Blogartikel über die Arbeitswelt

Hier geht es um Themen, die die Arbeit betreffen wie z. B. Homeoffice, Kommunikationsstrategien, ehrliches Verkaufen oder Kundenservice.

Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zu Messengern

Messenger und Kommunikation

Messenger, Bots, die künstliche Intelligenz
Die Zukunft von und mit Messengern (Suche und Kommunikation)

Susanne Maier hat zu einer Blogparade Messenger & Co. – wie kommunizieren Unternehmen in Zukunft mit Kunden und Followern? #SoMeParade eingeladen. Ein spannendes Thema, da sich die Kommunikation in den letzten Jahren drastisch verändert hat und noch weiter verändern wird. Immer mehr verlagert sich ins Internet und die Technik macht rasante Fortschritte. Mittlerweile gibt es wahrscheinlich kaum noch jemanden, der komplett offline lebt und nicht in irgendeiner Form digital kommuniziert. Die Digitalisierung hat einige Änderungen und Verschiebungen von offline zu online mit sich gebracht wie z. B.:

  • Gespräche, die nicht mehr nur persönlich oder per Telefon oder Smartphone, sondern auch immer mehr digital über z. B. Skype, Google Hangout oder in den sozialen Netzwerken stattfinden.
  • Nachrichten, die nicht mehr nur per Brief, E-Mail oder SMS, sondern immer mehr in den sozialen Netzwerken oder über Messenger mitgeteilt werden.
  • Lernen, das heute bequem von zu Hause aus stattfinden kann durch Webinare, Online-Seminare und Fernstudien.
  • Arbeit, die von zu Hause mit Homeoffice erledigt werden kann mit digitaler mündlicher und schriftlicher Kommunikation mit den Kollegen und Online-Meetings.
  • Einkaufen, mit ein paar Klicks sind sogar Lebensmittel online bestellt und werden nach Hause geliefert.
  • Werbung, die nicht mehr nur im Fernsehen, Radio, auf Plakaten, etc. sondern auch sehr stark im Internet gemacht wird, z. B. über eine Website, einen Blog, Profile in sozialen Netzwerken oder durch bezahlte Anzeigen auf Google oder in sozialen Netzwerken. Die Anzeigen bei Retargeting begegnen uns auch häufig, wenn wir im Internet auf Websites oder in den sozialen Netzwerken unterwegs sind.
  • Kundenkontakt, der nicht mehr nur über Telefon oder E-Mail, sondern immer mehr über soziale Netzwerke und vor allem Messenger wie z. B. der Facebook Messenger oder WhatsApp stattfindet.

Die Menschen suchen, kommunizieren und informieren sich in den sozialen Netzwerken. Social Media ist ein fester Bestandteil in unserem Alltag geworden. Die sozialen Netzwerke versuchen, ihre Nutzer möglichst lang auf ihren Seiten zu halten mit Buy-Buttons und immer neuen Funktionen wie z. B. Videos oder Artikel zu veröffentlichen. Die Frage, die sich viele stellen, die eine Website, einen Online-Shop oder Blog haben, ist die, wie sie die Menschen dorthin lotsen. Die Kommunikation ist definitiv im Wandel. Blogger kennen das Problem, dass mehr in den sozialen Netzwerken kommentiert wird als im Blog. Hinzu kommt, dass viele soziale Netzwerke eine Nachrichten- oder Chat-Funktion anbieten. Und dann gibt es noch die verschiedenen Messenger-Apps wie WhatsApp und andere Alternativen über die täglich Milliarden von Kurznachrichten versendet werden.

Mittlerweile spricht man deshalb von "Dark Social", laut Wikipedia ein geheimes soziales Netzwerk, auch "Dark Traffic“ genannt (geheimer Datenverkehr), der den von nicht verfolgbaren, nicht messbaren Quellen ausgehenden Datenverkehr auf Webseiten bezeichnet (klassische E-Mails oder Instant Messenger). Und der Anteil an Nachrichten unter dem Radar wächst stetig. Mittlerweile sind künstliche Intelligenz oder digitale Assistenten ein großes Thema beim Online-Marketing und damit komme ich zu den Fragen von Susanne:

 

Wie verändert sich das Kommunikationsverhalten der Zielgruppen in Social Media und wie sollten Unternehmen darauf reagieren?

Den (potentiellen) Kunden muss es so einfach wie möglich gemacht werden, das Unternehmen zu kontaktieren. D. h. die Kontaktdaten und Kommunikationsmöglichkeiten (Adresse, E-Mail, Telefon, Profile in sozialen Netzwerken, Chat, Messenger usw.) müssen auf der Website einfach zu finden sein. Grundsätzlich würde ich jedem Unternehmen empfehlen, zu recherchieren, wo sich die Zielgruppe oder die Konkurrenz aufhält und genau dort präsent zu sein, d. h. Profile auf diesen sozialen Netzwerken anzulegen. Statt einer E-Mail oder einem Anruf mit meist langer Warteschleife werden es immer mehr Menschen vorziehen, in den sozialen Netzwerken oder über einen Messenger dem Unternehmen eine Nachricht zu schreiben.

 

Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen angesichts dieser Entwicklungen?

Egal über welchen Kanal eine Anfrage, Beschwerde oder Reklamation eingeht, der Kunde erwartet eine zeitnahe Antwort. Ungefähr die Hälfte der Kunden erwartet sogar eine Reaktion in ca. 1 Stunde. D. h. es muss intern für eine möglichst schnelle Beantwortung von eingehenden Nachrichten gesorgt werden. Es ist eine Herausforderung, einen reibungslosen Ablauf zu organisieren.

 

Welche Chancen und Risiken ergeben sich für die professionelle Kundenkommunikation?

Durch die technischen Möglichkeiten ist eine schnelle Kommunikation in beide Richtungen möglich, was definitiv ein Vorteil ist für einen guten Kundenkontakt und -service. Aber ich sehe (noch) ein Problem darin, diese Informationen, die im Dark Social über Messenger laufen, zu speichern, verarbeiten und auszuwerten. Fragen, die beantwortet werden, Absprachen, die getroffen werden, Probleme, die gelöst werden, sind Informationen, die oft für andere Abteilungen, das Unternehmen wichtig sind, um das Produkt oder den Service oder den Kundenservice zu verbessern. Stichwort "Big Data". Ich denke, dass ein riesiges Datenvolumen vorliegt, aber oft nicht richtig genutzt wird.

 

Welche Themen werden Social Media Helden in Zukunft beschäftigen?

Ich stelle in den sozialen Netzwerken eine große Bewegung fest mit ständigen Neuheiten wie z. B.:

  • Business Account bei Instagram.
  • Memories bei Snapchat.
  • Stories bei Snapchat und Instagram.
  • Moments bei Twitter für Storytelling.

Mit neuen interessanten Funktionen versuchen die sozialen Netzwerke, ihre Nutzer dort zu halten und neue zu gewinnen. Storytelling ist derzeit ein großes Thema. Die große Frage ist, wie das Produkt oder Unternehmen in eine interessante Geschichte verpackt werden kann, die informiert, unterhält und auch für Verkäufe sorgt. Meiner Meinung nach werden Videos verstärkt im Online-Marketing genutzt werden. Ein Social Media Manager oder Held ist viel in den sozialen Netzwerken unterwegs, informiert sich laufend, agiert und interagiert. Flexibilität, Fingerspitzengefühl, Kreativität, Wissbegierde und Neugier sind gefragt bei der Auseinandersetzung mit Themen wie z. B.:

  • Mobile Commerce, da immer mehr mobil gesucht und eingekauft wird,
  • Chat-Funktion im Online-Shop, um dem Kunden schnell Fragen zu beantworten,
  • Personalisierung, damit der Kunde genau das Angebot erhält, was er möchte,
  • Datenschutz, um die bestehenden Vorschriften einzuhalten,
  • Augmented Reality, um Käufern visuell eine bessere Vorstellung des Produkts zu geben,
  • Programmatic Advertising, um den Nutzern individualisierte Werbung anzuzeigen,
  • digitale Plattformen, um einfach Preis und Leistung von Produkten oder Serviceleistungen zu vergleichen.

Welches sind die Kanäle und Plattformen, die Unternehmen künftig für ihre Kommunikation nutzen sollten?

Wie bereits erwähnt ist eine Recherche notwendig, wo sich die Zielgruppe und die Konkurrenz aufhalten. Das kann je nach Branche sehr unterschiedlich sein. Vor allem kann sich das sehr schnell ändern und wird es auch durch die technischen Weiterentwicklungen. Deshalb muss nach der Recherche und Umsetzung auch ein Monitoring, eine Auswertung und ggf. eine Anpassung und Neuausrichtung der Strategie stattfinden. Facebook, Twitter, Instagram und Snapchat sind momentan angesagt. Ich denke, dass die o. e. digitalen Plattformen und der Einsatz von Messengern für die Kommunikation weiter zunehmen werden.

 

Welche Arten von Content benötigen wir künftig?

Content muss den (potentiellen) Kunden sachlich informieren, eine Hilfe sein oder die Lösung eines Problems beschreiben. Das passende Content-Format hängt vom Produkt bzw. der Serviceleistung ab. Da kann man sich von der Content-Formate-Reihe von textbest inspirieren lassen.

 

Welche Prozesse und Ressourcen müssen auf Unternehmens- und Agenturseite vorhanden sein, um Anfragen schnell und professionell zu beantworten?

Zuerst muss geklärt werden, über welchen Kanal die Anfragen kommen (Telefon, Kontaktformular, E-Mail, soziale Netzwerke, Messenger, etc.). Für eine einfache Bearbeitung wäre ein Kanal praktisch, ist aber meist nicht möglich. Im nächsten Schritt muss geklärt werden, wer die Anfragen beantwortet. Idealerweise ist genügend Personal vorhanden, um alle Anfragen zeitnah zu beantworten, einen Zwischenbescheid zu geben oder für Abklärungen Kontakt aufzunehmen. Vorlagen für Angebote sollten vorhanden sein, die individuell auf die Anfrage angepasst werden können und müssen.

 

Welche Best Practice-Beispiele und Learnings aus der Praxis gibt es?

Caroline Langer hat in ihrem Artikel Messenger for Business: 5 Tipps für den Einsatz im E-Commerce gut beschrieben, wie Messenger in der Kommunikation im E-Commerce eingesetzt werden können:

  1. Das Potential des Messengers für das Unternehmen identifizieren.
  2. Den Messenger für Kundenservice-Anfragen anbieten.
  3. Den Messenger für transaktionsbasierte Kommunikation nutzen (Informationen und Updates per E-Mail oder Messenger?).
  4. Den Messenger mit intelligentem Targeting einsetzen (z. B. Einladung zum Chat per Messenger).
  5. Kundenkommunikation bündeln (Kontaktkanäle und Kundenanfragen auf einer Plattform).

Ein Beispiel aus der Praxis ist die Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines, die auf ihrer Website den Besucher einfach fragt "Sie brauchen Hilfe? Einfach fragen!!"und auf die Facebook-Seite verweist. Dort wird zeitnah auf Fragen betreffend verlorenem Gepäck, Turbulenzen während des Flugs, Ticketpreisen, etc. geantwortet hat. Der Kundenservice, der hier gezeigt wird, hat auf mich einen guten Eindruck gemacht.

 

Inwiefern kann Software dabei helfen, die Social Media Kommunikation in Zukunft zu verbessern und zu professionalisieren, und was müssen solche Tools können?

Folgende Tools können die Arbeit und die Kommunikation erleichtern:

Tools können die Arbeit erleichtern, aber man darf nie vergessen, dass ein Kunde ein Mensch ist, der mit einem anderen Menschen des Unternehmens kommunizieren möchte und nicht mit einem Roboter. Deshalb ist es wichtig, nur einfache Transaktionen wie z. B. eine Eingangsbestätigung für eine Anfrage oder Bestellung zu automatisieren, aber jede Anfrage zu personalisieren und individuell zu beantworten. Die Technik kann einen Menschen (noch?) nicht zu 100 % ersetzen, aber es wird fleißig daran gearbeitet, dass Bots immer bessere Antworten geben und auch mit Hilfe von künstlicher Intelligenz dazulernen.

 

Fazit

Ich denke, die Kommunikation über Messenger wird noch weiter zunehmen und es wird immer mehr Bots geben. Die Einsatzbereiche sind groß z. B. Entertainment-Bots, kommerzielle Bots, News-Bots und Kundenservice-Bots. Beim Kundenservice können Messenger und Bots sinnvoll eingesetzt werden, für eine schnelle und einfache Kommunikation und um Fragen zu beantworten.

 

Wie ist Ihre Meinung zur Kommunikation mit Messengern?

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Claudias praktischer Ratgeber zur sozialen Arbeitswelt

Was ist sozial und fair?

Sozial und fair produzieren und handeln
Wie definieren Sie sozial und fair?

Fair for Life Social & Fair Trade Zertifizierungsprogramme bieten Produzenten und Händlern weltweit die Möglichkeit, sich auditieren und zertifizieren zu lassen zum Nachweis, dass die Produkte fair hergestellt und gehandelt werden, und ihre soziale Verantwortung zu zeigen.

 

Dabei werden Aspekte wie Zwangsarbeit, Kinderarbeit, Gesundheit und Sicherheit, Löhne, Soziale Sicherheit und Leistungen, Arbeitsstunden und bezahlter Urlaub, regelmäßige Beschäftigung, soziale Verantwortung und Beziehungen zur Gemeinde, Umweltaspekte, Abfallmanagement, Gewässerschutz, Luftverschmutzung, Tierschutz geprüft.

 

Da es viele Länder gibt, wo Kinder mitarbeiten müssen, um die Familie zu ernähren, Arbeitsstunden nicht geregelt sind, es keine sozialen Leistungen z. B. bei Krankheit gibt, ist ein Unternehmen, das sich sozial engagiert ein großer Vorteil für die Menschen, die dort Arbeit finden.

 

Es liegt auf der Hand, dass fair hergestellte und gehandelte Produkte teurer sind. Aber es gibt immer mehr Menschen, die Wert darauf legen, zu wissen, wie das, was sie konsumieren, hergestellt und gehandelt wird und auch bereit sind, dafür zu zahlen, sofern sie es sich leisten können. Nachhaltigkeit ist ein großes Thema heutzutage.

 

In den industrialisierten Ländern sind die Arbeitsbedingungen und was damit zusammenhängt geregelt. 

 

Arbeitsschutz

In Deutschland ist der Arbeitsschutz gesetzlich geregelt, um Arbeitsunfälle zu vermeiden und die Gesundheit der Arbeitnehmer zu schützen.

 

Mutterschutz

Der Mutterschutz in Deutschland soll Mütter vor und nach der Geburt schützen. In der Schweiz sind die Bedingungen für Mütter bei weitem nicht so gut wie bei uns.

 

Kinderbetreuung

Dänemark, Frankreich und die Niederlande bieten deutlich bessere Angebote bei der Kinderbetreuung (der Link des Artikels funktioniert leider nicht mehr) an als Deutschland.

 

Familienfreundlichkeit

Hier liegen laut einem Bericht aus 2015 Österreich, Finnland und Schweden auf den ersten drei Plätzen, wenn eine Familie mit Kindern vorhat auszuwandern.

 

Betriebsrat

In größeren Firmen gibt es häufig einen Betriebsrat, der die Arbeitnehmer vertritt. Oder es gibt anstatt dessen einen Ombudsmann, der Ansprechpartner bei Problemen ist.

 

Bei uns gibt es andere Probleme als in Ländern, wo die erste Priorität die Ernährung der Familie und ein regelmäßiges Einkommen ist. Es geht mehr um die Work-Life-Balance, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen und motiviert sind.

 

Mobbing und Bossing

Beim Mobbing werden Mitarbeiter am Arbeitsplatz regelmäßig und wiederholt schikaniert und seelisch fertig gemacht. Geht das Mobbing vom Chef aus, spricht man von Bossing.

 

Innere Kündigung

Im Gegensatz zur äußeren Kündigung, wo der Arbeitnehmer tatsächlich kündigt, hat er bei der inneren Kündigung nur gedanklich gekündigt, weil er unzufrieden ist mit seiner Arbeit. Der Mitarbeiter ist demotiviert und zeigt nur wenig Einsatzbereitschaft.

 

Arbeiten 4.0

Durch die Industrialisierung und Digitalisierung hat sich unsere Arbeitswelt radikal verändert und eine interessante Entwicklung durchgemacht:

  • Arbeiten 1.0: Erste industrielle Revolution mit Entwicklung zur Massenproduktion durch Maschinen mit Wasser- und Dampfkraft.
  • Arbeiten 2.0: Zweite Industrielle Revolution durch die Einführung der Elektrizität.
  • Arbeiten 3.0: Dritte industrielle Revolution mit Automatisierung durch Elektronik und IT.
  • Arbeiten 4.0: Vierte industrielle Revolution mit zunehmender Digitalisierung.

Arbeitsprozesse konnten vereinfacht werden. Menschen wurden teilweise überflüssig, weil eine Maschine die Arbeit übernommen hat. Berufe sind weggefallen und neue entstanden. Fest steht, dass das Ende der Digitalisierung noch lange nicht erreicht ist. Man darf gespannt sein, ob es irgendwann ein Arbeiten 5.0 mit einer weiteren Errungenschaft geben wird.

 

Durch die Digitalisierung werden die Menschen auch in Generationen eingeteilt, denen bestimmte Eigenschaften zugeschrieben werden:

  • Veteranen: Altersgruppe 1922 - 1945 (Interaktionen Face to Face).
  • Baby Boomer: Altersgruppe 1946 - 1964 (prägten den Begriff "Workaholic").
  • Generation X: Altersgruppe 1965 - 1980 (Arbeit zur Existenzsicherung).
  • Generation Y: Altersgruppe 1980 - 1999 (auch Millenials oder Digital Natives genannt, legen Wert auf Selbstverwirklichung und sind sehr gut vernetzt).
  • Generation Z: Altersgruppe 1999 - 2010 (Schwerpunkt auf Sicherheit und Stabilität).
  • Generation Alpha: Altersgruppe ab 2010 (streben nach wirtschaftlicher Sicherheit).

Die technischen Möglichkeiten haben in jeder Generation unterschiedliche Voraussetzungen geboten und dadurch auch die Arbeitswelt geprägt und die Vorstellung von Berufs- und Privatleben. Aber ob die zugesprochenen Eigenschaften immer passen,  bezweifele ich, da man Menschen nicht in Schubladen packen kann, dazu sind sie zu individuell, auch bei gleichen Voraussetzungen.

 

Arbeitssuche

Schauen wir uns an, worauf bei der Arbeitssuche geachtet wird. In XING wird im Menü Stellensuche folgende Frage gestellt "Was sollte Ihren nächsten Arbeitgeber auszeichnen?".

  • Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten
  • Familienfreundliche Bedingungen
  • Kompetenz im Umwelt- oder Sozialsektor

Es werden jeweils die Anzahl der angebotenen Stellen angezeigt und darunter beliebte Arbeitgeber mit Job am Standort des XING-Mitglieds aufgeführt.

 

Bewertungen der Arbeitgeber werden anonym auf Kununu gemacht und verschiedene Bereiche werden abgefragt, die man nach Wohlfühl- und Karrierefaktor sortieren kann:

  • Mitarbeitervorteile wie z. B. flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Kantine, Essenszulagen, Kinderbetreuung, betriebliche Altersversorgung, Barrierefreiheit, Firmenwagen, Mitarbeiterhandy. 
  • Arbeitgeber-Bewertung wie z. B. Vorgesetztenverhalten, Kollegenzusammenhalt, Arbeitsatmosphäre, interne Kommunikation, Gleichberechtigung, Karriere & Weiterbildung, Gehalt & Zulagen, Umgang mit Kollegen 45+, Umwelt- & soziales Bewusstsein.

Wenn zusätzlich zur Bewertung auch Erfahrungsberichte von Mitarbeitern vorhanden sind, kann sich jemand, der auf Stellensuche ist, gut vorab informieren, ob der potentielle Arbeitgeber empfehlenswert ist oder nicht.

 

Bewerbungen

Viele Firmen machen nach der Bewerbung, die heute meist digital erfolgt, einen schlechten Eindruck, wenn es noch nicht einmal eine automatische Bestätigung über den Eingang der Bewerbung gibt und der Bewerber keinerlei Information erhält, wenn ein anderer Kandidat ausgewählt wurde. Nicht besonders sozial und fair, Menschen, die durch ihre Bewerbung ein Interesse am Unternehmen gezeigt haben, so geringschätzig zu behandeln. Dabei gibt es technisch ausreichend Möglichkeiten, den Bewerbungsprozess zu optimieren.

 

Dass wir mittlerweile statt Personalabteilung den englischen Begriff Human Resource Management (HRM) verwenden, die Mitarbeiter als "menschlichen Rohstoff" betrachten, gibt zu denken. "Personal" klingt doch sehr viel persönlicher. Schließlich sind wir trotz der technischen Möglichkeiten immer noch Menschen und wollen auch wie ein Mensch als Individuum behandelt werden.

 

Was frustriert Mitarbeiter?

  • Die ständige Erreichbarkeit und Vermischung von Berufs- und Privatleben dadurch.
  • Unter- oder Überforderung bei der Arbeit.
  • Ständiger Leistungsdruck und fehlende Anerkennung.
  • Keine Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung, fehlende Aufstiegschancen.
  • Ein schlechtes Arbeitsklima durch unzufriedene Mitarbeiter, Mobbing, Bossing.
  • Vorschlagswesen für Verbesserungsvorschläge. Die Ideen werden zwar prämiert aber nie umgesetzt, was äußerst demotivierend und frustrierend ist.

Was wünscht sich wohl jeder Arbeitnehmer?

  • Einen sicheren Arbeitsplatz im wörtlichen und übertragenen Sinn.
  • Ein angenehmes und gesundes Arbeitsklima, das nicht krank macht.
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf (flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, adäquate Kinderbetreuung).
  • Menschliche und finanzielle Wertschätzung. Da kann die Bezahlung noch so hoch sein, wenn der Job keinen Spaß macht, ist das frustrierend. Da kann der Job noch so viel Spaß machen, wenn die Bezahlung mies ist, frustriert das. Im Idealfall macht die Arbeit Spaß und das Gehalt ist auf die Arbeit abgestimmt.
  • Welche Eigenschaften eine brillante Führungskraft ausmachen wird hier sehr gut beschrieben.

Fazit

Ob ein Unternehmen sozial und fair produziert und handelt lässt sich zwar anhand einiger Faktoren beurteilen, aber ob ein Mitarbeiter sich dort auch wohlfühlt, hängt von individuellen und menschlichen Faktoren ab. Es ist ein Zusammenspiel von äußeren und inneren Faktoren, die für Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit sorgen, da jeder Mensch seine beruflichen und privaten Prioritäten anders setzt.

 

Wie muss ein sozialer und fairer Arbeitgeber für Sie sein?

 

Ergänzung am 24.02.16

Interessante Dokumentation am 23.02.16 um 20.15 im ZDF „Wie gut sind unsere Chefs“.

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Kommunikation 2016

Kommunikationsstrategien 2016

Nicolas Scheidtweiler hat zu einer Blogparade Erwartungen an das Kommunikations-Jahr 2016 eingeladen.

 

2015 waren das meine Kommunikationsstrategien. Eins ist für mich sicher, das klassische Telefon wird als Kommunikationsmittel immer weniger verwendet und es wird immer mehr digital kommuniziert werden. Aber auch digital ist die Kommunikation für mich immer ein Gespräch, ein Dialog oder eine Diskussion. Sie kann auch eine Marketing- oder Verkaufsstrategie sein, um potentielle Kunden anzusprechen und zum Kauf zu animieren. 

 

Gehen wir doch ein paar Möglichkeiten für die Kommunikation durch.

 

Soziale Netzwerke

Über seine Kontakte in den sozialen Netzwerken erfährt man, was anderen gefällt, was diese gut oder schlecht finden. Viele Firmen sind mittlerweile mit einem Profil vertreten. Die sozialen Netzwerke werden auch als Suchmaschinen verwendet. Die Kommunikation wird sich deshalb immer mehr in die sozialen Netzwerke verschieben. Social Selling wird populärer werden. Die Buy-Buttons zeigen deutlich in diese Richtung. Es wird schwieriger, die Nutzer auf die Website zu lotsen. Dasselbe Problem haben auch Blogger, da mehr in den sozialen Netzwerken kommentiert und kommuniziert wird als im Blog. Vor allem Facebook und Twitter sind geeignet, um mit Kontakten, Kunden, Geschäftspartnern, usw. zu kommunizieren. Die Chat-Möglichkeit bei Facebook oder die Direktnachrichten auf Twitter (mittlerweile bis 10.000 Zeichen möglich) machen es einfach, mit seinen Kontakten zu kommunizieren.

Seit November 2014 hat Google+ ein neues Design und legt den Schwerpunkt auf Sammlungen und Communities. Wie immer gibt es Nutzer, die das gut finden und solche, die das vorherige Design vorziehen.

Bei den Google+ Communities findet sich für fast alle Interessen eine passende Gruppe, um Informationen auszutauschen und mit Gleichgesinnten zu kommunizieren. Ebenso in Gruppen auf LinkedIn oder Facebook.

Welches soziale Netzwerk sich am besten für die Kommunikation eignet, lässt sich pauschal nicht beantworten. Sowohl beruflich als auch privat hängt das davon ab, wo Freunde, Bekannte, Kunden, Geschäftspartner, etc. aktiv sind und was man erreichen möchte. Dafür empfehle ich eine Recherche vorab und einfach mal ausprobieren und eigene Erfahrungen sammeln. Meine Empfehlungen für die berufliche Kommunikation sind LinkedIn, Twitter und Google+. Facebook ist für mich eine private Kommunikationsplattform, aber eben deshalb ist dieses Netzwerk auch für Firmen interessant, weil sich dort Kunden und Entscheider aufhalten.

 

Social Media Kampagnen

Fast jedes soziale Netzwerk bietet die Möglichkeit, Kampagnen zu starten, um die Follower zu einer Interaktion oder einem Dialog zu bewegen. Ob nun ein Gewinnspiel oder Quiz, eine Umfrage oder Schnitzeljagd, der Fantasie sind hier fast keine Grenzen gesetzt. Sehr originell finde ich, das Verschwinden der Bilder auf Snapchat zum Vorteil für die Kampagne zu nutzen.

 

Website und/oder Blog

Da man bei den sozialen Netzwerken von Dritten abhängig ist, nie weiß, wie lange und in welcher Form sie existieren werden (Beispiel Google+), ist für mich die eigene Website und/oder ein eigener Blog das Kommunikationsmittel, das jedes Unternehmen, das im Internet gefunden werden will, haben sollte, um frei zu entscheiden, was und wie mit der Zielgruppe kommuniziert werden soll. Dabei ist die Authentizität der Website bzw. des Blogs von großer Bedeutung. Der Besucher muss so angesprochen werden, dass er sich wohlfühlt und gerne verweilt und ein authentisches Bild erhält.

 

Videos

Laut einer Umfrage würden 51 % in 2016 gerne mehr mit YouTube experimentieren. Ein Video ist eine sehr visuelle Art der Kommunikation, um eine Firma, einen Menschen, eine Dienstleistung oder ein Produkt vorzustellen. Ein professionell gemachter Imagefilm löst Emotionen aus, schafft Vertrauen und kommuniziert direkt mit dem Betrachter, veranlasst uns, etwas zu kaufen.

 

Lifestreaming

Da ein professionelles Video recht aufwendig und teuer ist, wird Lifestreaming weiter an Bedeutung gewinnen. Mit Periscope oder Meerkat ist es recht einfach möglich, eine aktuelle Entwicklung, ein Event oder Ähnliches live zu übertragen. Die Livestreams können direkt mit den Followern auf Twitter geteilt und kommentiert werden. Bei Meerkat kann das Konto auch mit Facebook verknüpft werden. Eine Echtzeitübertragung kann geschickt genutzt werden, um direkt mit potentiellen Kunden zu kommunizieren. Deshalb denke ich, dass diese Kommunikationsform technisch erweitert und mehr genutzt werden wird.

 

Messenger

Statt zu telefonieren, E-Mails oder SMS zu senden wird vermehrt über Messenger kommuniziert werden. Ob nun über die Messenger-App von Facebook oder WhatsApp, 2014 von Facebook übernommen, mittlerweile wird lieber eine Nachricht geschrieben als gesprochen.

 

Life-Chat-Support

Auf Websites, besonders wenn etwas verkauft werden soll oder ein Online-Shop vorhanden ist, sieht man immer häufiger die Möglichkeit für einen Life-Chat-Support. Dabei erscheint auf der Website nach einer bestimmten Zeit, meistens unten rechts, ein Fenster mit der Frage, ob Hilfe benötigt wird. In der Regel müssen der Name, E-Mail oder Telefonnummer und die Frage eingegeben werden. Eine sehr gute Möglichkeit, einen Besucher auf der Website zu halten und direkt Fragen zu beantworten. Das entsprechende Unternehmen muss natürlich auch eine zeitnahe Beantwortung der Fragen sicherstellen. Der Life-Chat-Support ist eine moderne Form der Kommunikation, die meiner Meinung nach immer mehr genutzt werden wird. Über Google Hangout gibt es ebenso eine Chat-Funktion wie auf Facebook, die allerdings eher zum chatten als für Support genutzt wird.

 

Storytelling

Die Diskussionen um Adblocker haben es ganz klar gezeigt, die Menschen wollen nicht plump angesprochen werden "kauf mich, ich bin das Beste". Werbung muss gut verpackt sein. Mit Storytelling oder Storyscaping wird versucht, in Form einer ansprechenden Geschichte eine Verbindung zwischen dem Verbraucher und der Marke herzustellen, um eine Botschaft zu kommunizieren. Diese Marketing-Technik wird sicher weiter ausgefeilt werden.

 

Influencer-Marketing

Beim Influencer-Marketing kommuniziert ein Prominenter, Blogger oder Networker mit hohem Bekanntheitsgrad und hoher Reichweite eine Botschaft über eine Marke. Wenn wir diesem Influencer (Beeinflusser oder Meinungsmacher) vertrauen, überträgt sich das auf das Produkt oder die Dienstleistung. Das gilt natürlich auch umgekehrt. Die Schwierigkeit besteht darin, den passenden Influencer zu finden. Ein weiteres Problem besteht darin, wenn das Produkt nicht das hält, was es bzw. der Influencer verspricht, überträgt sich das auch negativ auf den Influencer. Im weitesten Sinn sind auch Bewertungen Influencer, denn sie veranlassen uns, ein Produkt zu kaufen oder eben nicht zu kaufen. Generell ist es nicht immer einfach, eine Bewertung, egal ob sie von einem Familienangehörigen, Bekannten, Unbekannten oder einem Influencer gemacht wurde, zu bewerten und die richtige Kaufentscheidung zu treffen, da in der Kommunikation menschliche Faktoren, Assoziationen und Manipulationen zu unterschiedlichen Ergebnissen beim Empfänger/der Zielgruppe führen können. Simples Beispiel ist das Spiel Stille Post.

 

Echtzeit-Marketing

Beim Echtzeit-Marketing reagieren Marken auf aktuelle Ereignisse in Echtzeit, also zeitnah. Besonders bekannt sind dabei die Beißattacke des Fußballers Luis Suarez und die Reaktionen von Snickers oder Sixt und der Stromausfall beim Superbowl 2013 und die Reaktion von Oreo. Dabei werden aktuelle Ereignisse in neuer Form mit Bezug auf die Marke kommuniziert und erreichen eine sehr hohe Reichweite. Da im Internet Informationen sehr schnell gefunden und verbreitet werden können, wird diese Form der Kommunikation an Beliebtheit gewinnen.

 

Virtuelle Arbeitswelt

Auch in der Arbeitswelt hat sich die Kommunikation drastisch verändert und wird noch digitaler werden. Angefangen bei der Bewerbung, die mittlerweile meist digital übermittelt wird, dem 1. Gespräch, das oft nicht mehr persönlich sondern virtuell stattfindet, bis zur Arbeit mit Kollegen und Geschäftspartnern im Homeoffice oder Ausland. Gespräche oder Konferenzen finden z. B. über Skype oder Google Hangout statt. Für Events oder Meetings wird z. B. GoToMeeting oder edudip verwendet. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob virtuelle Teams  effizient arbeiten, welche technischen und menschlichen Anforderungen notwendig sind, um eine produktive Arbeit unter Menschen, die räumlich getrennt sind und sich nicht persönlich kennen, zu ermöglichen. Bei der ganzen Technik darf der Mensch nicht vergessen werden. Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber (Unternehmen) müssen darauf achten, was sie im Internet kommunizieren, da beide Seiten sich im Internet bei der Stellensuche und der Stellenbesetzung informieren.

 

Hashtags

In der Kommunikation in den sozialen Netzwerken werden immer mehr Hashtags verwendet werden. Ein Beispiel ist das Hashtag #toolparade der aktuellen Blogparade von ZIELBAR. Ein Hashtag ist ideal geeignet, um Informationen oder Daten zu einem bestimmten Thema zu sammeln oder zu recherchieren und ist deshalb ein gutes Werkzeug für die Kommunikation.

 

Fazit

Wie eingangs erwähnt wird die Kommunikation in 2016 immer mehr von offline zu online gehen. Wenn man bedenkt, was alles für Daten über jeden Einzelnen von uns im Internet vorhanden sind durch die Nutzung von Suchmaschinen oder kostenloser Online-Dienste, wo immer mit den eigenen Daten bezahlt wird, dann wird klar, wie es durch die Analyse unseres Nutzerverhaltens möglich ist, ein Profil von uns zu erstellen, so dass die Werbung immer zielgenauer wird und genau das kommuniziert, was wir über uns preisgegeben haben.

 

Was erwarten Sie von der Kommunikation in 2016?

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Claudias praktischer Ratgeber zu Projekterfahrungen

Meine Projekterfahrungen

Welche Projekterfahrungen haben Sie?
Die einzelnen Schritte im Projekt

Wohl jeder von uns hat schon mal beruflich oder privat ein Projekt gehabt. Eines der häufigsten privaten Projekte ist der Hausbau. Da könnten wohl viele Tipps geben und Geschichten erzählen, was alles geplant wurde und trotzdem schief gehen kann. Im Berufsleben sind Projekte meist ein Horrorszenario, weil es häufig endlos lange unproduktive Projektmeetings gibt, wo man sich nicht einig wird und zum Schluss keine Entscheidungen getroffen werden, um weiter zu kommen. Beim bloßen Gedanken schon eine frustrierende Sache.


Laut Wikipedia ist ein Projekt ein zielgerichtetes, einmaliges Vorhaben, das aus einem Satz von abgestimmten, gelenkten Tätigkeiten mit Anfangs- und Endtermin besteht und durchgeführt wird, um unter Berücksichtigung von Zwängen bezüglich Zeit, Ressourcen (zum Beispiel Geld bzw. Kosten, Produktions- und Arbeitsbedingungen, Personal) und Qualität ein Ziel zu erreichen.


Gehen wir nun die einzelnen Schritte eines Projekts durch.


Die Definition des Projekts


Ein Projekt ist für mich immer ein Ziel, das erreicht werden soll. Dass kann z. B.

  • die Einführung einer neuen Software,
  • die Erstellung einer neuen Website,
  • eine ISO-Zertifizierung,
  • der Erwerb eines Fair-Trade-Siegels,
  • die Umsetzung von Richtlinien

sein.


Bleiben wir mal beim Beispiel der neuen Software, haben viele bestimmt schon mal im Betrieb erlebt. Das vorhandene Programm erfüllt nicht mehr die Anforderungen und es soll ein neues angeschafft werden und schon sind wir beim nächsten Schritt. 


Die Planung


Nach der Klärung, ob ein Budget für die neue Software vorhanden ist, geht es an die Planung:

  1. Aufnahme des Ist-Bestands, was die vorhandene Software kann und was nicht. Welche Anforderungen fehlen, was notwendig ist, was nicht.
  2. Recherche, welche Software den Anforderungen entspricht. In der Regel geschieht das heute über das Internet und dort findet man auch Bewertungen über das Produkt.
  3. Eine Alternative  ist ein „selbst gestricktes“ Programm, das intern oder extern genau nach den Bedürfnissen programmiert wird. Der Vorteil ist, dass es genau passend gemacht werden kann. Der Nachteil ist die Abhängigkeit vom Programmierer, da jedes Programm früher oder später gewartet werden muss, Updates, Upgrades, Änderungen und Anpassungen notwendig sind.
  4. Bei der Entscheidung über eine interne oder externe Realisierung muss geprüft werden, ob es Sinn macht, einen Programmierer für die Dauer des Projekts oder ganz für eine kontinuierliche Unterstützung einzustellen.
  5. Angebote einholen. Um später keine Überraschung mit unerwarteten Kosten zu erleben, sollte genau beschrieben werden, was konkret benötigt wird und auch nachgehakt werden, wenn etwas fehlt. Meistens macht jeder Anbieter Standardangebote und geht nicht genau auf die Anfrage ein, so dass direkte Vergleiche schwierig sind.
  6. Nach Auswertung der Angebote kommt die Entscheidung. Diese ist abhängig von:
    - den Anforderungen, die die Software erfüllt bzw. nicht erfüllt,
    - den Finanzen,
    - der Zeit, die für die Umstellung/Einführung zur Verfügung steht,
    - den internen Ressourcen an Personal, die das Projekt unterstützen müssen.
  7. Für die Motivation ist es wichtig, dass die Mitarbeiter von Anfang an durch konkrete Informationen und Einbeziehen erkennen, welchen Nutzen die neue Software für sie haben wird.

Die Zusammenstellung eines Projektteams


Idealerweise wird aus jeder Abteilung, die mit der neuen Software arbeiten muss, ein Mitarbeiter ausgewählt. Wichtig ist ein Projektleiter, der alles koordiniert, Informationen sammelt, weitergibt und Entscheidungen trifft. Konflikte sind vorprogrammiert. Es wird nicht immer einen Konsens geben. Flache Hierarchien, eine einfache Kommunikation, klare Anweisungen sind immens wichtig, um effizient und effektiv zu arbeiten und das Ziel zu erreichen. Primäres Ziel ist dabei die Motivation aller Beteiligten, um als sekundäres Ziel die Software erfolgreich einzuführen.


Die Vorbereitung


Jedes Projektmitglied muss für seine Abteilung klären, welche Daten übernommen werden sollen. Eine neue Software ist eine prima Gelegenheit, um z. B. Karteileichen, Berichte, die nicht mehr oder nie gebraucht wurden, zu eliminieren. Ein Teil ist vielleicht schon in der Planungsphase geklärt worden. Datensicherung ist dabei ebenfalls ein wichtiger Punkt.

 

Ein Punkt darf bei der Einführung einer neuen Software nicht außer Acht gelassen werden, nämlich die passende Hardware. Wenn bei der Arbeit ständig eine Sanduhr auftaucht, weil es lange Ladezeiten gibt, oder die Meldung "Keine Rückmeldung" erscheint, ist das sehr frustrierend und die Arbeit kann nicht so schnell erledigt werden wie der Mitarbeiter das vielleicht gerne tun würde. Ein ehemaliger Chef von mir hat es mal auf den Punkt gebracht "Mir könnt ihr ruhig eine alte langsame Mühle geben, ich arbeite nicht viel am Computer, aber meine Mitarbeiterin braucht einen schnellen Rechner."


Die Umsetzung


Es ist von Vorteil, eine Testversion zu haben, um die Funktionen vorab zu testen und zu überprüfen. Sie vermeidet grobe Fehler, wobei beim Live-Start trotzdem noch der eine oder andere Punkt zu Tage kommt, wo nachgebessert werden muss. Die Projektmitglieder sind nach Möglichkeit für die Schulung der Kollegen zuständig und gleichzeitig Ansprechpartner bei Problemen. Auf gar keinen Fall sollte bei der internen und externen Schulung gespart werden.

Es wird immer Kollegen geben, die sich gegen die Neuerung sträuben und nicht richtig mitmachen, weil es im ersten Moment mehr Arbeit gibt. Deshalb sind kurze Wege bei Problemen, eventuell eine interne Support-Hotline wichtig.

Ebenso wichtig ist auch, klare Entscheidungen zu treffen und ständige Änderungen zu vermeiden. Es ist nicht besonders motivierend für einen Programmierer, wenn er immer wieder neu programmieren muss. Und alle Beteiligten sind ebenso frustriert, wenn es immer wieder Umstellungen, Verzögerungen und unnötige Mehrarbeit gibt. Außerdem kann es bei solchen Änderungen passieren, dass ungewollt ein anderes Problem entsteht, weil die Abfrage geändert wurde.

 

Technische Probleme


Technische Probleme werden oft mit einer unspezifischen Meldung wie z. B. „Das geht nicht“ oder „Es funktioniert nicht“ gemeldet. Wichtig ist dabei, genau nachzufragen, was nicht funktioniert. Was der Anwender für Eingaben gemacht hat, was er erreichen wollte, was das Ergebnis war und selbst zu versuchen, das Problem zu reproduzieren, um eine konkrete Fehlerbeschreibung an den Programmierer weitergeben zu können.


Die Kontrolle und Erfolgsmessung


Nach der Einführung muss geprüft werden, ob alles so funktioniert, wie es soll. Ggf. sind weitere Investitionen für Änderungen, Anpassungen und Verbesserungen notwendig. Wenn man vorher an der falschen Stelle gespart hat, zahlt man hinterher meist erheblich mehr. Die Projektmitglieder müssen sehr aufmerksam sein und ein offenes Ohr haben für menschliche und technische Probleme, die idealerweise im Projektteam besprochen und gelöst werden.


Hier gibt es noch ein interessantes Interview von microTOOL mit Clemens Schmidt zum Thema Softwareeinführung.

 

Meine Projekterfahrungen habe ich übrigens als Teammitglied bei der Einführung einer neuen Software, Erstellung einer neuen Website und ISO-Zertifizierung des Unternehmens gesammelt. Praktisch kann jedes Ziel, das man sich beruflich oder privat setzt, als Projekt definiert und entsprechend geplant werden. Mit einer guten Organisation (Planung und Vorbereitung) ist schon viel gewonnen.

 

Fazit

Der wichtigste Punkt bei einem Projekt zur Einführung einer neuen Software ist, die Mitarbeiter, die später mit dem Programm arbeiten müssen, von Anfang an ins Boot zu holen. Je mehr in der Planungsphase geklärt und in der Vorbereitungsphase erledigt wird, desto einfacher wird die Umsetzung. Motivierte Mitarbeiter sind von zentraler Bedeutung für die erfolgreiche Realisierung eines Projekts.


Und welche Erfahrungen mit Projekten haben Sie gemacht?

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Claudias praktischer Ratgeber zur Mitarbeitermotivation

Mitarbeitermotivation

Was motiviert Mitarbeiter?
Wie können Mitarbeiter motiviert werden?

Im 19. Jahrhundert mussten die Menschen 6 Tage die Woche 12 bis 16 Stunden arbeiten. Menschen, die nicht mehr arbeiten konnten oder erkrankten, wurden einfach durch andere ersetzt. Es gab keine Absicherung für kranke oder alte Menschen. Das Geld vieler Arbeiter reichte nicht und die Kinder mussten mitarbeiten.

Nur wenige Arbeitgeber taten etwas, um die Lebensverhältnisse ihrer Arbeiter zu verbessern. Mit der Industrialisierung entstanden Arbeiterbewegungen, die sich dafür einsetzten, die Bedingungen für Arbeiter zu verbessern, dann Gewerkschaften, denen sich Arbeitnehmer anschließen konnten, um bessere Bedingungen zu erreichen.

Mittlerweile sind die meisten Dinge in der Arbeitswelt geregelt, es gibt feste Arbeitszeiten, Kranken- und Arbeitslosengeld und Rente. Der Mindestlohn ist nach wie vor ein heiß diskutiertes Thema. Ein trauriges Kapitel, wenn Menschen Vollzeit arbeiten oder sogar mehrere Jobs haben und es finanziell trotzdem nicht reicht.

Außerdem geht es um Themen wie Mobbing, Burnout, Führungsprinzipien und Mitarbeitermotivation.

Da stellt sich die Frage, was bei der Arbeit motiviert.

  • Eine geregelte Arbeitszeit mit Feierabend ohne ständige Erreichbarkeit.
  • Der ideale Chef gehört natürlich dazu.
  • Eine Arbeit, die den Qualifikationen entspricht und Spaß macht.
  • Nette Kollegen, mit denen man im Team arbeiten kann.
  • Ein gutes Betriebsklima in der Firma.
  • Wertschätzung und Anerkennung durch Kollegen und Vorgesetzte.
  • Ein adäquates Gehalt, das den Qualifikationen entspricht und zum Leben reicht.

Geld allein macht nicht glücklich. Da kann das Gehalt noch so hoch sein, wenn man nur seine Zeit absitzt und sehnsüchtig auf den Feierabend, das Wochenende, den Urlaub wartet, macht es keinen Spaß überhaupt zur Arbeit zu gehen. Nehmen wir mal an, dass die Rahmenbedingungen bei der Arbeit passen, was motiviert oder demotiviert uns bei der Arbeit?

  • Neue Lehrlinge, Praktikanten, Mitarbeiter fangen oft mit Begeisterung ihre Arbeit an, registrieren Dinge, die langjährige Mitarbeiter nicht sehen, haben Ideen, machen Verbesserungs- und Änderungsvorschläge, eigentlich eine Chance für jedes Unternehmen, Arbeitsweisen, Produkte und Service zu optimieren. Aber oft wird diese Initiative und Begeisterung im Keim erstickt und der Mitarbeiter dadurch frustriert, wenn alles beim Alten bleiben soll, weil es ja schließlich immer schon so war.
  • Manche Vorgesetzte machen lieber alles selbst, delegieren nur ungern, wenn doch, gibt es strenge Vorgaben und Kontrollen. Dabei würde oft die Vorgabe eines Ziels und das Abstecken der Kompetenzen reichen, um die Umsetzung komplett den Mitarbeitern zu überlassen.
  • Wenn nur Leistungsdruck ausgeübt und die Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes ausgenutzt wird, hohe, eventuell nicht erreichbare, Ziele gesetzt werden, Erfolge nicht gewürdigt werden, weil das Ergebnis angeblich nicht gut genug oder das Ziel noch nicht erreicht wurde, ist das sehr demotivierend für die Arbeit. Ein Chef, der nie zufrieden ist, hat auch keine zufriedenen Mitarbeiter.
  • Es ist ebenfalls sehr demotivierend, wenn Aufgabenbereiche und Kompetenzen nicht klar definiert sind, so dass unklar ist, wer was wann machen soll, Arbeiten eventuell sogar doppelt oder womöglich gar nicht gemacht werden.
  • Fort- und Weiterbildung ist ebenso ein wichtiges Thema. Firmen, die ihre Mitarbeiter in dieser Hinsicht fördern, sorgen für kompetente und zufriedene Mitarbeiter.
  • Vertrauen in die Fähigkeiten des Mitarbeiters kann durch die Übertragung von neuen Aufgaben, Kompetenzen und selbständiges arbeiten lassen gezeigt werden.
  • Wertschätzung und Anerkennung der Arbeit in Worten kann mehr Wert sein als eine Gehaltserhöhung.
  • Große Firmen haben eine Kantine, einen Ruheraum, ein Fitness-Studio oder einen Kindergarten und sorgen so für das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter. Frauen wird es mit einer firmeninternen Kinderbetreuung einfacher gemacht, nach der Babypause in den Beruf zurückzukehren, was auch ein Vorteil für den Arbeitgeber ist, der wertvolle Mitarbeiterinnen so halten kann.
  • Flache Hierarchien. Der direkte Weg ist in der Regel der kürzeste. Wenn Informationen über mehrere Mitarbeiter oder Abteilungen ans Ziel kommen, geht es oft wie beim Stille Post spielen zu, die Information kommt verfälscht an.
  • Teamgeist in der Firma ist ebenfalls ein wichtiger Punkt.

Idealerweise werden Mitarbeiter gemäß ihren Fähigkeiten eingesetzt, weder unter- noch überfordert, vorhandene Fähigkeiten werden genutzt und gefördert, die Gelegenheit geboten, bei Interesse fehlende Fähigkeiten zu erlernen.

Es gibt viele Möglichkeiten, Mitarbeiter zu motivieren. Geld in Mitarbeiter zu investieren zahlt sich immer aus. Wertschätzung und Anerkennung des Menschen und der Arbeit ist der wichtigste Punkt.

 

Was motiviert Sie bei der Arbeit?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zur Karriereplanung

Karriereplanung mit XING und LinkedIn

Wie planen Sie Ihre Karriere?
Sind Xing und LinkedIn nützlich für die Karriere?

Karrierebibel hat in Kooperation mit der Deutschen Universität für Weiterbildung zu einer Blogparade Karriereplanung mit XING und LinkedIn: Mit Netzwerk zum Job eingeladen. Wie ich XING nutze habe ich bereits in einer anderen Blogparade beschrieben. Eine Anleitung wie Sie ein Profil auf LinkedIn anlegen mit Erklärvideo finden Sie hier.

Aber fangen wir am Anfang an. Vor noch gar nicht so langer Zeit wurden Bewerbungen mit der Schreibmaschine geschrieben. Wenn man einen Fehler machte, meistens passierte das zum Schluss, musste man von vorn anfangen, da eine Bewerbung mit Korrektur sich nicht gut macht.

Dann kam der Computer mit Word, eine Erleichterung beim Schreiben und Korrigieren. Vor allem konnte man sich eine Vorlage für weitere Bewerbungen erstellen. Blieb nur das Problem, die Bewerbung irgendwo auszudrucken, da nicht jeder einen Drucker zu Hause hat. Wahrscheinlich haben viele heimlich im Büro gedruckt und auch dort die Kopien der Zeugnisse gemacht. Die Unterlagen kamen leider auch abgegriffen, mit Eselsohren oder Kaffeeflecken zurück, so dass man neue Kopien machen musste. Eigentlich wurde empfohlen, immer neue Kopien zu versenden.

Schließlich wurde auch die Bewerbung digital. Einige Firmen haben auf ihrer Website eine Seite mit offenen Stellen, wo man sich auch direkt bewerben kann. Heute genügt meistens der Lebenslauf und das letzte Arbeitszeugnis. Es gibt aber auch noch Firmen, die Bewerbungen per Post haben möchten. In Facebook gibt es Silp und in XING und LinkedIn gibt es die Möglichkeit, Stellen und Stellenanzeigen einzustellen und nach möglichen Kandidaten und Stellen zu suchen.

 

Bei XING sind die folgenden Dinge im Profil wichtig, wenn Sie auf Jobsuche sind:

  • Bei "Ich biete" und "Ich suche" schreiben, welche Kenntnisse Sie haben und welche Arbeit Sie suchen.
  • Die Berufserfahrung mit den Stellen, die Sie bisher hatten und jetzt haben.
  • Ausbildung (was Sie gelernt haben).
  • Sprachen, die Sie sprechen.
  • Qualifikationen (durch Kurse und Prüfungen erworben).
  • Auszeichnungen (bei der Arbeit erhalten).
  • Interessen (Ihre Hobbys).
  • Im "Portfolio" ein Profilbild, eine Präsentation und eine Kurzinfo eingeben.
  • In "Weitere Profile im Netz" Links zu Ihrer Website, Ihrem Blog und Profilen in sozialen Netzwerken eintragen.
  • "Gruppen" zeigt die Gruppen in XING an, in die Sie eingetreten sind. Die Themen sollten zum Profil passen.

Die folgenden Menüs in XING können bei der Jobsuche helfen:

  • Stellenmarkt (Suche nach einem Job mit "Was" und "Wo"). Es können bis zu 5 Suchaufträge angelegt werden, um eine automatische E-Mail zu erhalten, wenn eine passende Stelle eingestellt wird.
  • FutureMe (einen Job nach Beruf, Ausbildung, Fähigkeiten, Ort oder Gehalt suchen).
  • ProJobs (Karrierewünsche eintragen, Lebenslauf erweitern, Dokumente beifügen, Sichtbarkeit einstellen).

Den XING-Newsletter kann ich auch empfehlen. Er besteht aus den Bereichen "Marketing & Werbung" (deutsche Artikel), "Personalie" (Mitteilungen über personelle Änderungen in bekannten Firmen), "Internationale Medien" (englische Artikel), "Arbeiten & Leben" (Artikel aus der Arbeitswelt), "News-Seiten" (News aus diversen Branchen). Manchmal gibt es auch eine Rubrik "Event der Branche" (Information über ein Event) oder "Und sonst so..." (ein Artikel, der auch noch interessieren könnte).

 

Bei LinkedIn sind die folgenden Dinge im Profil wichtig, wenn Sie auf Jobsuche sind:

  • In den Kontaktdaten Ihr Twitterprofil, Link zu Ihrem Blog, Ihrer Website oder anderen Seiten eintragen.
  • Die Zusammenfassung mit einer kurzen Beschreibung über sich.
  • Die Berufserfahrung mit den Stellen, die Sie bisher hatten und jetzt haben.
  • Zertifikate/Diplome (durch Prüfungen erworben).
  • Sprachen, die Sie sprechen.
  • Veröffentlichungen (z. B. Bücher, die Sie geschrieben haben).
  • Kurse, die Sie besucht haben.
  • Kenntnisse und Bestätigungen (z. B. SEO, Marketing, Webdesign), die von Dritten bestätigt werden können.
  • Ausbildung (was Sie gelernt haben).
  • Weitere Informationen mit den Interessen (Hobbys), persönlichen Informationen und Kontaktaufnahme.
  • Empfehlungen von Leuten, die mit Ihnen gearbeitet haben.
  • Gruppen, in die Sie eingetreten sind. Die Themen sollten zum Profil passen.

Die folgenden Menüs in LinkedIn können bei der Jobsuche helfen:

  • Alumni, um ehemalige Mitstudenten zu finden, die vielleicht Tipps für Sie haben.
  • Stellenmarkt, um Stellen zu suchen oder die angezeigten Stellen durchzusehen.
  • Wissenschaft und Bildung , um das passende Studienfach und die passende Hochschule zu finden.
  • Business-Services, um eine Stellenanzeige aufzugeben.

Wie Sie sehen sind die Möglichkeiten in XING und LinkedIn sehr ähnlich mit dem Unterschied, dass Xing für berufliches Fortkommen im deutschsprachigen und LinkedIn besser für den internationalen Raum geeignet ist.

 

Interessant finde ich, dass laut Karrierebibel nur 17 Prozent der 18- bis 29-Jährigen für ihre Karriere diese sozialen Netzwerke nutzen, wo doch gerade die Jüngeren gerne technisch fortschrittlich sind und WhatsApp, Facebook, Skype, Computerspiele nutzen.

 

Hier meine Antworten auf die Fragen von Karrierebibel:

 

Wie lassen sich XING und LinkedIn ganz konkret für die Karriereplanung nutzen?

Beide Netzwerke lassen sich wie oben beschrieben durch das Pflegen eines guten Profils und die Stellensuche für die Karriereplanung nutzen.


Wie gestalten Arbeitnehmer, Studenten und Fachkräfte ihre Karriereplanung?

Da kann ich nur für mich sprechen. Wichtig ist zu wissen, welches berufliche Ziel man erreichen möchte, welche Kenntnisse dazu notwendig sind und wie diese erworben werden können.


Welche Rolle spielen online Netzwerke im beruflichen Kontext?

Ich denke, dass online Netzwerke wie XING und LinkedIn praktisch sind für die Stellensuche und Bewerbungen. Außerdem sind sie nützlich, um berufliche Kontakte zu knüpfen. Die Bestätigung von Kenntnissen und Empfehlungen auf LinkedIn helfen dabei, sich einen guten Ruf aufzubauen.


Wie können Businessnetzwerke wie XING und LinkedIn ein bestehendes Netzwerk ergänzen?

Auch hier kann ich nur für mich sprechen. In Google+, Twitter und Facebook bin ich privat unterwegs, XING und LinkedIn nutze ich beruflich. Mein Favorit ist LinkedIn, da ich dort in diversen Gruppen über Themen, die mich interessieren, auf dem Laufenden bleiben und diskutieren kann.


Welche Strategien und Vorgehensweisen haben sich bei der Karriereplanung via XING und LinkedIn bewährt?

Ein gut gepflegtes Profil, Aktivitäten in Gruppen und das Teilen von interessanten Links sind von Vorteil.


Welche Erfahrungen haben Bewerber und Arbeitnehmer bei der Nutzung von XING und LinkedIn gesammelt?

Meine jetzige Stelle habe ich über XING gefunden, deshalb sind die Erfahrungen positiv.

 

Und wie nutzen Sie XING und LinkedIn beruflich?

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Claudias praktischer Ratgeber zur Unternehmerselbständigkeit

Unternehmerselbständigkeit

Welche Tipps haben Sie für Unternehmer?
Tipps für Leute, die sich selbständig machen möchten

Immer mehr Menschen wagen den Schritt in die Selbständigkeit. Angestellte aber auch Mütter, die dann oft mit Homeoffice arbeiten, um Haushalt, Kinder und Beruf unter einen Hut zu kriegen. Es gibt dabei viele Dinge zu beachten. Heike Lorenz von Das Unternehmerhandbuch hat sich bereiterklärt, mir ein paar Fragen zu beantworten:

 

Was war der Grund, Dich selbständig zu machen?

Ich wurde arbeitslos (zum 4. Mal) und habe mich nach einem Coaching und viel Nachdenken entschlossen, dass ich keine doofen Chefs mehr brauche. Zeitgleich zu meiner Entscheidung fragte mich mein erster Kunde, ob ich nicht für ihn arbeiten wollen würde. Und ZACK – schon ging die Selbständigkeit los. Ein paar mehr Details wie es so in den ersten 8 Jahren war finden sich im Artikel 8 Jahre Selbständigkeit oder vom Glück mit Wunschkunden zu arbeiten! - zum Glück hat sich seither nichts zum negativen verändert :-)

 

Welche Vorbereitungen sind notwendig?

Das kommt darauf an, was genau man vorhat. Ich denke, dass die Planung einer Restauranteröffnung z. B. deutlich mehr Vorlauf benötigt als eine Selbständigkeit wie meine als Unternehmensberaterin.
Auf jeden Fall sollte man sich gründlich mit dem Thema Business Plan auseinandersetzen, sonst verschätzt man sich ganz schnell, ob die eigene Idee auch wirklich tragfähig ist. Mein Artikel zu diesem Thema Der Business-Plan – Finanzplanung.

Hast Du Tipps betreffend Krankenkasse, Arbeitslosen- und Rentenversicherung?

Hm, alles wichtig. Da sollte man sich am besten von einem Profi beraten lassen, sonst steht man am Ende dumm da.

 

Welche Voraussetzungen sind wichtig für die Selbständigkeit und welche Charaktereigenschaften sollte man dafür besitzen?

Eine gute Idee und eine entsprechende Persönlichkeit. Ich finde sogar den Unternehmergeist noch ein wenig wichtiger als die perfekte Idee. Meine Gedanken dazu stehen im Artikel Unternehmergeist – angeboren oder erlernbar?

 

Ist es schwierig, sich in Deutschland selbständig zu machen oder eventuell in einem anderen Land einfacher?

Auch hier würde ich sagen: es kommt darauf an. Ich fand es nicht schwer, aber dass sehen andere vielleicht ganz anders. Und wie es in anderen Ländern ist kann ich nicht beurteilen, ich habe mich noch nie im Ausland selbständig gemacht.

 

Welche Ausrüstung, Hard- und Software braucht man für ein Büro?

Auch das kommt darauf an, was man eigentlich tut. Ein Grafiker benötigt ganz andere Hardware als ein Steuerberater oder ein Handwerker.

Wann ist Homeoffice die bessere Alternative, wann ein Büro zu mieten?

Auch hier kann ich gar keine finale Antwort geben. Kundenverkehr und Einsamkeitsphobie sprechen für ein Büro. Geringere Kosten und kurze Wege sprechen für ein Homeoffice. Meine Gedanken dazu stehen im Artikel Friday Five – Home-Office: Fluch oder Segen?

 

Empfiehlst Du einen Steuerberater oder kann man die Steuererklärung gut selbst machen?

Tja, das kommt auf die Ausbildung an. Ich habe Betriebswirtschaftslehre studiert und beschäftige mich auch im Job täglich mit kaufmännischen und steuerlichen Themen. Daher kann ich meine Steuererklärung prima selbst machen.
Dieses Wissen hat aber nicht jeder und das deutsche Steuersystem ist ja nicht gerade kundenfreundlich.
Bei der Suche nach dem RICHTIGEN Steuerberater könnte der Artikel Wie findet man den RICHTIGEN Steuerberater? helfen.


Nach welchem Zeitraum sieht man, ob die Selbständigkeit die richtige Entscheidung war?

Auch hier: Keine Ahnung. Manche sind nach 3 Monaten pleite, andere merken erst nach 15 Jahren, dass sie sich eigentlich permanent überfordert und unwohl fühlen.

 

Wann würdest Du es als Selbständiger riskieren, Mitarbeiter einzustellen?

Wenn ich deren Arbeit verkaufen kann. D. h. die Leistungen der Mitarbeiter mir mehr einbringen als sie kosten.
Manchmal hat man aber auch keine Wahl. Ein Restaurant ohne Servicekräfte funktioniert einfach nicht.

 

Welche Vor- und Nachteile siehst Du in der Selbständigkeit?

Für mich bedeutet Selbständigkeit vor allem Freiheit und die genieße ich jeden Tag. Natürlich bedeutet Selbständigkeit auch immer ein Mehr an Verantwortung und Risiko, aber das ist es mir wert.

 

Hast Du den Schritt jemals bereut?

Nein, keinen einzigen Tag! Ich liebe meinen Job und meine Kunden und möchte, dass es so bleibt wie es ist!

 

Möchtest Du noch etwas ergänzen?

Ja, den Artikel Lektionen aus der Selbstständigkeit: „Beschützen musst Du Dich selbst!“

Vielen Dank für Deine Antworten Heike. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und das alles so bleibt wie es ist.

 

Welche Tipps haben Sie zur Selbständigkeit?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zum Homeoffice

Vor- und Nachteile Homeofffice

Arbeiten Sie lieber im Büro oder Homeoffice?
Hat ein Homeoffice mehr Vor- oder Nachteile?

Claudia Kauscheder hat zu einer Blogparade Wie geht’s dir mit dem Alleinsein im Home-Office? eingeladen.

So wie alles im Leben hat auch das Homeoffice seine Vor- und Nachteile:

  • Zuerst einmal hängt es von der Arbeit selbst ab, ob ein Homeoffice ganz- oder teilweise möglich ist.
  • Wenn man nicht selbständig ist, hängt es vom Arbeitgeber ab, ob im Homeoffice gearbeitet werden kann.
  • Technisch ist ein Homeoffice kein Problem, wenn man für die Arbeit "nur" einen Computer (vorzugsweise mit Lautsprecher) und ein Telefon braucht. Mit Lautsprecher kann man sehr viel bequemer ohne lästigen Kopfhörer z. B. über Skype telefonieren. Google Hangouts sind eine Möglichkeit für Besprechungen, Google Drive für die Verwaltung von gemeinsamen Dokumenten.
  • Ein Punkt, der wahrscheinlich jeden stört, der mit Homeoffice arbeitet, ist die Wahrnehmung der Umgebung, der Gedanke, dass jemand, der morgens nicht außer Haus geht und immer die Pakete der Nachbarn entgegennimmt, nicht arbeitet.

Hier nun die Antworten zu Claudias Fragen:

 

Fühlst du dich alleine?

Nein, ich mache einfach meine Arbeit, egal ob ich zu Hause oder im Büro arbeite.

 

Wenn du von einem Angestelltenverhältnis in die Selbständigkeit gewechselt bist: wie hast du diese Umstellung “verkraftet”?

Ich bin nicht selbständig, habe sehr viele Jahre im Büro gearbeitet, dann mit Homeoffice. Es war nicht geplant, hat sich einfach so ergeben und ist sehr praktisch, wenn man Kinder hat. Wer zu Hause arbeitet, muss sich keine Gedanken machen, wenn ein Kind krank ist oder Ferien sind.


Welche Strategien verfolgst du, um nicht immer “im eigenen Sud” zu schwimmen?

Ich bin ein strukturierter Mensch und arbeite im Prinzip gleich wie im Büro. Die Arbeit, die anfällt, wird einfach gemacht. Ich setze Prioritäten und plane dementsprechend.


Liebst oder hasst du es, so alleine vor dich hinzuarbeiten?

Weder noch, es hat beides seine Vor- und Nachteile. Zu Hause hat man mehr Ruhe. Im Büro kann man schneller Dinge mit Kollegen und Vorgesetzten klären.


Wenn du etwas ändern könntest, was würdest du gerne tun/lassen?

Da fällt mir nur ein Punkt ein, dass man seine Arbeitszeiten klar kommunizieren muss, damit man nicht ständig im Einsatz ist.

 

Fazit

Ich denke, es hängt vom Typ und Charakter ab, ob man gerne im Homeoffice oder lieber im Büro arbeitet. So wie manche Menschen nach dem Druck in der Schule auf der Universität ein Problem haben, sich zum Lernen aufzuraffen, brauchen manche auch bei der Arbeit Vorgaben und Regeln.

 

Eine interessante Frage bei der Arbeit mit Homeoffice ist, in welchem Maß Teamgeist möglich ist, wenn man sich nur virtuell kennt oder in einem Team Mitarbeiter im Homeoffice und im Büro arbeiten.

 

Oder die Frage Einzelkämpfer oder Teamarbeit? (das Thema der 1. Blogparade von Claudia Kauscheder), da man mit Homeoffice meist Einzelkämpfer und auf sich gestellt ist.


Ich denke, dass alles eine Frage von guter Organisation und Kommunikation ist und eine Mischung von Homeoffice und persönlichen Kontakten von Vorteil ist.

 

Arbeiten Sie lieber im Homeoffice oder Büro?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Teamgeist

Teamgeist

Arbeiten Sie gerne im Team?
Was bedeutet Teamgeist?

Das Team von ZIELBAR hat mich zu diesem Artikel inspiriert. Zielbar ist eine Plattform für Erfahrungs- und Meinungsaustausch zur Unterstützung für andere. Es geht um Themen wie z. B. Bloggen, Branding, SEO, Grafiken, Google+, Marketing, Webseiten-Optimierung.

 

Laut Wikipedia ist Teamgeist (auch Mannschaftsgeist) eine positive soziale Eigenschaft einer Gruppe von Menschen oder einer Mannschaft, meist im Sport. Das Team versucht gemeinsam, ein bestimmtes Ziel zu erreichen und man unterstützt sich gegenseitig.

 

Beim Sport sollte eine Mannschaft ein eingespieltes Team sein, um ein gutes Ergebnis zu erzielen oder zu gewinnen.

 

Bei der Teamarbeit in Projekten hat jeder seine Arbeit/Aufgabe, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

 

Es gibt natürlich Sportarten und Arbeiten, die jeder für sich macht. Aber meist gibt es einen Trainer oder Lehrer beim Sport und Kollegen und Vorgesetzte bei der Arbeit, mit denen man im Team trainiert bzw. arbeitet.

 

Da heutzutage immer mehr online statt offline kommuniziert wird, stellt sich die Frage, ob es Teamgeist auch im Internet gibt. Ist es ein nettes Miteinander oder ein Gegeneinander, weil man sich hinter einem anonymen Profil verstecken kann?

 

Ist gutes Benehmen im Internet, die sogenannte Netiquette, üblich  oder schwer durchsetzbar?

 

Gutes Benehmen im Internet heißt für mich:

  • Ein aussagekräftiges Profil mit ein paar Hintergrundinformationen.
  • Plussen, favorisieren und gefällt-mir klicken, wenn etwas gefällt.
  • Ehrlich und sachlich kommentieren, besonders wichtig bei Kritik.
  • Auf Fragen eingehen und sie beantworten.
  • Bilder und Texte von Dritten nur mit deren Erlaubnis verwenden.
  • Teilen mit Angabe des Autors bzw. der Quelle.
  • Den Menschen im Netz immer höflich und respektvoll begegnen.

ZIELBAR veröffentlicht Artikel mit Tipps zu diversen Themen, teilt die eigenen Artikel und nützliche Artikel von Dritten in sozialen Netzwerken. Es wird kommentiert, diskutiert, ein reger Austausch findet statt, bei dem es weitere nützliche Informationen und Tipps gibt. Fragen werden beantwortet und Unterstützung gegeben. So stelle ich mir Teamgeist im Internet vor. Der Erfolg der 1. Blogparade von ZIELBAR spricht für sich.

 

Und so macht auch die Vernetzung Spaß, wenn man in seinen Kreisen, bei seinen Followern, Menschen mit unterschiedlichem Fachwissen hat und dadurch zu verschiedenen Themen Informationen erhält und Ansprechpartner hat. Wenn bei Bedarf virtuell ein Team zusammengestellt werden kann, um ein Projekt zu realisieren oder ein Ziel zu erreichen. Teamgeist heißt für mich, gemeinsam im Team ein Ziel zu erreichen.

 

Statt Team "toll, ein anderer macht's" wäre Tamm "toll, alle machen mit" ein schöner Gedanke für Teamgeist.

 

Wie definieren Sie Teamgeist?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zur Kommunikation

Kommunikationsstrategien

Welche Kommunikationsstrategien sind sinnvoll?
Wie ist ist optimale Kommunikation?

Das PR-Gateway Team hat zu einer Blogparade eingeladen Was sind Ihre Kommunikations-Strategien 2015?

 

Laut Wikipedia ist Kommunikation (lat. communicatio = Mitteilung) der Austausch oder die Übertragung von Informationen (Wissen, Erkenntnisse oder Erfahrungen).


Eine Kommunikationsstrategie ist ein Plan, um ein Kommunikationsziel zu erreichen. Dieser Plan gliedert sich in 4 Punkte:

  1. Mit wem kommuniziert werden soll z. B. mit Mitarbeitern oder (potentiellen) Kunden.
  2. Wie kommuniziert werden soll z. B. persönlich, telefonisch, schriftlich oder virtuell über das Internet. Das entsprechende Medium/Gerät z. B. Meeting, Telefon, Skype, E-Mail, soziale Netzwerke.
  3. Was kommuniziert werden soll z. B. betriebliche Veränderungen oder Informationen über neue Produkte.
  4. Was erreicht werden soll z. B. Mitarbeiter informieren und instruieren, etwas verkaufen oder Neukunden gewinnen (Ziel).

Für eine erfolgreiche Kommunikationsstrategie ist eine Analyse notwendig. Was in der Firma gemacht wird, wie sich die Firma und ihre Produkte präsentieren möchte, was die Konkurrenz macht und welche Erfolge es gibt bzw. gab. Welchen Ruf möchte sich die Firma aufbauen, welche Firmenphilosophie vermitteln? Z. B. deutsches Unternehmen mit Qualitätsprodukten, zuverlässiger Service.

 

Was sind für Sie erfolgreiche Kommunikationsstrategien?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Nach der Analyse wird entschieden, welches soziale Netzwerk passt, ob ein Newsletter oder Blog Sinn machen, ob Prospekte, Anzeigen, Videos, Podcasts, Webinare in Frage kommen. Es muss von Anfang an klar sein, dass es nicht ausreicht, ein Profil in einem sozialen Netzwerk anzulegen, einen Blog oder Newsletter zu starten, wenn es nicht regelmäßig Neuigkeiten gibt, die dort veröffentlicht werden können. Wichtig ist, dass bei allen Werbemitteln dasselbe Logo, ähnliche Farben verwendet werden für die Wiedererkennbarkeit/Corporate Identity. Kurz gesagt: Erfolgreiche Kommunikationsstrategien bringen den gewünschten Erfolg.


Auf welche Herausforderungen sind Sie bei der Umsetzung vergangener Kommunikationsstrategien gestoßen?

Es ist schwierig eine Strategie durchzusetzen, wenn die Vorgesetzten nicht überzeugt werden können, skeptisch sind und Zweifel haben. Außerdem können Kommunikationsstrategien nie von einer Person allein fest- und durchgesetzt werden, dazu braucht es Mitarbeiter aus diversen Abteilungen, die die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen.


Welche Kommunikationsstrategien sind für Sie 2015 besonders interessant?

Dieselben Strategien wie in 2014:

  • Firmen kommunizieren in 1. Linie über eine eigene Website. Gerade kleinere Betriebe haben oft noch gar keine Website. Diese muss mobilfreundlich sein, da immer mehr Menschen auf Mobilgeräten suchen. Sie muss die Firma und deren Produkte/Serviceleistungen gut darstellen und alle notwendigen Informationen und Kontaktdaten liefern.
  • An sozialen Netzwerken kommt meiner Meinung nach keiner vorbei. Sie führen Traffic auf die Website und helfen dabei, einen guten Ruf online aufzubauen, indem man seinen guten Kundenservice öffentlich zeigt.
  • Ein Firmenblog kann nützlich sein, wenn dort (neue) Produkte, Produkteigenschaften oder Funktionen vorgestellt werden. Wenn mit den Kunden interagiert und Fragen gestellt werden, können Firmen durch die Kunden nützliche Informationen zur Verbesserung der Produkte/der Serviceleistungen erhalten.
  • Mit einem Newsletter können ebenfalls Produktinfos an Kunden weitergegeben und auf Neuigkeiten und Verbesserungen aufmerksam gemacht werden.
  • Videos sind ein optimales Medium, um einfach und anschaulich Produktfunktionen zu erklären. Man hat festgestellt, dass Produkte, bei denen nicht nur Bilder von mehreren Seiten, sondern auch Videos zur Verfügung stehen, online mehr gekauft werden.
  • Webinare (oder auch Podcasts) sind in Deutschland noch nicht so verbreitet, haben aber durchaus Potential, um neue Kunden zu gewinnen. Bei einem Online-Seminar können im Internet einfach und schnell sehr viele Menschen erreicht werden, um die eigenen Produkte/Serviceleistungen vorzustellen. Meist ist es üblich, den Teilnehmern zum Schluss als Dank für die  Teilnahme eine gratis PDF-Datei zum Download oder eine vergünstigte Beratung oder Schulung anzubieten.

Wie recherchieren Sie relevante Themen, mit denen Sie Ihre Kommunikationsstrategien langfristig füllen können?

Ich lese sehr viel und recherchiere im Internet. Dazu sind die sozialen Netzwerke wie Google+, Twitter und LinkedIn, Gruppen in LinkedIn oder Communities in Google+ geeignet. Außerdem habe ich einige Blogs abonniert mit Themen, die mich interessieren.

 

Welche Ergebnisse erhoffen Sie sich durch die Umsetzung Ihrer Kommunikationsstrategien?

Von meinen privaten Kommunikationsstrategien erhoffe ich mir, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben und nette, kompetente Menschen kennen zu lernen, mit denen ich über interessante Themen diskutieren kann.

 

Kennen Sie Best Practice Beispiele, die erfolgreiche Kommunikationsstrategien umsetzen? Sind das besondere Vorbilder, an denen Sie sich für zukünftige Kommunikationsstrategien ein Beispiel nehmen?

Ich finde die Videos von KLM, einer niederländischen Fluggesellschaft, ein sehr schönes Beispiel wie man zeigen kann, dass Kundenservice und Wertschätzung der Fluggäste wichtig sind.


Wenn Sie ein unerschöpfliches Budget zur Verfügung hätten, wie würden Sie Ihre Kommunikationsstrategien dann gestalten?

Ich würde einen Social Media Manager einstellen und diese Aufgabe nicht einem Auszubildenden oder Mitarbeiter als Zusatzjob aufs Auge drücken, die Website mit responsive Webdesign gestalten und Geld zur Verfügung stellen für die oben erwähnten interessanten Strategien, die sich nach Analyse als sinnvoll erweisen.

 

Zu welchen Themen und Strategien wünschen Sie sich Nachholbedarf bzw. eine intensivere Diskussion innerhalb der Branche?

Ich würde gerne mehr darüber lesen, welche Strategien in welcher Branche am besten funktionieren mit Erfahrungswerten und Beispielen aus der Praxis.

 

Bei der Kommunikation stellt sich für mich auch die Frage, ob es nur um Imagepflege geht, ein Bild der Firma zu vermitteln, das nicht immer echt ist, oder ob man ehrlich kommunizieren und ehrlich verkaufen möchte, um authentisch zu sein.

 

Welche Kommunikationsstrategien haben Sie?

 

Ergänzung am 26.01.15

Nicolas Scheidtweiler hat zu einer Blogparade Erwartungen an das Kommunikations-Jahr 2015 eingeladen, bei der ich diesen Artikel auch eingereicht habe. Für mich steht die Website im Mittelpunkt der Kommunikation und alles, was man wie oben erwähnt tun kann, um Besucher auf die Website zu bekommen, dort zu halten und Produkte und Service vorzustellen.

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Ehrlich verkaufen

Ehrlich verkaufen

Lohnt es sich, ehrlich zu verkaufen?
Ehrlich mehr verkaufen?

Angelika Eder von Der TrainerLotse hat zu einer Blogparade Ehrlich verkaufen eingeladen. Ein interessantes Thema, ob das möglich ist.

Jeder wird täglich mit Verkäufertricks konfrontiert wie z. B.:

  • Sonderangeboten mit mehr Inhalt.
  • Limitierten Auflagen.
  • Begrenzter Verfügbarkeit.
  • Zeitlich begrenzter Angebotsdauer.
  • Treuepunkten und Sammelaktionen.
  • Gratisgeschenken in der Packung.

Hier werden die Gefühle der Kunden angesprochen, Angst, etwas zu verpassen, oder Freude über ein besonderes Schnäppchen.

Das ist verhältnismäßig harmlos, da der Kunde ein gutes Gefühl hat nach dem Kauf.

 

Es gibt aber auch andere Taktiken, etwas (teurer) zu verkaufen:

  • Wenn jemand Kleider in einer Boutique anprobiert, kann es vorkommen, dass der Verkäufer/die Verkäuferin erzählt, das passe perfekt und sehe gut aus. Nach dem Kauf merkt man, dass man einen Fehlkauf gemacht hat und sich überhaupt nicht wohlfühlt im neuen Stück.
  • Es ist bekannt, dass Frauen oft mehr zahlen bei Autoreparaturen als Männer, weil Mann annimmt, sie verstehen nichts von Autos und merken nicht, wenn Dinge berechnet werden, die gar nicht repariert wurden. Passiert auch bei anderen Arbeiten, dass Teile, die nicht ersetzt oder Arbeiten, die nicht ausgeführt wurden, berechnet werden.
  • Beim Autoverkauf werden von manchen Verkäufern Tachos manipuliert oder Unfälle verschwiegen, um einen besseren Preis zu erzielen.
  • Große Verpackungen, die  mehr Inhalt vortäuschen (z. B. Parfüm).
  • Zu Weihnachten, Ostern und sonstigen Festen gibt es Süßigkeiten mit entsprechenden Motiven. Kaum einer merkt, dass das normale Produkt ohne dieses Motiv mehr Inhalt hat und/oder weniger kostet.
  • Seit der Abschaffung der Standardverpackungen bei Milch, Saft und Schokolade ist es schwieriger geworden für den Verbraucher, Preise zu vergleichen.
  • Die Preise bleiben gleich, aber es gibt weniger Inhalt. Wenn sich die Verpackung nicht ändert, schwer zu merken.
  • Geräte werden günstig angeboten, den Gewinn macht man dann mit teuren Zubehör- und Ersatzteilen (z. B. Drucker, elektrische Zahnbürsten). Ein Vergleich der Kosten vorab lohnt sich, um hohe Folgekosten nach der günstigen Erstanschaffung zu vermeiden.

Es gibt viele Fälle, wo Kunden und Verbraucher teilweise unter Vorspiegelung falscher Tatsachen oder nur optisch getäuscht werden, um zu verkaufen und/oder einen höheren Preis zu erhalten. Hier hat der Kunde bestimmt kein gutes Gefühl mehr, wenn er das weiß.

 

Hier nun meine Antworten auf die Fragen:

 

Gibt es aus Ihrer Sicht absurde Gewohnheiten, über die Sie sich schon immer gewundert haben? Kennen Sie Maschen und Muster, die Sie nicht mehr hören können oder sehen wollen?

Ich finde die Abschaffung der Standardverpackungen eine unsinnige Entscheidung. Eine zusätzliche kleinere Verpackungseinheit für Singles wäre ehrlich gewesen. Die Preise nicht zu erhöhen, aber weniger Inhalt zu verkaufen, ist eine Täuschung des Verbrauchers, auch wenn der Inhalt irgendwo auf der Packung steht. Wer hat schon von jedem Produkt, das er kauft, im Kopf, ob die Packung 90, 100 oder 110 Stück enthält.

 

Kann es „ehrlichen Verkauf“ im werbegefluteten 21. Jahrhundert überhaupt geben?

Theoretisch kann es ehrlichen Verkauf auch im 21. Jahrhundert geben. Jede Firma kann seine eigene Firmenphilosophie und Preispolitik bestimmen. In der Praxis ist der Konkurrenz- und Preiskampf, z. B. bei Diskountern, so groß, dass beim Kampf ums Überleben teilweise auch zu unehrlichen Maßnahmen gegriffen wird. 

 

Offiziell mag niemand großspurige Werbung und Täuschung im Verkauf leiden: Weshalb verhalten sich Werber und Verkäufer dann so, wie sie es tun?

Durch die Digitalisierung werden wir so überhäuft mit Werbung, dass es oft nur darum geht, aufzufallen, sich von der Konkurrenz abzuheben und die Aufmerksamkeit des Kunden zu erhalten.

 

Oder kennen Sie ein positives Beispiel, einen Verkäufer etwa, der schlicht auftritt und erfolgreich ist?

Es gibt Selbständige, die so erfolgreich sind, dass sie es sich leisten können, ihre Kunden auszusuchen und auch mal einen abzulehnen. Für diese Menschen ist es bestimmt einfacher, ehrlich zu sein.


Was bedeutet ehrlicher Verkauf für Sie: Wie kann er funktionieren?

Ehrlicher Verkauf heißt für mich, dass ich über die Vor- und Nachteile des Produktes oder der Serviceleistung informiert werde, mir keine wichtigen Details verschwiegen werden und es offen zugegeben wird, wenn das Produkt oder die Serviceleistung für mich nicht in Frage kommen. Jemand, der einen Kollegen empfiehlt, weil der für die Ausführung der Arbeit besser geeignet ist, hat zwar im Moment einen Kunden/einen Auftrag verloren, aber durch seine Ehrlichkeit mein Vertrauen gewonnen. Hier das Beispiel von Umzüge Meurer aus dem Kommentar unten.


Wenn Sie in Sachen „ehrlichem Verkauf“ Handlungsbedarf sehen: Was wäre aus Ihrer Sicht zu tun? Wer sind die entscheidenden Akteure? Produzenten? Händler? Politiker? Kunden?
Alle genannten sind entscheidende Akteure. In der Produktion gibt es z. B. in Fabriken oder bei der Tierhaltung immer wieder Skandale, obwohl es Richtlinien gibt, die Mitarbeiter und Tiere schützen sollen. Händler können darauf achten, welche Produkte sie kaufen und verkaufen. Politiker bzw. der Verbraucherschutz können darauf achten, dass bestehende Regeln eingehalten und im Bedarfsfall neue Regeln erstellt werden. Der Kunde kann entscheiden, welche Produkte er kauft. Oft kann er sich das aber nicht leisten und muss ein günstigeres Produkt kaufen, das unter ungünstigen Bedingungen hergestellt wurde.

 

Mir ist Ehrlichkeit sehr wichtig, sie kann aber auch Nachteile, Unannehmlichkeiten oder Verzicht mit sich bringen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er ehrlich ist.

 

Wie ist Ihre Meinung zum ehrlichen Verkauf? 

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Claudias praktischer Ratgeber zu Handarbeit und Handwerk

Handarbeit oder Massenproduktion?

Zählt der Preis oder die Qualität mehr beim Handwerk?
Teure Handarbeit oder billige Massenproduktion?

Die Beiträge von Adolf Barthenheier von Handwerkernet haben mich zu diesem Artikel inspiriert.

Laut Wikipedia werden als Handwerk (von mittelhochdeutsch hant-werc, eine Lehnübersetzung zu lateinisch opus manuum) zahlreiche gewerbliche Tätigkeiten bezeichnet, die Produkte meist auf Bestellung fertigen oder Dienstleistungen auf Nachfrage erbringen. In Deutschland wird das Handwerk durch die Handwerksordnung geregelt.


Zu den Handwerkern zählen z. B. der:

  • Bäcker
  • Fliesenleger
  • Friseur
  • Glaser
  • Heizungsbauer
  • Maler
  • Maschinenbauer
  • Maurer
  • Mechatroniker
  • Monteur
  • Parkettverleger
  • Schreiner
  • Schuhmacher
  • Steinmetz
  • Tischler
  • Zimmermann 

Schuhmacher, Bäcker, Köche, Friseure, Schneiderinnen, Reinigungskräfte sind typische Berufe, wo mit den Händen gearbeitet wird, aber auch Maschinen und Geräte zum Einsatz kommen.

Statt manuell mit dem Mixer oder den Händen rührt und knetet die Maschine, statt der Schere wird bei Kurzhaarschnitten eine Haarschneidemaschine verwendet, statt mit der Nadel wird schneller mit der Nähmaschine genäht, statt Stricknadeln strickt die Strickmaschine. Es gibt Putzroboter, die man nur anschalten muss, dann staubsaugen oder wischen sie den Boden. Die Feinarbeit in den Ecken muss dann meist doch manuell gemacht werden. Übersetzungen können mittlerweile von einem Programm gemacht werden, das Ergebnis können falsche oder auch lustige Übersetzungen sein.


Viele Dinge werden maschinell günstiger und schneller hergestellt. Wenn Sie am Faden eines maschinell angenähten Knopfes ziehen, kann der Knopf ab sein, wenn Sie Pech haben. Bei einem per Hand angenähten Knopf passiert das eher selten. Statt frisch zu kochen kann man Fertigprodukte kaufen, die nur noch erwärmt werden müssen. Bäcker kaufen Rohteile, die nur noch aufgebacken werden müssen, was auch im Supermarkt gemacht wird.


Auf der einen Seite steht die handwerkliche Arbeit, die zeitaufwendig, in der Regel qualitativ hochwertig und teurer ist, auf der anderen Seite steht die industrielle Massenproduktion, die schneller, in der Regel eine geringere Qualität als Handarbeit hat und dafür billiger ist.

Bei der Handarbeit kann individuell auf die Wünsche des Kunden eingegangen und nach Maß und Kundenwunsch gefertigt werden. Menschen, die sehr große Füße haben, können keine Schuhe im normalen Geschäft kaufen, da maschinell hergestellte Konfektionsschuhe nicht passen, und müssen sich ihre Schuhe nach Maß anfertigen lassen. Aber trotz Automatisierung kann ein Schuh nicht komplett von einer Maschine hergestellt werden, was dazu geführt hat, dass die Produktion (nicht nur für Schuhe) aus Kostengründen teilweise ins Ausland verlagert wurde.

Während maschinell hergestellte Teile immer gleich ausschauen, können manuell hergestellte Teile große Unterschiede aufweisen je nach Können des Handwerkers und seiner Tagesform.

Da stellt sich die Frage, ob eine Maschine einen Menschen ersetzen kann. Tatsache ist, dass die Technik sich immer weiter entwickelt und immer mehr automatisiert wird. Trotzdem sind Menschen notwendig, um die Arbeit zu planen und zu überwachen und es gibt Arbeiten, die manuell besser und genauer ausgeführt werden können.


Qualität hat seinen Preis, aber nicht jeder kann oder will höhere Preise zahlen.

 

Ein guter Handwerker macht ein Angebot, in dem alle angebotenen Leistungen aufgelistet sind, hält sich an Termine, kommt pünktlich und arbeitet gewissenhaft und sauber. Eventuelle Reklamationen werden kompetent und zügig bearbeitet.

 

Wie kann man den passenden Handwerker finden? Wichtig für jeden Handwerker ist eine Website, Online-Brancheneinträge (Achtung schwarze Schafe!), ein Google My Business Eintrag und Empfehlungen. Das kann offline die Mund-zu-Mund-Propaganda sein, online gibt es verschiedene Bewertungsportale. Positive Bewertungen schaffen Vertrauen. Da immer mehr online und mit Mobilgeräten gesucht wird, ist es wichtig, dass die Website mobilfreundlich ist.

 

Wie ist Ihre Meinung zum Handwerk und zur Handarbeit?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Kundenservice

Der optimale Kundenservice und Support

Wie definieren Sie guten Kundenservice?
Wie wichtig ist guter Kundenservice?

Henrik Stamm hat zu einer Blogparade Service oder Unservice? eingeladen.


Da ich lange Zeit im Verkauf Ausland gearbeitet habe, war und ist guter Kundenservice und alles, was mit online und offline verkaufen zu tun hat, beruflich und privat ein interessantes Thema für mich, über das ich auch blogge.

 

Für mich gehören Kundenservice und Support zusammen. Support (englisch to support = unterstützen) ist laut Wikipedia eine lösungsorientierte Beratungstätigkeit, vor allem im IT-Bereich. In beiden Fällen erhält der Kunde Service bzw. Hilfe, beim Support ist es in der Regel eine technische Unterstützung.

 

Der Kundenservice fängt schon bei der Anfrage an, wenn Produktanforderungen, Liefer- und Zahlungskonditionen geklärt werden. Nach der Auftragserteilung sollte pünktlich geliefert, darüber informiert und fakturiert werden. Manchmal wird nachgefragt, ob alles in Ordnung war. Wenn es eine Beschwerde oder Reklamation gibt, muss eine Lösung gefunden werden wie z. B. Rücknahme des Produktes, Nachbesserung oder ein Preisnachlass. Kundenservice bei Reklamationen sind kein lästiges Übel sondern eine Chance, das Produkt oder den Service zu verbessern und einen guten Ruf aufzubauen.

 

Hier die Antworten zu Henriks Fragen:

 

Musstest du schon einmal Service-Hotlines oder E-Mail-Support in Anspruch nehmen?

Beruflich und privat habe ich schon häufig Service-Hotlines und E-Mail-Support in Anspruch genommen. Z. B. bei dieser Website, wenn es eine Frage oder Problem gab, oder bei Google, wenn es etwas zu klären gab betreffend Google Places Einträgen oder Google AdWords Kampagnen. Auch bei Online-Versandhändlern habe ich schon häufig den Service kontaktiert, wenn es Fragen zu Produkten oder Bestellungen gab. 

 

Wie ist deine generelle Erfahrung mit Kundenservices?

Meine Erfahrungen sind fast nur positiv. Man erhält nicht immer sofort eine Antwort oder es wird nur ein Teil beantwortet, aber wenn man hartnäckig immer wieder nachfragt, erhält man zum Schluss die gewünschten Antworten.

 

Welches Positiv-/Negativbeispiel scheint dir nennenswert?

Positive Beispiele sind die Preisnachlässe, die ich erhalten habe. Ein Negativbeispiel war eine Anfrage bei einem Versandhaus, warum Artikel vom Merkzettel bei der Anmeldung nicht übernommen werden. Es war für mich sehr ärgerlich, dass ich einige Sachen rausgesucht hatte und zum späteren Vergleich vormerken wollte, aber alles weg war, als ich mich zum Speichern angemeldet habe. Als Antwort erhielt ich, das sei halt so und ich müsse mich damit abfinden (zuerst anmelden). Ich habe argumentiert, dass nicht jeder bereits Kunde ist, auch Stammkunden sich nicht sofort anmelden bei der Suche, es genügend Anbieter gibt, die das technisch so eingerichtet haben, aber man war noch nicht mal bereit, den Verbesserungsvorschlag an die Technik weiterzuleiten. Ich habe seither dort nichts mehr bestellt. Das Problem in solchen Fällen ist, dass die Mitarbeiter vom Kundenservice nicht immer die notwendigen Kompetenzen haben, um etwas zu entscheiden, und auch manchmal das Engagement fehlt, im Interesse der Firma mitzudenken. Teilweise liegt es auch an der Führung, die Eigeninitiative und Selbständigkeit nicht zulässt.

 

Fazit

Ich sehe den Kundenservice und Support als große Chance für Firmen, Kunden zufrieden zu stellen und an sich zu binden und damit online und/oder offline einen guten Ruf aufzubauen.

 

Welche Erfahrungen haben Sie betreffend Kundenservice und Support gemacht?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Teamarbeit

Einzelkämpfer oder Teamarbeit?

Wie arbeitet man besser im Team oder allein?
Besser allein oder im Team arbeiten?

Claudia Kauscheder hat zu einer Blogparade eingeladen Einsamer Wolf oder lieber im Rudel? Dabei interessiert sie sich für die Erfahrungen anderer zu Erfolgsteams.

Sie versteht darunter eine Gruppe von 4 - 6 Personen, die sich regelmäßig (persönlich oder virtuell) über einen längeren Zeitraum hinweg treffen, um sich gegenseitig zu unterstützen und ihre Ziele zu erreichen.

 

Ich habe dabei zuerst an die Spielegruppen gedacht, die ich nach der Geburt meines Sohnes besucht und teilweise selbst organisiert habe. Es ist gar nicht so einfach, einen Termin für mehrere Mütter zu finden, um sich regelmäßig mit Kindern zu treffen. Aber es lohnt sich, ein kleines Mütternetzwerk aufzubauen, um Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Die Kinder haben Unterhaltung und die Mütter können sich austauschen, Rat holen oder Tipps geben.

 

Danach habe ich an Projektteams gedacht. Ich habe schon sowohl im Homeoffice als einsamer Wolf als auch im Büro in Teams gearbeitet und Erfahrungen gesammelt. Nachfolgend meine Gedanken dazu.

 

Generell ist es in Firmen wichtig, dass die einzelnen Abteilungen und Mitarbeiter Hand in Hand arbeiten und einander zuarbeiten. Das ist auch schon Teamarbeit, da man bei seiner Arbeit immer überlegen muss, wer braucht welche Informationen aus meinem Bereich. Für einen effizienten innerbetrieblichen Arbeitsablauf ist eine Koordination der Arbeit der verschiedenen Abteilungen und ein optimaler Informationsfluss wichtig. Dazu ist eine Planung notwendig, wer was wann erledigen muss, damit eine andere Abteilung, andere Mitarbeiter weiterarbeiten können.

 

In jeder Firma gibt es Arbeiten, die nur abteilungsübergreifend gemacht werden können und dann als Projekt bezeichnet werden. Solche Projekte funktionieren aus meiner Erfahrung her nur, wenn es einen Projektleiter gibt, der das Projekt mit Ziel beschreibt, einen Plan aufstellt und festlegt, wer was wann tut. Bei der Auswahl der Projektmitglieder muss berücksichtigt werden, welche Kenntnisse notwendig sind, um das Ziel des Projekts zu erreichen.

Ob die Harmonie zwischen den Projektmitgliedern stimmt, spielt auch eine Rolle.

Rückmeldungen über die einzelnen Schritte erfolgen an den Projektleiter, der weitere Schritte definiert.

In Projektsitzungen tragen alle Projektmitglieder vor, welche Punkte erledigt sind und es wird über die weitere Vorgehensweise entschieden. Das Problem bei Projektsitzungen ist oft, dass man sich verzettelt, nicht weiterkommt und die Beteiligten frustriert sind über die sinnlos vergeudete Zeit. Hier ist es Aufgabe des Projektleiters, immer wieder zum Thema zurückzukommen und durch die Sitzung zu führen.

Wie bereits erwähnt, ist es besonders wichtig, dass jeder die notwendigen Informationen erhält.

 

Virtuell kann mit E-Mail, Skype, Google Drive, Google Hangout und anderen Tools auch ein Projektteam gebildet werden.

 

Auch im privaten Bereich können Erfolgs- oder Projektteams gebildet werden, um Erfahrungen auszutauschen oder ein Ziel zu erreichen (z. B. beim Hausbau oder den bereits erwähnten Spielegruppen).

 

Wer im Internet in diversen sozialen Netzwerken aktiv ist, kann konkret nach Menschen suchen, die dieselben Interessen haben oder über Dinge Bescheid wissen, wo man sich gerne informieren würde. Dafür gibt es z. B. auf Google+ Communities oder Gruppen in Xing oder LinkedIn, um über ein bestimmtes Thema auf dem Laufenden zu bleiben oder eine Diskussion zu starten. Ich könnte mir gut vorstellen, aus diversen Leuten, die ich aus dem Internet kenne, ein Erfolgsteam zu erstellen, um ein Thema zu erörtern oder ein Projekt zu realisieren.

 

Fazit

Ich arbeite gerne allein und selbständig, lasse mich aber auch gerne inspirieren und beraten. Bei Bedarf wird ein Team organisiert. 

 

Und wie arbeiten Sie besser?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Lieblingsjobs

Lieblingsjobs

Was zeichnet einen Lieblingsjob aus?
Welche Lieblingsjobs haben Sie?

Annette Lindstädt von worthauerei hat zu einer Blogparade Lieblingsjobs eingeladen.

Dabei denke ich sofort an die Frage, ob der Beruf nur Beruf oder Berufung ist.

Mir hat der Beruf und meine Arbeit immer Spaß gemacht. Ich fand Feierabend, Wochenende und Urlaub immer schön, aber habe mich auch wieder auf die Arbeit gefreut.

Wenn ich an meine bisherigen Arbeiten denke, fallen mir folgende Lieblingsjobs ein:

 

Fremdsprachen

Das Schönste im Beruf war für mich immer, in einer anderen Sprache zu sprechen.

 

Anfragen und Angebote

Mir hat es immer Spaß gemacht, eine Anfrage zu erhalten, die Machbarkeit und Lieferzeit intern mit den anderen Abteilungen zu klären und ein Angebot zu schreiben.

 

Auftragsbearbeitung

Mir hat es auch immer Freude bereitet, einen Auftrag zu erhalten, zu erfassen und zu überwachen, damit fristgerecht geliefert wird.

 

Kundenreklamationen

Kundenreklamationen waren für mich nie ein Ärgernis sondern immer eine Herausforderung, die Reklamation so zu bearbeiten, dass der Kunde wieder zufrieden ist und der Firma erhalten bleibt.

 

Computerprobleme

Ich habe schon immer gerne am Computer gearbeitet. Wenn etwas nicht geklappt hat, hat es mir keine Ruhe gelassen, bis ich entweder selbst oder mit einem Kollegen eine Lösung gefunden habe. Eine zeitlang habe ich auch telefonisch Support gegeben, was sehr viel Spaß gemacht hat.

 

Marketing

Mir macht es auch Spaß zu überlegen, wie eine Firma oder Person online gefunden wird. Z. B. eine Website (wie diese hier), Profile in sozialen Netzwerken (siehe Icons rechts) oder eine Google AdWords Kampagne zu erstellen.

 

Bloggen

Ich blogge nur privat seit Februar 2013 aber mit großer Begeisterung. In den sozialen Netzwerken und durch Blogparaden erhalte ich immer wieder Inspiration für neue Artikel.

 

Fazit

Wichtig bei der Arbeit sind Freude und Erfolgserlebnisse, beides steigert die Motivation und die Arbeit geht leichter von der Hand.

 

Und welche Lieblingsjobs haben Sie?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Führungsprinzipien

Führungsprinzipien

Was erwarten Sie von einem Manager?
Wie sollte ein Unternehmer führen?

Bernd Geropp hat zu einer Blogparade Die 3 wichtigsten Führungsprinzipien für einen Unternehmer oder Manager eingeladen. Zu einem ähnlichen Thema Wie ist der ideale Chef? habe ich bereits gebloggt. Ich denke nicht, dass es ein Führungsprinzip gibt, das auf jeden Unternehmer passt, da jeder einen anderen Charakter und andere Wertvorstellungen hat. Es gibt keine optimale Führungstechnik, die man erlernen oder übernehmen kann. Der Führungsstil hängt vom Unternehmer selbst und auch der Branche ab. Für mich sind bei einem Unternehmer oder Manager nicht nur die Fachkenntnisse sondern besonders die menschliche Komponente bzw. bestimmte Charaktereigenschaften wichtig.

 

Hier die 3 wichtigsten Führungscharaktereigenschaften aus meiner Sicht:

 

1. Begeisterung

Ein Unternehmer, der seine Arbeit mit Begeisterung macht, steckt seine Mitarbeiter an. Wer Spaß an der Arbeit hat, reißt andere mit und motiviert. Die Arbeit geht dann leichter von der Hand und es ist einfacher, im Team zu arbeiten.

 

2. Einfühlungsvermögen

Ein Unternehmer sollte Einfühlungsvermögen besitzen, sowohl gegenüber den Kunden, als auch gegenüber den Mitarbeitern. Dazu gehören die Fähigkeit gut zuzuhören, Geduld und Flexibilität, auf den anderen einzugehen. Er muss sich an neue Situationen anpassen können.

 

3. Fairness/Gerechtigkeit

Ein Unternehmer sollte immer fair und gerecht sein, beide Seiten anhören und dann eine Entscheidung treffen, die für beide Seiten akzeptabel ist. Egal ob es sich um Reklamationen oder Mobbing handelt, er muss die Situation erkennen und reagieren, um den Kunden zufrieden zu stellen bzw. ein gutes Betriebsklima zu erhalten und in der Lage sein, auch unangenehme Entscheidungen zu treffen.

 

Welche Führungsprinzipien finden Sie besonders wichtig?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Weiterbildung

Meine persönliche Weiterbildung

Was ist die beste Methode für Weiterbildung?
Wie kann man sich weiterbilden?

Frank Bärmann hat zu einer Blogparade Meine persönliche Art der Weiterbildung eingeladen.

Weiterbildung bzw. wo man was lernt ist ein Thema, über das ich schon einmal im Artikel Die Schule des Lebens gebloggt und interessante Antworten erhalten habe.

Nachfolgend meine Punkte zum Thema Weiterbildung.

  • Weiterbildung laut Wikipedia sind alle Aktivitäten, die der Vertiefung, Erweiterung oder Erneuerung von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten von Menschen dienen, die eine erste Bildungsphase abgeschlossen haben und in der Regel erwerbstätig waren oder in der Familie gearbeitet haben.
  • Es gibt veschiedene Lerntypen. Die einen lesen, die anderen lernen visuell durch Zuschauen und Nachmachen, wieder andere lassen sich etwas erklären und können es dann.
  • Ich habe mich schon von klein auf für Fremdsprachen interessiert und immer viel gelesen. Später habe ich mir diverse Lernbücher, Sprachen-Cassetten und CDs gekauft, da das Hören der fremden Sprache sehr wichtig ist. Außerdem höre ich gerne Musik und lese in anderen Sprachen. In sozialen Netzwerken kann man Menschen aus aller Welt kennenlernen und die Sprachkenntnisse so aktiv pflegen.
  • Statt einen Yoga- oder Gymnastikkurs zu besuchen, habe ich mir diverse DVDs gekauft.
  • Weiterbildung ist nicht nur in Kursen und Seminaren möglich, mittlerweile gibt es online Webinare, wo man bequem von zu Hause aus Seminare besuchen und etwas lernen kann.
  • Ich bin ein Typ, der autodidaktisch sehr gut lernen kann. Dazu habe ich mir früher Bücher zum Thema gekauft, mittlerweile recherchiere ich viel im Internet in Google und Wikipedia. Außerdem gibt es in sozialen Netzwerken wie z. B. LinkedIn oder Google+ Gruppen und Communities, wo man sich über Themen, für die man sich interessiert, sehr gut informieren und diskutieren kann.

Und wie bilden Sie sich weiter?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Fairness

Fairness im Business

Wie sieht Fairness im Geschäftsalltag aus?
Was heißt Fairness im Business?

Nicole Y. Männl hat zu einer Blogparade Fairness im Business eingeladen.
Die beiden Hauptprobleme im Geschäftsleben heutzutage sind meiner Meinung nach:

  1. Die ständige Erreichbarkeit durch Smartphones, E-Mails, Skype, usw.
  2. Die weltweite Vernetzung durch das Internet, wodurch vieles anonymer und weniger persönlich geworden ist. Die Netiquette, der gute Umgangston im Internet, lässt dabei manchmal zu wünschen übrig.

Ob nun Chef, Kollege oder Kunde, oft wird eine 24-stündige Verfügbarkeit erwartet, auch bei Krankheit oder Urlaub. Menschen, die mit Homeoffice arbeiten, können ein Lied davon singen. Hier muss sich jeder ganz klar abgrenzen, wann Arbeits- und wann Freizeit ist.

Im Internet gibt es sogenannte Trolle, eigentlich Fabelwesen, die durch Provokationen versuchen, in Foren oder bei Diskussionen Unruhe zu stiften. Manch einer gibt anonym Kommentare ab.

Mobbing ist leider auch ein Thema im Büroalltag.

 

Zur Fairness im Business gehören:

  • Unstimmigkeiten immer direkt mit dem/den Betroffenen klären.
  • Unangenehme Dinge nicht auf dem Flur oder in der Cafeteria klären, sondern unter 4 Augen.
  • Niemanden von oben herab behandeln.
  • Kritik immer konstruktiv äußern, indem z. B. zuerst ein Lob ausgesprochen wird. Nichts wird 100 % schlecht gemacht. Gerade im Internet wichtig, wo Informationen sehr schnell verbreitet werden können.
  • Sachlich auf Kritik reagieren.
  • Gemeinsam nach Lösungen suchen, die fair sind für beide Seiten, ohne z. B. die Notlage einer Seite auszunutzen.
  • Mobbingopfern beistehen, damit die Situation nicht eskaliert.
  • Rechnungen pünktlich bezahlen. So manche Firma ist trotz guter Arbeit pleite gegangen, weil die Rechnungen nicht oder mit großer Verspätung gezahlt wurden.

Eine passende Ergänzung zu diesem Thema ist die Frage Wie ist der ideale Chef?

Welche Punkte betreffend Fairness im Business möchten Sie ergänzen?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Unternehmer

Der perfekte Unternehmer

Welche Eigenschaften braucht ein Unternehmer?
Wie wird man Unternehmer?

Martin Grünstäudl hat zu einer Blogparade eingeladen zum Thema Muss man zum Unternehmer geboren sein? Oder kann sich jeder selbständig machen?

Ich denke, dass man generell zu nichts geboren wird.

Jeder Mensch erhält Erbanlagen und wird durch seine Umwelt geprägt. Manche Dinge kann man lernen oder sich erarbeiten, für andere Dinge braucht man eine gewisse Begabung.

Ein Unternehmer sollte folgende Dinge mitbringen bzw. sich aneignen:

  • Intelligenz und Ehrgeiz
  • Flexibilität und Anpassungsfähigkeit
  • Führungsqualitäten und Teamgeist
  • Weitsicht und Einsicht
  • Fachkenntnisse und Lernbereitschaft
  • Einfühlungsvermögen und Menschenkenntnisse
  • Organisationstalent und Durchsetzungsvermögen
  • Praxismensch und Analytiker

Menschen, die es schaffen, andere Menschen zu motivieren, so dass die Arbeit gerne gemacht wird, sind als Unternehmer geeignet.

Außerdem muss der Markt für das jeweilige Produkt oder die Dienstleistung, die verkauft werden soll, gekannt und beobachtet werden. Das Produkt muss angepasst werden bei Änderungen des Bedarfs, Marktnichen müssen erkannt werden, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Kein Mensch ist perfekt, jeder macht Fehler. Das wichtige ist, gerade als Unternehmer, einen Fehler schnell zu erkennen, zu korrigieren und Maßnahmen zu treffen, dass er sich nicht wiederholt.

Lesen Sie hierzu auch meinen Blogeintrag Wie ist der ideale Chef?

Und welche Anforderungen sollte ein Unternehmer Ihrer Meinung nach haben?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Chef

Wie ist der ideale Chef?

Wie sollte ein Chef sein?
Welche Führungsstile haben Chefs?

Heike Lorenz hat zu einer Blogparade Zur Sache, Chef! aufgerufen. 

Bei dieser Frage möchte ich zuerst auf die verschiedenen Führungsstile eingehen:

  • Autoritär, d. h. der Chef entscheidet und die Mitarbeiter tun es.
  • Kooperativ, d. h. der Chef diskutiert mit den Mitarbeitern und dann wird entschieden.
  • Laissez-faire, d. h. der Chef lässt die Mitarbeiter einfach ihre Arbeit machen.

Natürlich gibt es Mischungen dieser Führungsstile. Nachfolgend eine Liste von Anforderungen aus meiner Sicht:

  • In erster Linie muss der Chef zur Sicherung der Arbeitsplätze Sorge tragen, dass Einnahmen und Ausgaben in einem gesunden Verhältnis stehen, damit die Firma nicht Pleite geht.
  • Ein gutes Betriebsklima ist wichtig, da Mitarbeiter, denen die Arbeit Spaß macht, besser arbeiten. Dazu gehören Einhaltung von Pausen und freien Tagen (Stichwort Verfügbarkeit am Wochenende über Handy, usw.),  Fortbildung ermöglichen, aber auch dass ein Chef bei Reibereien, Streitigkeiten oder Mobbing reagieren bzw. vermitteln muss und nicht wegschauen darf. Ein Mitarbeiter darf nie vor versammelter Mannschaft bloßgestellt werden, Kritik immer unter 4 Augen.
  • Ideal ist es, wenn Chef und Mitarbeiter Dinge besprechen und dann unter Abwägung aller Perspektiven gemeinsam entschieden wird oder der Chef die Entscheidung der Mitarbeiter befürwortet. Wenn die Mitarbeiter sich nicht entscheiden können oder wollen, muss der Chef eine Entscheidung treffen.
  • Ein kluger Chef setzt die Mitarbeiter nach ihren Kenntnissen und Fähigkeiten ein.
  • Ein Chef muss kompetent sein, um von seinen Mitarbeitern respektiert zu werden, delegieren können, sollte aber auch eine menschliche Seite zeigen durch z. B. Erzählungen von den Kindern oder Hobbys.

Der ideale Mitarbeiter respektiert seinen Chef und engagiert sich für die Firma.
Es muss ein Miteinander, kein Gegeneinander sein. Wie ist Ihre Meinung dazu?

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Claudias praktischer Ratgeber zur Karriere

Karriere

Die Karriere kann nach oben und unten gehen
Karriereleiter rauf und runter

Die Karriere (französisch la carrière = beruflicher Werdegang) ist die persönliche Laufbahn eines Menschen in seinem Berufsleben. Was sagt aus, ob jemand Karriere gemacht hat?

  • Eine gute Aus- und Weiterbildung?
  • Viele Überstunden?
  • Ein echter Doktor- oder Professorentitel?
  • In leitender Stellung tätig?
  • Möglichst viele Mitarbeiter, die einem unterstehen?
  • Hohes Gehalt?

Was auch immer es ist, jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er oder sie Karriere machen möchte, evtl. auf Kinder und einen pünktlichen Feierabend verzichten. Eigenschaften wie Fleiß, Kooperationsbereitschaft, Teamgeist und Motivation werden benötigt, um nach oben zu kommen. Es kann aber auch abwärts gehen, wenn jemand überqualifiziert ist für eine neue Position oder die leitende Position verliert.

Wichtig ist, authentisch zu sein, sich selbst treu zu bleiben.
Wie wichtig sind Ihnen der Beruf und die Karriere?

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Claudias praktischer Ratgeber zu Beruf oder Berufung

Beruf oder Berufung?

Was macht Freude im Leben?
Was macht Freude im Leben?

Ist Ihr Beruf nur ein Beruf zum Geldverdienen oder eine Berufung, eine Arbeit, die Ihnen Spaß macht?

 

Wenn es Ihnen nichts ausmacht, dass Sie keine Freude an der Arbeit haben, kein Problem. Aber wenn Sie das frustriert, ist es an der Zeit zu überlegen, ob eine Umschulung, ein Wechsel oder sonstige Veränderung möglich sind.

 

Ein Hobby zum Traumberuf zu machen ist natürlich ideal. Spaß an der Arbeit beflügelt. Oder wollen Sie bis zur Rente einem ungeliebten Beruf nachgehen?

Konfuzius hat das treffend formuliert "Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten."

Was für eine Bedeutung hat der Beruf in Ihrem Leben?

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Claudias praktischer Ratgeber zu Callcentern

Callcenter – Fluch oder Segen?

Ist Kundenservice mit Callcentern möglich?
Callcenter Service oder Ärgernis?

Immer mehr Firmen richten Callcenter ein oder outsourcen sogar Ihren Kundenservice für Beratung, Verkauf, Bestellannahme, etc. Der Vorteil sind geringere Kosten. Mittlerweile gibt es sogar Ausbildungsberufe für Dialogmarketing.

Für die Kunden bedeutet das keinen festen Ansprechpartner, kein persönlicher Kontakt. Unter Umständen auch keine feste Bindung mehr zur Firma und eine höhere Bereitschaft, sich nach einem anderen Anbieter umzusehen.

Aber ist das wirklich noch Service am Kunden? Haben die Mitarbeiter im Kundenservice die entsprechenden Kompetenzen, um z. B. Entscheidungen bei Reklamationen zu treffen?

Hier passt das Sprichwort „Viele Köche verderben den Brei“ (in viele Sprachen übersetzt), was bedeutet, wenn sich zu viele Leute um eine Angelegenheit kümmern, kann nichts Gutes dabei herauskommen.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Callcentern?

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