Blogartikel Webmaster Friday

Artikel mit Themen vom Webmaster Friday.

Claudias praktischer Ratgeber zur Zuverlässigkeit

Die Bedeutung von Zuverlässigkeit

Wem reichen Sie die Hand?
Sich die Hände reichen, ein Zeichen von Vertrauen

Dieses Mal geht es beim Webmaster Friday um das Thema Verlässlichkeit und unzuverlässige Menschen.

 

Beim Wort Verlässlichkeit denke ich an Menschen und auch Geräte.

 

Von einem zuverlässigen Menschen erwarte ich, dass

  1. er/sie sich an Zusagen und Absprachen hält.
  2. ich bei einem Problem Unterstützung erhalte.
  3. er/sie ehrlich ist
  4. er/sie vertrauenswürdig ist.
  5. er/sie pünktlich ist.

Von einem zuverlässigen Gerät erwarte ich, dass

  • es funktioniert, wenn ich es einschalte.
  • es einwandfrei arbeitet.
  • ich kleinere Probleme selbst beheben kann.
  • es keine Schwierigkeiten betreffend Ersatzteilen gibt.

Hier meine Antworten auf die Fragen von Martin Mißfeldt:

 

Wie wichtig ist Verlässlichkeit? Der Webmasterfriday lag nun viele Wochen länger als geplant brach. Nervt Euch so was?

Verlässlichkeit ist für mich ein sehr wichtiger Punkt. Dass es beim Webmasterfriday eine längere Pause gab, finde ich nicht schlimm oder nervig, da alles auf freiwilliger Basis ist und es deshalb auch keinen Grund für einen Vorwurf der Unzuverlässigkeit gibt.


Gibt es andere Beispiele der Unzuverlässigkeit, die Euch negativ in Erinnerung geblieben sind?

1. Zuverlässigkeit heißt für mich in erster Linie, dass sich jemand an Zusagen und Absprachen hält. Wenn mir jemand zugesagt hat, etwas zu reparieren, bei etwas zu helfen, etc. und es wird nicht gemacht, finde ich das nicht in Ordnung, weil ich dann meist sehr kurzfristig anderweitig planen muss.

 

2. Bei einem Menschen, auf den ich mich verlassen kann, weiß ich, dass ich gefragt und ungefragt Unterstützung erhalte, wenn es ein Problem gibt. Es gibt ein italienisches Sprichwort "Freunde sind wie Regenschirme, wenn es regnet findet man sie nie.", das nicht auf zuverlässige Freunde sondern auf unzuverlässige Menschen zutrifft.

 

3. Ehrlichkeit gehört für mich auch zur Verlässlichkeit. Ich lege Wert darauf, mich darauf verlassen zu können, eine ehrliche Meinung zu hören. Unehrlichkeit setze ich mit Unzuverlässigkeit gleich.

 

4. Verlässlichkeit und Vertrauen gehören für mich zusammen. Ich vertraue Menschen, auf die ich mich verlassen kann, und ich verlasse mich auf Menschen, denen ich vertrauen kann.

 

5. Pünktlichkeit gehört ebenso zur Verlässlichkeit dazu. Man sollte sich schon bemühen, zur vereinbarten Zeit am vereinbarten Ort zu sein. Wenn es später wird, ist eine kurze Info angebracht. Da fast jeder ein Smartphone besitzt, ist ein kurzer Anruf oder eine SMS im Normalfall kein Problem. Verspätungen bis zu ca. 30 Minuten sind für mich (auch ohne kurze Info) akzeptabel, es kann immer mal etwas dazwischen kommen. Wenn ich zu Hause auf jemanden warte, sehe ich das lockerer, da ich immer irgendwie beschäftigt bin. Wenn ich irgendwo stehe wie bestellt und nicht abgeholt, ist eine große Unpünktlichkeit, die keinen guten Grund hat, ärgerlich. Letztendlich ist Pünktlichkeit nur eine Sache der Planung. Es ist keine gute Entschuldigung, wenn jemand wegen dem üblichen Berufsverkehr am Morgen oder Abend zu spät kommt. Dann wurde einfach nicht genügend Zeit eingeplant. Bei Verabredungen muss einfach eine für beide Seiten passende Uhrzeit ausgemacht werden, damit jeder pünktlich kommen kann.

Bei Menschen, die immer zu spät kommen, plane ich die Verspätung ein, so dass es mich nicht mehr stört. Dumm ist nur, wenn ich absichtlich zu spät komme und dann kommt die andere Seite ausnahmsweise pünktlich.


Gibt es Dinge, wo Unzuverlässigkeit gar nicht geht – und andere, wo es dann nicht so schlimm ist?

Ja, z. B. im Straßenverkehr, wo ich mich darauf verlassen können sollte, dass sich alle an die Regeln halten. Menschen, die z. B. mit überhöhter Geschwindigkeit, betrunken oder auf der falschen Seite Auto fahren, gefährden nicht nur sich, sondern auch andere. Beim Arzt oder im Krankenhaus muss ich mich als Patient darauf verlassen können, dass ich nach bestem Wissen und Gewissen behandelt werde.

Generell kommt es darauf an, was die Konsequenz von Unzuverlässigkeit ist oder sein könnte. Wenn es um Leben und Tod geht, geht es gar nicht. Dagegen ist Unpünktlichkeit nicht so schlimm.

Je weniger Unannehmlichkeiten oder Umstände ich wegen der Unzuverlässigkeit eines anderen habe, desto lockerer sehe ich das auch. Umgekehrt bin ich natürlich umso mehr verärgert, wenn ich dadurch Schwierigkeiten habe.


Wie geht ihr mit den Unzuverlässigen um? Kritisiert ihr das auch offen – oder ärgert Ihr Euch im Stillen und merkt Euch das einfach für später?

Ich spreche offen darüber, da oft keine böse Absicht dahinter steckt. Es macht keinen Sinn, sich im Stillen zu ärgern, wenn das Gegenüber gar nicht weiß, warum man sich ärgert. Unzuverlässige Menschen versuche ich zu vermeiden, was beruflich und privat nicht immer möglich ist.


Oder drückt ihr auch mal ein Auge zu, nach dem Motto: Im Zweifel für den Angeklagten?
Beim ersten Mal drücke ich auf alle Fälle ein Auge zu und im Zweifel bin ich auch immer für den Angeklagten, weil ich die Hintergründe für (vermeintliche) Unzuverlässigkeit nicht immer kennen kann. Aber nach einem offenen Gespräch bin ich irgendwann nicht mehr bereit, immer die Augen zu schließen.

 

Fazit

Menschen geben sich zur Begrüßung, zum Abschied, zum Bedanken, zum Entschuldigen, zur Versöhnung und vielen anderen Gelegenheiten die Hand. Kleine Kinder gehen an der Hand der Eltern, weil sie sich darauf verlassen, von ihnen beschützt zu werden. Unzuverlässigen Menschen reiche ich nicht gerne die Hand.

 

Welche Bedeutung hat Zuverlässigkeit für Sie?

mehr lesen 5 Kommentare

Claudias praktischer Ratgeber zu Zielgruppen

Zielgruppen im Blog

Zu welcher Zielgruppe gehören Sie?
Welche Zielgruppe hat ein Blog?

Diese Woche geht es beim Webmaster Friday um das Thema Habt Ihr eine Zielgruppe? Wenn man etwas verkaufen möchte, braucht man ganz klar eine Zielgruppe. Einem Mann mit Glatze ein Shampoo verkaufen zu wollen, ist sinnlos. Ein Blog braucht Leser. Bei Themenblogs über Sport, Essen oder den Garten ist die Zielgruppe klar, nämlich Menschen, die über sportliche Aktivitäten, Gartentipps, Koch- und Backrezepte lesen wollen.

Mit einem Themenblog kann man sich einen Expertenstatus zu einem bestimmten Thema aufbauen und hat eine ganz klare Zielgruppe. Wenn ein Programmierer einen Blog mit Tipps zum Programmieren betreibt, ist das bei einer Bewerbung sicher von Vorteil, um sein Können zu zeigen.

 

Mein Blog besteht seit Februar 2013 und es war ursprünglich die Absicht, mit kurzen Artikeln auf meine Bücher aufmerksam zu machen, also ein Bücherblog. Das wurde mir aber schnell zu langweilig. 4 Monate später nahm ich an meiner ersten Blogparade teil. Mittlerweile sind ca. die Hälfte meiner Artikel Beiträge zu Blogparaden, wodurch neue Themen hinzukamen. Ist mein Blog deshalb ein Blogparadenblog?

 

Im Dezember 2014 habe ich Blogkategorien nach Themen eingeführt, weil ich es zu unübersichtlich fand. Mein Blog hat kein bestimmtes Thema, da ich mich für sehr viele Dinge interessiere.

 

Letztes Jahr bin ich gefragt worden, ob es möglich sei, nur bestimmte Kategorien in meinem Blog zu abonnieren, weil nicht jedes Thema interessant sei. Diese Woche meinte jemand, man könne mich nicht einsortieren, weil die Themen so unterschiedlich sind, und mir wurde empfohlen, mich  auf ein Thema zu spezialisieren. Meine Antwort war, dass ich nur privat blogge, einfach Spaß habe am Schreiben und ich durch viele Themen inspiriert werde. Da ich ein paar Stammleser habe und regelmäßig kommentiert wird, ist das so völlig in Ordnung für mich. Bei einem Corporate Blog würde ich allerdings schon die Spezialisierung auf ein Thema empfehlen. Als Leser gefällt es mir, wenn ein Themenblog eine Dies & Das Kategorie hat, weil andere Themen Abwechslung und eine persönliche Note in den Blog bringen, wodurch man den Blogger besser kennenlernt. Meiner Meinung nach müssen private Blogger keine spezielle Zielgruppe haben. Ich denke, dass da der Spaß am Bloggen im Vordergrund steht.

 

Fazit

In meinem Blog mache ich, was mir Spaß macht. Meine Zielgruppe sind Menschen, die dieselben Interessen haben. Klar ist, dass nicht jeder jedes Interesse von mir teilt. Mein Motto: Bei mir findet jeder etwas Interessantes, nicht immer, aber immer öfter.

 

Und welche Zielgruppe haben andere Blogs?

mehr lesen 8 Kommentare

Claudias praktischer Ratgeber zu Spamkommentaren

Spamkommentare

Wie streng sind Sie beim Freischalten von Kommentaren?
Welche Kommentare lasse ich durch?

Beim Webmaster Friday geht es dieses Mal um das Thema Kommentar-Spam oder nicht? Merkwürdige URLs …. Die Idee dazu hatte Viktor von Mittwald.

Bei jedem Blog gibt es die Möglichkeit, Kommentare zuzulassen oder nicht. Ich finde, dass ein Blog ohne Kommentarmöglichkeit kein richtiger Blog ist. Denn ein Artikel, der kommentiert und diskutiert wird, ist einfach lebendiger.

Einen Teil von Spam-Kommentaren kann man mit einem Captcha vermeiden, was ich persönlich nicht benutzerfreundlich finde, da es oft schwer lesbar ist, weshalb ich auch keines habe im Blog. Außerdem gibt es die Möglichkeit, dass Kommentare gleich erscheinen oder erst nach Freischaltung. Die Möglichkeit der Freischaltung finde ich in Ordnung, wenn ich nach dem Kommentieren im Blog eine Information sehe, dass mein Kommentar noch freigeschaltet werden muss. Manchmal ist das leider nicht so und ich weiß nicht, ob mein Kommentar durchgegangen ist oder nicht.

 

Wann kommentiere ich?

  • Wenn mir ein Artikel einfach nur gefällt, gebe ich lieber in den sozialen Netzwerken ein Plus oder Gefällt-Mir oder favorisiere und mache ggf. noch einen Kommentar im sozialen Netzwerk.
  • Wenn ich etwas zum Thema zu sagen habe, kommentiere ich lieber ich im Blog, da ich es schade für den Blogger finde, wenn Kommentare zum Artikel nicht im Blog vorhanden sind.
  • Wenn ich ein Blogstöckchen geworfen oder zu einer Blogparade eingeladen habe, kommentiere ich im Blog der Teilnehmer und bedanke mich für den Beitrag.
  • Wenn jemand bei mir im Blog kommentiert hat, bedanke ich mich für den Kommentar und mache einen Gegenbesuch.

Wann füge ich im Kommentar eine URL hinzu?

  • Bei einer Blogparade oder einem Blogstöckchen muss ich den Link meines Beitrags im Kommentar des Einladers hinterlassen.
  • Wenn ich finde, dass ein Artikel zu einer laufenden Blogparade passt, erwähne ich dass in einem Kommentar mit der URL.
  • Wenn in einem Artikel ein konkretes Problem angesprochen wird und ich einen Artikel mit einer Lösung zu diesem Problem gelesen habe, kommentiere ich das auch mit Link.
  • Ich habe einmal in einem Artikel, der mir gefallen hat, entsprechend kommentiert und einen Link zu einem Artikel mit demselben Thema beigefügt, weil der ebenso interessante Betrachtungsweisen zum Thema hatte. Hatte aber den Eindruck, dass der Blogger das nicht gut fand, und füge solche Links deshalb mittlerweile lieber in den sozialen Netzwerken und nicht im Blog hinzu.
  • Da man beim Kommentieren meistens die URL seiner Website, den Namen und die E-Mail-Adresse eingeben muss, füge ich im Kommentar selbst nicht nochmal einen Link zu mir ein.

Wann finde ich es in Ordnung, wenn jemand bei mir im Blog mit Link im Kommentar kommentiert?

  • Selbstverständlich, wenn jemand einen Beitrag zu einem Blogstöckchen oder einer Blogparade von mir einreichen möchte.
  • Wenn jemand im Kommentar etwas anspricht, das zum Thema meines Artikels passt, und einen Link mit zusätzlichen Infos beifügt. Ein Beispiel: Bei meinem Artikel Der perfekte Umzug hat Nicole Meurer von Umzüge Meurer (die Website war im Artikel sowieso als Inspirationsquelle verlinkt) einen Link mit einer Checkliste für Umzüge im Kommentar hinzugefügt. Ich habe mich dann an den praktischen Raumrechner von Umzüge Meurer erinnert, selbst kommentiert und beide Links im Artikel ergänzt, da sie einfach zum Thema passen und meinen Lesern einen Mehrwert bieten mit weiteren nützlichen Informationen.
  • Ein einziges Mal hatte ich in einem Kommentar nur einen Link zu einem Online-Shop, den ich gelöscht habe.

Was hat jemand davon, einen Link im Kommentar hinzuzufügen?

  • Grundsätzlich würde ich jedem Blogger empfehlen, in anderen Blogs zu kommentieren, da man so andere Blogger kennenlernt und auch Besucher für den eigenen Blog erhält über die URL der Website, die beim Kommentieren hinterlassen wird.
  • Wichtig dabei ist, dass der Kommentar auch wirklich zum Thema passt, einen Punkt ergänzt oder einen anderen Standpunkt zum Ausdruck bringt.
  • Mir ist aufgefallen, dass Corporate Blogs sich oft schwer tun, Kommentare im Blog zu erhalten, vielleicht weil sie Bedenken haben, im Netz als Spammer zu gelten, der nur Werbung für den eigenen Blog mit dessen Produkten machen möchte, wenn sie sich aktiv einbringen.

Fazit

Jeder Kommentar, der zum Thema des Artikels beiträgt, ist auch mit passender URL zum Thema willkommen.

Gegen eine sinnvolle Verlinkung hat Google sicher nichts einzuwenden.

 

Wie definieren Sie einen Spamkommentar?

mehr lesen 16 Kommentare

Claudias praktischer Ratgeber zur Blogartikelrecherche

Recherchen für Blogartikel

Beim Webmaster Friday geht es dieses Mal um das Thema Wie wichtig ist fundierte Artikelrecherche?

 

Früher habe ich mir ein Buch zum Thema gekauft, wenn ich etwas wissen, lernen oder recherchieren wollte. Heute mache ich das über das Internet in Google oder Wikipedia. Für Blogger ist die Recherche auch ein wichtiges Thema. Hier meine Gedanken dazu:

 

Wo lasst ihr euch inspirieren und nennt ihr die Quellen?

Fast die Hälfte meiner Artikel wurden durch Blogparaden inspiriert, wo natürlich mit dem Einlader verlinkt wird. Vor einiger Zeit habe ich angefangen, Artikel zu bestimmten Themen zu schreiben, wo ich durch einen Kontakt in Google+ inspiriert wurde, z. B. Der perfekte Umzug, wo ich im Artikel mit der Website von Umzüge Meurer verlinkt habe, oder 50 Fakten Schreib- und Internetaktivitäten, wo ich mit dem Artikel von Thomas Jansen verlinkt habe als meine Inspirationsquelle. Ich finde das ist Ehrensache genauso wie beim Teilen von Artikeln, wo ich auch gerne erwähne, über wen ich den Artikel gefunden habe. Die übrigen Artikel werden durch Dinge, die ich online und offline erlebe oder lese inspiriert.

 

Recherchiert ihr für jeden Artikel?

Nein, das ist vom Thema abhängig. Wenn ich einen Artikel schreibe, füge ich gerne eine Definition des Begriffs aus Wikipedia bei. Manchmal suche ich auch in Google Websites oder Blogs zum Thema, um mich zu informieren.

 

Nehmt ihr Euch die Zeit und recherchiert vorab, was andere zu dem Thema bereits geschrieben haben?

Wenn ich an einer Blogparade teilnehme, lese ich auch die anderen Artikel. Sonst mache ich das eher nicht, weil über fast jedes Thema bereits geschrieben wurde, aber meistens hat jeder eine andere Perspektive, führt andere/neue Punkte auf, ein Teil wiederholt sich auch, aber die unterschiedlichen Aspekte sind das Interessante, gerade bei Blogparaden zu einem bestimmten Thema.

 

Beeinflusst das eure Entscheidung, den Artikel zu schreiben?

Das Recherchieren oder Lesen von anderen Artikeln beeinflusst nicht meine Entscheidung, einen Artikel zu schreiben, sondern inspiriert mich, wenn ich teilweise zustimme, aber teilweise auch andere Ansichten habe.

 

Oder recherchiert ihr während des Schreibens – und nehmt möglicherweise Bezug auf andere Quellen?

Vor oder während dem Schreiben recherchiere ich je nach Thema Hintergrundinformationen oder fachliche Details. Wenn es thematisch passt, verlinke ich gerne mit einer Website wie beim oben erwähnten Artikel über Umzüge.

  

Apropos Quellen? Erwähnt und verlinkt ihr das, was ihr bei anderen gelesen habt?

Ich habe auch schon nach vorheriger Rücksprache zu anderen Artikeln verlinkt, die ein Thema näher erläutert haben, das ich in meinem Artikel angesprochen habe.

 

Oder lasst ihr euch inspirieren, ohne die Quellen zu erwähnen? – Oder recherchiert ihr meist gar nicht, sondern schreibt einfach drauf los?

Meine Inspirationsquellen erwähne und verlinke ich gerne. Je nach Thema schreibe ich auch einfach drauf los, wenn es nur darum geht, meine Meinung zu einem Thema zu äußern.

 

Letztlich sind und bleiben es dann ja eure eigenen Gedanken – Recherche kann ja auch verwässern, oder?

Nein, ich finde Recherchen inspirierend und lehrreich, sie eröffnen neue Perspektiven und bringend auf Ideen, auf die man eventuell allein nicht gekommen wäre.

 

Fazit

Beim mehrfach angesprochen Quellen erwähnen geht es ja um das heiß diskutierte Thema Linkgeiz bei Bloggern. Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, warum manche nicht gerne verlinken mit Artikeln, die nicht von einem selbst sind, da ich bisher nur positive Erfahrungen gemacht habe mit Verlinkungen. Die Leute, mit denen ich bisher verlinkt habe, haben fast alle im Blog und/oder den sozialen Netzwerken kommentiert, meinen Artikel geplusst und geteilt.

 

2 Beispiele

Bei meinem Blogartikel Ehrlich verkaufen hat Nicole Meurer in einem Kommentar ein passendes Beispiel zum Thema gebracht, das mir so gut gefallen hat, das ich es in meinem Artikel verlinkt habe. Parallel dazu hat sie in ihrem Artikel eine Verlinkung zu meinem Artikel gemacht. 2 Menschen, 1 Gedanke unabhängig voneinander.
Bei meinem Blogartikel Warum verreisen wir? habe ich mit der Website vom Reisebüro Peter Ehrlich verlinkt und 2 Artikeln von ihm mit Reisetipps. Nach der Veröffentlichung hat Peter Ehrlich in seinem Blog einen Artikel geschrieben, in dem er mit meinem Artikel verlinkt hat.

Das sind Verlinkungen, die einen Artikel bereichern, weil die Leser dadurch mehr Informationen erhalten. Ich denke nicht, dass die Gefahr besteht, dass ein Blogger dadurch Leser verliert, sondern eher gewinnt, weil nicht nur der Blog selbst nützliche oder interessante Informationen bietet, sondern auch Links zu weiteren nützlichen oder interessanten Informationen. Schließlich kann ich nicht alles wissen, aber wenn ich so gut vernetzt bin, dass ich Leute kenne, die es wissen, ist das ein großer Vorteil.


Durch die Beiträge von Hans Reuter, Thomas Jansen und Horst Schulte bin ich übrigens auf die Idee gekommen, auch noch einen Artikel zum Thema zu schreiben.

 

Wie wichtig finden Sie Recherchen und Quellenangaben?

mehr lesen 16 Kommentare

Claudias praktischer Ratgeber Internationale Blogosphäre

Internationale Blogosphäre

Welche Blogs in anderen Sprachen lesen und kommentieren Sie?
Wie international ist die Bloggerszene?

Beim Webmaster Friday geht es dieses Mal um das Thema Internationalität – die Grenzen der Blogosphäre?

 

Da Fremdsprachen mein Hobby sind, habe ich das Thema gerne aufgenommen.

 

Dieser Blog hier ist mein Hauptblog, wo ich nur auf Deutsch blogge. In meinen Beiträgen geht es um Bücher, aktuelle Themen, Teilnahmen an Blogparaden oder Blogstöckchen und Tipps zu diversen Themen. 

Bei Google Blogger blogge ich auf Deutsch und Englisch über z. B. Kundenbewertungen, Kundenservice, Soziale Netzwerke oder Onlineshops.

Bei WordPress blogge ich nur auf Englisch und reblogge sehr viele englische Infografiken.

 

Ich besuche auch englische und spanische Blogs, da ich durch die sozialen Netzwerke auf interessante Blogs gestoßen bin in diesen Sprachen, die zu Themen bloggen, die mich interessieren. Auf Google+ bin ich auch in spanischen Communities wie z. B. Todo Pinterest und Todo Marketing.

LinkedIn ist sehr international, die meisten Artikel sind auf Englisch oder Spanisch. Dort habe ich schon sehr interessante Diskussionen kommentiert und verfolgt. Ich persönlich habe den Eindruck, dass man in anderen Ländern offener ist, etwas auszudiskutieren und seine Meinung zu sagen.

 

Ich verwende kein Übersetzungsprogramm, schlage nur im Online-Wörterbuch nach, wenn mir ein Wort fehlt. Da ich nur privat blogge, finde ich es nicht so schlimm, wenn die Texte nicht 100 % korrekt sind. Bei beruflichen Websites und Blogs würde ich einen Muttersprachler bitten, Korrektur zu lesen, oder einen Übersetzer beauftragen.

 

Da die meisten meiner Artikel auf Deutsch und die Themen im deutschen Blog anders sind, kann ich nicht sagen, ob bei den deutschen oder englischen Artikeln mehr kommentiert wird.

 

Ich finde das Internet ist eine fantastische Plattform, um international andere Länder und Leute kennenzulernen. Wenn man die Sprache spricht, ist das natürlich ein Vorteil. Wenn ich mich über einen Fehler in einem Kommentar geärgert habe, kam auch schon der Kommentar, dass es doch toll ist, dass ich überhaupt in einer anderen Sprache kommentiere und ich mir keine Gedanken machen soll. Meistens freuen sich Menschen, wenn man ihre Sprache spricht, und sei es noch so langsam.

Durch das Lesen und Kommentieren in einer anderen Sprache rosten die Sprachkenntnisse nicht ein.

 

Und welche Sprachen und Länder sind Ihre Favoriten beim Bloggen?

mehr lesen 6 Kommentare

Claudias praktischer Ratgeber Blogparade Blogs gegen Social Media

Blogs gegen Social Media

Was bringt mehr ein Blog oder Social Media?
Vor-/Nachteile von Blogs & Social Media

Marco vom K! – Blog hat zu einer Blogparade eingeladen Blogs versus Social Media.

Ob nun beruflich oder privat, bevor man einen Blog oder ein Profil in einem sozialen Netzwerk erstellt, muss überlegt werden, welches Ziel man verfolgt.

 

Ein Blog eignet sich hervorragend, um Artikel über ein bestimmtes Thema zu veröffentlichen.

Es gibt auch immer mehr Firmenblogs, wo über firmenbezogene Themen und Trends gebloggt wird. Über Kommentare kann ein Meinungsaustausch oder eine Diskussion entstehen. Beide Seiten können interessante Informationen erhalten.

 

Als Alternative kann in einem Presseportal veröffentlicht werden, allerdings kann es dort passieren, dass der Artikel an bestimmte Vorgaben angepasst werden muss oder nicht angenommen wird. Im eigenen Blog kann jeder machen, was er will.

 

Soziale Netzwerke wie Facebook, Google+, Twitter, Pinterest, YouTube, usw. eigenen sich hervorragend, um Bilder, Videos und Informationen öffentlich zu teilen. Der Nachteil ist, dass dort so viel veröffentlicht wird, dass alle Posts immer weiter nach unten rutschen und auch nicht mehr so gut gefunden werden.

 

Als Alternative bietet sich eine Seite News oder Aktuelles auf der Website an, da dort an einer Stelle Neuigkeiten veröffentlicht werden können. Viele bieten auch einen Newsletter an, den man per E-Mail abonnieren kann.

 

In der Regel machen Blogger in sozialen Netzwerken Werbung für ihre Blogs und posten nach Veröffentlichung eines neuen Artikels. Kommentare, die in sozialen Netzwerken gemacht werden, gehen leider verloren und sind nicht im Blog sichtbar.

 

Über eins muss man sich im Klaren sein, es reicht nicht, den Blog oder das Profil im sozialen Netzwerk zu erstellen und dann einfach abzuwarten. Es muss regelmäßig etwas veröffentlicht werden, ein Austausch mit Lesern, anderen Bloggern, usw. stattfinden, neue Kontakte gewinnen und pflegen.

 

Was besser ist, hängt vom Land, der Branche und dem Ziel/den Erwartungen ab. Eine Kombination von Blog und sozialen Netzwerken ist ideal. Ich denke, dass weder Blogs noch soziale Netzwerke aussterben werden. Es wird einfach immer wieder neue und alte nicht mehr geben.

 

Wo sind Sie lieber aktiv im Blog oder in sozialen Netzwerken?

 

Der Beitrag passt auch zur Frage Ist die Zeit des Bloggens vorbei? vom Webmaster Friday.

mehr lesen 4 Kommentare

Claudias praktischer Ratgeber Internet-Sucht

Internet-süchtig?

Woran erkennt man Sucht?
Worauf können wir nicht verzichten?

Webmaster Friday hat eingeladen, zum Thema Wie Internet-süchtig bist Du? zu bloggen.

Eine Sucht ist ein Missbrauch oder eine Abhängigkeit von etwas (z. B. Tabletten, Süßigkeiten, Arbeit oder auch das Internet).

Die Kommunikation gestern und heute hat sich sehr geändert. Durch die Technik ist man immer erreichbar.

  • Viele gehen ohne Smartphone nicht außer Haus, ständig läutet irgendwo ein Telefon.
  • Den ganzen Tag über werden E-Mails abgerufen.
  • Man nimmt an Webinaren teil.
  • Über Skype, Google Talk, etc. wird am Computer telefoniert.
  • Viele geben über soziale Netzwerke regelmäßig Statusmeldungen ab.
  • Immer mehr wird online statt offline gekauft.

Die Frage nach einer Internet-Sucht ist deshalb nur allzu berechtigt.

 

Ich besitze kein Smartphone und bin deshalb nicht immer erreichbar.

Ich lese und recherchiere viel im Internet und bin in diversen sozialen Netzwerken aktiv (Google+, Twitter und Facebook).

Am Wochenende sind meine Aktivitäten im Internet reduziert.

Theoretisch kann man 24 Stunden am Tag am Computer sitzen und es wird auf dieser Welt immer jemanden geben, der gerade online ist, etwas postet oder kommentiert.

Ich sehe schon eine Gefahr, Kontakte nur noch digital zu pflegen und nicht mehr persönlich.

Das Internet bietet sehr viele Vorteile, aber die persönliche Kommunikation sollte dabei nicht verloren gehen.

Jeder muss für sich entscheiden, wo seine Prioritäten liegen, wieviel Zeit er im Internet verbringt und wann er offline und nicht erreichbar ist. Eine Planung der Zeit gehört meiner Meinung nach dazu, sonst verzettelt man sich sehr leicht und kann im wörtlichen und übertragenen Sinn nicht mehr abschalten.

 

Sind Sie Internet-süchtig?

2 Kommentare

Claudias praktischer Ratgeber zum Internet Netiquette

Netiquette

Wie wichtig ist gutes Benehmen?
Verhaltensregeln im Internet

Der Begriff Netiquette setzt sich aus dem englischen Wort „net“ (= Netz) und dem französischen Wort „étiquette“ (= Verhaltensregeln) zusammen und bezeichnet einen guten Umgangston im Internet.
So wie man Kindern beibringt, sich zu bedanken, um etwas zu bitten, sich zu entschuldigen oder zu grüßen, gibt es auch in den sozialen Netzwerken ein paar Verhaltensregeln, die allerdings nicht rechtsverbindlich sind, wie z. B:

  • Sich für einen Tweet, ein Plus oder einen Kommentar zu bedanken
  • Höflich und respektvoll zu sein
  • Keine Angriffe auf andere Personen

Leider gibt es im Internet auch sogenannte Trolle (ursprünglich Fabelwesen in Märchen). Trolle sind Personen, die z. B. durch Provokationen versuchen, Gespräche und Diskussionen auf destruktive Weise zu beeinflussen und konstruktiv nichts zu einem Gespräch beitragen.
Mit entsprechenden Gruppenregeln kann ein Troll dann auch aus der Gruppe geworfen werden.
Wie wichtig finden Sie Etikette im Internet?

 

Ergänzung am 13.12.14

Sylvia Hubele hat im Rahmen des Webmaster Friday eingeladen zum Thema Gutes Benehmen und Netiquette zu bloggen.

Deshalb möchte ich noch ein paar Ergänzungen machen zu meinem Artikel vom 02.08.13.

 

Gutes Benehmen kommt nicht von allein sondern muss im Elternhaus beigebracht werden. Dort wird der Grundstein für eine gute Erziehung gelegt. Verwandte wie Oma, Opa, Tante, Onkel, usw. erziehen entweder mit oder verziehen die Kinder.

In Kindergarten und Schule kommen weitere Bezugspersonen dazu, es gibt weitere Regeln in Bezug auf das Verhalten.

Falsche Freunde oder Vorbilder können das Verhalten der Kinder negativ beeinflussen.

Privat beschreibt die Etikette (Benimmregeln) wie man sich benehmen sollte, im Internet gibt es die Netiquette.

In Gruppen, sozialen Netzwerken oder Foren werden Regeln für die Mitglieder aufgestellt, die eingehalten werden müssen, sonst werden z. B. Kommentare gelöscht oder Profile gesperrt. Kritische Kommentare sind in Ordnung, sofern sie sachlich und nicht beleidigend geäußert werden. So kann eine interessante Diskussion mit unterschiedlichen Meinungen entstehen und kein Streit.

 

Es sollte eigentlich online und offline selbstverständlich sein, dass man respektvoll mit seinen Mitmenschen umgeht, Rücksicht nimmt, höflich und fair ist, nicht beleidigt und angreift. Eine gute Erziehung im Elternhaus ist die beste Voraussetzung für ein faires Miteinander online und offline.

Ich denke, dass das Verhalten von Menschen online und offline ähnlich ist, aber dass sich Menschen z. B. unter Alkoholeinfluss, in der Gruppe oder durch die Anonymität im Internet negativer verhalten können als sie das normalerweise tun würden.

Die wenigen Menschen, die ich offline und online in einem sozialen Netzwerk erlebe, empfinde ich nicht als 2 unterschiedliche Menschen. Die meisten Menschen kenne ich allerdings entweder nur online oder nur offline, so dass ich nicht beurteilen kann, ob sie online und offline 2 Gesichter haben. Auch bei Bloggern, die sich gerne kritisch äußern und oft anecken, sehe ich nette Seiten.

 

Regeln sind wichtig für den Umgang mit Menschen. Einem Kind müssen sie erst beigebracht werden, Erwachsene halten sich an bestehende Regeln in Vereinen, bei der Arbeit, im Internet, usw. oder auch nicht. Ob alle bestehenden Regeln immer sinnvoll sind, ist ein separates Thema.

 

So wie es bei Kindern z. B. in der Trotzphase oder Pubertät schwierig ist, Regeln durchzusetzen, ist es auch in Gruppen, Foren, usw. nicht immer einfach, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen. In der frühen Zeit hat man Menschen, die sich nicht an die Regeln gehalten haben, von Feuer und Wasser ausgeschlossen. Auch heute werden Menschen deshalb aus der Gemeinschaft ausgeschlossen, werden zum Außenseiter.

 

In der Regel ist man lieber mit netten Leuten zusammen im Internet und im richtigen Leben.

 

Wie sehen Sie den Zusammenhang zwischen gutem Benehmen online und offline?

mehr lesen 6 Kommentare