führungskompetenzen). Hier gibt es diverse Akademien, die eine Ausbildung und Zertifizierung anbieten.

 

Mediatoren

Ein (außergerichtlicher) Vermittler in einem Kommunikationsprozess oder Konflikt. Er trifft keine Entscheidungen und vermittelt nur zwischen 2 Parteien.

 

Ombudsmann

Ein Ombudsmann oder eine Ombudsfrau ist eine unparteiische Schiedsperson bei Streitfragen.

 

An wen man sich wendet, hängt vom Problem oder Konflikt ab.

 

Bei psychischen Störungen, die als Krankheit anerkannt sind, wie z. B.

  • Affektiven Störungen
  • Angststörungen, Phobien
  • Bipolaren Störungen
  • Burnout
  • Depressionen
  • Entwicklungsstörungen (bei Kindern)
  • Essstörungen (z. B. Anorexie oder Bulimie)
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Psychischen Störungen
  • Schizophrenie
  • Schlafstörungen
  • Sucht und Missbrauch
  • Verhaltensstörungen
  • Zwangsstörungen (z.B. Wasch- oder Kontrollzwang)

wird in der Regel eine Therapie verschrieben und von der Krankenkasse bezahlt. Die Kosten eines Coach müssen privat getragen werden. Firmen engagieren einen Coach, um bei leitenden Angestellten oder Mitarbeitern bestimmte Ziele umzusetzen und Kompetenzen zu vermitteln.

Manche Menschen nehmen ein Coaching in Anspruch, wenn sie sich beruflich neu orientieren oder privat neue Wege gehen wollen, sie Dinge aus der Vergangenheit verarbeiten, Potentiale erkennen, sich selbst und ihre Stärken und Schwächen besser kennenlernen, etwas ändern, neue Fähigkeiten erwerben wollen. Man spricht auch von Selbst- oder Persönlichkeitsfindung.

 

Oft hilft ein Gespräch mit einer nahestehenden Person, um eine andere Sichtweise zu erfahren und über einen Weg oder Lösung zu diskutieren. Manchmal ist ein Gespräch mit einer neutralen dritten Person, die nicht aus dem direkten Umfeld kommt, einfacher.

 

Bei der Auswahl eines Helfers zählen die fachliche Qualifikation (Aus- und Weiterbildung) und die persönlichen Qualitäten (z. B. Einfühlungsvermögen). Wenn man die Wahl hat, wird meist nach dem Bauchgefühl entschieden, wer besser passt. Empfehlungen spielen auch eine große Rolle. Manchmal wird auch einfach nur jemand gebraucht, der zuhören kann.

 

Und wer hilft Ihnen?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Verbraucherschutz

Welche Bedeutung hat der Verbraucherschutz?

Welche Bedeutung hat der Verbraucherschutz?
Wie hilft der Verbraucherschutz?

Aline Krause vom Verbraucherdienst e. V., Essen, hat mich mit ihren Artikeln zu diesem Artikel inspiriert.

Früher musste man sich gegen wilde Tiere oder Eindringlinge in die Höhle oder Burg schützen. Heute ist das, was einem widerfahren kann, vor allem auch durch Computer und das Internet, sehr viel komplexer. Man kämpft heute gegen Diebstahl, Betrug und Cyberkriminalität. Nachfolgend ein paar Beispiele:

 

Ablenkungen

Man wird angesprochen oder angerempelt und genau in dem Moment wird, oft von einer 2. Person, der Geldbeutel geklaut. Dass man nicht einen Zettel mit der Geheimnummer und der Giro- oder Kreditkarte im selben Geldbeutel aufbewahren sollte, ist hinlänglich bekannt.

 

Abmahnungen

Im Internet wird nach Vorfällen von Verletzung des Urheberrechts bei Filesharing gesucht, Abmahnungen geschrieben und abkassiert.

 

Abofallen

Wenn Verbraucher unbeabsichtigt ein kostenpflichtiges Abonnement buchen.

 

Appelle an die Hilfsbereitschaft

Es klingelt jemand an der Wohnungstür und bittet um ein Glas Wasser für eine 2. Person, die sich angeblich nicht wohlfühlt, um ins Haus zu gelangen.

Ein Anrufer informiert über eine nahestehende Person, die finanzielle Hilfe braucht.

Man erhält eine E-Mail von einer bekannten Person auf Reise mit der Bitte, Geld ins Ausland zu überweisen. Die E-Mail ist aber gefälscht.

 

Apps mit Schadsoftware

Beim Herunterladen wird eine Software installiert, die die persönlichen Daten abgreift. Besser nur Apps von offiziellen App-Stores herunterladen wie z. B. von Apple, Google oder Microsoft. Keine unnötigen Zugriffe erlauben beim Herunterladen wie z. B. auf das eigene Telefonbuch.

 

Brancheneinträge

Firmen werden um Korrektur ihres Eintrags gebeten und buchen dabei ungewollt einen überteuerten Brancheneintrag.

 

Diebstahl von Smartphones

Kann sehr leicht passieren, deshalb sind ein sicheres Passwort, PIN und eine Verschlüsselung von sensiblen Daten zu empfehlen.

 

E-Mails betreffend Sicherheit

Es wird vorgegaukelt, man habe Auffälligkeiten im Konto (z. B. bei der Bank oder beim Online-Händler) entdeckt und zur Sicherheit müsse man sich anmelden und gewisse Vorsichtsmaßnahmen treffen. Die Anmeldung ist natürlich nicht beim Anbieter, wo man tatsächlich ein Konto hat.


E-Mails von Bekannten

Es kann vorkommen, dass man von einer bekannten Person eine Mail nur mit einem Link erhält. Eventuell ist der Computer des Bekannten infiziert und schickt schadhafte E-Mails an alle Personen im Adressbuch. Besser nicht öffnen und den Bekannten separat informieren.


Gebühren, Kosten, Provisionen

Es gibt viele Fälle, wo Verbraucher hintergangen und betrogen werden, indem zu hohe Kosten berechnet werden oder plötzlich versteckte, teilweise unzulässige Gebühren auftauchen. Es werden günstige Basispreise genannt, nach Buchung werden alle möglichen Extrakosten berechnet, so dass der Endpreis teurer als erwartet ist (z. B. Billigflüge oder -reisen).

 

Gewinnspielfallen

Angebliche Gewinner werden kontaktiert. Der Gewinn wird aber nie ausgezahlt wird, man will nur die Bankdaten.

 

Inkassoforderungen

Erhalt von Mahnungen zu manchmal unberechtigten Forderungen von Inkassobüros. Wenn nicht rechtzeitig reagiert und z. B. beim Mahnbescheid Widerspruch eingelegt wird, muss gezahlt werden.

 

Manipulierte Bankautomaten

Es wird mit speziellen Aufsätzen am Geldautomat versucht, beim Abheben von Geld an die Bankdaten und die PIN zu kommen, oder jemand versucht, dabei über die Schulter zu schauen, um die Geheimnummer zu erfahren. Wer regelmäßig seine Kreditkartenabrechnungen und Kontoauszüge überprüft, kann bei auffälligen Geldabbuchungen schneller reagieren.

 

Phishing-Mails

Man erhält E-Mails, die aussehen wie von Online-Händlern, wo man etwas bestellt hat, um uns auf Internetseiten zu locken, wo wir unsere persönlichen Daten hinterlassen sollen. E-Mails von Unbekannten, vor allem mit Anhängen oder Links, sollten besser nicht geöffnet werden. Links lieber im Browser nach einer Recherche öffnen. Wenn bei E-Mails die persönliche Anrede und der Name fehlen, ist das oft ein Anzeichen, dass es sich um eine betrügerische E-Mail handelt.

Manche Firmen haben eine spezielle E-Mail-Adresse, an die verdächtige E-Mails zur Überprüfung weitergeleitet werden können. Wenn der Verdacht besteht, dass die E-Mail nicht vom genannten Absender ist, besser zur Sicherheit anrufen oder eine separate E-Mail machen, ob das Schreiben authentisch ist.


Spoofing

Spoofing (englisch für Manipulation, Verschleierung oder Vortäuschung einer falschen IP-Adresse) sind laut Wikipedia verschiedene Täuschungsversuche in Computernetzwerken zur Verschleierung der eigenen Identität.

 

Unseriöse Spendenaufrufe

Sie machen oft den Eindruck, von echten karitativen Einrichtungen zu kommen. Zur Sicherheit vor einer Überweisung im Internet recherchieren, ob die Organisation seriös ist.

 

Vermeintliche Schnäppchen

Bei unglaublich günstigen Preisen, obwohl es sich um Markenware oder hochwertige Artikel handelt, ist Vorsicht geboten. Oft ist das nur ein Versuch, an die Bankdaten zu kommen oder man zahlt und erhält keine oder minderwertige Ware.

 

Viren und Trojaner

Jeder, der viel im Internet unterwegs ist, fremde Websites besucht und Links öffnet, setzt sich der Gefahr aus, sich einen Virus oder Trojaner auf seinen Computer zu holen. Auch hier gilt, zur Sicherheit im Internet recherchieren und nur bekannte Websites zu öffnen, in der Praxis nicht immer möglich. Handelsregistereintrag und Impressum sind Zeichen von Seriosität. Prüfsiegel z. B. bei Online-Shops und Online-Bewertungen sind ebenfalls hilfreich, können aber auch gefälscht sein.

 

Fazit

Die Polizei und der Verbraucherdienst versuchen immer wieder, Menschen zu informieren und zu warnen. Diese Prävention ist eine wichtige und wertvolle Arbeit, um Schadens- und Betrugsfälle zu verhindern. Aber auch wenn der Schadensfall bereits eingetreten ist, sind beide nützliche Anlaufstellen, um Betrugsfälle aktenkundig zu machen und Ermittlungen in Gang zu setzen oder z. B. beim Verbraucherdienst eine kostenlose Erstberatung in Anspruch zu nehmen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen.

 

Was tun Sie, um sich zu schützen?

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Claudias praktischer Ratgeber Gegensätze und Konflikte

Gegensätze und Konflikte

Wie beurteile ich Menschen und Dinge?
Alles hat 2 Seiten oder mehr?

Das Buch Die 90°-Lösung von Ludwig Koneberg und Silke Gramer-Rottler hat mich auf die Gedanken in diesem Artikel gebracht.

Wir beurteilen Dinge und Menschen meistens in Gegensätzen. Etwas/jemand ist:

  • Süß oder sauer/scharf
  • Lang oder kurz
  • Rund oder eckig
  • Leicht oder schwer
  • Dick oder dünn
  • Fröhlich oder traurig
  • Sympathisch oder unsympathisch
  • Einfach oder schwierig
  • Schwarz oder weiß

Es gibt aber auch den Durchschnitt (z. B. bei der Körpergröße oder dem Gewicht) oder eine Mischung von beidem (z. B. grau oder Schokolade mit Chili). Die Mondsichel ist rund und eckig. Es können einem die Tränen kommen beim Lachen. Eine Arbeit, die man vorab für schwierig gehalten hat, geht dann doch einfacher von der Hand als gedacht. Ein Mensch, der uns beim 1. Treffen unsympathisch war, wird beim Kennenlernen doch sympathisch und zum Freund.


Die beiden Sprichwörter "Gleich und gleich gesellt sich gern" und "Gegensätze ziehen sich an" widersprechen sich. Dafür kann sich jeder das aussuchen, was für ihn passt.

 

Wir bewerten, beurteilen oder verurteilen oft auch mit diesen Gegensätzen, was unter Umständen dazu führt, dass wir die Mitte oder eine 3. Seite nicht sehen können oder wollen. Dinge und Menschen, die wir erleben, werden mit unseren Erfahrungen verglichen und kategorisiert. Das vereinfacht es uns, die unzähligen Eindrücke, die wir jeden Tag bewusst und unbewusst aufnehmen, besser zu verarbeiten. Aber es verhindert auch neue Perspektiven.


Bei einem Problem oder Konflikt sind wir in einem Spannungszustand, der meist ein negatives Gefühl wie Wut, Ärger, Frustration, Enttäuschung oder Niedergeschlagenheit beinhaltet.

Wir können uns jetzt ausschließlich mit der Spannung und dem negativen Gefühl beschäftigen, so dass sich nichts an der Situation ändert und sie unter Umständen sogar schlimmer oder als schlimmer empfunden wird, oder wir überlegen, welche Möglichkeiten wir haben, um aus dieser Situation herauszukommen.

 

Dem Zitat von Albert Einstein "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ kann ich nur zustimmen. Bei Problemen heißt es, sich neu zu orientieren, umzudenken und neue Wege zu gehen.

 

Mein Motto ist "Es gibt mehr Menschen, die aufgeben, als solche, die tatsächlich scheitern. Das Original heißt "Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern." und ist von Henry Ford.

Deshalb gebe ich nie gleich auf, sondern mache mindestens 2 - 3 Versuche und gehe vielleicht auch einen unbequemen neuen Weg.

 

Und wie sehen Sie die Dinge?

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Claudias praktischer Ratgeber Andere Länder, andere Sitten

Andere Länder, andere Sitten

Was gibt es für Unterschiede in den Ländern?
Die Unterschiede in den einzelnen Länder

Fremde Kulturen und Länder haben mich schon immer fasziniert.

 

Vor allem die Sprachen, die in anderen Ländern gesprochen werden, die Ähnlichkeiten bei z. B. den lateinischen Sprachen, wo man oft gut die Bedeutung eines Wortes ableiten kann, wenn man eine lateinische Sprache kennt.

Wir haben auch im Alltag viele Worte aus anderen Sprachen übernommen wie z. B. Kids und Cerealien. Die Worte Rucksack und Kindergarten werden auch im Englischen verwendet. In der Musik werden italienische Worte wie z. B. staccato und sotto voce verwendet. Im Bankwesen gibt es z. B. den Agio oder Giro aus dem Italienischen.

 

Auch das Essen in anderen Ländern finde ich sehr interessant. Mir würde es nicht im Traum einfallen, im Urlaub nur Schnitzel und Pommes zu essen. Ich probiere gerne neue Gerichte aus. Viele gehen lokal italienisch, türkisch, thailändisch oder chinesisch essen. Schweizer Schokolade ist für mich die beste.

 

Bei den Pflanzen haben wir viel aus anderen Ländern, Kontinenten übernommen, z. B. Kartoffeln aus Südamerika, Bonsai Bäume aus China, die Ananas aus Amerika, die Bananen, die ursprünglich aus Asien stammen, Pfirsiche aus Zentralasien.

 

Wir haben Tiere aus verschiedenen Ländern, wie z. B. den Deutschen Schäferhund oder den Schweizer Bernhardiner. Im Zoo können wir Tiere besuchen, die eigentlich in Asien oder Afrika ihre Heimat haben (Elefanten, Tiger, usw.).

 

Auch in der Architektur gibt es landesspezifische Bauweisen wie z. B. die Aquädukte in Italien, Pyramiden in Ägypten, Lateinamerika und China, Zwiebeltürme bei Kirchen in Deutschland, Österreich und Südtirol.

 

In der Mode findet man japanische Kimonos, amerikanische Baseball Caps oder Schottenröcke. Stoffe und Designs von Accessoires und Kleidungsstücken werden oft mit landesüblichen Farben und Motiven hergestellt.


Wir können lateinamerikanische Tänze wie z. B. Samba, Cha-Cha-Cha und Rumba lernen.


Aus China hat z. B. die Akkupunktur  in der Medizin einen festen Platz. Wir machen Qigong oder Tai-Chi aus China zur Entspannung.


Es gibt viele länderspezifische Gedenktage wie z. B. in Deutschland den 3. Oktober. Wir haben Halloween aus Irland oder den Muttertag aus den USA übernommen.


Bei Bloggern gibt es eine Internationale Blogosphäre. Man kann in einer anderen Sprache bloggen oder Blogs in anderen Sprachen besuchen. Eine gute Möglichkeit, seine Fremdsprachenkenntnisse nicht einrosten zu lassen.


Bei der Frage Duzen oder siezen? kommt es auch auf das Land an, ob man eher duzt oder siezt. In manchen Ländern ist man offener, in anderen distanzierter. Das fängt schon bei der Begrüßung an, die eine herzliche Umarmung mit angedeuteten Küsschen sein kann oder ein Händedruck mit Distanz zwischen den beiden Menschen, die sich begrüßen.


Die Grenzen sind immer mehr offen, so dass es einfacher ist, in anderen Ländern Besuche, Urlaub zu machen oder zu arbeiten. Die jeweilige Sprache zu sprechen ist ein großer Vorteil, da man leichter Kontakte knüpfen kann. Beruflich ist es meistens notwendig, die Landessprache zu sprechen, wenn man in einem anderen Land arbeitet.

Manche Menschen passen sich im Gastland an, andere nehmen ihre komplette Kultur und alle Gewohnheiten ins neue Land mit. Jedes Land hat seinen Reiz. Manchmal sind wir uns gar nicht bewusst, aus welchen Ländern die Dinge sind, die wir kennen.

 

Was haben Sie aus anderen Ländern übernommen?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Alter

In Würde altern

Wie stellen Sie sich Ihr Leben in Rente vor?
Wo wollen Sie im Alter leben?

Das Buch Himmelhochjauchzendhellblau von Dr. Ulrike Busch hat mich zu diesem Beitrag inspiriert.


Der wichtigste Punkt, wenn man alt wird, ist die Gesundheit, allein für sich sorgen zu können, kein Pflegefall zu sein. Wahrscheinlich wünscht sich fast jeder, in den eigenen 4 Wänden bleiben zu können. Durch Essen auf Rädern und ambulante Pflegedienste ist das auch mit gesundheitlichen Einschränkungen möglich.


Allerdings sind viele Wohnungen oder Häuser nicht mehr geeignet, wenn man z. B. gehbehindert ist. Wenn ich mir manche noch recht neue Häuser anschaue, frage ich mich, was die Architekten sich dabei gedacht haben, wenn es schon im Eingangsbereich 1 oder 2 Treppen gibt. Ein Problem für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Gehbehinderung oder Mütter mit Kinderwagen. Optimal sind eine Treppe und daneben eine Rampe. Um mehr Wohnungen oder Häuser auf dem Grundstück zu bauen, wird schmaler, dafür mehrstöckig gebaut mit platzsparender Wendeltreppe. Ebenfalls beschwerlich. Treppenlifte können eine Lösung sein. In den meisten Geschäften gibt es Türen, wo man mit Kinderwagen oder Rollstuhl nur schwer die Tür aufbekommt. Es gibt viele schwer überwindbare Bordsteine im Straßenverkehr. Hier gibt es noch sehr viel Optimierungsbedarf.

 

Es ist auch wichtig, im Alter rüstig und aktiv zu sein, die Dinge intensiver zu machen oder nachzuholen, für die man früher zu wenig oder keine Zeit hatte.

Man sieht immer mehr Senioren, die mit E-Bike unterwegs sind, sei es in der Stadt oder bei Ausflügen. Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass ein E-Bike von allein fährt, man müsse nicht treten. Das stimmt nicht. Ganz im Gegenteil, wenn Sie mehr treten, hält der Akku länger und Sie können länger fahren. Wandern, schwimmen, Gymnastik sind weitere Optionen. Hängt davon ab, welchen sportlichen Aktivitäten man in jungen Jahren nachgegangen ist.

E-Bikes sind übrigens auch eine gute Idee für Eltern mit Kindern, da sich der Fahrradanhänger so sehr viel leichter ziehen lässt. Für Einkäufe ist der Fahrradanhänger auch sehr hilfreich. Deshalb wird der Fahrradanhänger oft nicht ausrangiert, wenn die Kinder größer sind.


Noch ein weiterer wichtiger Punkt ist das Alleinsein. Wahrscheinlich wünscht sich jeder, mit seinem Partner alt zu werden. Nicht immer wohnt die Familie in der Nähe. Kinder und Enkelkinder bringen Abwechslung. Da es an Betreuungsmöglichkeiten für Kinder fehlt, sind Leihopas und Leihomas gefragt. Durch Vereinsaktivitäten, Kurse, ehrenamtliche Tätigkeiten und dergleichen lassen sich Kontakte knüpfen und pflegen. Eine Senioren-WG ist keine schlechte Idee, um Gesellschaft zu haben und sich Kosten und Hausarbeit zu teilen. Schön ist es, wenn mehrere Generationen harmonisch unter einem Dach wohnen, die Jüngeren und Älteren sich gegenseitig helfen, Verständnis und Respekt entgegenbringen.


Leider ist Altersarmut heute auch ein Thema. Viele müssen in der wohlverdienten Rente arbeiten, damit es finanziell reicht.

 

Es gibt mittlerweile sogar Kurse und Coaching für die Vorbereitung auf die Rente. Manch einer fällt in ein schwarzes Loch nach den ersten Wochen, die noch wie Urlaub sind. Sich vorab Gedanken zu machen und Pläne zu schmieden ist sinnvoll.

 

Und wenn man doch nicht mehr allein zurechtkommt, sind hoffentlich Familie und Freunde da, die sich kümmern, oder das Geld für ein Pflegeheim oder eine Seniorenresidenz wie die Herbstsonne im oben erwähnten Buch mit nettem Personal, netten Mitbewohnern, guter Küche und vielen Möglichkeiten für Aktivitäten.

 

Und was wünschen Sie sich im Alter?


Ergänzung am 13.12.15

Wie man im Alter wohnt und lebt ist ein aktuelles Thema und es ist sinnvoll, sich möglichst früh damit zu beschäftigen und Vorkehrungen zu treffen. Im Bereich der Pflege gab es in 2015 einige Änderungen, weitere werden folgen. Auf der Seite von Baufi24.de gibt es ein E-Book "Wohnen und Leben im Alter" zum kostenlosen Download, das über folgende Bereiche informiert: 

  • Pflege und Betreuung ( Pflege von Angehörigen zu Hause, ambulante Pflege, Altenpflege).
  • Verschiedene Konzepte des Wohnens (betreutes Wohnen, barrierefreies und altersgerechtes Wohnen, alternative Konzepte wie Mehrgenerationenhäuser und Haus- und Wohngemeinschaften).
  • Finanzierung und Vorsorge.
  • Was in der Pflegereform 2015 neu ist.
  • Informationen für Angehörige.
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Claudias praktischer Ratgeber zum Wohlfühlen

Wo fühle ich mich wohl?

Was brauchen Sie zum Wohlfühlen?
Bequem sitzen und sich wohlfühlen

Die Artikel von Heike Schauz von apprico hs consulting haben mich zu diesem Beitrag inspiriert.

 

Es gibt Räume, Wohnungen, Häuser, Restaurants, Geschäfte, Möbelstücke, usw. wo man sich sofort wohlfühlt, aber auch Orte, wo das nicht der Fall ist und man nicht gerne verweilt. Woran liegt das?

 

Vor einigen Jahren kam ich vom Einkaufen zurück. Nach dem Auspacken zu Hause musste ich lachen, Kleidung, Drogerieartikel, etc., die ich gekauft hatte, waren alle in Flieder, meiner damaligen Lieblingsfarbe.

Farben spielen eine zentrale Rolle, bei dem was gefällt. Jeder hat eine Lieblingsfarbe, auf die er positiv reagiert.

Auch bei der Erstellung von Websites, dem Firmenlogo oder bei der Werbung spielt die Farbauswahl eine wichtige Rolle. Es gibt z. B. Farben, die von Männern oder Frauen favorisiert werden.

Vielen Farben wird auch eine Bedeutung zugesprochen. Aber Achtung, in anderen Ländern hat dieselbe Farbe oft eine andere Bedeutung.

 

Ein weiterer Punkt sind Formen. Ecken und Kanten wirken härter, runde Formen weicher und harmonischer. Schränke, Kommoden und Tische mit abgerundeten Ecken sind optisch ansprechender und verletzen weniger, wenn man "die Ecke mitnimmt".

 

Das verwendete Material spielt ebenfalls eine Rolle. Decken, Fußböden oder Möbel aus Holz wirken warm und freundlich. Stahlträger und Chrom wirken kalt und steril.

 

Freiräume sind ebenfalls wichtig. Einen Raum oder Ort zu betreten, der eng, klein oder vollkommen überladen ist mit Möbeln und Gegenständen, bereitet keine Freude, da man ständig aufpassen muss, nicht irgendwo gegen etwas zu laufen oder umzuwerfen.

 

Ein gutes Raumklima mit frischer Luft und angenehmer Temperatur ist ebenso wichtig. In stickigen zu kalten oder zu warmen Räumen hält sich niemand gerne auf. Ein Aquarium oder Pflanzen sorgen auch für ein angenehmes Raumklima.

 

Die Helligkeit ist ein weiterer Punkt, der entscheidet, ob man sich wohlfühlt. Hell wirkt freundlicher als dunkel. Große Fenster und Lampen, die die Räume schön beleuchten, sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Mit Wandtapeten kann ein Raum optisch verändert werden und heller wirken.

 

Die entsprechende Dekoration (z. B. Pflanzen, Bilder, Figuren) geben eine persönliche Note.

 

Die Lautstärke spielt ebenfalls eine Rolle, ob man sich wohlfühlt. Wenn Radio, Musik, womöglich noch genau die Richtung, die man nicht mag, Fernseher, Straßenlärm, Baustellen, usw. zu laut sind, kann man nicht entspannen und sich wohlfühlen.

 

Und wo fühlen Sie sich wohl?

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Claudias praktischer Ratgeber Liebster Award

Liebster Award

Wen möchten Sie nominieren für den Liebster Award?
Liebster Award = Blogger-Auszeichnung

Ann-Bettina Schmitz hat mich für den Liebster Award nominiert. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Vielen Dank dafür. Hier sind meine Antworten zu ihren Fragen:

 

1. Wie viele Besucher hast du auf deinem Blog ungefähr?

Ich verwende zwar Google Analytics für diese Website, mache aber keine Auswertungen speziell für diesen Blog.


2. Betreibst du noch andere Webprojekte?

Diese Website ist meine Hauptwebsite. Die Domain www.claudiadieterle.de wird mittlerweile auf diese Website umgeleitet. Außerdem gibt es noch die Website www.claudia-dieterle.de.


3. Nimmst du an Blogparaden, Blogstöckchen oder Challenges teil?

Ja, ich nehme sehr gerne an Blogparaden teil und greife Blogstöckchen auf. Challenges kenne ich nicht. Würde mich freuen einen Link mit einem Beispiel zu erhalten.


4. Hast du schon einmal einen Award bekommen?

Nein, bisher noch nicht.


5. Machst du auf deinem Blog Umfragen?

Nein, ich habe bisher nur zu einer Blogparade aufgerufen Wie sind Sie zum Schreiben gekommen und Autor geworden? und ein Blogstöckchen zum Thema Bloggen geworfen.


6. Hast du einen Tipp wie man möglichst schnell zu mehr Blogbesuchern kommt?

Auf sozialen Netzwerken über neue Artikel posten und in anderen Blogs kommentieren.


7. Schreibst du lieber lange oder kurze Blogartikel?

Ich fasse mich gerne kurz, deshalb sind meine Artikel eher kurz, aber es hängt vom Thema ab. Mein längster Artikel ist Meine Programmempfehlungen.


8. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

Das war Grusel Club – Eisblau, eiskalt und unsichtbar von Thomas C. Brezina, das ich für eine Rezension erhalten habe.


9. Welchen Autor würdest du empfehlen?

Mein Lieblingsautor ist Sidney Sheldon, leider schon verstorben.


10. Liest du viel?

Ja, ich habe schon immer sehr viel gelesen.


11. Was sind deine Hobbys?

Fremdsprachen, lesen, schreiben, bloggen, backen, schwimmen, Rad fahren, Musik hören, fotografieren und das Internet.

 

Für den Liebster Award nominieren möchte ich folgende Blogs:

Um die Damenrunde etwas aufzulockern, möchte ich noch meinen Lieblingsblogger Martin Grünstäudl nominieren, den 1. Blogger, den ich im Netz kennegelernt und gefolgt bin.

 

Hier meine 11 Fragen:

 

1. Was war der Anlass, einen Blog zu erstellen?

2. Welche Erwartungen hast du für den Blog?

3. Kennst du online oder offline mehr Menschen?

4. Kommunizierst du lieber persönlich oder über soziale Netzwerke?

5. Was machst du zum Ausgleich?

6. Welchen Film könntest du immer wieder anschauen?

7. Woher erhältst du Inspiration für deine Artikel?

8. Könntest du dir ein Leben ohne Internet vorstellen?

9. Ist der technische Fortschritt ein Fluch oder Segen?

10. Welche Eigenschaften braucht ein Blogger?

11. Wo siehst du dich in 5 Jahren?

 

Und welchen Blog würdet ihr nominieren?

 

Hier die Antworten von

  1. Katrin Linzbach, die doppelt nominiert wurde und alle Fragen beantwortet hat.
  2. Ilse Maria Lechner, die auch doppelt nominiert wurde und alles beantwortet hat.
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Claudias praktischer Ratgeber zu guten Vorsätzen

Die guten Vorsätze

Kann man die guten Vorsätze umsetzen?
Die Umsetzung der guten Vorsätze

Wer kennt das nicht? Im Dezember werden gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst, man will abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport machen, usw.

Schon nach den Sommerferien gibt es lauter Weihnachtsschleckereien in den Supermärkten, die Zeitschriften sind voll mit Rezepten für die Festtage. Im Januar bieten die Supermärkte dann Fitnessgeräte an und in den Zeitschriften gibt es Tipps zum Abnehmen.

Werden die guten Vorsätze nur gefasst, weil es so Tradition ist? Im neuen Jahr über Bord geworfen, weil keiner nachhakt betreffend Umsetzung?

Ziele kann man sich das ganze Jahr über setzen und einen Plan aufstellen, wie das Ziel auch umgesetzt werden kann.

  • Was oder wen brauche ich, um das Ziel zu erreichen?
  • Was ist ein realistisches Datum, wann das Ziel erreicht werden soll?

  • Kann das Erreichen des Ziels in Etappen eingeteilt werden?

  • Ist mir das Ziel wichtig genug, um auch durchzuhalten?

Wichtig für die Umsetzung ist auch die Motivation.

Wie ist Ihre Erfolgsquote beim Umsetzen von Vorsätzen oder Zielen?

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Claudias praktischer Ratgeber zur Weihnachtszeit

Weihnachtszeit besinnlich oder hektisch?

Wie empfinden Sie die Vorweihnachtszeit?
Die Vorweihnachtszeit genießen?

Schon nach den Sommerferien gab es in den Supermärkten Weihnachtsmandeln, Schokoladenweihnachtsmänner, Zutaten zum Backen, Stollen, usw. Die Zeitungen sind voll mit Prospekten und Vorschlägen, was geschenkt werden könnte. Die Adventszeit hat begonnen. Weihnachtsmärkte sind beliebt. Viele Frauen haben schon Geschenke für Weihnachten besorgt. Männer warten gerne bis kurz vor Heiligabend. Weihnachten ist eigentlich das Fest zur Geburt Jesu Christi.

  • Woran denken wir in der Weihnachtszeit?
  • Genießen wir geschmückte Bäume, festliche Beleuchtung, die Stimmung? Oder sind wir hektisch am Vorbereiten?
  • Freuen wir uns auf ein paar Tage mit der Familie oder graut es uns davor?

Es liegt an uns, was wir in dieser Zeit machen und ob wir sie genießen.

Ein wichtiger Punkt zur Jahreswende sind auch die guten Vorsätze zum neuen Jahr und die Frage, welche Ziele man hat.

Was bedeutet Weihnachten für Sie?

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Claudias praktischer Ratgeber zu Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten in jeder Stadt

Konstanz und sein Konzil, 600-jähriges Jubiläum in 2014
Playmobil-Ausstellung in Konstanz

Von 1388 - 1391 wurde in Konstanz ein Kaufhaus gebaut. Es war ursprünglich eine Markthalle und diente als Handelsstützpunkt mit Italien.

Von 1414 - 1418 fand dort der größte Kongress des Mittelalters statt und es wurde zum ersten und einzigen Mal ein Papst auf deutschem Boden gewählt. In 1417 wurde  Kardinal Otto von Colonna als Papst Martin V. gewählt. Seit der Papstwahl trägt das Gebäude den Namen Konzil.

Von 1968 - 1970 wurde das Gebäude renoviert, so dass es fortan mit der entsprechenden Technik für Tagungen und Feste genutzt werden konnte.

In 2014 feiert das Konzil sein 600-jähriges Jubiläum. Anlässlich dazu gibt es im archäologischen Landesmuseum eine Ausstellung Konstanz und sein Konzil. Welche Sehenswürdigkeit gibt es in Ihrer Stadt und was ist das Besondere daran?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Ziele

Ziele setzen

Ziele setzen und erreichen
Wie erreiche ich mein Ziel?

Martin Grünstäudl hat zu einer Blogparade aufgerufen zum Thema Ziele setzen - Ja oder Nein? Meine klare Antwort dazu ist: Ja.
Ob man nun beruflich oder privat ein Ziel erreichen will, es gilt immer „von nichts kommt nichts“. Wenn ich beruflich weiter kommen will, kann ich nicht untätig auf eine Beförderung warten, sondern muss z. B. eine Weiterbildung machen, Kurse besuchen, quantitativ und qualitativ mehr arbeiten.
Um ein Ziel zu erreichen, werden oft Informationen benötigt, die Unterstützung von anderen Menschen, manchmal auch Geld. Es muss z. B. im Internet recherchiert oder um Hilfe gebeten werden.
Ich kann einfach loslegen, wenn ich ein Ziel habe, oder mir einen Plan machen. Was und wer werden für die Erreichung des Ziels benötigt? Welcher Zeitrahmen ist realistisch? Bei der Auswahl der Mittel für die Erreichung meiner Ziele beherzige ich 2 Prinzipien:

  1. Minimalprinzip: Mit möglichst wenigen Mitteln mein Ziel erreichen.
  2. Maximalprinzip: Mit gegebenen Mitteln möglichst viel erreichen.

Ideal ist, wenn das Ziel in Etappen eingeteilt werden kann, vor allem, wenn die Realisierung längere Zeit in Anspruch nimmt.
Wichtig ist auch, nicht gleich aufzugeben, wenn es nicht nach Plan geht. Hier gilt mein Motto von Henry Ford „Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.“ Deshalb mache ich immer mehrere Versuche, bevor ich tatsächlich einmal aufgebe.

Generell ist eine positive Grundeinstellung, dass man daran glaubt, sein Ziel erreichen zu können, auch sehr wichtig. Und wie erreichen Sie Ihre Ziele?

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Claudias praktischer Ratgeber zur Perspektive

Die Perspektive

In welche Richtung schauen Sie?
Auf die Perspektive kommt es an

Auf die Perspektive kommt es an. Je nachdem, was jemand erlebt, nimmt er die Welt um sich herum unterschiedlich wahr.

  • Jemand, der ein Auto kaufen möchte, achtet auf jedes Auto, das er sieht.
  • Eine Schwangere sieht andere schwangere Frauen.
  • Frisch gebackene Eltern sehen andere Kinder.
  • Jemand, der gerne liest, kommt an keiner Buchhandlung vorbei.

Man kann sich aber auch bewusst vornehmen, auf etwas Bestimmtes zu achten. Machen Sie mal einen einfachen Test und achten auf alles, was Sie in einer bestimmten Farbe sehen. Die grundsätzliche positive oder negative Lebenseinstellung spielt auch eine Rolle, wie Dinge wahrgenommen werden. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Man kann sich ärgern, dass in 2 Tagen wieder Montag ist. Man kann sich aber auch freuen, bis dahin keine Termine zu haben. Welche Perspektive ist die beste?

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Claudias praktischer Ratgeber zur alten Zeit

Die gute alte Zeit

Schätzen wir die Vorteile der Gegenwart?
War es früher wirklich besser?

Viele trauern vergangenen Zeiten nach, da sei es besser gewesen. Wenn wir weiter zurückgehen, war aber auch Vieles zeitaufwändiger. Wäsche waschen ist heute einfacher und schneller, vor allem, wenn man zusätzlich einen Trockner hat. Es gibt E-Bikes und viele Dinge werden nicht mehr mühsam in Handarbeit hergestellt und repariert sondern maschinell. Ein Computer bietet sehr viel mehr Möglichkeiten als eine Schreibmaschine.
Das menschliche Gedächtnis kann sich normalerweise gute Dinge besser merken als schlechte. Dinge, die an positive Zeiten erinnern, sollten aufbewahrt und gepflegt werden, denn sie haben einen ideellen, nicht bezahlbaren Wert. Dinge, die an negative Zeiten erinnern, sollten entsorgt werden und das Kapitel verarbeitet und abgeschlossen werden.

Es gibt ein schönes Zitat von Ernst Ferstl „Um die Gegenwart umarmen zu können, müssen wir das Vergangene loslassen.“
In diesem Sinne, leben Sie in der Gegenwart, anstatt über die Vergangenheit zu grübeln oder sich über die Zukunft Sorgen zu machen. Und in welcher Zeit leben Sie?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Reiseziel

Wohin geht die Reise?

Welche Träume und Ziele haben wir?
Wohin wollen wir in unserem Leben?

Was erwarten wir von unserem Leben?

  • Partner, Familie, Kinder, Freunde?
  • Eine Arbeit, die Spaß macht und uns finanziell absichert?
  • Viel Freizeit für unsere Hobbys?
  • Den großen Lottogewinn?

Als Kind hat wohl jeder einen Traum gehabt wie z. B. Astronaut, Sänger, Schauspieler oder Archäologe zu werden. Ist das, was man tut, der gewünschte Lebenstraum oder ist es vielleicht Zeit, einen anderen Weg einzuschlagen, um das ersehnte Ziel doch noch zu erreichen? Haben wir uns verbogen, um es anderen Recht zu machen, unsere Ziele zurückgestellt oder aufgegeben? Träume sollte man nie aufgeben, es ist nie zu spät, sie in die Tat umzusetzen.
Und wohin geht Ihre Reise?

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Claudias praktischer Ratgeber zur Schule des Lebens

Die Schule des Lebens

Wo lernt man mehr?
Was man nicht in der Schule lernt

Es gibt Dinge, die man nicht in der Schule, sondern nur im tatsächlichen Leben lernt.

  • Das ist zuerst die hoffentlich gute Erziehung im Elternhaus.
  • Dann folgt meist die Zeit im Kindergarten, die erste Abnabelung von den Eltern. Regeln in einer Gruppe und das Miteinander müssen gelernt werden.
  • Wenn Kinder in die Schule kommen, ist es ein weiterer Schritt in die Selbständigkeit. Still sitzen, zuhören, sich konzentrieren muss gelernt werden neben lesen, schreiben, rechnen, usw. Das Einzige, was ich aus dem Mathematikunterricht heute noch brauche, ist der Dreisatz. Viele Dinge lernt man und verlernt sie wieder.
  • Nach der Schule kommt eine Ausbildung oder Studium.
  • Dann der Beruf mit Fort- und Weiterbildungen.

Familie, Kollegen, Arbeit, Freizeit und Hobbys bringen Erfahrungen mit sich.
Wo lernt man nun wichtigen Dinge fürs Leben?

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Claudias praktischer Ratgeber zu Regen und Sonnenschein

Nach dem Regen kommt der Sonnenschein

Nach dem Regen nach einem Regenbogen suchen
Wolken und Regen

Das Leben ist ein ständiges Auf und Ab wie bei einem Riesenrad oder unbeständig wie das Wetter, mal regnet es, mal ist Sonnenschein.
Ich sage immer, wenn es einem nicht ab und zu schlecht geht, weiß man es nicht zu schätzen, wenn es einem wieder gut geht. Und nach einem heftigen Regengewitter kann es einen wunderschönen Regenbogen geben.
In schlechten Zeiten sollte man sich an das Positive im Leben erinnern. In guten Zeiten sollte man sich nicht von Sorgen über die Zukunft oder Vergangenem stimmungsmäßig runterziehen lassen. Es gibt kein schlechtes Regenwetter, nur schlechte Kleidung, mit der man nass wird.
Ganz bewusst in der Gegenwart leben und allem, was passiert, etwas Positives abgewinnen und nach einem Regenbogen suchen. Wie denken Sie darüber?

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Claudias praktischer Ratgeber zu Pannen

So ein Mist aber auch

Wenn etwas schief läuft, ...
Was tun Sie, wenn es nicht so gut läuft?

So oder so ähnlich denken Sie vielleicht, wenn etwas schief gegangen ist. Was kann man nun tun, wenn etwas nicht gut gelaufen ist?

  • Tief durchatmen und bis 10 zählen.
  • Etwas zur Aufmunterung wie z. B. ein Stück Kuchen oder Schokolade.
  • Dann die Analyse: Fehler erkennen,
  • Verantwortung für den Fehler übernehmen,
  • aus dem Fehler lernen,
  • Verhalten ändern und neu anfangen.

Mit einer positiven Grundeinstellung geht vieles einfacher (vorüber).
Machen Sie mal einen Test. Gehen Sie in die Stadt mit negativen Gedanken: „Heute ist ein schlechter Tag, es geht alles schief“. Dann gehen Sie in die Stadt mit positiven Gedanken: „Heute ist ein wunderbarer Tag, mir gelingt alles“. Sie werden merken, dass Ihnen die Leute genau so positiv oder negativ begegnen wie Ihre Gedanken sind.
Und was tun Sie, wenn etwas schief gegangen ist?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Fortschritt

Fortschritt

Was bringt uns der Fortschritt?
Früher und heute im Haushalt

Der Fortschritt laut Wikipedia ist die meist positive Änderung eines Zustands.
Ob nun WC, Waschbecken, Waschmaschine, Herd oder Ofen der Fortschritt hat uns viele Erleichterungen und Zeiteinsparung gebracht aber auch Nachteile.


Früher gab es eine Schreibmaschine und Telex, später IBM-Computer, den Personal Computer. Die Geräte wurden immer kleiner und handlicher. Unterwegs wird jetzt mit Tablet oder Smartphone im Internet gesurft und man ist immer erreichbar.
In der Medizin und Technik wird fleißig geforscht, um Krankheiten zu heilen und Arbeitsprozesse zu vereinfachen.


Die wöchentliche Arbeitszeit ist gesunken, Arbeitnehmer haben mehr Freizeit als früher.


Sind wir uns dessen bewusst, dass es früher aufwändiger war, Wäsche zu waschen oder zu heizen? Nutzen wir die gewonnene Zeit sinnvoll?

Was halten Sie vom Fortschritt?

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Claudias praktischer Ratgeber zu fremden Kulturen

Fremde Kulturen

Fremde Kulturen weltweit und lokal
Chinesische Bushaltestelle in Deutschland

Wir sind es heutzutage gewohnt, dass es das ganze Jahr über alle Obst- und Gemüsesorten gibt. Kaum einer weiß noch, wann was Saison hat.
Jeder kann italienisch, thailändisch, türkisch, usw. essen gehen, ohne in Urlaub zu fahren.
Es gibt meist auch vor Ort Geschäfte, die Dinge aus anderen Ländern verkaufen.
Auch Architekten lassen sich durch andere Länder inspirieren wie Sie auf dem Bild mit der chinesischen Bushaltestelle sehen.
Ob nun im eigenen oder im Urlaub im fremden Land, Kontakte können schneller geknüpft werden, wenn man die Sprache des anderen spricht. Und wenn es noch so holprig ist, der Gesprächspartner freut sich über den Versuch, in der fremden Sprache mit ihm zu sprechen.
Mich faszinieren nicht nur andere Sprachen, sondern auch andere Kulturen, Denkweisen, die es immer wieder spannend machen, neue Menschen kennen zu lernen, was durch das Internet sehr einfach geworden ist.
Welches Land ist Ihr Favorit?

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Claudias praktischer Ratgeber zur Problembewältigung

Problembewältigung

Wie werden Probleme bewältigt?
Pessimisten - Optimisten

Menschen reagieren unterschiedlich, wenn sie Probleme haben, z. B. mit:
Verdrängung, Schuldzuweisungen, Isolierung, Überaktivität, Depression, Kummerspeck, Drogen oder Alkohol, Tagebuch führen, Buch schreiben.
Die einen resignieren bei Problemen und geben zu schnell auf, die anderen kämpfen und machen das Beste aus der Situation.


Manch einer schreibt ein Buch, um anderen Mut zu machen, wie man mit einer Krankheit wie Krebs, Epilepsie oder Schizophrenie leben kann, wie z. B.:


Dirk Lerch, der gerade sein 2. Buch schreibt,
Melanie Fischer, die sich erst kürzlich über eine positive Rezension gefreut hat,

Thomas Greve, dessen Motto „Träume, um Deine Träume und Visionen zu realisieren“ mir sehr gut gefällt.


Es gibt Leute, wo man den Eindruck hat, sie machen sich selbst Probleme, wenn es keine gibt. Ich bewundere Leute, die den Mut nicht verlieren und anderen z. B. durch ihre Bücher Mut machen.
Ist Bücher schreiben oder lesen eine Lösung?

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Claudias praktischer Ratgeber zur Vergangenheit

Wer in der Vergangenheit lebt, ist schon tot

Die schönen Dinge im Leben sehen, wie bei einem Kaktus
Ein Kaktus kann stachlig oder schön sein

Bei diesem Satz ist der eine oder andere vielleicht erschrocken. Aber es gibt leider Menschen, die das tatsächlich tun, sich selbst und anderen damit das Leben schwer machen und schöne Momente verpassen.

  • Jede Kindheit ist irgendwann vorbei und als Erwachsener muss jeder selbst die Verantwortung für das, was er sagt und tut, übernehmen.
  • Jeder Mensch hat auch negative Lebensabschnitte hinter sich oder steckt gerade in einem drin. 
  • Das menschliche Gedächtnis kann sich normalerweise positive Dinge besser merken als negative. Es gibt aber Menschen, die sich nur die negativen Dinge merken oder sogar aufschreiben und immer wieder daran denken. Da kommt dann nach 5 oder 10 Jahren der Satz, dass jemand damals dieses oder jenes gesagt oder getan hat.
  • Wenn sich jemand für etwas entschuldigt oder in irgendeiner Form sein Bedauern ausdrückt, ist für mich die Sache erledigt und abgehakt. Bei Leuten, die in der Vergangenheit leben, wird alles immer wieder aufgewärmt und ist nie abgeschlossen.

Leben Sie in der Gegenwart oder der Vergangenheit?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Schicksal

Schicksal, was ist das?

Sehen Sie Ihr Leben klar oder verschwommen?
Schicksal, was ist das?

Man redet von Schicksalsschlägen, dass das Schicksal seinen Lauf nimmt, jemand sein Schicksal in die Hand nimmt oder meistert.

Für die einen ist das Schicksal unausweichlich, für die anderen gilt das Sprichwort „Jeder ist seines Glückes Schmied“, das dem römischen Konsul Appius Claudius Caecus zugeschrieben wird.

Es gibt Menschen mit einer negativen Grundeinstellung zum Leben, die sich selbst und oft auch anderen das Leben schwer machen.

Es gibt aber auch Menschen, die ihr Leben trotz Krankheit in die Hand nehmen und das Erlebte in einem Buch verarbeiten, das anderen Mut macht, wie z. B.: Melanie Fischer, die Epileptikerin ist, oder Thomas Greve, der schizophren ist.Solche Menschen respektiere und bewundere ich.

Vielleicht ist dieser Text für den einen oder anderen ein Denkanstoß, sein Leben zu überdenken und Dinge neu zu bewerten? Wie definieren Sie das Wort Schicksal?

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Claudias praktischer Ratgeber zu Verkäufertricks

Verkäufertricks

Sind Sie anfällig für solche Verkäufertricks?
Die Tricks der Verkäufer

Heutzutage wird viel versucht, um Menschen zum Kauf zu animieren. Nachfolgend ein paar Beispiele:

  • 2 Schokoriegel gratis in der Packung.
  • Preise, die man durch das Sammeln von Treuepunkten erhält.
  • Dinge zum Sammeln in jeder Müslipackung.
  • Nur für kurze Zeit verfügbar.
  • Angebote mit begrenzter Gültigkeit.
  • Ein Lockangebot oder Gratisgeschenk, wenn etwas Teures gekauft wird.

Tipp: Wir reagieren auf Worte wie „kostenlos“ oder „gratis“, lassen uns unter Druck setzen durch Aussagen betreffend knappe Verfügbarkeit oder kurze Angebotsgültigkeit. Wenn Sie sich dessen bewusst sind, können Sie vielleicht besser steuern, auf welche Angebote Sie reagieren.Welche Tricks kennen Sie?

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Claudias praktischer Ratgeber zur Gesundheit

Diagnose Krebs – Endstation oder Neuanfang?

Bewusst Leben
Diagnoe Krebs - was jetzt?

Zum Geburtstag und anderen Gelegenheiten wünscht man sich oft Gesundheit und ein langes Leben. Niemand ist gerne krank, aber schätzen wir es wirklich, gesund zu sein? Leben und genießen wir unser Leben bewusst? Oder muss uns erst eine Diagnose wie Krebs oder ein anderer Schicksalsschlag dazu bringen, die Dinge, die wir haben, zu schätzen und nicht immer auf das zu schauen, was wir nicht haben?

Ich denke, jeder sollte sich mal einen Moment Zeit nehmen und aufzählen, wofür er in seinem Leben dankbar sein kann. Was meinen Sie dazu?

 

Das Buch Begegnung mit dem Krebs von Dirk Lerch hat mich zu diesem Blogeintrag inspiriert. Mehr Infos zum Buch finden Sie hier.

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Claudias praktischer Ratgeber zur Erreichbarkeit

Die ständige Erreichbarkeit

Man muss auch mal nicht erreichbar sein
Mit der Technik immer erreichbar

Heutzutage ist fast jeder ständig erreichbar, ob nun zu Hause per Telefon, unterwegs per Handy oder am Computer per E-Mail, Skype, etc.

  • Manche Arbeitgeber nutzen das aus, so dass praktisch nie Feierabend ist. Menschen, die international tätig sind, könnten theoretisch rund um die Uhr arbeiten, da es irgendwo immer Tag ist und gearbeitet wird.
  • Bei Treffen ist früher oder später oft jeder mit seinem Smartphone beschäftigt, liest und schreibt SMS, macht Spiele, etc., so dass die tatsächliche Konversation zu kurz kommt.
  • Viele kommen nicht mehr zur Ruhe und werden krank. Jeder muss für sich selbst herausfinden, wann die beste Zeit ist, erreichbar zu sein, E-Mails abzurufen, etc. Es muss auch Tagesabschnitte geben, wo alle Geräte nicht auf Empfang sind und man wirklich seine Ruhe hat.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit der ständigen Erreichbarkeit?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Zuhören

Zuhören, haben Sie eine feine Antenne für Ihre Mitmenschen?

Antenne für den Empfang
Zuhören, sind Sie auf Empfang?

Beruflich und privat ist Zuhören nicht nur beim persönlichen Kontakt sondern auch im Internet von großer Bedeutung.

  • Wer kennt das nicht? Das Gegenüber wirkt abgelenkt, desinteressiert, nickt vielleicht oder sagt "ja", aber es kommt keine Reaktion oder Antwort, weil nicht richtig zugehört wird. Da könnte man auch mit einer Wand reden.
  • Im Internet beschwert sich jemand über ein Produkt oder einen Service, aber der Verkäufer reagiert nicht, weil er den Kommentar entweder nicht gelesen hat oder nicht reagieren kann oder will. 

Dabei ist das Zuhören beruflich und privat wichtig, um einen Kontakt aufzubauen und zu pflegen. Nur so entstehen Freundschaften und werden Stammkunden gewonnen.

Ist Ihre Antenne auf Sendeempfang?

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