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Artikel rund um das Internet wie z. B. Spamkommentare, Datenschutz, SEO, Online Werbung.

Claudias praktischer Ratgeber zur digitalen Transformation

Die digitale Transformation

Die digitale Transformation ist ein ständiger Veränderungsprozess
Was bringt die digitale Transformation?

Es ist faszinierend anzuschauen, was sich in den letzten Jahrzehnten im Internet getan hat:

  • 1969: Die erste Vernetzung
  • 1971: Die erste Mail
  • 1981: Der erste Personal Computer
  • 1983: Der ersten Computervirus
  • 1985: Registrierung der ersten Domain
  • 1993: Der erste Browser Mosaic
  • 1994: Gründung von Amazon
  • 1998: Gründung von Google
  • 2001: Start von Wikipedia
  • 2004: Start von Facebook
  • 2005: Prägung des Begriffs Web 2.0
  • 2007: Apples Ipad kommt raus

Aber nicht nur die Geschichte des Internets, sondern auch die Digitalisierung hat eine interessante Entwicklung hinter und vor sich. Und es wird kontrovers diskutiert, ab wann Kinder mit dem Internet und der Digitalisierung in Berührung kommen sollen, wie man an den folgenden beiden Artikeln sieht:

Das Fach Medienbildung gibt es ab dem Schuljahr 2016/2017 in den Bildungsplänen von Baden-Württemberg. Ich bin gespannt auf Berichte darüber. Es ist schon ein Unterschied, ob jemand so wie ich ohne Computer, Smartphone und Internet aufwächst oder ob Kinder schon im Elternhaus den Umgang mit digitaler Technik gewohnt sind, in der Schule ihre Kenntnisse ausbauen, um sie beruflich später noch weiter zu vertiefen. Fest steht, dass sich wohl kaum jemand digitalen Produkten komplett verschließen kann, wenn man von Eingeborenen im Urwald absieht. Und ob es solche Völker noch im nächsten Jahrhundert geben wird oder diese auch noch von der Zivilisation und der Digitalisierung eingeholt werden, bleibt abzuwarten. Welche Lebensweise sinnvoller ist, wäre eine weitere spannende Frage.

 

Aber auch Erwachsene und Unternehmen sind sich oft nicht sicher, ob und welchen digitalen Entwicklungen gefolgt werden soll. Ein Beispiel ist die Frage, ob es Sinn macht, Profile in sozialen Netzwerken oder einen Corporate Blog zu erstellen oder nicht, wo gerade KMUs Bedenken haben. Mittlerweile ist die digitale Transformation, die laut Wikipedia einen fortlaufenden, in digitalen Technologien begründeten Veränderungsprozess bezeichnet, der die gesamte Gesellschaft und insbesondere Unternehmen betrifft, zum Schlagwort geworden. Die Basis dafür sind digitale Technologien, die immer schneller entwickelt werden und dadurch den Weg für wieder neue digitale Technologien ebnen.

 

Das Upload Magazin hat sich in den folgenden Artikeln mit dem Thema digitale Transformation genauer beschäftigt. Aus den Artikeln möchte ich ein paar Kernpunkte zitieren:

  • Digital Leadership Excellence statt Chef aus der Hölle
    Dieser Satz aus dem Artikel bringt es auf den Punkt: "So langsam beginnen Unternehmenslenker zu verstehen, dass die digitale Transformation mehr von ihnen erfordert, als innovative Produkte, agile Produktionsprozesse oder kundenorientierte IT-Dienstleistungen zu entwickeln. Dass es nicht ausreicht, sich mit dem Konzept des „Internets der Dinge“, Robotern als Arbeitskräften oder der „Augmented Reality“, der computergestützt erweiterten Wahrnehmung der Realität, auseinanderzusetzen."
  • Digital Leadership: Fünf Denkanstöße für eine moderne Führungskultur
    Das sind die Denkanstöße aus dem Artikel:
    1. Sei disruptiv.
    2. Sei innovativ.
    3. Sei mutig in der Führung, flexibel und zeige Haltung.
    4. Sei sozial kompetent.
    5. Sei entschlossen.
    Dieser Satz beschreibt sehr gut, was ein digitaler Leiter ist: "Digital Leader sind offline und online Influencer, die ihren Ruf und den des Unternehmens stärken."
  • Schlagwort unter der Lupe: Was bedeutet „Arbeiten 4.0“?
    Hier die Übersicht der industriellen Revolution aus dem Artikel:
    - Erste Industrielle Revolution: Einführung mechanischer Produktionsanlagen mit Hilfe von Wasser- und -Dampfkraft.
    - Zweite Industrielle Revolution: Einführung arbeitsteiliger Massenproduktion mit Hilfe von elektrischer Energie.
    - Dritte Industrielle Revolution: Einsatz von Robotik und IT zur weiteren Automatisierung der Produktion.
    - Vierte Industrielle Revolution: Einsatz von cyber-physischen Systemen.
    Dieser Satz fasst die generelle Entwicklung sehr gut zusammen "Einen wesentlichen Unterschied sieht die Studie darin, dass Maschinen den Menschen bislang bei der Arbeit unterstützt haben, während sie ihn nun zunehmend ersetzen werden." Und in diesem Satz wird das Zusammenspiel von Mensch und Maschine gut beschrieben "Menschen und Maschinen entwickeln derweil neue Formen der Zusammenarbeit – Menschen als Überwacher der Maschinen, Maschinen als Kollegen, Maschinen als Nachfolger des Menschen am Arbeitsplatz.".
  • Warum IT-Projekte ohne Changemanagement scheitern
    Bei der digitalen Transformation geht es um einen Veränderungsprozess. Der Artikel fasst IT-Projekte wie folgt zusammen:
    - Jedes (IT-) Projekt bedeutet Veränderungen.
    - Die damit zusammenhängende Vision ist für die Menschen nötig.
    - 66 % des Projekterfolgs hängt von Betroffenen & Beteiligten ab.
    - Frühe und umfängliche Kommunikation ist ein Schlüsselfaktor.
    - Lernen ist ein wichtiges Element für den Erfolg.
    - „Alle erreichen“ bedeutet nicht „bei Allen etwas bewirken“.
    - Changemanagement macht man nicht „nebenbei“.
  • Ein Social Intranet ist kein Technologieprojekt, sondern eine andere Art zu arbeiten
    Der Blick nach vorn aus dem Artikel: "Generell sehen wir, dass die Trends, die sich im Internet für drei bis fünf Jahre etabliert haben und dort stabil bleiben, dann in die Intranetwelt einfließen. Was die Nutzer auf ihren Smartphones mit den Apps gewohnt sind, das erwarten sie irgendwann auch in der Unternehmenswelt. Insofern: Mobil wird in den nächsten Jahren wichtig sein, also ein Intranet in Apps. Das kann eine People-App sein, um Kollegen zu finden. Oder man will den internen Feed als App auf dem Smartphone. Das wird sich definitiv durchsetzen."

Fassen wir kurz zusammen. Durch die digitale Transformation gab es in der Arbeitswelt und im Privatleben folgende Änderungen:

  • Manche Arbeiten werden jetzt komplett durch Maschinen statt Menschen ausgeführt, die Maschine als Ersatz für den Menschen.
  • Manche Arbeiten werden durch den Einsatz von Maschinen erleichtert, eine Zusammenarbeit von Mensch und Maschine.
  • Manche Arbeiten werden werden durch Maschinen ausgeführt, aber von Menschen programmiert und überwacht.
  • Maschinen werden immer mehr können, wissen und verstehen. Digitale Assistenten werden dadurch dem Menschen immer ähnlicher durch Verbesserung der Spracherkennung, Sammlung und Speicherung von Informationen und Dazulernen.
  • Die Kommunikation findet immer weniger direkt zwischen Menschen, sondern immer mehr über technische Hilfsmittel statt.
    - Kommunikation von Mensch zu Mensch über z. B. Smartphone, Skype, Google Hangout.
    - Kommunikation von Mensch zu Mensch/Unternehmen über z. B. soziale Netzwerke, E-Mail, Messenger.
    - Kommunikation zwischen Mitarbeitern eines Unternehmens über das Intranet.
    - Online-Meetings von Mitarbeitern vor Ort, im Homeoffice oder von anderen Standorten.
    - Kommunikation von Menschen mit digitalen Assistenten.

Das Internet der Dinge (Kurzform IdD, englisch Internet of Things, Kurzform IoT) spielt eine große Rolle dabei. Es ist laut Wikipedia eine Beschreibung dafür, dass der (Personal) Computer zunehmend als Gerät verschwindet und durch „intelligente Gegenstände“ ersetzt wird. Das Internet der Dinge soll den Menschen durch immer kleinere eingebettete Computer (Wearable Computers = tragbare Computer, kurz Wearables) bei seinen Aktivitäten unterstützen ohne aufzufallen. Ein paar Beispiele für Wearables:

  • Hörgerät, um Menschen mit Hördefiziten die Kommunikation mit anderen zu erleichtern. Je kleiner und unauffälliger, desto angenehmer ist es für den Betroffenen.
  • Activity Tracker (wörtlich Aktivitäts-Auffinder), ein Gesundheits-Armband, das für die Fitness und Gesundheit relevante Daten beim Sport aufzeichnet. 
  • Smartwatch (wörtlich schlaue Uhr), die durch eine zusätzliche Computerfunktionalität neben der Uhrzeit weitere Informationen liefern kann. Mit Apps können mehr Funktionen ergänzt werden.
  • Brillen, z. B. Google Glass, ein am Kopf getragener kleiner Computer mit Mikrofon, Digitalkamera, Lautsprecher und Verbindung zum Internet.

Wenn man bedenkt wie groß und schwer der erste Computer war, so groß wie ein Wohnzimmerschrank mit einem Gewicht von mehr als einer Tonne, oder das erste Mobiltelefon (knapp 800 Gramm und 25 Zentimeter hoch ohne Antenne, deshalb nicht für die Hosentasche geeignet), und wie beide immer kleiner, leichter und mit immer neuen Funktionen ausgestattet wurden, dann ist diese Entwicklung schon sehr beeindruckend.

 

Vieles wird heute nicht mehr manuell gemacht. Temperaturregler, Rollläden, Türen und Garagentore können per Knopfdruck betätigt werden. Straßenbeleuchtung wird durch Dämmerungssensoren mit Zeitverzögerung aktiviert, Licht im Eingangsbereich durch Bewegungsmelder. Digitale Helfer gibt es im Berufs- und Privatleben z. B. beim Auto, im Haus, im Büro. Sie werden gerne in den Bereichen Gesundheit und Sicherheit eingesetzt. Sie erleichtern uns Handgriffe, überwachen, nehmen uns Arbeit und auch das Denken ab, wenn sie einmal richtig eingestellt sind.

 

Mittlerweile spricht man auch von disruptiver (= unterbrechender) Technologie laut Wikipedia eine Innovation, die etwas, das bereits besteht, eine Technologie, ein Produkt oder eine Dienstleistung, möglicherweise vollständig verdrängt. 

 

Beispiele für disruptive Technologien aus dem Artikel von Graham Horton bei zephram:

  • Vergangenheit: Dampfmaschine, Glühlampen, Webstuhl und Fließband.
  • Gegenwart: Internet, LCD, GPS, Smartphone und LED.
  • Zukunft: 3D-Drucker, mobiles Internet, autonome Fahrzeuge und Cloud Computing.

Oder schauen wir uns an, wie die Zukunft des Online-Shoppings laut ShopSmart ausschauen könnte:

  • Bezahlung über Messenger gibt es bereits in der Beta-Version, vorläufig nur in den USA.
  • Auslieferung der Pakete durch Dronen.
  • Vollautomatische Lagerhäuser, wo kein Mensch mehr die Waren für Pakete raussucht.
  • LKWs, die ohne Fahrer fahren und Ware zustellen. Gar nicht so abwegig, wenn man bedenkt, dass bereits an selbstfahrenden Kraftfahrzeugen gearbeitet wird.
  • Jeder wird zu Hause einen 3D-Drucker haben, der nach Kauf der entsprechenden Software Produkte, die wir zerlegt erhalten, für uns zusammenbaut. Äußerst praktisch, wenn ich an schlecht übersetzte und umständliche, schwer zu verstehende Gebrauchsanleitungen denke.

Ob nun digitale Transformation oder digitale Disruption, Dr. Jens-Uwe Meyer, MBA, fragt in seinem Artikel zu Recht Wann wird Alexa Ihren Job ersetzen? Wenn eine digitale Technologie wie Deep Blue oder Watson von IBM, Alexa von Amazon, Siri  von Apple oder Cortana von Microsoft gegen den amtierenden Schachweltmeister oder bei der Ratesendung Jeopardy gewinnt, stellt sich die Frage, wer intelligenter ist: Mensch oder Maschine.

 

Fest steht, wir sind bereits sehr digital und werden es noch mehr.  Das bedeutet aber auch, wir sind von digitalen Technologien abhängig. Wenn die Technik versagt, sind wir aufgeschmissen, das Auto lässt sich nicht öffnen, das Garagentor bleibt zu, Rollläden können nicht bedient werden. Wenn es Serverprobleme im Büro gibt, Maschinen in der Fabrik stillstehen, ist das Arbeiten oft unmöglich, weil es offline weniger Arbeit gibt und für fast alles ein Computer mit Internetverbindung benötigt wird. Geraten wir in Panik, wenn WLAN nicht funktioniert oder genießen wir eine Auszeit offline, weil wir uns schon Gedanken gemacht haben über Digital Detox? Die Artikel von Menschen, die sich im Urlaub bewusst eine Auszeit ohne Technik nehmen, und darüber schreiben, wie es ihnen ergangen ist, lassen darauf schließen, dass vielen klar ist, dass die Digitalisierung Vor- und Nachteile hat.

 

Fazit

Die Menschen haben Maschinen erschaffen, die Informationen, Know-how, Denk-, Handlungs- und Arbeitsweisen speichern, Arbeiten ausführen, Prozesse überwachen, Fragen beantworten und entsprechend reagieren können. Diese Maschinen müssen angelernt und ständig geschult bzw. programmiert werden. Je mehr Informationen sie speichern, desto mehr lernen und desto intelligenter werden sie. Sie müssen die Sprache erkennen und interpretieren, auch komplexe Sachverhalte aus dem Kontext verstehen. Irgendwann werden Maschinen richtig miteinander kommunizieren, z. T. können sie das schon. Aber Maschinen werden hoffentlich nie über die Menschen bestimmen. Die digitale Transformation ist ein ständiger Veränderungsprozess, der noch lange nicht abgeschlossen ist.

 

Was meinen Sie, was uns die digitale Transformation noch bringt?

 

Ergänzung am 15.11.16:

Hier sind die 2 interessanten Links aus dem Kommentar von Benjamin Brückner:

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Claudias praktischer Ratgeber zur Online-Reputation

Unsere Online-Reputation

Die Online-Reputation muss gepflegt werden
Die Bedeutung unserer Online-Reputation

Jeder von uns hat einen Ruf, der durch das, was wir sagen und tun, die Art wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen und kommunizieren, entsteht. Mittlerweile hat sich durch die Digitalisierung unsere Kommunikation zum größten Teil ins Internet verlagert. Deshalb haben wir auch eine Online-Reputation, ob wir wollen oder nicht.

 

Laut der Bedürfnispyramide des US-amerikanischen Psychologen Abraham Maslow gehören soziale Beziehungen wie Freundeskreis, Partnerschaft und Kommunikation zu den Grundbedürfnissen des Menschen.

 

Kein Wunder, dass durch die Digitalisierung soziale Netzwerke entstanden sind, um soziale Beziehungen zu pflegen und zu kommunizieren. Vor fast 20 Jahren ging das erste soziale Netzwerk Six Degrees online. Es folgten Friendster, MySpace und Facebook.

 

Die Beweggründe für Profile in sozialen Netzwerken sind z. B.:

  • Bestehende Kontakte zu pflegen bzw. neue zu knüpfen.
  • Online auf dem Laufenden zu bleiben, sich selbst und andere zu informieren.
  • Erzählen, was uns interessiert.
  • Unsere Meinung über etwas mitzuteilen, um etwas zu empfehlen oder davon abzuraten.
  • Eine Selbstdefinition, um zu zeigen, was und wer wir sind, um z. B. einen Expertenstatus aufzubauen.
  • Uns über Dinge zu äußern, die uns wichtig sind, oder Marken zu unterstützen, an denen uns etwas liegt.

Kontaktanfragen werden geschickt und bestätigt, es wird gefolgt und entfolgt. Bilder der Familie, Freunde, vom Urlaub, von Essen, usw. werden gepostet. Artikel werden gelesen (oder auch nur gescannt), kommentiert und geteilt. Es wird bewertet und rezensiert.

 

Und eins kann nicht verhindert werden beim Teilen von Inhalten im Internet, man erhält einen positiven oder auch negativen Ruf. Die Follower, Fans oder Leser beurteilen nach den Inhalten und bilden sich eine Meinung wie z. B.:

  • Der teilt originelle Bilder.
  • Da finde ich gute Witze oder Zitate.
  • Hier erhalte ich nützliche Tipps und Informationen.
  • Dort kann ich spannende Inhalte lesen.
  • Eine gute Quelle, um auf dem Laufenden zu bleiben.
  • Es gibt immer Aktuelles und Neuigkeiten.

Und nach diesen Inhalten entscheiden sie auch, ob sie uns folgen oder nicht. Es lohnt sich deshalb, sich Gedanken zu machen, was geteilt wird, welche Zielgruppe und welches Ziel man erreichen möchte, und dafür eine Strategie und einen Plan zu erstellen.

 

Dass man beim Teilen nicht übertreiben sollte, weil es Neid hervorrufen kann, hat Benjamin Brückner in Schau mal! Oversharing im Social Web und die Folgen … anschaulich beschrieben.

 

In der Regel werden die oben genannten Tätigkeiten nicht aus kommerziellen Beweggründen, sondern aus persönlichem Interesse gemacht, um das Grundbedürfnis der sozialen Beziehungen und der Kommunikation zu befriedigen. Anders sieht es bei Unternehmen aus, die natürlich verkaufen wollen. Eine Aneinanderreihung von Superlativen und die direkte oder indirekte Aufforderung „kauf mich“ sind nicht besonders ansprechend.

 

Aber wann bekommen diese Aktivitäten bei Privatpersonen einen faden Beigeschmack, einen werblichen Charakter? Immer dann, wenn ein Produkt oder Service ausführlicher beschrieben und direkt empfohlen wird, kommt der eine oder andere auf den Gedanken, dass es für die positive Bewertung eine Gegenleistung oder Bezahlung gab und stellt Objektivität, Neutralität und Integrität in Frage und damit auch den guten Ruf. Aber wie kommt es überhaupt dazu, dass jemand sich die Mühe macht, eine detaillierte Empfehlung auszusprechen. Ein paar Beispiele:

  • Buchrezensenten erhalten regelmäßig kostenlos neue Bücher, über die sie nach dem Lesen eine Rezension veröffentlichen.
  • Produkttester erhalten Produkte, die sie in der Regel nach dem Testen und Bewerten behalten dürfen.
  • Influencer erhalten Produkte von Marken, für die sie Werbung machen. Die Produkte erscheinen auf Fotos, die im Netz veröffentlicht werden, und so die Bekanntheit der Marke und den Verkauf fördern. Influencer können nicht nur Prominente sondern auch einflussreiche Blogger sein, die über die Produkte schreiben.
  • Die Frage Was macht einen guten Influencer aus? hat Trajan Tosev so beantwortet: "Sie haben echte Follower, regen Diskussionen an und bewegen zum Handeln."
  • Für die Bewertung von Serviceleistungen, Arbeitgebern, Programmen und Tools gibt es diverse Plattformen. Bei Programmen und Tools wird oft eine kostenlose Testphase angeboten, die die Kaufentscheidung erleichtern soll.

Es ist ein Nehmen (z. B. kostenlose Trials, Geschenke) und Geben (Informationen und Bewertungen). Da stellt sich die Frage, wie erhält man als Verkäufer Bewertungen bzw. was veranlasst Menschen, eine Bewertung abzugeben?

  1. Der erste Grund ist unser Grundbedürfnis der Kommunikation, uns mitzuteilen. Wenn uns etwas total begeistert, wollen wir andere daran teilhaben lassen und empfehlen etwas. Umgekehrt ebenso, wenn uns etwas total enttäuscht hat, wollen wir unseren Ärger loswerden und andere warnen.
  2. Der zweite Grund ist das Gefühl der Reziprozität (Gegenseitigkeit), wenn wir etwas erhalten, wollen wir auch etwas zurückgeben. Ist es verwerflich, wenn Verkäufer das ausnutzen, uns mit kostenlosen Proben oder Geschenken dazu verleiten wollen, etwas zu testen, zu empfehlen oder zu kaufen? Oder andersrum gefragt, ist es verwerflich, etwas zu nehmen?

Was kann einem Unternehmen Besseres passieren als User Generated Content? Denn ein Lob von Dritten ist glaubwürdiger als Eigenlob. textbest beschreibt im Artikel User Generated Content: Interaktionen für Branding und Unternehmenskommunikation nutzen, wie Unternehmen positive Inhalte über ihre Marke generieren können

 

Wenn ein Produkttester offen und ehrlich erwähnt, dass ihm z. B. ein Produkt zur Verfügung gestellt oder eine kostenlose Testphase eingeräumt wurde, um über das Produkt, Tool, etc. zu schreiben, kann es in dieser Hinsicht keine Missverständnisse geben. Im Gegenteil, es erhöht seine Vertrauens- und Glaubwürdigkeit.

 

Egal, was bewertet wird, Objektivität und Neutralität sind dabei die wichtigsten Punkte. Das Produkt oder die Serviceleistung müssen sachlich so beschrieben werden, dass ein Außenstehender eine Entscheidung treffen kann, ob das Produkt oder der Service in Frage kommt oder eben nicht. Ob der Bewertende etwas dafür bekommt oder nicht, ist mir egal, wenn mir die Bewertung oder Rezension eine Hilfe ist, und ich darauf vertrauen kann, dass sie ehrlich ist. Wenn ich häufiger von derselben Person wertvolle Informationen erhalte, gewinnt er/sie einen guten Ruf und mein Vertrauen.

 

Die Stiftung Warentest z. B. ist eine unabhängige Testplattform. Genau das macht sie glaubwürdig. Denn bei einem Unternehmen, das eine Studie oder einen Test in Auftrag gibt und finanziert, wird bei einer positiven Bewertung in Frage gestellt, ob sie echt oder gekauft ist.

 

Aber gehen wir noch einen Schritt weiter. Was veranlasst Menschen dazu, unwahre, falsche Bewertungen abzugeben? Ein falsches Verständnis von Freundschaft, die Angst, keine Geschenke mehr zu erhalten oder Geld? Was hat ein Autor davon, wenn Freunde super Bewertungen machen, bei denen offensichtlich ist, dass es eben nur ein Freundschaftsdienst ist? Was hat ein Prominenter von Werbung für etwas, das sich als nicht empfehlenswert herausstellt? Ein prominentes Beispiel ist Manfred Krug, der offen zugegeben hat Werbung für T-Aktie war größter Fehler. Was haben Verkäufer davon, selbst falsche Bewertungen zu schreiben, die zum Kauf verleiten, um dann von enttäuschten Kunden negative Bewertungen zu erhalten? Die Antwort ist einfach: Nichts! Im Gegenteil, der Ruf wird geschädigt und im Internet verbreiten sich Informationen sehr schnell.

 

Das bringt mich zu zwei weiteren wichtigen Punkten bei der Online-Reputation und Bewertungen: Authentizität und Ethik, sowohl auf der Seite der Verkäufer als auch der Käufer.

  1. Authentisch sein heißt für mich, Transparenz, Ehrlichkeit und Offenheit, das heißt, ich weiß genau, woran ich bin. Wenn das Unternehmen, das Produkt oder die Serviceleistung, der Kunde und die Bewertungen authentisch sind, ist das eine runde Sache. Dritte können einfach und schnell entscheiden, ob sie etwas kaufen wollen oder nicht. So bringt die Authentizität Vertrauens- und Glaubwürdigkeit. Wenn ich falsch/unehrlich bewerte, verliere ich beides und die Bewertung hat keinen Wert. Ich verliere u. U. meinen guten Ruf.
  2. Die Integrität ist ein weiterer wichtiger Punkt bei der Online-Reputation. Laut Wikipedia bedeutet Integrität Reinheit, sie ist ein Ziel der Informationssicherheit, eine Verhinderung unautorisierter Modifikation von Information und die Korrektheit von Daten und der korrekten Funktionsweise von Systemen.

Man kann unwahre/falsche Behauptungen und Bewertungen als unethisch bezeichnen, da sie nicht ehrlich sind und negative Konsequenzen haben können, weil sie z. B. dem Ruf eines Dritten schaden oder zum Kauf eines Produkts führen, das nicht den Erwartungen entspricht. Und wir schaden damit unserem Ruf.

 

Die Kommunikation ist nicht nur ein Grundbedürfnis sondern ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens, bei dem es zwei Seiten gibt, den Sender und den Empfänger. Nicht immer kommt alles so an, wie es gesagt oder geschrieben und gemeint wurde. Auch für die Online-Reputation spielt die Kommunikation eine große Rolle. Es ist ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren, die ein Bild von uns ergeben. Die Art und Weise wie wir kommunizieren (z. B. sachlich oder emotional), welchen Kommunikationskanal wir wählen und die Erfahrungen des Gegenübers, die u. U. ungewollt negative Assoziationen auslösen, spielen eine Rolle, wie etwas ankommt und wie wir dadurch wahrgenommen werden. 

 

Fazit

Wir haben alle offline und online einen Ruf und können maßgeblich dazu beitragen, ob dieser positiv oder negativ ist. Aber wir haben auch einen Einfluss auf den Ruf von anderen, von Produkten und Unternehmen und deshalb eine Verantwortung und Sorgfaltspflicht gegenüber uns selbst und Dritten. Deshalb ist es wichtig, uns Gedanken zu machen, was wir wie und wo kommunizieren, um nicht unserem eigenen Ruf oder dem eines anderen zu schaden. Unsere Reputation online und offline bedarf der ständigen Pflege, da der Wiederaufbau eines ruinierten Rufs sehr viel mehr Arbeit und Zeit benötigt.

 

Wie pflegen Sie Ihre Online-Reputation?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Growth Hacking

Tipps und Tools für Growth Hacking

Growth Hacking mit Twitter
Growth Hacker Tipps für Twitter & Co.

Growth Hacking ist in aller Munde. In meinem neuen Artikel bei Zielbar "Growth Hacking – Tipps und Tools für Wachstum mit (möglichst) geringen Mitteln" gibt es eine Definition und Kniffe fürs Wachstum:

  • Ziele festsetzen und planen,
  • Inhalte und Influencer finden,
  • BuzzSumo,
  • erweiterte Suche von Twitter,
  • Click to Tweet,
  • Pay With A Tweet,
  • Twilighter,
  • TweetChat,
  • Twitter Analytics,
  • Echtzeitmarketing und Newsjacking,
  • Monitoring.

Sie wollen ein Growth Hacker werden? Hier geht es zum kompletten Artikel.

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Claudias praktischer Ratgeber zu digitalen Assistenten

Digitale Assistenten

Wie werden wir durch digitale Assistenten beeinflusst?
Was uns der digitale Assistent alles abnimmt

Ein Gespräch mit Michael Kohlfürst, Gründer und CEO der Firma PromoMasters Online Marketing Ges.m.b.H. in Salzburg, hat mich auf die Idee gebracht, mich mit dem Thema digitale Assistenten zu beschäftigen. Herr Kohlfürst ist der Meinung, dass der Trend im Online-Marketing in Richtung digitale Assistenten gehen wird.

 

Ein persönlicher digitaler Assistent (PDA = Personal Digital Assistant) ist laut Wikipedia ein kompakter, tragbarer Computer, der besonders für die Kalender-, Adress- und Aufgabenverwaltung genutzt wird. Ein Smartphone mit Touchscreen und diversen Apps kann genauso als persönlicher digitaler Assistent dienen.

 

Schauen wir uns kurz an, wofür ein Smartphone benutzt wird:

  • Es ersetzt den Wecker und wir können einstellen, mit was für einem Klingelton wir geweckt werden wollen.
  • Wir schauen nach Datum und Uhrzeit auf dem Smartphone.
  • Das Smartphone kann zum Fotografieren genutzt werden.
  • Termine können mit Erinnerung gespeichert werden.
  • Unsere Kontakte werden ebenso gespeichert.
  • Es gibt nützliche Apps als Ersatz für den Taschenrechner, für die Navigation, um QR-Codes zu lesen, den GPS-Standort zu bestimmen oder auch Spiele zum Spaß. Besonders originell finde ich die App, mit der das Smartphone als Wasserwaage genutzt werden kann.

Aber die Möglichkeiten mit einem digitalen Assistenten, auch Sprachassistent oder künstliche Intelligenz genannt, gehen noch viel weiter. Er wird hauptsächlich für Terminverwaltung, Kontaktmanagement, Internetsuche und Navigation verwendet. Basis ist die Spracherkennung. Der digitale Assistent muss das, war wir ihm sagen, verstehen, die gewünschte Information suchen, finden und uns eine Antwort geben. Wer sich schon mal mit der Vielfalt der Sprachen beschäftigt hat, weiß, dass es technisch eine Herausforderung war und ist, einem Computer beizubringen, gesprochene Worte zu "verstehen". Außerdem ist ein großer Datenbestand bzw. Informationspool notwendig. Die digitalen Assistenten greifen auf Informationen aus firmeneigenen Datenbanken zu. Es werden z. B. Informationen von Googles Knowledge Graph, Wikipedia oder Yelp abgerufen.

 

Bei Verarbeitung der Fragen in der Cloud kann der Service mit entsprechender digitaler Ausrüstung auch auf der Smartwatch oder im Auto erbracht werden. 

 

Zu den bekanntesten digitalen Assistenten gehören:

Die Grundfunktionen sind die Terminierung von Meetings, Verabredungen, usw., Online-Einkäufe, Reservationen in Restaurants, Hotels, Kino, etc., Reiseplanungen und -buchungen.

 

Aber schauen wir uns an, wie ein Tag mit einem digitalen Assistenten aussehen könnte:

  • Der Wecker wurde auf 6.00 Uhr gestellt, aber weil unser Assistent weiß, dass es wegen eines Unfalls einen Stau gibt, weckt er uns schon um 5.30 Uhr.
  • Beim Frühstück macht der Assistent uns darauf aufmerksam, dass der Kaffee bald alle ist und neuer besorgt werden muss. Selbstverständlich werden wir auch gleich informiert, wo unsere Lieblingsmarke gerade im Angebot ist.
  • Im Auto werden wir daran erinnert, noch Blumen für die Kollegin zu besorgen, die heute Geburtstag hat.
  • Im Büro sagt uns unser Assistent, welche Besprechungen wir heute mit wem und wann haben, und schickt uns rechtzeitig los, damit wir pünktlich sind.
  • Da wir nächste Woche eine Geschäftsreise nach Berlin machen müssen, sucht unser Assistent die passenden Zugverbindungen für Hin- und Rückreise raus. Denn er weiß, dass wir nicht gerne Auto fahren.
  • Weil in Berlin eine ehemalige Kollegin von uns wohnt, schlägt unser Assistent einen Besuch bei ihr vor.
  • Statt wie gewohnt um 18.00 das Büro zu verlassen, schickt uns unser Assistent um 17.15 los, weil ein heftiges Gewitter angesagt ist.
  • Im Auto erinnert uns unser Assistent, dass wir noch einkaufen gehen müssen, u. a. Kaffee.
  • Zu Hause werden wir von unserem Assistenten aufgefordert, aufzuräumen und sauber zu machen, da in 2 Tagen unsere Mutter zu Besuch kommt und unser Assistent genau weiß, wie kritisch sie bei diesen beiden Punkten ist.
  • Danach zählt unser Assistent auf, was wir bis zur Geschäftsreise noch erledigen müssen und erinnert uns daran, der Nachbarin den Schlüssel zu geben für das Blumen gießen und Briefkasten leeren.
  • Da wir unseren Jahresurlaub noch nicht genommen haben und unser Assistent weiß, wohin wir gerne reisen würden, macht er uns diverse Vorschläge und weist uns auf die Einreisebedingungen, wie z. B. notwendige Impfungen, hin.
  • Abends schickt uns unser Assistent bereits um 22.30 statt 23.00 zu Bett, weil er uns früher geweckt hatte. 

In der Basis-Version macht uns der digitale Assistent nur Vorschläge, wir können/müssen selbst entscheiden, was wir tun möchten. In der Premium-Version, wenn der Assistent uns schon sehr gut kennt, entscheidet er, bucht und plant für uns.

 

Nicht erschrecken, das habe ich mir jetzt alles ausgedacht, aber teilweise ist es schon möglich und ich denke, die digitalen Assistenten werden weiter entwickelt und optimiert, so dass sie immer mehr in der Lage sein werden, für ihre Nutzer Entscheidungen zu treffen und Ratschläge zu geben.

 

Selbstverständlich wird auch Werbung bei den digitalen Assistenten ein großes Thema sein. In meinem Artikel Wie finanziert sich das Internet? habe ich bereits erörtert, dass es auf die Dauer nicht alles kostenlos im Internet geben kann und entweder durch Werbung finanziert oder kostenpflichtig angeboten werden muss. Wenn wir uns das obige Szenario noch einmal anschauen, wird klar, wo uns Werbung gezielt das liefern kann, was wir gerade benötigen. Letztendlich dreht sich alles darum, die richtigen Informationen zur richtigen Zeit anzubieten:

  • Sonderangebote, wenn wir einkaufen gehen müssen.
  • Angebote für Bus, Bahn und Flüge, wenn wir von A nach B reisen wollen.
  • Vorschläge und Angebote für Geschenke zu Geburtstagen, Festen, Jubiläen und anderen Gelegenheiten.
  • Angebote von Dingen, die unseren Interessen entsprechen (Musik, Theater, Kino, Sport, Literatur, usw.).

Thomas Schuster hat es in seinem Artikel Zielgruppen und Targeting – das Netz kennt jeden! auf den Punkt gebracht. User hinterlassen immer Spuren, wodurch ein Benutzerprofil erstellt werden und die Werbung mit Targeting den Nutzer gezielt ansprechen kann. Wenn wir einen digitalen Assistenten ausgiebig nutzen, kennt uns dieser sehr genau, denn er sammelt und speichert Informationen über uns. Gedanken zu Privatsphäre, IT-Sicherheit und Datenschutz liegen da nahe. Letztendlich liegt es im Ermessen und der Verantwortung von jedem Einzelnen zu entscheiden, wie die technischen Möglichkeiten genutzt und welche Spuren dadurch hinterlassen werden.

 

Ich möchte noch kurz auf den Unterschied zwischen Chatbots und Künstlicher Intelligenz eingehen. Chatbots sind laut Wikipedia textbasierte Dialogsysteme und bestehen aus einer Textein- und -ausgabemaske für die Kommunikation. Sie arbeiten nach einfachen wenn-dann-Regeln und können nur die Fragen beantworten, die beim jeweiligen Chatbot programmiert wurden. Es gibt z. B. Bots für Unterhaltung, kommerzielle Zwecke, News oder Kundenservice. Der digitale Assistent hingegen lernt dazu je mehr wir ihn nutzen und interagiert entsprechend unseren Interessen mit uns. Interessant wird es, wenn die Chatbots und digitalen Assistenten sich irgendwann mal (wahrscheinlich in gar nicht so ferner Zukunft) miteinander unterhalten. Vielleicht wird dann auch über uns geklatscht?

 

Derzeit haben die digitalen Assistenten noch Probleme, Informationen aus einem Kontext zu ermitteln, zu entscheiden, was relevant ist und was nicht, oder Ironie oder Sarkasmus zu verstehen. Es kann falsche oder auch lustige Antworten geben. Irgendwann wird es auch dafür eine Lösung geben.

 

Der digitale Assistent ist zum jetzigen Zeitpunkt für viele faszinierend aber auch unheimlich, er muss erst das Vertrauen der Nutzer gewinnen, aber es ist nur eine Frage der Zeit, da die Digitalisierung weiter fortschreiten wird. Vielleicht wird die Generation Alpha schon ohne Bedenken gewohnt sein, den privaten und beruflichen Alltag mit einem digitalem Assistenten zu planen.

 

Wahrscheinlich wird die Verwendung von Captchas irgendwann überflüssig, weil immer mehr digitale Assistenten statt einem Menschen im Internet kommentieren, kaufen, buchen, etc. Die Frage wird dann sein, wie man sich vor digitalen Assistenten, die spammen, schützen kann.

 

Ich stelle mir mittlerweile  die Frage, ob die Menschen nicht das Denken, Planen und Organisieren verlernen, wenn es immer mehr digitale Lösungen gibt.

 

Fazit

Die Spracherkennung wird immer weiter optimiert werden. Es wird für immer mehr Sprachen digitale Assistenten geben und technisch eine Lösung gefunden werden, wenn jemand eine Sprechstörung hat oder einen starken Dialekt spricht. Da die meisten Menschen, um Zeit zu sparen, lieber sprechen als tippen, wird die Sprachsuche in Zukunft immer mehr statt der Textsuche genutzt werden. Interessant wird sein, zu sehen, was für eine Auswirkung das auf die klassischen Suchmaschinen Google, Bing oder Yahoo haben wird.

 

Wenn man bedenkt, dass es alltäglich und selbstverständlich ist, in aller Öffentlichkeit zu telefonieren, so wird es wohl auch irgendwann selbstverständlich sein, sich in aller Öffentlichkeit mit seinem digitalen Assistenten zu unterhalten, um Termine abzustimmen. 

 

Ich bin gespannt, was uns die digitale Zukunft bringt, und bedanke mich bei Herrn Kohlfürst für die Inspiration, mich mit diesem spannenden Thema auseinanderzusetzen.

 

Wie sehen Sie die Zukunft von und mit digitalen Assistenten?

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Claudias praktischer Ratgeber zur Finanzierung des Internets

Wie finanziert sich das Internet?

Wer ist bereit, im Internet für etwas zu zahlen?
Wie finanziert sich das Internet?

Wohl jeder von uns ist fast täglich mehrmals im Internet unterwegs. Durch das Smartphone wird es uns einfach gemacht, immer online und erreichbar zu sein. Wir nutzen das Internet, um beruflich und/oder privat Kontakte zu pflegen, einzukaufen oder zu verkaufen.

 

Im Internet gibt es 2 vorherrschende Meinungen:

  • Alles ist kostenlos.
  • Werbung ist nervig.

Bei der Suche nach einer Antwort, wie sich das Internet finanziert findet man nicht viel:

Halten wir fest, die Firmen, die Webserver aufstellen, verdienen durch die monatlichen Gebühren, die die Nutzer zahlen. Bei Schülern, Studenten, Arbeitnehmern zahlt die Schule, Universität, der Arbeitgeber den Internetzugang, für diese ist das Surfen deshalb kostenlos.

 

Woher kommt dann die Meinung, dass es kostenlos ist? Wenn wir uns im Internet anmelden, denken wir nicht an die monatlichen Gebühren, wir surfen vermeintlich kostenlos

  • suchen in Google,
  • shoppen online,
  • machen Online-Banking,
  • laden E-Books, Bilder, Videos, Tools, usw. herunter,
  • legen Profile in sozialen Netzwerken an,
  • erstellen Einträge in Online-Branchenverzeichnissen,
  • erstellen eine Website oder einen Blog.

Manche „vergessen“ bei Bildern und Videos gerne mal das Urheberrecht und verwenden sie einfach für eigene Zwecke.

 

Bei Profilen in sozialen Netzwerken, Website, Blog oder Tools gibt es oft eine kostenlose Basisversion und eine kostenpflichtige Premiumversion mit mehr Funktionen. Mit der kostenlosen Version wird man erst mal an Bord geholt in der Hoffnung, dass die vorhandenen Funktionen irgendwann nicht mehr reichen und ein kostenpflichtiges Upgrade gemacht wird.

 

Aber selbst wenn jemand die Kosten für die Nutzung des Internets für uns zahlt, sind wir trotzdem nicht wirklich kostenlos unterwegs. Denn immer, wenn wir etwas downloaden wollen, wird zumindest nach unserer E-Mail-Adresse gefragt, oft auch nach unserem Namen, manchmal wird sogar nach unserem Arbeitgeber, unserer Position und der Anzahl der Mitarbeiter gefragt. Wenn wir online einkaufen, müssen wir unsere komplette Adresse, unser Geburtsdatum und Bankdaten für die Bezahlung angeben. Wir zahlen virtuell mit unseren Daten. Der Preis dafür ist, dass wir unter Umständen ungewollt einen Newsletter und Werbung erhalten. Je mehr wir im Internet unterwegs sind, desto mehr Daten bzw. Spuren hinterlassen wir, mit denen ein Nutzerprofil erstellt werden kann. Das Internet weiß ganz genau, wo unsere Interessen liegen und kann uns so ganz gezielt Werbung anzeigen, die unseren Vorlieben entspricht.

 

Menschen, die ihre Privatsphäre und Daten schützen wollen, sind deshalb dazu übergegangen, alternative Suchmaschinen zu Google zu verwenden.

 

Aber zurück zum Thema Werbung. Überall im Internet stoßen wir auf Werbung. Oft werden wir sofort nach dem Öffnen einer Website oder eines Blogs regelrecht von ihr überfallen. Der Blogartikel kann noch nicht mal zu Ende gelesen werden und schon sollen wir uns zu einem Newsletter oder Webinar anmelden oder etwas kaufen. Das hat dazu geführt, dass viele einen Adblocker installieren. Aber was passiert dann? Viele Seiten finanzieren sich über Werbung. Entweder müssen sie dichtmachen, weil die Kosten der Website nicht mehr über die Werbung gedeckt werden, oder sie gehen wie diverse Zeitungen den Weg, die Seite kostenpflichtig zu machen, wenn jemand den Adblocker nicht abschaltet. Hier ein Bericht zum Thema.

 

Spätestens, wenn man sich die Dokumentation im ZDF Weltmacht Google angeschaut hat, weiß man wie mächtig Google ist und wie viele Daten über uns gesammelt werden durch die zahlreichen Produkte und Dienste, die Google anbietet. Wer ein oder mehrere Google-Produkte nutzt, kann einfach mal einen Versuch machen, ein- und ausgeloggt nach etwas zu suchen und die unterschiedlichen Suchergebnisse vergleichen.

 

Wie passt das zusammen?

  • Wir wollen alles kostenlos.
  • Wir wollen keine Werbung.
  • Wir wollen möglichst wenige Daten von uns weitergeben.

Bricht das System nicht zusammen, wenn alle nur kostenlose Angebote, Adblocker und alternative Suchmaschinen zu Google verwenden?

 

Vor Jahren habe ich mal eine Geschichte gehört, die sinngemäß ungefähr so ging. Ein reicher Mann schenkte einem Bettler einen Mantel. Nach ein paar Jahren traf er ihn wieder und fragte nach dem Mantel. Der Bettler antwortete, er habe ihn wegwerfen müssen, weil er kaputt gegangen sei. Daraufhin verkaufte der reiche Mann dem Bettler einen Mantel für einen symbolischen Wert von 1,00 USD. Nach ein paar Jahren traf der reiche Mann den Bettler wieder, der den verkauften Mantel immer noch trug. Was will uns die Geschichte sagen? Haben wir keine Wertschätzung für etwas, das kostenlos war? Achten wir nur auf Dinge, die wir bezahlt haben?

 

Fest steht, dass es auf die Dauer nicht alles kostenlos geben kann. Wenn man dieser Umfrage glauben darf, sind die Nutzer bereit, für hochwertigen Inhalt zu zahlen.

 

Das von Katharina Lewald erwähnte Beispiel Ein unverschämtes Angebot, oder: Warum gute Texte Geld kosten müssen ist nur eins von vielen, das die dreiste Erwartungshaltung beim Einholen eines Angebots und die Geringschätzung für die Arbeit anderer zeigt.

 

Machen wir einen kurzen Exkurs zum Online-Shopping. Wir sind es mittlerweile gewohnt, dass wir als Neukunden heftig umworben werden. Für die Anmeldung zum Newsletter gibt es einen Rabatt bei der ersten Bestellung. Vom Newsletter abmelden und neu anmelden bringt mittlerweile gar nichts mehr, um erneut in den Genuss eines Rabatts zu gelangen. Wird vom System erkannt, dass wir kein neuer Abonnent sind. Bei der ersten Bestellung erhalten wir ein Gratisgeschenk oder einen Gutschein für die nächste Bestellung. Stammkunden werden viel zu oft vernachlässigt, anstatt sich ein Treueprogramm für sie auszudenken, um sie für ihre Loyalität zu belohnen. Wen wundert es da, dass Markentreue keine Selbstverständlichkeit mehr ist auf der Jagd nach dem günstigsten Angebot. Es gibt Gutscheinportale, wo viele vor der Bestellung nachschauen, ob sie das Gewünschte günstiger erhalten. Manch einer bestellt ohne Gutschein gar nichts mehr. Der Slogan von Saturn „Geiz ist geil“ spiegelt treffend die Mentalität im Internet wieder.

 

Kostenlose Angebote und Gutscheine haben definitiv einen großen Einfluss auf uns. Sie verändern unser Kaufverhalten und unsere Bereitschaft, für etwas zu zahlen. 

 

Geht es uns so schlecht, dass wir möglichst viel kostenlos oder so günstig wie möglich haben möchten? Oder geht es uns so gut, dass wir keine Wertschätzung mehr dafür haben, dass bei allem, was wir kostenlos oder günstig erhalten, ein Mensch Arbeit und Zeit investiert hat?

 

Resümieren wir mal:

  • Wir laden Musik im Internet herunter statt uns ein Album zu kaufen.
  • Wir laden ein E-Book im Internet runter statt uns ein Buch zu kaufen.
  • Wir lesen und informieren uns online statt Zeitungen und Bücher zu kaufen.
  • Wir besuchen online Kurse statt an eine Schule, Universität, usw. zu gehen.
  • Wir shoppen mehr online statt lokal einzukaufen.

Immer mehr Aktivitäten verschieben sich ins Internet und es gibt bei fast allem kostenlose oder sehr günstige Angebote.

 

Aber macht das nicht auch unsere Preise kaputt? Gibt es noch ein gesundes wirtschaftliches Verhältnis zwischen dem Wert eines Produkts oder einer Dienstleistung und dem Preis? Kann es auf Dauer auch weiterhin kostenlose oder spottbillige Inhalte im Internet geben?

 

Kürzlich habe ich das Tool ResponseSource getestet.

  • Journalisten und Blogger können auf dieser Plattform eine Anfrage zu einem bestimmten Thema mit der passenden Kategorie stellen.
  • Die Anfrage wird an einen Pool von Kommunikationsverantwortlichen, den Antwortgebern, weitergeleitet.
  • Das Tool vermittelt den Kontakt und gibt Journalisten oder Bloggern die Möglichkeit, Pressemitteilungen, Statistiken, Bilder, Audio- und Videomaterial zu erhalten, oder einen Partner für ein Interview zu finden.
  • Die Kommunikationsverantwortlichen können ihre Sichtbarkeit im Internet optimieren, ihre Positionierung verbessern, Kontakte aufbauen und Trends verfolgen.
  • ResponseSource ist für Kommunikationsverantwortliche während der Einführungsphase kostenlos.

Ich war beeindruckt von den vielfältigen Antworten, die ich nach meiner Anfrage erhalten habe, und den Kontakten, die sich daraus ergeben haben (und das alles kostenlos).

 

Hier noch weitere Beispiele mit Plattformen:

Meiner Meinung nach wird der Trend dahin gehen, im Internet immer mehr Plattformen zu bieten, die bestimmte Serviceleistungen in der Einführungsphase kostenlos anbieten, und wenn es gut angenommen wird, zu kommerzialisieren. Die Vergütung der Leistung kann z. B. durch eine prozentuale Abgabe erfolgen. Dasselbe gilt auch für Apps, wo es kostenlose und kostenpflichtige gibt. Ein Beispiel ist die App Offtime mit der die Kommunikation gefiltert werden kann, um gezielt Auszeiten zu nehmen.

 

Fazit

Fest steht für mich, dass es langfristig nicht alles kostenlos oder günstig geben kann. Hier findet auch durch die Diskussion über Adblocker ein Umdenken statt. Eine gewisse Bereitschaft, für Inhalte zu zahlen, ist vorhanden. Die große Frage ist, wie das im Detail funktionieren soll.

  • Wer legt die Preise fest?
  • Wie können Inhalte bezahlt werden?
  • Wie kann der Nutzer entscheiden, ob es sich lohnt, für den Inhalt zu zahlen?

Ein kostenloses oder günstiges Angebot zum Kennenlernen eines Produkts oder einer Dienstleistung macht sicher Sinn, aber der Anbieter muss auch die Möglichkeit haben, mit seinem Angebot Geld zu verdienen, anstatt seine Kosten wenigstens teilweise durch die Schaltung von Anzeigen auf der Website zu decken.

 

Sind Sie bereit, im Internet für etwas zu zahlen?

 

Ergänzung am 30.05.16:

Die von Stefan erwähnte Blogparade von Robert Weller ist zwar aus 2014, aber thematisch immer noch aktuell. Hier ist die Auswertung Für Web-Content Geld bezahlen? Nur wenn die Qualität (und der Preis) stimmt!

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Claudias praktischer Ratgeber zum Online-Marketing

Tipps fürs Online-Marketing

Die Vielfalt beim Online-Marketing
Tipps fürs Online-Marketing

Die Gelben Seiten kennt sicher jeder, aber reicht das heute noch, um gefunden zu werden und auf sich aufmerksam zu machen? Sicher nicht. Wenn jemand ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen möchte, muss er im Internet präsent sein. Um es gleich vorweg zu nehmen, ein paar gute Brancheneinträge reichen auch schon aus, aber eine eigene Website ist natürlich noch besser. Die Medien, die jemand benutzt, um seine Kunden zu erreichen, werden in earned, paid und owned Media (verdiente, bezahlte und eigene Medien) unterteilt.

Ein paar Beispiele:

  • Bezahlte Medien: Werbung/Anzeigen in Fernsehen, Radio, Magazinen, Kino- oder Außenwerbung, Banner, SEM/bezahlte Anzeigen wie z. B. Google AdWords.
  • Eigene Medien: Broschüren, Website, Corporate Blog, Facebook-Fanseite, Twitterkanal, Mobile Apps.
  • Verdiente Medien: Mund-zu-Mund-Propaganda, was die Nutzer der Marke empfehlen und verbreiten. Das tun die Nutzer/Kunden zwar kostenlos, aber die Marke muss es sich durch entsprechende Leistung verdienen. Es gibt Media-, Blogger- und Influencer-Beziehungen durch die Empfehlungen entstehen können.

Zum allgemeinen Verständnis, Suchmaschinen crawlen (durchforsten) das Web, kategorisieren und indexieren. Ein Crawler (auch Bot oder Spider genannt) ist ein Computerprogramm, das von Seite zu Seite springt, indem es Links folgt. Daraus ergibt sich das Ranking, um bei jeder Suchanfrage möglichst relevante Ergebnisse zu zeigen.

Aber schauen wir uns das genauer an, was man tun kann, um im Internet gefunden zu werden. Als ersten Schritt empfehle ich, nach sich selbst zu googeln, um zu prüfen, wie und wo man gefunden wird. Oft ist schon ein Eintrag bei Google Maps vorhanden, ohne dass es der Betreffende weiß. Im zweiten Schritt wird die Konkurrenz gegoogelt, um sich ein Bild zu machen, was die tun, um gefunden zu werden. Das gibt nützliche Informationen, was man selbst für seine digitale Präsenz tun kann.

 

Online-Branchenverzeichnisse

Durch das Googeln nach sich selbst und seiner Konkurrenz, erhält man eine Idee, welche Verzeichnisse nützlich sein könnten. Hier ist eine Liste aktueller Branchenverzeichnisse.

Allgemeine Daten wie Name, Adresse, Telefon, E-Mail, Website (wenn vorhanden) und Logo sollten bei allen Einträgen identisch sein. Bei den Bildern kann variiert werden. Ich empfehle, die Texte für jeden Brancheneintrag wegen „duplicate content“ (doppeltem Inhalt) individuell zu formulieren. Folgende Punkte sind für den Eintrag auch wichtig:

  • die Öffnungszeiten,
  • eine Wegbeschreibung mit Karte oder Stadtplan,
  • schnelles Finden der Infos für eine Kontaktaufnahme.

Außerdem empfehle ich, eine Tabelle zu erstellen mit allen Einträgen, damit bei Änderungen (z. B. Umfirmierung, Umzug) klar ist, wo überall geändert werden muss.

 

Google My Business

Jedem lokalen Geschäft empfehle ich einen Google My Business Eintrag. Schließlich müssen gerade die potentiellen Kunden vor Ort wissen, wen es in der Nähe gibt. Bing Places for business und Yahoo Local sind die Entsprechungen in diesen beiden Suchmaschinen. Google ist zwar in Europa die Suchmaschine Nummer 1, aber 2 weitere Einträge, noch dazu kostenlos, schaden nicht.

 

Bewertungsportale

Eigenlob oder falsche Bewertungen bringen nichts, sie schaden nur. Vertrauen wird  nur durch echte Bewertungen von Kunden geschaffen. Die gelben Sterne auf Google sind bei den Suchergebnissen ein Eyecatcher, der aufmerksam macht. Hier ist eine Liste der wichtigsten Bewertungsportale.

 

Lokales Marketing

Wo wir gerade beim Thema lokales Geschäft sind, sprechen wir doch gleich über lokales Marketing. Drei Punkte haben wir schon. Einträge in Online-Branchenverzeichnissen sind wichtig, besonders wenn keine Website vorhanden ist. Die bekanntesten Suchmaschinen sind Google, Yahoo und Bing, deshalb ist es von Vorteil, dort mit dem Unternehmen gelistet zu sein. Der 3. Punkt sind Bewertungsportale. Hier noch ein paar Beispiele:

  • Yelp für Geschäfte in der Umgebung.
  • OpenTable, um online in Restaurants zu reservieren und vorab Bewertungen zu lesen.
  • TripAdvisor für Bewertungen von Hotels, Flügen, Ferienwohnungen, etc., neuerdings auch zum Buchen von Hotels.
  • Kennst Du Einen? für Dienstleistungen in der Nähe.
  • Wer liefert was für B2B, um nach Anbietern und Produkten zu suchen.  
  • W & V Wer Wo Was, um Dienstleister zu suchen.

Es gibt für fast jede Branche ein passendes Portal, wahrscheinlich war hier schon mindestens eins dabei, das beruflich oder privat nützlich sein könnte.

Ein weiterer Punkt sind Profile in sozialen Netzwerken wie z. B. Facebook, Twitter, Google+, XING, LinkedIn. Achtung, in manchen Netzwerken wird nach Privat- oder Unternehmenskonto (z. B. Google+ und Facebook) unterschieden. Ich gehe später nochmal auf die sozialen Netzwerke ein.

 

Die Website

Das hat wahrscheinlich jeder schon mal erlebt, dass beim Lesen eines Satzes der Eindruck entsteht, da fehlt doch etwas, verstehe ich nicht, beim nochmaligen Lesen wird aber festgestellt, dass der Text nicht ganz schlüssig ist. Entweder hat sich der Schreiber nicht viel Mühe gegeben oder für die Suchmaschine geschrieben, was für den Websitebesucher meist schwerer zu lesen ist. Das macht natürlich keinen Sinn. Verständlich zu schreiben, ist das A und O. Auch Google legt Wert auf guten Inhalt. Die wichtigsten SEO-Punkte, damit eine Website organisch, vorzugsweise auf der 1. Seite, gefunden wird, sind:

  • ein treffender Domainname,
  • passende Überschrift für jede Seite,
  • sprechende URL für jede Seite,
  • einfache Navigation,
  • übersichtliche Struktur,
  • schnelle Ladezeit.

Betreffend Ladezeit habe ich mich mal bei einem Online-Shop „beschwert“ und diese ehrliche Antwort erhalten: „Bitte entschuldigen Sie diese Unannehmlichkeit. Wir wissen um die Server Engpässe und suchen noch nach Lösungen. Aktuell sollte der Webshop ohne Einschränkung funktionieren.“ Diese Offenheit hat mich so beeindruckt, dass ich dort auch weiterhin bestelle. Mit Google PageSpeed Insights gibt es nützliche Infos, wie schnell die Website auf Mobilgeräten und dem Desktop ist und was zur Optimierung getan werden kann. 

Noch ein Tipp: Die Google Search Console gibt wichtige Informationen, wie die Website bei den Suchergebnissen abschneidet, über das Ranking und eine Einschätzung durch Google. 

Sinnvolle Links zur Website von guten Websites werden als Empfehlungen gewertet. Der Title Tag (Seitentitel), die Meta Description (Meta Beschreibung)  passende Bildnamen und  Alt-Tags (Alternativtexte) zu den Bildern und sprechende URLs sind bei der Suche wichtig, damit die Website gefunden wird.   

Noch mehr Tipps gibt es von Fabian Auler in 101 SEO-Tricks, die deine Website nach vorne bringen

Abschließend noch ein paar allgemeine Tipps für die Website:

  • Es ist üblich, dass der Websitebesucher mit Klick auf das Logo zurück zur Startseite kommt. Das Logo sollte überall einheitlich sein.
  • Relevante, ansprechende und verständliche Alltagssprache, keine Hightech-Begriffe und unverständlichen Fachbegriffe verwenden.
  • Wenn vorhanden, Bewertungen und Referenzen integrieren.
  • Bildoptimierung oder Thumbnails verwenden (für schnellere Ladezeiten). 
  • Installation eines Suchfelds.
  • Responsive Webdesign, weil die Nutzung von Smartphones immer mehr zunimmt.
  • Klarer Call-to-action (Handlungsaufforderung), damit der Besucher nicht einfach so die Website verlässt.
  • Icons der sozialen Netzwerke, wo Profile oder Seiten vorhanden sind.

Web Analytics

Den Einsatz von z. B. Google Analytics empfehle ich für jede Website oder Blog. Jeder Bericht in Analytics besteht aus Dimensionen und Messwerten. Mit Dimensionen werden Eigenschaften der Nutzer sowie deren Sitzungen und Aktionen beschrieben, wie z. B. Gerätetyp, Browser, Standort, Sprache, Betriebssystem, Zugriffsquelle. Messwerte sind messbare Werte wie z. B. die Anzahl der Nutzer, aufgerufenen Seiten oder Verweildauer.

Durch Analytics erhält man auch nützliche Informationen wie z. B.:

  • auf welchen Geräten die Website aufgerufen wird, wenn das hauptsächlich auf dem Smartphone ist, muss die Website mobilfreundlich sein,
  • an welchen Wochentagen, zu welchen Uhrzeiten es mehr oder weniger Besucher gibt, besonders wichtig bei der Schaltung von Anzeigen,
  • Alter, Geschlecht und demographische Daten der Besucher,
  • welche Seiten häufig oder selten aufgerufen werden, wie die Verweildauer und wo die Absprungrate besonders hoch ist als Hinweis, auf welchen Seiten optimiert werden sollte.

Durch diese Daten kann die Website und Strategie entsprechend angepasst werden.

 

E-Commerce

Eventuell macht es Sinn, nicht nur lokal, sondern auch im Internet zu verkaufen mit Lieferung nach Hause oder ins Geschäft zur Abholung. Für die Einrichtung eines Online-Shops und die Produktseiten braucht es:

  • brillante Fotos,
  • detaillierte Produktbeschreibungen,
  • Videos,
  • positive Kundenbewertungen,
  • Info zum Lagerbestand bzw. zur Verfügbarkeit.

Die Produkte werden zur besseren Übersicht meist in Kategorien und ggf. Unterkategorien unterteilt.

Ein Suchfeld, eventuell eine erweiterte Produktsuche, helfen dem Websitebesucher, das passende Produkt zu suchen und zu finden und erhöhen  die Kaufbereitschaft. Die Anzeige von:

  • kürzlich angesehenen Produkten,
  • passenden ergänzenden Produkten wie z. B. Batterien (Cross-Selling),
  • Listen mit ausgewählten Produkten,
  • speziellen Produktangeboten,
  • Empfehlungen,
  • ähnlichen Produkten

und anderen zusätzlichen Informationen zum Produkt können zu weiteren Einkäufen führen. 

Nach der hoffentlich erfolgreichen Suche fehlen „nur“ noch der „Einkaufswagen“ und ein Online-Bezahlsystem. Die Zahlungsabwicklung kann über einen externen Anbieter wie z. B. PayPal abgewickelt werden, wo auf eine externe Website weitergeleitet wird. Oder es gibt eine eigene Zahlungsabwicklung mit verschiedenen Zahlungsoptionen wie z. B. Vorauskasse, Kreditkarte oder Nachnahme.

Ein Backend-System für die Kontoerstellung für personenbezogene Daten, Lieferanschrift, verschiedene Zahlungsoptionen, evtl. Gutscheincodes, das Verwalten von Bestellungen, Verfolgen des Versands, Integration eines Finanz- und Buchhaltungssystems sind notwendig. Die Struktur der Website muss gut durchdacht sein und ein intelligentes Check-out mit Kundenkonto besitzen.

Idealerweise hat der Kunde auf allen Geräten ein perfektes Kauferlebnis.

Hier ein paar nützliche Links für die Erstellung eines Onlineshops:

Rabattaktionen, Google AdWords (s. u. Bezahlte Anzeigen) oder Criteo sind Möglichkeiten, auf den Onlineshop aufmerksam zu machen. 

Wer z. B. Google Analytics nutzt, erhält wichtige Daten, an welcher Stelle der Kauf abgebrochen wurde und kann entsprechend optimieren. Gründe für Verlassen des Warenkorbs können z. B. unerwartete Kosten, ein zu langer Bestellvorgang, bessere Preise bei der Konkurrenz, Bedenken wegen der Sicherheit der Daten oder umständliche Navigation auf der Website sein.

Mit Retargeting bzw. Remarketing können dem Beinahe-Kunden die Produkte seines Einkaufswagens auf einer anderen Website nochmal angezeigt werden in der Hoffnung, dass er den Kauf doch noch tätigt.

Dynamisches Retargeting geht noch einen Schritt weiter und personalisiert die Kaufempfehlungen, zeigt nicht nur das Produkt an, das nicht gekauft wurde, sondern bietet Alternativen und Ergänzungen, die zum Nutzerprofil passen.

 

Internationale Website

Durch die Nutzung von z. B. Google Analytics könnte z. B. auch entdeckt werden, dass es viele Besucher aus England auf der Website gibt. Dann kann nach einer Marktrecherche überlegt werden, ob eine englische Website sinnvoll wäre. Für die Übersetzung sollte nie ein Übersetzungsprogramm, sondern immer ein Muttersprachler gewählt werden. Der Inhalt muss lokalisiert werden. Neben der Sprache, müssen vielleicht auch Maße, Währung, kulturelle und sprachliche Gepflogenheiten, regionale Gegebenheiten berücksichtigt und Anpassungen gemacht werden. Kundenservice, Support, Rücksendungen, Rückerstattungen, Umtausch, Zahlungsmethoden (z. B. PayPal oder WorldPay), Steuern und Zölle, Zoll- und Exportvorschriften, grenzüberschreitende Bestimmungen,  Suchverhalten, Wettbewerb, Preisgestaltung, Verpackung, Umsatzsteuer, rechtliche und behördliche Hürden sind wichtige Punkte, die überdacht und geregelt werden müssen.

Hier sind 2 nützliche Links für den internationalen Verkauf:

E-Mail-Marketing

Bei E-Mail-Marketing und Newsletter denkt wahrscheinlich jeder 2. an Spam.

Tatsache ist, dass viele ohne Rückfrage in einen Verteiler aufgenommen werden und es oft nicht einfach gemacht wird, das Abo wieder abzubestellen. Dabei ist ein Double-Opt-In-Verfahren für die Anmeldung und eine einfache Abmeldemöglichkeit am Ende der Mail in Deutschland vorgeschrieben.

Wer eine Website hat, kann kostenlos z. B. eine PDF-Datei, ein E-Book, eine Infografik, ein Webinar oder einen Newsletter anbieten, um E-Mail-Adressen zu erhalten. Wichtig ist, die E-Mail zu personalisieren und lokalisieren: 

  • Name und Absender müssen klar erkennbar sein.
  • Die Betreffzeile muss aussagekräftig sein.
  • Manchmal empfiehlt es sich, individuelle Newsletter für jede Zielgruppe zu erstellen.
  • Der Inhalt muss für das Öffnen auf verschiedenen Geräten geeignet sein.
  • Weiterführende Links sind nützlich, wenn die Zielseite relevant ist.
  • Mit dem Inhalt auf den Punkt kommen.
  • Ein überzeugender und ansprechender CTA.
  • Möglichkeit der Abmeldung. Beim Abmelden wird mittlerweile gerne nach den Gründen gefragt (z. B. zu häufig, kein Interesse) oder Alternativen angeboten, den Newsletter z. B. nur noch wöchentlich oder monatlich zu erhalten.
  • Keine langweiligen Standard-E-Mails, sondern originelle und ansprechende E-Mails senden. Tipps dazu gibt es hier.

Hier sind 3 der bekanntesten Anbieter für den Newsletter-Versand:

Weitere Informationen gibt es im Artikel E-Mail-Marketing für Einsteiger: Die wichtigsten Grundlagen und Tipps vom UPLOAD Magazin.

 

Video-Marketing

Früher gab es häufig lange Ladezeiten und technische Probleme beim Öffnen eines Videos, das ist technisch heute in der Regel bei den meisten Geräten kein Problem mehr.

Videos sind lebendige Botschaften einer Marke und sollten unterhaltsam, bildend oder informativ sein.

Für die Aufnahme eines Videos reicht oft schon ein Smartphone, aber für professionelle Videos sind eine entsprechende Ausrüstung und ein Experte aus Qualitätsgründen oft besser geeignet.

  • Vor der Aufnahme sollte ein Storyboard (Szenenbuch) erstellt werden, in dem Szene für Szene der Ablauf einschließlich Handlung und Dialog geplant werden.
  • Ein externes Mikrofon ist für die gute Tonqualität wichtig.
  • Der Raum sollte gut beleuchtet sein.
  • Eine ruhige Kameraführung, die Tonqualität und Beleuchtung sind die 3 wichtigsten Punkte bei der Aufnahme.

Für die Bearbeitung des Videos gibt es z. B. folgende Videobearbeitungstools:

Ein Video-Editor-Tool bietet in der Regel die folgenden Funktionen:

  • zusammenstellen eines neuen Videos aus hochgeladenen Videos und Bildern,
  • zuschneiden der Clips auf die passende Länge,
  • hinzufügen von Musik zum Video aus einer Bibliothek genehmigter Titel,
  • anpassen der Clips mit speziellen Tools und Effekten.

Die Veröffentlichung kann z. B. auf YouTube oder Vimeo sein. Dabei sind relevante Keywords, ein aussagekräftiger Titel, eine ausführliche Beschreibung, ein CTA und Hashtags beim Teilen wichtig.

Wer einen Newsletter versendet, kann z. B. einen Link zur Website mit dem Video ergänzen.

Die Betrachtungszeit, Likes, Teilen und Kommentare sind wichtige Daten für die Messung des Erfolgs.

 

Mobile Marketing

1973 fand das erste mobile Telefongespräch statt. 1983 gab es das erste kommerzielle Mobiltelefon von Motorola. Es ist unglaublich, was sich bei der Entwicklung der Mobiltelefone in dieser relativ kurzen Zeit getan hat. Sie wurden immer kleiner und leistungsstarker.

Da immer mehr mit dem Smartphone gesucht wird, ist wie bereits erwähnt Responsive Webdesign ein Muss für jede Website, zumal es auch beim Ranking eine Rolle spielt, ob die Website mobilfreundlich ist oder nicht.

Schnelle Ladezeiten sind ein weiterer wichtiger Punkt.

Gerade für Mobilgeräte sind die Größe der Schrift  (gute Lesbarkeit), Bilder und Daten, leicht erkennbare Schaltflächen, große Buttons, eine einfache und klare Navigation, möglichst wenig Tipparbeit immens wichtig für ein einfaches Zurechtfinden und eine positive Nutzererfahrung. 

Für Smartphones gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Mobile App (App herunterladen und auf Mobilgerät installieren, kein Zugriff auf einen Browser) oder
  2. eine mobile Website (einfache Version der Hauptwebsite).

Eine App bietet Funktionen, die sich im Webbrowser nicht so einfach umsetzen lassen, oft mit Kamera oder GPS verknüpft (Smartphonefunktionen), Push-Benachrichtigungen sind möglich. Mobile Apps können für Verkaufsaktionen, Terminvereinbarungen, Onlinebestellungen, Veranstaltungen, kostenlose Aktionen, etc. verwendet werden.

Hier sind zwei Mögichkeiten, selbst eine App zu entwickeln:

Mobile Werbung wird gerne mit “Click to call” gemacht. Wichtig sind:

  • eine präzise Botschaft, 
  • Anruf-, Standort-, Sitelinkerweiterungen, 
  • kurzer und prägnanter Anzeigentext,
  • kurze und einfache Begriffe,
  • klarer Call-to-action (Handlungsaufforderung).

Der Google AdWords Keyword-Planer oder die Bing Schlüsselwort-Recherche sind nützliche Tools.

Es ist ein Unterschied, ob eine Anzeige auf dem Desktop oder einem Mobilgerät angezeigt werden soll, deshalb gibt es auch viele mobile Werbenetzwerke.

Hier ein paar Beispiele: 

Video-Marketing war für Smartphones früher ungeeignet, da es lange Ladezeiten und technische Probleme gab. Heute ist das in der Regel kein Problem mehr. Bei allen Anzeigen spielen Interessen und Aktivitäten der Zielgruppe eine große Rolle.

 

Soziale Netzwerke

Wie bereits beim lokalen Marketing erwähnt, gehören Profile in sozialen Netzwerken auch zum Marketing. Auch hier empfehle ich, zu googeln und recherchieren, wo sich die Zielgruppe und Konkurrenz aufhält, und sich für ein paar passende Netzwerke zu entscheiden. Die meisten Profile sind zwar kostenlos oder es gibt eine kostenlose Basis- und kostenpflichtige Premiumversion wie bei XING oder LinkedIn, aber die Zeit, die für die Erstellung und Pflege benötigt wird, kostet letztendlich auch Geld. Wichtig ist beim Posten eine gute Mischung aus eigenem und fremden Inhalt, nicht zutexten, sondern kommunizieren und interagieren. Regelmäßig posten, aber nicht ausschließlich eigene Werbung. Ritter Sport ist ein gutes Beispiel wie mit Gewinnspielen, Plakatvoting und anderen Aktionen mit den Kunden/Fans interagiert werden kann. Wer in den sozialen Netzwerken erfolgreich sein möchte, braucht einen Social Media Plan/eine Strategie, Tools für das Veröffentlichen wie z. B. Hootsuite, Buffereverypost und für das Monitoring.

Tina Gallinaro hat es in Keine Zeit für Social Media? Dann lasst es lieber bleiben! treffend auf den Punkt gebracht.

 

Der Blog

Der Nachteil in den sozialen Netzwerken ist, dass alles sehr vergänglich ist, weil jeden Tag neu gepostet wird und die Infos von gestern sehr schnell in der Timeline verschwinden. Unternehmen, die in den sozialen Netzwerken unterwegs sind, und feststellen, dass immer wieder dieselben Fragen gestellt werden, können überlegen, ob es nicht sinnvoll ist, die Fragen in einem Corporate Blog zu beantworten. So kann bei erneuter Frage bequem der Link zum Artikel mit einem kurzen Kommentar gepostet werden. Ein Corporate Blog ist ideal als Ratgeber- oder Infoseite. In jeder Firma passieren Dinge, die sich gut in einen Artikel verpacken lassen, wie z. B. Produktänderungen, neue Produkte, Events, Besuch von Messen. In der Auswertung der Blogparade Erfolgreich Bloggen ohne eigenes Blog? von Meike Leopold findet bestimmt jeder eine Anregung, wie der eigene Blog gestartet werden kann oder wie es auch ohne geht.

 

Bezahlte Anzeigen

Wenn ein Budget für Anzeigen vorhanden ist, gibt es folgende Möglichkeiten: 

  • Google AdWords. Hier sind Tipps von Robert Klimossek zur Erstellung einer Kampagne. 
  • Facebook Ads. Nützliche Informationen rund um Facebook Ads gibt es im Blog von Thomas Hutter. 
  • Promoted Pins bei Pinterest. Wie das funktioniert kann im Artikel von Tina Bauer auf Online Marketing nachgelesen werden.
  • Twitter Werbung. Auch in diesem Netzwerk können Anzeigen geschaltet werden. Torsten Materna beschreibt auf Social Media Talk wie das funktioniert.

Retargeting für Beinahe-Kunden habe ich bereits im Abschnitt E-Commerce erwähnt.

Es gibt natürlich noch weitere soziale Netzwerke für die Schaltung von Anzeigen.

Für alle Anzeigen sind die Keywords wichtig (Gebotshöhe,  Qualitätsfaktor, Relevanz, CPC (cost per click = Preis pro Klick), Traffic und Mitbewerber).

Wie bereits beim Mobile Marketing erwähnt sind der Google AdWords Keyword-Planer oder die Bing Schlüsselwort-Recherche nützliche Tools.

Bei den Anzeigen ist ein guter CTA (Call-to-action = Handlungsaufforderung) wichtig. Tipps dazu gibt Ben Harmanus bei unbounce in Was ist eine Call To Action (und wie optimierst du sie für Conversions)? 

Ich empfehle generell, vorab eine Recherche zu machen, wo sich die Zielgruppe/Kunden aufhalten und zu schauen, was die Konkurrenz macht.

Wichtig ist, die Anzeigen zu analysieren, welche Keywords, Texte, Zielseiten, usw. mehr Conversions bringen.

 

Wer noch weitere nützliche Tools sucht, dem empfehle ich die Auswertung der Toolparade Die Top-Online-Tools der Zielbar-Gemeinde #toolparade von Dani Schenker.

 

Im Online-Marketing gibt es eine Vielfalt an Möglichkeiten, eine vollständige Liste im Detail zu erörtern hätte den Rahmen des ohnehin schon langen Artikels gesprengt.  Wie bereits erwähnt empfehle ich jedem, in Google nach sich und der Konkurrenz zu suchen. Es gibt keine Universal-Strategie für jedes Unternehmen. Ein Online-Marketing-Plan muss immer individuell für die Firma erstellt und eine Entscheidung getroffen werden, was intern und was extern gemacht werden kann und sollte. Viel hängt dabei auch vom Budget ab. Bevor sich jemand für die Zusammenarbeit mit einer Agentur oder einen Billiganbieter entscheidet, empfehle ich die Lektüre dieser beiden Artikel:

Wie Werbung polarisieren kann, zeigt die Radiowerbung von Willi Pfannenschwarz, der Stimme für das Seitenbacher Müsli.

 

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, online gefunden zu werden, sowohl mit als auch ohne Kosten. Die große Frage dabei ist immer, was man selbst machen kann, was extern an eine Agentur abgegeben werden sollte und was durch entsprechende Schulung erlernt werden kann (Hilfe zur Selbsthilfe). Der Vorteil einer Agentur ist das Fachwissen, der Vorteil von Mitarbeitern im Haus ist die bessere Kenntnis der Produkte und Dienstleistungen. Ideal ist eine transparente Zusammenarbeit, bei der beide Seiten die notwendigen Informationen erhalten, um gut arbeiten zu können und das Ziel zu erreichen. Wer an der falschen Stelle spart, den billigsten Anbieter wählt, darf sich nicht wundern, wenn das Ergebnis eine Blamage für das Unternehmen ist.

 

Welche Online-Marketing-Aktivitäten können Sie empfehlen und warum?

 

Nachfolgend eine Kurzversion als Präsentation.

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Claudias praktischer Ratgeber Interview mit mir

Interview mit mir im Blog El Instante

Interview im Blog El Instante
Lisa-Alexa Kopka hat mich interviewt

Lisa-Alexa Kopka vom Blog El Instante hat mich interviewt und Fragen gestellt über

  • Content,
  • Content Marketing,
  • Bloggen,
  • Zukunftsvisionen,
  • Persönliches,
  • Berufliches.

Hier geht es zum kompletten Interview. Viel Spaß beim Lesen.

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Claudias praktischer Ratgeber zur Zeit offline 

Wie viel Zeit bleibt offline?

Uns rennt die Zeit davon
Die Zeit läuft wie in einer Sanduhr

Manche sind wahre Meister der Prokrastination oder Delegation, verschieben alles auf morgen oder delegieren einfach, verschaffen sich so Freiraum und Zeit. Andere haben das Gefühl, dass ihnen die Zeit zwischen den Fingern verrinnt ähnlich wie der Sand in einer Sanduhr, der Tag einfach nicht genügend Stunden hat. Alle haben eins gemeinsam, nämlich einen Tag mit 24 Stunden. Wie beruflich und privat die Prioritäten gesetzt werden, wofür wie viel  Zeit eingeplant wird oder nicht, ist eine sehr individuelle Angelegenheit.

Und wer in Rente geht, hat ein ganz anderes Problem, was er plötzlich mit seiner Zeit anfangen soll.

 

Schauen wir kurz zurück, wie es früher war:

  • Während in der Anfangszeit des Telefons nur selten und in wichtigen Fällen telefoniert wurde, ist man heute mit Smartphone rund um die Uhr 24 Stunden erreichbar.
  • Während ein Brief früher je nach Absender- und Empfängerland tage- oder sogar wochenlang unterwegs war, wird eine E-Mail heute in sekundenschnelle zugestellt.
  • Während es früher nur zu bestimmten Zeiten Fernsehprogramm gab, der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an das Testbild, gibt es heute fast pausenlos irgendwo Programm. Kinder können schon vor 6.00 morgens Sendungen anschauen bis zum Abend.
  • Während man früher telefonisch oder persönlich Kontakt aufnehmen musste, um zu wissen, wie es jemandem geht und was er so macht, genügt heute oft ein Blick in die sozialen Netzwerke, um zu erfahren, wo sich jemand aufhält und was er so treibt.

Fest steht, wir verbringen heute sehr viel mehr Zeit online als offline und das betrifft auch unsere Kinder.

Auf XING Klartext wird deshalb kontrovers darüber diskutiert, ob es ab der 1. Klasse das Fach Medienerziehung geben müsste oder Kinder bis zum 12. Lebensjahr von Computern ferngehalten werden sollten. Zum Thema Kinder und die Digitalisierung denke ich, dass Eltern für ihre Kinder verantwortlich sind, Vorbild sein müssen und Aufklärung notwendig ist über Wertschätzung, Privatsphäre, Datenschutz und Urheberrecht, um aufmerksam, vorsichtig und verantwortungsbewusst im Internet zu surfen.

 

Durch den technischen Fortschritt ist beruflich und privat vieles einfacher. Man denke nur an Wasch- oder Spülmaschine, Computer und Maschinen, durch die viele Arbeiten schneller und einfacher erledigt werden können. Es ist doch paradox, obwohl wir heute in der Regel weniger arbeiten als früher und mehr Freizeit haben, klagen wir über Zeitmangel und Stress. Ist die Digitalisierung unseres Lebens so weit fortgeschritten, dass die Zeitersparnis ins Negative umgeschlagen ist? Warum fühlen sich viele unter Druck gesetzt und überfordert? Ist die Grenze zwischen Berufs- und Privatleben durch die ständige Erreichbarkeit per E-Mail, Smartphone und Co. so sehr verwischt, dass wir nicht mehr richtig abschalten und entspannen können?

 

Social Media im Alltag ist so allgegenwärtig, dass es für die meisten selbstverständlich ist, berufliche und private Kontakte über soziale Netzwerke zu pflegen. Während Werbung früher "greifbar" war in Zeitschriften, im Fernsehen, auf Plakaten, usw., begegnet sie uns heute digital überall im Internet, auch in den sozialen Netzwerken, und ist oft nicht als Werbung erkennbar. Wem die viele Werbung zu viel ist, verwendet einen Adblocker. Im Internet gibt es eine Flut an Informationen, die wir gar nicht aufnehmen können. In Sekundenschnelle werden Entscheidungen getroffen, auf welchen Link oder welche Anzeige wir klicken, um mehr zu erfahren. Wir werden konstant in irgendeiner Form berieselt.

 

Überall lesen wir, wie wir Zeit sparen können, erhalten Tipps zur Steigerung unserer Produktivität, für effektives Zeitmanagement oder Informationen über Tools zur Arbeitserleichterung.

 

Ivan Blatter ist Personal Trainer für Zeitmanagement und bietet regelmäßig Webinare an. In der Auswertung seiner Blogparade Welches sind Ihre drei wichtigsten und/oder liebsten Tools, um produktiver zu arbeiten? (der Link funktioniert leider nicht mehr) gibt es zahlreiche Tipps und Tools der Teilnehmer zur Steigerung der Produktivität bei der Arbeit. Hier ist mein Beitrag.

 

In der Auswertung der Blogparade Die Top-Online-Tools der Zielbar-Gemeinde #toolparade von Dani Schenker bei Zielbar sind zahlreiche Tipps und Tools gelistet, um online die Arbeit zu erleichtern.

 

Mittlerweile gibt es sogar Apps, um bewusst offline zu gehen. Es scheint so, als ob das Problem, das uns die Technik und Digitalisierung eingebrockt hat, mit einer neuen Technik ausgelöffelt bzw. gelöst werden soll. Warum lassen wir uns so leicht ablenken, lesen eingehende E-Mails, Nachrichten, Statusmeldungen, etc. immer sofort? Woher kommt die Angst, etwas zu verpassen und deshalb immer online zu sein? Sind wir nicht in der Lage, selbst zu entscheiden, wann und wie oft wir online und offline sind, um eine gesunde Balance zu finden? Sind wir schon so weit, dass Digital Detox (digitale Entgiftung) ein Thema bei uns ist? Ich finde, es sollte ein Thema sein, weil sich noch zu wenig Menschen Gedanken machen über die Folgen der Digitalisierung und ständigen Erreichbarkeit.

 

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, Geräte und Tools, online und offline Zeit zu sparen und seine Zeit effizient(er) zu nutzen. Fest steht, wir brauchen Zeiten, in denen wir komplett offline sind, um abzuschalten und zu entspannen. Eine gesunde Work-Life-Balance besteht nicht nur aus einem Gleichgewicht zwischen Berufs- und Privatleben, sondern auch aus einem Gleichgewicht zwischen der Online- und der Offline-Zeit. Jeder muss für sich definieren, wie seine eigene Work-Life-Balance in Einklang gebracht werden kann mit einem gesunden Leben.

 

Wie wichtig ist Zeit offline für Sie? 

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Claudias praktischer Ratgeber zur Digitalisierung

Kinder und die Digitalisierung

Auch Kinder besitzen schon Smartphones
Die Technik im Vergleich früher und heute

Wenn ein Kind vom Kindergarten in die Schule wechselt, werden emotionale, soziale, motorische, sprachliche und kognitive Fähigkeiten erwartet.

 

In der Grundschule wird teilweise schon mit Antolin gearbeitet, einem Online-Portal zur Leseförderung von der 1. bis zur 10. Klasse.

 

Ab der 5. Klasse besitzen viele Schüler bereits ein Smartphone und WhatsApp wird verwendet, um Nachrichten zu senden. Lehrer teilen auf diese Weise mit, wenn eine Unterrichtsstunde ausfällt, Schüler fragen bei einem Mitschüler nach, welche Hausaufgaben zu erledigen sind, wenn vergessen wurde, was zu tun ist.

 

Welche Unterrichtsmethode die beste ist, wird immer wieder diskutiert. Nach der VARK-Theorie gibt es 5 Lerntypen:

  1. Visuelles lernen (visual),
  2. auditives lernen (auditory),
  3. lesen/schreiben (reading/writing),
  4. kinästhetisches lernen (kinesthetic),
  5. multimodal (eine Kombination der o. g. Typen).

Mittlerweile gibt es audiodigitale Lernsysteme, Lerncomputer für Kinder und E-Learning (electronic learning = elektronisch unterstütztes Lernen). Ob es elektronisch einfacher, schneller und besser ist, zu lernen, hängt von vielen Faktoren ab. Fest steht für mich, wenn es weniger Schüler pro Klasse gäbe, könnte besser auf die Bedürfnisse der einzelnen Schüler eingegangen werden.

 

Ich frage mich bei all der Technik, wann, wo und wie sollen Kinder lernen, sich etwas zu merken, sich ganz normal zu verabreden, zu informieren, zu kommunizieren, zu planen, zu organisieren? Es ist sicher sinnvoll, wenn Kinder schon früh den Umgang mit technischen Geräten lernen, mit einem Computer vertraut sind, da es kaum noch Berufe gibt, wo nicht irgendwann etwas digital gemacht werden muss. Aber ich sehe auch die negative Kehrseite der Digitalisierung, weil das Zwischenmenschliche oft zu kurz kommt.

 

Spezielle Seiten, wo Kinder im Internet sicher surfen können, sind nur eine Übergangslösung. Ein sicheres Internet ist wünschenswert, aber illusorisch, deshalb ist Aufklärung gerade bei Kindern notwendig.

 

Die Geschichte des trojanischen Pferds kennt wahrscheinlich jeder. 10 Jahre lang kämpften die Griechen im Trojanischen Krieg erfolglos um die Mauern von Troja bis man auf die Idee kam, das trojanische Pferd aus Holz zu bauen. Im Bauch versteckten sich griechische Soldaten und die Armee täuschte einen Abzug vor. Den Trojanern erklärte man, das Pferd sei ein Weihgeschenk an die Göttin Athene. Die Trojaner zogen das Pferd in die Stadt und stellten es vor den Tempel der Göttin Athene. In der Nacht stiegen die griechischen Soldaten aus dem Pferd, öffneten die Stadttore für ihre zurückgekehrten Soldaten und zerstörten die Stadt Troja.

 

Metaphorisch gesehen ist ein "trojanisches Pferd" etwas, das harmlos aussieht, aber eine Gefahr in sich birgt. In der EDV ist das Trojanische Pferd ein Begriff für eine Malware (Schadprogramm), ein Computerprogramm, das schädliche, nicht erwünschte Funktionen ausführt. Ein guter Virenschutz erkennt und blockt das.

 

Beim Runterladen von Programmen, Spielen, usw. passiert es häufig, dass unerwünscht z. B. eine neue Toolbar, neue Suchmaschine, die dann auch gleich die neue Startseite ist, mit installiert wird. Meistens ist es möglich, benutzerdefiniert runterzuladen, um selbst zu entscheiden, was installiert wird und was nicht. Virengeprüfte Downloadmöglichkeiten sind vorzuziehen.

 

Im Internet ist alles schön "verpackt", lädt zum Klicken ein. Laut einer britischen Studie kennt die Mehrheit der Teenager den Unterschied zwischen Werbung und Suchergebnissen nicht. Mit der Werbung verhält es sich ähnlich wie mit dem trojanischen Pferd. Sie wird oft als solche nicht erkannt, obwohl Werbung mittlerweile mit dem Begriff "Werbung" oder "Anzeige" versehen werden muss, weil es sich sonst um verbotene Schleichwerbung handelt. Ein Beispiel ist das Product Placement, bei dem Produkte in den Medien platziert werden

 

Aber das Internet hat nicht nur eine technische Seite, sondern auch eine menschliche und da gibt es 4 Punkte, die im Netz wichtig sind:

 

Wertschätzung

Online und offline ist gutes Benehmen wichtig. Im Internet nennt man das die Netiquette (ein Kofferwort aus englisch net = Netz und französisch étiquette = Etikette). Aber im richtigen und virtuellen Leben gibt es natürlich Störenfriede. Ein Troll ist ursprünglich ein nicht-menschliches Fabelwesen. Im Internet ist es ein Mensch, der die Kommunikation z. B. durch Provokationen stört. Wichtig ist, sein Gegenüber zu respektieren, höflich und freundlich zu sein, auch bei Kritik sachlich zu bleiben.

 

Privatsphäre

Die Privatsphäre ist ein nicht öffentlicher Bereich zur freien Entfaltung der Persönlichkeit. Das Recht auf Privatsphäre ist ein Menschenrecht. Einschränkungen gibt es bei öffentlichem Interesse an einer Person oder bei der Strafverfolgung. Es ist wichtig, seine eigene Privatsphäre zu schützen und die Privatsphäre anderer zu respektieren.

 

Datenschutz

Der Datenschutz ist der Schutz vor Missbrauch von Daten, des Persönlichkeitsrechts und der Privatsphäre bei der Datenverarbeitung. Zum Persönlichkeitsrecht gehört auch das Recht am eigenen Bild, d. h. dass jeder selbst bestimmen darf, ob Bilder über ihn veröffentlicht werden. Wer Bilder von Kindern im Internet veröffentlichen darf und ob das gut oder schlecht ist, wird immer wieder diskutiert. Es ist wichtig, die eigenen Daten zu schützen und mit fremden Daten sorgfältig umzugehen. Ein Beispiel: Mit einem Foto & Grafik Designer kann mit dem Effekt "verwischen" ein Gesicht auf einem Bild unkenntlich gemacht werden. Noch ein Beispiel: Über Snapchat können Bilder mit begrenzter Verfügbarkeit beim Empfänger versendet werden. Es ist jedoch möglich, versendete Dateien wiederzufinden und wiederherzustellen. Die einfachste Methode, ein Bild vor dem Verschwinden zu speichern ist, einen Screenshot zu machen. Deshalb ist es so wichtig, darauf zu achten, welche Daten man im Internet teilt, weil man nie weiß, wer diese speichert, so dass sie trotzdem noch vorhanden sind, auch wenn man sie selbst gelöscht hat. Und jeder, der Suchmaschinen und kostenlose Online-Dienste nutzt, muss sich darüber im klaren sein, dass immer mit den eigenen Daten bezahlt wird. Noch ein Tipp, für jeden Browser gibt es eigene Sicherheitseinstellungen, die man sich mal anschauen und einstellen sollte. Am 28.01. war übrigens der europäische Datenschutztag. Wer hat denn schon mal seinen Google Suchverlauf gelöscht?

 

Urheberrecht

Das Urheberrecht ist das Recht auf Schutz des geistigen Eigentums und regelt die Verwendung und Übertragung von geistigem Eigentum durch bzw. auf andere. Es gilt online und offline, den Urheber, Autor, Eigentümer, etc. von Bildern, Texten, Musik, etc. zu respektieren. Vor der Verwendung müssen die Urheberrechte überprüft und der Urheber muss genannt genannt werden. Bei Fotos hat er das Recht am Bild. Hier ist noch ein interessanter Rechtsfall betreffend Urheberrecht und einer Schule.

 

Fazit

Jeder ist selbst verantwortlich, seine Privatsphäre und seine Daten zu schützen und gegenüber Dritten dieselbe Sorgfalt anzuwenden. Bei Kindern sind die Eltern dafür verantwortlich. Wer heute nicht den Anschluss verpassen will, muss sich mit der Digitalisierung beschäftigen. Was sich technisch in nicht mal 2 Jahrhunderten getan hat, ist einfach beeindruckend. Wie sich die sozialen Netzwerke in nicht mal 2 Jahrzehnten entwickelt haben, ist bemerkenswert. Die technischen Möglichkeiten sind erstaunlich und noch lange nicht ausgeschöpft. Die Digitalisierung hat ihre Vor- und Nachteile. Im Internet ist es erforderlich, aufmerksam, vorsichtig und verantwortungsbewusst zu sein. Das Wichtigste, was man seinen Kindern geben kann, ist Zeit und Aufmerksamkeit, Vorbild zu sein für die Werte, die man vermitteln möchte. Für mich ist wichtig, dass der Mensch als Mensch dabei nicht verloren geht und Wert gelegt wird auf die emotionale und soziale Kompetenz.

 

Wie sehen Sie die Digitalisierung?

 

Hier 3 Leseempfehlungen zum Thema von Dr. Christoph Schmitt 

Nachfolgend eine Präsentation zum Thema.

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Kommunikation 2016

Kommunikationsstrategien 2016

Nicolas Scheidtweiler hat zu einer Blogparade Erwartungen an das Kommunikations-Jahr 2016 eingeladen.

 

2015 waren das meine Kommunikationsstrategien. Eins ist für mich sicher, das klassische Telefon wird als Kommunikationsmittel immer weniger verwendet und es wird immer mehr digital kommuniziert werden. Aber auch digital ist die Kommunikation für mich immer ein Gespräch, ein Dialog oder eine Diskussion. Sie kann auch eine Marketing- oder Verkaufsstrategie sein, um potentielle Kunden anzusprechen und zum Kauf zu animieren. 

 

Gehen wir doch ein paar Möglichkeiten für die Kommunikation durch.

 

Soziale Netzwerke

Über seine Kontakte in den sozialen Netzwerken erfährt man, was anderen gefällt, was diese gut oder schlecht finden. Viele Firmen sind mittlerweile mit einem Profil vertreten. Die sozialen Netzwerke werden auch als Suchmaschinen verwendet. Die Kommunikation wird sich deshalb immer mehr in die sozialen Netzwerke verschieben. Social Selling wird populärer werden. Die Buy-Buttons zeigen deutlich in diese Richtung. Es wird schwieriger, die Nutzer auf die Website zu lotsen. Dasselbe Problem haben auch Blogger, da mehr in den sozialen Netzwerken kommentiert und kommuniziert wird als im Blog. Vor allem Facebook und Twitter sind geeignet, um mit Kontakten, Kunden, Geschäftspartnern, usw. zu kommunizieren. Die Chat-Möglichkeit bei Facebook oder die Direktnachrichten auf Twitter (mittlerweile bis 10.000 Zeichen möglich) machen es einfach, mit seinen Kontakten zu kommunizieren.

Seit November 2014 hat Google+ ein neues Design und legt den Schwerpunkt auf Sammlungen und Communities. Wie immer gibt es Nutzer, die das gut finden und solche, die das vorherige Design vorziehen.

Bei den Google+ Communities findet sich für fast alle Interessen eine passende Gruppe, um Informationen auszutauschen und mit Gleichgesinnten zu kommunizieren. Ebenso in Gruppen auf LinkedIn oder Facebook.

Welches soziale Netzwerk sich am besten für die Kommunikation eignet, lässt sich pauschal nicht beantworten. Sowohl beruflich als auch privat hängt das davon ab, wo Freunde, Bekannte, Kunden, Geschäftspartner, etc. aktiv sind und was man erreichen möchte. Dafür empfehle ich eine Recherche vorab und einfach mal ausprobieren und eigene Erfahrungen sammeln. Meine Empfehlungen für die berufliche Kommunikation sind LinkedIn, Twitter und Google+. Facebook ist für mich eine private Kommunikationsplattform, aber eben deshalb ist dieses Netzwerk auch für Firmen interessant, weil sich dort Kunden und Entscheider aufhalten.

 

Social Media Kampagnen

Fast jedes soziale Netzwerk bietet die Möglichkeit, Kampagnen zu starten, um die Follower zu einer Interaktion oder einem Dialog zu bewegen. Ob nun ein Gewinnspiel oder Quiz, eine Umfrage oder Schnitzeljagd, der Fantasie sind hier fast keine Grenzen gesetzt. Sehr originell finde ich, das Verschwinden der Bilder auf Snapchat zum Vorteil für die Kampagne zu nutzen.

 

Website und/oder Blog

Da man bei den sozialen Netzwerken von Dritten abhängig ist, nie weiß, wie lange und in welcher Form sie existieren werden (Beispiel Google+), ist für mich die eigene Website und/oder ein eigener Blog das Kommunikationsmittel, das jedes Unternehmen, das im Internet gefunden werden will, haben sollte, um frei zu entscheiden, was und wie mit der Zielgruppe kommuniziert werden soll. Dabei ist die Authentizität der Website bzw. des Blogs von großer Bedeutung. Der Besucher muss so angesprochen werden, dass er sich wohlfühlt und gerne verweilt und ein authentisches Bild erhält.

 

Videos

Laut einer Umfrage würden 51 % in 2016 gerne mehr mit YouTube experimentieren. Ein Video ist eine sehr visuelle Art der Kommunikation, um eine Firma, einen Menschen, eine Dienstleistung oder ein Produkt vorzustellen. Ein professionell gemachter Imagefilm löst Emotionen aus, schafft Vertrauen und kommuniziert direkt mit dem Betrachter, veranlasst uns, etwas zu kaufen.

 

Lifestreaming

Da ein professionelles Video recht aufwendig und teuer ist, wird Lifestreaming weiter an Bedeutung gewinnen. Mit Periscope oder Meerkat ist es recht einfach möglich, eine aktuelle Entwicklung, ein Event oder Ähnliches live zu übertragen. Die Livestreams können direkt mit den Followern auf Twitter geteilt und kommentiert werden. Bei Meerkat kann das Konto auch mit Facebook verknüpft werden. Eine Echtzeitübertragung kann geschickt genutzt werden, um direkt mit potentiellen Kunden zu kommunizieren. Deshalb denke ich, dass diese Kommunikationsform technisch erweitert und mehr genutzt werden wird.

 

Messenger

Statt zu telefonieren, E-Mails oder SMS zu senden wird vermehrt über Messenger kommuniziert werden. Ob nun über die Messenger-App von Facebook oder WhatsApp, 2014 von Facebook übernommen, mittlerweile wird lieber eine Nachricht geschrieben als gesprochen.

 

Life-Chat-Support

Auf Websites, besonders wenn etwas verkauft werden soll oder ein Online-Shop vorhanden ist, sieht man immer häufiger die Möglichkeit für einen Life-Chat-Support. Dabei erscheint auf der Website nach einer bestimmten Zeit, meistens unten rechts, ein Fenster mit der Frage, ob Hilfe benötigt wird. In der Regel müssen der Name, E-Mail oder Telefonnummer und die Frage eingegeben werden. Eine sehr gute Möglichkeit, einen Besucher auf der Website zu halten und direkt Fragen zu beantworten. Das entsprechende Unternehmen muss natürlich auch eine zeitnahe Beantwortung der Fragen sicherstellen. Der Life-Chat-Support ist eine moderne Form der Kommunikation, die meiner Meinung nach immer mehr genutzt werden wird. Über Google Hangout gibt es ebenso eine Chat-Funktion wie auf Facebook, die allerdings eher zum chatten als für Support genutzt wird.

 

Storytelling

Die Diskussionen um Adblocker haben es ganz klar gezeigt, die Menschen wollen nicht plump angesprochen werden "kauf mich, ich bin das Beste". Werbung muss gut verpackt sein. Mit Storytelling oder Storyscaping wird versucht, in Form einer ansprechenden Geschichte eine Verbindung zwischen dem Verbraucher und der Marke herzustellen, um eine Botschaft zu kommunizieren. Diese Marketing-Technik wird sicher weiter ausgefeilt werden.

 

Influencer-Marketing

Beim Influencer-Marketing kommuniziert ein Prominenter, Blogger oder Networker mit hohem Bekanntheitsgrad und hoher Reichweite eine Botschaft über eine Marke. Wenn wir diesem Influencer (Beeinflusser oder Meinungsmacher) vertrauen, überträgt sich das auf das Produkt oder die Dienstleistung. Das gilt natürlich auch umgekehrt. Die Schwierigkeit besteht darin, den passenden Influencer zu finden. Ein weiteres Problem besteht darin, wenn das Produkt nicht das hält, was es bzw. der Influencer verspricht, überträgt sich das auch negativ auf den Influencer. Im weitesten Sinn sind auch Bewertungen Influencer, denn sie veranlassen uns, ein Produkt zu kaufen oder eben nicht zu kaufen. Generell ist es nicht immer einfach, eine Bewertung, egal ob sie von einem Familienangehörigen, Bekannten, Unbekannten oder einem Influencer gemacht wurde, zu bewerten und die richtige Kaufentscheidung zu treffen, da in der Kommunikation menschliche Faktoren, Assoziationen und Manipulationen zu unterschiedlichen Ergebnissen beim Empfänger/der Zielgruppe führen können. Simples Beispiel ist das Spiel Stille Post.

 

Echtzeit-Marketing

Beim Echtzeit-Marketing reagieren Marken auf aktuelle Ereignisse in Echtzeit, also zeitnah. Besonders bekannt sind dabei die Beißattacke des Fußballers Luis Suarez und die Reaktionen von Snickers oder Sixt und der Stromausfall beim Superbowl 2013 und die Reaktion von Oreo. Dabei werden aktuelle Ereignisse in neuer Form mit Bezug auf die Marke kommuniziert und erreichen eine sehr hohe Reichweite. Da im Internet Informationen sehr schnell gefunden und verbreitet werden können, wird diese Form der Kommunikation an Beliebtheit gewinnen.

 

Virtuelle Arbeitswelt

Auch in der Arbeitswelt hat sich die Kommunikation drastisch verändert und wird noch digitaler werden. Angefangen bei der Bewerbung, die mittlerweile meist digital übermittelt wird, dem 1. Gespräch, das oft nicht mehr persönlich sondern virtuell stattfindet, bis zur Arbeit mit Kollegen und Geschäftspartnern im Homeoffice oder Ausland. Gespräche oder Konferenzen finden z. B. über Skype oder Google Hangout statt. Für Events oder Meetings wird z. B. GoToMeeting oder edudip verwendet. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob virtuelle Teams  effizient arbeiten, welche technischen und menschlichen Anforderungen notwendig sind, um eine produktive Arbeit unter Menschen, die räumlich getrennt sind und sich nicht persönlich kennen, zu ermöglichen. Bei der ganzen Technik darf der Mensch nicht vergessen werden. Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber (Unternehmen) müssen darauf achten, was sie im Internet kommunizieren, da beide Seiten sich im Internet bei der Stellensuche und der Stellenbesetzung informieren.

 

Hashtags

In der Kommunikation in den sozialen Netzwerken werden immer mehr Hashtags verwendet werden. Ein Beispiel ist das Hashtag #toolparade der aktuellen Blogparade von ZIELBAR. Ein Hashtag ist ideal geeignet, um Informationen oder Daten zu einem bestimmten Thema zu sammeln oder zu recherchieren und ist deshalb ein gutes Werkzeug für die Kommunikation.

 

Fazit

Wie eingangs erwähnt wird die Kommunikation in 2016 immer mehr von offline zu online gehen. Wenn man bedenkt, was alles für Daten über jeden Einzelnen von uns im Internet vorhanden sind durch die Nutzung von Suchmaschinen oder kostenloser Online-Dienste, wo immer mit den eigenen Daten bezahlt wird, dann wird klar, wie es durch die Analyse unseres Nutzerverhaltens möglich ist, ein Profil von uns zu erstellen, so dass die Werbung immer zielgenauer wird und genau das kommuniziert, was wir über uns preisgegeben haben.

 

Was erwarten Sie von der Kommunikation in 2016?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Marketing

Vom Markt zum Marketing

Wo kaufen Sie gerne auf dem Markt, im Geschäft oder online?
Die Entwicklung vom Markt zum Marketing

Früher gingen die Menschen auf den Markt, um Dinge zu kaufen, verkaufen oder zu tauschen. Der Verkäufer, der am lautesten schrie, hatte die Aufmerksamkeit der potentiellen Kunden und Käufer. Auch heute gibt es an bestimmten Tagen in bestimmten Stadtteilen einen Markt, wo vor allem Lebensmittel aus der Region verkauft werden. Der eine oder andere kennt vielleicht den Hamburger Fischmarkt, der mit seinen Marktschreiern auch auf Tour geht in verschiedene Städte. Mittlerweile hat sich der Markt mehr in die Geschäfte und vor allem ins Internet verschoben. Produkte und Dienstleistungen werden vermarktet und das Marketing ist digital geworden. Es wird online und offline Werbung gemacht, die oft so laut wirkt wie ein Marktschreier (lästige Pop-ups, Banner, Animationen, automatisch abspielende Videos, blinkende Werbung).

 

Jutta Beyer von 2BS - Beyer Business Solutions UG (haftungsbeschränkt) hat sich bereit erklärt, mir ein paar Fragen zum Thema Marketing zu beantworten.

 

Für alle, die jetzt keine Zeit zum Lesen haben, gibt es hier eine Audioversion zum Anhören.

 

Du hast an der University of Applied Sciences in Kempten Betriebswirtschaftslehre studiert und den Bachelor of Arts (BA) erworben. Kannst Du uns Näheres über Deine Abschlussarbeit im Bereich Unternehmensberatung/Marketing erzählen?

Meine Bachelorarbeit schrieb ich praxisnah in einem Unternehmen im Bereich Marketing im Rahmen meines Schwerpunktes Unternehmensentwicklung und –beratung. Sie hatte den Titel „Stärkung der Kundenbindung mit SRD – eine empirische Exploration für SycoTec“. SRD ist eine Abkürzung für Success Resource Deployment, eine Methode in der Unternehmensentwicklung. Es ging darum, herauszufinden, was es für kunden-/marktorientierte externe Erfolgsfaktoren gibt und welche internen Ressourcen nötig sind, damit diese Erfolgsfaktoren optimal beeinflusst werden können. Dann habe ich die Erfolgsfaktoren und Ressourcen analysiert (anhand von Datenauswertungen sowie Kundenbefragungen) und Maßnahmen zur Optimierung entwickelt.

 

Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Ein Erfolgsfaktor könnte „Vertrauen“ sein. Eine dafür benötigte Ressource die Website, da hier viele vertrauensbildende Maßnahmen stattfinden können wie beispielsweise eine klare Kommunikation der Unternehmenswerte und Einblicke ins Unternehmen mit Fotos oder sogar Videos, Einbinden von Arbeitsproben und Kundenstimmen und so weiter. 

 

Du bist im Projektmanagement qualifiziert. Welche Tipps hast Du für Projekte?

Das stimmt, ich habe das Basis-Zertifikat der GPM (Gesellschaft für Projektmanagement) gemacht, ist allerdings schon ein paar Jahre her ;-). Tipps… Hm, sich genug Zeit nehmen, um im Vorfeld eine durchdachte und realistische Planung zu erstellen, überschaubare Arbeitspakete schnüren und regelmäßig den Stand der Dinge kontrollieren. 

 

Auch wichtig finde ich zu überlegen, wer die Stakeholder sind. Als Stakeholder werden alle Personen oder Gruppen bezeichnet, die in irgendeiner Weise vom Projekt betroffen sind oder ein Interesse daran haben. Das heißt, man sollte sich im Vorfeld überlegen, wer die Stakeholder sind, diese klassifizieren, überlegen, wie man diese Personen oder Gruppen miteinbeziehen (und ggf. besänftigen) kann und dann den Verlauf beobachten. Als Beispiel: Stakeholder sind oft Geschäftsleitung, Betriebsrat, Kunden etc. Beim Bau eines Freizeitparks in schönem und naturbelassenem Gelände könnten aber zum Beispiel auch Naturschützer Stakeholder sein, die versuchen, das Projekt zu verhindern. 

 

Du hast im Vertrieb und Marketing gearbeitet. Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten siehst Du in diesen beiden Bereichen und wie können sie sich optimal ergänzen?

Oh, ein heikles Thema, das öfter für Diskussionen sorgt ;-) Das hängt natürlich sehr von der jeweiligen Unternehmensstruktur und –größe ab. Ich sehe gar nicht mehr so viele Unterschiede, sondern hauptsächlich Gemeinsamkeiten. Marketing ist für mich das große Rahmengerüst, dem Vertrieb alleinig zugeordnet sehe ich eigentlich nur die Aufgaben, die direkt im Zuge des Auftragsmanagements anfallen. Akquise- und After-Sales-Maßnahmen sehe ich bei beiden Bereichen. Das Bild von Akquise, wie ein Vertriebsmitarbeiter am Telefon hängt und händeringend nach Adressen sucht, ist veraltet (auch wenn es schon noch hier und da so praktiziert wird). Akquise kann genauso stattfinden über Website, Blog, Online-Marketing und Social-Media-Aktivitäten der Unternehmen. Genauso sehe ich den After-Sales-Bereich bei Marketing und Vertrieb, Kunden kommunizieren auch über die sozialen Medien, stellen Fragen, wünschen Support, bewerten, loben oder beschweren sich und so weiter. Auch Kundenbindung findet unter anderem online statt. Ich halte in einem Unternehmen mit getrennten Marketing- und Vertriebsabteilungen einerseits eine klare Zuordnung der Aufgaben und Verantwortlichkeiten für wichtig und andererseits eben eine enge Zusammenarbeit.

 

Was war der Grund, Dich im März 2014 als Marketing- und Social-Media-Beraterin mit 2BS - Beyer Business Solutions UG (haftungsbeschränkt) selbständig zu machen?

Da gab es mehrere Gründe. Am Selbständig-Sein schätze ich vor allem die Unabhängigkeit und Flexibilität meiner Arbeitszeiten. Das ermöglicht mir, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen. Konkreter Auslöser war die Geburt meines Kleinsten im September 2013. Da meine anderen Kinder schon älter sind, brachte das kleine Nesthäkchen wieder eine größere Umstellung mit sich ;-) Mein Mann ist auch Gesellschafter unserer kleinen Firma. Er ist Informatiker und Fotograf, und wir haben festgestellt, dass das eine tolle Kombination ist. Doch auch ohne den kleinen Nachzügler hätte ich mich vermutlich früher oder später selbständig gemacht, da mir diese Art zu arbeiten liegt und ich das sehr gerne mache.

 

Du hast 2 YouTube-Kanäle und erstellst Tutorials. Mit welchem Programm erstellst Du diese und wie ist das Feedback dazu?

Ich habe angefangen, allerdings sind es noch nicht so viele. Bisher habe ich den kostenlosen Microsoft Expression Encoder verwendet. An diesem Programm gefällt mir, dass auch das Bild des Sprechenden eingeblendet werden kann. Allerdings stößt man hier bei schwierigeren Sachen leicht an die Grenzen, mir musste auch mein Mann schon öfter aushelfen. Mein Mann erstellt professionell Videos, aber die Profi-Programme waren mir zu komplex für den Anfang. Wobei es mit Sicherheit einige Funktionen des Programms gibt, die ich einfach noch nicht kenne. Für den Einstieg und für einfache Screencasts kann ich auf jeden Fall empfehlen, es auszuprobieren. Mittlerweile habe ich zu Camtasia gewechselt, eine kostenpflichtige Version, aber dafür mit mehr Funktionen. 

Hier noch die Links der Kanäle: 2BS - Beyer Business Solutions und Contentkiste.

 

Kannst Du uns etwas über Deinen im März 2015 neu erstellten Blog „Contentkiste“ (Marketing und Content für Websites) erzählen?

Ich hatte angefangen, einen Firmenblog für unsere 2bsolutions zu schreiben, aber ich wollte einen Blog „für mich alleine“, in dem ich persönlicher schreiben kann. Ich habe zu Beginn recht allgemein über Blogging, Content und Social Media geschrieben, aber mittlerweile habe ich mich auf Marketing für Websites spezialisiert. Ich schreibe für selbständige Dienstleister und Online-Unternehmer/innen darüber, wie sie sich und ihr Angebot klar und authentisch auf der Website präsentieren und die passenden Wunschkunden anziehen können. Das ist das Thema, das mir am meisten am Herzen liegt. Oft komme ich auf Websites, die austauschbar sind, wo keine Persönlichkeit dahinter spürbar ist. Oder stoße auf Menschen, die unglücklich mit ihrer Website sind, weil sie gar nicht das aussagt, was den Unternehmern eigentlich wichtig ist und an wen sich das Angebot richtet. Ich muss gestehen, auf meiner Contentkiste ist im Moment selbst noch etwas Chaos, da ich mitten in der Umstrukturierungsphase bin – und durch die Kinder die Zeit für eigene Projekte schon mal hintenangestellt wird.

 

Was für Tipps gibst Du in Deiner im Mai 2015 gegründeten Facebook-Gruppe „Websites und Marketing für Selbständige“?

Die Facebook-Gruppe dient zum Austausch rund ums Thema Marketing mit Schwerpunkt Inhalte für Websites. Es kommen aber auch öfter Fragen zu WordPress. 

 

Welchen Stellenwert schreibst Du Social Media und den sozialen Netzwerken im Marketing zu?

Social Media schreibe ich generell einen hohen Stellenwert zu, je nach Unternehmen und Situation ist es mehr oder weniger im Gesamtmarketing integriert, bei kleineren Unternehmen aber öfter noch gar nicht. Viele verkennen das Potenzial, das in Social Media liegt und sehen es als "Spielerei“ an, da es meist nicht auf direktem Weg zu Verkäufen führt. Doch in meinen Augen ist es ein ganz wichtiges Instrument zur Kundenbindung, um in Dialog mit seiner Zielgruppe zu sein und sich als Personen- oder Unternehmensmarke zu positionieren und auf diesem Wege potenzielle Kunden zu erreichen (wenn es passt auch über bezahlte Werbung).

 

Welche Tipps hast Du für kundenorientiertes Marketing?

Sich in die Situation des Kunden hineinzuversetzen und aus seiner Perspektive zu denken und zu fühlen. Und zwar frühzeitig, bereits vor dem Erstellen eines Produktes oder Angebots. Nur wenn die Probleme und Wünsche der Kunden bekannt sind, kann man sie beheben bzw. erfüllen. Je breiter man aufgestellt ist, desto schwieriger wird das. Deshalb macht es Sinn, sich enger zu positionieren und auf bestimmte Kernthemen (im Idealfall eins ;-)) zu spezialisieren. Ich empfehle auch, ein Wunschkundenprofil zu erstellen. Wie genau das gemacht werden soll, da gehen die Meinungen auseinander. Ich finde, da muss jeder für sich selbst so herangehen, wie es sich für ihn stimmig anfühlt. Für die gesamte Kommunikation ist es sinnvoll, sich vorzustellen, dass man sich an diese eine Person richtet.

Kundenorientierung sollte sich in allen Prozessen widerspiegeln. Ich verstehe unter Kundenorientierung auch, sich auf gleicher Augenhöhe mit den Kunden zu sehen und diesen mit Wertschätzung, Authentizität und Verständnis entgegenzutreten.

 

Welchen Firmen würdest Du einen Blog empfehlen?

Das ist schwierig so allgemein zu beantworten, da es jeweils auf die individuelle Situation ankommt. Es ist vielleicht leichter, von der entgegengesetzten Richtung heranzugehen: Ein Blog macht wenig Sinn für Firmen, die nicht das notwendige Verständnis dafür aufbringen. Dass in einen Blog Zeit (und damit auch Geld) investiert werden muss und das nicht einfach so nebenher läuft. Die zuständigen Mitarbeiter müssen eingelernt werden, denn wenn ein Blog „nur mal so“ aufgesetzt wird und keinen professionellen Eindruck macht, schadet er eher als dass er nützt. Professionell heißt nicht, dass es gleich ein Riesen-Blog werden muss. Nein, im Kleinen anzufangen reicht oft völlig aus, aber das was man macht, sollte eben (zumindest im Business-Bereich) gut gemacht werden.

 

Welche Tipps hast Du für guten Inhalt beim Content Marketing?

Puh, da ich schon bei knapp 1500 Wörtern bin versuche ich, mich kurz zu fassen ;-) Den Kunden in den Mittelpunkt stellen. Stefan Merath hat in seinem Buch "Die Kunst seine Kunden zu lieben: Neurostrategie für Unternehmer" gesagt, Kundennutzen (nicht Umsatz) müsste der Zweck eines Unternehmens sein – der Umsatz kommt dann von alleine. Diese Haltung finde ich passend und sie sagt eigentlich alles aus. Guter Inhalt muss also nutzbringend für die Zielgruppe sein und zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort platziert werden. 

 

Wie schätzt Du die Gewichtung zwischen Inbound Marketing und Outbound Marketing ein?

Die Konsumenten sind zunehmend von aufdringlicher Push-Werbung des Outbound-Marketings genervt, deshalb wird sich die Gewichtung auch weiterhin zugunsten des Inbound Marketings verschieben. Hier stehen die Kunden und ihre Interessen im Mittelpunkt.

 

Welche Erfahrungen hast Du mit Echtzeit-Marketing?

Nicht sehr viele. Ich bin zwar auf der Livestreaming-Plattform Periscope vertreten aber nutze es bis jetzt (außer Test-Scopes) nicht fürs Marketing, schaue aber öfters Scopes an. Neulich war ich auf blab.me bei einem Livestream dabei, hier können bis zu 4 Personen gleichzeitig mitmachen und man muss sich nicht anmelden – auch interessant. 

Es ist schon spannend, wie größere Unternehmen Echtzeit-Marketing betreiben, zum Beispiel Sixt macht das sehr gut finde ich.

 

Welche Bedeutung hat die Corporate Identity Deiner Meinung nach beim Marketing?

Eine ganz, ganz große Bedeutung. Denn die CI, die Unternehmenspersönlichkeit, die Werte, für die ein Unternehmen steht, macht ein Unternehmen einzigartig. Und zum Beispiel durch das Corporate Design, das einen Teil der Corporate Identity darstellt, steigert das Unternehmen seinen Wiedererkennungswert und es spielt eine bedeutende Rolle für den Markenaufbau.

 

Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten siehst Du bei Marketing und Public Relations?

Marketing und Public Relations nähern sich meiner Meinung nach immer mehr an. Moderne PR beschäftigt sich abgesehen von der Erstellung hochwertiger Textinhalte und Storytelling auch mit Kommunikation über Social Media und Imagepflege. Auch Influencer Marketing wird immer häufiger praktiziert. Dies sind auch wichtige Aspekte im Content Marketing.

 

Was empfiehlst Du beim Branding?

Vor allem, nicht in diesem Bereich zu sparen ;-) Ich erlebe es häufig, dass hauptsächlich Selbständige nicht einsehen, sich ein Logo und ein Corporate Design professionell erstellen zu lassen. Doch das äußere Erscheinungsbild sagt einiges über das Unternehmen aus, und wirkt sich auch darauf aus, ob sich die Zielgruppe angesprochen und wohl fühlt. 

Wichtig finde ich Name, Logo, CI und vor allem CD, eine einheitliche Kommunikation und vor allem, die Besonderheiten des Unternehmens herauszuarbeiten. Was macht das Unternehmen einzigartig? In welchen Punkten kann das Unternehmen besonders gut helfen und warum? Wofür steht das Unternehmen? 

 

Die Positionierung der Marke sollte gut überlegt sein. Auch emotionale Aspekte spielen hier eine Rolle. Markentreue entsteht nur, wenn sich die Zielgruppe wohl und ernst genommen fühlt und Vertrauen aufgebaut hat.

 

Bei Einzelpersonen, also beim Personal Branding, muss man sich bewusst sein, dass man privat und geschäftlich nie ganz trennen kann. Auch Dinge in Social Media, die auf dem Privatprofil gepostet werden, wirken sich auf die Eigenmarke aus. 

 

Vorteilhaft ist, wenn man sich sogenannte "Kernaussagen“ überlegt, und diese immer wieder verbreitet. Oder immer gleiche Gruß- und Abschiedsformeln verwendet. Ich schreibe zum Beispiel schon seit meinem ersten Newsletter zum Schluss „Bis bald und leg‘ los“. 

 

Möchtest Du noch etwas ergänzen?

Ja, vielen herzlichen Dank liebe Claudia für dieses Interview, es hat mich sehr gefreut!

 

Ich bedanke mich ebenso für die interessanten und informativen Antworten.

 

Was finden Sie beim Marketing besonders wichtig?

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Claudias praktischer Ratgeber zu besseren Suchergebnissen

Tipps und Tools für bessere Suchergebnisse

Was tun Sie für bessere Suchergebnisse?
Was zu tun ist, um möglichst gut gefunden zu werden

An Google kommt keiner vorbei. Die Suchmaschine Google hat wahrscheinlich fast jeder schon mehrfach benutzt. „Google das doch mal“ ist zum geflügelten Wort geworden, wenn jemand etwas wissen will. Das Wort „googeln“ ist sogar in den Duden aufgenommen worden. Um im Internet besser gefunden zu werden, gibt es einige nützliche Produkte von Google. Sandra Wöhlkens, Mitarbeiterin bei TILL.DE, die bei ihrer täglichen Arbeit viele Google-Produkte verwendet, hat sich bereit erklärt, ein paar Produkte vorzustellen und Tipps zu geben.


Die Website


Der wichtigste Punkt, um im Internet gefunden zu werden ist die Website. Bis diese bei der organischen Suche auf der 1. Seite erscheint, dauert es einige Zeit. Nachfolgend einige Tools und Dienste, die dabei helfen, die Website für die Suchmaschine zu optimieren:


Die Daten, die mit Google Analytics gemessen und ausgewertet werden sollten

Mit Google Analytics sollten hauptsächlich die Daten, die zu den Zielen passen, die man erreichen will, gemessen und ausgewertet werden. Wenn jemand einen Blog hat, möchte er, dass seine Beiträge gelesen werden. Da wäre die durchschnittliche Sitzungsdauer und der Vergleich von wiederkehrenden zu neuen Besuchern interessant. Wenn auf der Website jedoch Conversions (Kauf, Kontaktanfrage, etc.) erzielt werden sollen, sollten diese gemessen werden.


Welche Informationen man mit Google PageSpeed Insights erhält

Mit Google PageSpeed Insights kann die Geschwindigkeit gemessen werden, mit der eine Seite geladen wird und ob besonders auf mobilen Geräten noch Nachholbedarf besteht. Die Ladegeschwindigkeit ist wichtig, da die meisten Internetnutzer sich innerhalb von 10 Sekunden entscheiden, ob sie auf einer nützlichen Website sind oder nicht. Sollte die Seite bis dahin noch nicht geladen sein, verliert ein Großteil der Nutzer bereits die Geduld und springt ab.


Nützliche Tools und Analysen, die man über die Google Search Console (Google Webmaster Tools) erhält

Die Google Search Console gibt Daten und Erkenntnisse zur organischen Google Suche. Hier kann man zum Beispiel die Suchbegriffe einsehen, unter denen man bisher gut gefunden wird. Stehen dagegen wichtige Suchbegriffe auf niedrigen Positionen, kann mit strategischen Content Maßnahmen gegengesteuert werden.


Tipps für lokale Geschäfte, das Suchergebnis mit Google Maps Anzeigen oder einem Google My Business Eintrag zu optimieren

Die kostenlosen Produkte Google My Business und Maps zu verwenden kann nur jedem lokalen Unternehmen empfohlen werden. Mit einem einzigen My Business-Eintrag wird die Sichtbarkeit des Unternehmens auf allen Geräten in der organischen Suche, bei Maps und bei Google+ gefördert.


Bezahlte Werbung


Bis eine Website suchmaschinenoptimiert ist und organisch auf der 1. Seite gefunden wird, ist Google AdWords die schnelle aber kostenpflichtige Variante, damit eine Anzeige auf der 1. Seite erscheint.


Was bei Erstellung einer Kampagne beachtet werden sollte

Die Höhe des Budgets ist in der Regel die Kernfrage bei der Erstellung einer Kampagne. Das Budget hängt hauptsächlich vom möglichen Gewinn einer Kampagne ab. Man muss wissen, wie viel für eine Kampagne basierend auf dem potentiellen Gewinn ausgegeben werden kann. Zweitens muss man sich entscheiden, wer zur Zielgruppe gehört und mit welchen Produkten die Kunden angesprochen werden sollen. Schließlich sollte man die Werbung auf der richtigen Werbeplattform platzieren. Google AdWords stellt u. a. das Suchnetzwerk für Textanzeigen und das Displaynetzwerk für Banneranzeigen zur Verfügung. Google AdWords bietet zudem auch die Möglichkeit, Shoppinganzeigen oder auf YouTube Videoanzeigen zu schalten.

Tipp: Google Ad Grants ermöglicht es gemeinnützigen Organisationen, kostenlos AdWords Anzeigen zu schalten. 


Welche Vorteile der Google AdWords Editor für die Bearbeitung von Kampagnen bietet

Der größte Vorteil des Google AdWords Editors ist, dass man die eigenen Kampagnen offline steuern kann. Im Gegensatz dazu ist Google AdWords zur online Benutzung entwickelt worden. 

Der AdWords Editor ist ein empfehlenswertes Programm für diejenigen, die an mehreren Konten gleichzeitig und an umfangreichen Kampagnen arbeiten wollen.  


Wie man mit dem Google Keyword-Planer Ideen für Keywords sucht

Es gibt zwei wesentliche Funktionen beim Keyword-Planer: Neue Keyword-Ideen ermitteln und Informationen zu Suchvolumen und Trends sammeln. Je nach Produkt oder Dienstleistung, die angeboten werden soll, kann der Keyword-Planer mit einzelnen Stichworten oder auch einer URL gefüttert werden. Daraufhin werden für die Keywords Suchvolumen, die geschätzten Kosten sowie Alternativen zum Keyword generiert. 

Durch die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten (Standort, Sprache, auszuschließende Keywords, usw.) kann der Keyword-Planer sehr individuelle Prognosen erstellen.


Wie man mit dem Google URL Builder URLs Parameter hinzufügen kann, um die Klickergebnisse von Kampagnen besser zu messen

Der Google URL Builder fügt den URLs einer Marketing-Kampagne Parameter hinzu, die mit einem Datenanalyseprogramm wie Google Analytics ausgelesen werden können. Mit diesen Parametern kann die Leistung jeder einzelnen Kampagne spezifisch analysiert werden.

Dies funktioniert sogar für Offline Kampagnen. Die mit Parametern veränderte URL wird einfach in die Anzeige, zum Beispiel für ein Magazin, abgedruckt. Sobald jemand diese URL in seinen Browser eingibt, kann festgestellt werden, dass der potentielle Kunde die Anzeige in dem Magazin vorher gesehen hat. Dazu sollte jede veränderte URL spezifisch für jede Kampagne und jedes Medium erstellt werden.

Beim URL Builder gibt es insgesamt fünf Parameter: Kampagnenquelle, Kampagnenmedium, Kampagnenbegriff, Kampagnencontent und Kampagnenname. Davon sind Quelle, Medium und Name erforderliche Felder. 

Damit die veränderte URL nicht so lang wird und auch einfacher per Hand abgetippt werden kann, empfiehlt sich die Verwendung des Google URL Shorteners.


Zusatztipps


Welche wertvollen Informationen man mit Google Alerts erhalten kann

Bei Google Alerts kann man fortlaufend die neuesten Ergebnisse für bestimmte Themen erhalten. Mit hinterlegten Suchbegriffen zu den Themen erhält man automatisch eine E-Mail, sobald Google den Suchbegriff im Internet neu findet. Dadurch kann man neue Informationen und Web-Trends im Auge behalten. 


Wie man Ergebnisse zu einem Suchbegriff in Google Trends nutzen kann

Google Trends zeigt Tendenzen zu Suchbegriffen. Die Suchvolumen werden regional und zeitlich angezeigt, so dass Prognosen zum Interesse an bestimmten Themen oder Produkten erstellt werden können.

Einfach mal den Begriff „Geschenke“ ausprobieren! Mit Google Trends kann jeder direkt erkennen, dass die Anzahl für Geschenke-Suchanfragen zu Weihnachten zunimmt. Für Online-Shops ist zudem wichtig, ab wann der Anstieg der Suchanfragen losgeht.


Wie der Google Tag Manager hilft, Tags für eine Website zu erstellen, zu aktualisieren und zu analysieren

Der Google Tag Manger ist vor allem eine gute Nachricht für diejenigen, die begrenzte  IT Kenntnisse haben. Das Tool bietet seinen Nutzern die Möglichkeit, zahlreiche Tags einer Webseite gemeinsam in einer Oberfläche zu verwalten ohne jedes Mal den Quellcode der Website zu verändern. Zu seinen wichtigsten Funktionen im Online Marketing gehört, dass mit dem Tag Manager die Codes für das Google AdWords Remarketing oder für das Eventtracking von Google Analytics gemeinsam verwaltet werden können. Es muss einmalig der Code für den Tag Manager auf der Website eingefügt werden. Die Einbindung weiterer Code-Schnipsel wird hierdurch überflüssig. 


Wie sich Marketing, Suchmaschinenoptimierung und Google AdWords am sinnvollsten ergänzen

Die Bereiche des Online Marketings sind sehr wichtig im schnell wachsenden E-Business und funktionieren am besten, wenn sie gemeinsam und strategisch verwendet werden.

Die wichtigste Aufgabe des Online Marketings ist Traffic zu generieren, um Produkte und Dienstleistungen zu verbreiten und zu verkaufen. Hier spielt Suchmaschinenoptimierung eine wichtige Rolle, um eine gute Position und damit die höchste Aufmerksamkeit von Internetnutzern zu gewinnen. 

Es ist klar, dass die obersten Stellen die besten Positionen in der Suchergebnisliste sind. Um eine der ersten drei Positionen auf Google zu erhalten, benötigt man Google AdWords, weil Google diese ersten drei Plätze für Werbung reserviert.  

Einzelne Werbeformen wie E-Mail-Werbung, Targeting, Pixel-Werbung, Interstitials oder Couponing sollten jeweils spezifisch für das Produkt oder die Dienstleistung gewählt werden. Diese Werbeformen sind meist auf kurzfristige Ziele und abgesteckte Zeiträume ausgerichtet. Langfristige Ziele wie Markenbildung oder Markenbekanntheit sollten ebenfalls in die strategische Planung des Online Marketings mit aufgenommen werden.


Eine abschließende Frage: Welches Produkt, das es noch nicht gibt, würden Sie sich von Google wünschen?

Ein wichtiger Trend heutzutage sind die Sozialen Medien. Die Nutzerzahlen von Facebook wachsen immer weiter. Aber auch neue soziale Netzwerke werden immer beliebter. Um dieses Phänomen zu nutzen, brauchen Online Marketing Manager besseren Zugang zu Daten über die Sozialen Medien. Die wichtigen Leistungsdaten sind je nach Ziel des Unternehmens unterschiedlich. Leider sind diese Daten nicht für jedes soziale Netzwerk erhältlich bzw. nicht immer vergleichbar. Ich würde mich über ein Google-Produkt freuen mit dem einfach und übersichtlich die sozialen Medien für  die eigenen Ziele analysiert werden kann, gerne auch als Unterfunktion in Google Analytics.


Ich bedanke mich bei Sandra Wöhlkens für Zeit und Mühe, um unseren Lesern wertvolle Tipps und Tools für ein besseres Ergebnis im Internet zu zeigen.


Egal wie, jeder muss etwas tun, um auf der 1. Seite gefunden zu werden mit den Produkten oder Serviceleistungen, die er verkaufen will. Die Suchmaschinenoptimierung ist zeit- und arbeitsaufwändig und deshalb nicht kostenlos. Oft wird die Website optimiert und parallel Anzeigen geschaltet über Google AdWords oder auch in sozialen Netzwerken wie z. B. Facebook, Twitter oder Pinterest.

 

Was machen Sie für bessere Suchergebnisse und welche Tools verwenden Sie?

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Claudias praktischer Ratgeber zur Digitalisierung unseres Lebens

Die Digitalisierung unseres Lebens

Wie digital sind Sie?
Überall Technik im Alltag und Büro

Lust auf eine kleine Zeitreise, als wir noch nicht digital waren?
In Höhleneingängen wurden Zeichen an die Wand gemalt für andere Höhlenbesucher, um diese zu informieren oder auch zu warnen, ob die Höhle als Unterkunft geeignet ist. Bei den Indianerstämmen Nordamerikas gab es Rauchzeichen, eine einfache Form der Fernkommunikation. Durch Morsezeichen konnten Nachrichten übermittelt werden. Es gab Telegramme zur Übermittlung von Nachrichten. Die Erfindung des Telefons war eine große Errungenschaft, heute besitzt fast jeder ein Smartphone und ist damit mobil und immer erreichbar. Radio und Fernseher wurden erfunden. Von der Schreibmaschine zum IBM, Personal Computer bis hin zum Laptop, Notebook, Tablet gab es eine rasante technische Entwicklung. Die erste E-Mail war eine Sensation. Unsere Welt hat sich durch technische Erfindungen sehr verändert.

Was machen wir heute alles digital?

Gespräche
Den klassischen Festnetzanschluss wird es in absehbarer Zeit nicht mehr geben. Neben dem Smartphone unterhalten wir uns z. B. über Skype oder Google Hangout.

Nachrichten
Nachrichten werden u. a. per E-Mail, SMS, Facebook- oder Google-Chat, WhatsApp versendet. Während die Länge bei der E-Mail variieren kann, wird man sich bei den anderen Möglichkeiten wohl eher kurz fassen, vor allem wenn nur eine kleine Tastatur zum Schreiben vorhanden ist.

Bilder
Bilder wurden früher mit einer Kamera gemacht. Mit Erfindung des Selbstauslösers konnte der Fotograf auch mit aufs Bild. Heute besitzt jedes Handy oder Smartphone die Möglichkeit Bilder zu machen. Selfies (Selbstportraits) werden einfach gemacht, indem der Arm weit ausgestreckt wird, um sich selbst oder eine Gruppe zu fotografieren und das Bild im Anschluss auf Facebook, Snapchat oder Instagram zu teilen.

Videos
Viele Kameras oder Smartphones haben die Möglichkeit, Filme aufzunehmen.
Mit Livestreaming-Apps wie Meerkat oder Periscope können in Echtzeit Aufnahmen gemacht, kommentiert und an Zuschauer übertragen werden.

Lernen
Früher drückte man die Schulbank, später lernte man in der Berufs-, Fachhochschule, anderen weiterführenden Schulen, Universitäten, etc. Zur Fortbildung besuchte man Kurse und Seminare. Heute gibt es Fernstudien, Online-Kurse, Webinare, die bequem von zu Hause aus besucht werden können. Webinare sind auch für Verkaufsaktivitäten beliebt.

Arbeitswelt
Auch hier hat die Digitalisierung nicht halt gemacht. Bewerbungen sind einfach und schnell digital möglich und ersetzen die mühsame Papierform. Wir sind durch die Technik jederzeit erreichbar, Berufs- und Privatleben lassen sich dadurch oft schwer trennen, was dazu führen kann, dass Menschen nicht richtig abschalten und sich erholen.

Statt lange Autofahrten in Kauf  zu nehmen, wird vermehrt im Homeoffice gearbeitet. Erreichbarkeit über Skype, E-Mail oder Online-Konferenzen (z. B. mit GoToMeeting). Dabei wird immer wieder diskutiert, ob Menschen mit Homeoffice mehr oder weniger arbeiten als im Büro, mehr oder weniger motiviert und mit der Firma verbunden sind. Es hat beides seine Vor- und Nachteile. Oft gibt es auch Mischformen von Homeoffice und Arbeit im Büro. Sich auch persönlich zu kennen ist von Vorteil.

Resümieren wir mal:

•    Weniger persönliche Gespräche, mehr mit technischen Hilfsmitteln.
•    Statt zum Telefonhörer zu greifen wird einfach eine Nachricht verschickt.
•    Bilder werden fast nur noch digital gespeichert und nicht mehr in Fotoalben.
•    Filme können jederzeit gemacht und ins Internet gestellt werden.
•    Wir lernen und arbeiten mit digitalen Hilfsmitteln.

Und wenn keine regelmäßige Datensicherung gemacht wird, ist das Geschrei bei Datenverlust groß, ob es nun privat um Familienfotos oder beruflich um wichtige Dateien geht.

Was bedeutet die Digitalisierung nun für den Beziehungsaufbau und die Pflege?

Früher haben wir uns beruflich und privat persönlich kennen gelernt, mal mehr, mal weniger. Verabredungen und berufliche Termine wurden persönlich, telefonisch oder per E-Mail ausgemacht.

 

Heute ist der (erste) Kontakt häufig im Internet über soziale Netzwerke (z. B. Facebook oder Twitter) oder Plattformen zum Kennenlernen (z. B. badoo), Arbeit finden (z. B. kununu), Klassenfreunde wiederfinden (z. B. StayFriends), etc. Es gibt für fast alle Hobbys und Interessen eine entsprechende Plattform, um Gleichgesinnte zu finden.

 

Viele haben es privat verlernt, sich richtig zu verabreden. Lieber spontan sein und einfach anrufen, wenn man Zeit hat. Beruflich geht das natürlich nicht. Da ist Zuverlässigkeit gefragt. Und privat kommt Unzuverlässigkeit in der Regel auch nicht gut an.


Während es für Jugendliche fast schon selbstverständlich ist, mit dem Smartphone in der Hand gleichzeitig online und offline zu kommunizieren, fühlen sich ältere Generationen dadurch oft gestört.


Einige sind online manchmal offener, mutiger oder auch übermütiger als im richtigen Leben, vor allem, wenn es anonym ist.

Es ist online meist einfacher, einen Kontakt zu knüpfen als offline. Aber manchmal wird auch absichtlich oder unabsichtlich ein falsches Bild vermittelt. Die Pflege des Profils ist das A und O dabei. In Nachhaltiger Beziehungsaufbau über Social Media erklärt Jutta Beyer die Voraussetzungen für den Beziehungsaufbau und gibt Tipps für effektives Netzwerken.

Menschen, die sich im Internet kennen gelernt haben, treffen sich auf Messen (z. B. der dmexco), Events, Bloggertreffen und anderen Veranstaltungen.

Die digitalen Kommunikationskanäle haben unser Leben verändert. Ob das nun positiv oder negativ ist, lässt sich nicht generell sagen. Es hat wie alles im Leben Vor- und Nachteile. Jeder muss für sich entscheiden, wie digital er/sie sein möchte, was genutzt wird und was nicht. Wichtig finde ich, auch mal offline zu sein, deshalb besitze ich kein Smartphone.
 

Menschen und Firmen stehen durch das Internet und die sozialen Netzwerke in der Öffentlichkeit. Jeder muss für sich entscheiden, welche Informationen er/sie über sich preisgibt. Ein guter Ruf muss online und offline aufgebaut und gepflegt werden. Manch einer wundert sich über Absagen bei Bewerbungen trotz guter Unterlagen und denkt nicht daran, dass viele Personaler den Kandidaten googeln und aussortieren, wenn kompromittierende Bilder oder Kommentare gefunden werden.

 

Unsere Gesellschaft, Anschauungsweise, Tugenden haben durch die Digitalisierung einen Wandel erfahren. Kindern werden nicht mehr dieselben Werte wie früher vermittelt. Alles ist schnelllebig, ist ebenso schnell  modern wie nicht mehr modern.

 

Infos über mein digitales Leben gibt es hier.

 

Im Interview von Benjamin Brückner mit Dr. Philipp Götting gibt es ein schönes Beispiel, wie online Kontakte geknüpft werden können und offline ein persönliches Kennenlernen stattfindet. Da wird die Digitalisierung zum Vorteil genutzt und die Menschen bleiben nicht auf der Strecke.

 

Fazit

Wertschätzung ist online und offline der wichtigste Punkt, sich respektieren, ehrlich, höflich und zuverlässig zu sein. Je digitaler wir werden, desto mehr muss darauf geachtet werden, dass Menschlichkeit und Wertvorstellungen nicht verloren gehen. Digital aber trotzdem Mensch sein.

 

Wie hat sich Ihr Leben durch den technischen Fortschritt und die Digitalisierung verändert?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Traffic für den Blog

Woher kommt der Traffic im Blog?

Und woher kommt der Traffic in Ihrem Blog?
Wie Besucher auf den Blog kommen

Vor ein paar Wochen hatte Anna Franzen nach dem Nutzen von Google+ für Blogger gefragt. Da das eine äußerst interessante Frage ist, woher der Traffic im Blog kommt und welche Rolle Google+ spielt, habe ich spontan eine Abstimmung gepostet.

Leider gibt es bei Google+ Abstimmungen nur 5 Auswahlmöglichkeiten und im Nachhinein hätte ich die anders gewählt. Nichtsdestotrotz möchte ich eine Auswertung wagen.

11 Leute haben abgestimmt. Das Ergebnis ist:

  • Google+ 27 %
  • Twitter 9 %
  • Facebook 36 %
  • Google Blogger 18 %
  • WordPress 9 %

Es gab noch einige interessante Kommentare mit weiteren Trafficquellen:

  • Simon Lüthje: 65% Google, 20% Direkt, 10% andere Webseiten, 5% Soziale Netzwerke. Und das obwohl wir z. B. bei Facebook 1900 Fans haben - die Klickrate ist da auf jeden Fall ausbaufähig.
  • Dani Schenker: Für meinen Blog Tropenwanderer.com: 45% Facebook, 30% Google, 5% Twitter, 20% alle anderen.
  • Stephanie A. Kowalski: Aus eigener Erfahrung kann ich - noch nicht - sprechen, +Claudia Dieterle. ;)
    Aus Berufserfahrung kann ich sagen, es kommt darauf an wie man seine Seite / Blog bewirbt.
    Ich würde sagen, dass der meiste Traffic nach wie vor über die Suchmaschinen kommt, danach folgen dann die Social Media Kanäle. Da war Twitter im ganz weit oben.
  • Ralf Schmitz: Ein Punkt fehlt. Was ist mit Affiliates. Bei mir kommen 80% von der Seite bei 250.000 monatlichen Besuchern.
  • Alexander Liebrecht: Hallo Claudia, interessantes Thema und gegen den Google Traffic kommt bei mir Social Media natürlich nicht an. Das Meiste an Besuchern stammt aus Google und Co., vor allem bei meinem Hauptblog Internetblogger.de.
  • Adi Barthenheier: 1999 bis 2005  80% Sumas 20% Empfehlungen und sonstiges (bis 2005 Seo).
    Seit 2010-  20% Sumas-  30% Social-Media - 50% Empfehlungen und durch meine Netzarbeit.
    Eine längere Antwort wie ich zu den Ergebnissen gekommen bin hätte ich auch vorliegen.
    Bei mir steht Bing vor Yahoo, kommt aber immer darauf an wie die Sumas gerade ihre Einstellungen gerichtet haben.
    Einige gute Webverzeichnisse bringen auch noch einiges an  Trafic.
    Kleiner Tipp noch am Rande, ein Eintrag im deutschen dmoz lohnt sich immer. Kann zwar etwas dauern bis der Eintrag frei geschaltet wird, hat aber auch heute noch eine gute Wirkung auf das gesamt Ergebnis einer Seite.
  • Thomas Jansen: Facebook und Google Suche.
  • Rosemarie Benke-Bursian: Bei mir kommt das Meiste über Twitter - allerdings bin ich auf Twitter auch viel aktiver als auf Google+. Und über Facebook war auch nie so viel gekommen, nun bin ich da ebenfalls weniger unterwegs. Ich denke, das bestärkt sich auch gegenseitig. Aber ich habe auch den Eindruck, dass Twitterer einfach schneller mal auf die Links klicken, vermutlich weil eben die Tweets so kurz sind. Ich merke es auch an mir selber. Auf Twitter öffne ich selbst viel mehr Links als auf anderen Netzwerken, wo schon mehr Text dabei ist. Tja, dann kommen bei mir noch vereinzelt Google-Suchmaschine und auch mal andere Blogs dazu. Die anderen spielen (zumindest bisher) gar keine Rolle - oder jedenfalls nicht für mich sichtbar.
  • HERZIG, ihr Anwalt in Hamburg für Baurecht, Immobilienrecht und Insolvenzrecht: Hallo zusammen, bei mir sind's, soweit ich das sehen kann, Google (SuMa) 85%, Bing 5%, Twitter 5%, Div. 5% (kein facebook).
  • Martin Steiner (Stooni): Google.
  • Hans Reuter: Bei mir ist es zum größten Teil Google. Social media, Foren und andere Blogs halten sich danach ca. die Waage. Es ist schon eine schöne Essenz an Trafficquellen. (Siehe Kommentar unten)
  • Umzüge Meurer: Und ergänzend: 30% Twitter, 45% Google SuMa, 8% Facebook, 2% Google+.
    Nur der Vollständigkeit halber zu unseren Angaben:
    Bei uns ist der hohe Anteil via Twitter der dort höheren Aktivität geschuldet. Wären wir auf Facebook ähnlich aktiv, schlüge das Pendel sehr wahrscheinlich für Facebook aus.
    Im Umkehrschluss:
    Würden Twitter und Facebook mit gleich hoher Aktivität bewegt, verschöben sich die Zahlen entsprechend gegenüber den organischen Ergebnissen zur Google SuMa und Google+.  

Ein herzliches Dankeschön an alle, die abgestimmt und kommentiert haben.

 

Hier nun die Auswertung:

  • Der meiste Traffic kommt über Suchmaschinen, hauptsächlich Google, aber auch Bing und Yahoo. Deshalb ist Suchmaschinenoptimierung für den Blog und die Artikel wichtig.
  • Die sozialen Netzwerke wie Google+, Twitter und Facebook spielen eine große Rolle für den Traffic im Blog. Es kommt aber darauf an, wie aktiv jemand im betreffenden Netzwerk ist. Ein totes Profil bringt natürlich keinen Traffic. Bei mir kommt z. B. auch Traffic von Pinterest, weil ich viel pinne.
  • Außerdem kommen Besucher über andere Websites (z. B. Google Blogger oder WordPress). Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten:
    - Empfehlungen auf einer Website für andere Websites oder Blogs.
    - Weiterführende Informationen mit Verlinkung zu einer Website oder einem Blog.
    - Kommentare mit Verlinkung zu einer Website oder einem Blog.
    - Gastartikel in einem anderen Blog veröffentlichen oder Gastautoren in den eigenen Blog einladen.
  • Eine weitere Trafficquelle sind Affiliates, Blogbesucher durch Werbung.

Wer mehr Tipps für seinen Blog braucht, dem empfehle ich den Artikel Wie du deinen Blog mit einem Bang startest von Dani Schenker.

 

Die Empfehlungen für mehr Traffic im Blog mit nützlichen Links:

Welche Trafficquellen oder Tipps fehlen noch?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Meine Website

Wie meine 1. Website entstanden ist

Haben Sie auch eine Website?
Über das Bücher schreiben zur eigenen Website

Marco Eitelmann hat zu einer Blogparade "Aus welchen Gründen habt Ihr Eure Homepage gegründet?" eingeladen.

Über den Beitrag von Dani Schenker bin ich auf diese Blogparade aufmerksam geworden.


Der Grund für die Website

Der Grund für die Erstellung meiner Website liegt schon einige Jahre zurück. In 2007 habe ich mein 1. Buch "Tipps und Tricks vor und nach der Geburt geschrieben." Danach fing ich mit großer Begeisterung mit dem 2. Buch "Tipps und Tricks, wie Sie Ihr Leben entrümpeln" an. Aber da sich kein Verlag für die Veröffentlichung fand, wurden beide Buchmanuskripte weggelegt.


Die 1. Website

In 2012 bin ich dann per Zufall auf BoD (Books on Demand) gekommen und habe mein 1. Buch veröffentlicht. BoD bietet verschiedene Autorenservices an, darunter auch die Erstellung einer Autorenwebsite, wo Jimdo empfohlen wird. Da ich beruflich schon bei der Erstellung einer neuen Website im Projektteam mitgearbeitet hatte, dachte ich mir, das versuche ich jetzt auch privat und habe diese Website mit der kostenlosen Version erstellt. Beim Namen der Website sollten unbedingt die beiden Worte "Tipp" und "Trick" enthalten sein in Anlehnung an meine Buchtitel. Da die gewünschten Kombinationen zu dem Zeitpunkt alle vergeben waren, habe ich mich für den Zungenbrecher "tipptrick" entschieden. Ursprünglich war die Website nur dazu gedacht, meine Bücher und mich vorzustellen. Es gab damals auch noch eine Seite "Aktuelles", wo ich aktuelle Infos eingetragen habe zu meinen Büchern und sonstigen Aktivitäten wie z. B. die Erstellung diverser Profile in sozialen Netzwerken oder dem Schreiben von Buchrezensionen.

Was mir bei Jimdo gefällt, ist die einfache, nutzerfreundliche Bedienung und dass ich mich nicht um die Mobilansicht kümmern muss. Ende 2012 habe ich ein Upgrade meiner kostenlosen Website bei Jimdo gemacht, weil es einfach professioneller aussieht, wenn die URL und die Website keine Werbung enthält.


Die 2. Website

Nach Erstellung der Website bei Jimdo wollte ich, auch zur Suchmaschinenoptimierung, noch eine Website haben, die meinen Namen enthält und habe www.claudia-dieterle.de Lesen & schreiben mit einem kostenlosen Baukastensystem der Telekom erstellt. Nachteil bei den kostenlosen Versionen ist immer, dass sie entweder Werbung enthalten oder eingeschränkte Funktionen haben. Deshalb konnte ich z. B. nur maximal 5 Seiten anlegen (Kontakt und Impressum sind deshalb auf einer Seite zusammengefasst), kein Favicon hinzufügen und kein Google Analytics einrichten, mobilfreundlich ist die Website auch nicht. Aber dafür war es kostenlos, da darf man dann nicht meckern.

 

Die 3. Website

Da mir das Erstellen der Websites so viel Spaß gemacht hat, wollte ich noch eine Website komplett neu ohne Vorlagen erstellen, wäre auch mit Jimdo mögich gewesen, habe aber den Magix Web Designer MX Version 8 gekauft und www.claudiadieterle.de erstellt. Leider gab es bei dieser Version keine Funktion für die Einrichtung einer Mobilansicht. Zu dem Zeitpunkt hatte ich mich noch nicht mit mobilfreundlichen Websites und Responsive Design beschäftigt. Ich habe mir damals meine Website auf einem Smartphone angeschaut und entsprechende Anpassungen gemacht, damit die Seiten auf dem Desktop und dem Smartphone gut aussehen, was recht mühsam und ein schlechter Kompromiss für die Optik war. Mittlerweile ist bei dieser Domain eine Umleitung zu www.tipptrick.com eingerichtet, auch um Zeit zu sparen.

Außerdem hatte ich 3 Landing Pages, auch mit Magix erstellt, die aber ebenfalls für die Mobilansicht ungeeignet waren wegen der verwendeten Flash-Technologie. Sah auf dem Desktop gut aus, aber auf dem Smartphone nicht. Wurde geändert, als ich es bemerkte. Schlussendlich war die Pflege von allem aber zu aufwändig, deshalb habe ich die 3 Landing Pages wieder aufgegeben.

 

Der Blog

Nur die Website und Infos über die Bücher oder meine Wenigkeit fand ich dann aber doch zu langweilig für meine Leser und habe in 2013 den Blog hier erstellt. Die ersten Artikel waren sehr kurz und haben nicht viel Mehrwert geboten. Aber durch das regelmäßige Schreiben, weil ich immer wieder durch Dinge, die ich lese oder erlebe, oder durch Blogparaden inspiriert werde, habe ich langsam meinen eigenen Schreibstil gefunden. Benjamin Brückner hat das Schreiben und wie man sich dabei entwickelt in "5 Gründe, warum jeder Text Gold wert ist" sehr gut beschrieben.

Mittlerweile ist die Website bei Jimdo mehr ein Blog als eine Website, weil ich über das Bücher und Buchrezensionen schreiben meine Leidenschaft für das Bloggen entdeckt habe. Deshalb habe ich später auch 2 weitere Blogs erstellt mit Google Blogger und WordPress, die allerdings nicht mehr aktiv sind. Hier bei Jimdo ist mein Hauptblog.

Lesen, schreiben und bloggen gehören einfach zu meinen Hobbys.

 

Fazit

Es gibt heute viele kostenlose und kostenpflichtige Möglichkeiten, eine Website selbst zu erstellen. Für private Zwecke ist es kein Problem, mit einer kostenlosen Version anzufangen und später ein Upgrade zu erwerben, wenn man merkt, es macht Spaß und bringt etwas. Wichtig ist aber immer, sich vorab gut zu überlegen, welchen Namen und welches System man wählt, da spätere Änderungen meist aufwändig sind.

Ganz egal, ob es um das Bücher schreiben, Website erstellen oder Bloggen geht, mein Tipp ist, einfach anfangen, alles andere ergibt sich dann. Nicht umsonst ist mein Motto "Es gibt mehr Menschen, die aufgeben, als solche, die tatsächlich scheitern.". Wenn ich nicht einfach alles mal probiert hätte, gäbe es keine Bücher, keine Websites, keine Blogs und keine Profile in sozialen Netzwerken von mir. Und aus den Fehlern habe ich gelernt.


Und weshalb haben Sie eine Website?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zur Werbung

Nervige Werbung?

Werden Sie durch Werbung genervt?
Werbung kann auch süß sein

Mit Ergänzung am 10.02.17.

 

Henrik Stamm hat zu einer Blogparade eingeladen Werbung - einfach nervig?

 

Da Werbung online und offline eines meiner Interessensgebiete ist, habe ich mir diese Blogparade gleich notiert.

 

Als Kind hat mich vor allem Werbung von Schokolade angesprochen. Die lila Kuh von Milka kennt wahrscheinlich jeder. Ich erinnere mich auch noch an die Waschmittelwerbung mit Clementine und die Spülmittelwerbung "Sie baden gerade Ihre Hände drin". Hier habe ich einen schönen Link gefunden mit nostalgischen Werbespots, an die ich mich auch gerne erinnere.

Die Werbung heute ist schon kommerzieller, wenn man z. B. an die Vermarktung von Produkten zu Disney-Filmen denkt, wo es dann T-Shirts, Tassen, Schlüsselanhänger, Bettwäsche und andere Dinge mit entsprechenden Motiven gibt. Wenn ich Werbung sehe, wird sie in 2 Kategorien einsortiert, gefällt mir/gut gemacht und gefällt mir nicht/schlecht gemacht. Das heißt aber nicht, dass ich mir jedes Produkt kaufe, wo mir die Werbung gefällt. Bei Werbung im Fernsehen stehe ich meistens auf, um etwas zu erledigen. Werbung im Internet stört mich, wenn sie mich sofort nach dem Öffnen der Website/des Blogs noch bevor ich zum Lesen und Schauen gekommen bin, in Form eines Pop-ups überfällt und nicht sofort abgeschaltet werden kann, weil das Kreuz rechts oben fehlt, oder die Seite überladen ist mit Werbung und es nur so blinkt.

 

Da ich eine Website mit Blog habe und natürlich auch privat ständig mit Werbung konfrontiert werde, beantworte ich alle Fragen von Henrik.


Fragen an Leser/Nutzer:

Wie viel Werbung ist für dich erträglich?
Die Relation bei einem Film, einer Zeitschrift, dem Besuch einer Website, eines Blogs, etc. zwischen Werbung und Inhalt muss stimmen. D. h. ich möchte bei einem Film nicht 5 Minuten nach Start, diverse Male während des Films und 5 Minuten vor Ende mit Werbung behelligt werden. Bei einer Zeitschrift ist mir Werbung auf jeder 2. oder 3. Seite zu viel. Auf einer Internetseite möchte ich nicht mehr Werbung als Inhalt sehen, vor allem nicht automatisch laufende Videos und Animationen oder die o. e. Pop-ups. Das ist zu viel. Da muss die Werbung schon verdammt gut sein, dass ich nicht genervt bin.

Nutzt du AdBlock? Wenn ja, warum?
Habe ich mal eine Weile genutzt, aber wieder deinstalliert, weil mich Werbung interessiert und ich sie sowieso nur kurz wahrnehme, wenn sie mich nicht anspricht.

Hast du dich schon einmal von Werbung belästigt gefühlt?
Ja, wenn sie mich überfällt und mir nicht gefällt. Was mich auch stört sind Werbesendungen, die man erhält, weil man irgendwo etwas bestellt hat und die Adresse weitergegeben wurde. Online geschieht das durch E-Mails und Newsletter, die man teilweise unaufgefordert erhält und die manchmal keine Möglichkeit haben, sie abzubestellen.
Über Remarketing muss ich schmunzeln, wenn ich Artikel, die ich mir in einem Online-Shop angeschaut aber nicht bestellt habe, auf einer anderen Website wiedersehe.

Sind Websites mit viel Werbung ein Grund für dich, die Seite zu verlassen?
Definitiv ja. Ich habe Verständnis dafür, wenn z. B. ein Blogger etwas Werbung macht, um die Kosten für das Betreiben des Blogs zu finanzieren, wenn er keine kostenlose Version nutzt, aber wenn es so viel ist, dass ich den Blogartikel fast nicht finde und vor allem, wenn es thematisch überhaupt nicht zum Blog passt, bin ich ganz schnell wieder weg.

 

Fragen an Blogger/Website-Betreiber:

Schaltest du Werbung? Wenn ja, wie viel?
Nein, ich habe mich dagegen entschieden, weil ich meine Leser nicht mit Werbung behelligen möchte.

Wurdest du von deinen Lesern schon mal auf deine Werbung angesprochen?
Nein, da ich keine schalte. Aber ich wurde schon gefragt, warum ich keine Werbung schalte. Es gibt ja auch genügend Blogartikel, wie man mit seinem Blog Geld verdienen kann.

Wie findest du die Balance zwischen Gewinn und UX?
Hier kann ich nur aus der Sicht eines Website-/Blogbesuchers sprechen. Ideal ist, wenn der Gewinn aus der Werbung die Kosten für den Blog oder die Website deckt ohne die Nutzererfahrung des Besuchers zu stören.

Wie viel Werbung empfindest du als “verträglich”?
Wie bereits bei der obigen Frage erwähnt, sollte Werbung nicht die Nutzererfahrung stören und beim Besuch nerven. Es kommt wie bei fast allem auf das Maß an. Der eigentliche Inhalt der Website oder des Blogs sollte im Vordergrund stehen, die Werbung thematisch passen und nicht zu viel und zu auffällig sein.

Fazit
Gute Werbung nervt mich nicht.

 

Werden Sie durch Werbung genervt?

 

Ergänzung am 10.02.17

Ann-Bettina Schmitz vom Blog ABS-Lese-Ecke hat zu einer Blogparade "Was hältst du von Werbung auf dem Blog?" eingeladen. Da das nach wie vor ein sehr aktuelles Thema ist, beschäftige ich mich gerne nochmal damit und beantworte Ann-Bettinas Fragen wie folgt:

 

1. Stört dich Werbung generell, ist sie dir egal oder findest du sie interessant?

Ich interessiere mich sehr für Werbung, sowohl online als auch offline. Für mich dient Werbung in erster Linie dazu, etwas zu verkaufen. Aber Werbung ist auch ein Mittel, Geld zu verdienen, um z. B. eine Website oder einen Blog zu finanzieren. Werbung lässt sich in gut oder schlecht gemacht (Bilder, Text, Gesamteindruck), ansprechend oder nicht (z. B. optisch oder emotional) und verständlich oder miss-/unverständlich (z. B. Slogans, die missverstanden oder gar nicht verstanden werden) unterteilen. Auf einer Website oder in einem Blog bewerte ich auch, ob die Werbung inhaltlich passt.

 

2. Gibt es bestimmte Formen der Werbung, die du besonders nervig findest?

Ja, mich stört aufdringliche Werbung, die mich ziemlich schnell beim Aufrufen der Seite "überfällt" und daran hindert, eine Website genauer anzuschauen, einen Blogartikel zu lesen oder einfach zu sehr vom eigentlichen Inhalt ablenkt. Z. B. ein riesiges Pop-up-Fenster, das womöglich nicht sofort zu schließen geht. Es ist bisher nur einmal vorgekommen, dass ich einen Blog sofort wieder verlassen habe, weil er total überfrachtet war mit Werbung.

 

3. Hat dich Werbung auf einem Blog oder einer Webseite schon einmal dazu gebracht, etwas zu kaufen? Wenn ja, warum? War die Werbung so gut oder brauchtest du das Produkt gerade sowieso?

Nein, ich habe zwar schon oft Werbung auf Websites oder in Blogs gesehen, aber das hat mich bisher nicht zum Kaufen animiert. Allerdings habe ich schon häufiger auf Websites oder in sozialen Netzwerken Produkte angeboten bekommen, nach denen ich speziell gesucht hatte, da schaue ich dann doch ab und zu nochmal im entsprechenden Online-Shop nach. 

 

4. Sollte Werbung zum Blogthema passen oder ist dir das egal?

Ich finde, dass Werbung zum Blogthema passen sollte. Allerdings würde mich Werbung, die nicht passt, nicht daran hindern, den Artikel trotzdem zu lesen, wenn ich ihn interessant finde.

 

5. Findest du es gut, dass Google demnächst manche Werbung abstraft?

Die anhaltende Diskussion darüber, was guter Inhalt ist, und der Einsatz von Adblockern hat dazu beigetragen, dass man sich mehr Gedanken macht bei der Erstellung von Inhalten und Werbung. Die Maßnahme von Google wird sicher auch eine positive Auswirkung haben, weshalb ich die geplante Abstrafung positiv sehe.

 

Hier sind noch ein paar Fragen für die Blogbesitzer.

 

6. Hast du auf deinem Blog Werbung geschaltet?

Nein, ich habe keine Werbung in meinem Blog geschaltet.

 

7. Wenn ja: Wie hast du sie ausgewählt? Lohnt sich das? Wenn nein: warum nicht?

Da mich Werbung interessiert und ich mir schon Gedanken darüber gemacht habe, wie sich das Internet finanziert, stört mich Werbung auf Websites oder in Blogs nicht, und ich habe Verständnis dafür, dass es Blogbesitzer gibt, die Werbung schalten, um den Blog zu finanzieren oder etwas Geld zu verdienen.

Aber dadurch dass es im Internet ein Überangebot an Inhalten und sehr viel Werbung gibt, ist es auch schwieriger geworden, Aufmerksamkeit zu erhalten und Menschen sind schneller genervt.

In meinem Blog habe ich mich gegen Werbung entschieden, weil mein Blog ein privates Hobby ist, und ich möchte, dass Besucher meiner Website oder meines Blogs in Ruhe ohne eventuell als störend empfundene Werbung schauen und lesen können.

 

Fazit

Werbung an sich ist keine Zumutung, aber die Qualität und das Maß spielen eine sehr große Rolle. Deshalb muss sehr gut überlegt werden, ob, wo und wie Werbung geschaltet wird, um positiv aufgenommen zu werden.

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Claudias praktischer Ratgeber zur Kommunikation

Journalismus, Content Marketing und PR

Wer kommuniziert über welche Kanäle?
Wie wird kommuniziert?

Kommunikation vom lateinischen communicatio = Mitteilung ist laut Wikipedia der Austausch oder die Übertragung von Informationen (Wissen, Erkenntnis oder Erfahrung). Privat und beruflich können wir persönlich, telefonisch, schriftlich oder digital miteinander kommunizieren, d. h. Wissen, Informationen weitergeben oder austauschen.

Im Journalismus, Marketing oder in Public Relations ist Kommunikation ein wichtiger Punkt, um Informationen zu erhalten und sie weiterzugeben.

 

Marc Ostermann von PR Desk - Content Marketing & Public Relations in Hagen hat sich bereit erklärt, mir ein paar Fragen zu beantworten.

 

Was war als Junge Ihr Traumberuf?

 

Hahaha. Da gab es nicht einen, sondern viele: Feuerwehrmann, Polizist, Pilot und natürlich Journalist. Ich habe schon als Schüler Berichte und Kommentare geschrieben, die zurückblickend aber Gott sei Dank nicht veröffentlicht wurden…

Weshalb haben Sie sich dann für ein Magisterstudium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften, Film- und Fernsehwissenschaften, Politikwissenschaft entschieden?

 

Ich habe nach meinem Abitur begonnen, in einer Tageszeitungsredaktion als freier Mitarbeiter zu arbeiten. Spätestens nach meinem ersten Termin – einer Blutspende mitten im tiefsten Sommerloch – war für mich klar, dass ich nie wieder etwas anderes machen möchte als Schreiben. Ich glaube, ich kann nichts anderes – besser.

 

Da mich insbesondere der Journalismus und damit verbunden die Medienkommunikation sehr faszinierten, habe ich mein Studium auf dieses Interessensgebiet ausgerichtet. Und glauben Sie mir, das habe ich nicht bereut. Ich habe Seminare bei Chefredakteuren und Fernsehverantwortlichen besucht, in denen ich unheimlich viel für meine Arbeit gelernt habe. Und wer kann von sich schon behaupten, einer Legende wie Heribert Faßbender beim Besuch einer Vorlesung verzweifelt an der Hose herumgenestelt zu haben, weil der Sender des Mikros nicht halten wollte?

 

Sie waren Marketing Trainee und Pressesprecher bei der Dachgesellschaft der AFK Akademie Führung und Kommunikation und haben dort mehrere Kurse (z. B. Marketing-Crashkurs, PR-Arbeitsmethodik) besucht. Können Sie Ihre Tätigkeiten bei der Firma näher beschreiben?

 

Das Traineeship setzte sich aus verschiedenen Inhalten sowie Tätigkeiten zusammen – und war rückblickend äußerst wertvoll. Kleine Nebenbemerkung: Mit dem Engagement bei der AFK schloss sich ein Kreis. Denn die AFK wurde gegründet von Klaus Dörrbecker, dessen Buch zur Konzeptionstechnik wir in der Uni als Grundlage - etwas übertrieben ausgedrückt – auswendig lernen mussten. Ich sage nur „Rakete“. Die Insider wissen dann Bescheid. Wenn Sie in einem Institut mit diesem Renommee nach einem zweitägigen Assessment Center einen Vertrag bekommen, dann ballen Sie unter dem Tisch schon einmal die Siegerfaust.

An erster Stelle bei der AFK stand das Lernen. Ich kam aus dem Journalismus und machte jetzt PR für ein PR-Ausbildungsinstitut. Das erforderte natürlich erst einmal ein Umdenken und das Draufschaffen von wichtigem Handwerkszeug. Als Trainee nahm ich deshalb an so ziemlich jedem Seminar der Einrichtung teil, lernte das Konzeptionieren von PR-Kampagnen, das zielgruppenspezifische Schreiben, die Grundlagen des Marketings und wichtige Rhetoriktechniken.

Diese Inhalte setzte ich dann als Mitarbeiter in der Kommunikationsabteilung in die Praxis um. Ich arbeitete an der Konzeption zur Positionierung der AFK mit, schrieb Pressemitteilungen, Mailings, organisierte Veranstaltungen, schrieb Seminarunterlagen, arbeitete für externe Kunden und war redaktionell für den Blog des Unternehmens zuständig. Wie Sie sich vielleicht vorstellen können, ist es ziemlich anspruchsvoll, unter ihren Lehrern das Gelernte anzuwenden. Da gab es Bürotage, die alles andere als lustig waren, denn es wurde leidenschaftlich kritisiert und verbessert. Für die berufliche Entwicklung ist das optimal, aber man darf nicht allzu zart besaitet sein.

Am meisten Spaß machte mir aber mein Einsatz als Co-Trainer. Nachdem ich mich freigeschwommen hatte, durfte ich den Leiter der Akademie, Klaus Januschewski, als Trainer unterstützen. Insbesondere die Medientrainings in großen Unternehmen, in denen wir Krisenkommunikation unter realen Bedingungen (meist Katastrophenübungen) trainierten, sind echte Höhepunkte meiner beruflichen Biografie, an die ich sehr gerne zurückdenke. 

Was lernt man bei den Multimedia Marketing Kursen bei Comcave College, die Sie besucht haben?

 

Ganz ehrlich? Die Zukunft der Unternehmenskommunikation.

Es ist ja kein Geheimnis, dass sich die Kommunikation in den letzten Jahren stark verändert. Weg von der klassischen und medienvermittelten Kommunikation (die sie vorwiegend mit guter PR-Arbeit für ihr Unternehmen nutzen können) hin zu einem echten Dialog mit der Zielgruppe (z. B. in den sozialen Netzwerken).

Ich hatte das große Glück, fantastische Dozenten zu haben, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern täglich in ihrem jeweiligen Wissensgebiet praktisch tätig sind. Übrigens ist mir diese Kombination sehr wichtig, denn bei der AFK war das eine Grundvoraussetzung für die Trainertätigkeit, um eine praxisnahe Vermittlung der Inhalte zu gewährleisten.

Ich möchte Ihnen gerne ein Beispiel nennen: Onlinemarketing lernte ich bei Ralf Wenda, der in Dortmund eine Agentur betreibt, die Unternehmen bei der Kundengewinnung im Internet unterstützt und die Webseiten seiner Kunden „verkaufen“ lässt. Er hat schon hunderte Teilnehmer fit gemacht für das professionelle Onlinemarketing sowie erfolgreiches Social Media Marketing. Er ist – wenn Sie so wollen – schuld daran, dass auch ich meine Zukunft in der Onlinekommunikation sehe. Denn im Content Marketing verbinden sich das fundierte Onlinemarketing-Know-how mit redaktionellem Können und zielgruppenspezifischer Themenaufbereitung. Ich bin stolz, dass Ralf heute einer meiner Kooperationspartner ist. Denn wenn es einen Menschen gibt, der mich jemals fachlich um einen Quantensprung weitergebracht hat, dann ist es Ralf Wenda.

Was ist Ihre genaue Aktivität in der Studienstiftung des deutschen Volkes?

 

Ich war während meines Studiums Stipendiat dieses größten unabhängigen Begabtenförderungswerks der Bundesrepublik. Neben einer finanziellen Förderung stand dabei vor allem die fachliche Qualifizierung im Vordergrund.

Als Stipendiat haben Sie Vertrauensdozenten an Ihrer Universität, mit denen Sie sich regelmäßig über Ihre Studienausrichtung abstimmen können. Außerdem – und das ist der wahre Mehrwert – darf man an den berühmten Sommerakademien der Einrichtung teilnehmen. Dort beschäftigen sich Studenten mit (meist) ehemaligen Stipendiaten und heutigen Eliten des Wissenschafts- und Wirtschaftsbereich in lockerer Atmosphäre monothematisch mit den sie interessierenden Themen. Ich habe dort von Redakteuren vom Spiegel und der Tagesschau gelernt, wie Journalismus auf höchstem Niveau funktioniert.

Sie haben 15 Jahre als freier Journalist gearbeitet. Über welche Themen haben Sie Artikel geschrieben?

 

Meine „Heimatbasis“ war eine kleine Lokalredaktion, in der ich über alles berichtet habe, was innerhalb des Erscheinungsgebiets passiert. Das fing beim Klassiker, dem Kaninchenzuchtverein, an und hörte bei tödlichen Unfällen und Skandalen auf.

Der große Vorteil war, dass wir eine kleine Redaktion mit einer flachen Hierarchie waren und alles selbst machen mussten, was zur Produktion einer Tageszeitung eben anfällt – bis auf den Druck und das Verteilen natürlich. Ich kann gar nicht zählen, wie viele Klamotten ich mir im Fotolabor beim Entwickeln unserer Bilder mit Chemikalien versaut habe. Als wir dann auf digitale Bildbearbeitung umgestellt haben, ist der Umsatz des heimischen Textil-Einzelhandels dramatisch eingebrochen…

Nachdem ich mir meine Sporen verdient hatte, durfte ich auch für den Hauptteil berichten. Ich hatte Bundesminister, Ministerpräsidenten und Fernsehstars vor der Kamera und dem Schreibblock. Das war eine spannende und extrem schöne Zeit. Leider geht es dem Journalismus heute aufgrund des Medienwandels nicht mehr so gut.

Was war der Grund, sich im Mai 2014 mit PR Desk - Content Marketing & Public Relations selbständig zu machen?

 

Ich war vor der Gründung sechs Jahre in unserem mittelständischen Familienbetrieb (Logistik, 20 Mitarbeiter) tätig. Ursprünglich sollte ich das Unternehmen nach dem Ausstieg meines Vaters weiterführen – und finanziell wäre das sicherlich auch eine kluge Entscheidung gewesen. Aber während meiner Zeit in der Spedition merkte ich immer deutlicher, dass das nicht mein Weg sein würde. Ich wollte wieder das machen, was ich am besten kann: Kommunikation.

Das klingt jetzt alles so locker-flockig. Aber natürlich war das eine extrem harte Entscheidung, denn Sie sehen dann dabei zu, wie das eigene Unternehmen verkauft wird und Mitarbeiter, die Ihnen über die Jahre ans Herz gewachsen sind, „alleine“ bzw. unter neuer Führung weitermachen.

Aber zurück zu Ihrer Frage. Es gab dann einen Punkt, an dem ich inne gehalten und mich gefragt habe: Was machst du jetzt mit deiner kuriosen Berufsbiografie? Ich wusste, ich kann sehr gut schreiben, habe eine fundierte PR-Ausbildung, kenne den Mittelstand sowie seine Probleme aus dem Effeff und bin fasziniert von den (neuen) Möglichkeiten der Onlinekommunikation. Tja, und dann machte Google mir auch noch das größte Geschenk überhaupt. Die Suchmaschine legt Wert auf aktuelle, hochwertige und Mehrwert liefernde Inhalte. Das war der endgültige Schubs in die richtige Richtung.

Denn aus dieser Melange an Erfahrungen und Ideen ergab sich der PR Desk fast zwangsläufig. Heute liefern meine Kooperationspartner und ich hochwertige Inhalte für die Unternehmenskommunikation von kleinen und mittelständischen Betrieben. Und das allerbeste daran ist: Meine Arbeit, unsere Kunden und meine fantastischen Kollegen lassen mich jeden Tag mit einem fröhlichen Pfeifen zur Arbeit fahren.

Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten haben Content Marketing und Public Relations für Sie?

 

Kurz vorweg, denn das ist mir sehr wichtig: Content Marketing und Public Relations haben beide ihre Berechtigung als wichtige Kommunikationsinstrumente für Unternehmen.

Public Relations eignen sich noch immer perfekt, um mittels der Multiplikatoren in Fach- und Massenmedien Stakeholder zu erreichen. Allerdings hat die PR heute nicht mehr die Relevanz im Kommunikationsmix wie noch vor zehn Jahren.

Denn Unternehmen können heute recht einfach als Verleger ihrer eigenen Inhalte (beispielsweise im Rahmen eines Corporate Blog) auftreten und ihre potenziellen Kunden über zielgruppenspezifische Inhalte, die diese ansprechen und ihnen Mehrwert liefern, für ihre Marke, ihr Produkt oder ihre Dienstleistung interessieren. So machen Unternehmen im Jahr 2015 Interessenten zu Kunden – und wenn sie dann noch richtig gut sind auch zu wichtigen Influencern.

Gemeinsam entfalten Content Marketing und Public Relations ein wirkungsvolles Grundrauschen im Aufmerksamkeits-Crescendo. Ich wollte auf keines der beiden Kommunikationsinstrumente verzichten. Deshalb hat der PR Desk als zweiten Vornamen auch „Content Marketing und Public Relations“ bekommen. Hahaha.

Welche Kenntnisse halten Sie für wichtig, um in den Bereichen Journalismus, Marketing oder Public Relations zu arbeiten?

 

Schwierige Frage! Ich befürchte, ich kann Ihnen darauf nur eine sehr oberflächliche Antwort geben, da ich sonst den Rahmen noch mehr sprengen würde, als ich das sowieso schon tue.

Die Gemeinsamkeit dieser drei Bereiche ist, Menschen zu informieren und zu interessieren. Dafür müssen die Praktiker dieser Bereiche wissen, wo sich ihre Zielgruppe befindet, was sie denkt und welche Informationen sie benötigt. Somit sind konzeptionelle wie strategische Kenntnisse wichtig, um erfolgreich in dem jeweiligen Bereich arbeiten zu können.

Aber wie bereits angemerkt: das ist eine recht oberflächliche Betrachtung.

Welche Eigenschaften sollten Menschen haben, die in diesen 3 Bereichen arbeiten?

  • Menschenkenntnis, um die Rezipienten oder die Zielgruppe mit relevanten Botschaften zu erreichen,
  • Neugierde, verbunden mit ganz viel Enthusiasmus für das jeweilige Thema oder Produkt,
  • Kreativität, um die Themen oder Produkte entsprechend in Szene zu setzen,
  • Ausdauer, denn in allen Bereichen erreicht man die gesteckten Ziele nicht mit einem einfachen Fingerschnipp (leider!).

Was zeichnet einen guten Text aus, abgesehen davon, dass er ohne Rechtschreib- und Grammatikfehler sein sollte?

 

Das ist eine sehr schöne Frage, da sie eine gewisse Wertschätzung impliziert, die ich vor allem im Marketing häufig vermisse. Deshalb vielen Dank dafür.

Die Antwort ist ganz einfach. Ein guter Text muss sein Ziel erreichen!

 

Schließlich kann ein guter Text

  • informieren,
  • unterhalten,
  • verkaufen,
  • emotionalisieren,
  • zur Diskussion anregen,
  • zur Interaktion auffordern,
  • ein Problem lösen.

Bevor ich einen Text schreibe, muss ich also ganz genau wissen, welches Ziel der Text erreichen und welche Zielgruppe angesprochen werden soll. Darauf lassen sich dann die konkreten Inhalte, das Format und der jeweilige Kanal abstimmen. Deshalb ist übrigens ein ausführliches Texterbriefing so wichtig. Je mehr Informationen ein Texter hat, desto besser wird das Ergebnis.

Überspringt man aber diese grundlegenden Überlegungen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass ein Text die Zielgruppe nicht anspricht, erreicht oder interessiert. Und das hilft weder dem Leser, noch dem Autor und schon gar nicht dem Auftraggeber.

Da ich davon ausgehe, dass wir hier über Webtexte sprechen, die im Rahmen der Online-Kommunikation veröffentlicht werden sollen, muss der Text selbstverständlich auch für die Suchmaschinen optimiert sein. Deshalb sind auch diesbezüglich umfangreiche Überlegungen noch vor dem Tippen des ersten Buchstabens wichtig. Denn die Suchmaschinen indexieren textbasiert und sind heute in der Lage, hochwertige Inhalte von lieblos mit Keywords zugemüllten Texthaufen zu unterscheiden. Ein Texter, der kein SEO-Know-how hat, wird an diesem Punkt scheitern. Denn sein „Produkt“ wird vor dem Hintergrund der großen Konkurrenz nicht entsprechend in den Suchmaschinen ranken können.

Was ist für Sie ein guter Inhalt? Welchen Mehrwert muss er bieten?

 

Diese Frage schließt direkt an die vorige an. Ein guter Inhalt muss sein Ziel erreichen und die Fragen der Rezipienten beantworten. Dann liefern wir Mehrwert.

Gerade im Content Marketing sprechen wir sehr häufig über Mehrwert, mit dem man potenzielle Kunden für ein Unternehmen, eine Marke, eine Dienstleistung oder ein Produkt interessieren kann.

Um entsprechenden Mehrwert liefern zu können, ist es unabdingbar, sich in seine Zielgruppe – am besten über die Definition von Personas – hinein zu versetzen. Dann wird man relativ schnell bemerken, dass Inhalte, die Mehrwert liefern sollen, vor allem eines transportieren müssen: Nutzen.
Denn ein potenzieller Kunde - egal ob im B2C oder im B2B - fragt sich immer: Welchen Nutzen habe ich davon, welche Vorteile bringt mir das angebotene Produkt ganz persönlich. Das kennen Sie sicherlich aus Ihrem eigenen Suchverhalten. Sie fragen sich:

  • Lösen das Produkt oder die Dienstleistung mein Problem?
  • Inwiefern macht das Angebot mein Leben einfacher oder bequemer?
  • Welchen Nutzwert hat das Angebot für mich? (Und etwas abstrakter:) Befriedigt es meine emotionalen Bedürfnisse?

Übrigens ist das exakt die Schwäche vieler Webseitentexte. Nehmen Sie sich mal die Zeit und surfen Sie auf beliebige Unternehmenswebseiten. Dabei ist es egal, ob Sie auf der Präsenz einer kleinen oder aber großen, international agierenden Firma landen. Sie werden immer wieder eine Menge an (technischen) Features finden, die ein angebotenes Produkt beinhaltet. Diese Informationen interessieren den Kunden aber erst in einem zweiten oder dritten Schritt.

Ich möchte Ihnen das mal an einem ganz banalen Beispiel erklären: Wir bieten als Dienstleistung Content Marketing. Da könnte ich jetzt auf unserer Webseite schreiben, dass Content Marketing ein sehr erfolgreiches Kommunikationsinstrument ist und erklären, wie es in der Kommunikationsstruktur eines Unternehmens verankert sein muss, wie der Prozess der Implementierung abläuft, welche organisatorischen Rahmenbedingungen gegeben sein müssen, welche Formate es gibt, wie diese Formate aufgebaut sein müssen und so weiter. Aber das interessiert den potenziellen Kunden an dieser Stelle nicht. Er fragt sich, welche Vorteile liefert mir Content Marketing konkret für mein Business?

Deshalb wechseln wir die Perspektive, sprechen nicht von uns und unserem Produkt, sondern von ihm und seinen Vorteilen.

Wenn Du, lieber Kunde, Content Marketing betreibst,

  • entwickelst du mittels deiner Inhalte Autorität und positionierst dich als Experte deiner Branche,
  • steigerst du die Markenbekanntheit,
  • stärkst du deine Webseite und unterstützt durch die hochwertigen Inhalte die Suchmaschinenoptimierung,
  • generierst du Leads,
  • kannst du den Absatz deiner Produkte und Dienstleistungen steigern.

Das zeigt dem potenziellen Kunden den Nutzen eines Produkts auf und liefert ihm Mehrwert, da dieser Text die Fragen beantwortet, die er sich zu diesem Zeitpunkt stellt. So schafft man Vertrauen, denn der User fühlt sich individuell angesprochen und ernst genommen.


Was muss eine gute Website unbedingt haben, um Besucher auf der Website zu halten?

Jetzt kann ich mich mal ganz entspannt zurücklehnen, denn das beantworten zu einem großen Teil schon die vorigen Fragen: Inhalte (nicht nur Texte!), die zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle nutzwertige Informationen liefern, die zielgruppenspezifisch aufbereitet sind und deshalb den User in diesem Augenblick interessieren.

Der PR Desk ist ja eine Kooperation. Ich arbeite mit Webdesignern zusammen, die diese Inhalte entsprechend in Szene setzen und visuell ansprechend präsentieren. Denn neben der Usability einer Seite ist auch das Design ein wichtiger Faktor, um User auf der Webseite zu halten. Gefällt denen nicht, was sie sehen oder finden sie nicht, was sie suchen, dann sind sie schneller weg, als ein Webmaster das Wort „Absprungrate“ sagen kann…

Welche Tipps haben Sie zur Leadgenerierung?

Leadgenerierung, also die Wandlung eines anonymen Users in einen qualifizierten Interessenten, der einem Unternehmen seine Kontaktdaten überlässt, ist ein zentrales Element im Content Marketing. Leadgenerierung hat - meiner Meinung nach - viel mit Vertrauen und Respekt zu tun.

Sie kennen das: Bevor Sie einem Unternehmen Ihre Mailadresse überlassen oder Ihre Telefonnummer übermitteln, überlegen Sie sich ganz genau, ob Sie diesen Schritt gehen wollen. Sie möchten schließlich nicht mit Mails zugeballert und durch Anrufe gestört werden. Mal ganz davon abgesehen, dass das nur unprofessionelle Unternehmen wirklich praktizieren. Aber die Sorge ist trotzdem vorhanden.

Deshalb müssen Unternehmen gute Argumente liefern, um einen zunächst noch anonymen User davon zu überzeugen, seine Kontaktdaten zu übermitteln. Wenn Sie aber hochwertige Angebote, die Ihren Webseitenbesucher interessieren und die er jetzt unbedingt haben möchte, vorhalten, dann haben Sie schon einmal ganz gute Argumente.

Bieten Sie – quasi im Tausch gegen die Daten – qualitativ hochwertige Informationen, die der User in dieser Form nicht so schnell woanders findet.

Stellen Sie Whitepaper, Studien, eBooks oder Podcasts zur Verfügung. Laden Sie ihn zu einem kostenlosen Webinar ein oder bieten Sie ein umfassendes Video-Tutorial, das ein ganz spezifisches Problem löst.

Das schafft Vertrauen in Ihre Kompetenz, bindet den User an Ihr Unternehmen und lässt ihn positiv mit Ihrer Marke in Kontakt treten.  

Was ist beim Markenaufbau oder Aufbau einer Online-Reputation wichtig?

 

Authentizität.

Es gibt selbstverständlich noch einige andere Punkte, aber ohne einen authentischen Markenauftritt on- und offline funktioniert der Reputationsaufbau nicht.

Stimmen Botschaften und Inhalte nicht mit der Realität überein, gibt es Brüche, die man kommunikativ schlecht wieder schließen kann.

Deshalb empfehlen wir unseren Kunden aus kleinen und mittelständischen Unternehmen immer wieder: Seid authentisch, legt auch online allergrößten Wert auf persönlichen Kontakt, macht euch und euer Produkt nicht größer als ihr seid. Ihr habt genug Qualitäten. Kommuniziert diese im Rahmen einer durchdachten Kommunikationsstrategie, lernt aus Erfahrungen, messt (insbesondere) eure Onlineaktivitäten und verbessert auf Basis dieser Daten eure Kommunikationsanstrengungen.

Ein abschließendes Beispiel: Der PR Desk ist noch sehr jung. Er wird in diesem Monat ein Jahr alt. Deshalb ist gerade das Thema Markenaufbau ein Thema, mit dem wir uns regelmäßig beschäftigen. Sie werden von uns – außer in Onlineformularen, die keine andere Angabe zulassen – niemals lesen, dass wir eine PR-Agentur oder eine Content Marketing-Agentur sind.

Diese Bezeichnungen sind natürlich verlockend, denn viele potenzielle Kunden suchen danach, wenn sie nach Anbietern recherchieren. Das Wort Agentur vermittelt schließlich eine gewisse Größe, Manpower und Professionalität.

Aber ich möchte einem Interessenten beim ersten Besuch bei uns nicht erklären müssen, dass wir keine Agentur sind (auch wenn es bei uns so aussieht und man den Eindruck perfekt erwecken könnte). Wir sind eine Kooperation aus hochprofessionellen und spezialisierten Freiberuflern – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Als Kunde würde mir jegliches Vertrauen abhanden kommen, wenn ich feststellen müsste, dass ich schon zu Beginn des Kontakts mit einer Halbwahrheit konfrontiert wurde. 
 
Also: Authentisch bleiben, auf die eigenen Qualitäten setzen, Strategie entwickeln, messen, lernen und immer besser werden. Dann klappt es auch mit dem Reputations- und Markenaufbau!

Welche Inspirationsquellen nutzen Sie für kreative Ideen?

Hahaha. Gute Frage, kurze Antwort: Die besten Ideen habe ich unter der Dusche oder beim Joggen. Eins von beiden funktioniert bei mir immer.

Möchten Sie noch etwas ergänzen?

Ja, unbedingt.

Aus einer gewissen Dankbarkeit heraus, möchte ich mal das Prinzip der Spiegel-Interviews umdrehen und an dieser Stelle den berühmten Satz aussprechen: Frau Dieterle, wir bedanken uns für dieses Gespräch.

Und ganz demütig möchte ich noch hinzufügen: Es tut mir sehr leid, dass die Antworten so lang geworden sind, aber ich konnte schon nur an der Oberfläche kratzen, deshalb ging es leider nicht viel kürzer. Tut mir sehr leid.

 

Ich bedanke mich auch für die ausführlichen und interessanten Antworten. Mir waren die Antworten nicht zu lang.

 

Frage an die Leser: Wie wichtig ist Kommunikation in Ihrem Beruf?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogstöckchen Digitales Leben

Mein digitales Leben

Sind Sie mehr online digital oder offline?
Was wird digital im Netz und was offline gemacht?

Erbse vom Vegan Beauty Blog hat ein Blogstöckchen geworfen Mein digitales Leben. Ein interessantes Thema, da immer mehr digital gemacht wird.

 

Hier meine Antworten auf die Fragen von Erbse:

 

Mein wichtigstes „Instrument“ im Netz

Das ist natürlich mein Laptop, da ich ohne den nicht im Netz aktiv sein könnte, um E-Mails abzurufen und zu versenden, Blogartikel zu lesen und eigene zu schreiben und zu veröffentlichen und in sozialen Netzwerken unterwegs zu sein.

 

Die letzte heruntergeladene App auf dem Smartphone

Ich habe kein Smartphone.


Meine Gerätschaften

Nur mein bereits erwähnter Laptop.


Accessoires

Ein paar große Taschen, in die mein Laptop reinpasst, wenn ich ihn mal unterwegs brauche.


Morgenritual

Duschen, frühstücken und an den Computer.


Persönlicher Social-Tipp

Das ist für mich die Netiquette, da ich es im Internet genauso wie im richtigen Leben äußerst wichtig finde, höflich und respektvoll miteinander umzugehen.


Websites, die ich oft besuche

Das sind u. a. die Websites von

In meinem Artikel Meine Blogempfehlungen für die Quellenbibel 3.0 habe ich einige Blogs gelistet, die ich empfehlen kann. Außerdem recherchiere ich oft in Google und Wikipedia.


Online-Shopping

Es ist einfach und bequem, Dinge online zu bestellen. Allerdings gibt es auch Dinge, die ich lieber lokal kaufe wie z. B. Lebensmittel und Drogerieartikel. Wenn ich Dinge brauche, wo eine Beratung sinnvoll ist, kaufe ich sie auch gerne vor Ort, sofern die Beratung gut war, da ich es unfair finde, sich beraten zu lassen und dann im Internet günstiger zu bestellen.


Old School oder New School

Weder noch. Wenn es um das Bücher lesen geht, bin ich Old School, weil ich nach wie vor lieber in Papierform lese. Da ich kein Smartphone besitze, nur über das Festnetz oder den Computer erreichbar bin, könnte man mich auch als Old School oder Dinosaurier bezeichnen. Wenn ich meine Aktivitäten im Internet anschaue, bin ich allerdings New School.


Letzter Tag komplett offline

Das war vor Oktober 2012, bevor ich mein 1. Profil in einem sozialen Netzwerk angelegt habe.


Digitaler Wunsch für die Zukunft

Mein größter digitaler Wunsch ist, dass die richtige Kommunikation im wirklichen Leben nicht komplett durch die Technik ersetzt wird.

 

Und was machen Sie alles digital?

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Claudias praktischer Ratgeber zu Bilder-Sharing-Portalen

Meine Bilder-Sharing-Portale

Wo veröffentlichen Sie Bilder?
Bilder im Internet teilen

Der Artikel von Stefan Schütz zu einer Blogparade über Fotosharing-Portale in 2014 hat mich auf die Idee gebracht, mal darüber zu schreiben, auf welchen Plattformen ich Fotos, Grafiken und Infografiken teile, im weitesten Sinn alles Bilder.

 

Diese Website wurde ursprünglich erstellt, um Informationen über mich und meine Bücher zu bieten. Zusätzlich habe ich in diversen Netzwerken Profile angelegt, kurze Infos und auch Bilder zu den Büchern veröffentlicht. Das war aber sehr wenig. Nur über meine Bücher zu posten war mir auch zu kommerziell und langweilig. Ich wollte dem eine persönliche Note verleihen. Als ich dann meine Leidenschaft fürs Fotografieren entdeckt habe, kamen noch Alben mit Bildern aus meiner Stadt oder von Ausflügen, von Tieren, aus der Natur oder meiner Backresultate dazu, für die ich entsprechende Alben angelegt habe. Seit es meinen Blog hier gibt, sind die meisten Bilder, die ich veröffentliche, Fotos und Grafiken aus meinen Artikeln.

 

Tipp: Geben Sie allen Bildern bzw. Dateien einen aussagekräftigen Dateinamen (nicht den automatisch vergebenen Namen der Kamera IMG_1492.JPG beibehalten sondern umbenennen in z. B. berberaffe.JPG). Ergänzen Sie eine Beschreibung zum Bild und bei der Verwendung auf einer Website oder im Blog zusätzlich einen Alternativtext. Machen Sie sich gleich am Anfang Gedanken über die Sortierung Ihrer Bilder in Alben auf dem Rechner und in den sozialen Netzwerken. Das erleichtert nicht nur für Sie die Arbeit und das Wiederfinden, sondern ist auch angenehmer für die, die Ihre Bilder anschauen. Welche Programme ich verwende, um Bilder zu bearbeiten oder vorzuführen, habe ich im Artikel Meine Programmempfehlungen beschrieben.

 

Nachfolgend die sozialen Netzwerke, in denen meine Bilder zu finden sind:

 

Google+

Auf meinem Google+ Profil habe ich neben den Fotos für die Fotowand die Alben "Animationen", "Grafiken", "Zitate", "Bücher", "Abendstimmung", "Winter", "Stadtbilder".

Auf meiner Google+ Seite gibt es neben den Fotos von Posts die Alben "Bilder Claudias Blog" (das größte Album), "Essen", "Panoramabilder", "Animationen", "Grafiken", "Infografiken", "Bücher", "Zitate".

Mittlerweile werden aber fast nur bei den Alben der Seite Bilder hinzugefügt. Der Name des Albums kann später auch noch geändert oder das Album oder Bilder können gelöscht werden.

Tipp: Wenn Sie ein Bild in einem Post teilen, können Sie es gleich einem Album hinzufügen. Es können auch ein einzelnes oder mehrere Bilder mit Beschreibung einem Album hinzugefügt und öffentlich geteilt oder das Teilen übersprungen werden (nicht öffentlich teilen). Wenn im Menü Fotos ein Album fehlt, öffnen Sie ein Album, klicken oben rechts über dem Namen des Albums auf "Mehr", danach auf "Alben", um eine Übersicht aller Alben zu sehen.

 

Twitter

In Twitter füge ich jedem Blogartikel das Bild aus dem Artikel bei, lade eigene Infografiken hoch. Wenn ich in Pinterest Infografiken pinne, teile ich manchmal gleichzeitig in Twitter und Facebook. Ab und zu tweete ich auch Bilder von Essen. Ein Bild von getweeteten oder in YouTube positiv bewerteten Videos erscheint ebenfalls im Menü "Fotos und Videos".

Achtung: Das Bild des Videos erscheint nur in diesem Menü, wenn Sie den Original-YouTube-Link verwenden, nicht bei einem gekürzten Link.

 

Facebook

Auf meinem privaten Facebook-Profil habe ich neben den Chronikfotos die Alben "Essen", "Bücher", "Stadtbilder",  "Herbststimmung" und "Videos". Auf meiner Facebook-Seite neben den Chronikfotos die Alben "Zitate", "Bücher" und "Videos". Im Profil teile ich private Fotos (hauptsächlich Bilder von Essen und aus der Stadt) und Infografiken von Pinterest. Auf der Seite teile ich meine Blogartikel oder Artikel über Blogparaden und Bücher.

Auf Facebook kommen besonders gut Bilder von Essen und schönen Stadtbildern an.

 

flickr

Auf flickr habe ich die Alben "Bücher", "Claudias Blog", "Infografiken", "Grafiken", "Videos", "Zitate", "Schöne Orte", "Essen", "Natur", "Tiere", "Dies & Das" und "Animationen". Alle Bilder können mit Titel, Beschreibung und Tags (Suchbegriffen) hochgeladen werden. Es gibt ein Menü zum Organisieren der Alben und Bilder (löschen, Bilder verschieben, Album umbenennen oder Beschreibung dazu ändern, Titel oder Beschreibung der Bilder ändern, Reihenfolge der Alben und Bilder ändern). Wenn man hier Fotos zu speziellen Themen hochlädt, erhält man auch mal eine Einladung von einem Gruppenmanager, das Bild auch in der Gruppe hochzuladen (z. B. Vögel, Kakteen, Kachelöfen, Deutsche Geschichte).  In diesen Gruppen finden sich Gleichgesinnte.

Flickr ist deshalb meine Empfehlung für alle, die gerne fotografieren, ihre Fotos teilen und in Gruppen Fotos zum selben Thema finden wollen.

 

Pinterest

Auf Pinterest gibt es dieselben Alben "Bücher", "Claudias Blog", "Infografiken", "Grafiken", "Videos", "Zitate", "Schöne Orte", "Essen", "Natur", "Tiere", "Dies & Das" und "Animationen". Außerdem die 2 Alben "cheesecake" und "WonderWomen", die nicht von mir sind, wo ich aber meine Pins auch pinnen kann. Hier habe ich eine Einladung zum Pinnen erhalten. " Infografiken" ist meine beliebteste Pinnwand mit den meisten Repins. Alle Pinnwände werden einer Kategorie zugeordnet (z. B. "Architektur", "Bildung", "Fotografie" und einige mehr) und es kann eine Beschreibung ergänzt werden. Nach den Kategorien können auch Pins von anderen gesucht werden. Bei den Bildern ist eine Beschreibung obligatorisch. Selbstverständlich können Alben umbenannt, die Beschreibung dazu geändert und Pins in ein anderes Album verschoben oder gelöscht werden. Wer wie ich Infografiken, Zitate, Bilder von traumhaften Orten und leckerem Essen mag, ist bei Pinterest bestens aufgehoben.

 

SlideShare

Auf Slideshare veröffentliche ich Infografiken und Präsentationen. Beim Hochladen einer Datei können folgende Dinge gepflegt werden "Titel", "Beschreibung", "Tags" (Suchbegriffe), "Kategorie" (z. B. Marketing, Technologie oder Software) und "Sprache". Es empfiehlt sich, diese Daten zu pflegen, damit die Datei besser gefunden und die Reichweite erhöht wird. Zu jeder Datei gibt es eine Analyse, wie oft sie angeschaut, mit "Gefällt mir" markiert, runtergeladen, kommentiert, in LinkedIn, Facebook, Twitter oder Google+ geteilt wurde. SlideShare ist ideal für alle, die ihre Arbeit oder Firma präsentieren wollen.

 

Fazit

Es gibt für jedes Bild mehrere passende Plattformen zum Teilen. Aus der Art der Bilder ergibt sich dann auch die Art der Follower bzw. die Zielgruppe für das Networking.

 

Wie man sieht sind meine Bilder eine bunte Mischung aus verschiedenen Bereichen, die ich in verschiedenen sozialen Netzwerken teile, wo ich unterschiedliche Leute erreiche.

 

Welche Portale verwenden Sie, um Bilder zu teilen?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Content Marketing

Noch eine Definition von Content Marketing

Was verstehen Sie unter Content Marketing?
Wie wird Inhalt vermarktet?

Robert Weller hat zu einer Blogparade Was ist Content Marketing? PR? Inbound Marketing? Eine Metadisziplin? eingeladen. Meine Definition von Content Marketing habe ich letztes Jahr bereits in der Blogparade von Hanser Update und Michael Firnkes beschrieben. Aber jetzt ist ein neuer Ansatz gewünscht. Nachfolgend meine Gedanken. Zuerst möchte ich aber auf die Definition verschiedener Begriffe eingehen.


Marketing

Marketing ist die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen, um Kunden zum Kauf zu animieren.

 

Content Marketing

Beim Content Marketing (content = Inhalt) sollen die Kunden informiert, beraten oder unterhalten werden, um sie als Kunden zu gewinnen oder zu halten.

 

Inbound Marketing

Beim Inbound Marketing (inbound = eingehend) geht es darum, von Kunden gefunden zu werden, indem relevante Inhalte und Mehrwert geboten werden (z. B. Blogartikel, Whitepaper).

 

Outbound Marketing

Beim Outbound Marketing (outbound = ausgehend) geht es darum, Kunden durch z. B. Postwurfsendungen, Radio- oder Fernsehwerbung, Flyer, usw. zu erreichen.


Echtzeit Marketing

Beim Realtime Marketing bzw. Echtzeit Marketing wird zeitnah auf aktuelle Geschehnisse reagiert. Bekanntes Beispiel ist die Werbung der Keksfirma Oreo beim Stromausfall während des Super Bowls 2013. D. h. die Gunst der Stunde für eine passende Werbung nutzen.

 

Influencer Marketing

Beim Influencer Marketing (to influence = beeinflussen) werden Personen mit hohem Bekanntheitsgrad für das Marketing eingesetzt. Dies ist eine zweischneidige Sache. Verliert der Influencer (z. B. ein Star, Sportler, etc.) durch negative Schlagzeilen (z. B. Affären, Drogenskandale, Doping) an Sympathie, kann sich das negativ auf das beworbene Produkt auswirken. Oft werden dann Verträge gekündigt. Umgekehrt kann ein Influencer sich schaden, wenn er für ein Produkt Werbung macht, das in negative Schlagzeilen gerät. Ein Influencer ist heute auch oft ein Blogger, der Artikel über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibt, dazu auch kostenlose Proben erhält.

 

Werbung

Mit Werbung wird versucht, Informationen in der Öffentlichkeit zu verbreiten, um Kunden für Produkte und Dienstleistungen zu erreichen.

 

Public Relations

Public Relations oder PR ist die Öffentlichkeitsarbeit zur internen und externen Kommunikation.


Branding

Beim Branding (= Markenbildung) geht es darum, eine Marke aufzubauen und einzusetzen, um sich als Unternehmen einen Namen zu machen, ein gutes Image, einen guten Ruf aufzubauen.

 

Corporate Identity

Die Corporate Identity (Identität der Firma) umfasst alle Merkmale, die eine Firma kennzeichnen und von anderen unterscheiden. D. h. die Firma muss bei allen Werbemaßnahmen durch das Logo, spezielles Design und Farbauswahl wieder erkennbar sein.

 

Die einzelnen Schritte

  • Bevor eine Firma überhaupt Marketing oder Werbung machen kann, muss eine Corporate Identity festgelegt werden. Das Firmenlogo, die Auswahl der Farben und das Design müssen bei allen Werbemaßnahmen übereinstimmen. D. h. ganz egal, ob Kunden einen Flyer, die Website oder ein Profil in sozialen Netzwerken sehen, sie müssen am Logo, Design und den Farben sofort die Firma wieder erkennen.
  • Beim Branding, der Markenbildung, müssen die unique selling points = Alleinstellungsmerkmale der Firma herausgearbeitet und klar definiert werden, wodurch sich die Firma von anderen Firmen unterscheidet und hervorhebt.
  • Bei der Öffentlichkeitsarbeit, PR, muss festgelegt werden, wer was kommunizieren darf und ein Krisenplan aufgestellt werden, wie zu reagieren ist, um z. B. zu verhindern, dass negative Kommentare in sozialen Netzwerken in einem Shitstorm (mir gefällt die Definition "Sturm der Entrüstung" im Duden) enden.
  • Meiner Meinung nach können Marketing und Werbung eines Produktes oder Dienstleistung nicht von der Firma getrennt werden. Wenn die Firma in negative Schlagzeilen gerät, z. B. die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter bei Amazon oder in Fabriken im Ausland mit fehlenden Sicherheitsstandards in der Bekleidungsindustrie, wirkt sich das auf die Verkaufszahlen aus. Firmen müssen auf ein gutes Image achten, weil sich Informationen, vor allem negative, rasend schnell durch das Internet verbreiten können.
  • Sobald diese Punkte geklärt sind, kann eine Firma sich Gedanken machen, welche Art von Werbung und Marketing für die Produkte und Dienstleistungen sinnvoll ist. Das hängt sehr stark von der Branche ab, was die Konkurrenz macht und vom Land.
  • Der nächste Punkt ist nun der Inhalt der Werbung. Welche Alleinstellungsmerkmale, Vorteile, welchen Nutzen haben die Produkte oder Dienstleistungen? Wodurch unterscheiden sie sich von der Konkurrenz und heben sich positiv hervor? Welche Relevanz (Bedeutung), welchen Mehrwert (z. B. Information oder Unterhaltung) haben das Produkt oder die Dienstleistungen für (potentielle) Kunden? Kunden sollen spontan den Eindruck gewinnen "das ist was für mich". Guter Inhalt muss personalisiert sein, um Kunden direkt und persönlich anzusprechen.
  • Jetzt kommt die Verpackung der Werbung, wie der Inhalt präsentiert wird. Das kann z. B. in Form einer Anzeige im Internet oder Fachzeitschriften, in einem Radio- oder Fernsehspot, in einem Video, in einer Infografik, in einem Webinar oder Podcast, in einem Blogartikel oder in einem Whitepaper sein. Der Inhalt kann auch zu einem späteren Zeitpunkt recycelt werden, indem z. B. der Blogartikel mit aktuellen Informationen neu veröffentlicht oder eine Infografik dazu erstellt und geteilt wird.
  • Inhalt, der im Internet geteilt wird, muss natürlich SEO optimiert sein.
  • Je nachdem welches Medium, welche Kanäle, sozialen Netzwerke zur Verbreitung des Inhalts verwendet werden, muss eventuell inhaltlich differenziert und angepasst werden.

In der Praxis gibt es meistens eine Marketing-Abteilung oder einen Social Media Manager oder Mitarbeiter müssen die anfallenden Arbeiten neben ihrer eigentlichen Arbeit erledigen oder es wird extern mit einer Agentur gearbeitet.

 

Fazit

Marketing und Werbung ist der Oberbegriff für alle Aktivitäten, die zum Ziel haben, Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen und Kunden zu gewinnen bzw. zu halten. Darunter gibt es diverse Disziplinen, die aufeinander aufbauen bzw. miteinander verzahnt sind, um dieses Ziel zu erreichen.

Content Marketing ist weder Inbound Marketing noch PR, sondern eine dieser Disziplinen. Aber Marketing und PR lassen sich nicht (mehr) voneinander trennen. Jede Art von Werbung und Marketingaktivitäten müssen aufeinander abgestimmt sein, Arbeiten koordiniert werden. Der Inhalt ist der wichtigste Punkt in Marketing und Werbung, deshalb ist Content Marketing zum Schlagwort geworden. Aber er muss zur rechten Zeit, am richtigen Ort, in der richtigen Form präsentiert werden.

Wer heute effizient Marketing und Werbung machen möchte, muss Content Marketing und PR vereinen und auch andere Marketing-Disziplinen beherrschen und gekonnt einsetzen.


Meine Prognose

Der Inhalt, die Aussage die im Marketing mit Werbung gemacht werden soll, wird immer ein Kernpunkt bleiben, aber bei der Art und Weise, wie der Inhalt präsentiert wird, werden neue Techniken (Disziplinen) hinzukommen.

 

Und wie definieren Sie Content Marketing?

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Claudias praktischer Ratgeber zu Bewertungen

Bewertungen im Internet

Lesen Sie Bewertungen im Internet?
Wie zuverlässig sind Bewertungen im Internet?

Ob wir nun einen Handwerker, Friseur, ein Hotel oder Restaurant suchen oder etwas kaufen wollen, meistens suchen wir im Internet und recherchieren, ob das Produkt/die Serviceleistung gut sind oder nicht. Es gibt im Internet viele Möglichkeiten Produkte, Serviceleistungen und Menschen verschiedener Berufsgruppen zu bewerten.


Hier ein paar Beispiele:

  • Anwälte bei Anwalt.de
  • Ärzte bei jameda
  • Arbeitgeber bei kununu
  • Hotels bei HolidayCheck
  • Restaurants und Geschäfte bei Yelp
  • Dienstleister bei KennstDuEinen
  • Lokale Empfehlungen bei golocal
  • Was lokal gefällt bei Foursquare
  • Produkt- und Verkäuferbewertungen bei Amazon mit 1 - 5 Sternen
  • Online-Shops bei eKomi
  • Erfahrungsberichte, Tests und Bewertungen bei Ciao
  • Erfahrungsberichte und Bewertungen bei Google

Da wir online den Verkäufer und das Produkt/die Serviceleistung nicht immer kennen, vertrauen wir auf Bewertungen.

 

Die erste Frage ist, wie erhält ein Dienstleister oder Online-Versandhändler Kundenbewertungen?

Dank den sozialen Netzwerken sind es viele Menschen gewohnt, öffentlich ihre Meinung zu sagen und diese zu teilen. Die Meinungsbildung über ein Produkt, einen Service, eine Person oder Firma findet teilweise auch in den sozialen Netzwerken statt. Viele Verkäufer senden nach einem Kauf eine automatische E-Mail mit der Bitte um Bewertung. Manche Verkäufer versprechen auch Geschenke oder Gutscheine für eine Bewertung. Allerdings geht es dabei nicht immer seriös zu, wenn es ein Geschenk z. B. nur bei einer Bewertung mit 5 Sternen gibt. Es gibt auch Online-Versandhändler, die negative Bewertungen auf ihrer Website einfach löschen. Was manche dabei nicht bedenken, dass negative Kommentare oder Bewertungen auch eine Chance sind, den Kundenservice oder das Produkt zu verbessern, und dass ausschließlich positive Bewertungen misstrauisch machen. Wenn mehrere positive Bewertungen in einem kurzem Zeitraum vorhanden sind, die inhaltlich ähnlich und nicht besonders aussagekräftig sind (z. B. super Ware, klasse Produkt), ohne auf die Produktdetails einzugehen, ist das oft kein gutes Zeichen. Es ist nicht zulässig, sich selbst mit falscher Identität eine positive Bewertung zu geben. Manchmal sind es auch Freunde, die um eine positive Bewertung gebeten wurden.

 

Hat sich der Kunde entschlossen, eine Bewertung zu machen, muss es so einfach wie möglich sein. Der Kunde sollte vorab schon wissen, wie seine Bewertung später online aussieht, ob z. B. sein kompletter Name erscheint, der Nachname abgekürzt wird oder ein Aliasname möglich ist. Wenn der Bewertungsvorgang umständlich oder nicht transparent ist, wird abgebrochen und nicht bewertet.

 

Genauso wichtig ist, dass der Kunde eine ehrliche und sachliche Bewertung abgibt, besonders wenn Kritik geübt wird, die immer mit Begründung erfolgen sollte. Die Vor- und Nachteile des Produktes sollten gut beschrieben werden, um anderen potentiellen Käufern eine Entscheidungshilfe zu geben. Ein hoher Preis wird oft als Mangel betrachtet, hat aber mit der Produktqualität nichts zu tun. Manche verwechseln beim Bewerten den Verkäufer und das Produkt, geben eine schlechte Verkäuferbewertung, weil das Produkt nicht gefallen hat. Der Verkäufer sollte im Fall einer Reklamation vor Abgabe einer Bewertung kontaktiert werden, um die Möglichkeit zu haben zu reagieren (z. B. Rücknahme der Ware, Preisnachlass oder Nachbesserung anzubieten). Ein Verkäufer, der bei einer Reklamation schnell reagiert und Lösungsvorschläge unterbreitet, verdient eine gute Bewertung.

 

Die Anzahl der Bewertungen spielt bei der Beurteilung, ob die Bewertung des Produktes oder des Verkäufers aussagekräftig ist, auch eine Rolle. 100 % positiv mit 1 guten Bewertung ist nicht besonders aussagekräftig. Je größer der Anteil an negativen Bewertungen ist, desto negativer ist das Gesamtbild.

 

Kundenbewertungen sind ein wichtiger Punkt, um online einen guten Ruf aufzubauen. Auch aus einer negativen Bewertung kann eine positive gemacht werden, indem ein Lösungsvorschlag unterbreitet und guter Kundenservice gezeigt wird. Sofern die Möglichkeit besteht, sollten Kommentare auf negative Bewertungen genutzt werden, um Dinge sachlich richtig zu stellen. Es empfiehlt sich, einen negativen Kommentar auch im selben Kanal zu beantworten. Wenn die Kritik in Facebook ausgesprochen wurde, erhält der Kunde und alle anderen Leser auch in Facebook eine Antwort. Wobei es in manchen Fällen einer persönlichen Klärung bedarf, bevor ein abschließender Kommentar gemacht werden kann.

 

Qualitäts- und Prüfsiegel im Rahmen eines Qualitätsmanagements sind neben Kundenbewertungen ein weiteres Mittel der Bewertung und um Vertrauen zu schaffen. Werden aber auch gefälscht und missbraucht.


Welche Erfahrungen haben Sie mit Bewertungen gemacht?

 

Ergänzung

Tina Gallinaro hat heute per Zufall ebenfalls einen Artikel zum Thema Bewertungen veröffentlicht, der detailliert auf den Punkt echte und wahre oder falsche und geschummelte Bewertungen eingeht.

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Quellenbibel

Meine Blogempfehlungen

Welche Blogs empfehlen Sie?
Die Blogs, die ich empfehlen kann

Ralf Bohnert vom Blog bohncore hat zu einer Blogparade Eure Quellen für die Quellenbibel 3.0 eingeladen. Das Projekt finde ich eine klasse Idee, aber da die meisten Blogs, die ich abonniert habe, nicht auf Deutsch sind oder über ganz andere Themen als die in der Quellenbibel, dachte ich, nicht genügend Vorschläge für eine Teilnahme zu haben.

Als mein geschätzter Teamkollege Stefan Schütz mich auch nochmal auf eine Teilnahme angesprochen hat, habe ich doch noch meine Kontakte und Blogs durchsucht, um dieses Projekt mit meinen Blogempfehlungen zu unterstützen und habe mehr als erwartet gefunden.

 

Die Haupt-Kategorien der Quellenbibel sind Bloggen & Webwork, Online-Marketing, WordPress und Werkzeuge. Die von mir ausgesuchten Blogs fallen alle in die Kategorie Online-Marketing, teilweise auch  in andere Kategorien.

Hier nun meine Liste mit Blogempfehlungen:

 

Jutta Beyer von 2BS - Beyer Business Solutions, Blog Contentkiste 2BS

Die sympathische Jutta schreibt über Blogging, Content, Webdesign, Online-Marketing und Social Media. Der noch relativ neue Blog Contentkiste 2BS ist ebenso empfehlenswert.

 

Tina Gallinaro von Social Media Betreuung "Extrawerbung"

Die Frohnatur Tina ist im Bereich Social Media zu Hause und erfreut ihre Leser jeden Freitag mit den Social‬ ‪‎Web‬ ‪‎News, einer Sammlung lesenswerter Artikel. 

 

Hanser Update

Hanser Update ist der IT-Blog des Hanser Verlags mit Büchern rund um die Themen Online Marketing, Webentwicklung, Programmierung, Softwareentwicklung sowie IT- und Projektmanagement.

 

INTERNET WORLD Business

Bei INTERNET WORLD Business gibt es Neuigkeiten aus Onlinemarketing, E-Commerce, Technik, Social und Mobile.

 

Stefan Kitzinger von Vanderelbe

Der nette Stefan schreibt über Social Media, WordPress, Google, Suchmaschinen, Blogs, SEO und Technik.

 

Klickkomplizen GmbH
Bei den Klickkomplizen gibt es Tipps und Infos zu Webdesign, Online Marketing, Web 2.0.

 

OnlineMarketing

Bei OnlineMarketing finde ich fast täglich interessante Artikel mit Tipps und Tricks aus der Welt des Online Marketing.


PR-Gateway

Mit PR-Gateway kann man Pressemitteilungen und Unternehmensnews an Presse-, Branchen- und Regional-Portale übermitteln. Außerdem sind Themenportale, Social Bookmarking Verzeichnisse und Social Media sowie Dokumenten-Netzwerke an PR-Gateway angeschlossen. Eine ideale Anlaufstelle zum Verteilen oder Finden von interessanten Artikeln.

 

Nicolas Scheidtweiler von Scheidtweiler PR

Nicolas Scheidtweiler schreibt über PR, Pressearbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Online PR, Social Media, Marketing, Podcast, Strategie, Projektmanagement und Konzeption.

 

Ralph Scholze von webpixelkonsum

Der kommunikative Ralph bloggt über Social-Media, Corporate Blogs mit Tipps für eine bessere Blog-Strategie und Content Marketing mit Strategien. An ihm schätze ich, wie er auf Kommentare eingeht, Fragen stellt und dadurch ein interessanter Informationsaustausch stattfindet.

 

Björn Tantau vom Online Marketing Magazin

Björn Tantau bloggt über Online Marketing mit Suchmaschinenoptimierung, Linkaufbau, Social Media Marketing und Content Marketing.


TILL.DE GmbH

Im Blog von TILL.DE GmbH findet man Artikel über Webdesign, Mobile Websites, Online Marketing, Online PR, Google AdWords, Google Analytics, Suchmaschinenoptimierung.

 

t3n Magazin

Beim t3n Magazin geht es um eBusiness, Zukunftstechnologien und digitales Arbeiten.

 

WebmasterWissen

WebmasterWissen ist ein Frage- und Antwortportal für Webmaster, SEOs, Affiliates, Webdesigner und Onlinemenschen.


WinLocal

In den Blogs WinLocal und KennstDuEinen findet man Artikel, um im Internet gefunden zu werden mit Werbeanzeigen bei Google, Google+ Local bzw. My Business, SEO-optimiertem Eintrag zu den Keywords der jeweiligen Branche.

 

Zielbar

Im Blog von ZIELBAR gibt es Tipps und Tricks zu Themen wie Bloggen, Branding, Content Marketing, Public Relations, Grafiken, Webseitenoptimierung, SEO. Hier hat mir von Anfang an der Gemeinschaftsgedanke und Teamgeist gefallen.


Warum ich Blogs mag und welche mir sonst noch gefallen habe ich hier beschrieben.

 

Das waren nun meine Empfehlungen. Welche Blogs können Sie empfehlen?

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Claudias praktischer Ratgeber zu Google AdWords

Tipps zur Erstellung einer Google AdWords Kampagne

Die Suchmaschine Google
In Google weltweit suchen und gefunden werden

Jeder von uns hat wohl schon in der Suchmaschine Google nach etwas gesucht und oben oder rechts an der Seite mit Google AdWords geschaltete Anzeigen gesehen, die auch als Anzeigen gekennzeichnet sind. Darunter sind die sogenannten organischen Suchergebnisse, d. h. die Websites, die suchmaschinenoptimiert sind. Google AdWords ist im Vergleich die schnelle, aber mit Kosten verbundene Variante, auf der 1. Seite in Google zu erscheinen, da die Suchmaschinenoptimierung (SEO) zeitaufwändig ist.

 

Die Basis für eine gute AdWords Kampagne ist eine gute Website mit einfacher Navigation, schneller Ladezeit, allen notwendigen Infos über die Produkte/Serviceleistungen.

 

Der Aufbau einer Google AdWords Kampagne ist wie folgt:

  • Kampagne
  • Anzeigengruppen
  • Anzeigen
  • Suchbegriffe (Keywords)

Ist die Firma international tätig, empfiehlt es sich, für jedes Land eine eigene Kampagne in der jeweiligen Sprache zu erstellen. Wenn verschiedene Produktgruppen oder Serviceleistungen unterschiedlich budgetiert werden sollen, ist eine eigene Kampagne für jede Produktgruppe/Serviceleistung zu empfehlen. Wenn das nicht der Fall ist, kann eine Kampagne erstellt werden mit einer Anzeigengruppe zu jeder Produktgruppe/Serviceleistung.

 

Bei der Kampagne sind folgende Einstellungen wichtig:

  • Schalten der Anzeigen nur im Suchnetzwerk (in der Google Suche) oder auch im Displaynetzwerk (Google-Netzwerk von Partner Websites), nur Suchnetzwerk, nur Displaynetzwerk oder Shopping (einfache Erstellung von Anzeigen mit Produktinformationen). Für eine Kampagne Shopping ist ein Google Merchant Center notwendig, wo Produktdaten auf Google hochgeladen werden.
  • Auf welchen Geräten die Anzeigen geschaltet werden sollen (Desktopcomputer, Tablets, Mobilgeräte).
  • Standorte (in welchen Ländern, Bundesländern/Kantonen, Städten) Anzeigen geschaltet oder nicht geschaltet werden sollen.
  • Auswahl der Sprache(n).
  • Die Gebotsstrategie, ob Sie selbst die Klickpreise bestimmen oder das im Rahmen des Budgets Google überlassen wollen. Wenn die Kampagne eine gewisse Zeit aktiv ist, können Sie überlegen, ob Gebote auf Klicks (jemand klickt auf Ihre Anzeige) oder Conversions (z. B. jemand kauft in Ihrem Online-Shop, abonniert Ihren Newsletter, registriert sich) optimiert werden könnten.
  • Das Budget pro Tag. Sie können selbst bestimmen, wie viel Geld Sie in Anzeigen investieren wollen und das Budget jederzeit erhöhen oder reduzieren oder die Kampagne pausieren.

Es besteht die Möglichkeit, die folgenden Anzeigenerweiterungen einzurichten, d. h. es werden zusätzliche Informationen unterhalb der Anzeige gezeigt:

  • Sitelink-Erweiterungen (z. B. kurze Beschreibung mit direkter Verlinkung zur jeweiligen Kategorie).
  • Standorterweiterungen (Verknüpfung mit Ihrem Google My Business Eintrag zur Anzeige Ihrer Geschäftsadresse, Telefonnummer und einer Karte).
  • Anruferweiterungen (Anzeige Ihrer Telefonnummer, besonders wichtig, wenn mit Mobilgerät gesucht wird).
  • App-Erweiterungen (Link zu einem App-Store oder Download einer App).
  • Bewertungserweiterungen (Anzeige von Kundenbewertungen).
  • Erweiterungen mit Zusatzinformationen (eine Möglichkeit für zusätzliche Informationen zur Anzeige).
  • Bericht "Automatische Erweiterungen" (Statistikdaten).

Diese Anzeigenerweiterungen erhöhen die Chance, dass auf Ihre Anzeige geklickt wird.

 

Idealerweise sollten die Produkte/Serviceleistungen auf Ihrer Website übersichtlich dargestellt sein in Kategorien.

Diese Kategorien können Sie als Anzeigengruppen übernehmen. 

 

Jede Anzeigengruppe sollte mindestens 2 Anzeigen enthalten. Eine Textanzeige ist wie folgt aufgebaut:

  • Überschrift mit maximal 25 Zeichen.
  • Textzeile 1 mit maximal 35 Zeichen.
  • Textzeile 2 mit maximal 35 Zeichen.
  • Angezeigte URL (die URL, die mit der Anzeige gezeigt wird, meist die Startseite).
  • Ziel-URL (die URL, auf die verlinkt wird, z. B. auf die Seite der Produktkategorie/Serviceleistung).

Es gibt auch noch die folgenden Anzeigentypen:

  • Anzeigen für App/digitale Inhalte (mit Download-Option, um Ihre App zu bewerben).
  • Mobile WAP-Anzeige (verwenden von Text oder Grafiken, die für Mobilgeräte optimiert sind).
  • Dynamische Suchanzeige (Anzeigen, die durch relevante Suchanfragen direkt auf Ihrer Website generiert werden).
  • Interaktionsanzeige für mobile Apps (Anzeigen zur Förderung von Interaktionen mit Ihrer Android-App).
  • Nur-Anruf-Anzeige (für das Schalten von Click-to-Call Anzeigen mit einer Telefonnummer).
  • Für Kampagnen mit der Einstellung nur Displaynetzwerk oder Shopping gibt es eigene Anzeigen.

Für jede Anzeigengruppe werden eigene Suchbegriffe erfasst. Google gibt Ihnen mit Informationen wie "Geringes Suchvolumen" (bisher selten oder gar keine Suchanfragen) oder dem Qualitätsfaktor (von 1 - 10, je höher je besser) nützliche Anhaltspunkte, wie gut Ihre Suchbegriffe sind. Suchbegriffe müssen nicht im Singular und Plural, mit Groß- und Kleinschreibung oder Schreibfehlern erfasst werden. Aber es lohnt sich, verschiedene Suchbegriff-Varianten auszuprobieren, um zu sehen welche den niedrigeren Klickpreis hat (der Preis den Sie für einen Klick auf Ihre Anzeige zahlen müssen). Es empfiehlt sich, auch auszuschließende Suchbegriffe zu erfassen, d. h. Suchbegriffe, mit denen Ihre Anzeigen nicht geschaltet werden sollen, weil sie nichts mit Ihrem Produkt oder Service zu tun haben.

 

Nach ein paar Tagen sollte geprüft werden, ob die Kampagne Klicks hat, eventuell müssen weitere Suchbegriffe oder Anzeigen ergänzt werden. Nach ca. 1 Monat sollten Anzeigen mit 0 Klicks durch neue ersetzt und die Suchanfragen durchgeschaut werden, d. h. Sie schauen sich an, welche Suchbegriffe eingegeben wurden, bevor auf Ihre Anzeige geklickt wurde, ergänzen neue Suchbegriffe oder schließen welche aus.

 

Das Ziel einer Google AdWords Kampagne ist:

  • Jemand gibt einen Suchbegriff ein.
  • Sieht Ihre Anzeige und erhält beim Lesen die Bestätigung, das Gewünschte gefunden zu haben.
  • Erhält nach Klick auf Ihre Anzeige nähere Informationen über das Gesuchte.

Deshalb ist eine Verlinkung auf die passende Seite überaus wichtig. Viele Klicks spricht für Ihre Kampagne, eine hohe Absprungrate auf der Website spricht gegen Ihre Website. Die entsprechende Seite sollte inhaltlich optimiert werden. Die URL selbst sollte auch aussagekräftig sein und nach dem Domainnamen nicht Bestandteile wie z. B. "e81fc6bb-b259-471f" haben.

 

Um den Erfolg Ihrer Kampagne besser messen zu können, ist Google Analytics von Vorteil. Die Informationen, die Sie durch Ihre Kampagne erhalten, können sehr gut für die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website verwendet werden.

 

Letztendlich dreht sich alles darum, im Internet online gefunden zu werden, ob nun mit SEO oder bezahlten Anzeigen.

 

In der AdWords Kampagne können Sie in der Hilfe nach Erklärungen zu Begriffen und Anleitungen wie etwas gemacht wird suchen. Die Hilfe ist sehr gut aufgebaut. Wenn Sie dort nicht fündig werden, können Sie den Support telefonisch oder per E-Mail kontaktieren. Ich habe mit dem Support bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Es liegt ja schließlich im Interesse von Google, dass Ihre Kampagne gut läuft und Geld bringt. Außerdem gibt es noch eine AdWords Community, wo Sie auch ein Problem posten können.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Google AdWords gemacht?

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Claudias praktischer Ratgeber 50 Fakten

50 Fakten Schreib- und Internetaktivitäten

Welche 50 Fakten könnten Sie aufzählen?
50 Fakten zu meinen Schreib- und Internetaktivitäten

Der Artikel 50 Foto Fakten über mich von Thomas Jansen hat mich zu diesem Artikel inspiriert. Fotografieren ist zwar auch eines meiner Hobbys, aber dazu gibt es nur 2 Fakten: Ich drücke auf den Auslöser ohne Berücksichtigung technischer Details (schlechte Bilder werden einfach gelöscht) und bearbeite die Fotos in einem meiner Grafikprogramme (Logo, Text, Effekte oder Elemente hinzufügen).

Deshalb sind meine 50 Fakten eine Zeitreise von 2007 bis 2014, wie ich mit dem Schreiben angefangen habe und sich daraus diverse Internetaktivitäten ergeben haben.

Hier sind 50 Fakten über meine Schreib- und Internetaktivitäten:

  1. 2007: 1. Buch Tipps und Tricks vor und nach der Geburt geschrieben.
  2. 2. Buch Tipps und Tricks, wie Sie Ihr Leben entrümpeln angefangen zu schreiben.
  3. Februar 2009: Beide Buchmanuskripte im Schrank versenkt, da sich für das 1. Buch kein Verlag fand.
  4. Oktober 2012: 1. Buch über BoD (Books on Demand) veröffentlicht. 2. Auflage im selben Monat wegen Korrekturen.
  5. Autoren-Website www.tipptrick.com erstellt.
  6. Google+ Profil erstellt.
  7. Website www.claudia-dieterle.de Lesen & schreiben erstellt.
  8. Website www.claudiadieterle.de erstellt (mittlerweile Umleitung zu www.tipptrick.com).
  9. November 2012: 2. Buch fertig geschrieben und über BoD veröffentlicht.
  10. Dezember 2012: 3. Buch Tipps und Tricks zu Google-Produkten und Webdesign über BoD veröffentlicht.
  11. Januar 2013: Bewerbung als Buchflüsterer bei buecher.de mit einer Rezension zu Heidi von Johanna Spyri.
  12. YouTube Kanal erstellt.
  13. Die Jury von buecher.de fand meine Rezension gut und hat mir das 1. Buch zum Lesen und Rezensieren geschickt.
  14. Google+ Seite erstellt.
  15. Februar 2013: Blog erstellt und meinen 1. Blogartikel 1. Entrümpeln in der Küche hier veröffentlicht.
  16. 1. Video Die praktischen Ratgeber im Überblick veröffentlicht.
  17. Meine 1. Rezension Der Algorithmus der Liebe von Laurie Frankel bei buecher.de veröffentlicht.
  18. März 2013: Profil in Twitter erstellt.
  19. April 2013: 1. Kommentar in meinem Blogartikel Zuhören, haben Sie eine feine Antenne für Ihre Mitmenschen?
  20. Profil in flickr erstellt.
  21. Profil in Pinterest erstellt.
  22. 1. Blogartikel mit eigener Grafik Hebamme, Traumberuf oder finanzieller Ruin?
  23. Mai 2013: 1. Infografik Checkliste zur Erstellung einer Website veröffentlicht.
  24. Juni 2013: 4. Buch Tipps und Tricks für den Alltag und Denkanstöße über BoD veröffentlicht.
  25. 2. Auflage meines 3. Buches Tipps und Tricks zu Google-Produkten und Webdesign mit Ergänzung Lexikon.
  26. Meine 1. Teilnahme an einer Blogparade mit Zeitmanagement.
  27. Neues Layout auf meiner Website hier.
  28. Juli 2013: Blog Google Blogger erstellt und 1. Artikel veröffentlicht.
  29. August 2013: Profil in about.me erstellt.
  30. Zu meiner 1. Blogparade Wie sind Sie zum Schreiben gekommen und Autor geworden? eingeladen.
  31. September 2013: Profil in Facebook erstellt.
  32. Meine 1. Animation veröffentlicht.
  33. Profil in SlideShare erstellt.
  34. Facebook Seite erstellt.
  35. Dezember 2013: Blog WordPress erstellt und 1. Artikel veröffentlicht.
  36. Der 1. Blogartikel von mir, der in einem E-Book veröffentlicht wurde war Schreibblockaden.
  37. Mein 1. Blogstöckchen zum Thema Bloggen aufgehoben.
  38. März 2014: Meine 1. Teilnahme beim Webmaster Friday mit Internet-süchtig?
  39. April 2014: Mein 1. Video mit eigener Musik veröffentlicht.
  40. Meine 1. Animation mit Ton (der nette Hamster).
  41. Meinen 100. Artikel Ich mach mein Ding in diesem Blog veröffentlicht.
  42. Mein 1. Blogstöckchen geworfen im Artikel Nochmal 11 Fragen an Blogger.
  43. Mai 2014: Meinen längsten Blogartikel Meine Programmempfehlungen in diesem Blog veröffentlicht, Beschreibung der Programme, mit denen ich arbeite.
  44. Juni 2014: Zu meiner 2. Blogparade Die optimale Blogparade eingeladen.
  45. Meine 1. Comicanimation Lokale Werbung mit Google.
  46. Juli 2014: Blogartikel über mein  1. Buch bei Das Elternhandbuch.
  47. Interview mit mir bei der ABS-Lese-Ecke von Ann-Bettina Schmitz.
  48. Mein 2. Blogstöckchen Sammelleidenschaft geworfen.
  49. November 2014: Neues Layout auf meiner Website hier.
  50. Dezember 2014: Untermenüs mit den Kategorien meiner Blogartikel im Blog hier angelegt.

Mittlerweile sind es fast 100 Teilnahmen an Blogparaden und bald 200 Blogartikel hier. Jetzt überlege ich, was es sonst noch für interessante Dinge für mich gibt. Und worüber könnten Sie 50 Fakten schreiben?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Datenschutz

Was heißt Datenschutz?

Welche Bedeutung hat der Datenschutz für Sie?
Wie schützt und sichert man seine Daten?

Henrik Stamm hat zu einer Blogparade eingeladen Datenschutz interessiert keine Sau?

 

Das Wort Datenschutz ist laut Wikipedia nicht klar definiert. Entweder ist Datenschutz Schutz vor missbräuchlicher Datenverarbeitung, Schutz des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung, Schutz des Persönlichkeitsrechts bei der Datenverarbeitung oder Schutz der Privatsphäre. Grundsätzlich soll jeder selbst entscheiden, wem und wann er/sie seine persönlichen Daten geben möchte. Der Datenschutz soll in einer zunehmend digitalen Welt den gläsernen Bürger bzw. einen Überwachungsstaat verhindern.

 

Von jedem von uns gibt es im Laufe des Lebens unzählige Daten, die von uns oder über uns weitergegeben werden:

  • Nach der Geburt gibt es eine Meldung an das Einwohnermeldeamt.
  • Es wird eine Steuernummer zugeteilt.
  • Ein Personalausweis oder Reisepass wird erstellt.
  • In der Schule, Ausbildung und bei der Arbeit gibt es Zeugnisse.
  • Ein Konto wird eröffnet.
  • Für das Zahlen von Miete, Strom, Telefon, etc. erteilen wir eine Einzugsermächtigung.
  • Beim Online-Shoppen geben wir dem Händler Adresse, Geburtsdatum und Bankdaten.
  • Wir sind in sozialen Netzwerken aktiv und veröffentlichen Bilder und Informationen über uns.
  • Es werden Newsletter oder Blogs abonniert mit Angabe unserer E-Mail-Adresse.
  • Unsere Daten liegen diversen Ämtern und Behörden vor.

Mit Geschenken, Rabatten, Treuepunkten, Preisausschreiben und sonstigen Aktionen wird versucht, an unsere Adresse und sonstige Daten zu kommen.

Wenn auf einer Website Google Analytics verwendet wird, muss ein Kapitel Datenschutz vorhanden sein als Hinweis für die Besucher, dass Daten gemessen werden.

Wir müssen den Datenschutzbestimmungen zustimmen und ggf. auch den AGBs, wenn wir unsere Daten online oder offline weitergeben,

Nach einem Einkauf erhalten wir oft Werbung von anderen Anbietern, weil unsere Adresse weitergegeben/verkauft wurde.

Einige Online-Händler haben erkannt, dass sich nicht jeder mit seinen kompletten Daten registrieren möchte, und bieten ein Login als Gast mit weniger Daten an.

Wenn wir z. B. in Vereine eintreten, Kurse besuchen, etc. muss ein Formular mit Daten über uns ausgefüllt werden. Bei Formularen gibt es online und offline Pflicht- und Kannfelder. Es bleibt jedem selbst überlassen, wie viele Informationen freiwillig gegeben werden, obwohl sie nicht erforderlich sind.

Es gibt immer wieder Skandale, weil Hacker an Daten gelangen und diese verkaufen oder für kriminelle Machenschaften nutzen. Geheim- und Nachrichtendienste sammeln Daten.

Viele Websites bieten heute Social Logins an, d. h. man muss sich nicht neu registrieren und alle Daten eingeben, sondern kann sich mit seinen Benutzerdaten von Facebook, Twitter und Google+ anmelden und die bereits vorhandenen Daten werden übernommen. Aber es gibt auch Dienste, die nicht notwendige Zugriffsrechte wollen. Je mehr persönliche Daten über die Nutzer vorhanden sind, desto gezielter kann Werbung gemacht werden. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob er das zulassen will.

Der Verbraucherschutz ist durch den technischen Fortschritt eine wichtige Einrichtung.

Durch das Internet ist das Urheberrecht ein wichtiges Thema geworden, wem Daten (Texte, Bilder, etc.) gehören, wie man sie als sein Eigentum kennzeichnet, wer sie verwenden und teilen darf.

 

Zum Datenschutz gehört auch die regelmäßige Datensicherung aller Daten auf einem Rechner (Bilder, Dateien, etc.).

 

Und zu guter Letzt muss man sich noch Gedanken machen, was passiert mit den Daten von Konten im Internet, wenn man stirbt.

 

Fazit

Daten können durch das Internet sehr schnell verbreitet werden, deshalb muss sich jeder Gedanken machen, welche Daten er von sich weitergibt und öffentlich teilt. Datenschutz geht uns alle an. Es hat jeder eine Sorgfaltspflicht mit den eigenen und fremden Daten.

 

Was heißt Datenschutz für Sie?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade SEO Praxistipps

SEO Praxistipps

Zu jedem Thema gibt es viele Tipps
Und welche Tipps haben Sie?

it helps hat zu einer Blogparade Die 5 besten und effektivsten SEO Praxistipps für Anfänger eingeladen.

Nachfolgend ein paar Punkte, die ich wichtig finde:

 

Zielsetzung

Bevor man eine Website oder einen Blog erstellt, muss man sich im Klaren darüber sein, welche Ziele man verfolgt und welche Zielgruppe man erreichen will. Bei einer Website stehen die Produkte/der Service im Vordergrund, den man verkauft, bzw. bei Prominenten (Sänger, Schauspieler, Autoren, etc.) die Person. Beim Blog das Thema oder die Themen, über die man Artikel schreibt.

 

Domainname

Der Name der Domain sollte gut überlegt werden und zum Inhalt der Website bzw. des Blogs passen. Bei Prominenten ist es meist der Name der Person. Bei Firmen passt der Name der Firma oder auch eine URL, die den Suchbegriff enthält, mit dem das Produkt/der Service der Firma in der Suchmaschine gesucht werden könnte. Manche Firmen besitzen auch mehrere Domains, entweder mit unterschiedlichem Inhalt oder mit einer Weiterleitung zur Hauptwebsite.

Der Name der Domain sollte nicht zu lang sein, keine Sonderzeichen enthalten, Aufschluss über den Inhalt der Website/des Blogs geben und gut zu merken sein.

Hier finden Sie einen nützlichen Artikel von Jimdo zum Thema.

 

CMS System

Diese Website und der Blog sind mit Jimdo erstellt. Die Erstellung und Bedienung sind einfach, aber die Kommentarfunktion, das Folgen des Blogs, eine Übersicht der Blogartikel (auch nach Kategorien) könnten noch optimiert werden. Ich habe auch Blogs bei Google Blogger und WordPress, die ich betreffend Übersicht der Blogartikel, automatische Information per E-Mail über neue Kommentare oder Artikel und Analyse betreffend Aufruf der Artikel eher empfehlen würde. Joomla und Drupal werden auch gerne verwendet, da kann ich nichts zu sagen. Man muss sich das anschauen, welche Bedienung man als benutzerfreundlich empfindet.

 

Tipps für Bloganfänger

Meine Tipps für Blog-Anfänger finden Sie hier.


SEO Tipps

  • Ein passender Domainname für die Website oder den Blog.
  • Aussagekräftige URL-Namen für jede Seite bzw. jeden Blogartikel.
  • Bilder mit aussagekräftigen Dateinamen (also nicht img_1234.jpg), Bildunterschrift und Alternativtext (erscheint beim Mouseover). 
  • Interne Verlinkungen zur Vereinfachung der Navigation. Externe Verlinkungen, die thematisch zur Website/zum Blog passen. Bei Blogs kann man Blogparaden veranstalten und sich gegenseitig mit den Teilnehmern verlinken.
  • Icons mit den sozialen Netzwerken, in denen man vertreten ist.
  • Suchbegriffe zum Thema der Website/des Blogs in der Domain, den Überschriften, im Text, bei den Bildern, aber kein Keyword-Stuffing (Vollstopfen mit Suchbegriffen, was die Lesbarkeit beeinträchtigt und von Google nicht geschätzt wird). Suchbegriffe können durch die Formatierung fett auch noch hervorgehoben werden.
  • Es spielt eine Rolle wie alt die Website ist, kurz gesagt: je älter, desto besser für das Suchergebnis. Deshalb im Vorfeld den Domainnamen und das CMS-System gut überlegen, um nach Möglichkeit einen späteren Umzug zu vermeiden.
  • Regelmäßig den Inhalt der Website aktualisieren bzw. neue Blogartikel veröffentlichen.
  • Aktivitäten in sozialen Netzwerken und Kommentieren in anderen Blogs.
  • Egal, was man tut, auf den guten Inhalt kommt es an. Lieber weniger und qualitativ hochwertig als mehr und minderwertig.

Der größte Erfolg

Das sind eindeutig die Besucher auf der Website oder im Blog und die Kontakte und Kommentare, die man erhält.

 

Welche Tipps haben Sie noch?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Diskussionsforen im Internet

Diskussionsforen im Internet

Wo findet man im Internet Antworten?
Wo kann man im Internet diskutieren?

Alexander Liebrecht hat zu einer Blogparade eingeladen Diskussionsforen im Internet.

Nachfolgend meine Antworten auf seine Fragen:

 

Was haltet ihr von Diskussionsforen allgemein? Haben die Foren noch ihre Daseinsberechtigung?

Ich halte Diskussionsforen für sinnvoll. Da sie in der Regel in Kategorien unterteilt sind, kann man recht schnell ein passendes Forum zu einem bestimmten Thema im Internet finden. Kürzlich habe ich mir den Link Internetforen als Favorit gespeichert.


Welche Foren kennt ihr gut und nutzt ihr diese vielleicht auch?

Ich nutze vor allem das Google Produktforum. Da ich ein großer Fan von Google-Produkten bin und hin und wieder eine Frage oder ein Problem habe, poste ich gerne dort. Bisher habe ich positive Erfahrungen gemacht und recht schnell Antworten erhalten.


Besitzt ihr ein eigenes Forum?

Nein, ist auch nicht in Planung, ich habe genug zu tun mit meinen Blogs.


Falls ihr ein Forum besitzt: Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht, seien diese positiv oder negativ?

Als Forumbesucher habe ich bisher positive Erfahrungen gemacht. Wobei ich auch schon Beiträge gelesen habe, wo nicht besonders höflich miteinander umgegangen wurde, wenn es bei einem Problem ein paar Male hin und her ging. Darauf würde ich als Forumadmin Wert legen.


Wie kann man ein Forum an den Mann und die Frau bringen? Welche Strategie muss man dabei folgen?

Das würde ich ähnlich sehen wie bei Blogs, nämlich über soziale Netzwerke. Wenn sich herumspricht, dass man zu einem bestimmten Thema nützliche Infos erhält in einem Forum, wird es auch bekannt werden.


Welche Forenthemen sind euch am liebsten?

Themen, die mit dem Internet, Google-Produkten und Programmen zu tun haben.


Wie kann die Zukunft der Foren in ein paar Jahren aussehen?
Ich denke, Foren werden nicht aussterben. Es wird aber genau wie bei Blogs immer wieder neue geben und welche geschlossen werden.

 

Und was halten Sie von Foren?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Content Marketing

Was ist Content Marketing?

Welche Bedeutung hat Content Marketing?
Was ist Content Marketing?

Hanser Update und Michael Firnkes haben zu einer Blogparade Content Marketing – Heilsbringer oder Hydra? eingeladen.

 

Erläuterung Content Marketing

Content Marketing laut Wikipedia ist eine Marketing-Technik, die mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll, um sie vom eigenen Unternehmen und seinem Leistungsangebot oder einer eigenen Marke zu überzeugen und sie als Kunden zu gewinnen oder zu halten. Ich würde es so formulieren: Content Marketing soll eine Firma und deren Produkt oder Dienstleistung verkaufen, neue Kunden gewinnen und bestehende halten.

 

Inhalte Content Marketing

Inhalte des Content Marketings können Texte, Bilder, Infografiken, Videos, Podcasts, Webinare, Newsletter, PDF-Downloads oder E-Books sein.

Mit kostenlosen Angeboten auf der Website wie z. B. einem Webinar, einer PDF-Datei mit Tipps oder einer Checkliste, einem Newsletter oder einem E-Book kann die Absprungrate auf einer Website gesenkt und die E-Mail-Adresse des Website-Besuchers für Remarketing-Zwecke erhalten werden.

 

Veröffentlichung Inhalte Content Marketing

Inhalte können auf einer Website, im Blog, in sozialen Netzwerken, Foren oder Presseportalen veröffentlicht werden.

 

Für Content Marketing ist zuerst eine Plattform für die Veröffentlichung des Contents/Inhalts notwendig.

  • Dazu gehört eine eigene Website mit schneller Ladezeit, einfacher Navigation und responsive Webdesign.  Ein Besucher muss schnell und einfach die gewünschten Informationen finden. Von Duplicate Content (doppeltem Inhalt) und Keyword Stuffing (überflüssigen Suchbegriffen) ist abzusehen, nur um das Ergebnis in Suchmaschinen zu verbessern. Der Inhalt einer Website sollte für den Besucher geschrieben werden und nicht für die Suchmaschine, aber trotzdem suchmaschinenoptimiert sein.
  • Eine Präsenz in sozialen Netzwerken hilft, Besucher auf die Website zu führen, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen und durch Kommunikation einen Informationsaustausch zu erreichen. Die Auswahl des passenden sozialen Netzwerks hängt vom Land, der Branche und der Konkurrenz ab.
  • In Blogs, Presseportalen oder Foren kann ein Expertenstatus aufgebaut werden durch die Veröffentlichung von qualitativ hochwertigem Inhalt.

Was ist guter Inhalt?

Guter Inhalt

  • weckt Interesse
  • macht neugierig
  • hilft bei der Lösung eines Problems
  • bietet nützliche Informationen
  • sollte klar strukturiert sein

Beliebt sind Checklisten, "10 Tipps, wie Sie ..." oder "Wie Sie in 3 Schritten ..."

Inhalte z. B. ein Produkt von allen Seiten zu zeigen, Arbeitsanleitungen oder andere Informationen können auch in einem Video sehr anschaulich gezeigt werden.

Ein Inhalt, der nur das Verkaufen zum Ziel hat, ist in der Regel nicht besonders ansprechend.

Produkte, die in einer humorvollen, emotional ansprechenden Weise in einer Geschichte beschrieben werden (das sogenannte Storytelling) verkaufen sich meist besser.

Kostenlose Angebote wie oben erwähnt können einen Anreiz geben, etwas auszuprobieren.

 

Content Marketing heißt für mich, eine Firma, ein Produkt oder eine Dienstleistung zur Verkaufsförderung online zu vermarkten, um online einen guten Ruf aufzubauen.

 

Dazu zählen wie bereits oben erwähnt

  • eine suchmaschinenoptimierte Website
  • eine Präsenz in sozialen Netzwerken
  • ein Blog

Online Anzeigen (Google AdWords, Anzeigen in YouTube, Facebook Anzeigen, Twitter Anzeigen, Pinterest Produkt Pins) müssen bei der Vermarktung auch erwähnt werden. Und natürlich die herkömmliche Werbung in Radio, Fernsehen, Zeitschriften, etc.

 

Ganz egal, wofür man sich entscheidet, alles ist aus Zeitgründen sowieso nicht möglich, eine Kombination aus diversen Möglichkeiten ist meist ideal, es muss regelmäßig aktualisiert werden und immer wieder neuen hochwertigen Inhalt geben.

 

Letztendlich dreht sich beim Content Marketing alles darum, online gefunden zu werden.

Der Satz "Content is king" (= Der Inhalt ist König) hat nach wie vor eine große Bedeutung für das Ranking in Suchmaschinen. Wie wichtig Google guter Inhalt ist zeigen das Google Panda Update, regelmäßige Änderungen der Suchalgorithmen von Google, um guten Inhalt zu finden und bessere Suchergebnisse zu liefern und die Einführung von Google Authorship. Anscheinend plant Google, die Authorshipbilder aus den Suchergebnissen wieder zu entfernen, was ich schade finde.

 

Mein Fazit

Content Marketing ist einfach nur die moderne Bezeichnung für Vermarktung mit digitalen Medien. Es ist weder alt noch neu, etwas zu vermarkten, nur die Art und Weise ändert sich durch das Internet.

 

Was ist Content Marketing für Sie?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Zukunft Internet

Die Zukunft des Internets

Was bringt uns die Zukunft und das Internet?
Die Zukunft aus der Glaskugel lesen?

Henrik Stamm hat zu einer Blogparade Die Zukunft des Internets eingeladen. Eine spannende Frage, über die ich mir gerne Gedanken gemacht habe.

Das Internet ist ein weltweites Netz, um Daten auszutauschen. Ich habe noch auf einer Schreibmaschine geschrieben, Telexe versendet, an einem IBM-Computer gearbeitet, bevor es Personal Computer gab.

Es ist sehr viel angenehmer, wenn man am Personal Computer Texte jederzeit einfach und schnell korrigieren kann. Das Internet habe ich beruflich lange nicht gebraucht, weshalb ich auch privat recht spät angefangen habe, im Internet zu surfen, zu recherchieren und einzukaufen.

In sozialen Netzwerken bin ich erst seit Oktober 2012 aktiv. Mein 1. Profil war auf Google+.

Heute kann ich mir ein Leben ohne Internet und Computer nicht mehr vorstellen, sehe aber auch die Nachteile des Internets. Nachfolgend ein paar Dinge, die sich durch das Internet geändert haben. Es wird in der Zukunft sicher noch weitere Änderungen geben:

 

Online/offline kaufen

Die Tendenz geht dazu, immer mehr online statt offline zu kaufen. Mittlerweile werden auch Lebensmittel online angeboten. Es wird damit geworben, dass man nicht mehr außer Haus muss und sich alles bequem liefern lassen kann.

Man recherchiert im Internet, lässt sich gern vor Ort im lokalen Geschäft beraten, sucht dann aber wieder im Internet nach dem günstigsten Anbieter. Nicht besonders fair. Viele lokale Anbieter mussten schließen. Geschäfte vor Ort können nur durch persönlichen hervorragenden Kundenservice und spezielle Aktionen und Angebote Kunden gewinnen und halten.

 

Online/offline lesen

Die Tendenz bei Büchern geht ebenfals dazu, immer mehr online statt offline zu lesen. Ich sehe zwar die Vorteile des eBooks (unterwegs oder beim Umzug), lese meine Bücher aber nach wie vor lieber in Papierform.

 

Online/offline kommunizieren

Die Tendenz geht auch dazu, immer mehr online statt offline zu kommunizieren. Man spricht weniger persönlich oder telefonisch miteinander, sondern immer mehr über Smartphone oder soziale Netzwerke. Es werden SMS gesendet, gepostet, Statusmeldungen abgegeben. An der Bushaltestelle, im Restaurant, bei Familienessen hat fast jeder seinen Blick auf sein Smartphone gerichtet statt auf das Gesicht eines Menschen. Hier sehe ich die Gefahr, dass nicht mehr richtig kommuniziert wird. Missverständnisse können von Angesicht zu Angesicht schneller ausgeräumt werden als im Internet.

 

Online/offline erreichbar sein

Die Tendenz geht auch dazu, ständig online erreichbar zu sein. Pausen sind aber sehr wichtig, um Energie zu tanken. Wer immer auf dem neuesten Stand sein und nichts verpassen möchte, kommt nicht mehr zur Ruhe. Im Berufsleben werden Mitarbeiter krank, weil sich Arbeit und Privatleben immer mehr vermischen.

 

Internet-süchtig?

Es wird durch das Internet immer mehr Möglichkeiten geben, Dinge online statt offline zu erledigen. Die Technik wird immer besser. Deshalb kann das Internet internet-süchtig bzw. abhängig machen. Ich denke, dass man sich gut überlegen muss, was man im Internet macht, wieviel Zeit man verwenden möchte und wann eine internetfreie Pause ist (d. h. alles ausschalten und abschalten).

 

Und wie sehen Sie die Zukunft des Internets?

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Claudias praktischer Ratgeber Internet-Sucht

Internet-süchtig?

Woran erkennt man Sucht?
Worauf können wir nicht verzichten?

Webmaster Friday hat eingeladen, zum Thema Wie Internet-süchtig bist Du? zu bloggen.

Eine Sucht ist ein Missbrauch oder eine Abhängigkeit von etwas (z. B. Tabletten, Süßigkeiten, Arbeit oder auch das Internet).

Die Kommunikation gestern und heute hat sich sehr geändert. Durch die Technik ist man immer erreichbar.

  • Viele gehen ohne Smartphone nicht außer Haus, ständig läutet irgendwo ein Telefon.
  • Den ganzen Tag über werden E-Mails abgerufen.
  • Man nimmt an Webinaren teil.
  • Über Skype, Google Talk, etc. wird am Computer telefoniert.
  • Viele geben über soziale Netzwerke regelmäßig Statusmeldungen ab.
  • Immer mehr wird online statt offline gekauft.

Die Frage nach einer Internet-Sucht ist deshalb nur allzu berechtigt.

 

Ich besitze kein Smartphone und bin deshalb nicht immer erreichbar.

Ich lese und recherchiere viel im Internet und bin in diversen sozialen Netzwerken aktiv (Google+, Twitter und Facebook).

Am Wochenende sind meine Aktivitäten im Internet reduziert.

Theoretisch kann man 24 Stunden am Tag am Computer sitzen und es wird auf dieser Welt immer jemanden geben, der gerade online ist, etwas postet oder kommentiert.

Ich sehe schon eine Gefahr, Kontakte nur noch digital zu pflegen und nicht mehr persönlich.

Das Internet bietet sehr viele Vorteile, aber die persönliche Kommunikation sollte dabei nicht verloren gehen.

Jeder muss für sich entscheiden, wo seine Prioritäten liegen, wieviel Zeit er im Internet verbringt und wann er offline und nicht erreichbar ist. Eine Planung der Zeit gehört meiner Meinung nach dazu, sonst verzettelt man sich sehr leicht und kann im wörtlichen und übertragenen Sinn nicht mehr abschalten.

 

Sind Sie Internet-süchtig?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Onlinezeit

Meine Onlinezeit

Was machen wir online im Netz?
Wie wird die Zeit online verbracht?

Katharina Kokoska hat zu einer Blogparade Goldene Onlinezeit – Webfundstücke und Netzperlen eingeladen. Ein aktuelles Thema, da heutzutage fast jeder im Netz in Suchmaschinen und diversen sozialen Netzwerken aktiv ist. Hier meine Antworten zu den Fragen:

 

1. Wie verbringt Ihr Eure Onlinezeit?

Ich recherchiere gerne im Internet (Google und Wikipedia) und bin in diversen sozialen Netzwerken aktiv wie z. B. Google+, Twitter, Facebook, flickr und Pinterest. Außerdem habe ich 3 Blogs, auf der Website hier, bei Google Blogger und WordPress.

 

2. Was sind Eure Lieblingswebseiten?

Diese Frage habe ich bereits im Rahmen einer Blogparade beantwortet.


3. Welche weniger bekannten Webseiten sind einen Klick wert?

Die Webseiten, die ich einen Klick wert finde, sind unter 2. aufgeführt. Ich habe noch einige Blogs abonniert, auf denen auch viel kommentiert wird und die man deshalb nicht als weniger bekannt bezeichnen kann. Z. B. Claudia Kauscheder, Heike Lorenz und Kristina Marino.


4. Was sollten die Online-User mal neues im WWW ausprobieren?

Wie man an den Icons rechts sieht, bin ich in vielen sozialen Netzwerken vertreten, weil es mir Spaß macht, Dinge auszuprobieren und man so viele interessante Menschen kennenlernen kann. Außerdem kann ich Aktivitäten in Gruppen bei LinkedIn empfehlen, da man sich bei Auswahl der entsprechenden Gruppe über interessante Themen auf dem Laufenden halten kann.

 

Und wie verbringen Sie Ihre Zeit online?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Internet

Was ich im Internet mache

Was machen Sie im Internet?
Das Internet und seine Möglichkeiten

Lisa Figas hat zu einer Blogparade aufgerufen Wie nutzt Du das Internet?
Der Hauptgrund, im Internet zu sein, ist für mich:

  1. Informationen zu erhalten und zu recherchieren,
  2. soziale Kontakte zu pflegen,
  3. beruflich auf dem Laufenden zu bleiben,
  4. zum Bloggen,
  5. online shoppen.

Für den 1. Punkt nutze ich hauptsächlich Google und Wikipedia.
Für den 2. Punkt nutze ich E-Mails, aber auch verschiedene soziale Netzwerke wie z. B. Google+, Facebook und Twitter.
Für den 3. Punkt bin ich in diversen Gruppen auf LinkedIn zu Themen wie SEO, Google-Produkten, Verkauf und Marketing oder lese auf Google+ und Twitter Posts, die ich, wenn sie mir gefallen, plusse/favorisiere und teile/retweete.

Für den 4. Punkt habe ich einen Blog auf dieser Website und einen auf Google Blogger, wo ich über Themen schreibe, die mich interessieren, und an Blogparaden teilnehme.
Das, was mich am Internet so fasziniert, ist die Möglichkeit, Menschen auf aller Welt kennen zu lernen und Informationen auszutauschen.

Beim 5. Punkt habe ich diverse Online-Händler, wo ich nach dem gewünschten Produkt schaue, oder ich recherchiere in Google, wer es anbietet.
Meine Lieblingswebseiten habe ich in einem separaten Blogartikel aufgelistet. Ich bin nur am Laptop im Internet, da ich kein Smartphone oder Tablet besitze.
Und wie nutzen Sie das Internet?

 

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Webseiten

Meine Lieblingswebseiten

Welche Webseite ist Ihr Favorit?
Welche Webseiten sind beliebt?

JUICEDaniel hat zu einer Blogparade Eure Top 10 Webseiten? aufgerufen. Eine sehr gute Idee, das mal zu sammeln und zu vergleichen.

Wie die meisten anderen habe auch ich im Internet meine Favoriten, die ich nachfolgend aufzähle:

 

1. Google

Wenn ich mir nicht sicher bin oder etwas (genauer) wissen will, gehe ich immer (fast täglich) in Google, um zu recherchieren und mich zu informieren.

2. Wikipedia

Auch in Wikipedia lese ich gerne nach. Hier findet man immer Infos über Schauspieler, Sänger, Fernsehserien, Fachbegriffe und dergleichen. Mir gefallen dort vor allem die vielen Verlinkungen zu anderen Seiten.

3. Wörterbuch Leo

Da ich viel in anderen Sprachen lese und kommentiere, schlage ich Worte gerne im Wörterbuch Leo nach.

4. LinkedIn

Mein absolutes Lieblingsnetzwerk ist LinkedIn, da man hier sehr schön auf dem Laufenden bleibt zu interessanten Themen, die in entsprechenden Gruppen gepostet und diskutiert werden.

5. Google+

Auf Google+ habe ich ein privates Profil und eine Seite als Autorin. Beides wird regelmäßig aktualisiert, Beiträge werden gepostet, Beiträge von anderen werden geplusst und geteilt.

6. Facebook

Auf Facebook habe ich ebenfalls ein privates Profil und eine Seite als Autorin, wo ich jede Woche aktiv bin.

7. Twitter

Auf Twitter tweete, retweete und favorisiere ich.

8. Mein Blog

Auf meinem Blog blogge ich nach Möglichkeit wöchentlich und speichere Entwürfe neuer Artikel.

9. Mein Lieblingsblogger

Den Blog von Martin Grünstäudl habe ich abonniert, da ich seine Themen und Blogparaden immer wieder interessant zu lesen finde.

10. Pinterest

Auf Pinterest pinne ich alles, was mir gefällt, an meine Pinnwände. Am liebsten Zitate, leckeres Essen und schöne Orte.

 

Ich bin also hauptsächlich auf diversen sozialen Netzwerken aktiv. Von dort aus verzweige ich allerdings häufig auf andere Webseiten und Blogs, um interessante Artikel zu lesen und ggf. zu kommentieren.

Das ist das, was mir am Internet so gut gefällt, sich informieren und Leute aus aller Welt kennen zu lernen.

Welche Webseiten sind Ihre Favoriten?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Guter Inhalt

Guter Inhalt

Welche Punkte sind für guten Inhalt wichtig?
Wie bietet man guten Inhalt?

Michi Leesch hat zu einer Blogparade (den Blog gibt es nicht mehr) eingeladen zum Thema Warum guter Content tatsächlich King ist. Hier meine Gedanken zum Thema:
In der Suchmaschinenoptimierung ist der Satz „Content is king“ (= der Inhalt ist König) ein geflügeltes Wort. Google versucht bei jeder Suchanfrage, das bestmögliche Ergebnis auszugeben. Je relevanter das Ergebnis für die Suchanfrage ist, desto weiter oben erscheint es. Da eine Suchmaschine nur lesen, aber nicht sehen kann, ist der Inhalt so wichtig. Je spezifizierter die Suchanfrage ist, desto besser kann Google nach einem passenden Ergebnis suchen.  Viele suchen generisch z. B. nach Schuhen. Kinderschuhe, Schuhe aus Leder oder schwarze Schuhe schränken die Suche ein und führen zu einem relevanteren Ergebnis.
Bei Websites sollten Überschriften, Dateinamen, Untertitel der  Bilder und Texte Suchbegriffe enthalten, was die Firma verkauft und nach denen gesucht wird. Bei einem Schuhverkäufer wären das verschiedene Wortkombinationen mit dem Begriff Schuhe.
Die 4 von Michi erwähnten Punkte kann ich nur wiederholen:
Ein guter Inhalt muss dem Leser einen Mehrwert bieten:

  • Interesse oder Neugierde wecken,
  • Lösung für ein Problem oder nützliche Infos bieten.

Das Layout sollte ansprechend sein mit passendem Bild, klaren Überschriften und übersichtlicher Einteilung der Texte.
Ein Websitebetreiber oder Blogger sollte durch ein Impressum und Informationen über sich Vertrauen beim Leser erwecken.
Der Inhalt einer Website oder eines Blogs sollte eine klare Linie haben. Wer z. B. qualitativ hochwertige und hochpreisige Artikel anbietet, sollte nicht plötzlich Billigprodukte verkaufen. Bei einem Blog sollten die Themen nicht zu breit gefächert sein da es sonst schwierig wird, Stammleser zu gewinnen.
Regelmäßige Aktualisierungen sind in beiden Fällen wichtig. Die Produktinformationen sollten immer auf dem neuesten Stand sein und beim Bloggen gibt es mit Regelmäßigkeit (z. B. wöchentliche oder monatliche Blogeinträge) und gutem Inhalt mehr Leser, die den Blog abonnieren.
Interne oder externe Verlinkungen mit weiteren nützlichen Informationen sind beim Leser immer willkommen.
Der wichtigste Punkt aber ist, nicht für die Suchmaschine sondern für den Leser zu schreiben. Ein Website- oder Blogbesucher muss einen Anreiz haben, auf der Website bzw. dem Blog zu bleiben bzw. wieder zu kommen und nicht abzuspringen.
Welche Punkte gehören für Sie zum guten Inhalt?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Internet Copyright

Copyright - Urheberrecht

Fotos und Texte schützen
Copyright - Urheberrecht

Ob nun als Autor oder Fotograf, das Urheberrecht muss gewahrt werden. D. h. man muss die Quelle angeben, wenn man jemanden zitiert oder die Zustimmung des Besitzers haben, um dessen Bild verwenden zu dürfen.
Es gibt Anbieter, wo man z. B. für seine Website Fotos kaufen kann, oder Agenturen, die Texte für Dritte schreiben.
Durch Plagiatsvorwürfe und aberkannte Doktortitel ist das Thema in den Medien sehr verbreitet worden.
Es ist eine Frage von Ehrlichkeit und Anstand, es beim Urheberrecht sehr genau zu nehmen.
Wenn man Texte, Fotos, Infografiken, Grafiken, usw. ins Internet stellt, kann man durch Ergänzung eines Logos, Wasserzeichens, Copyright-Zeichen © mit Namen und ggf. Datum sein Eigentum kennzeichnen. Es gibt spezielle Programme, mit dem das eigene Logo einfach und schnell erstellt werden kann. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Auf dem beigefügten Bild sehen Sie einige Beispiele.
Haben Sie schon Ihr eigenes Logo?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Internet Netiquette

Netiquette

Wie wichtig ist gutes Benehmen?
Verhaltensregeln im Internet

Der Begriff Netiquette setzt sich aus dem englischen Wort „net“ (= Netz) und dem französischen Wort „étiquette“ (= Verhaltensregeln) zusammen und bezeichnet einen guten Umgangston im Internet.
So wie man Kindern beibringt, sich zu bedanken, um etwas zu bitten, sich zu entschuldigen oder zu grüßen, gibt es auch in den sozialen Netzwerken ein paar Verhaltensregeln, die allerdings nicht rechtsverbindlich sind, wie z. B:

  • Sich für einen Tweet, ein Plus oder einen Kommentar zu bedanken
  • Höflich und respektvoll zu sein
  • Keine Angriffe auf andere Personen

Leider gibt es im Internet auch sogenannte Trolle (ursprünglich Fabelwesen in Märchen). Trolle sind Personen, die z. B. durch Provokationen versuchen, Gespräche und Diskussionen auf destruktive Weise zu beeinflussen und konstruktiv nichts zu einem Gespräch beitragen.
Mit entsprechenden Gruppenregeln kann ein Troll dann auch aus der Gruppe geworfen werden.
Wie wichtig finden Sie Etikette im Internet?

 

Ergänzung am 13.12.14

Sylvia Hubele hat im Rahmen des Webmaster Friday eingeladen zum Thema Gutes Benehmen und Netiquette zu bloggen.

Deshalb möchte ich noch ein paar Ergänzungen machen zu meinem Artikel vom 02.08.13.

 

Gutes Benehmen kommt nicht von allein sondern muss im Elternhaus beigebracht werden. Dort wird der Grundstein für eine gute Erziehung gelegt. Verwandte wie Oma, Opa, Tante, Onkel, usw. erziehen entweder mit oder verziehen die Kinder.

In Kindergarten und Schule kommen weitere Bezugspersonen dazu, es gibt weitere Regeln in Bezug auf das Verhalten.

Falsche Freunde oder Vorbilder können das Verhalten der Kinder negativ beeinflussen.

Privat beschreibt die Etikette (Benimmregeln) wie man sich benehmen sollte, im Internet gibt es die Netiquette.

In Gruppen, sozialen Netzwerken oder Foren werden Regeln für die Mitglieder aufgestellt, die eingehalten werden müssen, sonst werden z. B. Kommentare gelöscht oder Profile gesperrt. Kritische Kommentare sind in Ordnung, sofern sie sachlich und nicht beleidigend geäußert werden. So kann eine interessante Diskussion mit unterschiedlichen Meinungen entstehen und kein Streit.

 

Es sollte eigentlich online und offline selbstverständlich sein, dass man respektvoll mit seinen Mitmenschen umgeht, Rücksicht nimmt, höflich und fair ist, nicht beleidigt und angreift. Eine gute Erziehung im Elternhaus ist die beste Voraussetzung für ein faires Miteinander online und offline.

Ich denke, dass das Verhalten von Menschen online und offline ähnlich ist, aber dass sich Menschen z. B. unter Alkoholeinfluss, in der Gruppe oder durch die Anonymität im Internet negativer verhalten können als sie das normalerweise tun würden.

Die wenigen Menschen, die ich offline und online in einem sozialen Netzwerk erlebe, empfinde ich nicht als 2 unterschiedliche Menschen. Die meisten Menschen kenne ich allerdings entweder nur online oder nur offline, so dass ich nicht beurteilen kann, ob sie online und offline 2 Gesichter haben. Auch bei Bloggern, die sich gerne kritisch äußern und oft anecken, sehe ich nette Seiten.

 

Regeln sind wichtig für den Umgang mit Menschen. Einem Kind müssen sie erst beigebracht werden, Erwachsene halten sich an bestehende Regeln in Vereinen, bei der Arbeit, im Internet, usw. oder auch nicht. Ob alle bestehenden Regeln immer sinnvoll sind, ist ein separates Thema.

 

So wie es bei Kindern z. B. in der Trotzphase oder Pubertät schwierig ist, Regeln durchzusetzen, ist es auch in Gruppen, Foren, usw. nicht immer einfach, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen. In der frühen Zeit hat man Menschen, die sich nicht an die Regeln gehalten haben, von Feuer und Wasser ausgeschlossen. Auch heute werden Menschen deshalb aus der Gemeinschaft ausgeschlossen, werden zum Außenseiter.

 

In der Regel ist man lieber mit netten Leuten zusammen im Internet und im richtigen Leben.

 

Wie sehen Sie den Zusammenhang zwischen gutem Benehmen online und offline?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Internet Google-Produkte

Google-Produkte

Die Vielfalt von Google
Die Vielfalt an Google-Produkten

Google ist nicht nur die beliebteste Suchmaschine in Europa, sondern bietet auch viele Dienste an wie z. B.: 

  • Google Mail zum Versenden von Mails.
  • Google Chrome (ein Browser, Alternative zu Firefox oder Internet Explorer).
  • Google AdWords zur Schaltung von Anzeigen in Google.
  • Google Analytics zur Analyse Ihrer Website.
  • Google Maps (automatisch erstellt auf der Basis von online Brancheneinträgen)
  • Google+ Local für lokale Einträge Ihrer Firma.
  • Google+ (ein soziales Netzwerk wie Facebook oder Twitter).
  • Google Sites zur Erstellung von Websites.

Es gibt regelmäßig neue Produkte, vorhandene werden umbenannt, mit neuem Design, Funktionen versehen oder eingestellt. Mehr Infos finden Sie hier.

Und welche Google-Produkte verwenden Sie?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Internet Imagepflege

Imagepflege

Imagepflege persönlich und im Netz
Der erste Eindruck zählt

Das Zitat “Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.“ (ob von Wilhelm Busch, Bertolt Brecht oder Werner Kroll ist unklar) sollte natürlich nicht das Motto für den Aufbau eines guten Rufes sein.

Ein paar Punkte für die Imagepflege bei Firmen:

  • Steuern werden in Deutschland gezahlt.
  • Es wird in der Region/im Land investiert und Arbeitsplätze geboten.
  • Zuverlässiger Partner und Lieferant.
  • Kompetente Beratung und exzellenter Kundenservice.
  • Ansprechendes Logo.

Privat werden Tugenden wie Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Fairness geschätzt.Ob nun beim persönlichen Kontakt oder im Internet in sozialen Netzwerken ein guter Ruf muss aufgebaut und verdient werden.Was tun Sie für Ihren guten Ruf?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Internet Werbung

Visuelle Werbung

Werbung für einen Stromanbieter
Werbung für ein abstraktes Produkt

Da heutzutage immer mehr online als lokal gekauft wird, ist es wichtig, im Internet mit Bildern und Videos für Produkte zu werben, weil sie ansprechender sind als nur ein Text.

Während Lebensmittel, Kleidung, Schuhe und Reiseziele gut fotografiert werden können, wird es bei Serviceleistungen schon schwieriger, diese im Internet zu präsentieren. Auf der Grafik sehen Sie ein Beispiel, wie für ein abstraktes Produkt wie Strom geworben werden könnte.

Die 2. Werbemöglichkeit im Netz sind Videos. Ein Video kann nicht nur ein Kurzfilm sondern auch eine Diashow sein. Es kann eine Produktbeschreibung bieten und die Funktionen des Produkts erklären oder der Firmeninhaber erzählt selbst über die Serviceleistungen, die er anbietet.

Hier finden Sie ein Video zum Thema. Welche Werbung finden Sie ansprechender?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Internet Mobile Websites

Mobile Websites

Anforderungen an eine mobile Website
Ansicht mobile Websites

Immer mehr Websites werden über Mobilgeräte angeschaut. Es ist ein Trugschluss zu glauben, die Website wird dann einfach kleiner angezeigt. Die Darstellung ist unterschiedlich. Man findet eine andere Anordnung der Elemente auf der Website, auslaufenden oder abgeschnittenen Text oder es fehlt ein Teil. Oft ist es auf dem kleinen Display auch unübersichtlich.

 

Hierfür gibt es 2 Lösungen:

  1. Responsive Webdesign (die technische Variante, eine Herausforderung für jeden Webdesigner).
  2. Eine separate verkürzte Website für Mobilgeräte mit Verlinkung zur Desktop Website.

Google bevorzugt mittlerweile mobile Webseiten, wenn auf einem Mobilgerät gesucht wird. Ob die Website für Mobilgeräte geeignet ist, spielt auch beim Ranking eine Rolle. Hier noch ein Video zum Thema mobile Websites.

 

Tipps zur Erstellung einer mobilen Website

  • Schnelle Ladezeiten.
  • Einfache Navigation.
  • Kontaktmöglichkeiten auf jeder Seite.
  • Gute Kontraste bei den Farben für die Ansicht im Freien.
  • Verlinkungen zur Desktop Website und sozialen Netzwerken.
  • Leichte Bedienung der Links und Buttons mit dem Daumen.
  • Corporate Identity und Logo klar erkennbar.

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Ansicht von Websites auf Mobilgeräten gemacht? Ist Ihre Firmenwebsite schon mobil?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Internet QR-Codes

QR-Codes

QR-Codes mit Text
QR-Code Zitat

Viele Mobilgeräte haben einen Scanner, um QR-Codes zu lesen.

  • Der Inhalt kann z. B. ein Text, eine URL oder eine elektronische Visitenkarte sein.
  • Der QR-Code erspart die lästige Tipparbeit eine Internetadresse einzugeben.
  • Man sieht QR-Codes heute in E-Mails oder Briefen in der Autosignatur oder auf Werbematerial.
  • In Zeitschriften führen QR-Codes direkt auf die passende Webseite mit den entsprechenden Informationen.

Daraus ergeben sich interessante Anwendungsmöglichkeiten, da ein QR-Code jederzeit neu generiert werden kann mit und ohne Logo. Haben Sie schon einen eigenen QR-Code?

 

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Claudias praktischer Ratgeber zum Internet Google Analytics und AdWords

Google Analytics und Google AdWords

Verkehr auf der Website
Analyse des Traffics auf der Website

Jeder kann beruflich oder privat für die Firma oder den Verein ein Google Analytics Konto eröffnen. Dazu muss ein Tracking Code auf der Website eingebunden werden. Dann können u. a. folgende Daten gemessen werden:

  • Anzahl der Besucher (neu und wiederkehrend).
  • Gesamtzahl der Seitenaufrufe.
  • Durchschnittliche Besuchsdauer.
  • Aus welchem Land und welcher Stadt die Besucher kommen.

Wer orangisch nicht auf der 1. Seite erscheint, kann mit Google AdWords Anzeigen auf der 1. Seite schalten, die im oberen Bereich oder rechts erscheinen. Nachteil: Sie sind kostenpflichtig. Vorteil: Ihre Anzeige erscheint sofort auf der 1. Seite und Sie können auch Ihre Kampagnen, Anzeigen und Suchbegriffe analysieren.

Achtung: Sie sollten ein Kapitel Datenschutz auf Ihrer Website ergänzen, um Besucher darauf hinzuweisen, dass Sie Google Analytics verwenden.

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Claudias praktischer Ratgeber zum Internet SEO

Wichtige SEO-Punkte

Brancheneinträge auch im Internet möglich
Brancheneinträge

Um in einer Suchmaschine gefunden zu werden, sind u. a. folgende Punkte wichtig: 

  • Ein Google+ Local (früher Google Places) und Google+ Eintrag, da Google die am häufigsten verwendete Suchmaschine in Europa ist.
  • Präsenz in sozialen Netzwerken wie natürlich Google+ oder Facebook, Twitter, Pinterest, flickr, YouTube, etc., um den Bekanntheitsgrad zu erhöhen. 
  • Relevante Inhalte und Suchbegriffe auf der Website für die Suchmaschinen, trotzdem kundenorientiert.

Die beliebtesten Werbemittel sind derzeit Videos, Blogs und Webinare (Seminare im Internet).

Da immer mehr in E-Shops gekauft wird, ist es wichtig, für die Firma und Produkte oder Dienstleistungen, die man verkauft, einen guten Ruf im Internet aufzubauen. Die Personalisierung im Internet wird durch Kundenmeinungen und Bewertungen erreicht. Es gibt natürlich viele weitere Punkte, um die Internetpräsenz zu verbessern. Bitte einfach ergänzen.

 

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