Blogartikel Familienthemen

Artikel rund um die Familie (Schwangere, Mütter, Eltern und Kinder). Mit z. B. Tipps gegen Langeweile bei Kindern, Förderung der Kreativität, Kindersicherungen.

Claudias praktischer Ratgeber zur Digitalisierung

Kinder und die Digitalisierung

Auch Kinder besitzen schon Smartphones
Die Technik im Vergleich früher und heute

Wenn ein Kind vom Kindergarten in die Schule wechselt, werden emotionale, soziale, motorische, sprachliche und kognitive Fähigkeiten erwartet.

 

In der Grundschule wird teilweise schon mit Antolin gearbeitet, einem Online-Portal zur Leseförderung von der 1. bis zur 10. Klasse.

 

Ab der 5. Klasse besitzen viele Schüler bereits ein Smartphone und WhatsApp wird verwendet, um Nachrichten zu senden. Lehrer teilen auf diese Weise mit, wenn eine Unterrichtsstunde ausfällt, Schüler fragen bei einem Mitschüler nach, welche Hausaufgaben zu erledigen sind, wenn vergessen wurde, was zu tun ist.

 

Welche Unterrichtsmethode die beste ist, wird immer wieder diskutiert. Nach der VARK-Theorie gibt es 5 Lerntypen:

  1. Visuelles lernen (visual),
  2. auditives lernen (auditory),
  3. lesen/schreiben (reading/writing),
  4. kinästhetisches lernen (kinesthetic),
  5. multimodal (eine Kombination der o. g. Typen).

Mittlerweile gibt es audiodigitale Lernsysteme, Lerncomputer für Kinder und E-Learning (electronic learning = elektronisch unterstütztes Lernen). Ob es elektronisch einfacher, schneller und besser ist, zu lernen, hängt von vielen Faktoren ab. Fest steht für mich, wenn es weniger Schüler pro Klasse gäbe, könnte besser auf die Bedürfnisse der einzelnen Schüler eingegangen werden.

 

Ich frage mich bei all der Technik, wann, wo und wie sollen Kinder lernen, sich etwas zu merken, sich ganz normal zu verabreden, zu informieren, zu kommunizieren, zu planen, zu organisieren? Es ist sicher sinnvoll, wenn Kinder schon früh den Umgang mit technischen Geräten lernen, mit einem Computer vertraut sind, da es kaum noch Berufe gibt, wo nicht irgendwann etwas digital gemacht werden muss. Aber ich sehe auch die negative Kehrseite der Digitalisierung, weil das Zwischenmenschliche oft zu kurz kommt.

 

Spezielle Seiten, wo Kinder im Internet sicher surfen können, sind nur eine Übergangslösung. Ein sicheres Internet ist wünschenswert, aber illusorisch, deshalb ist Aufklärung gerade bei Kindern notwendig.

 

Die Geschichte des trojanischen Pferds kennt wahrscheinlich jeder. 10 Jahre lang kämpften die Griechen im Trojanischen Krieg erfolglos um die Mauern von Troja bis man auf die Idee kam, das trojanische Pferd aus Holz zu bauen. Im Bauch versteckten sich griechische Soldaten und die Armee täuschte einen Abzug vor. Den Trojanern erklärte man, das Pferd sei ein Weihgeschenk an die Göttin Athene. Die Trojaner zogen das Pferd in die Stadt und stellten es vor den Tempel der Göttin Athene. In der Nacht stiegen die griechischen Soldaten aus dem Pferd, öffneten die Stadttore für ihre zurückgekehrten Soldaten und zerstörten die Stadt Troja.

 

Metaphorisch gesehen ist ein "trojanisches Pferd" etwas, das harmlos aussieht, aber eine Gefahr in sich birgt. In der EDV ist das Trojanische Pferd ein Begriff für eine Malware (Schadprogramm), ein Computerprogramm, das schädliche, nicht erwünschte Funktionen ausführt. Ein guter Virenschutz erkennt und blockt das.

 

Beim Runterladen von Programmen, Spielen, usw. passiert es häufig, dass unerwünscht z. B. eine neue Toolbar, neue Suchmaschine, die dann auch gleich die neue Startseite ist, mit installiert wird. Meistens ist es möglich, benutzerdefiniert runterzuladen, um selbst zu entscheiden, was installiert wird und was nicht. Virengeprüfte Downloadmöglichkeiten sind vorzuziehen.

 

Im Internet ist alles schön "verpackt", lädt zum Klicken ein. Laut einer britischen Studie kennt die Mehrheit der Teenager den Unterschied zwischen Werbung und Suchergebnissen nicht. Mit der Werbung verhält es sich ähnlich wie mit dem trojanischen Pferd. Sie wird oft als solche nicht erkannt, obwohl Werbung mittlerweile mit dem Begriff "Werbung" oder "Anzeige" versehen werden muss, weil es sich sonst um verbotene Schleichwerbung handelt. Ein Beispiel ist das Product Placement, bei dem Produkte in den Medien platziert werden

 

Aber das Internet hat nicht nur eine technische Seite, sondern auch eine menschliche und da gibt es 4 Punkte, die im Netz wichtig sind:

 

Wertschätzung

Online und offline ist gutes Benehmen wichtig. Im Internet nennt man das die Netiquette (ein Kofferwort aus englisch net = Netz und französisch étiquette = Etikette). Aber im richtigen und virtuellen Leben gibt es natürlich Störenfriede. Ein Troll ist ursprünglich ein nicht-menschliches Fabelwesen. Im Internet ist es ein Mensch, der die Kommunikation z. B. durch Provokationen stört. Wichtig ist, sein Gegenüber zu respektieren, höflich und freundlich zu sein, auch bei Kritik sachlich zu bleiben.

 

Privatsphäre

Die Privatsphäre ist ein nicht öffentlicher Bereich zur freien Entfaltung der Persönlichkeit. Das Recht auf Privatsphäre ist ein Menschenrecht. Einschränkungen gibt es bei öffentlichem Interesse an einer Person oder bei der Strafverfolgung. Es ist wichtig, seine eigene Privatsphäre zu schützen und die Privatsphäre anderer zu respektieren.

 

Datenschutz

Der Datenschutz ist der Schutz vor Missbrauch von Daten, des Persönlichkeitsrechts und der Privatsphäre bei der Datenverarbeitung. Zum Persönlichkeitsrecht gehört auch das Recht am eigenen Bild, d. h. dass jeder selbst bestimmen darf, ob Bilder über ihn veröffentlicht werden. Wer Bilder von Kindern im Internet veröffentlichen darf und ob das gut oder schlecht ist, wird immer wieder diskutiert. Es ist wichtig, die eigenen Daten zu schützen und mit fremden Daten sorgfältig umzugehen. Ein Beispiel: Mit einem Foto & Grafik Designer kann mit dem Effekt "verwischen" ein Gesicht auf einem Bild unkenntlich gemacht werden. Noch ein Beispiel: Über Snapchat können Bilder mit begrenzter Verfügbarkeit beim Empfänger versendet werden. Es ist jedoch möglich, versendete Dateien wiederzufinden und wiederherzustellen. Die einfachste Methode, ein Bild vor dem Verschwinden zu speichern ist, einen Screenshot zu machen. Deshalb ist es so wichtig, darauf zu achten, welche Daten man im Internet teilt, weil man nie weiß, wer diese speichert, so dass sie trotzdem noch vorhanden sind, auch wenn man sie selbst gelöscht hat. Und jeder, der Suchmaschinen und kostenlose Online-Dienste nutzt, muss sich darüber im klaren sein, dass immer mit den eigenen Daten bezahlt wird. Noch ein Tipp, für jeden Browser gibt es eigene Sicherheitseinstellungen, die man sich mal anschauen und einstellen sollte. Am 28.01. war übrigens der europäische Datenschutztag. Wer hat denn schon mal seinen Google Suchverlauf gelöscht?

 

Urheberrecht

Das Urheberrecht ist das Recht auf Schutz des geistigen Eigentums und regelt die Verwendung und Übertragung von geistigem Eigentum durch bzw. auf andere. Es gilt online und offline, den Urheber, Autor, Eigentümer, etc. von Bildern, Texten, Musik, etc. zu respektieren. Vor der Verwendung müssen die Urheberrechte überprüft und der Urheber muss genannt genannt werden. Bei Fotos hat er das Recht am Bild. Hier ist noch ein interessanter Rechtsfall betreffend Urheberrecht und einer Schule.

 

Fazit

Jeder ist selbst verantwortlich, seine Privatsphäre und seine Daten zu schützen und gegenüber Dritten dieselbe Sorgfalt anzuwenden. Bei Kindern sind die Eltern dafür verantwortlich. Wer heute nicht den Anschluss verpassen will, muss sich mit der Digitalisierung beschäftigen. Was sich technisch in nicht mal 2 Jahrhunderten getan hat, ist einfach beeindruckend. Wie sich die sozialen Netzwerke in nicht mal 2 Jahrzehnten entwickelt haben, ist bemerkenswert. Die technischen Möglichkeiten sind erstaunlich und noch lange nicht ausgeschöpft. Die Digitalisierung hat ihre Vor- und Nachteile. Im Internet ist es erforderlich, aufmerksam, vorsichtig und verantwortungsbewusst zu sein. Das Wichtigste, was man seinen Kindern geben kann, ist Zeit und Aufmerksamkeit, Vorbild zu sein für die Werte, die man vermitteln möchte. Für mich ist wichtig, dass der Mensch als Mensch dabei nicht verloren geht und Wert gelegt wird auf die emotionale und soziale Kompetenz.

 

Wie sehen Sie die Digitalisierung?

 

Hier 3 Leseempfehlungen zum Thema von Dr. Christoph Schmitt 

Nachfolgend eine Präsentation zum Thema.

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Claudias praktischer Ratgeber Unterschied Jungen und Mädchen

Der Unterschied zwischen Jungen und Mädchen

Welches Spielzeug schenken Sie Jungen und Mädchen?
Gibt es typisches Spielzeug für Jungen und Mädchen?

Vor einigen Jahren habe ich das Buch Wir werden nicht als Mädchen geboren - wir werden dazu gemacht von Ursula Scheu gelesen, indem es darum geht, dass Weiblichkeit und auch Männlichkeit nicht angeboren sondern anerzogen sind.

 

Es gibt die Erb- und die Milieutheorie. Bei der Erbtheorie wird laut Wikipedia davon ausgegangen, dass die genetische bzw. stammesgeschichtliche Anlage die Entwicklung des Menschen prägt. Bei der Milieutheorie wird davon ausgegangen, dass Einflüsse und Erfahrungen aus der Umwelt die Entwicklung des Menschen prägt.

 

Jetzt mit Kindern beschäftigt mich dieses Thema wieder.

Fast alle Kinder machen eine ähnlich Entwicklung durch: Das erste Lächeln, Greifen, Drehen, die Bauchlage, das Robben, Krabbeln, Hochziehen, Laufen, Fremdeln, 1. Wort, Türme zum Umfallen bringen, Dinge bauen, in der Nase bohren, die Trotzphase, Pubertät. Es gibt lediglich zeitliche Unterschiede, wann ein Kind etwas neu kann. Manche Phasen wie z. B. das Fremdeln fallen weg oder sind stärker oder schwächer ausgeprägt.

 

Die Industrie trennt bei der Kleidung und Spielsachen ziemlich strikt in Jungen und Mädchen. Die klassische Farbe für Jungen ist blau und für Mädchen rosa. Schauen Sie sich mal einen Katalog für Kinderkleidung oder Spielwaren an, Sie werden sofort erkennen, wer die Zielgruppe ist. Die meisten Puppensachen mit Zubehör sind rosa. Wenn es Regenkleidung oder Schneeanzüge im Angebot gibt, ist es jedes Mal dasselbe Spiel. Die blaue Kleidung für Jungen ist ziemlich schnell vergriffen, weil manche Mütter auch für Mädchen lieber blaue Sachen kaufen, die rosafarbene Kleidung bleibt als Ladenhüter liegen.

 

Mein 1. Kind war ein Junge. Als Baby erhielt er Stofftiere und Dinge zum Greifen. Zum 1. Geburtstag erhielt er seinen 1. Bagger. Er zeigte von Anfang an eine große Begeisterung für jede Art von Fahrzeugen, die ein- und zweispurig aufgestellt wurden und sich in Kolonnen bewegten. Auf dem Spielplatz hatten die kleineren Kinder Spaß daran, Bauten zu zerstören, während die größeren Kinder gerne Burgen und andere Dinge bauten und sich ärgerten, wenn die kleineren Kinder die Bauten wieder zerstörten. Als mein Sohn sich auf dem Spielplatz jedes Mal die Puppe eines Mädchens auslieh und sie begeistert mitschleppte während wir dort waren, erhielt er eine eigene Puppe.

Zu dem Zeitpunkt verschickte ich regelmäßig Bilder und ein Kommentar war damals, warum auf so vielen Bildern eine Puppe sei, wo er doch ein Junge ist. Ich fand, dass dieser Kommentar zum alten und überholten Rollenbild gehörte, was Jungen und Mädchen bzw. Männer und Frauen tun und lassen und wie sie sein sollten. Dazu gehört, dass Frauen mütterlich, emotional und passiv sein und ein soziales Interesse zeigen sollen. Männer hingegen sollen dominant, stark und aktiv sein, dürfen nicht weinen. Ich habe bei der Auswahl des Spielzeugs immer geschaut, wo hat mein Sohn in der Spielegruppe oder bei Besuchen bei Freunden Interesse gezeigt, und dann solche Dinge gekauft.

 

Mein 2. Kind war ein Mädchen und hat von Anfang an die Kleidung von ihrem Bruder getragen und dasselbe Spielzeug zur Verfügung gehabt. Natürlich wurden auch einige rosa Strampler geschenkt. Später auf dem Spielplatz habe ich mir oft anhören müssen, meine Tochter sähe nicht aus wie ein Mädchen. Sie spielte ähnlich wie der Bruder mit Autos und stellte diese auf. Ihr Interesse an Puppen war allerdings ganz anders. Während für den Bruder die Puppe eher wie ein Stofftier war, verhielt sich meine Tochter von Anfang an wie eine richtige Puppenmama und achtete darauf, dass ihre Puppen zu essen und zu trinken bekamen, es wurde für sie gekocht, die passende Kleidung rausgesucht, wenn eine Puppe mitgenommen wurde. Es gab auch Stimmen, ich solle meine Tochter mal nett herrichten (Kleid, Kette, Hütchen) und Mädchen könnten doch keine weißen Unterhemden tragen. Aber ich stand auf dem Standpunkt, so lange meine Tochter ohne zu murren die Kleidung von ihrem Bruder trägt, gab es keinen Grund spezielle Mädchenkleidung zu kaufen. Außerdem gab es noch einen praktischen Grund, mit Rock oder Kleid bleibt ein Mädchen beim Toben und Klettern gerne mal hängen. Im Kindergarten änderte sich das allerdings, angeregt durch die vielen "Prinzessinnen" wollte meine Tochter auch T-Shirts in Rosa und Lila und vor allem Kleider tragen. Da es auf Basaren günstig Kinderkleidung gibt, habe ich "neu" einige Mädchenklamotten gekauft und meine Tochter hatte eine Freude daran, sich chic zu machen. Warum sie länger vor dem Spiegel steht als ich, weiß ich nicht.

 

Im Kindergarten habe ich schon häufig beobachtet, dass Mädchen gerne sitzen und basteln, während Jungen lieber toben. Es gibt Unterschiede. Und jetzt kommen wir wieder zum Thema zurück. Warum hat sich meine Tochter anders entwickelt, obwohl sie dieselben Bedingungen wie ihr Bruder hatte? Warum hat sie andere Interessen? Gibt es doch ein genetisches Programm, das abläuft? Kürzlich hatte meine Tochter ein T-Shirt mit einem Motiv von Cars (einem bekannten Disney-Film mit Autos) im Kindergarten an und wurde ausgelacht, weil Cars etwas für Jungen sei. Sie wollte es dann prompt nicht mehr anziehen, obwohl sie Cars eigentlich mag. Wie kommen schon Kinder dazu, Dinge als für Jungen oder für Mädchen zu klassifizieren? Warum heißt es nicht einfach, das gefällt mir oder eben nicht? Werden Kinder von den Eltern und der Gesellschaft in ein Schema gepresst? Heißt dass, das sich Kinder anpassen, um nicht aufzufallen und dazu zu gehören? Es gehört viel Mut dazu für ein Kind, zu sagen, mir gefällt das und deshalb trage ich es oder mache ich das so. Dafür braucht ein Kind ein gesundes Selbstvertrauen. Als Mutter versuche ich, ein gutes Beispiel zu sein und meinen Kindern möglichst viel Freiraum in ihrer Entwicklung zu lassen, sie zu motivieren und zu loben, damit sie selbstbewusst werden, aber auch Grenzen zu setzen.

 

Fazit

Für mich steht fest, dass Männer und Frauen unterschiedlich denken. Jeder kennt die Geschichte, dass Männer nicht die Butter im Kühlschrank finden und Frauen nicht einparken können. Ein gewisser Anteil wird uns vererbt, aber es gibt in unserer Umwelt noch einige Faktoren, die dazukommen, wie Mann bzw. Frau sich entwickelt.

 

Was denken Sie über typisch Mann und typisch Frau?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zum Familienalltag

Vereinfachung des Familienalltags

Was tun Sie, um den Familienalltag zu vereinfachen?
Wie kann man den Familienalltag vereinfachen?

Birgit Geistbeck hat zu einer Blogparade eingeladen Deine drei besten Tipps, um den Familienalltag zu vereinfachen. Ein interessantes Thema, da viele Frauen heute den Spagat zwischen Beruf, Haushalt und Kindern schaffen müssen.


Gehen wir nun die o. g. 3 Bereiche  nacheinander durch:

 

Beruf

Es wird zwar regelmäßig über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geredet, aber letztendlich ist jede (werdende) Mutter sich selbst überlassen. Der Arbeitgeber ist meist nicht begeistert, weil Schwangere Kosten verursachen und Mutterschutz vor und nach der Geburt und Elternzeit danach Ausfallzeiten bedeuten. Personell muss für eine Vertretung gesorgt werden. Eine Reduktion der Arbeitszeit ist mit Kind meist auch noch gewünscht. Es fehlt aber an Teilzeitstellen, Job-Sharing-Angeboten, Möglichkeiten der Auslagerung ins Homeoffice und vor allem an Betreuungsmöglichkeiten für Kinder. Manche Firmen haben erkannt, dass sie kompetente Mitarbeiterinnen halten können und eine schnellere Rückkehr in den Beruf erreichen, wenn es z. B. einen Firmenkindergarten gibt. Aber das kann sich nicht jede Firma leisten. Ich hatte das Glück, dass sich eine Möglichkeit für einen Arbeitsplatz mit Homeoffice ergeben hat. So war ich immer präsent, auch wenn ich gearbeitet habe, musste mir keine Gedanken machen, wenn ein Kind krank oder der Kindergarten zu war, oder was ich in den langen Schulferien mache. Deshalb mein Tipp: Überlegen Sie sich, welche Arbeitsbereiche aus Ihrer bisherigen Tätigkeit Sie gut zu Hause machen könnten und fragen beim Arbeitgeber nach, ob das möglich ist. Selbst eine Kombination von Bürostunden und Homeoffice ist schon eine große Hilfe mit Kindern. Ich kenne auch Bloggerinnen, die den Mut hatten, sich mit Homeoffice selbständig zu machen, um beruflich und privat alles unter einen Hut zu bringen.

 

Haushalt

Über Zeit im Haushalt sparen habe ich bereits einen separaten Artikel geschrieben. Viele Dinge, die Zeit kosten wie z. B. Bettwäsche bügeln, sind (meiner Meinung nach) gar nicht nötig, also streichen. Sobald man nicht mehr allein wohnt, Partner und später Kinder hinzukommen, ist es gut, wenn von Anfang an geklärt ist, wer welche Arbeiten erledigt. Wenn man als Frau oder Mutter einmal angefangen hat, immer alles zu machen, ist es später umso schwerer, Arbeiten zu delegieren. Deshalb mein Tipp: Nicht immer alles freiwillig um des lieben Friedens willen machen, sondern delegieren. Auch Kinder können schon mithelfen. Meistens ist bei den Kleinen ein Interesse für den Haushalt da, wie Mama zu putzen, kochen, usw. Einfach mitmachen lassen und auch mal 5 gerade sein lassen, es muss nicht immer alles perfekt sein. Der Satz "Du bist mir eine große Hilfe" motiviert Kinder übrigens ungemein, Mama oder Papa zu helfen.

 

Kinder

Selbständigkeit und Kreativität finde ich bei Kindern ganz wichtig. Wie das bei uns läuft habe ich in der Blogparade Was Mamas gut machen beschrieben. Kinder, die immer jemanden um sich brauchen, sich nicht allein beschäftigen können, sind sehr viel anstrengender als Kinder, die Hobbys und Interessen haben, denen sie ihre volle Aufmerksamkeit schenken. Deshalb mein Tipp: Fördern Sie Selbständigkeit und Interessen bei Ihren Kindern, trauen Sie ihnen etwas zu, motivieren Sie Ihre Kinder, Dinge einfach auszuprobieren. Wenn Kinder den Satz "Ich will das allein machen" sagen, sollte man sie machen lassen, auch wenn die Kleidung dann falsch angezogen oder die Brotscheibe zu dick geschnitten ist. Übung macht den Meister. Erfolge motivieren weiter zu machen.

 

Praktisch ist, dass meine Kinder neben Pommes und Dinoschnitzeln auch gerne Kartoffelbrei, Spinat, Spiegeleier und Fischstäbchen essen. Das erleichtert den Familienalltag, wenn es beim Essen machen mal schnell gehen muss. Und wenn man meinen Kindern die entsprechenden Zutaten besorgt und auf den Küchentisch stellt, machen sie das Essen auch selbst wie z. B. ein Dessert, das auch Erwachsenen schmeckt, mit den folgenden Zutaten: 250 Gramm Quark, 1 Becher Joghurt Heidelbeere, 1 Packung gefrorene Waldbeeren, 1 Päckchen Vanillinzucker und ca. 100 Gramm Schokomüsli.

 

Welche Tipps haben Sie, um den Familienalltag zu vereinfachen?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Was Mamas gut machen

Was Mamas gut machen

Was hat Ihre Mutter gut gemacht?
Was Mamas wirklich gut machen

Lucie Marshall hat zu einer Blogparade eingeladen #MOMSROCK oder Sie machen das wirklich gut! Ein interessantes Thema für alle Mütter, egal wie alt die Kinder sind. Jede Mutter überlegt wohl regelmäßig, ob sie alles richtig macht, wird kritisiert, hat Zweifel. Man tauscht sich mit anderen Müttern aus, wird verunsichert oder bestätigt, dass das Verhalten des Kindes normal ist, es bei anderen genauso läuft.

Nach der Geburt meines 1. Kindes erhielt ich neben Lob auch Kritik wie z. B.:

  • Warum das Kind noch nicht abgestillt ist.
  • Warum es nicht wärmer angezogen ist.
  • Warum es noch nicht durchschläft.
  • Warum es noch nicht trocken ist.

Als frischgebackene Mutter mit dem 1. Kind lässt man sich da noch leicht verunsichern. Diese gut gemeinten Ratschläge waren bei mir der Grund, mein 1. Buch zu schreiben, wo ich aus der Praxis meine Erfahrungen vor und nach der Geburt teilen wollte.

 

Beim 2. Kind kann man dann leichter die Ohren auf Durchzug schalten, weil man schon weiß, was sich bewährt hat und was nicht.

 

Es gab bei meinen Kindern nie feste Schlafenszeiten bis sie in den Kindergarten kamen. Sie hatten ihren eigenen Rhythmus und haben sich selbst hingelegt, wenn sie müde waren. Natürlich sind sie abends ins Bett und haben nie die Nacht durchgemacht.

Ich habe sie von Anfang an überall mitgenommen, zum Arzt, Zahnarzt, Friseur, Ämter, Einkaufen, in die Kirche. Sie waren es gewohnt, auch mal warten und sich beschäftigen zu müssen.

 

Zu Hause sind meine Kinder sehr kreativ beim Spielen. Bei uns muss abends nicht alles weggeräumt werden, damit es ordentlich ist. Die gebauten Werke wie Höhlen, Playmobillandschaften, Kinderbüro, Kuscheltierwohnung, etc. dürfen stehenbleiben. Das Wohnzimmer darf auch genutzt werden, da es da mehr Platz gibt als im Kinderzimmer. Wenn nicht mehr richtig gespielt wird, sondern neue Baustellen entstehen, wo nicht gespielt werden soll, wird alles aufgeräumt und im Nu ist der frei gewordene Platz wieder belegt, weil meine Kinder durch Platz inspiriert werden.

 

Mir ist es sehr wichtig, dass sich meine Kinder selbst beschäftigen können, Hobbys, Interessen und immer wieder neue Ideen haben. Aus Kindern, die immer Gesellschaft und ein Programm brauchen, werden Erwachsene, denen es oft langweilig ist, wenn niemand da ist und nichts unternommen wird. Das gehört für mich auch zur Selbständigkeit, selbst zu entscheiden, was spiele ich jetzt, worauf habe ich Lust. Das größere Kind baut gern allein und zeigt und erklärt hinterher alles, wenn es fertig ist und Fotos gemacht werden können. Das kleinere Kind baut auch gerne in meiner Nähe und fragt bei Bedarf nach Hilfe. Natürlich unternehmen wir auch Dinge gemeinsam, es werden andere Kinder eingeladen, wir machen Besuche, Ausflüge oder ich mache Vorschläge. Ich finde es für Kinder wichtig, dass sie immer wissen, dass jemand da ist, an den sie sich wenden können. Wenn Kinder Freiraum erhalten, nehmen sie sich selbst Ruhepausen, finden ihren Rhythmus und werden selbständiger als Kinder, die man immer "animieren" muss und verplant. Jeder, der mit Home Office arbeitet und Kinder hat, ist wahrscheinlich dankbar, kreative Kinder zu haben, die sich selbst beschäftigen können.

 

Meine Kinder haben auch schon früh gelernt, sich am Telefon korrekt zu melden, jemanden zu holen oder etwas auszurichten. Das ältere Kind macht seit der Schule selbst Verabredungen aus. Sie müssen sich auch selbst bedanken, das wird nicht von mir erledigt. Ich finde, dass Mamas nicht immer alles regeln und planen müssen für ihre Kinder.

 

Und was haben Sie als Mama oder Papa gut gemacht?

 

PS: Was bei meinen fast perfekten Kindern nicht so rund läuft, ist ja nicht Thema der Blogparade. :-)

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Claudias praktischer Ratgeber für Eltern Sicherheit Kinder

Sicherheit für Kinder

Was gibt es, um die Wohnung kindersicher zu machen?
Was kann ich für die Sicherheit meiner Kinder tun?

Es ist bekannt, dass die meisten Unfälle in den eigenen 4 Wänden passieren. Das gilt nicht nur für Aktivitäten wie das Fensterputzen, sondern besonders für Kinder. Sobald Kinder mobil werden, kann die Wohnung wie folgt sicherer gemacht werden:

  • Kabel von Elektrogeräten versteckt verlegen oder Kabelbrücken verwenden für Kabel, die am Boden verlaufen.
  • Steckdosensicherungen besorgen (siehe Bild), werden mit dem Stecker entfernt, um das Gerät einzustecken.
  • Regale und Schränke an der Wand mit Metallwinkeln sichern. Ist auch bei  Leitern am Hochbett sinnvoll (siehe Bild).
  • Kindersicherung für Schränke besorgen. Wenn es 2 Griffe gibt, tut es auch eine Kordel mit Schleife und Knoten (siehe Bild).
  • Stehlampen, CD-Türme und sonstige freistehende Gegenstände befestigen oder entfernen.
  • Antirutschmatten unter alle Teppiche legen, die keine spezielle antirutschhemmende Unterseite haben wie das bei Badezimmerteppichen oft der Fall ist. Hatte ich schon vorher.
  • Türstopper sind wichtig, damit Kinder sich nicht die Finger einklemmen. Am praktischsten sind die in U-Form, die oben auf die Tür gesteckt werden (siehe Bild) und einfach zu entfernen sind, da die, die auf dem Boden liegen oder dort befestigt werden, von Kleinkindern gern in den Mund genommen werden.
  • Kordeln von Jalousien, Vorhängen, Gardinen und anderen Gegenständen entfernen.
  • Giftige Putzmittel, Medikamente und Kosmetika in einem abgeschlossenen Schrank aufbewahren. Zigaretten nicht offen liegen lassen.
  • Giftige Pflanzen außer Reichweite stellen oder ganz entfernen.
  • Zerbrechliche Dinge nach oben räumen. Spätestens wenn die Kinder im Regal hochklettern, nützt das auch nichts mehr.
  • Beim Kochen Griffe von Kochtöpfen und Pfannenstiele nach hinten drehen und die hinteren Herdplatten verwenden.
  • Tischdecken entfernen, sonst wird evtl. das komplette Essen mit Geschirr runtergezogen, wenn sich Ihr Kind daran hochzieht.
  • Spül-, Waschmaschine und Trockner immer schließen. Spül- und Waschmittel immer erst vor dem Start einfüllen.
  • Geräte wie z. B. Föhn, Pürierstab, Küchenmaschinen immer ausstecken.
  • Toilettendeckel immer schließen.
  • Treppenschutzgitter besorgen.
  • Fenster- und Balkontüren mit abschließbaren Griffen sichern.
  • Keine Kletterhilfen auf dem Balkon.
  • Kinder nie unbeaufsichtigt auf dem Wickeltisch, im Hochstuhl oder in der Badewanne lassen.

Noch 3 Tipps:

  1. Kontrollieren Sie den Müll, bevor Sie den Beutel entsorgen. Man weiß nie, was Ihr Kind entsorgt haben könnte.
  2. Waschen Sie neue Kleidung vor dem Tragen, um Allergien zu vermeiden.
  3. Verlassen Sie sich auf Ihren Geruchssinn. Wenn Kleidung, Spielsachen, etc. stark riechen, sind sie oft mit Chemikalien belastet. Entweder waschen, auslüften oder wegwerfen. 

Habe ich noch etwas vergessen?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Tipps gegen Langeweile

Tipps gegen Langeweile

Wie kann man Kinder mit Langeweile beschäftigen?
Eine Burg aus Pappe bemalen

Geli von Familie & Freizeit hat zu einer Blogparade eingeladen 1 Monat gegen Langeweile.

 

Nach den langen Sommerferien ist das eine gute Frage, wie man Kinder beschäftigt.

 

Nachfolgend meine Tipps:

 

Bücher

Da ich selbst gerne lese, haben wir auch sehr viele Kinderbücher. Die werden wahrscheinlich nicht alle gelesen sein, bis die Kinder groß sind. In der Schul- und Stadtbücherei können auch Bücher geliehen werden.

 

Basteln

In meinem Artikel Bastelutensilien und Kreativität habe ich bereits darüber geschrieben, wie man die Kreativität von Kindern mit diversen Utensilien fördern kann.

Die Burg aus Pappe (siehe Bild, gibt es auch als Haus, Hundehütte, etc.) ist auch eine gute Idee. Nach dem Aufbauen sind die Kinder mit dem Anmalen beschäftigt und können dann darin spielen.

 

Höhlen

Meine Kinder bauen gerne Höhlen. Die können im Hochbett, unter einem Tisch oder mit Stühlen einfach gebaut werden. Man braucht nur genügend Decken, Wäscheklammern, Kissen, Kartons und Kisten. Die Wäscheklammern dienen zur Befestigung. Mit Kartons und Kisten (bei uns werden leider auch Bücherstapel verwendet) dienen teilweise als Wände.

 

Forschung

Meine Kinder forschen gerne. Dafür werden leere Flaschen, Gläser und Plastikbehälter mit Deckel benötigt. Dann werden Flüssigkeiten wie Shampoo, Spülmittel, Flüssigseife, Gräser, Steine und was man so draußen findet, gesammelt, abgefüllt und gemischt. Um eine größere Sauerei zu vermeiden, stehen die Behälter auf einem Tablett. Selbstverständlich kann ich keine Haftung bei Nachahmung übernehmen. :-) Bei uns gab es bisher nur einen kleineren Wasserschaden.


Verkleiden

Die meisten Kinder verkleiden sich gerne. Fasnachtskostüme mit entsprechenden Accessoires, Hüte, Kappen, ausrangierte Kleider in einer großen Kiste aufbewahren und zur Verfügung stellen. Dann kann die Modenschau beginnen. Besonders viel Spaß macht es Kindern, wenn sie im Keller eine Kleiderkiste entdecken, die eigentlich nicht zum Spielen gedacht ist.

 

Theater

Rollenspiele oder Theater spielen macht auch immer Spaß. Dazu kann man die o. e. Kleidung verwenden oder Handpuppen. Dann wird ein Stück inszeniert und die Eltern als Zuschauer eingeladen.

 

Schwimmen

Die meisten Kinder gehen gerne ins Schwimm- oder Strandbad, besonders wenn es tolle Rutschen gibt.

 

Spielplätze

Einfach mal einen anderen Spielplatz ausprobieren, den die Kinder noch nicht kennen.

 

Verabredungen

Nicht alle Kinder fahren in den Ferien weg oder sind in den kompletten Ferien vereist, deshalb vorher fragen, wer da ist und Verabredungen ausmachen.

 

Ferienangebote

Viele Schulen, Vereine, Freizeit- und Kultureinrichtungen bieten in den Ferien Ausflüge, Ferienlager oder ein spezielles Programm an. Rechtzeitig erkundigen und anmelden.

 

Ausflüge

Folgende Ausflugsziele kann ich neben Zoos, Freizeitparks und Erlebnisbädern empfehlen:

  • Wild- und Freizeitpark Allensbach mit Wildtieren, Streichelzoo und Abenteuerspielplatz.
  • Insel Mainau mit Schloss, Palmen- und Schmetterlingshaus, einer Vielfalt an Blumen, Pflanzen und Bäumen, Streichelzoo und großem Spielplatz.
  • Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck mit Kühen, Kälbern, Schweinen, Schafen, Eseln, Ziegen, Gänsen, Hühnern und Museum mit historischen Gebäuden. Die Schweinehut der Schwäbisch-Hällischen Landschweine fand ich besonders interessant. Hier finden Sie eine kleine Animation.
  • Affenberg Salem mit Berberaffen, Störchen, Damwild, Schwänen, Graugänsen, Stockenten und anderen Wasservögeln, Spielplatz und Souvenirladen.
  • In diversen Städten gibt es eine Playmobil-Ausstellung, z. B. in Konstanz.

Und welche Tipps haben Sie gegen Langeweile?

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Claudias praktischer Ratgeber für Eltern Bastelutensilien und Kreativität

Bastelutensilien und Kreativität

Bastelutensilien für kreatives Arbeiten
Die Kreativität von Kindern fördern

Kinder sind von Geburt an neugierige und kreative Menschen und immer auf Entdeckungsreise.

Babys freuen sich über Dinge, die sich bewegen und Geräusche machen.

Kleinkinder bauen gerne oder lassen bauen und zerstören dann wieder (z. B. Türme).

Kindergartenkinder malen und basteln gerne mit verschiedenen Materialien und sind stolz auf ihre Kunstwerke.

 

Folgende Dinge fördern die Kreativität:

  • Papier weiß, farbig oder bunt.
  • Mal- und Rätselblöcke.
  • Bunt-, Filz- oder Wachsstifte.
  • Wasserfarbkasten und Pinsel in verschiedenen Stärken.
  • Pappe, leere Kartons, Wolle, Stoffreste.
  • Aufkleber mit verschiedenen Motiven.
  • Verschiedene Scheren mit denen man z. B. auch Wellen, Zacken schneiden kann.
  • Alte Zeitschriften zum Ausschneiden von Bildern.
  • Klebeband, Klebstoff. Es gibt auch bunte Klebebänder mit Punkten, Herzen, usw.
  • Stempel. Es gibt Stempel mit verschiedenen Motiven oder Zahlen und Buchstaben.
  • Für Mädchen Perlen, Nylonfaden und Kettenverschlüsse zum Basteln von Ketten.
  • Knete mit Zubehör (z. B. Nudelholz, Ausstechförmchen, Dekorationsspritzen)

Es gibt Bücher mit Bastelideen, aber viele Kinder kommen auch von selbst auf Ideen, was sie basteln oder malen könnten.

 

Bilder werden bei mir mit dem Namen des Kindes und Datum beschriftet und in einem Ordner abgelegt. Besonders schöne Bilder werden eingerahmt und aufgehängt.

 

Meine Kinder sind gerade unter die Forscher gegangen. Dazu braucht man leere Flaschen, Gläser mit Deckel und Plastikbehälter, um diverse Dinge abzufüllen, zu sammeln und zu mischen. Wir haben einen sehr hohen Bedarf an Flüssigseife, Spülmittel und Shampoo für verschiedene Experimente. Die Forschungsgefäße stehen auf einem Tablett (dem Forschungslabor), falls etwas ausläuft. Bisher hat es nur einen leichten Wasserschaden gegeben und keine der bunten Mischungen ist explodiert. Wie heißt es so schön "Jugend forscht"?

 

Und wie fördern Sie die Kreativität Ihrer Kinder oder Enkelkinder?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Kinder und Tischmanieren

Kinder und Tischmanieren

Welche Tischmanieren sind wichtig?
Passendes Geschirrr/Besteck für Kinder

Die Blogparade von Halima Lohbeck "Wie kommt die Tomatensauce an die Zimmerdecke? Kinder und Tischmanieren" hat mich zu diesem Artikel inspiriert.

Nachfolgend meine Tipps und Regeln zum Thema:

  • Ein wichtiger Punkt beim Essen mit Kindern ist das passende Geschirr und Besteck. Das Geschirr sollte leicht sein und ansprechende Motive für Kinder haben. Beliebte Motive sind Figuren aus Zeichentrickfilmen und Kinderbüchern. Am Anfang hatte ich Besteck aus Plastik, das aber nicht viel getaugt hat bis auf die Löffel. Richtiges Kinderbesteck ist teuer und eignet sich auch gut als Geschenk (z. B. zur Taufe). Es sollte ebenfalls leicht und nicht zu globig sein.
  • Bei uns gilt die Regel, dass am Tisch gegessen wird. Essen im Kinderzimmer ist tabu.
  • Das Essen wird auf einen Teller oder in eine Schüssel gelegt. Wenn nicht fertig gegessen wird, kommt der Teller oder die Schüssel in den Kühlschrank.
  • Es wird mit Besteck und nicht mit den Fingern gegessen (Ausnahme sind z. B. Pommes).
  • Schokoriegel werden nicht komplett ausgepackt, damit man den Riegel am Papier halten kann und die Finger sauber bleiben.
  • Getrunken wird aus dem Becher oder der Tasse und nicht aus der Milchpackung, Flasche oder dem Wasserhahn.
  • Die Erwachsenen haben beim Essen ein Küchentuch, die Kinder Waschlappen. Wenn Besuch da ist, gibt es Servietten.
  • Bei den Kindern reicht nach dem Essen manchmal das Saubermachen mit dem Waschlappen, sonst werden sie zum Waschbecken geschickt.
  • Wenn die Kinder fertig sind mit dem Essen, dürfen sie aufstehen, damit die Erwachsenen in Ruhe weiteressen können.

Anmerkung: Da ich ganz normale Kinder habe, halten die sich natürlich nicht immer an die Regeln.

 

Und welche Tischmanieren gelten bei Ihnen?

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Claudias praktischer Ratgeber für Eltern verschiedene Phasen

Eltern werden und sein

Was ist für Eltern und Kinder wichtig?
Eltern werden und sein

Beim Kinderwunsch, Eltern werden und sein gibt es verschiedene Phasen, hier eine Auflistung meiner Artikel dazu:

Zuerst stellt sich die Frage, ob man überhaupt Kinder haben möchte bzw. was wichtiger ist Kind oder Karriere?

Dann die Frage nach dem besten Zeitpunkt für Kinder.

Interessant ist auch die Frage, ob späte Eltern die besseren Eltern sind.

Schließlich die Frage, welche Vorbereitungen kann ich als Schwangere vor der Geburt treffen?
Gegen Ende der Schwangerschaft stellt sich die Frage Wo entbinden?
Ein interessantes Thema dazu ist Hebamme, Traumberuf oder finanzieller Ruin?
Nach der Geburt folgt das Chaos.
Bei 2 oder mehr Kindern ist Lieblingskinder ein interessantes Thema und wie man im Haushalt Zeit sparen kann.
Gedanken, was ein Kind braucht, sind häufig.
Handpuppen für Rollenspiele sind z. B. eine sinnvolle Anschaffung.

In einem Elterncoaching können verschiedene Themen und Fragen erörtert werden, um Hilfe bei der Erziehung zu erhalten.

Welche Themen sind noch interessant?

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Claudias praktischer Ratgeber Elterncoaching

Elterncoaching

Was können Eltern lernen?
Eltern coachen

Die Idee zu diesem Beitrag bekam ich durch die Vortragsreihe "Kompetente Eltern" von Susanne Hübschle-Spaett. Es waren 5 Abende, die in 5 verschiedenen Kindergärten stattfanden. Nachfolgend die 5 Themen und was ich für mich "mitgenommen" habe:

 

Regeln – Grenzen – Konsequenzen

Für Kinder sind Regeln und Grenzen wichtig. Sie müssen wissen, was sie tun dürfen, was nicht und was passiert, wenn sie sich nicht daran halten.

Eine Regel könnte z. B sein, dass das Kinderzimmer abends immer aufgeräumt werden muss oder die Kinder ihr Geschirr und Besteck nach dem Essen selbst abräumen.

Grenzen testen Kinder spätestens im Trotzalter aus und wissen ganz schnell sehr genau, wie weit sie bei wem gehen können, dass z. B. die Oma mehr durchgehen lässt oder Papa schneller ja sagt.

Optimal sind logische Konsequenzen, wenn das Kind sich nicht an die Regeln hält. Ein Beispiel: Das Kind macht beim Essen Quatsch, wirft den Becher um und Essen auf den Boden. Statt Fernsehverbot erhält das Kind einen Lappen, um aufzuwischen, und Schaufel und Kehrbesen, um die Krümel aufzufegen.

Das Wort "nicht" wird oft überhört. Besser ist es, Sätze positiv zu formulieren. Statt "Ich möchte, dass du beim Essen nicht zappelst." könnte es heißen "Ich möchte, dass du beim Essen ruhig sitzen bleibst."

Ich-Botschaften kommen besser an als Du-Botschaften. Statt "Du sollst ..." ist es besser

"Ich möchte, dass du ... " zu sagen und eventuell eine Erklärung hinzuzufügen. Ein Beispiel ist die Verwendung von Schimpfworten, die durch die Reaktionen der Erwachsenen von Kindern gerne verwendet werden. Eine Erklärung, was die Worte bedeuten, dass sie verletzend und beleidigend sind, bringt meist mehr als ein Verbot.

 

Was Eltern zum Ausrasten bringt

Es gibt immer wieder kritische Situationen, die Eltern an die Nervenbelastungsgrenze bringen. Ein Beispiel: Die Eltern müssen zur Arbeit oder einem Termin und die Kinder spielen. Kinder sind genau wie wir immer mit total wichtigen Dingen beschäftigt. Ein Zuruf vom nächsten Raum bringt in der Regel nichts. Wichtig ist, dem Kind mit Blickkontakt und in Augenhöhe mitzuteilen "Wir gehen in 10 Minuten, ziehe dich bitte an." Die eigene Unruhe und Ungeduld überträgt sich in solchen Situationen auf das Kind. Manchmal hilft es, gedanklich oder tatsächlich den Raum zu verlassen, sich zu sammeln und beruhigen und dann dem Kind zu erklären "Ich bekomme Ärger mit meinem Chef, wenn ich nicht rechtzeitig da bin. Deshalb bitte ich dich, dich jetzt anzuziehen, damit wir gleich gehen können." Ich habe schon mehrfach festgestellt, dass in der Regel alles rund läuft, wenn ich ruhig und gelassen bin und mehr Zeit einplane. Dinge schieflaufen, wenn das nicht der Fall ist. Es gibt veschiedene mentale Übungen oder Yogaübungen, die man machen kann, um ruhig zu bleiben oder wieder zu werden. Da muss jeder für sich selbst ausprobieren, was wirkt.

 

Der Unterschied zwischen Lob und Ermutigung

Lob und Ermutigung sind 2 wichtige Faktoren für eine gute Entwicklung des Kindes und sein Selbstvertrauen. Wenn ein Kind etwas gut gemacht oder freiwillig sein Zimmer aufgeräumt hat, verdient es ein Lob wie z. B. "Das hast du toll gemacht." Wenn ein Kind beim Basteln oder den Hausaufgaben nicht weiterkommt und aufgeben will, braucht es Ermutigung. Es ist außerdem noch hilfreich, wenn das Kind eine Bestätigung erhält, dass man seinen Frust, Ärger, Wut oder Enttäuschung versteht, dass es gerade nicht weiterkommt. Ein Beispielsatz: "Ich verstehe, dass du dich ärgerst, weil du nicht weiterkommst, bin mir aber sicher, dass du noch eine Lösung findest." Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Bestätigung und Ermutigung Kindern helfen, Aufgaben zu meistern.

 

Wie sag ich es meinem Kind

Der sprachliche Umgang und die richtige Kommunikation mit Kindern ist sehr wichtig. Wie bereits erwähnt kommen Ich-Botschaften besser an als negative Du-Botschaften (Beispiel Ärger mit dem Chef, wenn man zu spät kommt). Blickkontakt und Augenhöhe vereinfachen die Kommunikation.

Selbsterfüllende Prophezeiungen haben wohl alle Eltern schon mal erlebt. Ein Beispiel beim Klettern "Pass auf, dass du nicht runterfällst." Eben ist das Kind noch sicher das Kletternetz hinauf, bei diesem Satz wird es unsicher und fällt prompt runter.

Worte wie eigentlich, vielleicht, immer, aber, inhaltsarme nichtssagende Worte oder Floskeln sollten vermieden werden. Klare Aussagen machen, nachfragen, ob das Kind alles verstanden hat, oder darum bitten, das Gesagte zu wiederholen.

 

Leichter erziehen mit klaren Werten

Dafür ist es wichtig, die eigenen Werte zu kennen und zu vermitteln. Nachfolgend ein paar Beispiele, was und warum Eltern etwas wollen bzw. nicht wollen:

  • Das Kind soll nicht schlagen, weil Respekt und Wertschätzung gegenüber den Mitmenschen wichtig sind.
  • Das Kind soll nicht lügen, weil Vertrauen und Ehrlichkeit wichtig sind.
  • Das Kind soll keine Schimpfworte verwenden, weil Höflichkeit wichtig ist.
  • Das Kind soll im Haushalt helfen, weil Hiflsbereitschaft wichtig ist.
  • Das Kind soll selbst fragen, weil Selbständigkeit wichtig ist.
  • Das Kind soll sein Zimmer aufräumen, weil Ordnung wichtig ist.

Auch hier sind Ich-Botschaften wichtig, dem Kind erklären, warum es den Eltern wichtig ist, dass es etwas tut bzw. nicht tut.

 

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man Tipps von Dritten nicht immer 1:1 übernehmen kann, sondern auf die eigene Situation anpassen muss. Generell finde ich es wichtig, Kindern möglichst viel Liebe, Aufmerksamkeit und Motivation zu schenken, damit sie Selbstvertrauen und Selbständigkeit gewinnen.

 

Welche Punkte sind für Sie besonders wichtig?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Späte Eltern

Späte Eltern

Früher oder später Kinder kriegen?
Vor- und Nachteile von späten Eltern

Anne Link hat zu einer Blogparade eingeladen Sind späte Eltern die besseren Eltern?

Für viele Frauen stellt sich irgendwann die Frage Kind oder Karriere? und ob es den besten Zeitpunkt für Kinder gibt. Ich bin eine sogenannte späte Mutter und sehe sowohl Vor- als auch Nachteile früh oder spät Mutter zu werden. Nachfolgend meine Gedanken dazu:

 

Kinder und Beruf

Ob ein Kind oder die Karriere wichtiger sind, muss jede(r) für sich selbst entscheiden.

Oft bedeutet eine Babypause einen Karriereknick durch die Abwesenheit, vor allem wenn nach der Rückkehr ins Berufsleben nicht mehr Vollzeit gearbeitet wird.

Wie gut man/frau Kind und Karriere unter einen Hut bringt ist zum einen eine Frage der Organisation, zum anderen auch des Geldes. Nicht alle Eltern haben das Glück, dass Oma und Opa regelmäßig zur Verfügung stehen, wenn die Eltern arbeiten oder die Kinder krank sind oder Ferien haben. Gute Betreuungsangebote sind oft schwer zu finden und teuer.

 

Zeitpunkt für Kinder

Den besten Zeitpunkt schlechthin gibt es nicht. Ideal ist es, wenn es ein Wunschkind ist, sich ein Paar ein Kind wünscht und Eltern wird. Das Alter spielt keine Rolle. Es gibt sehr junge und reife Menschen, aber auch ältere Menschen, die nie erwachsen geworden sind. Eltern zu werden ist immer eine neue Erfahrung, egal in welchem Alter es passiert.

 

Vor- und Nachteile

  • Junge Menschen sind belastbarer, können die Nacht durchmachen. Mit zunehmendem Alter schlauchen wache Nächte, die mit einem Baby im Haus nicht ausbleiben.
  • Junge Eltern sehen viele Dinge gelassener, ältere machen sich vielleicht zu viele Gedanken.
  • Junge Eltern müssen sich oft noch um Ausbildung und Beruf kümmern. Späte Eltern haben das schon gemacht und können sich den Kindern anders widmen. Männer, die in 2. Ehe nochmal Vater werden, erzählen, dass sie die Kindheit der Kinder aus 2. Ehe bewußt genießen, da bei den Kindern aus 1. Ehe noch der Beruf im Vordergrund stand und nicht genügend Zeit vorhanden war.
  • Späte Eltern haben beruflich und privat ihre Erfahrungen gemacht und weniger den Eindruck, sie verpassen etwas durch die Kinder.
  • Als älterer Vater oder ältere Mutter läuft man Gefahr, für den Opa bzw. die Oma der eigenen Kinder gehalten zu werden.
  • Späte Eltern haben u. U. weniger Zeit mit ihren Kindern und erleben vielleicht keine Enkel mehr.

Pauschal kann man nicht sagen, was besser ist, da jeder Mensch und seine Lebenssituation anders sind. Wie ist Ihre Meinung zu späten Eltern?

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Claudias praktischer Ratgeber für Eltern Handpuppen

Handpuppen für Rollenspiele

Zahlreiche Einsatzgebiete für Handpuppen
Handpuppen sind ideal für Rollenspiele

Handpuppen kennt wahrscheinlich jeder aus dem Puppentheater. Heutzutage werden sie immer häufiger eingesetzt in Kindergärten, Schulen, Altenheimen und zu Lernzwecken.

Arme und Mund können bewegt werden. Mit Hilfe der Puppen kann erklärt werden, wie z.B. Ärzte, Feuerwehrleute oder der Rettungsdienst arbeiten.

Manche Logopäden verwenden die Puppen in der Therapie zur Sprachförderung.

Auch privat sind sie ein beliebtes Geschenk und sorgen für strahlende Kinderaugen. Mit den Puppen kann gespielt werden, sie sind schnell der beste Freund des Kindes und ständiger Wegbegleiter. Was halten Sie von Handpuppen?

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Claudias praktischer Ratgeber für Mütter Zeit sparen

Zeit sparen im Haushalt

Wie geht es zum Fenster?
Platz zum Laufen?

Das Webinar Kinder, Küche, Karriere - In drei Schritten zum entspannten Haushalt von Birgit Geistbeck hat mich zu diesem Artikel inspiriert. Hier nun meine Tipps, wie ich versuche, Zeit im Haushalt zu sparen:

  • Folgende Dinge bügele ich grundsätzlich nicht: Bett- und Unterwäsche, Arbeits- (z. B. für den Garten) und Kinderkleidung. Sieht man meinen Kindern übrigens nicht an.
  • Die Waschmaschine wird angestellt, wenn sie voll ist. Mit Trockner ist die Wäsche sehr schnell wieder im Schrank. Große Wäscheberge frustrieren nur.
  • Dinge, die ich momentan nicht oder nicht mehr brauche, werden weggeräumt. Beim Aufräumen und Ordnen habe ich 3 Kategorien:
    - Was ich regelmäßig brauche (muss gut erreichbar sein).
    - Was ich nicht häufig brauche (kann z. B. oben auf den Schrank).
    - Was ich gar nicht brauche (wird entsorgt).
  • Bei uns werden die Schuhe immer in der Diele an- und ausgezogen (erspart unnötige Putzarbeiten in den anderen Räumen). Besucher erhalten Besucherpantoffeln. Solche Sets gibt es übrigens auch für Kinder. Socken (bei Kindern mit Antirutschnoppen) können natürlich auch ausgeliehen werden.
  • Ich gehe mit dem Staubsauger durch bevor ich den Boden aufwische, weil das angenehmer ist als zu fegen.
  • Ich wische mit einem Wischmopp und Eimer mit Aufsatz, wo ich den Mopp auswringen kann, weil ich keine Lust habe, mich ständig zu bücken, um den Lappen auszuwaschen und auszuwringen.
  • Staubwischen ist ein Punkt wo ich 5 gerade sein lasse und nur mache, wenn es wirklich nötig ist. Ich habe keinen Besuch, der Fingerproben macht.
  • Bei uns hat alles seinen Platz, auch im Kinderzimmer ist alles in verschiedenen Kisten sortiert.
  • Im Kinderzimmer drücke ich beide Augen zu, bestehe aber darauf, dass Fenster und Kleiderschrank einigermaßen erreichbar sind. Wenn die Kinder anfangen, sich in anderen Räumen auszubreiten, wird gemeinsam das Kinderzimmer aufgeräumt.
  • Ich habe immer ein paar Grundnahrungsmittel auf Vorrat, falls ich mal keine Zeit zum Einkaufen oder Kochen habe. Das sind z. B. Fischstäbchen für die Kinder.

Und welche Tipps haben Sie, um Zeit im Haushalt zu sparen? Würde mich auch über einen Kommentar von einem praktisch denkenden Mann freuen.

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Claudias praktischer Ratgeber für Eltern Lieblingskinder

Lieblingskinder

Welches Kind erhält mehr Aufmerksamkeit?
Wer ist das Lieblingskind?

Ein heiß diskutiertes Thema ist immer wieder die Frage, ob Eltern ein Lieblingskind haben. Die Frage wird von Müttern und Vätern in der Regel verneint.

  • Jedes Kind durchläuft in seiner Entwicklung mehrere Phasen, wo es die Zuwendung und Unterstützung der Eltern mal mehr und mal weniger braucht.
  • Positive oder negative Eigenschaften des Kindes, Ähnlichkeiten, die Vater oder Mutter gefallen bzw. nicht gefallen, spielen auch eine Rolle, welches Kind bevorzugt wird.
  • Oft sind es die Nesthäkchen, die zumindest in der ersten Zeit mehr Aufmerksamkeit erhalten, weil sie so niedlich, kuschelig und hilfsbedürftig sind.
  • Es ist normal, dass sich Eltern um ein krankes Kind oder eines, das in Schwierigkeiten steckt, mehr kümmern, dass Kinder, die gesund, schon selbständig sind oder gerade keine Probleme haben, quasi sich selbst überlassen werden. Problematisch wird es, wenn immer dasselbe Kind über einen langen Zeitraum Zuwendung und Aufmerksamkeit erhält und das andere vernachlässigt wird. Das vernachlässigte Kind hat dann oft ein gestörtes Selbstwertgefühl.

Und welche Erfahrungen haben Sie als Kind oder Eltern gemacht?

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Claudias praktischer Ratgeber für Eltern Zeitpunkt Kinder

Der beste Zeitpunkt für Kinder

Wann ist der beste Moment, Kinder zu kriegen?
Der beste Zeitpunkt für Kinder

Vor- und Nachteile früh oder spät Eltern zu werden:

  • Junge Eltern sind früher „fertig“ und haben noch relativ jung wieder Zeit für sich.
  • Späte Eltern sind später „fertig“, erleben dann vielleicht bewusster die Kinder, weil sie wissen, dass sie nichts verpassen.
  • Wenn das 2. Kind relativ schnell kommt, ist man schneller aus dem „Gröbsten“ raus, hat aber auch mehr Arbeit.
  • Wenn der Abstand zwischen dem 1. und 2. Kind größer ist, fängt man wieder von vorn an, hat aber vielleicht auch mehr Zeit für das 2., weil das 1. schon im Kindergarten oder der Schule ist.

Richtig planen kann man sowieso nicht immer. Bei manchen passiert es einfach so.

Bei den einen klappt es sofort, nachdem die Entscheidung für ein Kind gefallen ist, bei anderen dauert es.Und was halten Sie für den besten Zeitpunkt?

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Claudias praktischer Ratgeber für Mütter Kind oder Karriere

Kind oder Karriere

Die Entscheidung für Familie oder Beruf
Kind oder Karriere?

Spätestens wenn die biologische Uhr anfängt zu ticken, müssen sich Frauen überlegen, ob sie für ein Kind Pause machen oder keines haben möchten.

  • Es gibt immer noch nicht genügend Krippenplätze. Teilweise wurden Krippenplätze auf Kosten von Kindergartenplätzen geschaffen, d. h. die Plätze für Kinder ab 3 Jahren wurden weniger. Die vielen Schulferien sind für alle Eltern eine Herausforderung, da niemand so viel Urlaub hat.
  • Oft muss ein großer Teil des Verdienstes für eine Tagesmutter oder andere Betreuungsangebote ausgegeben werden, um Haushalt und Beruf unter einen Hut zu bringen und die ganzen Ferien abzudecken. Familien mit engagierten Großeltern haben Glück.
  • Meist gibt es einen Karriereknick für Männer und Frauen, die Elternzeit nehmen oder die Arbeitszeit reduzieren. Gute Teilzeitstellen oder flexible Arbeitszeiten sind rar.

Und wie haben Sie sich entschieden?

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Claudias praktischer Ratgeber für Eltern Bedürfnisse Kinder

Was braucht ein Kind?

Was braucht ein Kind?
Babyartikel in der Drogerie

Bei Babys und Kleinkindern erhält man die meisten Dinge, die benötigt werden, in der Drogerie. Aber was braucht ein Kind, wenn es größer ist?

  • Früher haben Kinder mit dem Ball, Gesellschaftsspiele wie Mensch ärgere dich nicht oder Kartenspiele wie Mau-Mau und Schwarzer Peter gespielt, gelesen, draußen getobt.
  • Heute wird viel Fernsehen geschaut. Kinderprogramm gibt es nicht mehr nur noch am Nachmittag, sondern von früh morgens bis abends. Game Boys und Computerspiele sind in. Übergewichtige Kinder sind häufiger, da sportliche Aktivitäten vernachlässigt werden.

Was meinen Sie, was ein Kind braucht?

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Claudias praktischer Ratgeber für Mütter nach der Geburt

Chaos nach der Geburt

Pantoffeln für die Gäste
Besucherpantoffeln

Wie heißt es so schön im Lied von Reinhard Mey? „Keine ruhige Minute ist seitdem mehr für mich drin. Und das geht so, wie ich vermute, bis ich hundert Jahre bin!“

Selbst wenn Sie das Glück haben, ein ruhiges Baby zu haben, das viel schläft, der komplette Tagesablauf wird durch ein Baby auf den Kopf gestellt. Stellen Sie sich auf jede Menge Besuch ein. Ein paar Anschaffungen sind praktisch:

  • Ein Babyphone, wenn Ihr Kind in einem anderen Raum schläft oder spielt.
  • Ein Babytragetuch oder einen Tragegurt, damit Sie die Hände frei haben, wenn Ihr Kind bei Ihnen sein möchte und Sie unterwegs sind oder im Haushalt etwas tun.
  • Ein Set Besucherpantoffeln. Ihr Kind und Sie werden sich in der ersten Zeit sehr viel auf dem Boden aufhalten. Da ist Schuhe ausziehen im Eingangsbereich ein wichtiger Punkt.
  • Im Haushalt auch mal 5 gerade sein lassen.

Stellen Sie von Anfang an klare Regeln auf für Besucher, damit Sie auch Zeit zum Ausruhen haben oder Sie mit Kind auch mal für sich sind. Welche Erfahrungen oder Tipps möchten Sie ergänzen?

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Claudias praktischer Ratgeber für Schwangere Hebammen

Hebamme, Traumberuf oder finanzieller Ruin?

Die finanziellen Belastungen für Hebammen
Die Angebote der Hebammen und der geringe Verdienst

Bei beiden Kindern war ich vor und nach der Geburt dankbar für die Hilfe und Ratschläge, die ich von den Hebammen in meiner Praxis erhalten habe. Ich kann Schwangerschafts- und Rückbildungskurse, Stillberatung, Babymassage, Spielegruppen und sonstige Angebote von Hebammenpraxen nur empfehlen. Während man früher Schwangeren ca. im 5. Monat empfohlen hat, sich nach einer Hebammenpraxis umzuschauen und für einen Kurs anzumelden, muss das heute schon sehr viel früher getan werden, da viele Hebammen aufgehört haben.

Die Gründe dafür sind nicht nur der bürokratische Aufwand, sondern vor allem die Unkosten wie die Berufshaftpflichtversicherung im Vergleich zum Verdienst.

Wie ist Ihre Meinung dazu? 

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Claudias praktischer Ratgeber für Schwangere Entbindungsort

Wo entbinden?

Wo entbinden?
Klinikum

Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wo Sie entbinden wollen? Es gibt 3 Möglichkeiten:

  • Im Krankenhaus
  • In einem Geburtshaus (gibt es nicht in allen Städten)
  • Zu Hause mit Hebamme

Klären Sie rechtzeitig mit Ihrem Frauenarzt und Ihrer Hebamme, was für Sie passt und besichtigen Sie das Kranken- oder Geburtshaus vorab, um sich entscheiden zu können. Der gewünschte Geburtsort sollte rechtzeitig feststehen.

 

Und wenn es das 2. oder 3. Kind ist, rechtzeitig klären, wer auf Kind 1 (und 2) aufpasst, wenn die Wehen einsetzen.

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Claudias praktischer Ratgeber für Schwangere Vorbereitungen

Schwangere

Windeln und Feuchttücher
Windeln und Feuchttücher

Checkliste

Hinweis von meiner Hebamme, für einen Schwangerschaftsvorbereitungskurs jetzt schon vor dem 5. Monat anmelden, sonst sind alle Plätze belegt. Schon alles erledigt? Babygrundausstattung: in der Höhe verstellbares Gitterbett, 2 - 3 Schlafsäcke, ein Tisch mit Wickelunterlage ersetzt die teure Wickelkommode, Kleidung wie Bodys, Strampelanzüge, Jacken, Mützen, Socken, Windeln und Feuchttücher. Papierkram vorbereiten und nach der Geburt fertigstellen.

 

Tipp

Fragen Sie bei Müttern mit größeren Kindern, ob Sie etwas abkaufen können und erkundigen Sie sich nach Basarterminen in Kindergärten, um günstig Second-Hand-Dinge für Ihr Baby zu kaufen.

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