Blogartikel Social Media

Hier gibt es Artikel zum Thema Social Media, soziale Netzwerke und Netzwerken.

Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zu Twitter

Warum ich so gern auf Twitter bin

Warum mir Twitter so gut gefällt
Meine Gründe, auf Twitter aktiv zu sein

Tina Gallinaro von  extrawerbung hat zu einer Blogparade "Nenn mir einen Grund, warum du so gerne bei Twitter bist" eingeladen. Als Twitter-Fan beantworte ich diese Frage auch sehr gern.

 

Mein erstes Profil in einem sozialen Netzwerk war auf Google+. Es folgten ein YouTube-Kanal, Profile auf LinkedIn und XING. Dann erst kam im März 2013 ein Profil auf Twitter dazu. Lange Zeit waren Google+ und LinkedIn meine Lieblingsnetzwerke. Mittlerweile sind es Twitter und LinkedIn. Obwohl ich aus nostalgischen Gründen immer noch sehr an Google+ hänge, da ich dort sehr viele nette Menschen kennengelernt habe und mir die Sammlungen so gut gefallen.

 

Was mir an Twitter besonders gut gefällt:

  • Das Profil auf Twitter ist sehr übersichtlich. Mit einem Blick sehe ich die Anzahl der Tweets, Folge ich, Follower, Gefällt mir, Listen und neuerdings Moments. Links das Profilbild und die Kurzbiographie. Die Zeichenbeschränkung bei der Biographie finde ich sehr gut, da sich dadurch jeder Mühe geben muss, eine möglichst kurze und präzise Beschreibung zu machen. Für ausführlichere Infos kann auf eine Website, einen Blog oder ein anderes Profil verlinkt werden. Ich verlinke z. B. auf mein about.me- Profil, da ich auch viele englischsprachige Follower habe.
  • Auf Twitter habe ich die besten Erfahrungen mit Hashtags gemacht. Sowohl bei meinen Artikeln als auch bei fremden, die ich teile, versuche ich immer, wenigstens einen Hashtag zu ergänzen. Ein Hashtag eignet sich auch gut, Informationen zu einem bestimmten Thema zu finden. Eine besonders gute Idee ist es, für eine Blogparade einen eigenen Hashtag zu erstellen. Dann kann man schnell und einfach alle Beiträge dazu finden, wenn die Teilnehmer den Hashtag verwenden.
  • Auf Twitter habe ich die meisten Follower, weil es ein Netzwerk ist, wo man sehr einfach und schnell neue Kontakte findet, wenn man aktiv folgt, favorisiert, teilt und kommentiert.
  • Mir gefallen die Listen sehr gut, um seine Follower ähnlich wie die Kreise auf Google+ in Kategorien einzuteilen. Es ist auch sehr interessant zu sehen, in welchen Listen man selbst ist, weil es Aufschluss darüber gibt, wie man thematisch wahrgenommen wird.
  • Twitter ist eine Plattform, wo es sehr einfach ist, durch den Benutzernamen Erwähnungen zu machen, andere direkt anzusprechen, um sich zu bedanken, eine Frage zu stellen oder eine Diskussion in Gang zu bringen.
  • Auf Twitter finde ich immer interessante Artikel, erfahre Neuigkeiten und kann auf dem Laufenden bleiben über die Themen, die mich interessieren. Besonders, wenn es einen Hashtag zum Thema gibt.
  • Die Zeichenbeschränkung von 140 Zeichen hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, da es für mich immer eine sportliche Herausforderung war und ist, in wenigen Worten etwas zu beschreiben. Momentan werden bei einem Link noch 23 Zeichen abgezogen, Bilder zählen nicht mehr mit. Eine Erweiterung auf 10.000 Zeichen bei den Tweets, wie das bei den Direktnachrichten bereits seit Juli 2015 möglich ist, würde mir nicht gefallen. Dazu ist das Alleinstellungsmerkmal in meinen Augen einfach zu wichtig. Twitter als Nachrichtenkurzdienst sollte in der Timeline einfach kurz und treffend sein. Wobei es für den Kundenservice günstig ist, dass bei den Direktnachrichten längere Nachrichten möglich sind.
  • Mir gefällt das neue Feature Moments sehr gut, das es jetzt auch in Deutschland gibt. Meinen ersten Moment habe ich Anfang Oktober 2016 erstellt. Ich finde die Idee sehr gut, Tweets zu einem bestimmten Thema zu sammeln. Erinnert mich an die Sammlungen von Google+. Denn das ist ein Punkt, der mich auf Twitter stört, dass in der Timeline schnell alles untergeht. Moments sind eine gute Möglichkeit für themenspezifische Sammlungen.
  • Twitter ist meiner Meinung nach das soziale Netzwerk, dass sich am besten für Wachstum bzw. Growth Hacking eignet, um sich zu vernetzen, Inhalte zu teilen und Neues zu erfahren.

Dafür sind folgende Tools sehr nützlich:

  • Twitters erweiterte Suche für die Suche nach Wörtern oder Personen in einem bestimmten Zeitraum.
  • Click to Tweet (klicken, um zu tweeten und etwas zu teilen).
  • Pay With A Tweet (mit einem Tweet zahlen, um etwas zu erhalten, = Empfehlungsmarketing).
  • TweetChat (regelmäßige Chats zu einem bestimmten Thema mit einem Hashtag).
  • Twitter Analytics zur Analyse betreffend Impressionen, Profilbesuchen und Erwähnungen.
  • tweepsmap zur Analyse der Follower, wer neu/nicht mehr folgt/nicht zurückfolgt, inaktiv ist.
  • Buffer, um interessante Tweets zu sammeln und nach Schedule zu veröffentlichen. Der Vorteil von Buffer ist auch, dass ich automatisch Bilder aus dem Artikel zum Ergänzen beim Tweet erhalte. Das ist etwas, dass ich mir auch beim manuellen Erstellen eines Tweets wünschen würde nach Eingabe des Links, so wie das auf Google+ oder Facebook der Fall ist. Ein Verbesserungsvorschlag bzw. Wunsch von mir bei Twitter.

Fazit

Ich denke, dass das genügend Gründe sind, auf Twitter aktiv zu sein und dass es ausreichend Tools zur Unterstützung der Aktivitäten gibt. Wie erfolgreich man auf einem sozialen Netzwerk ist, hängt immer vom persönlichen Einsatz und den Aktivitäten ab. Von einer kompletten Automatisierung rate ich ab. Der persönliche Kontakt durch Interaktionen in Echtzeit bringt mehr Erfolg. Für die Entscheidung, welches soziale Netzwerk passt, empfehle ich, zu prüfen, wo sich die gewünschte Zielgruppe (Freunde, Bekannte, Leser, Kunden, Unternehmen, Konkurrenten, usw.) aufhält. Twitter kann ich auf alle Fälle empfehlen.

 

Sind Sie auch gern auf Twitter?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zu Messengern

Messenger und Kommunikation

Messenger, Bots, die künstliche Intelligenz
Die Zukunft von und mit Messengern (Suche und Kommunikation)

Susanne Maier hat zu einer Blogparade Messenger & Co. – wie kommunizieren Unternehmen in Zukunft mit Kunden und Followern? #SoMeParade eingeladen. Ein spannendes Thema, da sich die Kommunikation in den letzten Jahren drastisch verändert hat und noch weiter verändern wird. Immer mehr verlagert sich ins Internet und die Technik macht rasante Fortschritte. Mittlerweile gibt es wahrscheinlich kaum noch jemanden, der komplett offline lebt und nicht in irgendeiner Form digital kommuniziert. Die Digitalisierung hat einige Änderungen und Verschiebungen von offline zu online mit sich gebracht wie z. B.:

  • Gespräche, die nicht mehr nur persönlich oder per Telefon oder Smartphone, sondern auch immer mehr digital über z. B. Skype, Google Hangout oder in den sozialen Netzwerken stattfinden.
  • Nachrichten, die nicht mehr nur per Brief, E-Mail oder SMS, sondern immer mehr in den sozialen Netzwerken oder über Messenger mitgeteilt werden.
  • Lernen, das heute bequem von zu Hause aus stattfinden kann durch Webinare, Online-Seminare und Fernstudien.
  • Arbeit, die von zu Hause mit Homeoffice erledigt werden kann mit digitaler mündlicher und schriftlicher Kommunikation mit den Kollegen und Online-Meetings.
  • Einkaufen, mit ein paar Klicks sind sogar Lebensmittel online bestellt und werden nach Hause geliefert.
  • Werbung, die nicht mehr nur im Fernsehen, Radio, auf Plakaten, etc. sondern auch sehr stark im Internet gemacht wird, z. B. über eine Website, einen Blog, Profile in sozialen Netzwerken oder durch bezahlte Anzeigen auf Google oder in sozialen Netzwerken. Die Anzeigen bei Retargeting begegnen uns auch häufig, wenn wir im Internet auf Websites oder in den sozialen Netzwerken unterwegs sind.
  • Kundenkontakt, der nicht mehr nur über Telefon oder E-Mail, sondern immer mehr über soziale Netzwerke und vor allem Messenger wie z. B. der Facebook Messenger oder WhatsApp stattfindet.

Die Menschen suchen, kommunizieren und informieren sich in den sozialen Netzwerken. Social Media ist ein fester Bestandteil in unserem Alltag geworden. Die sozialen Netzwerke versuchen, ihre Nutzer möglichst lang auf ihren Seiten zu halten mit Buy-Buttons und immer neuen Funktionen wie z. B. Videos oder Artikel zu veröffentlichen. Die Frage, die sich viele stellen, die eine Website, einen Online-Shop oder Blog haben, ist die, wie sie die Menschen dorthin lotsen. Die Kommunikation ist definitiv im Wandel. Blogger kennen das Problem, dass mehr in den sozialen Netzwerken kommentiert wird als im Blog. Hinzu kommt, dass viele soziale Netzwerke eine Nachrichten- oder Chat-Funktion anbieten. Und dann gibt es noch die verschiedenen Messenger-Apps wie WhatsApp und andere Alternativen über die täglich Milliarden von Kurznachrichten versendet werden.

Mittlerweile spricht man deshalb von "Dark Social", laut Wikipedia ein geheimes soziales Netzwerk, auch "Dark Traffic“ genannt (geheimer Datenverkehr), der den von nicht verfolgbaren, nicht messbaren Quellen ausgehenden Datenverkehr auf Webseiten bezeichnet (klassische E-Mails oder Instant Messenger). Und der Anteil an Nachrichten unter dem Radar wächst stetig. Mittlerweile sind künstliche Intelligenz oder digitale Assistenten ein großes Thema beim Online-Marketing und damit komme ich zu den Fragen von Susanne:

 

Wie verändert sich das Kommunikationsverhalten der Zielgruppen in Social Media und wie sollten Unternehmen darauf reagieren?

Den (potentiellen) Kunden muss es so einfach wie möglich gemacht werden, das Unternehmen zu kontaktieren. D. h. die Kontaktdaten und Kommunikationsmöglichkeiten (Adresse, E-Mail, Telefon, Profile in sozialen Netzwerken, Chat, Messenger usw.) müssen auf der Website einfach zu finden sein. Grundsätzlich würde ich jedem Unternehmen empfehlen, zu recherchieren, wo sich die Zielgruppe oder die Konkurrenz aufhält und genau dort präsent zu sein, d. h. Profile auf diesen sozialen Netzwerken anzulegen. Statt einer E-Mail oder einem Anruf mit meist langer Warteschleife werden es immer mehr Menschen vorziehen, in den sozialen Netzwerken oder über einen Messenger dem Unternehmen eine Nachricht zu schreiben.

 

Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen angesichts dieser Entwicklungen?

Egal über welchen Kanal eine Anfrage, Beschwerde oder Reklamation eingeht, der Kunde erwartet eine zeitnahe Antwort. Ungefähr die Hälfte der Kunden erwartet sogar eine Reaktion in ca. 1 Stunde. D. h. es muss intern für eine möglichst schnelle Beantwortung von eingehenden Nachrichten gesorgt werden. Es ist eine Herausforderung, einen reibungslosen Ablauf zu organisieren.

 

Welche Chancen und Risiken ergeben sich für die professionelle Kundenkommunikation?

Durch die technischen Möglichkeiten ist eine schnelle Kommunikation in beide Richtungen möglich, was definitiv ein Vorteil ist für einen guten Kundenkontakt und -service. Aber ich sehe (noch) ein Problem darin, diese Informationen, die im Dark Social über Messenger laufen, zu speichern, verarbeiten und auszuwerten. Fragen, die beantwortet werden, Absprachen, die getroffen werden, Probleme, die gelöst werden, sind Informationen, die oft für andere Abteilungen, das Unternehmen wichtig sind, um das Produkt oder den Service oder den Kundenservice zu verbessern. Stichwort "Big Data". Ich denke, dass ein riesiges Datenvolumen vorliegt, aber oft nicht richtig genutzt wird.

 

Welche Themen werden Social Media Helden in Zukunft beschäftigen?

Ich stelle in den sozialen Netzwerken eine große Bewegung fest mit ständigen Neuheiten wie z. B.:

  • Business Account bei Instagram.
  • Memories bei Snapchat.
  • Stories bei Snapchat und Instagram.
  • Moments bei Twitter für Storytelling.

Mit neuen interessanten Funktionen versuchen die sozialen Netzwerke, ihre Nutzer dort zu halten und neue zu gewinnen. Storytelling ist derzeit ein großes Thema. Die große Frage ist, wie das Produkt oder Unternehmen in eine interessante Geschichte verpackt werden kann, die informiert, unterhält und auch für Verkäufe sorgt. Meiner Meinung nach werden Videos verstärkt im Online-Marketing genutzt werden. Ein Social Media Manager oder Held ist viel in den sozialen Netzwerken unterwegs, informiert sich laufend, agiert und interagiert. Flexibilität, Fingerspitzengefühl, Kreativität, Wissbegierde und Neugier sind gefragt bei der Auseinandersetzung mit Themen wie z. B.:

  • Mobile Commerce, da immer mehr mobil gesucht und eingekauft wird,
  • Chat-Funktion im Online-Shop, um dem Kunden schnell Fragen zu beantworten,
  • Personalisierung, damit der Kunde genau das Angebot erhält, was er möchte,
  • Datenschutz, um die bestehenden Vorschriften einzuhalten,
  • Augmented Reality, um Käufern visuell eine bessere Vorstellung des Produkts zu geben,
  • Programmatic Advertising, um den Nutzern individualisierte Werbung anzuzeigen,
  • digitale Plattformen, um einfach Preis und Leistung von Produkten oder Serviceleistungen zu vergleichen.

Welches sind die Kanäle und Plattformen, die Unternehmen künftig für ihre Kommunikation nutzen sollten?

Wie bereits erwähnt ist eine Recherche notwendig, wo sich die Zielgruppe und die Konkurrenz aufhalten. Das kann je nach Branche sehr unterschiedlich sein. Vor allem kann sich das sehr schnell ändern und wird es auch durch die technischen Weiterentwicklungen. Deshalb muss nach der Recherche und Umsetzung auch ein Monitoring, eine Auswertung und ggf. eine Anpassung und Neuausrichtung der Strategie stattfinden. Facebook, Twitter, Instagram und Snapchat sind momentan angesagt. Ich denke, dass die o. e. digitalen Plattformen und der Einsatz von Messengern für die Kommunikation weiter zunehmen werden.

 

Welche Arten von Content benötigen wir künftig?

Content muss den (potentiellen) Kunden sachlich informieren, eine Hilfe sein oder die Lösung eines Problems beschreiben. Das passende Content-Format hängt vom Produkt bzw. der Serviceleistung ab. Da kann man sich von der Content-Formate-Reihe von textbest inspirieren lassen.

 

Welche Prozesse und Ressourcen müssen auf Unternehmens- und Agenturseite vorhanden sein, um Anfragen schnell und professionell zu beantworten?

Zuerst muss geklärt werden, über welchen Kanal die Anfragen kommen (Telefon, Kontaktformular, E-Mail, soziale Netzwerke, Messenger, etc.). Für eine einfache Bearbeitung wäre ein Kanal praktisch, ist aber meist nicht möglich. Im nächsten Schritt muss geklärt werden, wer die Anfragen beantwortet. Idealerweise ist genügend Personal vorhanden, um alle Anfragen zeitnah zu beantworten, einen Zwischenbescheid zu geben oder für Abklärungen Kontakt aufzunehmen. Vorlagen für Angebote sollten vorhanden sein, die individuell auf die Anfrage angepasst werden können und müssen.

 

Welche Best Practice-Beispiele und Learnings aus der Praxis gibt es?

Caroline Langer hat in ihrem Artikel Messenger for Business: 5 Tipps für den Einsatz im E-Commerce gut beschrieben, wie Messenger in der Kommunikation im E-Commerce eingesetzt werden können:

  1. Das Potential des Messengers für das Unternehmen identifizieren.
  2. Den Messenger für Kundenservice-Anfragen anbieten.
  3. Den Messenger für transaktionsbasierte Kommunikation nutzen (Informationen und Updates per E-Mail oder Messenger?).
  4. Den Messenger mit intelligentem Targeting einsetzen (z. B. Einladung zum Chat per Messenger).
  5. Kundenkommunikation bündeln (Kontaktkanäle und Kundenanfragen auf einer Plattform).

Ein Beispiel aus der Praxis ist die Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines, die auf ihrer Website den Besucher einfach fragt "Sie brauchen Hilfe? Einfach fragen!!"und auf die Facebook-Seite verweist. Dort wird zeitnah auf Fragen betreffend verlorenem Gepäck, Turbulenzen während des Flugs, Ticketpreisen, etc. geantwortet hat. Der Kundenservice, der hier gezeigt wird, hat auf mich einen guten Eindruck gemacht.

 

Inwiefern kann Software dabei helfen, die Social Media Kommunikation in Zukunft zu verbessern und zu professionalisieren, und was müssen solche Tools können?

Folgende Tools können die Arbeit und die Kommunikation erleichtern:

Tools können die Arbeit erleichtern, aber man darf nie vergessen, dass ein Kunde ein Mensch ist, der mit einem anderen Menschen des Unternehmens kommunizieren möchte und nicht mit einem Roboter. Deshalb ist es wichtig, nur einfache Transaktionen wie z. B. eine Eingangsbestätigung für eine Anfrage oder Bestellung zu automatisieren, aber jede Anfrage zu personalisieren und individuell zu beantworten. Die Technik kann einen Menschen (noch?) nicht zu 100 % ersetzen, aber es wird fleißig daran gearbeitet, dass Bots immer bessere Antworten geben und auch mit Hilfe von künstlicher Intelligenz dazulernen.

 

Fazit

Ich denke, die Kommunikation über Messenger wird noch weiter zunehmen und es wird immer mehr Bots geben. Die Einsatzbereiche sind groß z. B. Entertainment-Bots, kommerzielle Bots, News-Bots und Kundenservice-Bots. Beim Kundenservice können Messenger und Bots sinnvoll eingesetzt werden, für eine schnelle und einfache Kommunikation und um Fragen zu beantworten.

 

Wie ist Ihre Meinung zur Kommunikation mit Messengern?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Monitoring

Monitoring mit Mentionlytics

Monitoring Tool für Web und Social Mentions
Mit Mentionlytics Web und Social Mentions überwachen

Wer heute im Internet unterwegs ist, macht sich in der Regel Gedanken über Branding, Markenbildung und seine Online-Reputation. Nach sich selbst zu googeln ist sowieso etwas, das ich jedem empfehle, um seine Suchergebnisse zu überprüfen. Aktives Netzwerken hilft, um entweder selbst zu entdecken oder darüber informiert zu werden, wie über die Person oder das Unternehmen gesprochen bzw. geschrieben wird. Aber es gibt auch Tools für das Monitoring und die Überwachung von Mentions (Erwähnungen) in den sozialen Netzwerken und im Web. Für meinen Artikel Growth Hacking – Tipps und Tools für Wachstum mit (möglichst) geringen Mitteln habe ich die 7-tägige kostenlose Testphase von Mentionlytics genutzt, eine Kampagne für Zielbar eingerichtet und das Monitoring Tool in meinem Artikel erwähnt. Nach Veröffentlichung des Artikels hat Mentionlytics sich für die Erwähnung bedankt und mich gefragt, ob ich einen Artikel über das Tool schreiben würde und mir im Gegenzug eine Verlängerung der kostenlosen Testphase angeboten. Da ich sehr gerne Programme teste und erkläre, habe ich zugesagt und das ist das Ergebnis. Nachfolgend nun eine Beschreibung von Mentionlytics für Web und Social Media Monitoring mit Erklärvideo zum Schluss.

Vorab ein paar Bilder aus dem Tool:

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Claudias praktischer Ratgeber zu Kommunkation und Social Media

Social Media – Die Kommunikation im Wandel

Die Kommunikation verlagert sich immer mehr ins Internet
Die Kommunikation und die Rolle von Social Media

Social Media und die sozialen Netzwerke sind aus unserem Alltag nicht mehr fortzudenken, um miteinander zu kommunizieren. Mit Trommeln in Afrika hat mal alles angefangen. Die Ägypter hatten bereits einen Kurierdienst. Das Postsystem stammt ursprünglich aus Persien. China kommunizierte mit Rauchzeichen über die Mauer. Über Zeitungen auf Tafeln und Brieftauben ging es zur Telegrafie und zum Mobiltelefon weiter zur E-Mail und SMS bis zu Facebook, Twitter und vielen weiteren sozialen Netzwerken. Hier ist eine deutsche Infografik mit der Geschichte der Kommunikation. Es gibt regelmäßig neue soziale Netzwerke, andere sind nicht mehr aktiv, Nutzer verlagern ihre Aktivitäten oder setzen den Fokus neu, je nachdem wo sie mehr Erfolg haben. Das Buch How to Create A Social Media Strategy von CoSchedule  hat mich inspiriert über die gängigen sozialen Netzwerke zu schreiben. Grundsätzlich empfehle ich jedem, regelmäßig nach sich selbst, seinem Unternehmen, seiner Konkurrenz zu googeln, um herauszufinden, wie die eigenen Suchergebnisse sind und wo sich die Konkurrenz und die Zielgruppe aufhalten. Nachfolgend diverse Punkte, um eine erfolgreiche Social-Media-Strategy zu erstellen.

 

Die Auswahl des passenden sozialen Netzwerks

In diesem Artikel von Hubspot gibt es 6 Tipps für die Auswahl des passenden sozialen Netzwerks:

  1. Seine Kunden befragen.
  2. Wenn die Kunden nicht befragt werden können, eine anonyme Umfrage durchführen mit z. B. mit SurveyMonkey oder Google Forms. Google+ und Twitter bieten übrigens auch eine einfache Möglichkeit, Abstimmungen oder Umfragen durchzuführen.
  3. Wer einen Blog hat, schaut sich an, auf welchen sozialen Netzwerken es die meisten Shares gibt.
  4. Mit einem Tool wie z. B. BuzzSumo herausfinden, auf welchen sozialen Netzwerken die Artikel der Konkurrenz geteilt werden.
  5. Ebenfalls mit BuzzSumo nach Keywords suchen, um zu sehen, auf welchen sozialen Netzwerken Artikel darüber geteilt werden.
  6. Mit einem Tool wie z. B. Socialbakers prüfen, welche Branche auf welchen sozialen Netzwerken aktiv ist.

Die nachfolgenden 2 Punkte sind mit freundlicher Genehmigung inhaltlich aus dem o. g. Buch von CoSchedule entnommen.

 

Was es beim Schreiben für unterschiedliche soziale Netzwerke zu beachten gibt

Jedes soziale Netzwerk hat seine Besonderheiten und deshalb sollte der Inhalt immer an das jeweilige Netzwerk angepasst werden:

 

Twitter

  • Kurz und einfach formulieren.
  • Auf den Punkt kommen und die Aufmerksamkeit erregen.
  • Link zum Artikel für mehr Informationen.
  • Hashtags verwenden (nicht mehr als 2) für weiterführende Infos zum selben Thema.

Facebook

  • Eine persönliche Note geben, die Menschen wollen sehen, dass ein richtiger Mensch dahinter steckt, und sich als Teil einer Gruppe fühlen.
  • Eine Geschichte erzählen.
  • Fragen stellen und Antworten erhalten.
  • Videos laufen besser als Bilder.
  • Einen Link ergänzen mit einem Bild, das Emotionen hervorruft.

Pinterest

  • Ein Netzwerk, um Stress abzubauen mit einfachem und elegantem Design.
  • Interaktionen durch das Entdecken neuer Pinnwände, Pinnen und Repinnen.
  • Qualitativ hochwertige Bilder veröffentlichen.
  • Kreativ sein.
  • Daran denken, dass die Mehrheit auf Pinterest Frauen sind.

Anmerkung von mir

Ich entdecke immer mehr Firmen, die auf Pinterest aktiv sind, um dort Bilder aus ihrem Online-Shop zu veröffentlichen oder ihre Produkte oder Dienstleistungen vorzustellen. 

Außerdem gibt es sehr viele Agenturen im Bereich Online-Marketing, die Pinnwände zu Social Media, LinkedIn, Twitter, Facebook, Google+ und anderen sozialen Netzwerken, Content-Marketing, Digital-Marketing, Influencer-Marketing, Mobile-Marketing, Infografiken oder SEO, usw. haben. Meine Pinnwand Infografiken hat ca. dreimal so viele Follower wie die anderen Pinnwände. Da man mit Klick auf das Bild zum Artikel gelangt, der die Infografik enthält, ist das eine zusätzliche Trafficquelle.

 

LinkedIn

  • Ein berufliches Netzwerk, um Jobs zu finden, zu lernen oder Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.
  • Engagement ist hier das Schlüsselwort, Fragen stellen, Diskussionen starten oder daran teilnehmen.
  • Zeigen über welches Thema man sich auskennt.

Google+

  • Einfache Vernetzungsmöglichkeit mit Menschen, die dieselben Interessen teilen.
  • Gespräche führen wie auf Facebook, Bilder teilen wie auf Instagram, sich mit Menschen, die dieselben Interessen teilen, vernetzen wie auf LinkedIn, Video Chat wie Skype.
  • Seine Niche hervorheben.
  • Hashtags wie auf Twitter benutzen.

Anmerkung von mir

Die Tatsache, dass ein am 05.06.16 in den USA veröffentlichtes Buch Google+ mit aufführt, während es in Deutschland immer mal wieder Posts gibt, wo sich jemand auf Google+ verabschiedet, wie z. B. Trajan Tosev, war ein guter Grund, nach aktuellen Nutzerzahlen zu suchen. Hier gibt es eine Infografik mit Nutzerzahlen verschiedener sozialer Netzwerke in 2016. Das Projekt von Zielbar hat übrigens seinen Ursprung auf Google+ und ist dort gewachsen.

 

Zusammenfassung

Jeder Inhalt sollte an das jeweilige soziale Netzwerk angepasst und entsprechend kuratiert werden. Es ist klar, dass der geteilte Inhalt je nach Netzwerk unterschiedliche Ergebnisse hat. Die eigenen Artikel werden in der Regel auf allen Kanälen geteilt, um sie zu promoten, aber beim Teilen fremder Beiträge macht es Sinn, jeweils das passende soziale Netzwerk auszusuchen.

Hier gibt es noch eine deutsche Infografik zum perfekten Post im Social Media Web.

 

Die besten Zeiten zum Veröffentlichen

Nachfolgend die besten Zeiten für die Veröffentlichung laut CoSchedule und Tools zum Messen der Ergebnisse für entsprechende Anpassungen.

 

Facebook

  • Samstag und Sonntag zwischen 12.00 und 13.00.
  • Mittwoch um 15.00.
  • Donnerstag und Freitag zwischen 13.00 und 16.00.
  • Nutzung mobil und am Desktop, bei der Arbeit und zu Hause.
  • Die Ergebnisse sind am Montag, Dienstag und Mittwoch schlechter als am Freitag. Der Grund lässt sich leicht erahnen, freitags sind die Menschen in Wochenendlaune.
  • Laut Neil Patel gibt es um 13.00 mehr Shares und um 15.00 mehr Klicks.

Analyse-Tools

Twitter

  • Montag bis Freitag: 12.00 – 15.00 und 17.00.
  • Mittwoch: 17.00 – 18.00.
  • In der Regel bessere Ergebnisse werktags als am Wochenende, abhängig von der Branche.
  • Wird oft auf dem Weg zu oder von der Arbeit genutzt oder in Pausen.

Analyse-Tools

LinkedIn

  • Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: 7.30 – 8.30, 12.00 und 17.00 – 18.00.
  • Dienstag 10.00 – 11.00. Ein besonders guter Tag laut Quick Sprout.
  • Montag ist ein schlechter Tag, weil es der erste Arbeitstag in der Woche ist.
  • Nutzung in der Regel während der Arbeitszeit.

Google+

  • Werktags 9.00 – 11.00.
  • Mittwoch um 9.00 ist ein besonders guter Tag.
  • Schlechte Zeiten sind frühmorgens und abends.
  • Nutzer hauptsächlich technisch orientiert und morgens am Aktivsten.

Analyse-Tool: Google Analytics

 

Instagram

  • Montag und Donnerstag jede Zeit außer 15.00 – 16.00.
  • Videos jeden Tag 21.00 – 8.00.
  • Mit 14.00, 17.00 und Mittwoch 19.00 experimentieren.
  • Die meisten Nutzer sind mobil und deshalb jederzeit online.

Zusammenfassung

Es hängt sehr stark von der Branche und der Zielgruppe ab, wann die beste Zeit ist.

Deshalb unterschiedliche Inhalte an verschiedenen Wochentagen und zu verschiedenen Zeiten veröffentlichen, analysieren und sehen, wann es mehr Shares, Klicks, Likes, etc. gibt und entsprechend die Veröffentlichungszeiten anpassen.

Hier gibt es noch eine deutsche Infografik mit den besten Zeiten fürs Posten auf Social Media.

 

Einblicke zur Nutzung der sozialen Netzwerke

Trajan Tosev, Thomas Schuster von top design werbeagentur, Carsten Weißmann von textbest Textagentur und Ben Harmanus von Unbounce haben sich bereiterklärt, ein paar Fragen zu ihren Aktivitäten und Erfahrungen in den sozialen Netzwerken zu beantworten. Die folgenden Fragen wurden gestellt:

  1. Auf welchen sozialen Netzwerken bist Du aktiv?
  2. Welche Inhalte veröffentlichst Du, dieselben oder unterschiedliche je nach Netzwerk?
  3. Wann postest Du und welche Empfehlungen kannst Du geben zu den besten Wochentagen und der besten Zeit dafür?
  4. Welche Erfahrungen hast Du in Bezug auf Gefällt-Mir-Angaben, Teilen und Kommentieren gemacht und welche Tipps kannst Du geben?
  5. Wie siehst Du die Zukunft der sozialen Netzwerke, welche werden eine Rolle spielen?

Die Antworten von Trajan

  1. Profile habe ich fast überall, doch richtig aktiv bin ich momentan bei Instagram, Snapchat und Facebook (in dieser Reihenfolge).
  2. Meistens sind es tatsächlich unterschiedliche Inhalte. Bei Instagram bin ich beispielsweise sowohl privat, als auch beruflich aktiv, mit zwei unterschiedlichen Accounts. Bei Snapchat kann man sowieso keine „vorproduzierten“ Inhalte veröffentlichen - insofern muss der Inhalt originell sein. Und bei Facebook ist es immer unterschiedlich, teilweise poste ich dort tatsächlich Bilder, die ich für Instagram gemacht habe, aber ich teile auch gerne lesenswerte Artikel aus meiner Branche (Online-Marketing).
    Was die Inhalte angeht, gehöre ich eher zu den Menschen, die an den Mehrwert denken. Mein Thema ist Online-Marketing und darum geht es - mehr oder weniger - auf allen meinen Profilen. Mir folgen mittlerweile so viele Menschen und Unternehmen in diversen Social Networks, dass ich einfach ein schlechtes Gewissen habe, mein Mittagessen zu posten. Ich empfinde es außerdem selbst als Zeitverschwendung, wenn ich mir solche Postings von anderen Leuten anschaue (die ich teilweise gar nicht persönlich kenne). Deshalb gehe ich mit meinem "alltäglichen Kram" eher sparsam um. Ich lasse dennoch hin und wieder einige persönliche Einblicke zu. Auf die richtige Mischung kommt es an, und das muss jeder Mensch und jedes Unternehmen für sich herausfinden.
  3. Auf meiner beruflichen Instagram-Seite (@ig4business.de) poste ich täglich, bei Snapchat kommt ungefähr alle zwei Tage ein Marketing-Thema vor. Für Facebook habe ich keinen festen Zeitplan. Klare Empfehlungen hinsichtlich der besten Wochentage und Zeiten kann ich leider nicht geben, denn jede Zielgruppe tickt anders. Zum Glück gibt es jede Menge Tools, die uns Online-Marketern helfen können, die optimalen Zeiten für unsere Postings zu finden.
    Viel wichtiger ist, meiner Meinung nach, die Regelmäßigkeit. Wer nur sporadisch von sich hören lässt, kann keine aktive Community aufbauen.
  4. Es ist natürlich eine schöne Bestätigung für den Absender, wenn die Community auf den Beitrag reagiert. Die Interaktionen sind im Grunde genommen das Herzstück von Social Media. Doch von nichts kommt nichts. Relevante Inhalte veröffentlichen, aber auch selbst liken, kommentieren und teilen gehören einfach zum langfristigen Erfolg in Social Media dazu. Außerdem setzen die meisten Social Networks Algorithmen ein, die im Großen und Ganzen Beiträge bevorzugen, die eine hohe Interaktionsrate haben. Mein Tipp deshalb: Immer versuchen, eine Diskussion anzuregen. Manchmal bin ich selbst erstaunt, wie mitteilungsbedürftig wir Menschen sind, wie dieses Beispiel zeigt.
  5. Die sozialen Netzwerke werden uns in der einen oder anderen Form noch lange begleiten. Es ist ein menschliches Bedürfnis, sich auszutauschen und Feedback von seinem Umfeld zu bekommen und Social Media bietet das perfekte Umfeld dafür. Ob das in Zukunft Facebook, Instagram, Snapchat oder etwas ganz Neues sein wird, ist schwer abzusehen. Viel spannender finde ich die neuen technischen Möglichkeiten, die uns heute und in der Zukunft zur Verfügung stehen. Live-Streaming, wie wir es aktuell von Snapchat, Periscope und neuerdings Facebook Live kennen, ist dabei erst der Anfang. Mark Zuckerberg sagte, wir werden uns in der Zukunft in virtuellen Räumen treffen und ich finde diese Vorhersage gar nicht so gewagt. Die ersten 360-Grad Kameras und Virtual Reality-Brillen sind schon im Handel und Facebook experimentiert bereits mit solchen Inhalten. Ich glaube, eine ganz neue Generation Social Media kommt auf uns zu.

Die Antworten von Thomas

  1. Twitter, Facebook, Google+, Instagram, Pinterest, LinkedIn, XING, Flipboard, Vine, SlideShare und Whatsapp.
  2. Auf Twitter, Facebook, Google+ und Linkedin fast immer dieselben Inhalte. Pinterest und Instagram ist eine separate Welt für uns/mich.
  3. Instagram am besten ab 17.00 Uhr, Twitter, Facebook und Google+ meist am späten Vormittag.
  4. Es wird eher zögerlich geteilt und gelikt. Ich selbst teile gerne und viel. Was gut ist, wird von mir auch gerne gelikt. Empfehlung: Man muss sich auch persönliche Kontakte aufbauen, dann wird es mit dem Teilen auch besser. Wer anonym unterwegs ist und selbst nicht teilt, ist außen vor.
  5. Social Media wird uns in gesunder Dosierung als Kommunikationsbaustein im Marketing erhalten bleiben. Es ist meine Überzeugung, dass es aber Branchen gibt, die dort wirklich kaum bis überhaupt nicht funktionieren.  Bloggen hilft nach meiner Erfahrung allen Branchen, die Website zu puschen. Scheitert aber oft an den Ressourcen  (wie bei mir selbst auch manchmal).   Twitter halte ich für B2B sehr geeignet. Aber leider verstehen viele Menschen Twitter nicht. Habe fast ein wenig Sorge um den Zwitscherdienst. Facebook ist für Consumer-Anbieter ein wichtiges Element. Google+ braucht eigentlich kein Mensch. Snapchat halten wir für KMU untauglich, Vine ist auch nur ein Spielzeug, der Aufwand ist für so kurzlebigen Content zu groß. Pinterest ist stark unterschätzt, weil ein supergeiles Medium - aber da ist die Zeit in Deutschland noch nicht reif. Instagram ist auch prima, aber der Evergreen-Content von Pinterest plus die Links auf die Quelle ist ein wunderbarer Chancenpool. Vielleicht müssten die Betreiber von Pinterest in Deutschland mehr tun.

Die Antworten von Carsten

  1. Beruflich: Auf Twitter und Google Plus sehr bemüht, die Netzwerke zu verstehen. Auf LinkedIn und XING weil es dazu gehört, aber weniger strategisch. Privat: Snapchat, Facebook.
  2. Was unsere Inhalte betrifft, sind es immer dieselben Inhalte, an das jeweilige Netzwerk angepasst. Vor allem Facebook, Twitter und Google Plus. Ich bin gerade dran, das Content-Controlling von unseren und meinen Social Media Inhalten zu präzisieren, damit wir Tests laufen lassen können, um gezieltere Inhalte ausspielen zu können.
  3. Also für branchenspezifische Inhalte haben sich bei uns Dienstag und Donnerstag zwischen 10.00 – 12.00 Uhr für die Erstveröffentlichung als beste Tage und Zeitpunkte gezeigt. Um das rauszufinden haben wir ein wenig probiert und dann über Google Analytics ausgewertet. Für geteilte Links oder persönliche Inhalte hat sich kein besonderer Tag und keine bestimmte Uhrzeit gezeigt.
  4. Mein 2 Tipps wären:
    - Investiere Zeit in hochwertige Inhalte. Der Anreiz im Netzwerk etwas zu liken, zu kommentieren oder zu teilen wird dadurch deutlich erhöht.
    - Pflege deine Kontakte. Ein dynamisches Social Media Umfeld bringt Reichweite und regen Austausch. Es liefert auch Inspiration. Das Liken, Kommentieren und Teilen von "Fremdinhalten" sollte jedoch nicht spammig sein, sondern wirklich aus dem Interesse entstehen, aktiv und leidenschaftlich in Sachen Social Media dabei zu sein.
  5. Es gibt ja das Buzzword "Social Business". Die Entwicklung geht hin zu komplexen Kundenbeziehungen, bei denen die Website und die Social Media-Kanäle zu einem wesentlichen, ganz zentralen Aspekt der Unternehmensstrategie werden. Und ich denke, da ist etwas dran. Ich denke, dass das Potenzial für Unternehmen - vor allem ohne Millionenbudgets - noch lange nicht erreicht ist. Auch mit Blick auf meinen Background im Content-Marketing bin ich überzeugt, dass der Erfolg vieler Unternehmen immer enger an die Social Media-Präsenzen gekoppelt werden wird.

Die Antworten von Ben

  1. Mein bevorzugtes berufliches Netzwerk ist Twitter. Es ist eine schöne Möglichkeit, sich mit B2B-Kontakten zu verknüpfen, Partnerschaften anzustoßen und sogar neue Freunde zu finden. Weitere intensiv genutzte Netzwerke sind LinkedIn, XING und Facebook. Instagram ist bei mir in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen - und in Snapchat will ich zukünftig mehr reinschauen. Google+ befindet sich bei mir in einer Abschuss-Phase, wahrscheinlich werde ich es bald nicht mehr in meine wöchentliche Routine einbinden. Schade, in den Gruppen war mal richtig was los.
  2. Auf Twitter haue ich wirklich alles raus. Eigene Blog Posts, Gastartikel, spannende Inhalte, die ich kuratiere, Eindrücke von Events - da gibt es keine Grenzen. Auf LinkedIn, XING und Facebook gehe ich selektiver vor, um mein Netzwerk nicht zu nerven. Hier teile ich in der Regel meistens Posts aus dem Unbounce Blog oder Gastartikel, die ich verfasst habe. Natürlich weise ich auch darauf hin, wenn ich auf einem Event anzutreffen bin, egal, ob als Speaker oder Besucher. 
  3. Neue Artikel haue ich gerne am Montag raus. Dann kann der Post eine ganze Arbeitswoche über Social Media Feuer fangen und seine Dynamik entwickeln. Kurz vor dem Wochenende sind neue Posts nicht so vorteilhaft, weil man dann auch selbst nicht so aktiv reingehen kann, wenn es ums Sharen oder Kommentieren geht. Das ist aber natürlich auch eine Frage der Strategie und Kapazitäten. Manchmal lohnt es sich eben auch, wenn man dann postet, wenn wenig Konkurrenz postet. Daher hat man eine geringere Audience, aber diese muss die Aufmerksamkeit mit weniger anderen Angeboten teilen. Deswegen tweete ich ab 7 Uhr morgens bis Mitternacht. Wenn man ein internationales Netzwerk hat, kann man auch 24 Stunden am Tag tweeten.
  4. Es ist auf jeden Fall so, dass unsere Promos für E-Books und Webinare geringere Interaktions-Raten haben als Tweets zu Blog Posts. Nützliche Artikel kommen weniger aufdringlich rüber als "Events", obwohl wir mit diesen einen großen Mehrwert bieten. Auf Twitter kommen Videos gut an, vor allem von Events. Videos werden immer noch wenig eingesetzt und sind deswegen sofort ein Highlight. Zu Gefällt-Mir-Angaben muss ich sagen, dass sie mich nicht interessieren. Das sind schöne Vanity Metrics für B2C-Unternehmen, so eine Art Social Proof, dass ein Brand etwas Cooles gepostet hat. Mich interessieren Klicks und Shares (die wiederum Klicks bringen). Ich nutze soziale Netzwerke, damit sie auf meinen Blog und letztendlich Interaktionen in Form von Blog-Kommentaren oder eine Anmeldung zum Newsletter einzahlen. Was bringt Klicks? Ich würde sagen, dass es Content sein muss, der herausragt. Daher müssen auch manchmal polarisierende Headlines her wie die zu meinem Artikel im Zielbar-Blog Homepage adé: Wieso Landing Pages besser verkaufen. Sogar Karl Kratz hat sich eingemischt, da er den Begriff Landing Page als schwammig empfand - was natürlich eine Absicht meinerseits war und im Artikel eindeutiger herausgearbeitet wurde.
  5. Der Kampf zwischen XING und LinkedIn bleibt spannend. Ich sehe da kein Netzwerk wirklich vorne und nutze beide gerne. Mir gefallen die Diskussionen, die inzwischen auf beiden Plattformen stattfinden - starker Content! Facebook wird zunehmend als Business-Netzwerk wichtig. Kein Wunder, wer möchte schon mit Mama, Papa und Oma in einem Netzwerk sein. Daher wird hier der Altersschnitt weiter steigen. Zuwächse bei jungen Leuten sind sicherlich nur in Ländern möglich, die Facebook noch erobern muss. Daher müssen Brands Instagram, WhatsApp, Snapchat stärker evaluieren und für den Dialog mit der Zielgruppe einsetzen. Wir haben Snapchat mit Erfolg während unserer CTA Conference im Juni eingesetzt. Snapchat sei also nur etwas für Teenager ist eine Aussage, die man in Deutschland öfter hört - aber wir pennen hier eben lange, bis wir merken, dass sich da gerade etwas Großes auftut.
    Wenn ein Unternehmen große Kapazitäten hat, dann empfehle ich, dass neue soziale Netzwerke zu Beginn auf den möglichen Dialog mit Kunden gescannt werden. Klar, da kann man auch mal scheitern, aber der Erste zu sein, der etwas für sich nutzt, kann eben auch zu einer hippen Positionierung führen - ein Wettbewerbsvorteil!

Ich bedanke mich für die interessanten Einblicke. Abschließend möchte ich noch auf eine heikle Frage betreffend Inhalte, die veröffentlicht werden, eingehen.

 

Was ist angemessener und unangemessener Inhalt?

Kürzlich bin ich auf LinkedIn auf einen interessanten Artikel gestoßen, in dem es darum ging, was auf LinkedIn angemessener Inhalt ist und was nicht. 

Stein des Anstoßes war ein Post von Candice Galex, Inhaberin von Bikini Luxe, einem Online-Shop für Luxus-Bademode, Kleidung und Accessoires, mit einem Bild eines Models im Bikini und der Frage „Ist das angemessen für LinkedIn?“, woraufhin es nicht nur positive, sondern auch negative Kommentare hagelte. Auf der einen Seite gab es Empörung und die Meinung, dass dieser Inhalt auf Facebook oder Instagram gehört und für LinkedIn unpassend ist, auf der anderen Seite erhielt Candice Komplimente für ihre Marketing-Strategie. Denn eines war unbestreitbar, sie erhielt mit diesem Post sehr viel Aufmerksamkeit.

LinkedIn ist ein professionelles Netzwerk für Menschen, die beruflich weiterkommen wollen, und für Unternehmen, die sich präsentieren wollen, aber es gibt Branchen wie z. B. wie Bademode, Dessous, Bestattungsinstitute, die kontroverse Gefühle hervorrufen und polarisieren. In letzter Zeit gibt es auch vermehrt Posts auf LinkedIn über Krankheit und Tod. Dass Emotionen im Verkauf eine große Rolle spielen ist hinlänglich bekannt. Aber auch in den sozialen Netzwerken tun sie das.

Im Buch von CoSchedule gibt es auch ein Kapitel, wie man emotional mit Social Media seine Zielgruppe erreicht. Die meisten Entscheidungen werden emotional getroffen. Mit positiven Emotionen wie Glück, Hoffnung oder Heiterkeit werden in der Regel bessere Ergebnisse erzielt als mit negativen Emotionen wie Wut, Empathie oder Traurigkeit. Kunden, die ihrer Marke auf den sozialen Netzwerken folgen, sind mehr mit diesen verbunden als solche, die Social Media nicht nutzen. Aber wie das Beispiel von Candice Galex zeigt, ist es eine Gratwanderung, Emotionen und Gedanken direkt herauszufordern und kann auch negative Publicity bringen.

 

Fazit

Fest steht, dass sich die Kommunikation immer mehr ins Internet verlagern wird. Nicht nur die Kommunikation selbst, sondern auch die sozialen Netzwerke sind einem stetigen Wandel unterworfen. Was man am besten wo, wann und wie postet, lässt sich nicht pauschal sagen, und muss ausprobiert werden, um für sich selbst die beste Lösung zu finden. Wer Erfolg haben möchte mit Social Media, braucht eine Recherche, Strategie, Analyse-Tools, Kreativität, Fingerspitzengefühl und Flexibilität.

 

Welche Erfahrungen haben Sie in den sozialen Netzwerken gemacht?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Growth Hacking

Tipps und Tools für Growth Hacking

Growth Hacking mit Twitter
Growth Hacker Tipps für Twitter & Co.

Growth Hacking ist in aller Munde. In meinem neuen Artikel bei Zielbar "Growth Hacking – Tipps und Tools für Wachstum mit (möglichst) geringen Mitteln" gibt es eine Definition und Kniffe fürs Wachstum:

  • Ziele festsetzen und planen,
  • Inhalte und Influencer finden,
  • BuzzSumo,
  • erweiterte Suche von Twitter,
  • Click to Tweet,
  • Pay With A Tweet,
  • Twilighter,
  • TweetChat,
  • Twitter Analytics,
  • Echtzeitmarketing und Newsjacking,
  • Monitoring.

Sie wollen ein Growth Hacker werden? Hier geht es zum kompletten Artikel.

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Claudias praktischer Ratgeber zum Netzwerken

Die Grenze zwischen netzwerken und spammen

Die Grenze zwischen nettem Netzwerken und nervigem Spammen wird manchmal schnell überschritten. In meinem neuen Artikel bei Zielbar "Networking im Social Web: Du sollst nicht spammen!" gibt es Beispiele, was als Spam ankommen könnte wie z. B.:

  • Facebook-Seite liken,
  • Massenposts,
  • Gruppeneinladungen,
  • Follower-Empfehlungen,

und wie es besser geht. Hier geht es zum kompletten Artikel.

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Kommunikation 2016

Kommunikationsstrategien 2016

Nicolas Scheidtweiler hat zu einer Blogparade Erwartungen an das Kommunikations-Jahr 2016 eingeladen.

 

2015 waren das meine Kommunikationsstrategien. Eins ist für mich sicher, das klassische Telefon wird als Kommunikationsmittel immer weniger verwendet und es wird immer mehr digital kommuniziert werden. Aber auch digital ist die Kommunikation für mich immer ein Gespräch, ein Dialog oder eine Diskussion. Sie kann auch eine Marketing- oder Verkaufsstrategie sein, um potentielle Kunden anzusprechen und zum Kauf zu animieren. 

 

Gehen wir doch ein paar Möglichkeiten für die Kommunikation durch.

 

Soziale Netzwerke

Über seine Kontakte in den sozialen Netzwerken erfährt man, was anderen gefällt, was diese gut oder schlecht finden. Viele Firmen sind mittlerweile mit einem Profil vertreten. Die sozialen Netzwerke werden auch als Suchmaschinen verwendet. Die Kommunikation wird sich deshalb immer mehr in die sozialen Netzwerke verschieben. Social Selling wird populärer werden. Die Buy-Buttons zeigen deutlich in diese Richtung. Es wird schwieriger, die Nutzer auf die Website zu lotsen. Dasselbe Problem haben auch Blogger, da mehr in den sozialen Netzwerken kommentiert und kommuniziert wird als im Blog. Vor allem Facebook und Twitter sind geeignet, um mit Kontakten, Kunden, Geschäftspartnern, usw. zu kommunizieren. Die Chat-Möglichkeit bei Facebook oder die Direktnachrichten auf Twitter (mittlerweile bis 10.000 Zeichen möglich) machen es einfach, mit seinen Kontakten zu kommunizieren.

Seit November 2014 hat Google+ ein neues Design und legt den Schwerpunkt auf Sammlungen und Communities. Wie immer gibt es Nutzer, die das gut finden und solche, die das vorherige Design vorziehen.

Bei den Google+ Communities findet sich für fast alle Interessen eine passende Gruppe, um Informationen auszutauschen und mit Gleichgesinnten zu kommunizieren. Ebenso in Gruppen auf LinkedIn oder Facebook.

Welches soziale Netzwerk sich am besten für die Kommunikation eignet, lässt sich pauschal nicht beantworten. Sowohl beruflich als auch privat hängt das davon ab, wo Freunde, Bekannte, Kunden, Geschäftspartner, etc. aktiv sind und was man erreichen möchte. Dafür empfehle ich eine Recherche vorab und einfach mal ausprobieren und eigene Erfahrungen sammeln. Meine Empfehlungen für die berufliche Kommunikation sind LinkedIn, Twitter und Google+. Facebook ist für mich eine private Kommunikationsplattform, aber eben deshalb ist dieses Netzwerk auch für Firmen interessant, weil sich dort Kunden und Entscheider aufhalten.

 

Social Media Kampagnen

Fast jedes soziale Netzwerk bietet die Möglichkeit, Kampagnen zu starten, um die Follower zu einer Interaktion oder einem Dialog zu bewegen. Ob nun ein Gewinnspiel oder Quiz, eine Umfrage oder Schnitzeljagd, der Fantasie sind hier fast keine Grenzen gesetzt. Sehr originell finde ich, das Verschwinden der Bilder auf Snapchat zum Vorteil für die Kampagne zu nutzen.

 

Website und/oder Blog

Da man bei den sozialen Netzwerken von Dritten abhängig ist, nie weiß, wie lange und in welcher Form sie existieren werden (Beispiel Google+), ist für mich die eigene Website und/oder ein eigener Blog das Kommunikationsmittel, das jedes Unternehmen, das im Internet gefunden werden will, haben sollte, um frei zu entscheiden, was und wie mit der Zielgruppe kommuniziert werden soll. Dabei ist die Authentizität der Website bzw. des Blogs von großer Bedeutung. Der Besucher muss so angesprochen werden, dass er sich wohlfühlt und gerne verweilt und ein authentisches Bild erhält.

 

Videos

Laut einer Umfrage würden 51 % in 2016 gerne mehr mit YouTube experimentieren. Ein Video ist eine sehr visuelle Art der Kommunikation, um eine Firma, einen Menschen, eine Dienstleistung oder ein Produkt vorzustellen. Ein professionell gemachter Imagefilm löst Emotionen aus, schafft Vertrauen und kommuniziert direkt mit dem Betrachter, veranlasst uns, etwas zu kaufen.

 

Lifestreaming

Da ein professionelles Video recht aufwendig und teuer ist, wird Lifestreaming weiter an Bedeutung gewinnen. Mit Periscope oder Meerkat ist es recht einfach möglich, eine aktuelle Entwicklung, ein Event oder Ähnliches live zu übertragen. Die Livestreams können direkt mit den Followern auf Twitter geteilt und kommentiert werden. Bei Meerkat kann das Konto auch mit Facebook verknüpft werden. Eine Echtzeitübertragung kann geschickt genutzt werden, um direkt mit potentiellen Kunden zu kommunizieren. Deshalb denke ich, dass diese Kommunikationsform technisch erweitert und mehr genutzt werden wird.

 

Messenger

Statt zu telefonieren, E-Mails oder SMS zu senden wird vermehrt über Messenger kommuniziert werden. Ob nun über die Messenger-App von Facebook oder WhatsApp, 2014 von Facebook übernommen, mittlerweile wird lieber eine Nachricht geschrieben als gesprochen.

 

Life-Chat-Support

Auf Websites, besonders wenn etwas verkauft werden soll oder ein Online-Shop vorhanden ist, sieht man immer häufiger die Möglichkeit für einen Life-Chat-Support. Dabei erscheint auf der Website nach einer bestimmten Zeit, meistens unten rechts, ein Fenster mit der Frage, ob Hilfe benötigt wird. In der Regel müssen der Name, E-Mail oder Telefonnummer und die Frage eingegeben werden. Eine sehr gute Möglichkeit, einen Besucher auf der Website zu halten und direkt Fragen zu beantworten. Das entsprechende Unternehmen muss natürlich auch eine zeitnahe Beantwortung der Fragen sicherstellen. Der Life-Chat-Support ist eine moderne Form der Kommunikation, die meiner Meinung nach immer mehr genutzt werden wird. Über Google Hangout gibt es ebenso eine Chat-Funktion wie auf Facebook, die allerdings eher zum chatten als für Support genutzt wird.

 

Storytelling

Die Diskussionen um Adblocker haben es ganz klar gezeigt, die Menschen wollen nicht plump angesprochen werden "kauf mich, ich bin das Beste". Werbung muss gut verpackt sein. Mit Storytelling oder Storyscaping wird versucht, in Form einer ansprechenden Geschichte eine Verbindung zwischen dem Verbraucher und der Marke herzustellen, um eine Botschaft zu kommunizieren. Diese Marketing-Technik wird sicher weiter ausgefeilt werden.

 

Influencer-Marketing

Beim Influencer-Marketing kommuniziert ein Prominenter, Blogger oder Networker mit hohem Bekanntheitsgrad und hoher Reichweite eine Botschaft über eine Marke. Wenn wir diesem Influencer (Beeinflusser oder Meinungsmacher) vertrauen, überträgt sich das auf das Produkt oder die Dienstleistung. Das gilt natürlich auch umgekehrt. Die Schwierigkeit besteht darin, den passenden Influencer zu finden. Ein weiteres Problem besteht darin, wenn das Produkt nicht das hält, was es bzw. der Influencer verspricht, überträgt sich das auch negativ auf den Influencer. Im weitesten Sinn sind auch Bewertungen Influencer, denn sie veranlassen uns, ein Produkt zu kaufen oder eben nicht zu kaufen. Generell ist es nicht immer einfach, eine Bewertung, egal ob sie von einem Familienangehörigen, Bekannten, Unbekannten oder einem Influencer gemacht wurde, zu bewerten und die richtige Kaufentscheidung zu treffen, da in der Kommunikation menschliche Faktoren, Assoziationen und Manipulationen zu unterschiedlichen Ergebnissen beim Empfänger/der Zielgruppe führen können. Simples Beispiel ist das Spiel Stille Post.

 

Echtzeit-Marketing

Beim Echtzeit-Marketing reagieren Marken auf aktuelle Ereignisse in Echtzeit, also zeitnah. Besonders bekannt sind dabei die Beißattacke des Fußballers Luis Suarez und die Reaktionen von Snickers oder Sixt und der Stromausfall beim Superbowl 2013 und die Reaktion von Oreo. Dabei werden aktuelle Ereignisse in neuer Form mit Bezug auf die Marke kommuniziert und erreichen eine sehr hohe Reichweite. Da im Internet Informationen sehr schnell gefunden und verbreitet werden können, wird diese Form der Kommunikation an Beliebtheit gewinnen.

 

Virtuelle Arbeitswelt

Auch in der Arbeitswelt hat sich die Kommunikation drastisch verändert und wird noch digitaler werden. Angefangen bei der Bewerbung, die mittlerweile meist digital übermittelt wird, dem 1. Gespräch, das oft nicht mehr persönlich sondern virtuell stattfindet, bis zur Arbeit mit Kollegen und Geschäftspartnern im Homeoffice oder Ausland. Gespräche oder Konferenzen finden z. B. über Skype oder Google Hangout statt. Für Events oder Meetings wird z. B. GoToMeeting oder edudip verwendet. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob virtuelle Teams  effizient arbeiten, welche technischen und menschlichen Anforderungen notwendig sind, um eine produktive Arbeit unter Menschen, die räumlich getrennt sind und sich nicht persönlich kennen, zu ermöglichen. Bei der ganzen Technik darf der Mensch nicht vergessen werden. Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber (Unternehmen) müssen darauf achten, was sie im Internet kommunizieren, da beide Seiten sich im Internet bei der Stellensuche und der Stellenbesetzung informieren.

 

Hashtags

In der Kommunikation in den sozialen Netzwerken werden immer mehr Hashtags verwendet werden. Ein Beispiel ist das Hashtag #toolparade der aktuellen Blogparade von ZIELBAR. Ein Hashtag ist ideal geeignet, um Informationen oder Daten zu einem bestimmten Thema zu sammeln oder zu recherchieren und ist deshalb ein gutes Werkzeug für die Kommunikation.

 

Fazit

Wie eingangs erwähnt wird die Kommunikation in 2016 immer mehr von offline zu online gehen. Wenn man bedenkt, was alles für Daten über jeden Einzelnen von uns im Internet vorhanden sind durch die Nutzung von Suchmaschinen oder kostenloser Online-Dienste, wo immer mit den eigenen Daten bezahlt wird, dann wird klar, wie es durch die Analyse unseres Nutzerverhaltens möglich ist, ein Profil von uns zu erstellen, so dass die Werbung immer zielgenauer wird und genau das kommuniziert, was wir über uns preisgegeben haben.

 

Was erwarten Sie von der Kommunikation in 2016?

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Claudias praktischer Ratgeber zu Social Media im Alltag

Social Media im Alltag

Seit mehr als 3 Jahren bin ich in diversen sozialen Netzwerken aktiv. 

Wertschätzung, ein nettes und höfliches Miteinander liegen mir dabei sehr am Herzen. Und seit einiger Zeit mache ich mir Gedanken, welchen Einfluss Social Media auf unseren Alltag hat. Tatsache ist, dass das Internet und die Digitalisierung unser Leben radikal verändert haben und weiter verändern werden. Im Internet kommunizieren wir, kaufen ein, recherchieren und bilden uns eine Meinung. Immer mehr findet online statt offline statt wie z. B. Online-Shopping, Online-Banking, Webinare, online lesen. Welchen Einfluss hat das auf unser Leben? Ist die Digitalisierung positiv oder negativ, ein Vor- oder Nachteil?

 

Vorab möchte ich mal ein paar Bereiche durchgehen.

 

Die Kommunikation

Wer greift noch zum Telefonhörer? Wahrscheinlich die meisten eher zum Smartphone und dann nicht, um jemanden anzurufen, sondern zu prüfen, ob es neue Nachrichten oder sonstige Neuigkeiten gibt, eine Statusmeldung in einem sozialen Netzwerk zu posten, eine Chat-Nachricht zu senden oder über WhatsApp mit jemandem Kontakt aufzunehmen. Wenn ich unterwegs bin, sehe ich häufig geistig abwesende Menschen, die eifrig auf ihr Smartphone schauen und tippen. Das geschieht beim Laufen, Fahrrad fahren, an der Bushaltestelle, beim Arzt, im Supermarkt. Das Smartphone ist immer mit dabei und man ist immer erreichbar. Ich habe kein Smartphone und wenn ich wieder zu Hause und erreichbar bin, habe ich mir schon mehrfach anhören müssen, man habe vergeblich angerufen und mich nicht erreicht. Die Menschen sind es offenbar gewohnt, dass jeder immer erreichbar ist.

 

Das Einkaufen

Hand hoch, wer noch nie online eingekauft hat. Ich denke nicht, dass jemand gestreckt hat. Wir recherchieren gerne online, manchmal lassen wir uns auch lokal im Geschäft beraten und recherchieren dann im Internet, wo wir am günstigsten einkaufen können. Nicht ganz fair. Es ist einfach und bequem, mit  nur ein paar Klicks online zu kaufen. Allerdings fehlt vielen bei der Auswahl das haptische Erlebnis. Was muss ein lokales Geschäft bieten, um Kunden  zu gewinnen und zu halten? Zuerst muss es online gefunden werden mit einer eigenen Website, Brancheneinträgen und einem Google My Business Eintrag. Dann muss es sehr guten Kundenservice bieten, sonst bin ich als Kunde schnell lieber im Internet als in der Stadt unterwegs, um zu suchen, was ich will. Viele Geschäfte bieten auch "Click and collect“ an, im Internet bestellen, aber lokal abholen, um die Versandkosten zu sparen. Nur offline kann wohl kein Geschäft überleben. Die sogenannten Buy-Buttons (= Kaufbuttons) findet man bereits auf Pinterest, es wird auch auf Twitter und Facebook damit getestet. Während Online-Shops für die lokalen Geschäfte Konkurrenz sind, machen die sozialen Netzwerke mit den Buy-Buttons den Online-Shops Konkurrenz und versuchen damit, Nutzer länger auf ihrer Seite zu halten. Das bringt uns schon zum nächsten Thema.

 

Retargeting/Remarketing

Wer regelmäßig in den sozialen Netzwerken unterwegs ist, sieht häufig Anzeigen mit Artikeln, die er/sie sich in Online-Shops angeschaut, aber nicht gekauft hat. Das nennt man Retargeting bzw. Remarketing. Damit sollen potentielle Käufer zurück in den Online-Shop gelotst werden, um vielleicht doch noch etwas zu kaufen. Womit wir gleich beim nächsten Thema sind.

 

Werbung

Egal wo man ist, an jeder Ecke gibt es offline und online Werbung, auf Litfaßsäulen und Plakaten, an Bushaltestellen, in der Zeitung und natürlich im Internet. Auf Websites oder in Blogs werden Anzeigen geschaltet, um die Seite zu finanzieren. Wenn das in dezenter und unauffälliger Weise geschieht, stört es meistens nicht. Aber leider wird auch oft übertrieben und es blitzt und blinkt, lästige Pop-up-Fenster können nicht sofort geschlossen werden. 

Und wenn es zu viel ist, nervt Werbung eben auch, was zur Erfindung von Adblockern geführt hat, wodurch wiederum die Finanzierungsmöglichkeit der Seitenbetreiber in Mitleidenschaft gezogen wird. Über einen Vorteil von Adblockern wird seit einiger Zeit gerne diskutiert. Sie haben nämlich zum Denken angeregt,  (wieder) Werbung mit mehr Inhalt und Mehrwert zu machen, damit sie eben nicht mehr geblockt wird.

 

Das Lesen

Bücher werden mehr und mehr als E-Book gelesen und nicht mehr in Papierform. Auch Zeitungen werden gerne online gelesen. Wir schlagen nicht im Lexikon oder Fachbuch nach, wenn wir etwas wissen wollen, sondern recherchieren in Google, Wikipedia und Co. Und natürlich erwarten wir, dass im Internet alles kostenlos ist, dürfen uns dann aber nicht wundern, wenn die Seiten sich mit Werbung und Anzeigen finanzieren. Und bei Verwendung eines Adblockers muss eventuell ein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen werden, um weiterhin werbefrei lesen zu können.

 

Arbeitswelt

Wir stellen unseren Lebenslauf und beruflichen Werdegang z. B. auf XING und LinkedIn ein, gehen dort auf Stellensuche oder bieten Stellen an. Wir diskutieren in den sozialen Netzwerken, Blogs, Gruppen, Communities und Foren und können dort unser Fachwissen zeigen. Es wird mehr mit Homeoffice gearbeitet, Meetings finden häufiger virtuell statt. Personaler googeln nach uns, um sich ein Bild von uns zu machen. Auch unsere Arbeitswelt ist digital geworden.

 

Unsere Kinder

Unsere Kinder wachsen in einer digitalen Welt mit Computer, Internet, Mobiltelefon und MP3-Player auf und werden als Digital Natives bezeichnet. Es gibt wohl kaum noch Kinder, die wohlbehütet und von der Außenwelt abgeschirmt aufwachsen. Für Eltern ist es ein wichtiges Thema geworden, dass ihre Kinder sicher im Netz surfen. Nur jedes 3. Kind kennt den Unterschied zwischen Google-Werbung und Suchergebnissen. Hier ist noch sehr viel Aufklärungsarbeit zu leisten auf Seiten der Eltern, aber auch der Schule.

 

Die Meinungsbildung

Während wir uns früher in unserem Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis unterhalten, diskutiert und eine Meinung gebildet haben, geschieht das heute meist im Internet. Wir verwenden nicht nur die Suchmaschine Google sondern auch die sozialen Netzwerke, in denen wir aktiv sind, um nach etwas zu suchen und uns über etwas zu informieren. Oder wir werden über unsere Freunde und Follower automatisch in unserer Timeline über aktuelle Geschehen informiert. Einige Firmen haben gemerkt, dass Blogger, die ein Produkt testen und darüber schreiben, oder ein Thema in einem Artikel verarbeiten, um es bekannter zu machen, durchaus Einfluss haben, vor allem, wenn sie bekannt sind und eine hohe Reichweite haben. Aber nicht nur Blogger sind Meinungsmacher, Beeinflusser oder Influencer, sondern auch Social Media Experten oder Prominente. Dem aktuellen James Bond Darsteller wurde scherzhaft der Name "James Brand" gegeben, weil er für einige Marken Werbung macht. Wenn wir bedenken, dass wir nur 20 % bewusst kommunizieren und 80 % unbewusst, dann lässt sich erahnen, dass wir sehr viel wahrnehmen und verarbeiten, ohne uns dessen bewusst zu sein. Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft werden auch im Verkauf eingesetzt. D. h., dass wir beeinfluss- und manipulierbar sind.

 

Datenschutz und Urheberrecht

Diese 2 Punkte möchte ich der Vollständigkeit halber noch erwähnen. Jeder muss seine Daten schützen und sich genau überlegen, was er über sich veröffentlicht und wem er seine Daten überlässt. In der Regel wird mit Daten und Informationen über sich "bezahlt", um einen Service kostenlos zu nutzen.

Seitenbetreiber müssen mit den Personendaten, die sie erhalten, sehr sorgfältig umgehen. Es ist nicht alles im Internet kostenlos und zur freien Verfügung verwendbar. Bei der Verwendung von Bildern, Texten, Videos, etc. sollte man sich genau erkundigen, was erlaubt ist und was nicht, um keine Abmahnung zu riskieren wegen Verletzung des Urheberrechts.

 

Fazit

Social Media ist allgegenwärtig in unserem Alltag und hat definitiv einen großen Einfluss auf uns. Es gibt Menschen, die sich kritisch damit auseinandersetzen wie z. B. Katrin Linzbach, die ein Experiment 30 Tage ohne Smartphone gemacht hat, oder Horst Schulte, der die radikale Entscheidung getroffen hat, seine Konten in den sozialen Netzwerken zu löschen. Der diesjährige Werbespot von EDEKA zu Weihnachten spricht ein aktuelles Problem der Digitalisierung an. Wir kommunizieren zu viel digital und zu wenig persönlich. Sitzen wir als Familie nur noch an traditionellen Familienfesten wie Hochzeit, Taufe, Kommunion, Konfirmation oder eben einer Beerdigung zusammen? Was ist unter dem Jahr, an Geburtstagen, Weihnachten und anderen Gelegenheiten? Nur eine digitale Meldung, kein persönlicher Kontakt? Die Idee der Deutschen Bahn, inspiriert durch den EDEKA-Spot, den Opa einfach in den Zug zu setzen, ist doch nicht schlecht oder?

Ich wünsche mir für unsere Kinder, dass sie möglichst lang ohne Technik aufwachsen und den Glauben an Zahnfee, Osterhase, Nikolaus und Weihnachtsmann nicht so schnell verlieren und für uns Erwachsene mehr persönlichen Kontakt, denn sonst bleibt die Menschlichkeit auf der Strecke, wenn wir uns nicht aufeinander besinnen.

 

Wie beeinflusst Social Media Ihren Alltag?

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Claudias praktischer Ratgeber zu Social Media

Social Media - Die moderne Kommunikation

Wie beurteilen Sie das Verhalten in den sozialen Netzwerken?
Die Sozialen Medien und ihre soziale Seite

Social Media (= soziale Medien) sind laut Wikipedia alle Medien (Plattformen), die Nutzer über digitale Kanäle in der gegenseitigen Kommunikation und im interaktiven Austausch von Informationen unterstützen.


Dabei geht es auf der einen Seite um die Kommunikation und auf der anderen Seite um die Erstellung, Bearbeitung und den Austausch von Inhalten.

 

Es gibt verschiedene Plattformen, wo Inhalte bereitgestellt werden können wie z. B.:

  • Eine Website,
  • ein Blog,
  • soziale Netzwerke.

Außerdem gibt es verschiedene Formen, wie der Inhalt bereitgestellt werden kann wie z. B.:

  • Textform,
  • Grafik oder Infografik,
  • Podcast oder Video.

Social Media ist die moderne Art der Kommunikation und des Informationsaustauschs.

 

Tina Gallinaro von Social Media Betreuung " Extrawerbung " hat sich bereit erklärt, einige Fragen zum Thema zu beantworten.


Mit Deiner 2010 gegründeten Firma Social Media Betreuung " Extrawerbung " bietest Du Social Media Marketing, Beratung und Betreuung, Bildbearbeitung und PR Texte an. Kannst Du uns dazu ein paar Details geben?

Ja, hier arbeite ich mit mehreren Partnern zusammen, denn alles aus einer Hand anbieten kann ich nicht, weil ich ein Ein-Mann-Unternehmen bin. In dem Fall ein Ein-Frau-Unternehmen. Wenn Unternehmen sich bei mir melden und Social Media Beratung und/oder Social Media Betreuung benötigen, kommt es immer darauf an, ob der Unternehmer die lästige Pflicht einfach nur abgeben möchte, oder es wirklich aus Zeitgründen nicht schafft, regelmäßig präsent zu sein.


Im letzteren Fall stehe ich unterstützend zur Seite und biete Unternehmen die Möglichkeit, per „Learning by Doing“ das Wissen aus erster Hand zu erfahren. Das heißt im Klartext, dass der jeweilige Unternehmer über alles, was mit den sozialen Netzwerken zu tun hat, von mir geschult wird, um die richtigen Schritte zu unternehmen.


Weil Texte ein wichtiger Bestandteil sind, um überhaupt gesehen zu werden, gebe ich diese Arbeit an meine Partner ab, denn an dieser Stelle müssen Profis ran. Da ich viel Wert auf Professionalität lege, suche ich mir meine Partner, was PR-Texte und Texte angeht, natürlich peinlich genau aus. Denn es gibt nichts Schlimmeres als den Kunden halbherzige Dinge anzudrehen. Hier arbeite ich in erster Linie mit Janett Reimann von Textschöpfung zusammen, habe aber auch empfehlenswerte Freelancer, denen ich hin und wieder einen Auftrag vermitteln kann. 


Da ich diese empfehlenswerten Freelancer auf einer eigens dazu erstellen Webseite verzeichnet habe, können potentielle Kunden sofort mit ihnen Kontakt aufnehmen, ohne dass ich dazu ins Spiel komme. Das klappt super und ich bin sehr froh, dass ich mich für diese Möglichkeit entschieden habe. 


Ebenso kann ich auf Social Media Dienstleister auf einen Blick verweisen, wenn meine Kapazitäten ausgeschöpft sind, um einen Auftrag anzunehmen, oder wenn es "einfach nicht passt"!  Bei einem Auftrag muss man sich ja mit dem jeweiligen Unternehmer identifizieren können. Kommt beispielsweise eine Anfrage für Mode oder Kosmetik rein, muss ich an dieser Stelle passen.  Das Thema interessiert mich einfach nicht. Ich weiß, sehr untypisch für eine Frau  :-), aber man sollte ja auch mit Herzblut bei der Sache sein. 


Du bietest auch professionelle Bildbearbeitung an. Was ist bei der Auswahl und Bearbeitung eines Bildes wichtig?

Hier kommt wieder meine enge Partnerin Bärbel Loy von loy webdesign aus Gütersloh ins Spiel. Sie ist nicht nur eine absolute Expertin in Sachen Website-Erstellung, sondern beschäftigt sich auch mit professioneller Bildbearbeitung. Denn wie wir alle wissen, gibt es für den ersten Eindruck keine zweite Chance. 


Natürlich kann ich auch einiges selbst machen, wenn es um die Postings in den sozialen Netzwerken geht. Da habe ich meine Lieblingstools, mit denen man richtig zaubern kann. Für die Social Web News beispielsweise arbeite ich mit dem  Tool Ribbet und optimiere die Bilder hinterher noch mit JPEGmini.


Welche Empfehlungen hast Du für die Erstellung von professionellen PR-Texten?

Wie schon oben erwähnt, erledigen das meine Partner, an die ich diese Aufgabe gerne weitergebe. Für meine eigenen Blogbeiträge benötige ich keinen Texter, höchstens ab und an mal jemanden, der drüber schaut, ob ich mal wieder irgendwo ein Komma vergessen habe. Denn das ist offen gestanden eine Schwäche von mir.


Wie wichtig findest Du Corporate Blogs für Unternehmen?

Ein Corporate Blog ist immens wichtig für Unternehmen, die sich in ihrer Branche als Experte positionieren wollen. Denn nur so bekommen Kontakte einen näheren Einblick und fassen schneller Vertrauen zum Produkt oder zu einer Dienstleistung. Da ein Blog auch als Kommunikationskanal genutzt werden kann, ist es für Unternehmen eine weitere sehr gute Chance, auf Fragen oder Feedback einzugehen.


Natürlich kann sich nicht jedes Unternehmen mit dem Thema Blog auseinandersetzen. Viele wissen gar nicht, was sie schreiben sollen. Aber im Unternehmeralltag ist immer was los, niemand sitzt den ganzen Tag unter einem großen schwarzen Karton und erlebt nichts! 


Viele haben dann auch Angst. Bei der Gastronomie erlebe ich es oft, dass Gastwirte sagen: "Wenn ich auf meinem Blog ein Rezept veröffentliche, dann kommen keine Gäste mehr zu mir!"


Ich finde diese Angst ist wirklich unbegründet, denn dann würden alle Restaurants schwarze Zahlen schreiben. Ein sehr schönes Beispiel dazu ist Ludger Freese, mit seinem Beiträgen auf Essen kommen! lockt er die Besucher regelrecht zu sich und ich finde, das macht er richtig gut.


Was hältst Du für eine Präsenz im Web für unbedingt notwendig?

So authentisch und so natürlich wie möglich ist wohl die erste Grundvoraussetzung. Denn wie ich schon in Cheat Sheet - ein kleiner Facebook Spickzettel erwähnt habe, kommt es bei den Statusmeldungen, die jemand teilt, nicht nur darauf an, wie sie geteilt wurden, sondern auch, wer sie geteilt hat. Ein Pseudonym erweckt definitiv  kein Vertrauen!


Du hast Umzüge Meurer bei der Erstellung ihrer Facebook Seite geholfen und sie unterstützt. Welche Informationen benötigst Du, um ein Profil zu erstellen und wie schulst Du die Firma, um ihr Profil selbst zu pflegen?

Um eine Fanseite ins Leben zu rufen und sie mit den nötigen Informationen auszustatten, benötige ich oftmals nicht mehr als ein Telefon und den passenden Unternehmer am Ende der Leitung. Ich stelle den Unternehmern keine Fanseite hin und sag dann "Mach mal!", sondern das erfolgt in enger Zusammenarbeit. 


Somit weiß der Unternehmer sofort,  welche Informationen an welcher Stelle eingetragen werden müssen, hier lege ich besonderen Fokus auf das Impressum, denn ein fehlendes Impressum kann teuer werden! 

Und weil für die Fanseite auch ein Headerbild und ein Logo wichtig sind, hat der Unternehmer diese Bilder meist auch direkt auf seinem Rechner, die er unter meiner Anleitung gezielt hochladen kann. Existieren keine Bilder, können diese als Übergangszeit auch bei ClipDealer gekauft werden. Hier sollte aber auf die Social Media Lizenz geachtet werden! 


Meist kommt zeitgleich von mir noch eine Einweisung, wie man sich mit einer Fanseite bewegen kann, worauf man achten sollte und kleinere Tipps und Tricks, wie man beispielsweise mit dem Privatprofil als Fanseite umzwitscht und damit dann "spazieren gehen" kann. 


Für wen eignet sich der Kurznachrichtendienst Twitter?

Twitter eignet sich für alle, die den schnellen Austausch lieben. Hier erfährt man in Echtzeit, was alles im Internet passiert. 


Vor allem sollte man sich im Klaren darüber sein, dass hinter jedem Twitter Account ein Mensch sitzt. Von daher sollten automatisierte Postings nicht zur Regel werden, denn sonst kann man nicht zeitgleich auf Fragen und Kommentare reagieren. Ich habe sehr viele Reaktionen beim Microblogging-Dienst, wenn ich wichtige und relevante News verbreite. 


Und wie für jedes soziale Netzwerk gilt - regelmäßig präsent sein! 


Welchen Firmen empfiehlst Du eine Google+ Seite oder einen Google My Business Eintrag?

Im Prinzip ist diese Frage sehr leicht zu beantworten: Jeder, der eine Webseite hat und mit der Öffentlichkeit arbeitet, sollte auch mit einem Google My Business Eintrag dort vertreten sein.

 

Denn:

Wenn User im Internet etwas suchen, dann googeln sie danach. Meist zeigt Google als erstes die Bewertungen an, die ein Unternehmer erhalten hat. Das zeugt von Vertrauen und weckt das Interesse eines potentiellen Kunden. Ich bekomme regelmäßig Anrufe, wo sich mein Anrufer mit "Ich habe Sie bei Google gefunden" meldet.


Hier verspielen aber leider viele Unternehmer wertvolle Chancen, denn oftmals besitzen sie schon eine Google+ Seite, wissen aber nichts von ihrem Glück. Schön zu beobachten ist dieses, wenn man das Impressum einer jeweiligen Website kopiert und Google danach suchen lässt. Wenn man dann auf "Maps" klickt, ist oftmals schon eine G+ Seite vorhanden. Klickt man weiter, hat diese G+ Seite schon etliche Aufrufe gehabt. 


Ob es nun Absicht von Google ist oder nicht, jedenfalls ist es ein eindeutiger Wink mit einem ganzen Gartenzaun, dass Unternehmer aktiv werden sollten. 


Mit den Beiträgen, die man bei Google+ erstellt, ist es das SEO zum Selbermachen, und mit hilfreichen Inhalten stärkt man sogar noch die eigene Sichtbarkeit bei Google und Co.


XING und LinkedIn werden vor allem für B2B-Firmen im deutschsprachigen bzw. internationalen Raum empfohlen. Welchen Kunden empfiehlst Du diese beiden Netzwerke und warum?

Oh ja, hier spalten sich meine Gefühle. Ich habe XING als Spamschleudermaschine kennengelernt und habe dann sehr enttäuscht vom Premium in den Basis Account gewechselt. 

Ob es mittlerweile besser geworden ist, kann ich nicht sagen, denn ich bin mehr auf LinkedIn unterwegs.


Jedenfalls sind beide Portale immens wichtig für Unternehmen, die ihre Geschäftsbeziehungen auf einer weiteren Ebene ausbauen möchten. 

Denn viele dort vorhandenen Kontakte sind NICHT auf Facebook und Twitter oder Google+ zu finden. 


Auf LinkedIn ist Dein Slogan „Holen sie Ihre Kunden in den sozialen Netzwerken ab, denn dort halten sie sich auf!“ Welche Tipps hast Du, um herauszufinden, in welchen sozialen Netzwerken sich die Kunden aufhalten?

Nicht nur auf LinkedIn wende ich meinen Slogan an, er gilt generell. Um herauszufinden, in welchen sozialen Netzwerken sich die Kunden aufhalten, gilt es als Erstes, mehr über die Interessen der einzelnen Kunden zu erfahren. 


Pinterest ist vor allem bei Online-Händlern für Mode, Accessoires, usw. beliebt. Wem würdest Du Pinterest empfehlen? Wie siehst Du Pinterest im Vergleich zu Instagram?

Pinterest empfehle ich jedem, der visuelle Inhalte verbreiten möchte. Mit Instagram werde ich noch nicht so ganz warm, da ich Instagram nur sporadisch nutze. 


Für wen sind about.me oder SlideShare geeignet?

About.me ist nahezu perfekt, wenn man beispielsweise wie bei Twitter nur einen Link zur Verfügung hat, um zu zeigen, wo man noch überall vertreten ist. Hier kann man sich wunderbar auslassen und seiner Kreativität freien Lauf lassen.


SlideShare kann man sehr gut anwenden, wenn man mehrere PDF's anbieten und sie für die Öffentlichkeit zugänglich machen möchte.


Gibt es noch weitere soziale Netzwerke, die Du empfehlen kannst?

Man sollte sich auch auf Nischen-Netzwerken umsehen. Dazu kann ich direkt den Artikel Soziale Netzwerke: Spannende Nischen Netzwerke, die Sie kennen sollten von Peter-Georg Lutsch von Digital-Media-Manager empfehlen. Hier kann es sehr gut sein, dass man auf seine Zielgruppe trifft. Man sollte generell auch mal ausweichen und nicht nur die bekanntesten Social Media Plattformen bedienen.


Welche Bedeutung gibst Du den sozialen Netzwerken in Bezug auf Suchmaschinenoptimierung und das Ranking?

Hier lege ich den Fokus auf sehr hoch. Und jeder Nutzer hat es selbst in der Hand, sein eigenes SEO zu machen. Wer bloggt, kennt die kleinen Tricks, um sich seinen Platz in der Suchmaschine zu sichern und zu stärken.

Produziere hilfreiche Inhalte und stärke so die eigene Sichtbarkeit bei Google und Co. aus Warum Unternehmen bloggen und sich vernetzen sollten.


Welche Tipps hast Du für einen zielgruppenorientierten Kontaktaufbau im Social Web?

Es kommt immer auf die jeweilige Berufssparte an, mit der man sich selbst umgibt. Da Gruppenaktivität ein Teil der Marketing-Strategie ist, sollte man in relevanten Gruppen aktiv sein. Dort kann man interessante Leute kennenlernen, die ebenfalls wertvolle Beiträge posten. Hält man sich in den Gruppen nicht bedeckt und beteiligt sich aktiv an Diskussionen, werden die anderen Kontakte neugierig und schauen auch schon mal, wer man eigentlich ist. 

Dazu gehört auch, dass man keine Dauer-Werbepostings versendet, denn dann ist man in recht kurzer Zeit ein Ex-Mitglied. In Gruppen geht es um Austausch, Hilfestellungen und intensives Miteinander! Egomanen sind demnach out!


Was empfiehlst Du für die Kontaktpflege?

Kontaktpflege ist immens wichtig, dazu gehört auch, mal über den eigenen Tellerrand zu schauen und die Beiträge seiner Kontakte zu teilen. Social Media ist ein tägliches Geben und Nehmen. 

Auch ist es ratsam, mal den Kontakt mit seinen Kontakten zu suchen, sei es ein Telefonat oder ein Netzwerktreffen.

Somit hat man neben dem Bild auch eine Stimme dazu und  ordnet diesen Kontakt schon wieder ganz anders ein als jemanden, den man "nur" von Twitter her kennt.

In Warum viele Kontakte den Frühjahrsputz nicht "überleben” bin ich auf die verschiedenen Eigenarten einiger Kontakte eingegangen, deren Verhalten nicht nur unangenehm auffällt, sondern auch äußerst anstrengend ist. Lieber habe ich zum Beispiel nur eine Handvoll Kontakte als eine unübersichtliche Vielzahl derer, mit denen ich nicht interagieren kann.


Welche Besonderheiten hat das Gastronomie Marketing?

Mit Gastronomie Marketing hat jeder Gastronom täglich immer wieder neu die Chance, seine Gäste ins Restaurant zu locken. Aber hier gelten auch wieder verschiedene Faktoren. Wenn es "intern" zwischen Service-Personal und Chef knallt und das die Gäste zu spüren bekommen, kann man in den sozialen Netzwerken nicht Friede, Freude, Eierkuchen spielen und so tun, als wäre alles in bester Ordnung. Allenfalls wäre dies ein Fall für die Kochprofis :-).

Auch ist es immens wichtig, dass "echte" Bilder vom jeweiligen Mittagessen oder ein Gericht von der Speisekarte via Facebook, Twitter und Co. gepostet werden. Was ich damit sagen will, ist, dass der Gast exakt das gleiche Essen auf seinem Teller haben möchte, was er zuvor visuell in den sozialen Netzwerken gesehen hat.


Gekaufte Stock-Photos haben in dem Sinne beim Gastronomie-Marketing nichts zu suchen. Auch müssen keine aufwendigen Food-Bilder gemacht werden, um den Appetit der Gäste anzuregen. 


Welche Tools eignen sich für Content Marketing?

Die passenden Tools gibt es in Content Marketing Tools 2015.


Was wird benötigt für die Erstellung einer Social Media Strategie?

Hier verlinke ich einfach mal auf die Slide-Share Präsentation von Andre Jontza.


Was ist für eine erfolgreiche Social Media Betreuung erforderlich?

In erster Linie die enge Zusammenarbeit mit dem Kunden und dessen Bereitwilligkeit, überhaupt in Social Media aktiv zu sein. 


Ein Social Media Manager kommuniziert nach außen. Wie wichtig ist dabei die interne Kommunikation, um dies effizient zu tun?

Dies ist ebenfalls immens wichtig, denn man kann nichts nach außen tragen, was innen nicht klappt. 


Wann empfiehlst Du eine interne und wann eine externe Lösung für einen Social Media Manager?

Diese Frage habe ich in Professionelle Social Media Unterstützung gesucht beantwortet.


Mit welchen Social Media Tools arbeitest Du bzw. welche kannst Du empfehlen?

Die Antwort gibt es in Tipps und Tools, um den Social Media Alltag zu meistern!


Welche Tipps hast Du für das Social Media Marketing?

Tipps für Social Media Marketing gibt es in 101 Tipps und Tools für das Social Media Marketing.


Was hältst Du von Webinaren, Podcasts, Videos und Infografiken? Wie geeignet sind sie beim Social Media Marketing?

Videos sind visuelle Anreger, um zu zeigen, wie es beispielsweise im Unternehmen aussieht. Man kann die Mitarbeiter zeigen, Eindrücke aus dem Unternehmeralltag und mal eben kleinere Gebrauchsanleitungen erstellen so wie ich es beispielweise in Tool-Tipp für Twitter: Followerverwaltung mit Crowdfire gemacht habe. Bevor man einen ellenlangen Beitrag schreibt und Gefahr läuft, dass die Leser schreiend das Weite suchen :-), besser Erklärvideos erstellen.


Webinare finde ich megaklasse, selbst biete ich (noch) keine an. Ich bewundere an dieser Stelle Sandra Holze von Likes Media. Ihre Webinare sind immer sehr verständlich und sehr gut besucht. Da bin ich auch des Öfteren mal dabei und lerne immer wieder dazu.


Mit Infografiken sollte man vorsichtig sein, denn allein schon bei der Auswahl der Farben kann man viel falsch machen. Dazu soll eine Infografik die wichtigsten Punkte ansprechen, was man mit einem Beitrag erzählen möchte. Infolgedessen ist eine Infografik die Einladung zum Besuch der Website. 


Podcasts sind absolut genial. Man lauscht der Stimme während man weiter surft. Ebenso können die Podcasts auch mal eben auf dem Weg zur Arbeit gehört werden. 


Was sind Deine Tipps, um erfolgreich im Social Web zu sein?

Hier ist wieder das Mitmachen angesagt und dazu möchte ich auf den Beitrag Erfolg im Social Web – wie ist das möglich? verweisen. 


Du veröffentlichst jeden Freitag die „Die Social Web News“. Wie bist Du auf die Idee gekommen, das zu tun und nach welchen Kriterien suchst Du die Artikel aus?

Es war eine Spontangeburt wie man so schön sagt. Ich bin eines Morgens aufgestanden mit dem Gedanken, ich will es machen. Ich will einmal wöchentlich die sauguten Beiträge vorstellen, die mich die ganze Woche über stellenweise sehr begeistert haben. 


Die Kriterien dafür, dass ein Beitrag in den Social Web News erscheint, sind ganz simpel. Der Beitrag soll einen Mehrwert für alle Leser bieten, nicht zu viel Eigenwerbung enthalten und vor allem: Die Inhalte sollen den Lesern ins Hirn knallen, um es mit den Worten von Karl Kratz zu sagen. 


Ich bin da sehr wählerisch: Ich leite meine Leser niemals auf Landing Pages und lehne es auch strikt ab, gegen Bezahlung einen Beitrag zu veröffentlichen. Ich bilde mir ein, mit der wöchentlichen Auswahl immer voll ins Schwarze zu treffen, denn eins habe ich immer wieder dabei gemerkt: Was mich begeistert, begeistert auch andere. 


Da darf auch ab und an mal geschmunzelt, fassungslos mit dem Kopf geschüttelt und gestaunt werden :-) 


Du hast den Status „Proven Expert“. Kannst Du uns ein paar Details zu dieser Plattform für Bewertungen geben?

Die Bewertungsplattform Proven Expert ist eine Alternative für Yelp. Yelp hat, wohl für kaum einen verständlich, dieses merkwürdige Auswahlverfahren, was Bewertungen angeht. Bei Provent Expert bittet man seine Kunden, eine Bewertung zu hinterlassen und diese Bewertung schaltet der Nutzer selbst frei. 

Allerdings hat die Sache mit Proven Expert einen kleinen Haken. Möchte man mehr als 10 Bewertungen öffentlich machen, ist das Ganze kostenpflichtig.


Wie sozial sind Social Media und die sozialen Netzwerke Deiner Meinung nach?

Wenn man die Themen Politik, Religion  und andere dubiose Welt-Anschauungs-Beispiele einfach mal außen vor lässt und sich hier nicht auf Diskussionen einlässt, sind die sozialen Netzwerke sogar sehr sozial. Denn im Social Web prallen zu viele Ansichten aufeinander! Nach relativ kurzer Zeit steht immer fest "Wir sind einer Meinung, dass wir nicht einer Meinung sind! ;-)".


Ich habe immer noch den Aufruf #einBuchfuerKai in Erinnerung, wo man das Mitgefühl und die Bereitschaft, helfen zu wollen, regelrecht fühlen konnte.


Möchtest Du noch etwas ergänzen?

Liebe Grüße an alle Freunde, Kontakte, Follower und Fans: You're simply the best :-).

 

Vielen Dank Tina für die sehr interessanten und informativen Antworten und nützlichen Links.

 

Welche Social Media Tipps haben Sie?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Facebook

Wie ich Facebook nutze

Facebook - ein beliebtes soziales Netzwerk
Und wie nutzen Sie Facebook?

Alexander Liebrecht hat zu einer Blogparade Facebook Social Network und seine Nutzung eingeladen. Nach der Blogparade über Twitter folgte die über Google+ und jetzt also Facebook. Da ich bei allen drei Netzwerken Profile habe, beantworte ich auch bei dieser Blogparade gerne seine Fragen. Hier nun meine Antworten.

 

1. Seit wann seid ihr bei Facebook? Und verlinkt doch mal eure Accounts und Fanpages.

Mein Profil habe ich im September 2013 angelegt, die Seite folgte knapp 3 Wochen später.

 

2. Was passt euch bei Facebook und was eher nicht und warum?

Mir gefällt es auf Facebook im Unterschied zu Google+ und Twitter, dass ich beim Profil Kontaktanfragen bestätigen muss. Die Chat-Funktion nutze ich auch genauso gerne wie die von Google. Es gefällt mir nicht, dass ich z. B. beim Einstellen eines neuen Profilbilds die automatische Nachricht darüber an meine Kontakte nicht deaktivieren kann. Bei XING und LinkedIn kann ich selbst einstellen, ob Profiländerungen für meine Kontakte sichtbar sind oder nicht. Auf XING und LinkedIn finde ich es interessant zu sehen, wer mein Profil besucht hat, was auf Facebook leider nicht möglich ist.


3. Nutzt ihr parallel zu Facebook auch Twitter, Google+ und XING oder Instagram, Pinterest und Linkedin? Was sind eure Erfahrungen mit diesen übrigen Social Networks?

Bis auf Instagram nutze ich alle der genannten sozialen Netzwerke. Google+ und LinkedIn sind meine Lieblingsnetzwerke. Jedes Netzwerk hat seine Besonderheiten und wird von mir unterschiedlich genutzt.

XING und LinkedIn verwende ich, um mich über interessante Themen zu informieren, auf LinkedIn diskutiere ich gerne. Meine Blogartikel werden über Google+, Twitter und Facebook geteilt. Bilder stelle ich auf flickr und Pinterest ein. Infografiken werden teilweise auch automatisch auf Twitter und Facebook geteilt. Auf Twitter teile ich, bis auf meine eigenen Beiträge, meist auf Englisch. Auf Google+ teile ich, bis auf Infografiken, meist auf Deutsch.


4. Nutzt ihr Facebook-Gruppen und wie sind eure Erfahrungen damit?

Ich bin nur in einer Gruppe auf Facebook Mitglied nämlich Infografiken Showroom, da ich ein großer Fan von Infografiken bin, die ich auch gerne pinne. Über Erfahrungen kann ich deshalb nicht viel sagen, möchte aber den Artikel von Jutta Beyer empfehlen, wenn jemand wissen möchte, wie man Gruppen auf Facebook nutzt.

 

5. Wie sieht eure Facebook-Nutzung aus, teilt und likt ihr mehr oder seid ihr passiv und lest sowie nehmt dort alles auf?

Auf Facebook teile ich über mein Profil wie bereits erwähnt Infografiken, aber auch Fotos zum Thema essen, was ich gerne backe und esse, und ab und zu interessante Artikel, meist über Facebook selbst. Über meine Seite teile ich neben meinen Blogartikeln auch Auswertungen von Blogparaden und meine Buchrezensionen. Auf Facebook like ich auch Dinge, die mir privat gefallen. Es ist allerdings das Netzwerk, wo ich am wenigsten aktiv bin.

 

6. Bringt Facebook Traffic auf eure Webseiten, Blogs, Shops oder Wiki-Projekte?

Eher weniger, der meiste Traffic kommt über Google+, aber das hängt auch damit zusammen, dass ich dort aktiver bin als auf Facebook. Interessant finde ich, dass meine Interviews auf Facebook eine zwei- bis dreimal so hohe Reichweite haben wie die anderen Artikel, wobei das sicher daran liegt, dass meine Interviewpartner den Beitrag von ihrer Seite auch noch pushen. Die meisten Kommentare erhalte ich auf Google+. Ich habe den Eindruck, dass Themen, die mit dem Internet zu tun haben, auf Facebook gut ankommen, während psychologische Themen wie z. B. Konflikte oder Verhaltensmuster auf weniger Interesse stoßen. Ein Beispiel mit hoher Reichweite ist der Artikel Die Digitalisierung unseres Lebens.


7. Welche Smartphone-Apps für Facebook sind bei euch in Verwendung?

Da ich kein Smartphone besitze, verwende ich auch keine Apps.

 

8. Setzt ihr auf Facebook-Wordpress-Plugins und welche sind dort existent? Was könnt ihr den Lesern dieses Blogs ans Herz legen?

Ich verwende gar keine Plugins, habe aber diesen interessanten Artikel über Facebook Plugins gefunden.

 

9. Habt ihr schon mal bei einer ähnlichen Blogparade mitgemacht oder seid ihr neu dazu gestoßen und macht zum ersten Mal mit?

Das ist die 116. Blogparade, an der ich teilnehme. Wie bereits erwähnt, habe ich auch an der Blogparade zu Twitter und Google+ teilgenommen. Da ich Profile auf verschiedenen sozialen Netzwerken habe, sind Blogparaden, die Fragen dazu stellen, interessant für mich.

 

10. Was denkt ihr, wie sich Facebook in den nächsten 5 Jahren entwickeln wird? Zeichnen sich heute schon irgendwelche Trends ab?

Ich denke, dass Facebook seine Funktionen betreffend Videos weiter ausbauen wird, um YouTube Konkurrenz zu machen. Dass Facebook selbstlöschende Nachrichten wie bei Snapchat testet ist für mich auch ein Anzeichen, dass man genau schaut, welche Funktionen andere soziale Netzwerke haben, und versucht, ähnliche zu bieten, um die User zu halten. 

 

11. Lest ihr auf Social Media Blogs oder gibt es noch Blogs, wo nur über Facebook gesprochen wird? Ihr könnt diese Blogs gerne empfehlen!

Da fallen mir spontan nur 2 Blogs ein, die sich u. a. mit Social Media befassen. Das sind Die Klickkomplizen und Social Media Betreuung extrawerbung von Tina Gallinaro. Ich kenne nur einen Blog, bei dem es nur um Facebook geht, das ist der bei den Facebook Plugins erwähnte Der inoffizielle Facebook Blog allfacebook.de. Für Google kenne ich noch den GoogleWatchBlog.

 


12. Was muss über Facebook noch gesagt werden, so als Fazit?

In seinem Artikel So wichtig ist Facebook im B2B-Marketing (für jede Branche) hat Gidon Wagner bei Hubspot beschrieben, welche Bedeutung Facebook für Unternehmen haben kann, wenn man das Netzwerk für das Marketing richtig nutzt. Für mich sind XING und LinkedIn professionelle Netzwerke, Facebook eher ein privates, aber genau das ist der Vorteil, wenn man die passende Zielgruppe, nämlich die Entscheider von Firmen, die eben auch privat auf Facebook unterwegs sind, erreichen möchte.

 

Und wie nutzen Sie Facebook?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Netzwerken

Regeln der Kunst beim Netzwerken

Regeln der Kunst beim Netzwerken
Welche Tipps haben Sie fürs Netzwerken?

Heute ist fast jeder in mehr als einem sozialen Netzwerk unterwegs. In meinem neuen Artikel bei ZIELBAR "Netzwerken nach (fast) allen Regeln der Kunst" gibt es Tipps

  • zum Profilbild,
  • zur Biographie,
  • zum Teilen und Automatisieren,
  • wie ein Beitrag oder der Inhalt hervorgehoben werden können,
  • um positiv aufzufallen.

Hier geht es zum kompletten Artikel. 

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Google Plus

Wie ich Google Plus nutze

Alexander Liebrecht hat im Blog Technik Surfer von Moritz Krauss zu einer Blogparade Alles rund um Google Plus eingeladen. Da Google+ eines meiner Lieblingsnetzwerke ist, mache ich doch gerne mit. Hier meine Antworten auf die Fragen.

 

1. Seit wann bist du bei Google Plus, kannst du dich daran entsinnen? Wenn du möchtest, kannst du auch deine Accounts und Seiten verlinken.

Google+ war das 1. soziale Netzwerk, auf dem ich ein Profil angelegt habe. Mein privates Profil gibt es seit Oktober 2012. Im Januar 2013 folgte eine Seite.

 

2. Hast du bei Google Plus einen privaten Account oder/und auch eine Google+ Seite für deinen Blog zum Beispiel?

Wie bereits erwähnt habe ich einen privaten Account und eine Seite. Über mein persönliches Profil poste ich Infografiken, Videos, Artikel über Marketing & Verkauf und Leseempfehlungen. Für diese 4 Kategorien habe ich auch Sammlungen angelegt. Über meine Seite poste ich Animationen & Videos, meine Blogartikel, Auswertungen von Blogparaden, meine Buchrezensionen und Artikel über Buchthemen & Blogs. Für diese 5 Kategorien gibt es ebenfalls Sammlungen. Auf meiner Seite finden Leser deshalb nur Artikel über Bücher und Blogs. Auf meinem privaten Profil Artikel, die ich interessant und lesenswert finde. Selbstverständlich teile ich dort auch Artikel von ZIELBAR.

 

3. Was hat sich für dich seit der Nutzung von Google+ geändert, bloggst du mehr, teilst du mehr deine Inhalte bei Google+ oder oder oder?

Ich bin überhaupt erst durch meine Aktivitäten in verschiedenen sozialen Netzwerken auf die Idee gekommen, zu bloggen. Meine Blogartikel teile ich immer auf Google+, Twitter und Facebook. Der meiste Traffic im Blog kommt bei mir über Google+.

 

4. Was ist mit den Google Plus Communities, kommen diese für dich in Frage und welche kennst du, wo bist du aktiv?

Ich bin nur in 2 Communities mit meiner Seite aktiv. Das sind das BloggerNetzwerk von Alexander Liebrecht und Autoren - Bücher - Leser von Hans-Peter Braun. Kann ich nur empfehlen, sich eine passende Community zu suchen, wenn man sich für ein bestimmtes Thema interessiert. Ist aber auch eine Zeitfrage, in ein paar Communities bin ich zwar Mitglied, besuche sie aber nur selten.

 

5. Bringen deiner Ansicht nach Aktivitäten bei Google+ für dich etwas?

Wie bereits erwähnt, kommt bei mir der meiste Traffic über Google+. Dort gibt es auch die meisten Reaktionen und Kommentare. Also ein ganz klares "ja".

 

6. Wie schaut es mit anderen Social Networks wie Twitter, Facebook, Xing, Pinterest oder Instagram, Linkedin aus – nutzt du sie auch noch?

Bis auf Instagram nutze ich alle der genannten sozialen Netzwerke. Außerdem habe ich noch Profile auf SlideShare, about.me und flickr. Meine Lieblingsnetzwerke sind Google+ und LinkedIn. Auf Pinterest und flickr lade ich die Bilder zu meinen Blogartikeln hoch.

 

7. Wenn man bei Google+ aktiv ist und postet, sieht man in den Google Suchtreffern auch eigene Ergebnisse! Ist dir das schon aufgefallen und hast du Suchtreffer anderer Nutzer bereits sehen können?

Ich verwende zwar Google Analytics für diese Website mit Blog, muss aber ehrlich zugeben, dass ich nur selten reinschaue und keine Auswertungen mache.

 

8. Bekommst du mehr Traffic durch Google+ auf deinen Websites, Blogs, Communities oder gar in den Shops?

Diese Frage habe ich schon für meinen Blog mit einem "ja" beantwortet.

 

9. Welche Google Plus Apps nutzt du auf dem Handy bzw. deinem Smartphone?

Keine, da ich kein Smartphone besitze.

 

10. Nutzt du Tools wie IFTTT oder Buffer um deinen Google+ Posts zu veröffentlichen? Wenn ja, welche Vor- & Nachteile siehst du? 

Ich verwende gar keine Tools, nur Buffer für Twitter. Einen Post über einen neuen Blogartikel mache ich immer nach der Veröffentlichung auf Google+, Twitter und Facebook. Für Twitter ist Buffer ein großer Vorteil, weil ich dort über mein privates Profil und das von ZIELBAR Artikel von Dritten teile und diese zu den im Schedule hinterlegten Zeitpunkt veröffentlicht werden. Sonst plusse, favorisiere, like und kommentiere ich, wenn ich gerade "meine Runde mache" in den sozialen Netzwerken.

Ich finde Tools sinnvoll, um schneller und einfacher zu arbeiten, sehe aber auch eine Gefahr, wenn zu viel automatisiert wird und dadurch keine Interaktionen mehr stattfinden. Für Interaktionen braucht es eben doch noch einen Menschen und keine Maschine. Da muss man sich die Zeit nehmen, zu lesen und individuell auf den Inhalt einzugehen, zu antworten und zu kommentieren.

 

11. Welche WordPress/CMS-Plugin für Google Plus setzt du ein? Etwa Shariff Social Media Buttons und Co.?

Dieser Blog ist bei Jimdo, wo ich aus einer Liste auswählen kann. Ich ergänze immer die Social Media Buttons von Facebook, Twitter und Google+.

 

12. Und was möchtest du uns noch sagen, bevor du den Artikel zu Ende geschrieben hast?

Fest steht, dass sich bei Google+ etwas tut und man gespannt sein darf, welche Änderungen kommen. Ich hoffe, dass Steve Naumann mit seiner Aussage Google+ ist nicht tot. Google+ ist anders! recht hat und es dieses Netzwerk noch lange geben wird.

 

Und wie nutzen Sie Google+?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade über Twitter

Wie ich Twitter nutze

Und warum und wie nutzen Sie Twitter?
Warum ich Twitter gerne nutze

Alexander Liebrecht hat zu einer Blogparade (den Link gibt es leider nicht mehr) eingeladen "Ich nutze Twitter, weil…"

Nach dem Blogstöckchen über Twitter von Hans Reuter nun eine Blogparade von Alex. Hier die Antworten zur Blogparade.

1. Nutzt ihr Twitter und seit wann? Wie seid ihr auf Twitter gekommen, aus purem Zufall, aus Langeweile oder gar mit voller Absicht?

Ich nutze Twitter seit März 2013. Mein 1. Profil war auf Google+, dann kamen ein YouTube-Kanal, LinkedIn, XING und danach Twitter dazu. Später wurden noch weitere Profile angelegt. Der Grund dafür war jedes Mal Interesse und Neugierde, etwas Neues auszuprobieren und mir selbst eine Meinung zu bilden.


2.  Falls ihr Twitter nicht nutzt, aus welchem Grund?

Wie oben erwähnt nutze ich Twitter (immer noch). Manche sozialen Netzwerke nutze ich weniger, manche mehr, manche gar nicht mehr. Twitter nutze ich nach wie vor aktiv, weil es neben Google+ und LinkedIn zu meinen Lieblingsnetzwerken zählt.


3. Erzählt mal, wo bei Twitter seid ihr zu finden und einige Sätze zu eurem Twitterdasein?

Unter @ClaudiaDieterle findet man mich bei Twitter. Ich tweete dort meine Blogartikel, Infografiken, die ich auf Pinterest pinne, und Bilder von Essen. Außerdem favorisiere und retweete ich Artikel, die mir gefallen und die ich interessant finde. Seit Februar 2014 bin ich Teammitglied bei ZIELBAR. Dort führe ich zusammen mit Steve Naumann das Twitter-Account. Mittlerweile teile ich deshalb deutsche Artikel über ZIELBAR und hauptsächlich englische, aber auch spanische oder französische Artikel über mein Account. Die geteilten Artikel sind über Themen wie z. B. SEO, Bloggen, Content Marketing, Social Media.


4. Welche Twitter-Desktop-Tools und Smartphone-App setzt ihr ein? Mir ist ein Online-Tool namens HootSuite bekannt, kennt ihr das?

HootSuite kenne ich, verwende aber Buffer, wo sowohl für ZIELBAR als auch für mein Account ein Schedule hinterlegt ist, an welche Tagen und zu welchen Uhrzeiten die Tweets, die ich sammele, veröffentlicht werden. In Twitter Analytics schaue ich nur selten rein.

 

5. Wo verbringt ihr mehr Zeit, auf Twitter, Facebook, Google Plus, Pinterest oder gar XING?

Wie bereits erwähnt, sind meine Lieblingsnetzwerke Google Plus, Twitter und LinkedIn. Hier verbringe ich mehr Zeit als auf den anderen Netzwerken, wo ich auch Profile habe. Durch ZIELBAR verwende ich die meiste Zeit für Twitter.

 

6. Was hat euch Twitter alles gebracht, was konntet ihr damit realisieren bzw. schon erreichen?

Generell konnte ich durch das Netzwerken, nicht nur auf Twitter, nette Menschen aus diversen Ländern kennenlernen und up to date bleiben über Themen, die mich interessieren. Spannend finde ich es immer wieder, wenn ich sehe, dass meine geteilten Artikel favorisiert und retweetet werden, weil das bedeutet, dass andere meine Interessen teilen.

 

7. Postet doch mal in eurem Teilnahme-Beitrag euren letzten Tweet.

Meine beiden letzten Tweets habe ich unten beigefügt (eine Infografik von Pinterest und ein Retweet).

 

8. Nutzt ihr Twitter-Wordpress-Plugins? Welche gibt es da?

Nein, ich nutze gar keine Plugins.

 

9. Nehmt ihr am FollowFriday teil oder ist es euch gleich?

Ich werde ab und zu erwähnt beim FollowFriday, mache aber selbst keine Tweets mit meinen Follow-Empfehlungen. Meine Empfehlungen spreche ich durch das Plussen, Favorisieren, Liken, Kommentieren und Teilen im Social Web aus, wo ich mich immer bemühe, den Autor zu erwähnen.

 

10. Bekommt ihr Traffic aus Twitter auf euren Blog?

Ja, der meiste Traffic kommt von Google+, an 2. Stelle steht Twitter, an 3. Stelle Facebook.

 

11. Kennt ihr einen Twitterer persönlich und offline?

Persönlich kenne ich niemanden, habe aber schon mit einigen telefoniert oder per E-Mail Kontakt gehabt.

 

12. Euer Fazit, was muss über Twitter noch gesagt werden?

Mir gefällt bei Twitter, dass man sich beim Tweeten durch die Zeichenbeschränkung kurz fassen muss. Es ist für mich ein soziales Netzwerk, das ich sehr gerne nutze und auch empfehlen kann.

 

Und wie und warum nutzen Sie Twitter?

 

Und hier noch wie oben angekündigt meine beiden letzten Tweets.

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Claudias praktischer Ratgeber zum Teilen im Internet

Was und wie wir im Internet teilen

Was teilen Sie in den sozialen Netzwerken?
Offline und online teilen

Es ist unglaublich, was wir offline und online alles teilen.

 

Wir teilen im Internet z. B. Erfahrungen, Links oder Artikel in Form von Bewertungen, Blogartikeln, Infografiken, Newslettern oder Onlinezeitungen. Plattform für das Verteilen sind soziale Netzwerke wie z. B. Google+, Twitter und Facebook.

 

In meinem neuen Artikel bei ZIELBAR “Sharing & Caring im Social Web" erzähle ich, was man alles wie im Social Web teilen kann und was es bringt. Hier geht es zum kompletten Artikel.

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Claudias praktischer Ratgeber Wertschätzung beim Networking

Wertschätzung beim Networking

Wie zeigen Sie Wertschätzung beim Networking
Die Bedeutung von Wertschätzung

Wertschätzung ist privat und beruflich ein zentraler Punkt im Umgang mit anderen Menschen.

 

Wie wichtig Wertschätzung bei der Arbeit ist, habe ich im Artikel Mitarbeitermotivation beschrieben.

 

In meinem neuen Artikel bei ZIELBAR beschreibe ich, wie man Wertschätzung beim Networking zeigen kann z. B.:

  • bei Kontaktanfragen,
  • beim Kommentieren in Blogartikeln,
  • beim Kuratieren von Inhalt,
  • im Dialog,
  • beim Helfen,
  • beim Erfahrungsaustausch.

Hier geht es zum kompletten Artikel.

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Claudias praktischer Ratgeber zum Netzwerken

Mein Weg mit Umzüge Meurer

Tipps für den Umzug
Blogartikel "Der perfekte Umzug"

Im Internet habe ich schon viele interessante und nette Menschen kennengelernt. Da möchte ich bei dieser Gelegenheit nicht versäumen, meine sympathischen und manchmal auch etwas übermütigen Team-Kollegen von ZIELBAR zu erwähnen oder die, die sich Zeit für ein Interview genommen haben. Eine komplette Liste würde den Rahmen des Artikels sprengen.

Umzüge Meurer ist ein spezieller Kontakt, den ich auf Google+ kennengelernt habe. Durch die Blogartikel aus dem Leben eines Umzugsunternehmen kam die Inspiration zum Artikel "Der perfekte Umzug".

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Claudias praktischer Ratgeber zu Bilder-Sharing-Portalen

Meine Bilder-Sharing-Portale

Wo veröffentlichen Sie Bilder?
Bilder im Internet teilen

Der Artikel von Stefan Schütz zu einer Blogparade über Fotosharing-Portale in 2014 hat mich auf die Idee gebracht, mal darüber zu schreiben, auf welchen Plattformen ich Fotos, Grafiken und Infografiken teile, im weitesten Sinn alles Bilder.

 

Diese Website wurde ursprünglich erstellt, um Informationen über mich und meine Bücher zu bieten. Zusätzlich habe ich in diversen Netzwerken Profile angelegt, kurze Infos und auch Bilder zu den Büchern veröffentlicht. Das war aber sehr wenig. Nur über meine Bücher zu posten war mir auch zu kommerziell und langweilig. Ich wollte dem eine persönliche Note verleihen. Als ich dann meine Leidenschaft fürs Fotografieren entdeckt habe, kamen noch Alben mit Bildern aus meiner Stadt oder von Ausflügen, von Tieren, aus der Natur oder meiner Backresultate dazu, für die ich entsprechende Alben angelegt habe. Seit es meinen Blog hier gibt, sind die meisten Bilder, die ich veröffentliche, Fotos und Grafiken aus meinen Artikeln.

 

Tipp: Geben Sie allen Bildern bzw. Dateien einen aussagekräftigen Dateinamen (nicht den automatisch vergebenen Namen der Kamera IMG_1492.JPG beibehalten sondern umbenennen in z. B. berberaffe.JPG). Ergänzen Sie eine Beschreibung zum Bild und bei der Verwendung auf einer Website oder im Blog zusätzlich einen Alternativtext. Machen Sie sich gleich am Anfang Gedanken über die Sortierung Ihrer Bilder in Alben auf dem Rechner und in den sozialen Netzwerken. Das erleichtert nicht nur für Sie die Arbeit und das Wiederfinden, sondern ist auch angenehmer für die, die Ihre Bilder anschauen. Welche Programme ich verwende, um Bilder zu bearbeiten oder vorzuführen, habe ich im Artikel Meine Programmempfehlungen beschrieben.

 

Nachfolgend die sozialen Netzwerke, in denen meine Bilder zu finden sind:

 

Google+

Auf meinem Google+ Profil habe ich neben den Fotos für die Fotowand die Alben "Animationen", "Grafiken", "Zitate", "Bücher", "Abendstimmung", "Winter", "Stadtbilder".

Auf meiner Google+ Seite gibt es neben den Fotos von Posts die Alben "Bilder Claudias Blog" (das größte Album), "Essen", "Panoramabilder", "Animationen", "Grafiken", "Infografiken", "Bücher", "Zitate".

Mittlerweile werden aber fast nur bei den Alben der Seite Bilder hinzugefügt. Der Name des Albums kann später auch noch geändert oder das Album oder Bilder können gelöscht werden.

Tipp: Wenn Sie ein Bild in einem Post teilen, können Sie es gleich einem Album hinzufügen. Es können auch ein einzelnes oder mehrere Bilder mit Beschreibung einem Album hinzugefügt und öffentlich geteilt oder das Teilen übersprungen werden (nicht öffentlich teilen). Wenn im Menü Fotos ein Album fehlt, öffnen Sie ein Album, klicken oben rechts über dem Namen des Albums auf "Mehr", danach auf "Alben", um eine Übersicht aller Alben zu sehen.

 

Twitter

In Twitter füge ich jedem Blogartikel das Bild aus dem Artikel bei, lade eigene Infografiken hoch. Wenn ich in Pinterest Infografiken pinne, teile ich manchmal gleichzeitig in Twitter und Facebook. Ab und zu tweete ich auch Bilder von Essen. Ein Bild von getweeteten oder in YouTube positiv bewerteten Videos erscheint ebenfalls im Menü "Fotos und Videos".

Achtung: Das Bild des Videos erscheint nur in diesem Menü, wenn Sie den Original-YouTube-Link verwenden, nicht bei einem gekürzten Link.

 

Facebook

Auf meinem privaten Facebook-Profil habe ich neben den Chronikfotos die Alben "Essen", "Bücher", "Stadtbilder",  "Herbststimmung" und "Videos". Auf meiner Facebook-Seite neben den Chronikfotos die Alben "Zitate", "Bücher" und "Videos". Im Profil teile ich private Fotos (hauptsächlich Bilder von Essen und aus der Stadt) und Infografiken von Pinterest. Auf der Seite teile ich meine Blogartikel oder Artikel über Blogparaden und Bücher.

Auf Facebook kommen besonders gut Bilder von Essen und schönen Stadtbildern an.

 

flickr

Auf flickr habe ich die Alben "Bücher", "Claudias Blog", "Infografiken", "Grafiken", "Videos", "Zitate", "Schöne Orte", "Essen", "Natur", "Tiere", "Dies & Das" und "Animationen". Alle Bilder können mit Titel, Beschreibung und Tags (Suchbegriffen) hochgeladen werden. Es gibt ein Menü zum Organisieren der Alben und Bilder (löschen, Bilder verschieben, Album umbenennen oder Beschreibung dazu ändern, Titel oder Beschreibung der Bilder ändern, Reihenfolge der Alben und Bilder ändern). Wenn man hier Fotos zu speziellen Themen hochlädt, erhält man auch mal eine Einladung von einem Gruppenmanager, das Bild auch in der Gruppe hochzuladen (z. B. Vögel, Kakteen, Kachelöfen, Deutsche Geschichte).  In diesen Gruppen finden sich Gleichgesinnte.

Flickr ist deshalb meine Empfehlung für alle, die gerne fotografieren, ihre Fotos teilen und in Gruppen Fotos zum selben Thema finden wollen.

 

Pinterest

Auf Pinterest gibt es dieselben Alben "Bücher", "Claudias Blog", "Infografiken", "Grafiken", "Videos", "Zitate", "Schöne Orte", "Essen", "Natur", "Tiere", "Dies & Das" und "Animationen". Außerdem die 2 Alben "cheesecake" und "WonderWomen", die nicht von mir sind, wo ich aber meine Pins auch pinnen kann. Hier habe ich eine Einladung zum Pinnen erhalten. " Infografiken" ist meine beliebteste Pinnwand mit den meisten Repins. Alle Pinnwände werden einer Kategorie zugeordnet (z. B. "Architektur", "Bildung", "Fotografie" und einige mehr) und es kann eine Beschreibung ergänzt werden. Nach den Kategorien können auch Pins von anderen gesucht werden. Bei den Bildern ist eine Beschreibung obligatorisch. Selbstverständlich können Alben umbenannt, die Beschreibung dazu geändert und Pins in ein anderes Album verschoben oder gelöscht werden. Wer wie ich Infografiken, Zitate, Bilder von traumhaften Orten und leckerem Essen mag, ist bei Pinterest bestens aufgehoben.

 

SlideShare

Auf Slideshare veröffentliche ich Infografiken und Präsentationen. Beim Hochladen einer Datei können folgende Dinge gepflegt werden "Titel", "Beschreibung", "Tags" (Suchbegriffe), "Kategorie" (z. B. Marketing, Technologie oder Software) und "Sprache". Es empfiehlt sich, diese Daten zu pflegen, damit die Datei besser gefunden und die Reichweite erhöht wird. Zu jeder Datei gibt es eine Analyse, wie oft sie angeschaut, mit "Gefällt mir" markiert, runtergeladen, kommentiert, in LinkedIn, Facebook, Twitter oder Google+ geteilt wurde. SlideShare ist ideal für alle, die ihre Arbeit oder Firma präsentieren wollen.

 

Fazit

Es gibt für jedes Bild mehrere passende Plattformen zum Teilen. Aus der Art der Bilder ergibt sich dann auch die Art der Follower bzw. die Zielgruppe für das Networking.

 

Wie man sieht sind meine Bilder eine bunte Mischung aus verschiedenen Bereichen, die ich in verschiedenen sozialen Netzwerken teile, wo ich unterschiedliche Leute erreiche.

 

Welche Portale verwenden Sie, um Bilder zu teilen?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zur Karriereplanung

Karriereplanung mit XING und LinkedIn

Wie planen Sie Ihre Karriere?
Sind Xing und LinkedIn nützlich für die Karriere?

Karrierebibel hat in Kooperation mit der Deutschen Universität für Weiterbildung zu einer Blogparade Karriereplanung mit XING und LinkedIn: Mit Netzwerk zum Job eingeladen. Wie ich XING nutze habe ich bereits in einer anderen Blogparade beschrieben. Eine Anleitung wie Sie ein Profil auf LinkedIn anlegen mit Erklärvideo finden Sie hier.

Aber fangen wir am Anfang an. Vor noch gar nicht so langer Zeit wurden Bewerbungen mit der Schreibmaschine geschrieben. Wenn man einen Fehler machte, meistens passierte das zum Schluss, musste man von vorn anfangen, da eine Bewerbung mit Korrektur sich nicht gut macht.

Dann kam der Computer mit Word, eine Erleichterung beim Schreiben und Korrigieren. Vor allem konnte man sich eine Vorlage für weitere Bewerbungen erstellen. Blieb nur das Problem, die Bewerbung irgendwo auszudrucken, da nicht jeder einen Drucker zu Hause hat. Wahrscheinlich haben viele heimlich im Büro gedruckt und auch dort die Kopien der Zeugnisse gemacht. Die Unterlagen kamen leider auch abgegriffen, mit Eselsohren oder Kaffeeflecken zurück, so dass man neue Kopien machen musste. Eigentlich wurde empfohlen, immer neue Kopien zu versenden.

Schließlich wurde auch die Bewerbung digital. Einige Firmen haben auf ihrer Website eine Seite mit offenen Stellen, wo man sich auch direkt bewerben kann. Heute genügt meistens der Lebenslauf und das letzte Arbeitszeugnis. Es gibt aber auch noch Firmen, die Bewerbungen per Post haben möchten. In Facebook gibt es Silp und in XING und LinkedIn gibt es die Möglichkeit, Stellen und Stellenanzeigen einzustellen und nach möglichen Kandidaten und Stellen zu suchen.

 

Bei XING sind die folgenden Dinge im Profil wichtig, wenn Sie auf Jobsuche sind:

  • Bei "Ich biete" und "Ich suche" schreiben, welche Kenntnisse Sie haben und welche Arbeit Sie suchen.
  • Die Berufserfahrung mit den Stellen, die Sie bisher hatten und jetzt haben.
  • Ausbildung (was Sie gelernt haben).
  • Sprachen, die Sie sprechen.
  • Qualifikationen (durch Kurse und Prüfungen erworben).
  • Auszeichnungen (bei der Arbeit erhalten).
  • Interessen (Ihre Hobbys).
  • Im "Portfolio" ein Profilbild, eine Präsentation und eine Kurzinfo eingeben.
  • In "Weitere Profile im Netz" Links zu Ihrer Website, Ihrem Blog und Profilen in sozialen Netzwerken eintragen.
  • "Gruppen" zeigt die Gruppen in XING an, in die Sie eingetreten sind. Die Themen sollten zum Profil passen.

Die folgenden Menüs in XING können bei der Jobsuche helfen:

  • Stellenmarkt (Suche nach einem Job mit "Was" und "Wo"). Es können bis zu 5 Suchaufträge angelegt werden, um eine automatische E-Mail zu erhalten, wenn eine passende Stelle eingestellt wird.
  • FutureMe (einen Job nach Beruf, Ausbildung, Fähigkeiten, Ort oder Gehalt suchen).
  • ProJobs (Karrierewünsche eintragen, Lebenslauf erweitern, Dokumente beifügen, Sichtbarkeit einstellen).

Den XING-Newsletter kann ich auch empfehlen. Er besteht aus den Bereichen "Marketing & Werbung" (deutsche Artikel), "Personalie" (Mitteilungen über personelle Änderungen in bekannten Firmen), "Internationale Medien" (englische Artikel), "Arbeiten & Leben" (Artikel aus der Arbeitswelt), "News-Seiten" (News aus diversen Branchen). Manchmal gibt es auch eine Rubrik "Event der Branche" (Information über ein Event) oder "Und sonst so..." (ein Artikel, der auch noch interessieren könnte).

 

Bei LinkedIn sind die folgenden Dinge im Profil wichtig, wenn Sie auf Jobsuche sind:

  • In den Kontaktdaten Ihr Twitterprofil, Link zu Ihrem Blog, Ihrer Website oder anderen Seiten eintragen.
  • Die Zusammenfassung mit einer kurzen Beschreibung über sich.
  • Die Berufserfahrung mit den Stellen, die Sie bisher hatten und jetzt haben.
  • Zertifikate/Diplome (durch Prüfungen erworben).
  • Sprachen, die Sie sprechen.
  • Veröffentlichungen (z. B. Bücher, die Sie geschrieben haben).
  • Kurse, die Sie besucht haben.
  • Kenntnisse und Bestätigungen (z. B. SEO, Marketing, Webdesign), die von Dritten bestätigt werden können.
  • Ausbildung (was Sie gelernt haben).
  • Weitere Informationen mit den Interessen (Hobbys), persönlichen Informationen und Kontaktaufnahme.
  • Empfehlungen von Leuten, die mit Ihnen gearbeitet haben.
  • Gruppen, in die Sie eingetreten sind. Die Themen sollten zum Profil passen.

Die folgenden Menüs in LinkedIn können bei der Jobsuche helfen:

  • Alumni, um ehemalige Mitstudenten zu finden, die vielleicht Tipps für Sie haben.
  • Stellenmarkt, um Stellen zu suchen oder die angezeigten Stellen durchzusehen.
  • Wissenschaft und Bildung , um das passende Studienfach und die passende Hochschule zu finden.
  • Business-Services, um eine Stellenanzeige aufzugeben.

Wie Sie sehen sind die Möglichkeiten in XING und LinkedIn sehr ähnlich mit dem Unterschied, dass Xing für berufliches Fortkommen im deutschsprachigen und LinkedIn besser für den internationalen Raum geeignet ist.

 

Interessant finde ich, dass laut Karrierebibel nur 17 Prozent der 18- bis 29-Jährigen für ihre Karriere diese sozialen Netzwerke nutzen, wo doch gerade die Jüngeren gerne technisch fortschrittlich sind und WhatsApp, Facebook, Skype, Computerspiele nutzen.

 

Hier meine Antworten auf die Fragen von Karrierebibel:

 

Wie lassen sich XING und LinkedIn ganz konkret für die Karriereplanung nutzen?

Beide Netzwerke lassen sich wie oben beschrieben durch das Pflegen eines guten Profils und die Stellensuche für die Karriereplanung nutzen.


Wie gestalten Arbeitnehmer, Studenten und Fachkräfte ihre Karriereplanung?

Da kann ich nur für mich sprechen. Wichtig ist zu wissen, welches berufliche Ziel man erreichen möchte, welche Kenntnisse dazu notwendig sind und wie diese erworben werden können.


Welche Rolle spielen online Netzwerke im beruflichen Kontext?

Ich denke, dass online Netzwerke wie XING und LinkedIn praktisch sind für die Stellensuche und Bewerbungen. Außerdem sind sie nützlich, um berufliche Kontakte zu knüpfen. Die Bestätigung von Kenntnissen und Empfehlungen auf LinkedIn helfen dabei, sich einen guten Ruf aufzubauen.


Wie können Businessnetzwerke wie XING und LinkedIn ein bestehendes Netzwerk ergänzen?

Auch hier kann ich nur für mich sprechen. In Google+, Twitter und Facebook bin ich privat unterwegs, XING und LinkedIn nutze ich beruflich. Mein Favorit ist LinkedIn, da ich dort in diversen Gruppen über Themen, die mich interessieren, auf dem Laufenden bleiben und diskutieren kann.


Welche Strategien und Vorgehensweisen haben sich bei der Karriereplanung via XING und LinkedIn bewährt?

Ein gut gepflegtes Profil, Aktivitäten in Gruppen und das Teilen von interessanten Links sind von Vorteil.


Welche Erfahrungen haben Bewerber und Arbeitnehmer bei der Nutzung von XING und LinkedIn gesammelt?

Meine jetzige Stelle habe ich über XING gefunden, deshalb sind die Erfahrungen positiv.

 

Und wie nutzen Sie XING und LinkedIn beruflich?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Networking

Networking

Welche Tipps haben Sie fürs Networking?
Wie baue ich mir ein Netzwerk auf?

Jeder hat beruflich und privat online und offline sein Netzwerk.
Das sind Familie, Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen im richtigen Leben. Virtuell im Internet haben wir teilweise mit denselben Leuten zu tun und auch mit ganz anderen Menschen, die wir manchmal nur im Netz, manchmal auch persönlich kennen.

 

In folgenden Situationen brauchen wir jemandem aus unserem Netzwerk:

  • Wenn das Kind krank oder der Kindergarten geschlossen ist, wird geschaut, wer Zeit hat, auf das Kind aufzupassen.
  • Wenn etwas kaputt ist oder es Probleme am Computer gibt, fragt man jemanden in seinem Bekanntenkreis, der helfen kann.
  • Wenn man etwas wissen will, fragt man eine Person, die sich auskennt.
  • Wenn man mehr über ein Thema oder die Antwort auf eine Frage zu einem Problem wissen möchte, recherchiert man im Internet in Google, Wikipedia oder entsprechenden Blogs und Foren.

Offline können wir Kontakte durch entsprechende Aktivitäten knüpfen wie z. B. Kurse, Sport und Veranstaltungen bzw. Events.


Für den schnellen Austausch von Kontaktdaten bei Events ist die gute alte Visitenkarte immer noch sehr praktisch und es gibt günstige Möglichkeiten für den Druck.

 

Da es nicht nur beruflich, sondern auch bei Events oft üblich ist, sich kurz vorzustellen, ist es sinnvoll, sich einen sogenannten Elevator Pitch zu überlegen (2 – 3 Sätze mit einer kurzen Zusammenfassung, um den Beruf, ein Produkt, einen Service, eine Firma, Organisation oder andere Dinge zu beschreiben).
Bei der beruflichen Kurzbeschreibung kann neben der Berufsbezeichnung und dem Produkt oder Service, das verkauft wird, eine Besonderheit erwähnt werden, die Interesse weckt, weil eine Hilfe, Vereinfachung oder sonstige Vorteile durch das Produkt/den Service geboten werden.
Bei privaten Veranstaltungen könnte der Elevator Pitch aus einer Beschreibung des Berufs und der Hobbys bestehen und sollte neugierig machen, denjenigen kennen zu lernen.

 

Im Internet lernt man andere Menschen am einfachsten durch soziale Netzwerke, eine eigene Website oder einen Blog kennen und kann Kontakte knüpfen und pflegen.


Nachfolgend stelle ich ein paar soziale Netzwerke vor:

 

Google+
Bei Google+ gibt es die Möglichkeit, ein Profil (meistens privat) und eine Seite (meistens für Firmen) zu erstellen. Für die Erstellung einer Seite ist ein Profil notwendig.
Im Profil gibt es die Menüs "Über mich", "Beiträge", "Foto", "YouTube", "+1", "Bewertungen".
Auf der Seite gibt es die Menüs "Info", "Beiträge", "Foto", "Videos", "Bewertungen".

Welche Menüs angezeigt werden, kann teilweise in den Einstellungen geändert werden.
Die Kontakte in Google+ werden Follower genannt und können in Kreise eingeteilt werden (z. B. Freunde, Arbeitskollegen, IT-Leute, Verkauf, Marketing, etc.).
Es kann Text mit einem Foto, Link, Video, einer Veranstaltung oder Abstimmung (mit mehreren Auswahlmöglichkeiten) gepostet werden und entweder öffentlich mit allen Kreisen, nur bestimmten Kreisen oder privat mit bestimmten Personen geteilt werden.
Außerdem gibt es die Möglichkeit, in Communities einzutreten. Geben Sie einfach im Suchfeld oben das Wort „Communities“ mit dem Thema, das Sie interessiert, ein (z. B. Communities Marketing) und Sie erhalten Communities über Marketing zur Ansicht.
Über Google Mail können Sie einen Chat starten mit Personen, die einen grünen, roten oder gelben Punkt beim Namen in der Kontaktliste links unten haben. Personen, die keinen Punkt haben, können eingeladen werden. Die Nachrichten über Chat können, wenn jemand offline ist, später gelesen werden.
Ebenfalls über Google Mail (Klick auf die Gänsefüßchen links unten) oder über Google+ (Klick auf die Gänsefüßchen rechts oben unter dem Profilbild) gibt es die Möglichkeit über Google Video-Hangouts mit bis zu 10 Personen live zu sprechen und alles aufzunehmen. Das Video-Hangout kann danach in Youtube veröffentlicht werden. Die 2. Variante ist ein Hangout on Air, das live übertragen wird.
Noch ein wichtiger Hinweis, wer Google-Produkte nutzt, sollte immer dieselben Zugangsdaten verwenden, da es sonst Schwierigkeiten gibt, die einzelnen Dienste zu verknüpfen. Wenn jemand Google privat und beruflich für die Firma nutzt, ist allerdings eine Trennung notwendig.

 

YouTube
Da YouTube zu Google gehört, macht es aus SEO-Sicht Sinn, dort Videos zu veröffentlichen, um besser gefunden zu werden. Ob nun Tutorials, Aufzeichnungen von Webinaren, Präsentationen von Produkten und deren Funktionsweise oder Kurzfilme über Firmen, hier kann sehr visuell mit Bild und Ton etwas vermittelt werden.
Vine (für sehr kurze Videos, die über Twitter oder Facebook geteilt werden können) und Vimeo (private Nutzung oder Video-Hosting für Unternehmen) sind weitere Videoportale.
Zur Erstellung und Bearbeitung von Videos kann ich Video easy 4 HD von Magix und MoviePlus X5 von Serif empfehlen.

 

Facebook
Ähnlich wie bei Google+ kann ein privates Profil und eine Seite erstellt werden.
Beim privaten Profil gibt es die "Chronik" mit den Posts, "Infos" über sich, "Freunde" (die Kontakte), "Fotos", die in Alben sortiert werden können, "Mehr" (z. B. Orte, Pinterest, YouTube, Bücher, Musik, Filme, „Gefällt-mir“-Angaben, Gruppen, Sport, Rezensionen). Bei "Mehr" ist frei wählbar, was angezeigt wird. Bei Bücher können z. B. die Lieblingsbücher angegeben werden.
Bei Seiten gibt es die folgenden Angaben: "Chronik", "Info" (Übersicht mit Karte, Seiteninfo mit Daten über die Firma und Meilensteine mit z. B. Awards), "Newsletter" (mit Abomöglichkeit), "Offertanfrage", "Mehr" (z. B. Referenzen, „Gefällt-mir“-Angaben, Fotos, Videos, Veranstaltungen, Bewertungen).  Die Menüs (z. B. Newsletter, Offertanfrage, Veranstaltungen) und die Angaben bei "Mehr" sind je nach Seite unterschiedlich und individuell eingerichtet.
Bei Facebook gibt es auch eine Chat-Funktion.

 

LinkedIn
Ein Netzwerk für berufliche Zwecke zur Job-, Kunden-, Geschäftspartnersuche, besonders zu empfehlen, wenn man beruflich und privat international tätig ist. Im privaten Profil können Angaben zur "Berufserfahrung", "Zertifikate/Diplome", "Sprachen", "Veröffentlichungen", "Kurse", "Kenntnisse" (die von anderen bestätigt werden können), "Ausbildung", "Weitere Informationen" (Interessen, persönliche Informationen, Kontaktaufnahme) gepflegt und ein Profilbild hochgeladen werden. Empfehlungen in LinkedIn von anderen Personen erscheinen ebenfalls im Profil. Firmen können ein Bild, eine Beschreibung und Angaben über Spezialgebiete, die Website, Branche, Typ, Hauptsitz, Unternehmensgröße und das Gründungsdatum einpflegen. Aktuelle Updates (Posts in LinkedIn) werden ebenfalls im Profil angezeigt.
Kontakte können thematisch sortiert werden. Ähnlich wie die Communities in Google+ gibt es in LinkedIn Gruppen. Einfach im Suchfeld oben links auf „Gruppen“ umstellen und einen Begriff eingeben, dann werden Ihnen alle Gruppen zu diesem Begriff angezeigt, wo Sie Mitglied werden können, um zu posten, lesen und diskutieren. Firmen können auf ihrer Seite Artikel posten, Privatpersonen können in Gruppen eigene Artikel posten, Fragen stellen oder Artikel von Dritten teilen. Eine ausführliche Anleitung zum Erstellen eines Profils in LinkedIn mit Video finden Sie hier.

 

Xing
Ähnlich wie LinkedIn, aber nur für den deutschsprachigen Raum.

Beim privaten Profil können "Profildetails" (Slogan, Ich biete, Ich suche, Berufserfahrung, Ausbildung, Sprachen, Qualifikationen, Auszeichnungen, Organisationen, Referenzen, Interessen, Persönliches), ein "Portfolio" (ähnlich wie eine Präsentation), "Weitere Profile im Netz", "Kontakte", "Gruppen", "Events", "Aktivitäten" gepflegt werden.
Eine Unternehmensseite enthält die folgenden Angaben: "Bewertungen von Mitarbeitern", "Über uns", "Auszeichnungen", "Steckbrief" (Unternehmensgröße, Gründungsjahr und Branche) und "Kontakt" (Adresse, Telefon, Fax, E-Mail, Website, Seite gepflegt durch).
Auch hier sind Aktivitäten in Gruppen möglich (Menü "Gruppen" oben und im Suchfeld das gewünschte Thema eingeben). Xing ist auch ideal, um zu Webinaren oder Events einzuladen.

 

Twitter
Ein soziales Netzwerk, in dem Nachrichten mit maximal 140 Zeichen versendet werden können. Es können ein Link, der nicht gekürzt werden muss, um Zeichen zu sparen, und bis zu 4 Bilder hinzugefügt werden. Die Follower können in Listen unterteilt werden, die auf privat (nur für den Benutzer selbst sichtbar) oder öffentlich (für jeden sichtbar) gestellt werden können. Man kann Tweets favorisieren, darauf antworten oder sie retweeten (teilen). Es können Direktnachrichten an Follower geschickt werden. Ideal auch als Nachrichtenplattform, um z. B. seine Followern mitzuteilen, dass die Website gerade wegen Serverproblemen nicht funktioniert, eine Buslinie ausfällt, neue Ware eingetroffen ist, eine Veranstaltung stattfindet, etc.

 

flickr
Wer gerne fotografiert, kann seine Bilder bei flickr veröffentlichen. Es gibt dort auch Gruppen mit speziellen Themen wie z. B. Vögel, Kakteen, Kachelöfen, Deutsche Geschichte, wo die Bilder ebenfalls eingestellt werden können und man weitere Bilder zum selben Thema findet. Es können auch Videodateien hochgeladen werden.

 

Pinterest
Neben den Kategorien "Mode für Frauen", "Essen & Trinken" und "Zitate", die in 1. Linie mit Pinterest in Verbindung gebracht werden, sind Infografiken dort sehr beliebt.
Wer häufig Infografiken erstellt, kann diese auf einer eigenen Pinnwand in Pinterest pinnen. Sie werden gerne mit „Gefällt mir“ markiert und gepinnt. Ein Vorteil ist, dass gepinnte Infografiken beim Anklicken auf den Blogartikel führen, wo man sie gefunden hat, was die Reichweite erhöht. Es können auch Videos von YouTube und Vimeo gepinnt werden.
In Zusammenhang mit Pinterest muss Instagram erwähnt werden, auch ein sehr visuelles Netzwerk, wobei es dort momentan nur im Profil die Möglichkeit einer Verlinkung zur Website gibt. Bei den Anzeigen ist anscheinend geplant, dort aufrufbare Links einzuführen.
 
about.me
Um international Menschen kennen zu lernen, die dieselben Interessen und Fähigkeiten haben, ist about.me eine ideale Plattform. Zu der bisherigen Rubrik „Interessen“, ist jetzt noch neu die Rubrik „Bekannt für“ hinzugekommen. D. h. man kann über diese Angaben einfach Menschen finden, die z. B. auch Autor oder Blogger sind, sich für SEO oder Webdesign interessieren. Eine about.me Seite kann eine Ergänzung zu einer eigenen Website sein, in meinem Fall habe ich sie genutzt, um eine Seite auf Englisch über mich zu haben, da in meinen Kreisen viele sind, die nicht deutsch sprechen.

 

SlideShare
Wer häufig Präsentationen oder Infografiken erstellt, kann diese sehr gut in SlideShare hochladen und teilen und dort andere Präsentationen und Infografiken mit "Gefällt mir" markieren.

 

Die Auswahl des passenden Netzwerkes hängt vor allem vom erwarteten Ziel ab, was man erreichen möchte, z. B. private Kontakte pflegen, Menschen mit denselben Interessen, Kunden oder Geschäftspartner finden, die Produkte oder den Service bekannt machen.

 

Ich kann nur jedem empfehlen, mal in Google den eigenen Namen einzugeben und sich die Suchergebnisse anzuschauen. Bei einer Firma ist diese Suche besonders wichtig. Wenn man auch nach seinen Konkurrenten sucht, erhält man nützliche Infos, welche sozialen Netzwerke oder Online-Branchenverzeichnisse in der jeweiligen Branche für die Auswahl in Frage kommen.

 

Die wichtigsten Punkte beim Anlegen von Profilen in sozialen Netzwerken sind ein gutes Profil-, Hintergrundbild und eine aussagekräftige Kurzinfo/Biographie (s. a. o. bei Elevator Pitch). Das Profilbild kann ein Avatar sein, wenn man kein Bild von sich selbst einstellen möchte, sollte aber auf alle Fälle nicht leer gelassen werden (das berühmte Ei bei Twitter, wenn kein Profilbild hochgeladen wurde). Bei Firmen ist es meist das Logo. Es gibt nicht in allen sozialen Netzwerken ein Hintergrundbild. Bei Google+ und Twitter gibt es Hintergrundbilder zur Auswahl, wenn man kein eigenes hat.

 

Ein neues Profil sieht am Anfang natürlich leer aus, wenn es noch keine Posts und vor allem keine Follower gibt, aber man sollte gerade bei den Followern nichts überstürzen und wahllos folgen und Einladungen aussprechen. Sie können mit entsprechenden Suchbegriffen gezielt nach Leuten und Firmen suchen, deren Interessen Sie teilen oder die thematisch passen. In einigen sozialen Netzwerken erhalten Sie Vorschläge, die Sie sich anschauen können. Bei about.me werden Leute angezeigt, die z. B. denselben Wohnort haben oder dieselben Interessen teilen.
Eine Möglichkeit der Multiplikation von Followern, wenn man in mehreren sozialen Netzwerken unterwegs ist, ist bei neuen Followern zu schauen, in welchen Netzwerken diese sonst noch aktiv sind, um sie dort ebenfalls hinzuzufügen. Wenn das zeitnah geschieht, ist die Chance groß, dass man dort ebenfalls hinzugefügt wird. Wenn Sie jemand hinzufügt oder eine Kontaktanfrage sendet, sollte das Profil angeschaut werden, bevor Sie ebenfalls hinzufügen oder bestätigen.
Es versteht sich eigentlich von selbst, dass man Kontaktanfragen nicht ohne Anrede, ein paar persönliche Worte und Grußformel versendet, statt die oft angebotenen Standardeinladungen zu verwenden. Nach Durchsicht des Profils ergibt sich oft ein Aufhänger, um eine Einladung ins Netzwerk auszusprechen und die Chance der Annahme steigt. Eine kurze Antwort nach Bestätigung einer Kontaktanfrage schafft einen ersten näheren Kontakt.

 

Beim Posten empfiehlt es sich, auf das Thema zu achten, das mit dem Ziel zusammenhängt. Wenn Sie sich als Experte zu einem bestimmten Thema etablieren wollen, erwarten Ihre Follower und Leser (Ihre Zielgruppe) mit der Zeit, immer zu diesem Thema nützliche Infos zu erhalten. Selbstverständlich können Sie thematisch auch mal „fremdgehen“. Wenn Sie nur privat in sozialen Netzwerken unterwegs sind und bloggen, ist das sowieso ihre Entscheidung. Ein paar Posts, Plusse oder Kommentare bei fachfremden Dingen, die Ihre private und persönliche Seite zeigen, geben Ihren Aktivitäten eine menschliche Seite. Die Schwierigkeit dabei ist, das richtige Maß zu finden. Von der Art der Posts hängt es auch ab, was für Follower Sie erhalten. Wenn Sie nur Witze und Zitate posten, ist das ein anderer Kreis als bei SEO-Artikeln.

 

Der wichtigste Punkt beim Netzwerken sind die Interaktionen. Wenn jemand nur über sich selbst postet, nur verkaufen will, nichts mit „Gefällt mir“ markiert, kommentiert oder teilt, kommt das nicht gut an. Es muss ein Austausch stattfinden, ein Geben und Nehmen. Kommentare in sozialen Netzwerken und Blogs sollten zum Thema passen und nicht durch Eigenwerbung spammen.

 

Fazit

Unsere Welt hat sich verändert und wird immer digitaler.

  • Früher waren viele in Vereinen aktiv, die heute meist über Mitgliederschwund klagen. Heute gibt es in den sozialen Netzwerken viele Gruppen, in denen wir unseren Interessen nachgehen können.
  • Es wurden Kurse u. a. bei der Volkshochschule belegt. Bildung und Weiterbildung erfolgt heute oft im Internet über Webinare, Fernstudien mit Online-Vorlesungen, Online-Kurse.
  • Wir besuchen Online-Events, gehen aber auch zu Konzerten, Open-Air-Veranstaltungen und ins Theater oder Kino.
  • Banken schließen Filialen vor Ort, weil immer mehr Menschen Online-Banking machen.
  • Lokale Geschäfte klagen über sinkende Verkaufszahlen, weil immer mehr Menschen online shoppen.
  • Viele lesen heute lieber E-Books statt Bücher in Papierform.
  • Das Smartphone oder Skype und andere Dienste im Internet ersetzen immer mehr das Festnetz.
  • Nachrichten werden über WhatsApp versendet. Wir chatten in sozialen Netzwerken.

Unser Netzwerk und unsere Aktivitäten verlagern sich immer mehr ins Internet.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Networking und sozialen Netzwerken?

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Claudias praktischer Ratgeber zu LinkedIn

Profil auf LinkedIn anlegen

Haben Sie schon ein Profil in LinkedIn?
Checkliste für ein LinkedIn Profil

Viele Menschen sind in sozialen Netzwerken aktiv und LinkedIn wird auch in Deutschland immer beliebter.


In meinem ersten Artikel bei ZIELBAR beschreibe ich

  • die Menüs
  • die Icons
  • den Aufbau eines Profils
  • die Bearbeitung eines Profils

Außerdem ist dem Artikel ein Video-Tutorial beigefügt, um anschaulich das Anlegen bzw. die Pflege eines Profils zu beschreiben.


Hier finden Sie den kompletten Artikel mit Erklärvideo.

 

Wünsche Ihnen viel Erfolg beim Anlegen Ihres Profils und Ihren Aktivitäten auf LinkedIn.

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade zur Kommunikation

Kommunikationsstrategien

Welche Kommunikationsstrategien sind sinnvoll?
Wie ist ist optimale Kommunikation?

Das PR-Gateway Team hat zu einer Blogparade eingeladen Was sind Ihre Kommunikations-Strategien 2015?

 

Laut Wikipedia ist Kommunikation (lat. communicatio = Mitteilung) der Austausch oder die Übertragung von Informationen (Wissen, Erkenntnisse oder Erfahrungen).


Eine Kommunikationsstrategie ist ein Plan, um ein Kommunikationsziel zu erreichen. Dieser Plan gliedert sich in 4 Punkte:

  1. Mit wem kommuniziert werden soll z. B. mit Mitarbeitern oder (potentiellen) Kunden.
  2. Wie kommuniziert werden soll z. B. persönlich, telefonisch, schriftlich oder virtuell über das Internet. Das entsprechende Medium/Gerät z. B. Meeting, Telefon, Skype, E-Mail, soziale Netzwerke.
  3. Was kommuniziert werden soll z. B. betriebliche Veränderungen oder Informationen über neue Produkte.
  4. Was erreicht werden soll z. B. Mitarbeiter informieren und instruieren, etwas verkaufen oder Neukunden gewinnen (Ziel).

Für eine erfolgreiche Kommunikationsstrategie ist eine Analyse notwendig. Was in der Firma gemacht wird, wie sich die Firma und ihre Produkte präsentieren möchte, was die Konkurrenz macht und welche Erfolge es gibt bzw. gab. Welchen Ruf möchte sich die Firma aufbauen, welche Firmenphilosophie vermitteln? Z. B. deutsches Unternehmen mit Qualitätsprodukten, zuverlässiger Service.

 

Was sind für Sie erfolgreiche Kommunikationsstrategien?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Nach der Analyse wird entschieden, welches soziale Netzwerk passt, ob ein Newsletter oder Blog Sinn machen, ob Prospekte, Anzeigen, Videos, Podcasts, Webinare in Frage kommen. Es muss von Anfang an klar sein, dass es nicht ausreicht, ein Profil in einem sozialen Netzwerk anzulegen, einen Blog oder Newsletter zu starten, wenn es nicht regelmäßig Neuigkeiten gibt, die dort veröffentlicht werden können. Wichtig ist, dass bei allen Werbemitteln dasselbe Logo, ähnliche Farben verwendet werden für die Wiedererkennbarkeit/Corporate Identity. Kurz gesagt: Erfolgreiche Kommunikationsstrategien bringen den gewünschten Erfolg.


Auf welche Herausforderungen sind Sie bei der Umsetzung vergangener Kommunikationsstrategien gestoßen?

Es ist schwierig eine Strategie durchzusetzen, wenn die Vorgesetzten nicht überzeugt werden können, skeptisch sind und Zweifel haben. Außerdem können Kommunikationsstrategien nie von einer Person allein fest- und durchgesetzt werden, dazu braucht es Mitarbeiter aus diversen Abteilungen, die die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen.


Welche Kommunikationsstrategien sind für Sie 2015 besonders interessant?

Dieselben Strategien wie in 2014:

  • Firmen kommunizieren in 1. Linie über eine eigene Website. Gerade kleinere Betriebe haben oft noch gar keine Website. Diese muss mobilfreundlich sein, da immer mehr Menschen auf Mobilgeräten suchen. Sie muss die Firma und deren Produkte/Serviceleistungen gut darstellen und alle notwendigen Informationen und Kontaktdaten liefern.
  • An sozialen Netzwerken kommt meiner Meinung nach keiner vorbei. Sie führen Traffic auf die Website und helfen dabei, einen guten Ruf online aufzubauen, indem man seinen guten Kundenservice öffentlich zeigt.
  • Ein Firmenblog kann nützlich sein, wenn dort (neue) Produkte, Produkteigenschaften oder Funktionen vorgestellt werden. Wenn mit den Kunden interagiert und Fragen gestellt werden, können Firmen durch die Kunden nützliche Informationen zur Verbesserung der Produkte/der Serviceleistungen erhalten.
  • Mit einem Newsletter können ebenfalls Produktinfos an Kunden weitergegeben und auf Neuigkeiten und Verbesserungen aufmerksam gemacht werden.
  • Videos sind ein optimales Medium, um einfach und anschaulich Produktfunktionen zu erklären. Man hat festgestellt, dass Produkte, bei denen nicht nur Bilder von mehreren Seiten, sondern auch Videos zur Verfügung stehen, online mehr gekauft werden.
  • Webinare (oder auch Podcasts) sind in Deutschland noch nicht so verbreitet, haben aber durchaus Potential, um neue Kunden zu gewinnen. Bei einem Online-Seminar können im Internet einfach und schnell sehr viele Menschen erreicht werden, um die eigenen Produkte/Serviceleistungen vorzustellen. Meist ist es üblich, den Teilnehmern zum Schluss als Dank für die  Teilnahme eine gratis PDF-Datei zum Download oder eine vergünstigte Beratung oder Schulung anzubieten.

Wie recherchieren Sie relevante Themen, mit denen Sie Ihre Kommunikationsstrategien langfristig füllen können?

Ich lese sehr viel und recherchiere im Internet. Dazu sind die sozialen Netzwerke wie Google+, Twitter und LinkedIn, Gruppen in LinkedIn oder Communities in Google+ geeignet. Außerdem habe ich einige Blogs abonniert mit Themen, die mich interessieren.

 

Welche Ergebnisse erhoffen Sie sich durch die Umsetzung Ihrer Kommunikationsstrategien?

Von meinen privaten Kommunikationsstrategien erhoffe ich mir, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben und nette, kompetente Menschen kennen zu lernen, mit denen ich über interessante Themen diskutieren kann.

 

Kennen Sie Best Practice Beispiele, die erfolgreiche Kommunikationsstrategien umsetzen? Sind das besondere Vorbilder, an denen Sie sich für zukünftige Kommunikationsstrategien ein Beispiel nehmen?

Ich finde die Videos von KLM, einer niederländischen Fluggesellschaft, ein sehr schönes Beispiel wie man zeigen kann, dass Kundenservice und Wertschätzung der Fluggäste wichtig sind.


Wenn Sie ein unerschöpfliches Budget zur Verfügung hätten, wie würden Sie Ihre Kommunikationsstrategien dann gestalten?

Ich würde einen Social Media Manager einstellen und diese Aufgabe nicht einem Auszubildenden oder Mitarbeiter als Zusatzjob aufs Auge drücken, die Website mit responsive Webdesign gestalten und Geld zur Verfügung stellen für die oben erwähnten interessanten Strategien, die sich nach Analyse als sinnvoll erweisen.

 

Zu welchen Themen und Strategien wünschen Sie sich Nachholbedarf bzw. eine intensivere Diskussion innerhalb der Branche?

Ich würde gerne mehr darüber lesen, welche Strategien in welcher Branche am besten funktionieren mit Erfahrungswerten und Beispielen aus der Praxis.

 

Bei der Kommunikation stellt sich für mich auch die Frage, ob es nur um Imagepflege geht, ein Bild der Firma zu vermitteln, das nicht immer echt ist, oder ob man ehrlich kommunizieren und ehrlich verkaufen möchte, um authentisch zu sein.

 

Welche Kommunikationsstrategien haben Sie?

 

Ergänzung am 26.01.15

Nicolas Scheidtweiler hat zu einer Blogparade Erwartungen an das Kommunikations-Jahr 2015 eingeladen, bei der ich diesen Artikel auch eingereicht habe. Für mich steht die Website im Mittelpunkt der Kommunikation und alles, was man wie oben erwähnt tun kann, um Besucher auf die Website zu bekommen, dort zu halten und Produkte und Service vorzustellen.

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Wie nutzen Sie XING?

Wie nutzen Sie XING?

Welches soziale Netzwerk passt?
Große Auswahl an sozialen Netzwerken

Staffxperts GmbH hat zu einer Blogparade Wie nutzen Sie XING? eingeladen.

 

XING wurde in 2003 unter dem Namen OpenBC (Open Business Club) gegründet und 2007 in XING umbenannt. Betreiber ist die XING AG in Hamburg. XING ist ein soziales Netzwerk mit deutschsprachiger Zielgruppe (Deutschland, Österreich und Schweiz).

 

Es gibt bei XING eine kostenlose Basis-Mitgliedschaft und eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft. Wie überall hat man bei der kostenlosen Version eingeschränkte Funktionen und weniger Möglichkeiten.

 

Privatpersonen und Unternehmen können ein Profil erfassen mit Informationen zur Person (Ich biete, Ich suche, Berufserfahrung, Ausbildung, Sprachen, Qualifikationen, Auszeichnungen, Organisationen, Interessen, Persönliches, Portfolio für Bilder und PDF-Dateien, weitere Profile im Netz, Gruppen, Events, Aktivitäten) bzw. zur Firma (Über uns, Neuigkeiten, Bewertungen, Mitarbeiter, Jobs, Steckbrief mit Infos über Unternehmensgröße, Gründungsjahr und Branche, komplette Kontaktdaten). Es kann nach Personen/Mitgliedern (z. B. ehemaligen Arbeitskollegen) und Unternehmen gesucht werden.

 

Mit der Basis-Mitgliedschaft sieht man nach der Anmeldung im Menü Startseite Neuigkeiten der eigenen Kontakte (Beiträge, empfohlene Links, neue Kontakte, Webinare und Events). Profilbesucher und die nächsten Geburtstage der Kontakte werden rechts angezeigt.

 

XING ist ideal für Leute, die im deutschsprachigen Raum eine neue Stelle suchen, oder Firmen, die Stellenanzeigen einstellen und nach neuen Mitarbeitern suchen möchten. Die Stellensuche war für mich der Grund, ein Profil in XING anzulegen. Hat auch tatsächlich über XING geklappt.

Über das Menü Jobs kann nach Eingabe von Was (Position oder Unternehmen), Wo und einem Umkreis in km nach einer offenen Stelle gesucht werden. Es gibt auch die Möglichkeit, bis zu 5 Suchaufträge mit den entsprechenden Angaben anzulegen, um eine automatische E-Mail zu erhalten, wenn eine neue Stellenanzeige den Angaben entspricht.

 

Im Menü Gruppen kann nach Kategorien sortiert nach passenden Gruppen gesucht werden, die thematisch interessieren. Bei den Gruppen habe ich in LinkedIn bessere Erfahrungen gemacht, weil dort mehr interessante Beiträge eingestellt und Informationen und Meinungen ausgetauscht werden. Das hat meiner Meinung nach etwas mit der deutschen Mentalität zu tun.

 

Im Menü Events kann man die Events, Webinare und Seminare der eigenen Kontakte ansehen und erhält Empfehlungen für weitere Veranstaltungen. Hier sieht man auch die Veranstaltungen, zu denen man sich angemeldet hat oder die, an denen man bereits teilgenommen hat. Da ich gerne Events vor Ort besuche und an Webinaren teilnehme, ist XING ideal für mich, um über neue Veranstaltungen Infos zu erhalten.

 

Fazit: Zur beruflichen und privaten Pflege von vorhandenen oder Knüpfen von neuen Kontakten (Kunden, Geschäftspartnern, Arbeitskollegen, etc.), zur Stellensuche und für die Organisation und Teilnahme von/an Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum kann ich XING empfehlen.

 

Meine Favoriten sind allerdings LinkedIn und Google+. Hier gibt es noch einen Artikel von mir über Soziale Netzwerke und Blogs.

 

Und wie nutzen Sie XING oder haben Sie einen anderen Favoriten?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Blogs gegen Social Media

Blogs gegen Social Media

Was bringt mehr ein Blog oder Social Media?
Vor-/Nachteile von Blogs & Social Media

Marco vom K! – Blog hat zu einer Blogparade eingeladen Blogs versus Social Media.

Ob nun beruflich oder privat, bevor man einen Blog oder ein Profil in einem sozialen Netzwerk erstellt, muss überlegt werden, welches Ziel man verfolgt.

 

Ein Blog eignet sich hervorragend, um Artikel über ein bestimmtes Thema zu veröffentlichen.

Es gibt auch immer mehr Firmenblogs, wo über firmenbezogene Themen und Trends gebloggt wird. Über Kommentare kann ein Meinungsaustausch oder eine Diskussion entstehen. Beide Seiten können interessante Informationen erhalten.

 

Als Alternative kann in einem Presseportal veröffentlicht werden, allerdings kann es dort passieren, dass der Artikel an bestimmte Vorgaben angepasst werden muss oder nicht angenommen wird. Im eigenen Blog kann jeder machen, was er will.

 

Soziale Netzwerke wie Facebook, Google+, Twitter, Pinterest, YouTube, usw. eigenen sich hervorragend, um Bilder, Videos und Informationen öffentlich zu teilen. Der Nachteil ist, dass dort so viel veröffentlicht wird, dass alle Posts immer weiter nach unten rutschen und auch nicht mehr so gut gefunden werden.

 

Als Alternative bietet sich eine Seite News oder Aktuelles auf der Website an, da dort an einer Stelle Neuigkeiten veröffentlicht werden können. Viele bieten auch einen Newsletter an, den man per E-Mail abonnieren kann.

 

In der Regel machen Blogger in sozialen Netzwerken Werbung für ihre Blogs und posten nach Veröffentlichung eines neuen Artikels. Kommentare, die in sozialen Netzwerken gemacht werden, gehen leider verloren und sind nicht im Blog sichtbar.

 

Über eins muss man sich im Klaren sein, es reicht nicht, den Blog oder das Profil im sozialen Netzwerk zu erstellen und dann einfach abzuwarten. Es muss regelmäßig etwas veröffentlicht werden, ein Austausch mit Lesern, anderen Bloggern, usw. stattfinden, neue Kontakte gewinnen und pflegen.

 

Was besser ist, hängt vom Land, der Branche und dem Ziel/den Erwartungen ab. Eine Kombination von Blog und sozialen Netzwerken ist ideal. Ich denke, dass weder Blogs noch soziale Netzwerke aussterben werden. Es wird einfach immer wieder neue und alte nicht mehr geben.

 

Wo sind Sie lieber aktiv im Blog oder in sozialen Netzwerken?

 

Der Beitrag passt auch zur Frage Ist die Zeit des Bloggens vorbei? vom Webmaster Friday.

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Claudias praktischer Ratgeber Blogstöckchen Twitter

Fragen zu Twitter

Was wird auf Twitter getweetet?
Wer verwendet Twitter?

Habe bei Hans Reuter ein Blogstöckchen (den Link gibt es leider nicht mehr) All about Twitter aufgehoben. Hier meine Antworten auf seine Fragen:

 

1. Wer bist du auf Twitter?

Mein Name auf Twitter ist ClaudiaDieterle.

 

2. Nutzt du Twitter vorwiegend privat oder beruflich?

Ich nutze Twitter ausschließlich privat.

 

3. Wieviel Zeit pro Woche nimmst du dir für Twitter?

Ich nutze Twitter nur werktags bis ca. 30 Minuten.

 

4. Auf welchen Social-Media-Kanälen bist du aktiv?

Neben Twitter bin ich auch auf Google+ und Facebook aktiv und den sozialen Netzwerken, die man rechts sieht.

 

5. Welche Position nimmt Twitter für deine Kommunikation in all deinen Social Media-Kanälen ein?

Wenn ich einen neuen Blogartikel oder andere Dinge veröffentliche, poste ich darüber auf Twitter, Google+ und Facebook, die in dieser Beziehung gleichwertig sind. Die meiste Kommunikation findet auf meinem privaten Profil Google+ und auf meiner Google+ Seite statt. Auf Twitter gibt es manchmal kurze Dialoge.

 

6. Organisierst du Tweet-ups bzw. nimmst du daran teil?
Da musste ich erstmal schauen, was das konkret ist (Tweetup = eine Wortschöpfung aus tweet und meetup, ein Treffen, das auf Twitter organisiert wurde). Habe keine Erfahrungen, weder als Organisator noch als Teilnehmer.

 

7. Wofür verwendest du Twitter vorwiegend?

Ich verwende Twitter zum Veröffentlichen meiner Neuigkeiten und zum Favorisieren und Retweeten von Dingen, die mir gefallen.

 

8. Welche Gesamtnote von 1 – 6 würdest du Twitter geben und wieso?

Da ich mich gerne kurz fasse, bin ich ein Fan von Twitter, finde aber, dass das Profil bei Google+ übersichtlicher ist, deshalb nur eine 3.

 

9. Welche Tools nutzt du mit welcher Hardware für deine Aktivitäten auf Twitter?
Ich nutze für meine Aktivitäten auf sozialen Netzwerken gar keine Tools und bin nur am Laptop online.

 

Und wie nutzen Sie Twitter?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Social Media

Social Media & Soziale Netzwerke

Kommunikation gestern und heute
Welche sozialen Netzwerke auswählen?

Alexander Liebrecht hat zu einer Blogparade Social Media und Soziale Netzwerke eingeladen. Nachfolgend meine Antworten zu seinen Fragen:

 

1. Welche der genannten Social Networks nutzt du – Twitter, Facebook, Google+, Xing, Pinterest, Linkedin und andere?

Ich nutze alle genannten Netzwerke und zusätzlich die Netzwerke, die man rechts bei den Icons sieht. Hauptsächlich bin ich bei Google+, Twitter und Facebook aktiv. Bei flickr und Pinterest stelle ich meine Bilder ein.


2. Wie lange nutzt du diese Social Media Kanäle schon?

Angefangen habe ich im Oktober 2012 mit einem privaten Google+ Profil. Dann sind nach und nach immer mehr dazu gekommen, weil ich ausprobieren wollte, was es gibt.


3. Was bedeutet für dich Social Media?

Social Media bedeutet für mich die Möglichkeit, beruflich und privat im Internet Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, um Informationen auszutauschen.


4. Hat sich dein Nutzungsverhalten im Internet geändert, seitdem du diese Social Media Kanäle nutzt?

Ja, ich recherchiere gerne im Internet. Mit der Zeit merkt man, auf welchen Webseiten oder sozialen Netzwerken man genau das findet, was man sucht.


5. Welche Vorteile siehst du in der Nutzung von Social Media?

Die Vorteile habe ich schon unter Punkt 3 und 4 erwähnt.


6. Welche Nachteile siehst du in der Nutzung von Social Media?

Die Nachteile sind ein Rückgang der persönlichen Kommunikation und die Gefahr, dass im Internet alles öffentlich ist und man sorgfältig mit Daten umgehen muss.


7. Bloggst du noch regelmäßig oder bist du überwiegend auf Social Networks aktiv?

Ich habe 3 verschiedene Blogs auf dieser Website, bei Google Blogger und WordPress, wo ich regelmäßig blogge und bin in den unter Punkt 1 erwähnten sozialen Netzwerken aktiv, vor allem, wenn ich neu gebloggt habe.


8. Was erwartet uns nächstes Jahr im Bereich von Social Media? Wird der Boom anhalten und kommt irgendwann mal eine Flaute?
In 2014 wird die Verwendung von Social Media beruflich und privat weiter zunehmen. Responsive Webdesign und Mobiles Marketing werden wichtiger, da immer mehr auf Mobilgeräten gesurft wird.

 

Hier ist noch ein Blogartikel zum Thema Soziale Netzwerke und Blogs. Wie ist Ihre Meinung zu Social Media und Sozialen Netzwerken?

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Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Social Media Profis

Anforderungen an Social Media Profis

Was muss ein Social Media Profi können?
Was ist ein Social Media Profi?

Hannelore Becker hat zu einer Blogparade (den Link gibt es leider nicht mehr) aufgerufen zum Thema Was macht einen Social Media Profi aus?

Laut Wikipedia bezeichnet Social Media digitale Medien und Technologien, um mediale Inhalte zu erstellen und auszutauschen.

2 Gerüchte halten sich hartnäckig, wenn es um Social Media geht:

  1. Social Media ist kostenlos. Das Einrichten eines Profils ist zwar, wenn man keine erweiterten Funktionen wünscht oder Werbung schalten will, kostenlos, aber die Zeit und Arbeit, ein Profil zu erstellen und pflegen darf nicht vergessen werden.
  2. Social Media kann vom Lehrling einfach so nebenher gemacht werden. Falsch, die Arbeit ist zeitintensiv und benötigt ein Profil an Charaktereigenschaften und Kenntnissen.

Nachfolgend die Anforderungen, die ein Social Media Profi meiner Meinung nach haben muss:

  • Eine Begeisterung für das Internet und seine technischen Möglichkeiten.
  • Wissbegierde und Neugier, sich auf dem Laufenden zu halten, da das Internet sehr schnelllebig ist und es ständig Neuerungen und Änderungen gibt.
  • Marketing Kenntnisse, da es letztendlich darum geht, die Firma, das Produkt bzw. den Service zu verkaufen.
  • Einen guten Umgangston, da auch im Internet Höflichkeit und Anstand, die sogenannte Netiquette, von Bedeutung sind.

  • Einwandfreie Grammatik- und Rechtschreibkenntnisse, da es sehr peinlich ist, wenn der Text, der gepostet wird, voll mit Fehlern ist.

  • Flexibilität bei Änderungen, Neuerungen und kritischen Situationen für entsprechende Anpassungen.

  • Fingerspitzengefühl und Diplomatie, auch in unangenehmen Situationen schnell und angemessen zu reagieren, wenn z. B. ein Kunde öffentlich die Firma kritisiert. 

Hier noch ein Überblick zu sozialen Netzwerken und Blogs.

Welche Anforderungen an den Social Media Profi fehlen? Bitte ergänzen.

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Claudias praktischer Ratgeber zum Internet Soziale Netzwerke

Konten in sozialen Netzwerken

Was passiert mit den Daten im Netz?
Können Daten im Netz gelöscht werden?

Fast jeder ist heute in einem oder mehreren sozialen Netzwerken vertreten wie z. B. Facebook, Google+ oder Twitter. Beim Anlegen eines Profils muss sich jeder überlegen, welche Daten, Informationen und Bilder er/sie über sich öffentlich einstellt. Da man nie weiß, wer z. B. Bilder runtergeladen und geteilt hat, können Daten im Netz nicht komplett gelöscht werden und es sollte gut überlegt werden, was man postet oder tweetet.

Viele Personalchefs schauen sich das Profil eines Bewerbers im Internet an.
Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, was mit Konto, Profil und Daten geschehen soll, wenn man das Konto nicht mehr nutzt oder stirbt.
Bei Google hat man die Wahl mit dem Kontoinaktivitäts-Manager:

  • Kontakte hinzufügen, die benachrichtigt werden sollen, dass das Konto nicht mehr genutzt wird.
  • Konto nach einer bestimmten Frist auf inaktiv ändern.
  • Konto vollständig löschen.

Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, was Sie öffentlich machen und was mit Ihrem Konto geschehen soll, wenn Sie es nicht mehr nutzen?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Internet Kommunikation heute

Kommunikation gestern und heute

Wie wird heutzutage kommuniziert?
Sprechen wir noch miteinander?

Früher war das Telefonieren teuer, man hat nur das Nötigste und Wichtigste gesprochen und besprochen. Die persönliche Kommunikation stand im Vordergrund.
Heute ist man mit Smartphone und über die sozialen Netzwerke im Internet jederzeit erreichbar. Auf Facebook wird gefragt „Was machst du gerade?“. Auf Google+ „Was gibt’s Neues?“ Es werden im Internet regelmäßig Statusmeldungen über die Aktivitäten gemacht. Wenn man zusammensitzt, läutet früher oder später ein Handy, es werden Spiele gemacht, Bilder ausgetauscht, usw. Sprechen wir noch richtig miteinander oder posten wir lieber? Es gibt Berichte über Abhängigkeit, wenn jemand die folgenden Fragen mit „ja“ beantwortet:

  1. Sind Sie noch vor dem Duschen, Anziehen und Frühstücken im Netz?
  2. Rufen Sie im Bett noch schnell Statusmeldungen ab oder posten eigene?

Wie und worüber kommunizieren Sie am liebsten?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Internet Kontakte Soziale Netzwerke

Kontakte in sozialen Netzwerken

Die Zahl der Kontakte in sozialen Netzwerken
Kontakte, Follower, Kreise

Heutzutage ist fast jeder in einem oder mehreren sozialen Netzwerken wie z. B. Facebook, Google+, Twitter, flickr, Pinterest, Xing oder LinkedIn aktiv.

 

Manche haben mehrere 100 oder 1000 Kontakte. Aber sind das wirklich echte Kontakte? Kennt man seine „Follower“ oder ist es nur ein Kontakt nach dem Motto „folge mir und ich folge dir“?

 

Nicht jede Kontaktanfrage sollte blindlings bestätigt werden, sondern folgende Punkte geprüft werden: 

  •  Ist ein Benutzerbild vorhanden?
  •  Ist ein Profil mit Infos zur Person oder Firma vorhanden?
  •  Sind Beiträge vorhanden?
  • Findet eine Interaktion mit anderen Personen statt?

Ein Kontakt kann ein Kunde, Geschäftspartner, Mitarbeiter oder Freund werden.

Wie sind Ihre Erfahrungen in sozialen Netzwerken?

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Claudias praktischer Ratgeber zum Internet Kommunikation Soziale Netzwerke

Kommunikation und soziale Netzwerke

Kommunikation früher und jetzt
Soziale Netzwerke weltweit

Die Nutzung und Bedeutung sozialer Netzwerke nimmt immer mehr zu. Während früher eher persönlich oder per Post oder Telefon kommuniziert wurde, geschieht das heute oft über soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Google+, Pinterest, tumblr, viadeo, Delicious, Qype und anderen. Regelmässig entstehen neue soziale Netzwerke.

 

Private Nutzung

Finden von ehemaligen Mitschülern, Kommilitonen, Kollegen, etc., Kontakte pflegen, Fotos und Nachrichten austauschen.

 

Berufliche Nutzung

Eine Firma und deren Produkte oder Serviceleistungen im Internet bekannt zu machen und einen Ruf bzw. Marke aufzubauen.

 

Aber die weltweite Vernetzung hat auch Nachteile. Durch die ständige Verfügbarkeit werden Menschen krank.

In welchen sozialen Netzwerken sind Sie vertreten und warum?

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