Blogartikel mit Definitionen

Artikel mit Definition eines Begriffs (z. B. Zuverlässigkeit, Rücksichtnahme, Nachhaltigkeit, Dankbarkeit, Freiheit, Glück) und meinen Gedanken dazu.

Claudias praktischer Ratgeber zur Markentreue

Was ist Markentreue?

Die verschiedenen Faktoren für Markentreue
Markenvertrauen + Markenbewusstsein = Markentreue

Laut Wikipedia ist Markentreue das Verhalten von Menschen, die sich in ihren Kauf- oder Nutzungsaktivitäten im Wesentlichen von Produkten einer Marke leiten lassen, und dabei Erfahrungen, Wertungen und Eigenschaften von einem ganz konkreten Produkt auf andere Produkte der Marke übertragen. D. h. Markentreue als Folge von Markenvertrauen und Markenbewusstsein.

 

Durch das Internet sind die Menschen heutzutage in der Regel bestens informiert. Vor dem Kauf wird recherchiert, welches Produkt, welche Dienstleistung  in Frage kommt und die Erwartungen treffen könnte. Über Preissuchmaschinen wird gesucht, wo das Produkt am Günstigsten zu kaufen ist. Nach dem Kauf äußert sich der eine oder andere positiv oder negativ in den sozialen Netzwerken oder auf Bewertungsportalen. Qualität und Quantität des Produkts oder der Dienstleistung werden geprüft, bevor eine Kaufentscheidung fällt. Unter Umständen entscheidet der Preis und es werden Abstriche bei der Qualität gemacht. Bekannte Marken mit positiven Erfahrungen werden bevorzugt.

 

SurveyMonkey misst die Markentreue anhand der folgenden fünf Metriken:

  1. Kundenzufriedenheit (Art des Umgangs mit dem Unternehmen bzw. dessen Kundenservice, Produktqualität, Wahrscheinlichkeit der Weiterempfehlung),
  2. Vertrauen (erwerben und aufrecht erhalten),
  3. Anerkennung (positive Gefühle gegenüber der Marke wie z. B. Respekt und Wohlwollen),
  4. Subjektive Qualität (die subjektive Einschätzung, wie gut das Produkt oder die Dienstleistung den Erwartungen entspricht),
  5. Subjektiver Wert (wie wertvoll das Produkt oder die Marke ist, wie wahrscheinlich ein Wechsel zu einer anderen Marke ist).

Für mich heißt Markentreue, dass ich ein Produkt oder eine Serviceleistung gerne immer wieder von derselben Marke beziehe, wenn Qualität, Kundenservice und Preis stimmen.

 

Zwei Beispiele zur Veranschaulichung. Vor Jahren habe ich fast alle meine Schuhe von derselben Marke gekauft, weil die Schuhe bequem, lange haltbar und preislich erschwinglich waren. Als dann zum dritten Mal ein Schuh denselben Mangel aufwies, schrieb ich an die Firma und schilderte meine jahrelange Zufriedenheit und die negativen Erfahrungen in letzter Zeit. Daraufhin erhielt ich zur Antwort, dass das nicht sein könne, man habe eine strenge Qualitätskontrolle. Mit dieser lapidaren, nichtssagenden Antwort hat es diese Marke geschafft, meine Markentreue mit einem Schlag zu zerstören und mich als Kunden verloren. Ein Gegenbeispiel. Nach einem Spaziergang mit einem neuen Paar Outdoorschuhe hatte ich total aufgeschürfte Fersen. Diese Erfahrung hatte ich bisher nur mit einem Paar Billigschuhe gemacht, die nach längerem Einlaufen dann doch noch bequem waren, aber nicht mit einem Markenschuh, der mit seinem guten Sitz und Bequemlichkeit warb. Daraufhin kontaktierte ich den Online-Shop, wo ich die Schuhe bestellt hatte. Ich wurde gebeten, die Schuhe mit einer Beschreibung des Problems zurückzuschicken. Man würde den Hersteller kontaktieren, es könne etwas dauern. Nach ein paar Wochen erhielt ich vom Online-Shop die Antwort, dass es sich um einen Konstruktionsfehler im Schuh handelte, der zu der Verletzung an der Ferse geführt hatte, und ich erhielt eine Gutschrift. In diesem Fall bin ich sowohl dem Online-Shop als auch der Schuhmarke treu geblieben. Das heißt, so lange meine Erwartungen an Qualität, Preis und Kundenservice erfüllt werden, bleibe ich der Marke treu. Wenn das nicht mehr der Fall ist, bin ich ganz schnell bei einer anderen Marke. Mittlerweile gibt es eine andere Schuhmarke, die meinen Ansprüchen genügt, und bei der es bisher noch nie einen Grund gab, den Kundenservice zu kontaktieren. Ein gutes Zeichen für die Qualität der Schuhe.

 

Ganz egal, ob ein Produkt oder eine Serviceleistung nun viel oder wenig kosten, im Fall einer Reklamation muss einfach der Kundenservice stimmen. Und ich rede hier natürlich nicht von Billigprodukten, von denen man nicht erwarten kann, dass sie eine hohe Qualität bieten. Aber wie entsteht denn nun Markentreue? Wir brauchen oder möchten etwas, erkundigen uns bei Freunden und Bekannten, recherchieren im Internet, vergleichen und entscheiden uns. Nach dem Kauf machen wir eine positive oder negative Erfahrung. Eine negative Erfahrung führt dazu, dass wir das Produkt nicht mehr kaufen, nicht weiterempfehlen und das negative Bild unter Umständen auf den Hersteller/die Marke und alle anderen Produkte übertragen. Bei einer positiven Erfahrung ist es umgekehrt, wir würden das Produkt weiterempfehlen, wieder kaufen, eventuell auch andere Produkte des Herstellers/der Marke kaufen, weil wir Vertrauen zum Produkt bzw. zur Marke gefasst haben, also Markenvertrauen und Markenbewusstsein entstanden sind, die Komponenten der Markentreue. So lange der Kunde/Konsument ausschließlich positive Erfahrungen mit der Marke macht, bleibt die Markentreue in der Regel erhalten. Vielleicht probiert der Kunde auch mal ein günstigeres Produkt aus, das vermeintlich den Erwartungen entspricht, kehrt aber schnell wieder zu seiner "Hausmarke" zurück, wenn er enttäuscht wird. Im Fall einer Reklamation wendet er sich vertrauensvoll an seine Marke. Die beiden Beispiele mit den Schuhen zeigen deutlich, wie Markentreue erhalten bzw. zerstört werden kann, je nachdem, ob die Reklamation ernst genommen und zur Zufriedenheit des Kunden abgewickelt wird oder eben nicht. 

 

Durch den ständigen Preiskampf auf dem Markt versuchen viele Hersteller/Marken, Einsparungen vorzunehmen beim Personal (weniger oder weniger qualifiziert), durch Auslagerung von Arbeitsbereichen zu günstigeren Drittfirmen oder Auslagerung der Produktion oder Buchhaltung ins Ausland, oft auf Kosten der Qualität, was wiederum zu mehr Reklamationen führt, die dann unter Umständen wegen zu wenig oder nicht qualifiziertem Personal nicht optimal bearbeitet werden. Es ist nicht immer einfach, guten Kundenservice zu bieten. Grundregel Nummer eins im Gespräch mit einem Kunden ist, erst mal richtig zuhören und versuchen zu verstehen, worum es dem Kunden geht. Im zweiten Schritt Lösungsvorschläge unterbreiten. Oft ist ein Gespräch nicht ausreichend, Geduld und Fingerspitzengefühl sind gefragt, um dem Kunden zu vermitteln, dass sein Anliegen ernst genommen wird. Idealerweise gibt es zum Schluss eine Lösung mit der beide Seiten zufrieden sind. Ein Treueprogramm für Stammkunden fördert ebenfalls die Markentreue, denn es zeigt die Wertschätzung des Unternehmens, dass der Kunde treu ist und drückt die Hoffnung aus, dass er auch in Zukunft der Marke treu bleibt.

 

Es gibt noch einen wichtigen Punkt im Zusammenhang mit der Markentreue. Wenn z. B. bekannt wird, dass das Unternehmen im Inland oder die Produktionsstätten im Ausland schlechte Arbeitsbedingungen oder ungenügende Sicherheitsvorkehrungen vorweisen, bekommt die Markentreue ganz schnell Risse oder wird zerstört. Zur Markentreue gehört auch die Online-Reputation, die gepflegt werden muss, um die Markentreue zu erhalten.

Aktuelles Beispiel ist der Vorwurf der Kinderarbeit in Rumänien bei der Befüllung der Überraschungseier von Ferrero. Wie auf solche Vorwürfe reagiert wird, nicht vertuschen oder leugnen, bis es nicht mehr möglich ist, für Aufklärung sorgen, sich den Fragen in den Medien stellen (z. B. in den sozialen Netzwerken), ehrlich Stellung nehmen, notwendige Maßnahmen ergreifen und kommunizieren, ist von zentraler Bedeutung für die Markentreue, um das Vertrauen in die Marke nicht zu verlieren.

 

Fazit

Neben dem Preis und der Qualität und dem guten Ruf spielt der Kundenservice eine zentrale Rolle bei der Markentreue. Durch Messenger wird es den Unternehmen heute einfach gemacht, mit den Kunden zu kommunizieren und Fragen und Reklamationen zeitnah zu beantworten. Christoph A. Dassler bringt es in seinem Artikel Service ist das neue Marketing – So geht digitaler Kundenservice heute auf den Punkt: "Nichts katapultiert eine Marke erfolgreicher ins Herz des Kunden als schnelle, unkomplizierte Hilfe, wenn es klemmt. 80 Prozent derer, die ein positives Erlebnis mit dem Kundenservice hatten, geben nicht nur erwiesenermaßen mehr Geld für die Marke aus sondern empfehlen am Ende auch die Produkte weiter." Dem kann ich nur zustimmen. 

 

Sind Sie einer Marke treu?

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Claudias praktischer Ratgeber zur Selbstachtung

Selbstachtung, Wertschätzung und Anerkennung

Die Bedeutung von Wertschätzung für die Selbstachtung
Was ist Selbstachtung und wie entsteht sie?

Eine liebevolle Kindheit, Geborgenheit und Sicherheit sind für alle Menschen wichtig. Nur so kann aus einem Kind ein Erwachsener mit Selbstachtung werden, der sich selbst respektiert und akzeptiert. Denn aus der Selbstachtung entstehen ein Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen.

 

Laut dem Diplom-Psychologen Dr. Rolf Merkle sind die Ursachen einer geringen Selbstachtung wie folgt:

  • Erfahrungen im Elternhaus: Kinder versuchen emotionale Ablehnung ihrer Eltern zu vermeiden durch Anpassung ihres Verhaltens, in dem sie sich an Regeln und Verbote halten.
  • Der Gedanke, das zu sein, was man getan hat, z.B. dumm, wenn man etwas Dummes getan hat.
  • Oder nur dann gut zu sein, wenn man etwas Gutes tut, und im Umkehrschluss schlecht zu sein, wenn man etwas Schlechtes tut.
  • Bestimmte Bedürfnisse, Verhaltensweisen und Gefühle sollen schlecht sein, wir fühlen uns deshalb unvollkommen und minderwertig.
  • Kinder wollen nicht wie ihre Eltern sein, haben aber gleichzeitig ein schlechtes Gewissen, wenn sie es anders machen. 
  • Die Liebe der Eltern wird von der Erfüllung von Forderungen abhängig gemacht.

Daraus haben Kinder zwei Dinge gelernt:

  1. dass Liebe und Zuwendung verdient werden muss.
  2. dass sie nur unter bestimmten Bedingungen liebenswert sind.

Minderwertigkeitsgefühle bzw. Selbstablehnung drücken sich laut Dr. Rolf Merkle wie folgt aus:

  • Sie glauben es nicht, wenn andere sagen, dass sie sie mögen.
  • Sie werden rot bei Komplimenten oder wenn sie im Mittelpunkt stehen.
  • Sie nehmen Lob nicht positiv auf und verweisen auf ihre Schwächen.
  • Sie setzten sich hohe und unerreichbare Ziele und fühlen sich minderwertig bei Nichterreichung.
  • Sie sind Perfektionisten, freuen sich nicht über ein erreichtes Ziel, sondern denken sofort an das nächste Ziel.
  • Erfolge werden mit Zufall und Glück begründet. Misserfolge mit dem Gedanken, ein Versager zu sein.
  • Sie sind leicht kränkbar und verletzbar.
  • Sie beziehen negatives Verhalten auf sich und ziehen den Schluss, der andere hat etwas gegen sie.

Niemand wird mit einer gesunden Selbstachtung geboren. Diese muss sich erst entwickeln. Das heißt aber auch, wir sind von Anfang an von anderen abhängig. Hört diese Abhängigkeit irgendwann auf? Jeder Mensch hat seine Stärken und Schwächen und die Frage stellt sich, ob eine gute Selbstachtung ausreicht oder Wertschätzung und Anerkennung von Dritten notwendig ist, um die Selbstachtung zu bestätigen bzw. zu erhalten.

 

Aber schauen wir uns erst die Definition bzw. den Unterschied zwischen Wertschätzung und Anerkennung an.

Wertschätzung ist laut Wikipedia die positive Bewertung eines anderen Menschen, die auf auf eine innere allgemeine Haltung anderen gegenüber gründet. Sie betrifft einen Menschen als Ganzes und ist eher unabhängig von Taten oder Leistung, auch wenn solche die subjektive Einschätzung einer Person und damit die Wertschätzung beeinflussen.

Anerkennung bedeutet laut Wikipedia die Erlaubnis einer Person oder einer Gruppe gegenüber einer anderen Person, Gruppe oder Institution, sich mit ihren derzeitigen spezifischen Eigenschaften an der Kommunikation, an Entscheidungsprozessen oder anderen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen, und wird auch als Synonym für Akzeptanz, Lob oder Respekt verwendet. Gegenseitige Anerkennung gilt als notwendig für jede Art von beruflichem und privaten Zusammenleben. Bei fehlender Anerkennung wird jemand leicht zum Außenseiter.

 

D. h. die Selbstachtung kommt von innen, während die Wertschätzung und die Anerkennung von außen kommen.

 

Schauen wir uns zur Veranschaulichung ein paar Beispiele an.

 

Wer meistens im Vordergrund steht:

  • In der Musik der Interpret oder die Band, während Texter und Komponist oft unbekannt sind.
  • Bei Filmen die Schauspieler, während Regisseur, Produzent, Maskenbildner, Kameraleute, etc. zwar im Abspann erwähnt werden aber meist nicht bekannt sind.
  • Bei Abteilungen, Projekten, Teams, etc. der Leiter, während die Arbeit aller übrigen Beteiligten oft nicht richtig wahrgenommen, erwähnt oder anerkannt wird.

Ist es nicht frustrierend, bei der Produktion eines Hits oder Filmklassikers mitzuwirken, in einem Team zu arbeiten und ein anderer steht im Rampenlicht?

 

Menschen, die sich privat engagieren:

  • Viele Frauen kümmern sich um Haushalt und Kinder, eventuell die Pflege von Angehörigen, sind berufstätig und halten dem Partner den Rücken frei, damit er Karriere machen kann. Die Redewendung "Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.", deren Ursprung unbekannt ist und die als feministischer Slogan übernommen wurde, drückt sehr gut aus, dass die Frau dahinter, eine große Bedeutung hat. Frauen, die ihren Beruf komplett aufgeben und sich ausschließlich um Haushalt und Familie kümmern, werden oft belächelt und sind in der Situation, sich rechtfertigen zu müssen, dass sie nicht arbeiten gehen. Umgekehrt werden Mütter, die recht schnell nach der Geburt wieder Vollzeit arbeiten auch als "Rabenmütter" bezeichnet. Dabei kann man nicht pauschal sagen, was für Kinder besser ist, wichtig ist, dass es der Mutter auch gut geht. Hier fehlt oft die Anerkennung und Wertschätzung von außen, oder auch das Verständnis, eine andere Lebenseinstellung zu akzeptieren und respektieren.
  • Aber im Zuge der Gleichberechtigung gibt es auch genügend Beispiele, wo die Rollenverteilung umgekehrt ist. Männer sind Hausmann, kümmern sich um die Kinder, weil die Frau mehr verdient. Sie gehen in Elternzeit. Hier haben oft die Männer das Problem, dass sie belächelt, nicht für voll genommen werden und ihre Arbeit zu Hause von der Gesellschaft nicht geschätzt wird. Männer und Frauen, die für ihre Kinder pausieren oder die Arbeitszeit kürzen, erleben oft einen Karriereknick, weil ein familiärer Einsatz nicht immer geschätzt wird, obwohl eine ausgewogene Work-Life-Balance für ein erfolgreiches Berufsleben wichtig ist.
  • Einige gehen ehrenamtlichen Tätigkeiten nach wie Elternsprecher in Kindergarten oder Schule, Engagement im Förderverein in Schulen, Tätigkeiten in Vereinen, Betreuung von Kindern oder alten Menschen über gemeinnützige Organisationen.

Gerade im privaten und sozialen Bereich gibt es zahlreiche Menschen, die im Hintergrund sehr viel leisten, damit es einfach läuft. Es gibt viele undankbare Aufgaben, die viel Arbeit machen und nicht immer mit Wertschätzung belohnt werden. 

 

Die Arbeitswelt:

  • Wie ist es für Menschen, die quasi im dunklen Keller arbeiten, nicht richtig wahrgenommen werden, während andere im Mittelpunkt stehen? Wie ist es zu wissen, eine gute Arbeit geleistet zu haben, wenn ein anderer dafür die Lorbeeren kassiert?
  • Reicht es, dass die Arbeit Spaß macht oder die finanzielle Seite passt oder der Chef die Arbeit schätzt? Was ist, wenn die Arbeit zwar Freude bereitet oder die Anerkennung des Vorgesetzten vorhanden ist, aber das Geld nie reicht? Kompensiert ein hohes Gehalt einen Chef, der ständig kritisiert und nie zufrieden ist?

Es reicht nicht, selbst zu wissen, dass man gut arbeitet. Nur finanzielle oder nur menschliche Wertschätzung reichen ebenso wenig. Gerade in der Arbeitswelt denke ich, dass es ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren ist, ob Arbeitnehmer zufrieden sind oder nicht und da ist Wertschätzung und Anerkennung von den Vorgesetzten äußerst wichtig.

 

Hier noch eine eindrucksvolle Geschichte, die zu denken gibt:

Ein Professor händigte seinen Studenten in den ersten Wochen an der US-Hochschule einen Fragebogen aus, der eine Art Quiz war über ihre Motivation dort zu studieren. Dabei gab es gemischte Fragen, u. a. auch zur Uni selbst. Aber die letzte Frage fiel aus dem Rahmen: "Wie heißt die Frau mit Vornamen, die regelmäßig diesen Hörsaal reinigt?"

Nach Abgabe des Fragebogens stellte einer der Studenten dem Professor diese Frage dazu: "Wird diese Frage Einfluss auf die Gesamtnote am Ende des Semesters haben?" Der Professor antwortete: "Absolut. In Ihrer Karriere werden Sie einen Haufen Leute kennen lernen. Und alle werden sehr wichtig sein. Und ich meine wirklich ALLE. Jeder einzelne davon verdient Ihre Aufmerksamkeit, Ihre Zuwendung – zumindest aber ein Lächeln." 

Der Student vergaß diese Lektion nie und auch den Namen der Putzfrau nicht, nach dem er sich danach bei ihr erkundigte. Sie hieß Dorothy.

 

Diese Geschichte beschreibt sehr gut, wie wichtig es ist, seine Mitmenschen wahrzunehmen, zu respektieren und zu schätzen. Eine Frage zum Thema: Kennt jemand den Menschen, der früh morgens die Zeitung bringt?

 

Fazit

Wir können nicht alle dieselbe Vorstellung von unserem Leben haben, es wird immer unterschiedliche Betrachtungsweisen geben, die es zu akzeptieren gilt. Ein freundliches Miteinander statt ein feindliches Gegeneinander bringt uns allen viel mehr. Je mehr Selbstachtung jemand besitzt, desto weniger ist er/sie auf Wertschätzung und Anerkennung von Dritten angewiesen. Es gibt Menschen, die sich nicht gut selbst "verkaufen" können und oft eine höhere Leistung erbringen als jemand, der sich gut "verkaufen" kann. Aber unsere Selbstachtung kann auch ins Wanken geraten durch Dritte und wir zweifeln an uns, hoffentlich nur zeitweise, bis wir uns wieder fangen. Ideal wäre es, wenn jeder Selbstachtung besitzt und zusätzlich Wertschätzung und Anerkennung erhält.

 

Welche Rolle spielen für Sie Wertschätzung und Anerkennung für die Selbstachtung? 

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Claudias praktischer Ratgeber zur sozialen Arbeitswelt

Was ist sozial und fair?

Sozial und fair produzieren und handeln
Wie definieren Sie sozial und fair?

Fair for Life Social & Fair Trade Zertifizierungsprogramme bieten Produzenten und Händlern weltweit die Möglichkeit, sich auditieren und zertifizieren zu lassen zum Nachweis, dass die Produkte fair hergestellt und gehandelt werden, und ihre soziale Verantwortung zu zeigen.

 

Dabei werden Aspekte wie Zwangsarbeit, Kinderarbeit, Gesundheit und Sicherheit, Löhne, Soziale Sicherheit und Leistungen, Arbeitsstunden und bezahlter Urlaub, regelmäßige Beschäftigung, soziale Verantwortung und Beziehungen zur Gemeinde, Umweltaspekte, Abfallmanagement, Gewässerschutz, Luftverschmutzung, Tierschutz geprüft.

 

Da es viele Länder gibt, wo Kinder mitarbeiten müssen, um die Familie zu ernähren, Arbeitsstunden nicht geregelt sind, es keine sozialen Leistungen z. B. bei Krankheit gibt, ist ein Unternehmen, das sich sozial engagiert ein großer Vorteil für die Menschen, die dort Arbeit finden.

 

Es liegt auf der Hand, dass fair hergestellte und gehandelte Produkte teurer sind. Aber es gibt immer mehr Menschen, die Wert darauf legen, zu wissen, wie das, was sie konsumieren, hergestellt und gehandelt wird und auch bereit sind, dafür zu zahlen, sofern sie es sich leisten können. Nachhaltigkeit ist ein großes Thema heutzutage.

 

In den industrialisierten Ländern sind die Arbeitsbedingungen und was damit zusammenhängt geregelt. 

 

Arbeitsschutz

In Deutschland ist der Arbeitsschutz gesetzlich geregelt, um Arbeitsunfälle zu vermeiden und die Gesundheit der Arbeitnehmer zu schützen.

 

Mutterschutz

Der Mutterschutz in Deutschland soll Mütter vor und nach der Geburt schützen. In der Schweiz sind die Bedingungen für Mütter bei weitem nicht so gut wie bei uns.

 

Kinderbetreuung

Dänemark, Frankreich und die Niederlande bieten deutlich bessere Angebote bei der Kinderbetreuung (der Link des Artikels funktioniert leider nicht mehr) an als Deutschland.

 

Familienfreundlichkeit

Hier liegen laut einem Bericht aus 2015 Österreich, Finnland und Schweden auf den ersten drei Plätzen, wenn eine Familie mit Kindern vorhat auszuwandern.

 

Betriebsrat

In größeren Firmen gibt es häufig einen Betriebsrat, der die Arbeitnehmer vertritt. Oder es gibt anstatt dessen einen Ombudsmann, der Ansprechpartner bei Problemen ist.

 

Bei uns gibt es andere Probleme als in Ländern, wo die erste Priorität die Ernährung der Familie und ein regelmäßiges Einkommen ist. Es geht mehr um die Work-Life-Balance, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen und motiviert sind.

 

Mobbing und Bossing

Beim Mobbing werden Mitarbeiter am Arbeitsplatz regelmäßig und wiederholt schikaniert und seelisch fertig gemacht. Geht das Mobbing vom Chef aus, spricht man von Bossing.

 

Innere Kündigung

Im Gegensatz zur äußeren Kündigung, wo der Arbeitnehmer tatsächlich kündigt, hat er bei der inneren Kündigung nur gedanklich gekündigt, weil er unzufrieden ist mit seiner Arbeit. Der Mitarbeiter ist demotiviert und zeigt nur wenig Einsatzbereitschaft.

 

Arbeiten 4.0

Durch die Industrialisierung und Digitalisierung hat sich unsere Arbeitswelt radikal verändert und eine interessante Entwicklung durchgemacht:

  • Arbeiten 1.0: Erste industrielle Revolution mit Entwicklung zur Massenproduktion durch Maschinen mit Wasser- und Dampfkraft.
  • Arbeiten 2.0: Zweite Industrielle Revolution durch die Einführung der Elektrizität.
  • Arbeiten 3.0: Dritte industrielle Revolution mit Automatisierung durch Elektronik und IT.
  • Arbeiten 4.0: Vierte industrielle Revolution mit zunehmender Digitalisierung.

Arbeitsprozesse konnten vereinfacht werden. Menschen wurden teilweise überflüssig, weil eine Maschine die Arbeit übernommen hat. Berufe sind weggefallen und neue entstanden. Fest steht, dass das Ende der Digitalisierung noch lange nicht erreicht ist. Man darf gespannt sein, ob es irgendwann ein Arbeiten 5.0 mit einer weiteren Errungenschaft geben wird.

 

Durch die Digitalisierung werden die Menschen auch in Generationen eingeteilt, denen bestimmte Eigenschaften zugeschrieben werden:

  • Veteranen: Altersgruppe 1922 - 1945 (Interaktionen Face to Face).
  • Baby Boomer: Altersgruppe 1946 - 1964 (prägten den Begriff "Workaholic").
  • Generation X: Altersgruppe 1965 - 1980 (Arbeit zur Existenzsicherung).
  • Generation Y: Altersgruppe 1980 - 1999 (auch Millenials oder Digital Natives genannt, legen Wert auf Selbstverwirklichung und sind sehr gut vernetzt).
  • Generation Z: Altersgruppe 1999 - 2010 (Schwerpunkt auf Sicherheit und Stabilität).
  • Generation Alpha: Altersgruppe ab 2010 (streben nach wirtschaftlicher Sicherheit).

Die technischen Möglichkeiten haben in jeder Generation unterschiedliche Voraussetzungen geboten und dadurch auch die Arbeitswelt geprägt und die Vorstellung von Berufs- und Privatleben. Aber ob die zugesprochenen Eigenschaften immer passen,  bezweifele ich, da man Menschen nicht in Schubladen packen kann, dazu sind sie zu individuell, auch bei gleichen Voraussetzungen.

 

Arbeitssuche

Schauen wir uns an, worauf bei der Arbeitssuche geachtet wird. In XING wird im Menü Stellensuche folgende Frage gestellt "Was sollte Ihren nächsten Arbeitgeber auszeichnen?".

  • Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten
  • Familienfreundliche Bedingungen
  • Kompetenz im Umwelt- oder Sozialsektor

Es werden jeweils die Anzahl der angebotenen Stellen angezeigt und darunter beliebte Arbeitgeber mit Job am Standort des XING-Mitglieds aufgeführt.

 

Bewertungen der Arbeitgeber werden anonym auf Kununu gemacht und verschiedene Bereiche werden abgefragt, die man nach Wohlfühl- und Karrierefaktor sortieren kann:

  • Mitarbeitervorteile wie z. B. flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Kantine, Essenszulagen, Kinderbetreuung, betriebliche Altersversorgung, Barrierefreiheit, Firmenwagen, Mitarbeiterhandy. 
  • Arbeitgeber-Bewertung wie z. B. Vorgesetztenverhalten, Kollegenzusammenhalt, Arbeitsatmosphäre, interne Kommunikation, Gleichberechtigung, Karriere & Weiterbildung, Gehalt & Zulagen, Umgang mit Kollegen 45+, Umwelt- & soziales Bewusstsein.

Wenn zusätzlich zur Bewertung auch Erfahrungsberichte von Mitarbeitern vorhanden sind, kann sich jemand, der auf Stellensuche ist, gut vorab informieren, ob der potentielle Arbeitgeber empfehlenswert ist oder nicht.

 

Bewerbungen

Viele Firmen machen nach der Bewerbung, die heute meist digital erfolgt, einen schlechten Eindruck, wenn es noch nicht einmal eine automatische Bestätigung über den Eingang der Bewerbung gibt und der Bewerber keinerlei Information erhält, wenn ein anderer Kandidat ausgewählt wurde. Nicht besonders sozial und fair, Menschen, die durch ihre Bewerbung ein Interesse am Unternehmen gezeigt haben, so geringschätzig zu behandeln. Dabei gibt es technisch ausreichend Möglichkeiten, den Bewerbungsprozess zu optimieren.

 

Dass wir mittlerweile statt Personalabteilung den englischen Begriff Human Resource Management (HRM) verwenden, die Mitarbeiter als "menschlichen Rohstoff" betrachten, gibt zu denken. "Personal" klingt doch sehr viel persönlicher. Schließlich sind wir trotz der technischen Möglichkeiten immer noch Menschen und wollen auch wie ein Mensch als Individuum behandelt werden.

 

Was frustriert Mitarbeiter?

  • Die ständige Erreichbarkeit und Vermischung von Berufs- und Privatleben dadurch.
  • Unter- oder Überforderung bei der Arbeit.
  • Ständiger Leistungsdruck und fehlende Anerkennung.
  • Keine Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung, fehlende Aufstiegschancen.
  • Ein schlechtes Arbeitsklima durch unzufriedene Mitarbeiter, Mobbing, Bossing.
  • Vorschlagswesen für Verbesserungsvorschläge. Die Ideen werden zwar prämiert aber nie umgesetzt, was äußerst demotivierend und frustrierend ist.

Was wünscht sich wohl jeder Arbeitnehmer?

  • Einen sicheren Arbeitsplatz im wörtlichen und übertragenen Sinn.
  • Ein angenehmes und gesundes Arbeitsklima, das nicht krank macht.
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf (flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, adäquate Kinderbetreuung).
  • Menschliche und finanzielle Wertschätzung. Da kann die Bezahlung noch so hoch sein, wenn der Job keinen Spaß macht, ist das frustrierend. Da kann der Job noch so viel Spaß machen, wenn die Bezahlung mies ist, frustriert das. Im Idealfall macht die Arbeit Spaß und das Gehalt ist auf die Arbeit abgestimmt.
  • Welche Eigenschaften eine brillante Führungskraft ausmachen wird hier sehr gut beschrieben.

Fazit

Ob ein Unternehmen sozial und fair produziert und handelt lässt sich zwar anhand einiger Faktoren beurteilen, aber ob ein Mitarbeiter sich dort auch wohlfühlt, hängt von individuellen und menschlichen Faktoren ab. Es ist ein Zusammenspiel von äußeren und inneren Faktoren, die für Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit sorgen, da jeder Mensch seine beruflichen und privaten Prioritäten anders setzt.

 

Wie muss ein sozialer und fairer Arbeitgeber für Sie sein?

 

Ergänzung am 24.02.16

Interessante Dokumentation am 23.02.16 um 20.15 im ZDF „Wie gut sind unsere Chefs“.

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Claudias praktischer Ratgeber zu Vertrauen

Der Wert von Vertrauen

Vertrauen wird heute oft als Vermögenswert bezeichnet. Wie Vertrauen entsteht, wem man vertraut, wie es aufgebaut wird und welchen Wert es hat, ist das Thema in meinem neuen Artikel bei ZIELBAR. Dabei geht es um Vertrauen in

  • eine Website,
  • Soziale Netzwerke,
  • einen Blog,
  • ein Unternehmen,
  • und im Internet.

Hier geht es zum kompletten Artikel.

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Claudias praktischer Ratgeber zur Zuverlässigkeit

Die Bedeutung von Zuverlässigkeit

Wem reichen Sie die Hand?
Sich die Hände reichen, ein Zeichen von Vertrauen

Dieses Mal geht es beim Webmaster Friday um das Thema Verlässlichkeit und unzuverlässige Menschen.

 

Beim Wort Verlässlichkeit denke ich an Menschen und auch Geräte.

 

Von einem zuverlässigen Menschen erwarte ich, dass

  1. er/sie sich an Zusagen und Absprachen hält.
  2. ich bei einem Problem Unterstützung erhalte.
  3. er/sie ehrlich ist
  4. er/sie vertrauenswürdig ist.
  5. er/sie pünktlich ist.

Von einem zuverlässigen Gerät erwarte ich, dass

  • es funktioniert, wenn ich es einschalte.
  • es einwandfrei arbeitet.
  • ich kleinere Probleme selbst beheben kann.
  • es keine Schwierigkeiten betreffend Ersatzteilen gibt.

Hier meine Antworten auf die Fragen von Martin Mißfeldt:

 

Wie wichtig ist Verlässlichkeit? Der Webmasterfriday lag nun viele Wochen länger als geplant brach. Nervt Euch so was?

Verlässlichkeit ist für mich ein sehr wichtiger Punkt. Dass es beim Webmasterfriday eine längere Pause gab, finde ich nicht schlimm oder nervig, da alles auf freiwilliger Basis ist und es deshalb auch keinen Grund für einen Vorwurf der Unzuverlässigkeit gibt.


Gibt es andere Beispiele der Unzuverlässigkeit, die Euch negativ in Erinnerung geblieben sind?

1. Zuverlässigkeit heißt für mich in erster Linie, dass sich jemand an Zusagen und Absprachen hält. Wenn mir jemand zugesagt hat, etwas zu reparieren, bei etwas zu helfen, etc. und es wird nicht gemacht, finde ich das nicht in Ordnung, weil ich dann meist sehr kurzfristig anderweitig planen muss.

 

2. Bei einem Menschen, auf den ich mich verlassen kann, weiß ich, dass ich gefragt und ungefragt Unterstützung erhalte, wenn es ein Problem gibt. Es gibt ein italienisches Sprichwort "Freunde sind wie Regenschirme, wenn es regnet findet man sie nie.", das nicht auf zuverlässige Freunde sondern auf unzuverlässige Menschen zutrifft.

 

3. Ehrlichkeit gehört für mich auch zur Verlässlichkeit. Ich lege Wert darauf, mich darauf verlassen zu können, eine ehrliche Meinung zu hören. Unehrlichkeit setze ich mit Unzuverlässigkeit gleich.

 

4. Verlässlichkeit und Vertrauen gehören für mich zusammen. Ich vertraue Menschen, auf die ich mich verlassen kann, und ich verlasse mich auf Menschen, denen ich vertrauen kann.

 

5. Pünktlichkeit gehört ebenso zur Verlässlichkeit dazu. Man sollte sich schon bemühen, zur vereinbarten Zeit am vereinbarten Ort zu sein. Wenn es später wird, ist eine kurze Info angebracht. Da fast jeder ein Smartphone besitzt, ist ein kurzer Anruf oder eine SMS im Normalfall kein Problem. Verspätungen bis zu ca. 30 Minuten sind für mich (auch ohne kurze Info) akzeptabel, es kann immer mal etwas dazwischen kommen. Wenn ich zu Hause auf jemanden warte, sehe ich das lockerer, da ich immer irgendwie beschäftigt bin. Wenn ich irgendwo stehe wie bestellt und nicht abgeholt, ist eine große Unpünktlichkeit, die keinen guten Grund hat, ärgerlich. Letztendlich ist Pünktlichkeit nur eine Sache der Planung. Es ist keine gute Entschuldigung, wenn jemand wegen dem üblichen Berufsverkehr am Morgen oder Abend zu spät kommt. Dann wurde einfach nicht genügend Zeit eingeplant. Bei Verabredungen muss einfach eine für beide Seiten passende Uhrzeit ausgemacht werden, damit jeder pünktlich kommen kann.

Bei Menschen, die immer zu spät kommen, plane ich die Verspätung ein, so dass es mich nicht mehr stört. Dumm ist nur, wenn ich absichtlich zu spät komme und dann kommt die andere Seite ausnahmsweise pünktlich.


Gibt es Dinge, wo Unzuverlässigkeit gar nicht geht – und andere, wo es dann nicht so schlimm ist?

Ja, z. B. im Straßenverkehr, wo ich mich darauf verlassen können sollte, dass sich alle an die Regeln halten. Menschen, die z. B. mit überhöhter Geschwindigkeit, betrunken oder auf der falschen Seite Auto fahren, gefährden nicht nur sich, sondern auch andere. Beim Arzt oder im Krankenhaus muss ich mich als Patient darauf verlassen können, dass ich nach bestem Wissen und Gewissen behandelt werde.

Generell kommt es darauf an, was die Konsequenz von Unzuverlässigkeit ist oder sein könnte. Wenn es um Leben und Tod geht, geht es gar nicht. Dagegen ist Unpünktlichkeit nicht so schlimm.

Je weniger Unannehmlichkeiten oder Umstände ich wegen der Unzuverlässigkeit eines anderen habe, desto lockerer sehe ich das auch. Umgekehrt bin ich natürlich umso mehr verärgert, wenn ich dadurch Schwierigkeiten habe.


Wie geht ihr mit den Unzuverlässigen um? Kritisiert ihr das auch offen – oder ärgert Ihr Euch im Stillen und merkt Euch das einfach für später?

Ich spreche offen darüber, da oft keine böse Absicht dahinter steckt. Es macht keinen Sinn, sich im Stillen zu ärgern, wenn das Gegenüber gar nicht weiß, warum man sich ärgert. Unzuverlässige Menschen versuche ich zu vermeiden, was beruflich und privat nicht immer möglich ist.


Oder drückt ihr auch mal ein Auge zu, nach dem Motto: Im Zweifel für den Angeklagten?
Beim ersten Mal drücke ich auf alle Fälle ein Auge zu und im Zweifel bin ich auch immer für den Angeklagten, weil ich die Hintergründe für (vermeintliche) Unzuverlässigkeit nicht immer kennen kann. Aber nach einem offenen Gespräch bin ich irgendwann nicht mehr bereit, immer die Augen zu schließen.

 

Fazit

Menschen geben sich zur Begrüßung, zum Abschied, zum Bedanken, zum Entschuldigen, zur Versöhnung und vielen anderen Gelegenheiten die Hand. Kleine Kinder gehen an der Hand der Eltern, weil sie sich darauf verlassen, von ihnen beschützt zu werden. Unzuverlässigen Menschen reiche ich nicht gerne die Hand.

 

Welche Bedeutung hat Zuverlässigkeit für Sie?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Bedürfnis nach Ruhe

Wie viel Ruhe braucht der Mensch?

Musik, Klingeltöne Handy, was hören Sie?
An welchem Ort findet man Ruhe?

Die Definition von Ruhe ist gar nicht so einfach. Im Allgemeinen wird sie mit der Abwesenheit von Lärm erklärt. "Der hat die Ruhe weg" sagt man, wenn jemand in jeder Situation gelassen reagiert. Wenn es zu laut ist, spricht man von Ruhestörung. Wir ruhen uns aus, wenn wir schlafen. Die letzte Ruhe ist der Tod. Jeder von uns hat ein individuelles Bedürfnis nach Ruhe. Aber fangen wir von Anfang an.

  • Bei der Geburt schreien die meisten Babys, in der Regel ein Zeichen dafür, dass sie gesund zur Welt gekommen sind. Für die Eltern ist es dann vorbei mit der gewohnten Ruhe.
  • Wenn ein Baby Hunger oder die Windel voll hat, schreit es, damit Mutter oder Vater den Hunger stillen bzw. die Windel wechseln.
  • Manche Babys brauchen vollkommene Ruhe, um schlafen zu können, andere stört ein gewisser Geräuschpegel nicht.
  • Ein Kleinkind schreit, wenn ihm etwas nicht passt. In der Trotzphase ist das besonders ausgeprägt und stellt die Geduld der Eltern auf eine harte Probe.
  • Die Eltern haben meistens nur dann Ruhe, wenn die Kinder schlafen oder bei Freunden oder Verwandten sind.
  • Es gibt introvertierte Kinder, die gerne lesen, basteln und kreativ tätig und eher ruhig sind.
  • Es gibt extrovertierte Kinder, die lieber toben, Sport machen und etwas unternehmen und eher laut sind.
  • Und natürlich gibt es viele Mischformen.
  • Es gibt junge und auch alte Menschen, die ohne Unterbrechung immer reden. Da wünscht man sich manchmal einen Ausschalter.
  • Manche Menschen schreien, wenn sie sich verletzen, sie erschreckt werden und in anderen Situationen.
  • Es gibt Menschen, die Ruhe schätzen, und es gibt Menschen, die gerne Leute um sich haben und für die Ruhe Langeweile bedeutet.
  • Wenn wir streiten, verlieren wir oft unsere Ruhe und schreien, Kinder kreischen, Mädchen können das besonders schrill und unangenehm für die Ohren.
  • Kranke Menschen benötigen oft mehr Ruhe als gesunde. Nicht umsonst sind Kurkliniken oft in ländlichen Gegenden.

2 Erlebnisse fallen mir zum Thema Ruhe ein:

  • In einem Hochhaus wohnte ein nettes älteres Ehepaar neben mir. Als es auszog und ich nach dem Grund fragte, erklärten mir die beiden, es sei laut. Wenn ich in ihrem Alter wäre, würde ich das verstehen. Zu dem Zeitpunkt verstand ich die Aussage tatsächlich noch nicht, mittlerweile schon.
  • Als ich Kinder hatte und in einem Geschäft nach einem Geschenk suchte, machte die Verkäuferin die Bemerkung, das Geschenk (ich hatte eine elektronische Tischkinderorgel in der Hand) sei laut, das würden nur Tanten und Onkel schenken, aber keine Eltern, die dann jeden Tag den Lärm aushalten müssen.

Wir werden täglich mit sehr vielen Geräuschen konfrontiert. Das sind vor allem der Straßenlärm und technische Geräte. Ob nun Waschmaschine, Trockner, Fernseher, CD-Player laufen, es ist in der Regel nie absolute Ruhe.

Kinder legen bei Spielzeug Wert auf Funktionen und Geräusche. Puppen oder Stofftiere können mittlerweile sprechen. Es gibt GameBoys, die mit ihren ständigen Tönen die Anwesenden ganz schön nerven können.

Viele sind über Smartphone fast immer erreichbar und stellen sich diverse Klingeltöne ein.

 

Nur wenige Menschen können absolute Ruhe genießen und sich vollkommen entspannen. Es ist nicht einfach, sich nicht zu bewegen, bewusst zu atmen und an nichts zu denken. Meistens schweifen unsere Gedanken in eine bestimmte Richtung, wenn wir versuchen, körperlich und geistig nichts zu tun.

Mittlerweile gibt es sogenannte Klostertage, um eine Auszeit zu nehmen, Stille zu genießen, zu sich selbst bzw. zur Ruhe zu kommen.

 

Es ist auch wichtig, Rücksicht auf das Bedürfnis anderer nach Ruhe zu nehmen. Eine laute Party mitten in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden, wenn andere schlafen wollen, weil sie am nächsten Tag früh zur Arbeit müssen, ist nicht besonders rücksichtsvoll. Traurig ist allerdings, dass Kinder oft als "Lärmbelästigung" empfunden werden.


Tatsache ist, dass sich das Bedürfnis nach Ruhe im Laufe des Lebens verändert. Während ich früher, sobald ich zu Hause war, meist sofort Musik angemacht habe, genieße ich es heute mit Kindern, auch mal nichts zu hören.


Wie viel Ruhe brauchen Sie?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zur Rücksichtnahme

Rücksicht, was ist das eigentlich?

Was bedeutet Rücksichtnahme für Sie?
Rücksicht hat mit dem Blickwinkel zu tun

Ilse Maria Lechner hat zu einer Blogparade Rücksichtnahme eingeladen.
Beim Wort „Rücksicht“ denke ich als Erstes daran, dass ich, wenn ich durch eine Tür gehe, immer nach hinten schaue, ob direkt hinter mir jemand ist. In diesem Fall halte ich die Tür auf, weil ich es unhöflich finde, wenn jemandem die Tür vor der Nase zuschlägt. Eine wörtliche Erklärung des Begriffs Rücksicht, die Sicht hinter dem Rücken zu berücksichtigen, um Rücksicht zu nehmen. Es gibt viele Situationen, in denen man auf andere Menschen Rücksicht nehmen kann, wenn man aufmerksam ist.

 

Bei fehlender Rücksicht fallen mir sofort einige Situationen im Straßenverkehr ein:

  • Fußgänger, die an Bushaltestellen gerne auf dem Fahrradweg stehen und keinen Zentimeter weichen, wenn ein Fahrradfahrer kommt.
  • Fahrradfahrer, die auf der falschen Seite fahren oder rechts statt links überholen.
  • Autofahrer, die Fahrradfahrern die Vorfahrt nehmen oder auf dem Fahrradweg parken.

Auch bei Schlangen an Kassen, Schaltern und dergleichen gibt es oft rücksichtsloses Verhalten. Manche Leute gehen mit einer Selbstverständlichkeit ganz nach vorn. Jeder will der Erste sein, hat keine Zeit und ist voll im Stress.  Aber ist das wirklich fehlende Rücksicht oder einfach nur Gedankenlosigkeit?


So wie auf einem Boot kann jeder im wörtlichem und übertragenen Sinn nach vorn (in die Zukunft), nach hinten (in die Vergangenheit) oder zur Seite nach links oder rechts schauen. Dabei kann man bei allen Handlungen und Überlegungen nur sein eigenes Ziel verfolgen oder Rücksicht auf andere nehmen, die Familie und Freunde im privaten Bereich, Kollegen und Vorgesetzte im beruflichen Bereich. Aber es ist auch wichtig, auf sich selbst Rücksicht zu nehmen, einen gesunden Egoismus zu besitzen. Die Rücksicht auf andere darf nicht zur Selbstaufgabe führen.

 

Hier nun die Antworten auf Ilses fragen.


Was bedeutet Rücksichtnahme für dich?

Rücksichtnahme bedeutet für mich, sich so zu verhalten, dass die Gefühle und Bedürfnisse, spezielle Umstände von anderen Menschen berücksichtigt werden. Dazu gehören Verständnis und Einfühlungsvermögen, um wahrzunehmen, wo Rücksicht genommen werden könnte oder sollte.


Stellt Rücksichtnahme für dich einen bedeutenden Wert dar?
Ja, Rücksicht ist eine Eigenschaft, auf die ich viel Wert lege. Sie gehört für mich neben Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit zu den Werten, die ich meinen Kindern vermitteln möchte.


Ist Rücksichtnahme noch zeitgemäß?
Ich habe den Eindruck, dass in der Erziehung Rücksicht nicht mehr die Rolle spielt, die sie früher innehatte. Die Wertvorstellungen in der Gesellschaft und auch das Miteinander, das oft ein Gegeneinander ist, haben sich geändert. Meiner Meinung nach ist  Rücksicht aber eine zeitlose Eigenschaft, die immer wichtig war und ist und auch in Zukunft wichtig sein sollte.


Fördert Rücksichtnahme das friedvolle Zusammenleben oder beschränkt sie die persönliche Freiheit?

Diese Frage kann nicht pauschal mit "ja" oder "nein" beantwortet werden. Wenn jeder auf den anderen Rücksicht nimmt, ist das Miteinander harmonischer. Die Rücksicht darf aber nicht so weit gehen, dass jemand seine eigenen Bedürfnisse vernachlässigt, seine Wünsche zurückstellt und damit mal mehr, mal weniger seine persönliche Freiheit ganz oder teilweise aufgibt. Kommt bei Müttern oder Menschen, die einen Angehörigen pflegen, häufig vor.


Ist Rücksichtnahme automatisch mit mangelndem Durchsetzungsvermögen gleichzusetzen?
Nein, Rücksicht heißt für mich nicht, dass ich mich unterordne und immer das mache, was andere wollen. Das wäre falsch verstandene Rücksichtnahme.


Sind rücksichtsvolle Personen schwach oder demonstrieren sie gerade dadurch Stärke?
Rücksichtsvolle Menschen wirken vielleicht umgänglicher und dadurch schwach, während rücksichtslose Menschen fälschlicherweise stark wirken, weil sie sich, oft ohne Rücksicht auf Verluste, durchsetzen. Rücksicht ist weder eine Stärke, noch eine Schwäche, sondern eine positive Eigenschaft, mit der man seinem Gegenüber Wertschätzung zeigen kann.


Was bedeutet Rücksicht für Sie?

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Claudias praktischer Ratgeber zur Nachhaltigkeit

Wie wichtig ist Nachhaltigkeit?

Achten Sie beim Kauf auf Siegel?
Siegel auf Produkten, die wir kaufen

Aufmerksame Leser meines Blogs wissen, dass ich gerne Schokolade esse. Vor einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass auf den Schokoladentafeln, die ich esse, das "UTZ Certified Kakao" Siegel ist. Neugierig wie ich bin, habe ich mich nun näher damit befasst, was das konkret bedeutet.

Betriebe können nach Prüfung durch eine unabhängige Drittperson Kaffee, Tee oder Kakao UTZ zertifizieren lassen. Es müssen strenge Anforderungen erfüllt und ein verantwortungsbewusster Anbau nachgewiesen werden.

 

Nachhaltigkeit ist heute zum Schlagwort geworden. Laut Wikipedia ist Nachhaltigkeit ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht.

2 Beispiele:

  • In der Forstwirtschaft soll  nicht mehr Holz gefällt werden als nachwachsen kann.
  • Beim Fischfang soll nicht mehr gefangen werden als sich natürlich vermehren oder zuwandern kann.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis, der seit 2008 vergeben wird, ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Die Prämierung möchte den Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft unterstützen.

Kunden kaufen heute nicht nur einfach ein Produkt, sondern informieren sich auch über den Verkäufer, Händler oder Hersteller, was durch das Internet sehr einfach geworden ist. Die Art und Weise, wie ein Produkt hergestellt und gehandelt wird, wie die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter sind, spielt eine große Rolle bei der Kaufentscheidung.

3 Beispiele:

  • Die große Nachfrage nach Bio-Produkten, hat dazu geführt, dass viele Bauern auf Bio umgestellt haben, wo gewisse Regeln bei der Haltung und Fütterung der Tiere beachtet werden müssen. Fast jeder Supermarkt hat mittlerweile seine eigene Bio-Marke.
  • Als Amazon immer wieder in die Schlagzeilen geriet wegen der schlechten Bedingungen der Arbeitnehmer, haben viele Kunden ihr Konto gelöscht oder nicht mehr bei Amazon bestellt.
  • Einstürze von oder Brände in Fabrikgebäuden im Ausland von Textilunternehmen haben diese durch fehlenden Brand- und Gebäudeschutz in negative Schlagzeilen gebracht.

Auf der einen Seite stellt der Käufer und Verbraucher Anforderungen an das Produkt:

  • Es soll den jeweiligen Standards und Normen der Branche entsprechen.
  • Keine Schad- und Giftstoffe enthalten.
  • Keine Sicherheitsmängel aufweisen.
  • Einen akzeptablen Preis haben.

Auf der anderen Seite soll das Produkt:

  • Fair hergestellt und gehandelt worden sein.
  • Die Mitarbeiter in der Produktion und beim Handel faire Arbeitsbedingungen und faire Mindestlöhne haben.

Aus dieser Anforderung des Kunden und Konsumenten nach umweltfreundlichen und sozialgerechten Produkten sind diverse Firmen entstanden, wie z. B. Fairtrade, die sich genau dafür einsetzen, nach Prüfung ein Zertifikat vergeben und damit die Verwendung eines Siegels erlauben, um zu dokumentieren, dass das Produkt tatsächlich umweltfreundlich und sozialgerecht hergestellt und gehandelt wurde.

Nachfolgend ein paar Kriterien, um ein Fairtrade-Siegel zu erhalten:

  • Faire Mindestpreise, die ein existenzsicherndes Einkommen gewährleisten (z. B. bei landwirtschaftlichen Produkten).
  • Einhaltung der im jeweiligen Land gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlöhne.
  • Möglichkeit der Vorfinanzierung für Produzenten, um lokale Kreditgeber mit überhöhten Zinsen zu vermeiden.
  • Langfristige Abnahmeverträge für eine bessere Planung und Wirtschaftlichkeit.
  • Verbot von illegaler Kinder- und Zwangsarbeit.
  • Gesundheits- und Arbeitsschutzmaßnahmen.

Hier ist eine Produktdatenbank mit fair gehandelten Produkten nach Kategorien: Baumwollprodukte, Blumen, Früchte, Getränke, Honig, Konfitüre und Brotaufstriche, Kaffee, Kakao, Koch- und Backhilfen, Kosmetik, Reis und Getreide, Sportbälle, Süßwaren, Tee, Trockenfrüchte und Nüsse, Zucker.

 

Ein höherer Preis für das Produkt ist durchaus gerechtfertigt und kann auch mit dem Mehraufwand und den Mehrkosten bei der Herstellung und beim Handel begründet werden. Firmen müssen nachweisen, dass sie umweltfreundliche und sozialgerechte Produkte herstellen oder handeln und das auch entsprechend vermarkten.

 

Ein Qualitätsmanagement ist für jede Firma ein Muss geworden. Es gibt für viele Branchen Siegel. Hier ein paar Beispiele, die Ihnen vielleicht schon auf Artikeln aufgefallen sind:

  • Fischfang: MSC (Marine Stewardship Council).
  • Fleisch: Bioland, NEULAND, WIESENHOF.
  • Forstwirtschaft: FSC (Forest Stewardship Council).
  • Lebensmittel: Bio, UTZ Certified.
  • Textilien: Öko-Tex Standard 100, Naturland.

Es gibt aber auch viele Verpackungen, die durch

  • die Verwendung spezieller Farben (z. B. grüne Farbe für Bio-Produkte),
  • Bilder, die bestimmte Zutaten suggerieren, obwohl nur Aromen verwendet werden,
  • Logos, die aussehen wie ein Siegel, das Vertrauen erwecken soll,
  • oder das Wort "fair" im Produktnamen oder der Beschreibung

Qualität vortäuschen. Hier ist ein interessanter Link mit einem Siegel-Glossar. Es ist nicht einfach für Verbraucher, den Überblick zu behalten, welches Produkt vertrauenswürdig und nachhaltig ist. Der lokale Metzger schlachtet oft selbst, bei regionalen Anbietern ist die Herkunft bekannt und die Transportwege zum Verbraucher sind kurz . Viele holen deshalb auf dem Markt oder direkt beim Bauern z. B. Eier, Obst und Gemüse.

 

Und trotz zahlreicher anerkannter Siegel, Zertifizierungsprogrammen, gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen kommt es immer wieder zu Skandalen. Aber dank der Medien und dem Internet geraten die betroffenen Firmen, Zertifizierungsstellen, zuständigen Behörden und Ämter, Politiker und der Verbraucherschutz unter Zugzwang, rasch zu reagieren.

 

Dabei kam es auch immer wieder zu Diskussionen über den Datenschutz, inwieweit solche Fälle namentlich öffentlich gemacht werden können bzw. müssen.


Fazit
Konsumenten und Verbraucher werden immer mehr darauf achten, wie das Produkt, das sie kaufen, hergestellt und gehandelt wurde. Image und Reputation der Produzenten oder Händler in der Öffentlichkeit müssen einwandfrei sein, um Produkte gut bzw. besser zu verkaufen.

Worauf achten Sie beim Einkaufen?


Ergänzung am 08.07.15

Im  Blog www.jungemodeonlineshop.de von Lothar findet bis 31.07.15 eine Blogparade "Fair Trade Kleidung und nachhaltige Mode" statt. Ich finde Nachhaltigkeit generell ein wichtiges Thema, nicht nur in Bezug auf Mode.

Es ist eine Sache, sich darüber Gedanken zu machen und dementsprechend beim Einkauf darauf zu achten, aber oft ist auch das Geld nicht vorhanden, sich für die teurere Variante zu entscheiden. Ein weiterer Punkt ist die Entsorgung und Wiederverwertung. Die Tafeln sammeln z. B. überschüssige Lebensmittel ein für die Weitergabe an Bedürftige. Auch für Kleidung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Jeder von uns kann etwas tun der Umwelt zu Liebe.

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Claudias praktischer Ratgeber zu Ritualen

Der Sinn von Ritualen

Haben Sie auch Rituale?
Welche Rituale sind sinnvoll?

Tanja "Tajfora" Hofmann hat dazu aufgerufen, über unsere Rituale aus der Kindheit oder im Alltag zu schreiben.

Laut Wikipedia ist ein Ritual (von lateinisch ritualis‚ den Ritus betreffend, rituell) eine nach vorgegebenen Regeln ablaufende, meist formelle und oft feierliche, festliche Handlung mit hohem Symbolgehalt. Häufig gibt es dabei bestimmte Wortformeln und festgelegte Gesten. Rituale können auch Gewohnheiten sein, die jeder von uns hat und oft nur schwer abzulegen sind.

 

Gleich nach der Geburt wird jedes Baby mit Ritualen konfrontiert. Es soll zu festen Zeiten schlafen und trinken. Das bekannteste Ritual ist das Schlafritual abends. Den Babys wird vorgesungen, sie werden gebadet, man fährt mit ihnen Auto oder geht spazieren, damit sie friedlich einschlafen. Kleinkindern liest man eine Gutenachtgeschichte vor. Der Tagesablauf von Kindern und Erwachsenen läuft meist nach bestimmten Ritualen bzw. Gewohnheiten ab:

  • Aufstehen, anziehen, frühstücken (mit dem üblichen Kampf bei Kindern)
  • Ab in Spielegruppe, Kindergarten, Schule oder ins Büro
  • Mittagessen
  • Ganztagsarbeit oder Nachmittag mit Kindern
  • Abendessen
  • Schlafen gehen

Für Kinder sind Rituale, feste Gewohnheiten und Regeln wichtig, da sie Sicherheit geben.

Was muss passieren, damit sich Rituale ändern? Sobald jemand krank ist, Ferien sind oder sonstige unerwartete Ereignisse eintreten, muss der Tagesablauf angepasst und geändert werden.

 

Rituale und feste Gewohnheiten entstehen durch die Eltern und andere Vorbilder wie z. B. sportliche Aktivitäten, ein Musikinstrument lernen, Hobbys, denen man täglich nachgeht, Essgewohnheiten. Es gibt z. B. Leute, die jedes Essen nachsalzen, ohne es probiert zu haben.

 

Es gibt Morgenrituale wie z. B. Kaffee trinken, Zeitung lesen oder eine Runde joggen. Mit festen Ritualen kann bis zu einem gewissen Grad Angst und Stress vermieden werden. Wenn die Tage immer nach demselben Muster ablaufen, ist das für manche Menschen angenehmer als jeden Tag neu zu überlegen, was wann getan werden könnte/sollte.


Wir haben verschiedene Hochzeitsrituale, Bräuche und Sitten, die sich nach Land unterscheiden, wie z. B. Junggesellenabschied, Polterabend, Brautübergabe durch den Brautvater, Streiche.

 

Es gibt aber auch krank- bzw. zwanghafte Rituale wie z. B. den Wasch-, Putz- oder Kontrollzwang, die den betroffenen Menschen bei bzw. nach der Ausübung ein Gefühl von Sicherheit geben.

 

Ein schönes Ritual in meiner Kindheit war, dass unsere Mutter uns am Wochenende ein Schälchen mit Knabbersachen und Süßigkeiten auf den Nachttisch gestellt hat in der Hoffnung, dass wir beschäftigt sind und die Eltern länger schlafen können. Wahrscheinlich hat sich daraus meine Vorliebe für Schokolade entwickelt. Meine tägliche Ration Schokolade ist seitdem ein festes Ritual.

Ein weiteres Ritual meiner Kindheit war, dass ich immer zum Bauern geschickt wurde, um frische Eier zu holen. Auf dem Rückweg gab es immer jemanden, der zu mir sagte, ich solle mal in die Hände klatschen. Oft habe ich gedacht, heute schaffe ich es ohne diesen Spruch nach Hause, aber es war ein festes Ritual, dass jemand meinen Weg kreuzte mit diesem Spruch. Natürlich habe ich nie geklatscht, um zu Hause keinen Ärger zu bekommen.

Bücher waren von Kindheit an ein fester Bestandteil meines Lebens. Bei der Hausarbeit habe ich Rituale, wann was erledigt wird, aber ich bin so flexibel, das zu ändern, wenn es anders besser passt. Ein weiteres Ritual bzw. eine Gewohnheit von mir ist, immer mit dem Fahrrad zu fahren, es sei denn es ist glatt. Sport, lesen und bloggen sind feste Rituale in meinem Tagesablauf.

 

Fazit

Rituale sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens, weil sie Sicherheit geben. Wichtig dabei ist, dass man nicht rigide auf die Einhaltung der Rituale besteht, sondern flexibel bleibt und bereit ist, auch ein langjähriges Ritual zu ändern, wenn die Umstände es erfordern, und immer offen für neue Dinge bleibt.

 

Welche Rituale haben Sie?


Ergänzung am 19.07.15

Nicole Stroschein/Nic hat zu einer Blogparade "Routine oder nicht Routine?" eingeladen. Welche Routinen, Rituale bzw. festen Gewohnheiten ich habe, sind oben erwähnt. Daran hat sich seither nichts geändert. Es gibt viele Dinge, die ich beruflich und privat routiniert mache, weil ich aus Erfahrung weiß, so passt es für mich. Rituale, die einem gut tun, sollte man auch beibehalten. Aber es ist auch wichtig, Routinen aufzugeben, wenn man merkt, es tut nicht mehr gut. Ich probiere auch gerne neue Dinge aus, bin flexibel und nehme mir die Freiheit, vorhandene Routinen zu ändern oder aufzugeben, damit es wieder stimmig ist für mich.

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zur Emotion

Die Bedeutung von Emotionen

Können wir Emotionen steuern?
Welche Emotionen gibt es?

Stephan Stockhausen vom Blog Manufaktur für Wachstum hat zu einer Blogparade Emotion schafft mehr Wert eingeladen.

 

Laut Wikipedia bezeichnet Emotion eine Gemütsbewegung im Sinne eines Affektes, ein psychophysiologisches, auch psychisches Phänomen, das durch die bewusste oder unbewusste Wahrnehmung eines Ereignisses oder einer Situation ausgelöst wird. Emotion wird auch oft mit Gefühl gleichgesetzt.

 

Gefühl

Ein Gefühl ist das, was man ohne Bewertung über die Sinnesorgane wahrnimmt und bewusst fühlt.


Emotion

Im Wort Emotion steckt das Wort Bewegung (englisch = motion), eine Bewegung von innen nach außen. Die Emotion ist eine Bewertung des Gefühls.

 

Die Unterscheidung von Gefühl und Emotion

Zuerst kommt das Gefühl, dann die Beurteilung oder Bewertung. Die Unterscheidung von Gefühl und Emotion lässt sich nicht nur auf physische Wahrnehmungen (z. B. Wärme und Kälte) anwenden, sondern auch auf die Wahrnehmung von Stimmungen zwischen Menschen und Atmosphären in einem Raum.

 

Die erste Emotion lösen wir bereits als Baby aus. Wir sind süß, niedlich, einfach zum Knuddeln und Liebhaben. Jeder will uns auf den Arm nehmen und sich um uns kümmern. Das ist von der Natur so eingerichtet.

Später drohen Kinder mit "Liebesentzug", wenn es nicht nach ihrem Kopf geht, sie würden weggehen, sich neue Eltern suchen, usw. Trotzphase, Pubertät, Wechseljahre und andere Phasen oder Erlebnisse bringen alle Gefühle und Emotionen mit sich. Menschen zeigen im Laufe ihres Lebens viele Gefühle und Emotionen wie Freude, Trauer, Glück, Zufriedenheit, Ärger, Wut, Frustration. Gefühle und Emotionen werden beruflich und privat auch ganz bewusst eingesetzt, um Ziele zu erreichen.

 

Hier die Antworten auf Stephans Fragen:

 

Gibt es aus Ihrer Sicht absurde Gewohnheiten im Umgang mit Emotionen im Arbeits- und Geschäftsleben? Kennen Sie Maschen und Muster, die Sie nicht mehr hören können oder sehen wollen?

Im Arbeitsleben wird oft mit Druck und Angst versucht, Mitarbeiter zu mehr Leistung zu bringen. Die Angst, die Arbeit zu verlieren, wird ausgenutzt. In der Werbung werden oft Gefühle angesprochen, um Menschen zum Kauf zu animieren. Z. B. die ewige Jugend und Schönheit durch Kosmetikprodukte, Abenteuerlust und der Geschmack von Freiheit durch die Zigarette, Unwiderstehlichkeit durch das passende Auto.


Haben Emotionen in faktenorientierten Welten eigentlich Platz? Und wie können sie den einnehmen?

Jede Tatsache löst eine positive oder negative Emotion aus. Das lässt sich nicht vermeiden, wird auch oft genutzt, um jemanden zu manipulieren und etwas zu erreichen. Emotionen haben deshalb einen Platz und sollten bei Entscheidungen in Betracht gezogen werden. Bekannt ist das sogenannte Bauchgefühl, wo unbewusste und bewusste Wahrnehmungen dafür sorgen, dass man ein gutes oder schlechtes Gefühl hat und sich dann positiv oder negativ entscheidet.


Kennen Sie positive Beispiele, in denen die Macht der Emotionen wertschöpfend genutzt werden? Welche eigenen Erfahrungen haben Sie gesammelt?

Jemand der Spaß an der Arbeit hat, mit Freude dabei ist, arbeitet produktiver und effizienter. Diese Tatsache kann genutzt werden, um Kindern spielerisch etwas beizubringen oder indem z. B. ein Teamleiter für die notwendige Begeisterung in seinem Team sorgt.


Welche Disziplinen beschäftigen sich mit dem Mehrwert der Emotion? Was sagen beispielsweise Marketingexperten oder Künstler zum Thema?

Vor allem Künstler und Werbefachleute beschäftigen sich mit dem Mehrwert der Emotion. Ein guter Schauspieler oder  Sänger kann ein Gefühl von Freude, Glück, Traurigkeit, Wut, etc. auslösen. In der Werbung werden wie oben erwähnt gezielt Gefühle eingesetzt, um zum Kauf zu animieren.


Was bedeutet Mut zur Emotion für Sie: Wie kann das funktionieren?

Mut zur Emotion heißt für mich, Emotionen und Gefühle zuzulassen und offen zu zeigen. Das kann je nach Situation auch mal unangenehm sein, aber mit Ehrlichkeit habe ich die besseren Erfahrungen gemacht.


Wer wäre für mehr Emotion im Unternehmen/Geschäftsleben verantwortlich: Geschäftsleitung? Marketing? Personalentwicklung? Führungskräfte? Kunden? Motivationsgurus?

Jeder Einzelne von uns ist für mehr Emotion zuständig. Wenn nur eine Seite Emotion zeigt und es keine positive Resonanz gibt, zeigt vielleicht niemand mehr Emotion, was schade wäre. Es gibt aber auch Menschen, die erst lernen müssen, Emotionen und Gefühle zuzulassen.

 

Welche Rolle spielen Emotionen in Ihrem Leben?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zum Stolz

Was ist Stolz?

Worauf sind Sie stolz?
Worauf kann man stolz sein?

Verena Linhart hat zu einer Blogparade eingeladen Worauf bist Du am meisten stolz? Erzähle uns von Deinem wichtigsten Milestone!

Laut Wikipedia ist Stolz (von mittelhochdeutsch stolt = prächtig, stattlich) das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst, einer Hochachtung seiner selbst. Stolz wird auch oft mit Arroganz und Überheblichkeit gleichgesetzt.

Die Basis, um Stolz zu empfinden ist Vertrauen in sich selbst und andere und das beginnt im Elternhaus. Nach der Geburt sind Eltern, Verwandte und Freunde stolz auf den Nachwuchs. In den ersten 2 Jahren macht ein Baby sehr viele Entwicklungsschritte, worauf die Eltern stolz sind, das erste Lächeln, der erste feste Griff, drehen in Bauchlage, robben und kriechen, die ersten Schritte, das erste Wort, die ersten Sätze. Und jedes Mal loben die Eltern das Kind voller Stolz über den Fortschritt. Das Kleinkind ist stolz, wenn es etwas baut, einen Turm kaputt macht, aus dem Regal etwas rausholen konnte, wenn es selbständig ein Ziel erreicht hat. Aus diesen positiven Erlebnissen gewinnt das Kind Selbstvertrauen und ist stolz auf das, was es kann.

Menschen, die nicht in einem behüteten Elternhaus aufwachsen, nicht gelobt und motiviert werden, haben meist kein Selbstvertrauen und Schwierigkeiten, auf sich und ihre Leistung stolz zu sein. Aber das lässt sich ändern, wenn man bereit ist, an sich zu arbeiten.

 

Hier meine Antworten auf Verenas Fragen:

 

1. Wie geht es Dir damit, wenn Du Dich selbst lobst?

Es ist ungewohnt, weil es schwierig ist, sich selbst gegenüber neutral und objektiv zu sein, und weil Lob eher angenommen wird, wenn es von einer dritten Person kommt. Aber in der Blogparade Was Mamas gut machen habe ich es sogar schriftlich geschafft zu erzählen, worauf ich stolz bin, und mich praktisch selbst gelobt.


2. Erzähle uns von Deinen bisher erfolgreichsten Meilensteinen auf die Du besonders stolz bist?

Darüber habe ich kürzlich in meinem Artikel 50 Fakten Schreib- und Internetaktivitäten geschrieben, wo ich erzählt habe, wie sich aus dem Bücher schreiben diverse Aktivitäten im Internet entwickelt haben. Besonders stolz bin ich auf diesen Blog hier.


3. Was löst das Thema: Stolz, Ich bin stolz auf… bei Dir aus?

Das Wort Stolz hat für mich durch die eingangs erwähnten Assoziationen einen negativen Beigeschmack. Ich finde Dankbarkeit für die Dinge, die ich erreicht habe, viel wichtiger.


4. Welche Emotionen und Gedanken kommen bei Dir empor, wenn Du an das Thema denkst?

Die Frage habe ich in 3. eigentlich schon beantwortet. Stolz löst ein eher negatives Gefühl aus, obwohl es Dinge gibt auf die ich stolz bin. Dankbarkeit löst dagegen ein positives Gefühl aus.


5. Welche Erfahrungen als Kind, im Beruf oder zu Hause in Deiner Familie hast Du gemacht?

Als Kind bin ich vor allem von meinem Vater motiviert und gelobt worden. Beruflich waren das meine Chefs, was sich in guten Zeugnissen ausgedrückt hat. Privat sind es meine Kinder, die mich stolz machen.


6. Welche Unterschiede gibt es zwischen Mann und Frau bei diesem Thema?

Männer und Frauen denken unterschiedlich, werden auch oft unterschiedlich erzogen. Für Männer ist es in der Regel eine Selbstverständlichkeit, beruflich ehrgeizig und stolz auf jeden Erfolg zu sein. Während es Frauen manchmal schwer fällt, auf das Erreichte stolz zu sein und sich, z. B. wenn es um Beförderungen geht, gut zu präsentieren. 


7. Wie oft lobst Du andere?

Ich lobe und spreche gerne Komplimente aus, wenn es einen Grund dafür gibt. Also nur, wenn es ehrlich ist. Das ist bei meinen Kindern fast täglich.


Worauf sind Sie stolz?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zur Dankbarkeit

Wofür ich dankbar bin

Wofür sind Sie dankbar?
Wofür können wir dankbar sein?

Mara Stix hat zu einer Blogparade über Dankbarkeit eingeladen. Dabei ist mir sofort das folgende Erlebnis eingefallen. Vor einigen Jahren habe ich ein Seminar besucht. Der Seminarleiter bat uns am Anfang, zu erzählen, worüber wir uns in der vergangenen Woche gefreut haben. Mir fiel sofort etwas ein, aber zu meinem Erstaunen hatten die meisten ein Problem, etwas zu finden, worüber sie sich gefreut haben. Da beim nächsten Seminartag alle wussten, dass diese Frage wieder kommen würde, überlegte sich jeder vorher, was er erzählen könnte.

 

Seitdem zähle ich jeden Abend auf, worüber ich mich an diesem Tag gefreut habe und wofür ich dankbar sein kann. Das kann ein Lächeln, ein nettes Gespräch, ein gutes Essen, ein interessantes Buch oder ein schönes Erlebnis sein. Manche führen ein Dankbarkeitstagebuch, ich mache das abends in Gedanken. Es ist ein schöner Ausklang für den Tag. Manchmal überlege ich auch, welche Gründe es gibt, mich auf den nächsten Tag zu freuen, weil es dort auch Gründe für Freude und Dankbarkeit gibt.

 

Ich bin dankbar und freue mich wenn:

  • ich einen Regenbogen sehe
  • die Sonne scheint
  • ich backe und es allen schmeckt
  • ein  Vogel zwitschert
  • jemand lächelt oder ich einen Grund zum Lächeln habe
  • ich ein gutes Buch lese
  • niemand in meiner Familie krank ist

Dankbarkeit hat für mich etwas mit der persönlichen Definition von Glück zu tun. Für das, was mich glücklich macht, bin ich dankbar. Wenn die Erwartungen sehr hoch sind, ist man auch nicht so schnell glücklich und dankbar. Es gibt Menschen, die sich über Kleinigkeiten freuen können. Es gibt aber auch Menschen, die immer nur auf das schauen, was andere haben und sie nicht, anstatt für das dankbar zu sein, was sie selbst haben.


Hier meine Antworten auf Maras Fragen:

 

Wofür du in deinem Leben dankbar bist

Ich bin dankbar für alles, was ich beruflich und privat lernen konnte, für meine Hobbys, die mich erfüllen, und vor allem für meine Kinder.


Was sich durch mehr Dankbarkeit in deinem Leben verändert hat

Seit ich abends immer darüber nachdenke, worüber ich mich am Tag gefreut habe und wofür ich dankbar sein kann, bin ich zufriedener und habe eine positivere Einstellung.


Wie dir Dankbarkeit geholfen hat, aus einer negativen Situation heraus zu kommen bzw. deine Ziele zu erreichen

Ich sage immer, wenn es einem ab und zu schlecht geht, weiß man es besser zu schätzen, wenn es einem gut geht. In diesem Sinn versuche ich immer, in jeder Situation die positiven Seiten zu sehen und dankbar zu sein für alles, was ich habe. Dankbarkeit ist ein positives Gefühl, das positive Assoziationen auslöst, was die beste Voraussetzung für das Erreichen eines Ziels ist.


Warum Dankbarkeit wichtig ist

Dankbarkeit ist wichtig für ein zufriedenes und glückliches Leben. Deshalb finde ich es wichtig, schon Kindern beizubringen, dankbar zu sein für Aufmerksamkeit, Unterstützung, Vertrauen und Geschenke. Das Wort "danke" gehört zum Grundvokabular für jeden Menschen und ist Bestandteil eines netten Miteinanders. Jemand, der es schätzt, wenn ihm geholfen wird, ist dankbar für diese Unterstützung und eher bereit, anderen zu helfen. Genauso verhält es sich mit Vertrauen und Aufmerksamkeit. Ich freue mich und bin dankbar, wenn mir jemand vertraut oder Aufmerksamkeit schenkt und gebe das Vertrauen und die Aufmerksamkeit gerne zurück.


Unsere Zeit ist viel zu kostbar, um nicht für jeden schönen Moment dankbar zu sein.

 

Ich bin übrigens durch meinen geschätzten Bloggerkollegen Hans Reuter auf diese Blogparade aufmerksam geworden, der in seinem Beitrag sehr viele Gründe aufzählt, dankbar zu sein. Wer da nichts findet, ist selbst schuld, wenn er nicht glücklich und dankbar ist.

 

Wofür sind Sie dankbar?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zur Freiheit

Was ist Freiheit?

Die Freiheit einfach davon zu fliegen
Frei sein wie ein Vogel

Andrea Hiltbrunner hat zu einer Blogparade Was bedeutet Freiheit für dich? eingeladen. Freiheit ist ein weit verbreiteter Wunsch mit vielen Aspekten und persönlichen Vorstellungen.

Wir werden nicht frei geboren, da wir als Babys von unseren Eltern oder anderen Bezugspersonen abhängig sind, sich um uns zu kümmern. Schon als Kleinkind müssen wir uns an Regeln, Vorschriften und Verbote halten, haben nicht die Freiheit, zu tun und zu lassen, was uns gefällt.

Das erste bisschen Freiheit schnuppern wir im Kindergarten ohne Eltern, die uns dort nicht in unserem Freiheitsdrang einschränken. Aber auch im Kindergarten und später in der Schule gibt es Regeln, Vorschriften und Verbote. Wir nehmen uns allerdings die Freiheit heraus, uns nicht immer an diese zu halten.

In der Ausbildung und später im Beruf gibt es Vorgesetzte und Kollegen, die uns mehr oder weniger Freiraum lassen, unsere Arbeit zu erledigen.

In einer Partnerschaft fühlen wir uns unter Umständen nicht frei, sondern eingeengt, wünschen uns mehr Freiräume.

Wenn wir Kinder haben, wird unsere Freiheit eingeschränkt und wir haben weniger Zeit und Freiräume für uns.

Wenn man finanziell von jemandem abhängt, ist man nicht immer frei in seinen Entscheidungen.

 

Aber es gibt auch viele Momente, Situationen, wo wir frei sind oder frei entscheiden, was wir tun:

  • Die meisten Kinder entscheiden selbst, was sie spielen, lassen sich keine Vorschriften machen, bestenfalls inspirieren.
  • Wenn wir unseren Hobbys nachgehen, fühlen wir uns frei, entspannt und glücklich.
  • Wer die Möglichkeit hatte, seinen Beruf frei zu wählen und sich darin wohlfühlt, ist zufriedener.
  • Freiheit kann auch ein Auslandsaufenthalt sein, z. B. im Rahmen eines Schüleraustausches, ein Jahr Work and Travel nach der Schule, beruflich im Ausland arbeiten, auswandern oder einfach nur ein Urlaub.
  • Eine andere Form der Freiheit ist der Minimalismus, sein Leben komplett umzukrempeln und auf viele Dinge zu verzichten.

Menschen sind unterschiedlich. Die einen wollen frei und ungebunden sein, sich beruflich und privat nicht festlegen. Die anderen brauchen gewisse Sicherheiten und verzichten dafür auf ein Stück Freiheit.

Jeder muss für sich selbst definieren, was Freiheit ist, wo er/sie selbst entscheiden kann und will.

 

Hier meine Antworten zu Andreas Fragen:

 

Was bedeutet Freiheit für dich?

Freiheit bedeutet für mich, selbst zu entscheiden, was ich beruflich und privat machen möchte.


In welchem Lebensbereich lebst du sie?

Meine persönliche Freiheit lebe ich in meinen Hobbys.


Wo fehlt dir (noch) die Freiheit?

Ist in Arbeit und noch nicht spruchreif.


Welche Freiheitskämpfer/Visionäre inspirieren dich?

Es gibt keine speziellen Menschen, die mich inspirieren. Ich bewundere einfach Menschen, die sich im Rahmen von Hilfsprojekten, oft ehrenamtlich oder in ihrer Freizeit für andere Menschen einsetzen.


Welche Erlebnisse hast du gemacht? Auf Reisen, beruflich, in Beziehungen?

Es ist beruflich und privat wichtig, sich frei entscheiden zu können, was man tun möchte. Oft verzichten wir auf unsere Freiheit, um uns anzupassen, nicht anzuecken, weil es einfacher ist, seine eigenen Wünsche zurückzustellen als sich durchzusetzen. Meistens habe ich es bereut, wenn ich mich mal nicht frei entschieden habe.


Welche Emotionen löst Freiheit in dir aus?

Das Gefühl von Freiheit beschwingt, entspannt, motiviert und macht gute Laune.


Hast du kreative Arbeiten, die zum Thema passen und die du uns zeigen kannst?

Meine kreativste Arbeit ist mein Blog hier. Da es sich um einen privaten Blog handelt, nehme ich mir die Freiheit, wann und worüber ich will zu schreiben.

 

Fazit

Freiheit ist ein kostbares Gut, es liegt an jedem selbst wie viel Freiheit er/sie sich einräumt und inwieweit man sich von anderen seine Freiheit nehmen oder einschränken lässt. Und manchmal wünscht man sich, frei wie ein Vogel davonzufliegen.

 

Was bedeutet Freiheit für Sie? 

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zum Glück

Was ist Glück?

Was bedeutet Glück für Sie?
Was ist Glück und wo findet man es?

Frank Ohlsen hat zu einer Blogparade eingeladen Wie sich Glück darstellt.

 

Jeder definiert Glück anders, wünscht sich Familie, gute Freunde, Spaß bei der Arbeit, erfüllende Hobbys, materielle Dinge. Glück kann man für einen kurzen Moment oder dauerhaft empfinden. Außerdem gibt es einen Unterschied zwischen zufrieden und glücklich sein.

Man kann zufrieden sein mit seinem Leben, weil man ein Dach über dem Kopf, eine Arbeit und Familie hat, oder glücklich, weil man genau das Leben lebt, was man sich immer erträumt hat und nicht mit einem anderen Menschen tauschen möchte.


Das Sprichwort "Jeder ist seines Glückes Schmied" des römischen Konsuls Appius Claudius Caecus bringt es auf den Punkt. Jeder muss sich Gedanken machen, was Glück für ihn/sie bedeutet und etwas dafür tun, um es zu erhalten. Wie sagte der römische Dichter und Philosoph Titus Lucretius Carus so treffend "Von nichts kommt nichts".

 

Hier meine Antworten zu Franks Fragen:

 

Welche Erfahrungen hast Du mit Glück gemacht – beruflich und/oder privat?

Wenn ich in meinem Leben zurückschaue und mir Gedanken mache, was ich anders hätte machen können oder warum etwas nicht geklappt hat, muss ich sagen, dass ich beruflich und privat viel Glück hatte, weil alles, was passiert ist, meine Entscheidungen (oft nach Bauchgefühl) einen Sinn hatten. Eine Tür, die zufällt, öffnet eine andere. Es ergeben sich neue Möglichkeiten, die man sonst verpasst hätte. Beruflich und privat gab es immer Menschen, die durch etwas, das sie gesagt oder getan haben, Glücksmomente schufen. Die schönsten Glücksmomente beim Bloggen sind Kommentare, dass der Artikel zum Nachdenken angeregt oder nützliche Tipps gegeben hat.


Was waren die Gefühle, wie erlebtes Du diese?

Das Gefühl von Glück zaubert ein Lächeln ins Gesicht, lässt vor Freude einen Luftsprung machen, entspannt, motiviert und gibt Energie.


Welche Rolle spielt Glück in Deinem Leben? Wie gehst Du damit um?

Ich schätze es und bin dankbar, wenn ich Glück habe.


Welche Empfehlungen hast Du?

Das eigene Glück zu definieren, prüfen, was notwendig ist, um es zu erreichen, und dann loslegen. Nicht gleich aufgeben, wenn es nicht auf Anhieb klappt, das Ziel/Glück zu erreichen, und sich über jeden Teilerfolg freuen. Beruflich und privat etwas tun, das Spaß macht und Freude bereitet, sich mit Menschen umgeben, die das eigene Leben positiv bereichern, Menschen meiden, die das nicht tun. Mein Motto dazu: Ich mach mein Ding (was mich glücklich macht) mit Leichtigkeit.


Abschließend noch eine Erzählung über Glück von Krösus, dem letzten König von Lydien in Kleinasien. Krösus soll den weit gereisten weisen Solon gefragt haben, wen er für den glücklichsten Menschen halte. Wegen seines Reichtums erwartete er, seinen eigenen Namen zu hören. Solon nannte zuerst Tellos, der einen Heldentod in Athen starb. Als Krösus weiter fragte, nannte Solon die Brüder Kleobis und Biton, die die Göttin Hera als Belohnung für ihren Einsatz ruhmvoll entschlafen ließ. Schließlich fragte Krösus, ob sein eigenes Glück nicht gleich viel wert sei wie das der genannten Personen. Solon antwortete, dass das Schicksal launisch sei und er Krösus erst als glücklich bezeichnen könne, wenn er nicht mehr lebe. Krösus war über diese Antwort sehr ungehalten. Der weise Solon sollte aber Recht behalten. Der Erzählung nach soll sich Krösus auf dem Scheiterhaufen an die Worte von Solon "Keiner ist vor seinem Tode glücklich zu preisen." erinnert und Solons Namen gerufen haben.

 

Manche suchen das Glück in weiter Ferne, in einem anderen Land, irgendwo in der Zukunft, dabei ist es oft so nah, muss nur von uns/in uns entdeckt werden. Deshalb ist es umso wichtiger, jeden Moment des Glücks zu genießen. Wer wissen will, was mich inspiriert oder glücklich macht, liest Mein ABC der Inspiration und stellt sich danach sein eigenes ABC der Inspiration bzw. des Glücks zusammen.

 

Was bedeutet Glück für Sie?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Zuhören

Einfach nur zuhören

Nehmen wir das Gehörte richtig wahr?
Wer heute heute noch richtig zu?

Veronika Krytzner hat zu einer Blogparade zum Thema Zuhören eingeladen.

 

Das Zuhören ist der wichtigste Punkt in der Kommunikation. Ob das Gegenüber auch tatsächlich zuhört, merken wir einerseits an der Körpersprache, ob während des Gesprächs Blickkontakt besteht, Gesichtsausdruck und Mimik, der Gesprächspartner uns zu- oder abgewandt ist, die Arme verschränkt hat, die Hände in den Hosentaschen sind. Andererseits sind Kommentare und Fragen im Verlauf des Gesprächs auch ein Zeichen dafür, dass zugehört wird. Viele nehmen ihre Umwelt akustisch gar nicht wahr, weil sie z. B. mit MP3-Player unterwegs sind. Das Zuhören fängt schon sehr früh an und durchläuft mehrere Phasen: 

  • Babys im Mutterleib nehmen Geräusche, Stimmen und Musik aus ihrer Umgebung wahr.
  • Nach der Geburt reagieren sie positiv auf die vertrauten Stimmen der Eltern.
  • In der Trotzphase (meist zwischen 2 und 4 Jahren) wird der eigene Wille getestet und nicht auf das gehört, was die Eltern sagen.
  • In Kindergarten und Schule muss gelernt werden, auf Erzieher und Lehrer zu hören.
  • In der Pubertät gibt es meist wieder eine Phase, wo nicht gerne zugehört wird.
  • In der Ausbildung und später im Beruf müssen wir auf Lehrer, Abteilungsleiter, Chef, etc. hören.
  • Privat haben wir Familie, Freunde und Bekannte, auf die wir hören oder nicht.
  • Im Alter hören wir oft nicht mehr gut und es kann deshalb zu Missverständnissen kommen.

Unser ganzes Leben lang gibt es Menschen, auf die wir hören oder nicht hören. Da die Technik immer besser wird, wird heute immer mehr über Smartphone oder soziale Netzwerke kommuniziert. Statt persönlich miteinander zu sprechen werden SMS versendet und im Netz Statusmitteilungen abgegeben. Auch im Internet stellt sich die Frage, ob richtig zugehört bzw. gelesen wird.

Wenn Menschen oder besonders Kinder im Flow sind, nehmen sie ihre Umgebung nicht oder kaum wahr und hören auch nicht zu.

 

Hier meine Antworten zu Veronikas Fragen:

 

Welche Erfahrungen hast Du mit Zuhören gemacht – beruflich und/oder privat?

Nicht alle Menschen hören beruflich und privat richtig zu. Kommentare und Antworten beziehen sich auf das Thema oder leider nicht, eine konkrete Frage wird nicht beantwortet. Häufig muss ich Fragen mehrfach wiederholen bis ich eine Antwort erhalte.


Was war dabei förderlich, was hinderlich?

Ein wichtiger Punkt bei Gesprächen ist Aufmerksamkeit, konkret auf den anderen einzugehen und nachzufragen. Oft sind es Missverständnisse, weil jeder eine andere Denkweise hat. Es nützt nichts, wenn beide Seiten dann immer wieder ihren Standpunkt wiederholen. Im Gegenteil, da sind dann schnell eine oder beide Seiten genervt, weil das Gespräch nicht vorwärts geht.


Welche Rolle spielt Zuhören in Deiner Arbeit bzw. in Deinem Beruf? Wie gehst Du damit um?

Gut zuhören bzw. aufmerksam lesen ist wichtig, um meine Arbeit richtig zu machen. Wichtige Dinge halte ich gerne schriftlich fest. Wenn ich merke, dass es Missverständnisse gibt, kläre ich lieber persönlich oder telefonisch und frage nach, um sicher zu sein, dass zugehört und ich richtig verstanden wurde.


Welche Empfehlungen hast Du?

Wenn es ein Missverständnis gibt, finde ich es wichtig, offen darüber zu sprechen und genau zuzuhören, was der andere sagt und wie er sich dabei verhält, da die Körpersprache und Kommentare Aufschluss geben, ob der andere zuhört und versteht. Oft hilft es, Dinge mit anderen Worten oder aus einer anderen Perspektive zu wiederholen, um gehört und verstanden zu werden.

 

Hören Sie immer richtig zu?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Leichtigkeit

Mit Leichtigkeit

Alles schwer nehmen und nichts erreichen
Mit Leichtigkeit alle Ziele erreichen

Ulrike Bergmann hat zu einer Blogparade eingeladen Mit Leichtigkeit ...

Nachfolgend meine Gedanken zum Thema Leichtigkeit:

 

Man redet davon "es geht leicht von der Hand" oder "etwas fällt leicht". Ob etwas leicht oder schwer fällt, hängt auch mit der Perspektive zusammen. Menschen mit einer positiven Lebenseinstellung fällt Vieles leichter.

 

Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Bei einer Stärke sagt dann jemand Sätze wie z. B.:

  • Das mache ich mal schnell.
  • Ist doch kein Problem.
  • Ganz einfach zu machen.

Bei einer Schwäche kommen dann Sätze wie z. B.:

  • Das schaffe ich nie.
  • Das geht doch nicht.
  • Das klappt sowieso nicht.

Dinge, die einem Spaß machen, gehen leicht von der Hand. Das gilt beruflich und privat. Förderlich ist eine hohe Eigenmotivation. Hinderlich sind Menschen, die einem nichts zutrauen und entmutigen, überhaupt anzufangen.

 

Mein Motto ist "Es gibt mehr Menschen, die aufgeben, also solche, die tatsächlich scheitern."

Der Anfang ist oft schwer und kostet Überwindung, aber dann läuft es meist mit Leichtigkeit.

 

Wer mit mehr Leichtigkeit durchs Leben gehen will, kann sich 2 Fragen stellen:

  1. Was sind meine Energietankstellen? Woher erhalte ich neue Energie, wenn ich müde, niedergeschlagen, frustriert, etc. bin. Was macht mir Freude und richtet mich wieder auf (z. B. ein guter Freund, Sport, Musik hören, ein Buch lesen).
  2. Was sind meine Energieräuber? Wer oder was raubt mir Energie, so dass ich weniger Kraft habe für andere Dinge (z. B. der Beruf, belastende Kontakte, Krankheit).

Auf die Energietankstellen besinnt man sich, wenn es einem schlecht geht. Bei den Energieräubern überlegt man sich, ob man etwas ändern kann.

 

Um etwas mit Leichtigkeit zu tun, ist Produktivität (Vorbereitung, Planung, Prioritäten setzen, Puffer, Pausen, Nein sagen, Stimmung und Motivation) wichtig.

 

Was verstehen Sie unter Leichtigkeit?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Qualitätsmanagement

Was ist Qualitätsmanagement?

Wodurch zeichnet sich Qualität aus?
Was ist gute Qualität?

Blog der Lösungsfabrik hat zu einer Blogparade Was ist Qualitätsmanagement – verschiedene Sichtweisen eingeladen.

 

Hier meine Sichtweise zum Thema Qualitätsmanagement:

 

Laut Wikipedia bezeichnet Qualitätsmanagement (QM) alle organisatorischen Maßnahmen, die der Verbesserung der Prozessqualität, der Leistungen und damit den Produkten jeglicher Art dienen.

 

Für die Umsetzung braucht es eine Qualitätsmanagementnorm, die beschreibt, welche Anforderungen in einem Unternehmen notwendig sind, um einen bestimmten Standard an Qualität zu bieten. Diese Norm kann informativ innerhalb des Unternehmens genutzt werden (sehr hilfreich für neue Mitarbeiter) oder als Nachweis gegenüber Dritten, um Vertrauen bei (potentiellen) Kunden zu schaffen.

 

Die bekannteste Normenreihe ist EN ISO 9000 ff., eine Dokumentation der grundsätzlichen Maßnahmen des Qualitätsmanagements eines Unternehmens. Die einzelnen Maßnahmen (z. B. in der Produktion, Qualitätskontrolle, Administration, Reklamationsbearbeitung) werden schriftlich festgehalten. Es findet eine Prüfung durch einen Auditor statt, der nach Bestehen der Prüfung ein Zertifikat ausstellt, dass viele Firmen auch für Marketingzwecke verwenden.

 

Eine weitere Möglichkeit Qualität zu dokumentieren sind Qualitäts- und Prüfsiegel. Das bekannteste ist wahrscheinlich der TÜV (= technischer Überwachungsverein) bei Fahrzeugen.

 

Hier noch ein paar weitere:

  • DLG-Prämierung (Prüfung und Prämierung von Lebensmitteln aus dem In- und Ausland durch die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft).
  • QS-Prüfzeichen (Auszeichnung für Sicherheit und Transparenz bei der Produktion von Lebensmitteln)
  • SGS Institut Fresenius (Prüfung von Lebensmitteln, Hygiene- und Reinigungsprodukten)
  • Bio-Siegel (für Produkte aus ökologischem Anbau)
  • Blauer Engel (Auszeichnung für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen)
  • Grüner Strom Label (Zertifikat für Ökostrom-Angebote)
  • Öko-Tex (Siegel für schadstofffreie Textilien)
  • EHI (Geprüfter Online-Shop, ein Prüfzeichen des EHI Retail Institute für Onlineshops)
  • Trusted Shops (Gütesiegel für Onlineshops)
  • GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit bei Produkten)
  • Fair-Trade-Siegel (Zeichen des TransFair e.V. für fairen Handel)

Bei solchen Siegeln muss man mittlweile darauf achten, dass es sich um eine anerkannte Auszeichnung handelt, da praktisch jeder ein eigenens Siegel erstellen und somit den Käufer täuschen kann. Bestes Beispiel hierfür sind Bioprodukte, die gerne in grüner Verpackung angeboten werden, weil grün mit biologisch gleichgesetzt wird.

 

"Made in Germany" gilt in vielen Ländern als Qualitätsmerkmal.

 

Im Verkauf gibt es noch ein passendes Zitat "Qualität ist, wenn der Kunde zurückkommt und nicht das Produkt."

 

Was verbinden Sie mit dem Begriff Qualität?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Kreativität

Was ist Kreativität?

Wer ist besonders kreativ?
Was bedeutet es, kreativ zu sein?

Nicole Gugger hat zu einer Blogparade (den Link gibt es leider nicht mehr) eingeladen zum Thema Kreativität für alle. Zum Thema Kreativität habe ich bereits gebloggt. Für mich bedeutet Kreativität, immer wieder neue Ideen zu haben, diese umzusetzen und dabei flexibel zu sein. Künstler wie z. B. Maler, Fotografen, Schriftsteller, Designer sind in der Regel sehr kreative Menschen.

Ich lebe meine Kreativität beim Schreiben, Fotografieren und Erstellen von Grafiken aus.

Beruflich bin ich kreativ beim Erstellen von Anzeigen in Google AdWords.

Ich denke, dass jeder Mensch eine kreative Seite hat, nicht nur Künstler.

Vielleicht liegt eine musikalische Begabung in der Familie, vielleicht entdeckt man auch beruflich oder privat eine Seite an sich, wo Kreativität gefragt ist, und entwickelt diese Seite.

Man kann auch beim Basteln oder Reparieren kreativ sein, wenn nicht die notwendigen Dinge vorhanden sind.

Langweilige Wartezimmer können kreativ eingerichtet und dekoriert werden, damit sich die Patienten wohlfühlen.

Was bedeutet Kreativität für Sie?

 

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Claudias praktischer Ratgeber zur Kreativität

Kreativität

Welche Hobbys oder Berufe sind kreativ?
Was braucht man für Kreativität?

Laut Wikipedia ist Kreativität eine Eigenschaft lebender Systeme. Von frühester Kindheit an steht das Gehirn in einem ständigen kreativen Austausch mit der Umwelt. Säuglinge nehmen schon Reize wahr und verarbeiten sie. Für eine überdurchschnittliche Kreativität braucht man Begabung, Wissen, Können, Motivation und die Fähigkeit, die Perspektive zu wechseln.
Laut Duden sind Einfallsreichtum, Erfindungsgabe, Fantasie, Genie und Intelligenz Synonyme für Kreativität.
Für welche Berufe oder Hobbys braucht es Kreativität?
Musiker, Maler, Innenarchitekten, Schriftsteller, Designer, Dekorateure, Fotografen, Künstler, u. v. m.
Auch im Kundendienst braucht es Kreativität, um Reklamationen zur Zufriedenheit des Kunden abzuwickeln.
Ein schönes Beispiel für kreative Ideen ist Johanna Gehrlein.
Wen halten Sie für besonders kreativ und warum?

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