Blogartikel Buchthemen

Artikel rund um das Thema Bücher wie z. B. Buchmessen, Buchtrailer oder Autorenmarketing.

Claudias praktischer Ratgeber zu Cliffhangern

Was bringen Cliffhanger?

Cliffhanger spannend und frustrierend zugleich
Erhöhen Cliffhanger die Spannung?

Ende letzten Jahres erhielt ich das Buch Das Vermächtnis des Vaters zur Rezension. Es ist der 2. Band der 7-teiligen Chronik "Die Clifton Saga" von Jeffrey Archer. Das Buch begann mit einer Verhaftung (dem Ende des 1. Bands) und endete mit einer Gerichtsverhandlung. Das 1. Buch mit Cliffhanger, das ich gelesen habe. Obwohl ich Band 1 nicht gelesen hatte, war es trotz der fehlenden Vorgeschichte kein Problem, den Inhalt zu verstehen. Eine Hilfe war auch der Stammbaum der Familie Clifton vorn im Buch, was ich sehr schätze, wenn es in einem Buch viele Charaktere gibt, um den Überblick zu behalten.

 

Da Jeffrey Archer einer meiner Lieblingsautoren ist, habe ich im Anschluss auch den 1. Band gelesen. Und mittlerweile auch Band 3 - 6. Band 7, der letzte, erscheint im November 2016: 

  1. Only time will tell (Spiel der Zeit)
  2. The sins of the father (Das Vermächtnis des Vaters)
  3. Best kept secret  (Erbe und Schicksal)
  4. Be careful what you wish for (Im Schatten unserer Wünsche)
  5. Mightier than the sword (Die Wege der Macht)
  6. Cometh the hour (Möge die Stunde kommen)
  7. This Was a Man (Winter eines Lebens)

Alle Bände enden offen im spannendsten Moment mit einem Cliffhanger (einer Verhaftung, Gerichtsverhandlung, einem Autounfall, der Explosion einer Bombe, einem Schuss). Und wer schon mal ein Buch von Jeffrey Archer gelesen hat, weiß, dass er ein Meister des Spannungsaufbaus ist. Zum Schluss kann man das Buch kaum weglegen, weil man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht, um dann am Ende noch nicht mal von seiner Spannung erlöst zu werden. Ein Cliffhanger (englisch = Klippenhänger) wird laut Wikipedia hauptsächlich mit Fernsehserien, Seifenopern oder auch fortgesetzten Kinofilmen assoziiert und steht für den offenen Ausgang einer Episode auf ihrem Höhepunkt, mit Antwort in der nächsten Episode. Seinen Ursprung hat der Begriff in dem Roman "A Pair of Blue Eyes" von Thomas Hardy aus dem Jahr 1873, der als monatliche Serie in einer Zeitschrift erschien, und einer Szene in den Steilhängen am Bristol Channel, wo sich Henry Knight nur noch an einem Büschel Gras festhalten kann, um nicht in den sicheren Tod zu stürzen. Durch die Cliffhanger-Szene wurde der Leser an den Fortsetzungsroman gebunden, weil die Auflösung der Spannung erst in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift/Zeitung zu erfahren war, eine Methode der Kundenbindung, die viele Nachahmungen fand. Bekannte Filme mit Cliffhanger sind "Der Herr der Ringe", "Harry Potter", "Star Wars" oder "Zurück in die Zukunft".

 

Ein weiteres Beispiel mit Cliffhanger ist die "Emma Harte Saga" von Barbara Taylor Bradford:

  1. A woman of substance (Des Lebens bittere Süße)
  2. Hold the dream (Bewahrt den Traum)
  3. To be the best (Und greifen nach den Sternen)
  4. Emma's secret (Emmas Geheimnis)
  5. Unexpected blessings (Ein Geschenk des Schicksals)
  6. Just rewards (Am Ende wartet die Liebe)
  7. Breaking the rules (Breaking the rules = Die Regeln brechen)

Der erste Band erschien 1979 und beschrieb die Geschichte der 14-jährigen Emma Harte ab 1904, die ihrer Zeit weit voraus und ein beeindruckender Mensch war. 1984 gab es eine Miniserie. Emma Harte spielte auch nach ihrem Tod in allen Bänden eine wichtige Rolle durch ihr Erbe und die Werte, für die sie stand. Es ging es um Familiengeheimnisse, -streitereien und -intrigen. Der sechste Band endete vollkommen überraschend für mich mit einem Cliffhanger, als sich am Ende herausstellte, dass der Erzfeind der Familie doch nicht tödlich verunglückt ist und der Leser ahnen konnte, dass er weiter sein Unwesen treiben wird, um der Familie zu schaden. In 2009 gab es dann den bisher letzten Band, der meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllte. Manche Themen sind irgendwann ausgereizt und die Geschichte erzählt. Da hilft auch ein Cliffhanger nichts, wenn der Spannungseffekt nicht das hält, was er verspricht.

 

Das Phänomen des Cliffhangers wurde auch schon untersucht und nach einer Mitarbeiterin der Forschungsgruppe Bluma Zeigarnik Zeigarnik-Effekt genannt, bei der mit Experimenten nachgewiesen wurde, dass man sich unter bestimmten Voraussetzungen an unterbrochene Handlungen besser erinnert als an vollendete. Allerdings konnte der Effekt nicht repliziert werden, weshalb das Phänomen als umstritten gilt.  Und trotzdem scheint der Cliffhanger eine große Wirkung zu haben, wird bei Büchern, Filmen und Fernsehserien immer wieder eingesetzt. Gegen Ende des Buchs oder Films ist die Spannung am größten und wird erst in der nächsten Folge aufgelöst, um dann wieder mit einem Spannungseffekt zu enden. Wenn man sich anschaut, wie viele tausend Folgen manche Daily Soap schon hinter sich hat, scheinen die Zuschauer genau wegen dieser Taktik jede neue Folge über Monate oder Jahre anzuschauen. Aber es gibt auch Serien, die irgendwann abgesetzt wurden, weil nichts Neues mehr geboten wurde und die Zuschauerzahlen nicht mehr den Erwartungen entsprachen (z. B. die US-amerikanischen Fernsehserien "Dallas" oder "Der Denver-Clan"). Ein Erfolgsgarant ist der Cliffhanger deshalb nicht.

 

Aber ist es wirklich nur die Spannung zum Schluss, die uns veranlasst, die Fortsetzung zu lesen oder anzuschauen?

 

Wer kennt sie nicht die Sissi-Trilogie? Nach dem Erfolg des ersten Films in 1955, gab es zwei weitere in 1956 und 1957 mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm. Wahrscheinlich wäre auch ein vierter Teil zum Kassenschlager geworden, wenn Romy sich nicht geweigert hätte. Und die Filme endeten nicht mit Cliffhangern, Sissi bzw. die Geschichte der österreichischen Kaiserin Elisabeth sprachen einfach die Herzen der Menschen an.

Oder nehmen wir den Kinofilm "Pretty Woman" mit Julia Roberts und Richard Gere. Der Film endete mit Happy End und es gab viele Menschen, die sich eine Fortsetzung wünschten.  Das neue Traumpaar drehte zwar nochmal zusammen "Die Braut, die sich nicht traut", aber es war keine Fortsetzung von "Pretty Woman". Auch ein guter Film, aber bei weitem nicht so ein Kultfilm wie der erste. Aber die Alltagsprobleme, die Edward Lewis und Vivian Ward nach der Hochzeit gehabt hätten, wären vielleicht weniger romantisch gewesen. Nicht nur Spannung, sondern auch Romantik und Gefühle regen uns zum Träumen an und sprechen uns an.

 

Oder nehmen wir die weltbekannten 7 Bände Harry Potter der englischen Schriftstellerin Joanne K. Rowling, die seine Geschichte von elf Jahren bis er fast erwachsen ist, erzählen, und auch mit großem Erfolg verfilmt wurden. Eine Fantasy-Roman-Reihe, die Jung und Alt im wahrsten Sinne des Wortes magisch begeistert hat. Zauberei, Magie oder Parallelwelten üben eine Faszination auf uns aus und sprechen uns genauso an.

 

Aber auch Abenteuer von Piraten (z. B. "Fluch der Karibik") oder im Weltraum (z. B. "Star Wars") fesseln uns in Filmen und Büchern. Wir wollen wissen, was noch alles passiert, wenn wir mit den Helden spannende Abenteuer erlebt haben, und eine Fortsetzung im Kino/Fernsehen oder als Buch herauskommt.

 

Oder schauen wir uns noch ein paar der zahlreichen Fernsehkrimi-Serien an:

  • "Tatort", wo seit 1970 mit verschiedenen Ermittlern (meistens Duos) in diversen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ermittelt wird. 
  • "Derrick", die meistverkaufte deutsche Serie der Fernsehgeschichte, die weltweit in über 100 Ländern ausgestrahlt wurde, und von 1974 bis 1998 lief.
  • "Der Alte", der 1977 startete und bis 2016 bisher vier  Hauptkommissare hatte.
  • Die Sonderkommissionen "SOKO", die in München, Köln, Wismar, Stuttgart, Kitzbühel, Wien und Leipzig seit 1978 ermitteln.
  • "Ein Fall für zwei" von 1981 - 2013, wo es immer nur den einen Privatdetektiv Matula gab, aber nacheinander vier verschiedene Anwälte. 2014 wurde eine Neuauflage gestartet.

Bei Krimis ist der Spannungseffekt am Anfang. Es geschieht ein Verbrechen (meistens ein Mord), das aufgeklärt wird und mit einer Festnahme endet. Was macht den Erfolg solcher Serien aus, die jahrelang laufen? Interessante und spannende Ermittlungen, aber auch die Persönlichkeit der Ermittler spielen eine Rolle, wenn oft bis zum Schluss unklar ist, wer der Täter ist. Sobald die Zuschauerzahlen sinken, weil sich die Fälle wiederholen, alles vorhersehbar wird, unternimmt der Sender noch Versuche mit Austauschen der Schauspieler (oft eine radikale kontraproduktive Verjüngungskur), um die Serie wieder zum Erfolg zu führen. Wenn das scheitert, wird sie eingestellt.

 

Es gibt sowohl Bücher als auch Filme, die auch ohne Cliffhanger sehr viele Menschen erreichen. Bestes Beispiel sind die Filme von Rosamunde Pilcher und Inga Lindström im Sonntag Abendprogramm, die, sofern es kein Mehrteiler ist, der natürlich auch immer im spannendsten Moment endet, immer einen glücklichen Ausgang haben (beim Mehrteiler dann eben erst nach 2 - 4 Teilen). Nach den üblichen Eifersuchtsszenen, Missverständnissen und Intrigen findet sich das Pärchen garantiert zum Schluss. Hier gibt es keine Spannung sondern Entspannung zum Schluss.

 

Spannung, Gefühle, Magie und Abenteuer fesseln uns, regen unsere Fantasie an und machen uns neugierig, wie es wohl weitergeht. Aber wenn wir im Film oder Buch in eine andere Welt eintauchen, ein Bild in uns entsteht, kann ein Spannungseffekt zum Schluss auch frustrierend sein. Wenn der Held am Abhang hängt und wir nicht wissen, ob er überlebt, warten wir ungeduldig auf die Fortsetzung, haben eine hohe Erwartung, die unter Umständen in der Fortsetzung nicht erfüllt wird, und sind maßlos enttäuscht. Bei Daily Soaps wird die Spannung meist recht schnell aufgelöst, um uns zum Schluss wieder mit einem neuen Spannungsmoment zum Weiterschauen zu animieren. Bei Büchern müssen wir oft länger auf die Fortsetzung warten, da ist ein Cliffhanger wie z. B. eine Verhandlung, die vertagt wird, weil die Geschworenen sich nicht einig sind, äußerst unbefriedigend.

 

Wenn sich das Warten dann nicht gelohnt hat, ist es ähnlich wie beim Clickbaiting (englisch = Klickköder), laut Wikipedia eine  reißerische Überschrift, die eine sogenannte Neugierlücke (englisch = curiosity gap) lässt. Der Leser erhält gerade genügend Informationen, um seine Neugierde zu wecken, aber nicht ausreichend, um sie zu befriedigen. Sowohl das Clickbaiting als auch der Cliffhanger haben den Zweck, (mehr) Menschen zu erreichen. Sie können beide Neugier und hohe Erwartungen wecken und nicht immer halten, was sie an Spannung versprechen.

 

Fazit

Fest steht, dass es durch ein Überangebot an allem immer schwieriger wird, Aufmerksamkeit zu wecken und zu halten. Was sich bewährt, wird gerne kopiert, oft so lange, bis es keine Wirkung mehr zeigt. Erledigte Dinge sind für mich vollendet und abgehakt und deshalb auch irgendwann "vergessen". Während mir unerledigte Dinge bis zur Erledigung im Gedächtnis bleiben, da ich noch etwas tun muss. Ein offenes Ende beschäftigt mich, da ein Buch oder Film für mich eine Geschichte mit Anfang und Ende ist bzw. sein sollte. Ich ziehe einen "richtigen Schluss" vor, habe aber nichts gegen eine Fortsetzung, wenn mir die Charaktere und die Handlung gefallen haben. Schließlich geht es nach dem "Happy End" (z. B. einer Hochzeit) noch weiter und bietet Stoff für weitere Folgen. Ein offenes Ende ohne Fortsetzung mag ich überhaupt nicht.

 

Mir hat es bei der Clifton Saga überhaupt nicht gefallen, dass jedes Buch mit einem Cliffhanger endete. Ich habe auch überlegt, mir die weiteren Bände deshalb nicht zu kaufen. Aber da Jeffrey Archer wie erwähnt einer meiner Lieblingsautoren ist und mich bisher noch nie enttäuscht hat, habe ich mir doch nach und nach alle erhältlichen Bände gekauft. Im November 2016 ist die Veröffentlichung des siebten und letzten Bands (hoffentlich mit richtigem Ende).

 

Und was halten Sie von Cliffhangern?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zu Autorenlesungen

Fragen und Antworten zu Autorenlesungen

Ann-Bettina Schmitz von der ABS-Lese-Ecke hat zu einer Blogparade "Was haltet ihr von Autorenlesungen?" eingeladen. Obwohl ich 4 Bücher geschrieben habe, muss ich ehrlich zugeben, dass ich mir nie richtig Gedanken gemacht habe über Autorenlesungen. Aber diese Blogparade nehme ich gerne zum Anlass, das nachzuholen.

 

Nachfolgend meine Antworten zu Ann-Bettinas Fragen:

 

1. Ich mag Lesungen weil …

Ehrlich gesagt lese ich lieber selbst. Beim Lesen hat jeder sein eigenes Tempo, ich blättere auch gerne mal zurück oder lese einen Absatz nochmal, mache eine Pause, um mir Gedanken zu machen über das Gelesene. Das geht nur, wenn man selbst liest. Nebenbei bemerkt lese ich immer noch lieber in Papierform.

 

2. Ich war schon auf Lesungen von …

Ich war noch nie auf einer Lesung.

 

3. Warst du schon einmal auf einer Lesung, die dich besonders beeindruckt hat? Wenn ja, warum?

Nein, wie bereits erwähnt war ich noch nie auf einer Lesung. Ich habe aber mal ein Event besucht, wo eine Autorin einen Vortrag gehalten hat. Daraufhin habe ich mir ein Buch von ihr gekauft, das mich zu einem Blogartikel inspiriert hat.

 

4. Ich war noch nie auf einer Lesung, weil …

Es gibt keinen speziellen Grund, warum ich noch nie auf einer Lesung war. Ich habe ein paar Lieblingsautoren und kaufe mir deren Neuerscheinungen, wenn sie als Taschenbuch verfügbar sind. Da die meisten meiner Lieblingsautoren aus Amerika oder England sind, werden sie sich wohl nicht in meine Gegend verirren, um eine Lesung zu halten.

 

5. Ich mag keine Autorenlesungen, weil …

Dass ich noch keine Autorenlesungen besucht habe, liegt nicht daran, weil ich sie nicht mag. Aber bei der 1. Frage habe ich bereit erzählt, dass ich lieber selbst lese als zuzuhören. In der Grundschule meiner Kinder gab es mal eine Autorenlesung von einer Kinderbuchautorin, die gut angekommen ist. Sie hat von ihren Büchern erzählt und es gab Autogrammkarten. Allerdings war der 2. Grund für die positive Resonanz, dass dadurch Unterricht ausgefallen ist. Ich finde trotzdem alle Aktionen gut, die Kindern Bücher und das Lesen näher bringen. Dazu zählt natürlich auch, Kindern regelmäßig vor zu lesen bis sie selbst lesen können.

 

6. Gehst du nur zu kostenlosen Lesungen oder bist du auch bereit dafür zu bezahlen?

Da ich noch keine Lesungen besucht habe, möchte ich das mal mit Events und Webinaren vergleichen, wo ich schon kostenpflichtige und kostenlose besucht habe. Es ist natürlich klar, dass ich mich schneller zu einem kostenlosen Ereignis anmelde. Wenn etwas interessant für mich ist, bin ich aber auch bereit, dafür zu bezahlen. Nur ärgere ich mich dann natürlich mehr, wenn es doch nicht so interessant war, und ich Geld investiert habe.

 

7. Wie erfährst du von Lesungen in deiner Nähe?

Ich habe schon Aushänge gesehen bei Buchläden oder Schulen. Bei Interesse an einer Lesung würde ich in Google entsprechend suchen.

 

8. Sollte eine Lesung ein Event, eventuell mit Musik oder einem anderen Rahmenprogramm sein, oder bevorzugst du reine Lesungen?

Das kommt auf das Buch und das Thema an. Mit einem gutem Rahmenprogramm wäre eine Lesung meiner Meinung nach ansprechender und man könnte den Autor/die Autorin besser und in lockerer Atmosphäre kennen lernen.

 

9. Fährst du für eine Lesung auch in einen benachbarten Ort?

Nein, da ich kein Auto habe, kommen für mich nur Lesungen und Events in Frage, die ich mit dem Fahrrad erreichen kann. Aber da es heute viele Angebote online gibt, muss man auch nicht mehr das Haus verlassen.

 

10. Ist der Ort, an dem die Lesung stattfindet, wichtig für deine Entscheidung dorthin zu gehen?

Wenn eine Lesung an einem Ort stattfinden würde, der mir nicht gefällt, würde ich eher nicht hingehen.

 

11. Hast du dir schon einmal eine Online-Lesung angehört?

Nein, bisher noch nicht. Da ich aber viel und gerne im Internet unterwegs bin, habe ich mal in Google geschaut und diese interessante Seite mit online Autorenlesungen gefunden und reingehört.

 

12. Wie gefällt dir die Idee der Online-Lesung?

Wenn man bedenkt, was wir durch die Digitalisierung mittlerweile alles online machen, war es absehbar, dass es irgendwann auch Autorenlesungen online gibt. Mir gefällt die Idee sehr gut.

 

Für meine Bücher  habe ich bisher immer gedacht, dass eine Autorenlesung nicht in Frage kommt, weil das bei Ratgebern wohl eher langweilig ist. Für Romane und Krimis finde ich Lesungen sehr viel spannender. Aber da ich in 2014 selbst einen Vortrag gehalten habe und mittlerweile viele Vorträge, Events, Webinare, etc. online und offline besucht habe, denke ich jetzt, nachdem ich die Fragen von Ann-Bettina beantwortet und mir nochmal Gedanken gemacht habe, dass es auch bei Sachbüchern möglich ist, eine interessante Autorenlesung zu machen, aber statt einen Ausschnitt vor zu lesen würde ich Tipps und Tricks aus den Büchern erwähnen und eine Fragerunde zum Thema anschließen. Um die eventuell jetzt auftauchende Frage gleich zu beantworten, da ich mittlerweile lieber blogge als Bücher zu schreiben, wird es voraussichtlich auch in Zukunft keine Autorenlesung mit mir geben. Aber man soll niemals "nie" sagen.

 

Fazit

Für mich ist klar, dass jeder, der ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen möchte, sich mit Online-Marketing beschäftigen muss. Das betrifft natürlich auch das Autorenmarketing. Es reicht nicht, ein Buch online und offline einfach anzubieten. Der Autor muss darauf aufmerksam machen, ganz besonders dann, wenn er nicht bei einem renommierten Verlag ist, der sich um die Werbung kümmert. Um Leser zu erreichen, sind eine eigene Website, ein Blog, Profile in sozialen Netzwerken und u. a. eben auch Autorenlesungen nützlich.

 

Was halten Sie von Autorenlesungen?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Schreiben

Wer schreibt, der bleibt

Was schreiben Sie alles auf?
Informationen bewahren durch Aufschreiben

Die Schrift ist ein Zeichensystem zur Bewahrung und Weitergabe von Informationen. Am Anfang gab es die Keilschrift in Mesopotamien und die Hieroglyphenschrift in Ägypten. Die Schrift bestand aus Piktogrammen (Bildern). Neben dem Einmeißeln in Stein und Ton wurde die Schrift auch auf Rollen aus Papyrus, Leder und Leinen verewigt. Es gibt die griechische, lateinische, kyrillische, chinesische, japanische Schrift und weitere Schriften, die entweder auf Buchstaben oder Zeichen basieren. Unterschiedliche Schriften sind genauso faszinierend wie unsere vielen Sprachen. Die Menschen haben schon früh angefangen, auf Stein, Ton und anderen Materialien, in Höhlen und Tempeln Dinge schriftlich festzuhalten. Solche Schriften zu entdecken und zu deuten gibt uns die Möglichkeit, etwas über unsere Vergangenheit, unsere Vorfahren zu erfahren. Dinge schriftlich festzuhalten gibt uns die Möglichkeit, unseren Nachfahren Informationen zu hinterlassen.

 

Im Bücher-Wiki gibt es digitales Buchwissen u. a. über die Geschichte, Herstellung des Buches oder Buchrekorde.

 

Wahrscheinlich hat jeder schon mal das Sprichwort "Wer schreibt, der bleibt" gehört. Es ist ursprünglich ein scherzhafter Ausspruch beim Kartenspiel mit dem man demjenigen, der die Punkte aufschreibt, unterstellt, dass er beim Aufschreiben mogelt. Schauen wir uns nun die Gegenwart des Schreibens an.

 

Wann fangen wir an zu schreiben?

Meistens können Kinder schon vor der Schule ein paar Buchstaben und ihren Namen schreiben.

In der Schule lernen Kinder erst Großbuchstaben, dann Kleinbuchstaben in Druckschrift, später folgt die Schreibschrift.

 

Was schreiben wir?

Im Kindergarten und in der Grundschule gibt es Freundschaftsbücher, in die sich die Freunde mit Daten über sich und Bildern verewigen. In der Schule lernen Kinder das Schreiben, müssen üben und Hausaufgaben machen. Schüler engagieren sich bei der Schülerzeitung und schreiben Artikel. Jugendliche oder Erwachsene führen ein Tagebuch.

 

Was wird alles schriftlich festgehalten?

  • Wir hängen eine Einkaufsliste an den Kühlschrank und notieren, was beim nächsten Einkauf besorgt werden muss.
  • Wir machen uns Notizen auf einem Zettel, am Computer oder mit dem Smartphone, um etwas nicht zu vergessen. Haftnotizen werden dafür gerne verwendet.
  • Wir verwenden einen Terminkalender in Papierform oder im Internet, um Termine festzuhalten.
  • In der Schule gibt es Geschichts-, Mathe-, Deutschbücher, usw., um Wissen zu vermitteln.
  • Es gibt Lexika, den Duden und andere Nachschlagewerke.
  • Online werden digital Informationen z. B. in Wikipedia gesammelt oder in Google gesucht.
  • Studenten schreiben eine Doktorarbeit, um einen Doktortitel zu erhalten.
  • Journalisten schreiben Zeitungsartikel zu aktuellen Themen.
  • Blogger schreiben Blogartikel, um Informationen, Erfahrungen und Tipps zu teilen.
  • Autoren schreiben Bücher. In meiner 1. Blogparade Wie sind Sie zum Schreiben gekommen und Autor geworden? haben einige Schriftsteller ihre Geschichte erzählt, wie sie zum Schreiben kommen sind.
  • Während früher ein Handschlag einen Vertrag besiegelte, wird mittlerweile fast alles in Verträgen geregelt, da mündliche Zusagen im Streitfall ohne Zeugen nicht bewiesen werden können. Es gibt gesetzliche Bestimmungen, die bei Verträgen eingehalten werden müssen. Wir unterschreiben Miet-, Leasing-, Kauf-, Arbeitsverträge und vieles mehr.
  • Beim Grundbuchamt werden Eigentumsverhältnisse von Grundstücken und Wohnungen schriftlich oder elektronisch festgehalten.
  • Beim Notariat werden Beurkundungen und Beglaubigungen von Dokumenten gemacht.
  • Wir machen ein Testament, um zu regeln, wer was erben soll.
  • Anwälte oder Ärzte legen Akten zu ihren Mandanten oder Patienten an.
  • Es werden Biografien geschrieben, um das Leben von Menschen festzuhalten.
  • Polizei und Geheimdienst sammeln Daten über uns.

Überall werden Informationen schriftlich festgehalten, was früher umständlich und zeitaufwändig war. Mit Papier und Stift, Schreibmaschine oder später dem Computer wurde die Erfassung von Informationen nicht nur einfacher, sondern auch schneller. Mittlerweile wird mehr digital als händisch erfasst.

 

 Und was schreiben Sie sich alles auf?

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Claudias praktischer Ratgeber Interview mit einem Buchhändler

Interview mit einem Buchhändler

Sind Bücher für Sie auch wichtig?
Ohne Bücher wäre das Leben trist

Da ich gerne Interviews lese, u. a. die Autoreninterviews bei der ABS-Lese-Ecke von Ann-Bettina Schmitz, bin ich als Bücherwurm und Leseratte auf die Idee gekommen, mal einen Buchhändler zu interviewen.

 

Rolf Strauß von der Seebuchhandlung in Konstanz hat sich bereit erklärt, meine Fragen zu beantworten. Hier die Fragen und Antworten:

 

Haben Sie als Kind viel gelesen und wie schaut es heute aus?

Ja, ich habe schon als Kind viel gelesen. Am liebsten 5 Freunde von Enid Blyton, Burg Schreckenstein von Oliver Hassencamp und Tierbücher. Zu meinem 10. Geburtstag erhielt ich ein Wilhelm Busch Album, das ich geliebt habe. Heute lese ich gerne Sachbücher, über Wirtschaftsthemen, Geschichtsbücher, historische Bücher, Krimis.


Welches Genre lesen Sie am liebsten?

Ich lese am liebsten deutsche Literatur, Klassik bis Moderne. 

 

Lesen Sie lieber Bücher oder E-Books?

Ganz klar Bücher.

 

Glauben Sie, dass Bücher aussterben werden und es bald nur noch E-Books gibt?

Nein, der Marktanteil von E-Books liegt in Amerika bei ca. 20 %, in Deutschland nur bei 4 - 5 %. Es gibt zwar eine Entwicklung und Tendenz, dass Inhalt mehr über das Internet verbreitet wird, aber Bücher wird es immer geben.

 

Wie schätzen Sie das Potential von Hörbüchern ein?

Sehr hoch, Hörbücher haben eindeutig ein größeres Potential als E-Books. 

 

Was war Ihr Berufswunsch als Kind und weshalb sind Sie Buchhändler geworden?

Als Kind wollte ich Lehrer oder Opernsänger werden. Da ich schon früh gerne gelesen habe, wurde ich von meinen Eltern immer mit Büchern versorgt. Ich lernte dann aber Großhandelskaufmann für medizinisch-technische Geräte, was ich allerdings langweilig fand. Durch einen Freund, der einen Mitarbeiter brauchte, habe ich 1988 eine Lehre als Buchhändler gemacht und in Buchhandlungen, Fachliteraturdiensten und Verlagen gearbeitet. 2001 habe ich mich mit einer eigenen Buchhandlung selbständig gemacht und den Schritt nie bereut.

 

Wie kann man Kinder zum Lesen bringen?

Wenn Eltern gerne lesen und vorleben, dass Bücher erfüllen, bereichern und Freude bereiten, ist das die beste Voraussetzung, Kinder zum Lesen zu bringen, aber keine Garantie, dass die Kinder wirklich viel und gerne lesen.

 

Sind Amazon und andere Online-Buchhändler eine große Konkurrenz für Buchgeschäfte?

Ja, Amazon und andere Internethändler sind ganz klar eine große Konkurrenz für Buchgeschäfte, da sich das Einkaufsverhalten geändert hat.

 

Was muss ein lokales Buchgeschäft bieten, um überleben zu können?

Der wichtigste Punkt ist eine eigene Website. Wir bieten den Service, dass Kunden online bestellen und vor Ort abholen können. Zu einem späteren Zeitpunkt soll auch ein Versand und das Runterladen von E-Books im Internet angeboten werden. Ein Buchhändler sollte großen Wert auf Kommunikation mit anderen Menschen und Kunden legen. Es ist von Vorteil, sich als Kulturveranstalter in Theater, Kabarett, Schulen und Kindergärten zu engagieren, sich vor Ort einzubringen. Die Kernkompetenz darf dabei nicht vergessen werden, ein gutes Sortiment und eine große Auswahl an Büchern ist wichtig.

 

Finden Sie, dass Buchmessen sinnvoll sind?

Buchmessen dienen heute weniger zum Einkaufen von Büchern. Sie bieten ein großes Fachpublikum, eine große Außenwirkung und sind ein Ort für Anregungen und interessante Gespräche mit Verlagsmenschen.

 

Was würden Sie Hobbyautoren empfehlen, die ihre Bücher veröffentlichen wollen?

Ich  würde Hobbyautoren empfehlen, die Erwartungen zu senken. Die Chance, einen bekannten Verlag zu finden, ist gering. Man muss sich überlegen, wie viel man bereit ist zu investieren, um selbst zu veröffentlichen.

Eine Mitgliedschaft im Verband deutscher Schriftsteller (VS) kann ich auch empfehlen.

 

Was halten Sie von Verlagen wie BoD (Books on Demand), die Bücher erst bei Bestellung drucken?

Eine gute und realistische Chance, sein eigenes Buch zu veröffentlichen. Es gibt leider einige Verlage, die Werbung machen mit "Verlag sucht Autoren" und sehr viel Geld für die Veröffentlichung verlangen, hohe Auflagen von 1000 Stück drucken, die sich nicht verkaufen, während die großen Verlage meist Zugangssperren haben und nur Bücher annehmen, die sehr gut sind oder einen wirtschaftlichen Nutzen versprechen. Eine weitere Alternative wäre, vor Ort eine Druckerei zu suchen, die eine kleine Auflage druckt.

Anmerkung von meiner Seite

Vor ein paar Jahren gab es bei BoD eine Vertragslaufzeit von 5 Jahren und monatliche Datenhaltungskosten. Die Vertragslaufzeit wurde dann erst auf 2 Jahre, später auf 1 Jahr gekürzt und die Datenhaltungskosten gestrichen. Also durchaus von der Kostenseite eine empfehlenswerte Variante, wenn man keine hohe Erwartungen betreffend Buchverkäufen hat. Die neuen günstigeren Konditionen gelten allerdings nur für neue Autoren bzw. neue Bücher.

 

Wie ist Ihre Meinung zu Indie-Autoren und Selbstverlegern?

Auch eine Alternative, sein Buch zu veröffentlichen. Dabei muss man nur bedenken, dass das nicht die Qualität des Buches steigert. Große Verlage haben ein Lektorat, helfen dem Autor das rüberzubringen an den Leser, was er sagen will, und haben ein besseres Image.

 

Mögen Sie Buchtrailer und glauben Sie, dass sie etwas nützen?

Ich erhalte von Verlagen regelmäßig Buchtrailer und schaue immer weg, weil sie mich nerven.

 

Welche Aktionen planen Sie in Ihrem Buchladen?

Ich plane

Was sind Ihre Gedanken zum Welttag des Buches am 23. April?

Wir haben eine Inflation an Gedenktagen. Den Welttag des Buches gibt es in vielen Ländern, seit 1997 auch in Deutschland.  An diesem Tag gibt es viele Aktionen und Events rund um Bücher wie z. B. "Ich schenk dir eine Geschichte" von der Stiftung Lesen. Die bundesweite Vermarktung des Tages ist nicht immer gut.

 

Vielen Dank Herr Strauß für Ihre Antworten. Ich wünsche mir für Sie und auch für mich, dass Bücher nie aussterben werden.

 

Und wer möchte als Nächster von mir interviewt werden?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zum Autorenmarketing

Was bringt Autorenmarketing?

Welche Vermarktung bringt etwas für Autoren?
Wie kann man seine Bücher vermarkten?

Vera Nentwich hat zu einer Blogparade Autorenmarketing im Web - Hilfreich oder unnütz? eingeladen. Egal, was man verkaufen möchte, das Produkt oder der Service müssen auch vermarktet werden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, vor allem im Internet. Pauschal lässt sich aber nicht sagen, was erfolgreich ist und was nicht. Ich denke, man muss auch viele Dinge einfach mal ausprobieren.

Nachfolgend meine Antworten auf Veras Fragen:

 

Welche Bedeutung hat dein Blog für dein Marketing im Web?

Ich habe 4 Ratgeber geschrieben und diesen Blog ursprünglich gestartet, um Blogartikel über meine Bücher zu schreiben. Der 1. Artikel war zum Thema Entrümpeln in der Küche. Anfangs waren meine Artikel sehr kurz. Mittlerweile sind die Artikel länger und die meisten Artikel haben nichts mit meinem Büchern zu tun. Ich habe meine Leidenschaft fürs Schreiben und Bloggen entdeckt und nehme gern an Blogparaden teil. Wenn es thematisch passt, verlinke ich auch mal zu einem meiner Bücher. 

 

Wie oft veröffentlichst du einen Blogartikel und zu welchen Themen schreibst du?

Ich veröffentliche 1 bis 2 Artikel in der Woche. Wenn ich noch an einer Blogparade teilnehmen möchte vor dem Ende, sind es auch mal 3 Artikel. Die Themen sind über aktuelle Themen, Bücher, das Entrümpeln, das Internet, Tipps, Artikel für Schwangere, Mütter oder Eltern.

 

Auf welchen Social-Media-Plattformen bist du vertreten und wo besonders aktiv?

Nach Veröffentlichung eines Artikels poste ich in Google+, Twitter und Facebook. Die Bilder meiner Blogartikel veröffentliche ich in flickr und Pinterest. Es gibt auch Videos über meine Bücher in YouTube.

 

Wie oft postest du etwas auf den Social-Media-Plattformen und was sind die Inhalte deiner Posts?

Auf meiner Google+ Seite, Twitter und Facebook  poste ich nach Veröffentlichung eines Blogartikels oder einer Buchrezension, ab und zu Links mit Artikeln, die mit Büchern zu tun haben, oder Auswertungen von Blogparaden, an denen ich teilgenommen habe.

 

Auf welchen Special-Interest-Plattformen, wie Lovelybooks usw., bist du vertreten? Wie aktiv nutzt du sie?

Meine Bücher sind zwar in LovelyBooks zu finden, aber da meine Bücher bei BoD (Books on Demand) veröffentlicht wurden, durfte ich dort kein Autorenprofil anlegen. Außerdem habe ich meine Bücher auf der Plattform Neue Autoren eingestellt mit kurzer Biographie und Beschreibung der Buchinhalte. Ein Autorenprofil bei Amazon ist ebenfalls eingerichtet.

 

Gibt es noch andere Tools im Web, die du für dein Marketing nutzt?

Nein, es gibt nur meine Website, meinen Blog und die Profile in den sozialen Netzwerken.

 

Wie definierst du Erfolg für deine Aktivitäten im Web?

Erfolg im Web heißt für mich, nette Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, fachliche Informationen zu erhalten und auszutauschen, Kommentare in meinem Blog zu erhalten.

 

Hast du weitere Pläne oder Ziele für deine Marketingaktivitäten im Web?

Meine Ziele und Pläne habe ich schon in der Blogparade Besser Bloggen – Deine Vorsätze und Tipps für 2015 von Zielbar beantwortet.

 

Was ist dein Tipp an alle anderen, die sich auch mit Autorenmarketing im Web beschäftigen?

Folgende Dinge würde ich empfehlen:

  • Eine eigene Website
  • Eventuell ein Blog
  • Profile in sozialen Netzwerken
  • Aktivitäten in passenden Gruppen oder Communities wie z. B. die Google+ Community Leser – Bücher - Autoren
  • Profile bei Amazon, LovelyBooks und anderen Plattformen für Bücher und Autoren
  • Aktionen wie Leserunden, um Rezensionen zu erhalten
  • Vorlesen in Buchhandlungen oder anderen öffentlichen Einrichtungen
  • Buchtrailer oder Soundtracks zum Buch

Details, welche Internetaktivitäten sich bei mir aus dem Schreiben ergeben haben, finden Sie im Artikel 50 Fakten Schreib- und Internetaktivitäten.

 

Welche Tipps haben Sie zum Thema Autorenmarketing? 

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Claudias praktischer Ratgeber 50 Fakten

50 Fakten Schreib- und Internetaktivitäten

Welche 50 Fakten könnten Sie aufzählen?
50 Fakten zu meinen Schreib- und Internetaktivitäten

Der Artikel 50 Foto Fakten über mich von Thomas Jansen hat mich zu diesem Artikel inspiriert. Fotografieren ist zwar auch eines meiner Hobbys, aber dazu gibt es nur 2 Fakten: Ich drücke auf den Auslöser ohne Berücksichtigung technischer Details (schlechte Bilder werden einfach gelöscht) und bearbeite die Fotos in einem meiner Grafikprogramme (Logo, Text, Effekte oder Elemente hinzufügen).

Deshalb sind meine 50 Fakten eine Zeitreise von 2007 bis 2014, wie ich mit dem Schreiben angefangen habe und sich daraus diverse Internetaktivitäten ergeben haben.

Hier sind 50 Fakten über meine Schreib- und Internetaktivitäten:

  1. 2007: 1. Buch Tipps und Tricks vor und nach der Geburt geschrieben.
  2. 2. Buch Tipps und Tricks, wie Sie Ihr Leben entrümpeln angefangen zu schreiben.
  3. Februar 2009: Beide Buchmanuskripte im Schrank versenkt, da sich für das 1. Buch kein Verlag fand.
  4. Oktober 2012: 1. Buch über BoD (Books on Demand) veröffentlicht. 2. Auflage im selben Monat wegen Korrekturen.
  5. Autoren-Website www.tipptrick.com erstellt.
  6. Google+ Profil erstellt.
  7. Website www.claudia-dieterle.de Lesen & schreiben erstellt.
  8. Website www.claudiadieterle.de erstellt (mittlerweile Umleitung zu www.tipptrick.com).
  9. November 2012: 2. Buch fertig geschrieben und über BoD veröffentlicht.
  10. Dezember 2012: 3. Buch Tipps und Tricks zu Google-Produkten und Webdesign über BoD veröffentlicht.
  11. Januar 2013: Bewerbung als Buchflüsterer bei buecher.de mit einer Rezension zu Heidi von Johanna Spyri.
  12. YouTube Kanal erstellt.
  13. Die Jury von buecher.de fand meine Rezension gut und hat mir das 1. Buch zum Lesen und Rezensieren geschickt.
  14. Google+ Seite erstellt.
  15. Februar 2013: Blog erstellt und meinen 1. Blogartikel 1. Entrümpeln in der Küche hier veröffentlicht.
  16. 1. Video Die praktischen Ratgeber im Überblick veröffentlicht.
  17. Meine 1. Rezension Der Algorithmus der Liebe von Laurie Frankel bei buecher.de veröffentlicht.
  18. März 2013: Profil in Twitter erstellt.
  19. April 2013: 1. Kommentar in meinem Blogartikel Zuhören, haben Sie eine feine Antenne für Ihre Mitmenschen?
  20. Profil in flickr erstellt.
  21. Profil in Pinterest erstellt.
  22. 1. Blogartikel mit eigener Grafik Hebamme, Traumberuf oder finanzieller Ruin?
  23. Mai 2013: 1. Infografik Checkliste zur Erstellung einer Website veröffentlicht.
  24. Juni 2013: 4. Buch Tipps und Tricks für den Alltag und Denkanstöße über BoD veröffentlicht.
  25. 2. Auflage meines 3. Buches Tipps und Tricks zu Google-Produkten und Webdesign mit Ergänzung Lexikon.
  26. Meine 1. Teilnahme an einer Blogparade mit Zeitmanagement.
  27. Neues Layout auf meiner Website hier.
  28. Juli 2013: Blog Google Blogger erstellt und 1. Artikel veröffentlicht.
  29. August 2013: Profil in about.me erstellt.
  30. Zu meiner 1. Blogparade Wie sind Sie zum Schreiben gekommen und Autor geworden? eingeladen.
  31. September 2013: Profil in Facebook erstellt.
  32. Meine 1. Animation veröffentlicht.
  33. Profil in SlideShare erstellt.
  34. Facebook Seite erstellt.
  35. Dezember 2013: Blog WordPress erstellt und 1. Artikel veröffentlicht.
  36. Der 1. Blogartikel von mir, der in einem E-Book veröffentlicht wurde war Schreibblockaden.
  37. Mein 1. Blogstöckchen zum Thema Bloggen aufgehoben.
  38. März 2014: Meine 1. Teilnahme beim Webmaster Friday mit Internet-süchtig?
  39. April 2014: Mein 1. Video mit eigener Musik veröffentlicht.
  40. Meine 1. Animation mit Ton (der nette Hamster).
  41. Meinen 100. Artikel Ich mach mein Ding in diesem Blog veröffentlicht.
  42. Mein 1. Blogstöckchen geworfen im Artikel Nochmal 11 Fragen an Blogger.
  43. Mai 2014: Meinen längsten Blogartikel Meine Programmempfehlungen in diesem Blog veröffentlicht, Beschreibung der Programme, mit denen ich arbeite.
  44. Juni 2014: Zu meiner 2. Blogparade Die optimale Blogparade eingeladen.
  45. Meine 1. Comicanimation Lokale Werbung mit Google.
  46. Juli 2014: Blogartikel über mein  1. Buch bei Das Elternhandbuch.
  47. Interview mit mir bei der ABS-Lese-Ecke von Ann-Bettina Schmitz.
  48. Mein 2. Blogstöckchen Sammelleidenschaft geworfen.
  49. November 2014: Neues Layout auf meiner Website hier.
  50. Dezember 2014: Untermenüs mit den Kategorien meiner Blogartikel im Blog hier angelegt.

Mittlerweile sind es fast 100 Teilnahmen an Blogparaden und bald 200 Blogartikel hier. Jetzt überlege ich, was es sonst noch für interessante Dinge für mich gibt. Und worüber könnten Sie 50 Fakten schreiben?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Buchtrailer

Buchtrailer

Nützen Buchtrailer oder Soundtracks zum Buch?
Verkauft man mehr Bücher mit einem Buchtrailer?

Ann-Bettina Schmitz hat zu einer Blogparade eingeladen Was hältst du von Buchtrailern? Wir sind es gewohnt, im Fernsehen oder Kino Filmausschnitte von neuen Fernsehserien oder Filmen zu sehen, die uns neugierig machen sollen. Wenn ein neues Album veröffentlicht wird, hören wir im Radio oder Fernsehen ein paar Ausschnitte einzelner Lieder oder können im Internet mal reinhören. 

Seit einiger Zeit kommt es immer häufiger vor, dass Autoren Buchtrailer oder auch Soundtracks zu ihren Büchern erstellen und veröffentlichen. Da immer mehr Werbung über das Internet gemacht wird und sich so schnell verbreiten kann, finde ich Buchtrailer ein gutes Medium, um ein Buch bekannt zu machen. Sehr viele Buchtrailer habe ich noch nicht gesehen und Soundtracks noch weniger, aber da ich mich für Werbung sehr interessiere, schaue ich mir sie gerne an, wenn ich in den sozialen Netzwerken Buchtrailer oder Soundtracks entdecke.

 

Zu meinen Büchern habe ich keine Buchtrailer im klassischen Sinn gemacht, aber  diverse Videos erstellt wie z. B. ein Video zum 1. Buch für Schwangere/frischgebackene Mütter oder ein Video mit einem Überblick meiner Bücher.

 

Hier nun meine Antworten auf Ann-Bettinas Fragen:


Schaust du dir regelmäßig Buchtrailer an?

Ja, wenn mir einer "über den Weg läuft" (z. B. in Google+ gepostet wird).


Wenn du von einem neuen Buch hörst, schaust du dann, ob es einen Trailer dazu gibt?

Nein, wenn mich ein Buch interessiert, schaue ich, ob ich eine Leseprobe (Blick ins Buch) und Rezensionen finde.


Beeinflussen Buchtrailer deine Kaufentscheidung?

Nein, die Bücher, die ich habe, sind alle ohne Anschauen eines Buchtrailers gekauft worden. Im Buchladen lese ich Titel, Klappentext, blättere durch und lese an ein paar Stellen. Im Internet nutze ich den Blick ins Buch und lese die Rezensionen.


Was erwartest du von einem guten Buchtrailer?

Ein guter Buchtrailer soll mir etwas über den Inhalt des Buches verraten, mich neugierig machen und nicht zu lang sein.

Wenn ich ein Buch lese und die Charaktere sehr gut beschrieben sind, entsteht vor meinem geistigen Auge ein Bild der Charaktere und des Geschehens. Ein Buchtrailer kann dieses Bild vor dem Lesen optisch geben. Wenn man bedenkt, dass viele Bücher schon verfilmt wurden, sind Buchtrailer oft ähnlich wie Filmtrailer, die Interesse wecken sollen, das Buch zu lesen bzw. den Film anzuschauen.


Hast du einen Favoriten unter den Buchtrailern?

Mir gefällt der Buchtrailer "Flucht aus dem Morgenland" von S. M. Jansen, weil die Musik passt, er auf das Buch neugierig macht und eine optimale Länge hat.

 

Fazit

Ich denke, dass Autoren immer mehr Buchtrailer und auch Soundtracks nutzen werden, um auf ihre Bücher aufmerksam zu machen. Für Romane oder Krimis ist es einfacher einen Buchtrailer zu erstellen und eine kurze Geschichte zu erzählen, die einen Einblick und die notwendigen Infos zum Buch gibt, als für ein Sachbuch. Da die meisten Autoren heute in sozialen Netzwerken aktiv sind, ist eine Plattform für das Veröffentlichen und Teilen bereits vorhanden.

 

Was halten Sie von Buchtrailern?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Bücher lesen und schreiben

Lesen und schreiben

Bücher in Papierform oder als E-Book lesen
Passionierte Leser sammeln Bücher

Ich war schon immer eine Leseratte. Kinderbücher, Romane und Krimis, die ich gelesen habe, stehen alle noch im Regal. Später kamen noch Sprach-, Psychologie-, Sach-, Koch- und Backbücher dazu.

Ein riesengroßes Bücherregal wie in einer Bibliothek war immer mein Traum. Steht jetzt im Wohnzimmer.

Ich lese ganz altmodisch immer noch lieber in Papierform. Fehlkäufe werden verkauft, verschenkt oder gespendet.

Wenn mich ein Thema interessiert, kaufe ich mir ein Buch darüber oder recherchiere im Internet. Ich habe diverse Blogs abonniert und bin auf LinkedIn und Google+ in diverse Gruppen bzw. Communities eingetreten, die mich thematisch interessieren.

In 2007 habe ich mit dem Schreiben von Büchern angefangen.

Aus Spaß habe ich mich 2013 als Buchflüsterer bei buecher.de beworben, bin akzeptiert worden und schreibe seither Buchrezensionen über die Bücher, die ich erhalte.

Ebenfalls in 2013 ist dieser Blog erstellt worden.

Mittlerweile macht mir das Bloggen mehr Spaß als das Bücher schreiben.

Lesen und schreiben werden wohl auch die nächsten Jahre meine schönsten Hobbys sein.

Und was ist Ihr schönstes Hobby?

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Claudias praktischer Ratgeber Interview mit mir

Interview mit mir im Blog ABS-Lese-Ecke

Ann-Bettina Schmitz im Interview mit Claudia Dieterle
Interview im Blog ABS-Lese-Ecke

Die ABS-Lese-Ecke von Ann-Bettina Schmitz ist ein Blog für alle, die gerne lesen oder schreiben.

 

Ann-Bettina

  • schreibt Buchrezensionen 
  • stellt Bücher vor
  • veranstaltet Blogparaden
  • präsentiert monatlich den Blog des Monats
  • erzählt aus ihrem Schreib-Alltag
  • veröffentlicht eigene Kurzgeschichten
  • nimmt an Challenges teil
  • macht Interviews mit Autoren

Das Interview mit mir  "Interview mit Claudia Dieterle, Autorin verschiedener Ratgeber" ist hier zu lesen. Ein Besuch im Blog lohnt sich für alle Bücherwürmer und Leseratten.

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Claudias praktischer Ratgeber Buchrezensionen

Meine Buchrezensionen und -empfehlungen

Lesen oder rezensieren Sie Bücher?
Meine Buchrezensionen bei buecher.de

Ich habe schon immer gerne gelesen und in 2007 mit dem Schreiben von Büchern angefangen. In 2013 habe ich mich mit einer Rezension zu Heidis Lehr- und Wanderjahre von Johanna Spyri bei buecher.de als Buchflüsterer beworben und bin genommen worden. Die Rezension habe ich nachträglich auch noch bei buecher.de veröffentlicht. Seitdem erhalte ich regelmäßig ein neues Buch zur Rezension: 

  • Der Algorithmus der Liebe von Laurie Frankel
    Ein Buch, das eindrucksvoll den Umgang mit dem Verlust eines geliebten Menschen beschreibt.
  • Der stille Sammler von Becky Masterman
    Ein Thriller über eine pensionierte FBI-Agentin, die nach Jahren mit einem ungelösten Fall konfrontiert wird.
  • So wie Kupfer und Gold von Jane Nickerson
    Ein Buch, das durch das Märchen Blaubart von den Gebrüdern Grimm sowie Charles Perrault inspiriert wurde.
  • Agatha Raisin und der tote Richter von M. C. Beaton
    Ein Krimi über eine Hobbydetektivin, die an Agatha Christies Miss Marple erinnert.
  • Ich versprach dir die Liebe von Priscille Sibley
    Ein ergreifender Roman über eine Frau, die schwanger im Koma liegt und einen Streit über lebenserhaltende Maßnahmen und Sterbehilfe auslöst.
  • Bis wir uns wiedersehen von Dinah Jefferie
    Ein berührender Roman über eine Mutter, die von ihren beiden Töchtern getrennt wird und die Hoffnung nicht aufgibt, ihre Kinder wiederzufinden.
  • Himmel über London von Håkan Nesser
    Ein etwas langatmiger Krimi über einen Mann, der vor seinem 70. Geburtstag mit seiner Vergangenheit aufräumt.
  • Die Wahrheit und andere Lügen von Sascha Arango
    Ein Roman über einen Autor, der versucht, das Konstrukt seines Lebens zu erhalten. Eine interessante Auseinandersetzung mit Wahrheit, Lügen und Täuschung.
  • Die Gottespartitur von Edgar Rai
    Ein Roman über einen Literaturagenten, der anregt, sich über die Existenz von Gott und den Glauben Gedanken zu machen.
  • Grusel Club – Eisblau, eiskalt und unsichtbar von Thomas C. Brezina
    3 spannende Kindergeschichten mit gruseligen Gestalten und Momenten, die Angst machen. Ideal für Kinder, die Abenteuer lieben.
  • Japan Town von Barry Lancet
    Ein äußerst spannender Thriller über den Inhaber eines Antiquitätenladens und einer Sicherheitsagentur, der als Berater in einem Mordfall hinzugezogen wird.

Außerdem sind noch 2 Rezensionen bei Amazon veröffentlicht worden:

  • Begegnung mit dem Krebs von Dirk Lerch, der an Speiseröhren- und Magenkrebs erkrankte und seine Erfahrungen in dieser Zeit in einem motivierenden Buch für Krebskranke oder deren Angehörige verarbeitet hat.
  • Der Vertrag von B. G. List
    Ein Roman über das Thema Erinnerungen und Parallelwelten und was passiert, wenn man bestimmte Lebensabschnitte aus seinem Leben streicht.

Mir ist bei einer Rezension wichtig, dass das Buch sachlich bewertet wird, auch wenn ich es nicht so gut finde. Ob etwas gefällt oder nicht, ist immer Geschmackssache, darüber lässt sich bekanntlich gut streiten, aber man darf nie vergessen, welche Arbeit dahinter steckt, ein Buch zu schreiben.

 

Was lesen Sie gerne?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Buchtitel

Der perfekte Buchtitel

Welcher Titel passt zum Buch?
Gibt es den perfekten Buchtitel?

XinXii Blog hat zu einer Blogparade eingeladen So entstand mein Buchtitel.

Nachfolgend die Geschichte, wie meine Buchtitel entstanden sind.

 

Nach der Geburt meines Sohnes habe ich mich über gut gemeinte Tipps und Ratschläge geärgert, die ich vor und nach der Geburt erhalten hatte, aber nicht nützlich waren. Mir wären Tipps lieber gewesen, um Fehlanschaffungen zu vermeiden oder Dinge besser zu machen. Deshalb war es mir ein Anliegen, aus der Praxis und meinen Erfahrungen ein Buch für Schwangere und frisch gebackene Mütter zu schreiben mit Tipps und Tricks vor und nach der Geburt. Die Worte "Tipps und Tricks ... " begegnen einem immer wieder bei Büchern, in Artikeln, wenn man Tipps zu einem bestimmten Thema im Internet sucht. Ich habe sogar einen Google Alert eingerichtet, um zu sehen, was im Zusammenhang mit "Tipps und Tricks" alles gesucht wird.

 

Bei meinem 2. Buch Tipps und Tricks, wie Sie Ihr Leben entrümpeln war sofort klar, dass der Buchtitel wieder "Tipps und Tricks" enthalten muss, weil ich eine Ratgeber-Reihe im Sinn hatte. Da man beim Dinge ausmisten, nicht nur einfach Gegenstände entsorgt, sondern auch sein Leben (z. B. Erinnerungen) entrümpelt, war der Buchtitel schnell klar.

 

Bei meinem 3. Buch wollte ich für Anfänger einen Überblick über die zahlreichen Google-Produkte und das Erstellen und Analysieren einer suchmaschinenoptimierten Website geben. Der Titel sollte das möglichst kurz wiedergeben, deshalb wurde der Buchtitel einfach Tipps und Tricks zu Google-Produkten und Webdesign.

 

Bei meinem 4. Buch habe ich den Buchtitel während dem Schreiben mehrfach geändert. Tipps und Tricks für den Alltag war von Anfang an klar, da ich praktische Tipps eben für den Alltag geben wollte, aber zuerst hieß es "und knifflige Situationen", dann "und positives Denken", später "und ein einfacheres Leben" bis ich mich für Tipps und Tricks für den Alltag und Denkanstöße entschieden habe. Hintergrund war der, dass ich mit dem Titel nicht zu viel versprechen oder falsche Erwartungen wecken wollte, da ich einfach nur diverse Dinge angesprochen habe, über die man sich Gedanken machen kann. In welche Richtung man durch den Denkanstoß geht, muss jeder für sich selbst entscheiden.

 

Ich habe bei allen Buchtiteln auf mein Bauchgefühl gehört und versucht, den Titel möglichst treffend zum Inhalt des Buches zu wählen. Außer beim 4. Buch stand der Buchtitel ziemlich schnell fest.

Da ich kein bekannter Autor bin, habe ich nicht die Möglichkeit genutzt, über soziale Netzwerke Leser in die Titelfindung einzubeziehen. Ich habe bisher keine Änderungs- oder Verbesserungsvorschläge erhalten.

Den Buchtitel habe ich bei keinem Buch nach Erscheinen geändert. Ich habe nur beim 3. Buch das Cover und Titelbild bei der 2. Auflage geändert, um es optisch ansprechender zu machen.

 

Für den Verkauf eines Buches sind meiner Meinung nach 3 Dinge wichtig:

  1. Der Buchtitel
  2. Das Cover (Farbe, Layout und Titelbild)
  3. Der Klappentext mit einer kurzen Inhaltsangabe

Das sind die Dinge, die ich mir genauer anschaue, bevor ich ein Buch kaufe. Wenn möglich, lese ich auch gerne auf ein paar Seiten quer, ob mir der Schreibstil gefällt.

 

Wie schaut für Sie der perfekte Buchtitel aus?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Taschenbuch oder eBook

Online oder offline lesen?

Wie lesen Sie am liebsten?
Lieber Bücher oder eBooks lesen?

Ann-Bettina Schmitz hat zu einer Blogparade eingeladen Taschenbuch oder eBook, Zeitung oder Online-Ausgabe – Was liest du lieber?

Zu einem ähnlichen Thema Sterben Bücher aus? habe ich bereits gebloggt.

 

Hier nun die Antworten auf Ann-Bettinas Fragen:

 

1. Bevorzugst du Taschenbücher oder eBook oder ist dir das egal?

Ich bin da altmodisch und bevorzuge ganz klar die Papierversion.

 

2. Welche Vor- und Nachteile haben Taschenbücher?

Taschenbücher sind leicht, aber sehen auch sehr schnell schäbig aus, wenn man nicht gut mit ihnen umgeht.

 

3. Welche Vor- und Nachteile haben eBooks?

Da ich keins besitze, kann ich das eigentlich nicht beurteilen. Für eine Buchrezension habe ich mal einen eBook-Reader auf dem Laptop installiert und fand das Lesen nicht so angenehm. Ich finde, ein eBook zu lesen ist so ähnlich wie am Computer lesen, deshalb lese ich lieber ein Buch.

 

4. Machst du deine Buch-Kaufentscheidung davon abhängig, ob das Buch in der von dir bevorzugten Version angeboten wird?

Ich habe ein paar Lieblingsautoren und die gibt es alle in Papierform.

 

5. Und nun zu Zeitungen und Zeitschriften. Liest du die lieber auf Papier oder als Online-Ausgabe?

Ich lese keine Zeitungen und Zeitschriften. Im Wartezimmer beim Arzt blättere ich gerne in Zeitschriften. Sonst informiere ich mich im Internet oder schaue die Nachrichten im Fernsehen.

 

6. Warum bevorzugst du die Papier- bzw. die Online-Version?
Ich bevorzuge die Papierversion, weil ich das Lesen so angenehmer finde.

 

Ergänzen sollte man noch Hörbücher, die mittlerweile auch sehr beliebt sind. Aber mein Favorit ist eindeutig das Taschenbuch.

 

Und wie lesen Sie am liebsten?

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Claudias praktischer Ratgeber zu Büchern und E-Books

Sterben Bücher aus?

Sterben Bücher in Papierform aus?
Gibt es bald keine Bücher mehr?

Manche Buchhandlungen klagen über sinkende Einnahmen und nennen 2 Gründe dafür:

  1. Amazon und andere Online-Anbieter.
  2. E-Books

Es ist einfach und bequem, ein Buch online auszusuchen und zu bestellen. Mit wenigen Klicks wird es versandkostenfrei geliefert.

Die Verkäufe an E-Books haben eine steigende Tendenz.

Andere Buchhandlungen stellen eine Kaffeemaschine auf, richten Leseecken, eine Spieleecke für Kinder ein, bieten Vorlesungen von Autoren und Service bei der Auswahl eines passenden Buches an.

Es gibt immer noch viele, die lieber eine gedruckte Version lesen. Kinder schauen gern große Bilderbücher an. Unterwegs und auf Reisen ist das E-Book leichter zu tragen.

Sowohl E-Books als auch Bücher haben ihre Vor- und Nachteile.

Lesen Sie lieber Bücher oder E-Books?

 

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Schreibblockaden

Schreibblockaden

Was machen Autoren, wenn ihnen nichts einfällt?
Wie löst man Schreibblockaden?

Dr. Kerstin Hoffmann hat zu einer Blogparade aufgerufen Schreibblockade – Tipps, Strategien und Erfahrungen
In meiner Blogparade Wie sind Sie zum Schreiben gekommen und Autor geworden? haben 13 Teilnehmer ihre Geschichte verraten.
In der Blogparade Meine Tipps für mehr Selbstmotivation von Martin Grünstäudl gab es Tipps für mehr Selbstmotivation.
Jetzt gibt es eine Blogparade Schreibblockaden, um das Thema abzurunden.
Es gibt Tage, da läuft alles gut von der Hand, Autoren und Blogger sind regelrecht im Schreibfluss.  Dann gibt es wieder Tage, wo kein Wort einfällt  und der Kopf leer ist.
Dafür kann es mehrere Gründe geben:

  • Berufliche, private oder gesundheitliche Probleme.
  • Der Anfang ist noch nicht gemacht und es fehlt der Antrieb.
  • Es müssen noch Recherchen gemacht und Informationen gesammelt werden.
  • Zweifel, weil man noch nie ein Buch geschrieben hat oder sich für bereits geschriebene Bücher kein Verlag gefunden hat. Entweder wird man dann selbst zum Verleger oder geht zu einem Verlag, der Bücher bei Bedarf druckt und kümmert sich um alles selbst.
  • Zweifel, weil man eine negative Kritik oder schlechte Buchrezension erhalten hat.

Ich habe schon immer gerne gelesen und bin 2007 Autorin geworden. Ich habe schon oft gedacht, jetzt fällt mir nichts mehr ein. Dann gab es doch wieder eine Eingebung. Wenn ich keine Ideen habe, schreibe ich auch nicht. Wenn ich Ideen habe, mache ich mir Notizen. Momentan blogge ich lieber. Da ich nicht vom Bücher schreiben leben muss, habe ich auch keinen Zwang und schreibe deshalb nur, wenn ich auch Lust dazu habe. Wenn ich eine Schreibblockade habe, mache ich eine Pause, lenke mich ab und suche nach Inspiration, die ich vor allem beim Lesen oder in Gesprächen finde. Beim Fotografieren haben sich auch schon einige Male Schreibblockaden gelöst, da ich durch ein Bild die Idee zu einem neuen Blogartikel erhielt.

Und welche Tipps haben Sie, um Schreibblockaden zu lösen?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Bücher schreiben

Bücher schreiben

Tipps zum Bücher schreiben
Wie schreibt man ein Buch?

Ein Buch zu schreiben kann einem Hausbau oder Hausabriss gleichen. Entweder macht sich der Autor vorher einen Plan und schreibt dann Kapitel für Kapitel oder er schreibt drauflos und reißt wieder ein, d. h. er überarbeitet, löscht und korrigiert. Der typische Aufbau eines Buches sind die Buchangaben (ISBN, Auflage, etc.), der Inhalt, ein Vorwort, die einzelnen Kapitel, evtl. ein Index, Hinweis auf andere Bücher.
Ideen und Inspiration erhält ein Autor z. B. durchs Lesen, Bloggen, Hobbys, Erlebnisse, Erzählungen. Bei manchen Büchern muss auch recherchiert werden z. B. ein historischer, psychologischer oder medizinischer Hintergrund.
Es gibt Zeiten, wo alles gut von der Hand geht, dann gibt es wieder sogenannte Schreibblockaden. Eine kreative Pause ist dann angesagt und Selbstmotivation.
Ausführliche Schreibtipps für Schriftsteller finden Sie bei Marcus Johanus und Richard Norden.
Und welche Tipps haben Sie als Autor oder Leser?

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Claudias praktischer Ratgeber zu Buchmessen

Buchmessen

Lesen Sie elektronisch oder auf Papier?
Wer liest heute noch gerne?

Die Frankfurter Buchmesse wurde 1949 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels gegründet und findet jährlich im Oktober auf dem Gelände der Messe Frankfurt statt. Während der Buchmesse werden auch Preise wie z. B. der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels oder der Deutsche Jugendliteraturpreis verliehen.
Johannes Gutenberg, der Erfinder des modernen Buchdrucks, hat in Mainz, in der Nähe von Frankfurt gewohnt.
Zeitweise wurde die Frankfurter Buchmesse von der Leipziger Buchmesse verdrängt, die heute an 2. Stelle steht in der Bedeutung und jährlich im März stattfindet.
Elektronische Medien haben in 1993 ihren Einzug gehalten, da der Trend vom Lesen auf Papier zum elektronischen Lesen geht.
Außerdem gibt es noch die Buchmesse Kapstadt in Südafrika, das Lemberger Buchforum, die größte Buchmesse der Ukraine, und die Beijing International Bookfair in China.
Ob nun elektronisch oder auf Papier Bücher werden wohl nicht aus der Mode kommen. Wer liest gerne, was und wie? Und wer ist auf der Frankfurter Buchmesse vom 09. - 13. Oktober 2013 mit dabei?
Eins meiner Bücher ist mit dabei. Hier noch ein Artikel zum Thema Buchrezensionen.

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Schreiben und Autor werden

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen und Autor geworden?

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Wie wird man Schriftsteller?

Nach der Geburt meines Sohnes hatte ich mich über die vielen Ratschläge geärgert, die ich erhalten habe, und nicht immer nützlich waren für mich. Ich hätte mir mehr praktische Tipps gewünscht, da ich mehr als einmal dachte, es wäre einfacher gewesen, das vorher zu wissen. Mein Mann machte damals den lapidaren Kommentar "schreib' doch ein Buch", was ich prompt in 2007 in die Tat umgesetzt habe. Da ich nicht prominent bin und mein Mann auch nicht, habe ich keinen Verlag gefunden und dann erst in 2012 bei BoD (Books on Demand) mein 1. Buch Tipps und Tricks vor und nach der Geburt veröffentlicht.
Mittlerweile habe ich 4 Bücher veröffentlicht und meinen Blog hier, 2 weitere bei Google Blogger und WordPress, wo ich blogge und Artikel veröffentliche, da ich einfach gerne schreibe.

 

Jetzt möchte ich von Ihnen wissen, wie Sie Autor geworden sind, was der Auslöser war, welche Schwierigkeiten es gab, usw. Ich lade deshalb zu einer Blogparade Wie sind Sie zum Schreiben gekommen und Autor geworden? ein. Start: 09.08.13. Teilnahmebedingung ist, dass Sie Ihren Blogeintrag mit meiner Seite Blogparade verlinken. Einsendeschluss 15.09.2013.

 

Bitte mailen Sie den Link Ihres Blogeintrags an tipptrick@gmail.com.

Ich werde dann alle Beiträge hier veröffentlichen. 

  1. Beitrag von Dirk Lerch, der ein Buch über seine Krebskrankheit geschrieben hat. Der Beitrag ist leider nicht mehr auf der Website vorhanden.
  2. Beitrag von Thomas Greve, der ein Buch über seine Erkrankung an Schizophrenie geschrieben hat.
  3. Beitrag von Heidrun Böhm, die mit Mutter und Bruder eine Autorengruppe gründete und 2012 ihren ersten eigenen Roman veröffentlichte.
  4. Beitrag von Sabrina Kyrell, die bisher einen Liebes- und einen Abenteuerroman veröffentlicht hat.
  5. Beitrag von Karim Pieritz, der durch seinen Sohn inspiriert Abenteuergeschichten mit Fantasy-, Science-Fiction- und Detektivelementen schreibt.
  6. Beitrag von Richard Norden (der Link funktioniert leider nicht mehr), der Kurzgeschichten, Romane und Sachbücher schreibt und über sein monatliches Magazin und Twitter Tipps für Schriftsteller und Hobbyautoren gibt.
  7. Beitrag von Laya Talis, die den ersten Band einer Fantasy-Reihe über Vampire und Formwandler veröffentlicht hat.
  8. Beitrag von Sabine Bärbel Patjens, die auf Ihrem Blog schöne Gedichte schreibt.
  9. Beitrag von Marcus Johanus, der Kurzgeschichten, Artikel für Spielemagazine und Romane schreibt.
  10. Beitrag von Renate Hafemann, die ihre persönlichen Erlebnisse niedergeschrieben hat, Artikel über die Pferdekrankheit Hufrehe schreibt und als Texterin arbeitet.
  11. Beitrag von Denise Yoko Berndt, die Kurzgeschichten, Romane, Songtexte und Drehbücher schreibt.
  12. Beitrag von Jürgen M. Brandtner, der durch eine Schwebfliege zum Schreiben kam.
  13. Beitrag von Annika Bühnemann (den Link gibt es leider nicht mehr), die sich ihren Jugendtraum erfüllt und im Juli 2013 ihren Debütroman veröffentlicht hat.
  14. Beitrag von Alexander Liebrecht, der zwar keine Bücher geschrieben hat, aber beschreibt, wie er per Zufall zum Bloggen und Schreiben gekommen ist.

Vielen Dank für die interessanten und schönen Beiträge. Die Blogparade ist offiziell beendet, aber ich nehme gerne jederzeit weitere Geschichten auf, bitte einfach per E-Mail senden.

 

Ergänzung am 19.11.14

Anlässlich des neuen Beitrags von Alexander Liebrecht habe ich die Blogparade in den Blog übernommen.

 

Anmerkung: Die Blogparade ist mittlerweile beendet.

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